Indiana Tribüne, Volume 27, Number 143, Indianapolis, Marion County, 8 February 1904 — Page 5
Jndiana Tribüne, 8. Februar 1904.
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Serr Fritz Krull bereitete seinen Zuhörern eine gennkreichen Abend.
Unter den Auspicien deS Comites für geistige Bestrebungen des Socialm Turnvereins hielt gestern Abend im Auditorium des Deutschen HauseS Herr ftrife Krull einen musicalischen Bortrag, welcher eine Erläuterung von Richard Wagner's Cper Tannhäuser mit Gesän genWolfram'S von Eschenbach und..Eli land" ein Sang von Chiemsee umfaßte. Herr Krul! hatte das Vergnügen, ein zahlreiches Publicum begrüßen zu lönnen. welches seinen Ausführungen inb seinen GesangS.Borträgen mit großem Interesse lauschte. In einfach schlichter Weise gab der junge Künstler eine Synopfis der Herr lichen Tonschöpfung des unsterblichen Meister, welche er, wie eS scheint, mit Lust und Liede studirt und in sich auf. genommen hat. Seine vortreffliche Erläuterung der Oper unterbrach Herr Krull durch den Vortrag von Gesängen von Wolfram'S v. Eschendach aus der genannten Oper. Und diese Borträge bereiteten den Zuhörern einen hehren, künstlerischen Genuß. Er verfügt über einen ungemein sympatischen Bariton, mit welchem er in raschem Fluge die Gunst der Zu Hörer gewann. Es liegt in seiner Stimme, in seiner Ausdrucksweise etwas einschmeichelndes, etwas be strickendes, welches auf das Gemüth der Zuhörer Eindruck machen muß. Dieses trat am stärksten in den Bor trägen der Arien ..Als Du im kühnen Sänge uns bestritteft" und in dem ..Litd an den Abendstern" hervor. Das Publikum ruhte mit seinem Beifall nicht eher, als bis der Sänger dasselbe noch einmal wiederholt hatte. Außer dem brachte er noch Wolfram'S Lieder ..Blick' ich umher in diesem Kreise". ..O Himmel, laß Dich nun erfleh'n" und ..Wohl wußt' ich im Gebet sie hier zu finden" in einer Weise zum Bor trag, wie eS nur ein stimmdegabter Künstler fertig bringen kann, der eine tüchtige musikalische Schule mit Fleiß durchgemacht hat. Der zweite Theil deS interessanten Programms biloete der von A. v. ftinelife componirte Sanq vom Ebiemsee: ..Eliland". Dieser Sang besteht aus 10 Gesängen, in welchen die Leiden, geschichte eine Mönches geschildert wird, welcher sich in die Tochter eine (rasen verliebt hat. Da eS sich hier nur um eine platonische Liebe von Sei ten des Klosterbruders handelt, so gießt er seinen Liebeskummer in Lieder aus. welche jedoch eines Tages von dem Abte gefnnden werden, der sodann das ..Auathema" über ihn auSspricht. Tiefe Lieder diese liebeStollen Mönche trug Herr Krull gestern Abend vor und der ihm gezollte Beisall lieferte ihm den Beweis, daß sie den Zuhörern gefielen. Dieselben verließen gestern das Au ditorium sicherlich mit dem Bewußt sein, einen genußreichen Abend verlebt zn haben. Polizeiliche Allerlei.
Eindrucksvolle Memorial-Feier.
Nennenswerthe Berhaftungen etc
Walter B r a n d o n. ein seit dem letzten März als Kutscher und Agent von der Tacona Laundry ange stellt gewesener junger Mann, wurde von den DetectivS Splan und Haley unter der Anklage verhastet, der Firma etwa 880 bis 190 von collectirten Gel. dern unterschlagen zu haben. Wegen angeblicher Schwin delei wurde ferner von den DetectivS Asch und Manning der Agent Wm. E. Moser von No. 162 Ost Market Str. verhastet. Ein gewiffer I. MuSgrove von der Süd Belmont Ave. erklärt in dem von ihm erwirkten Haftbefehle für Moser. daß derselbe ihn um $10 be. schwindelt habe, indem Moser ihm ge gen Zihlung dieser $10 eine Anfiel, lung als Motornier in Toledo, C, versprochen habe, ohne hierzu berechtigt zu sein. Gegen Moser sollen verschie dene andere gleichartige Klagen vorlie gen. Dieselben Beamten verhafte ten wegen Diebftahlö und Einbruchs I. EvanS, bisherigen Kutscher der Earr'schen Kohlenhandlung. Derselbe ist beschuldigt, am Sonntag Mittag in die Office eingedrungen zu sein und aus dem Geldschrank $10 entnommen zu haben.
Der Orden der Adler" ehrt in würdiger Weile das Andenken seiner verstorbenen Brüder.
Anläßlich der von dem Jndiana polis Horst No. 211, des Ordens der Adler" gestern Nachmittag im English Opernhause veranstalteten Memorial feier zu Ehren der verstorbenen Brüder W. L. Donaldson, I. B. Wilson u. I. H' Burkhardt war das geräumige Theater bis auf den letzten Platz mit Besuchern gefüllt. Die Feier wurde durch den Taber nacle Chor eröffnet, welcher unter Lei tung seines Dirigenten. Herrn Franz Bellinger, das Gebet aus Lohengrin in wirtsamer Weile zum Bortrag brachte; derselbe trug später noch eine Hymne vor. Nach den von den Mitgliedern der hiesigen Loge No. 211 ausgeführten EröffnungsEcremonien und einem Gr bet deS CaplanS Bruder Hermon ArenS. trug in prächtiger Weife fol gendes Doppel Quartett einen Gesang von Shilley vor : Sopran : Frau Ella Barter Hitt. Frau C. E. Kimble; A'.t : Frl. Anna g. Schaefer. Frl. Irene A. Evans: Tenor: Julius C. Burkhardt. James A. Daugherty; Baß: Emil Stein hilber. Henry C. Jensen. O. P. Deluse. F. W. P. der hiess gen Loge der Adler, hielt sodann eine ergreifende und packende Ansprache, worauf Prof. Frank Hering von der Notre Dame Universität eine inhaltSreiche und formvollendete Gedächtniß rede hielt. Vocale und musikalische Borträge wurden noch von Bruder M. I. Duff rey. Frl. Benaldine Smith und Giu seppe Marone gehalten. Mit einem vom Caplan Bruder ArenS gesprochenen Segen schloß die in jeder Beziehuilg eindrucksvolle Feier.
kSrundelgenthkmS Nedertragunnen.
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Abgefahren: New York: Norge" nach Christian! und Kopenhagen; Minnehaha" nach London; Fmland'' nach Antwerpen.
Zeitvertreib an Bord.
Eine Reise über den Ocean, die vor Jahren schwere Strapazen .mit sich brachte, ist heutzutage bei der bequemen Einrichtung der modernen Dampfer und der kurzen Dauer der Fahrt ein Vergnügen, notabene wenn man nicht allzusehr von der Seekrankheit geplagt ist. und vor Allen: ist dafür gesorgt, daß die Langeweile nicht an Einen herantritt. Bei schlechtem Wetter gibt es allerdings wenig Zeitvertreib anBord, denn der immer schwankende Boden verbietet die meisten Spiele des Festlandes: man kann weder Kegel schieben noch Billard spielen. Da gewähren dann die Starten einigen Trost, und bereits am zweiten Tage pflegt sich eine Pokergesellschaft zusammcnzufinden. Aber davon wollen wir hier nicht reden. Damenbrett und
Blick vom Ausguck auf das Vordertheil des Schiffes. Schachspiel fehlen nicht an Bord, und um die Figuren gegen das Ueberholen des Schiffes zu sichern, ist eire jede mit einem Stifte versehen, der in ein Loch auf dem Felde des Brettes paßt und so selbst bei heftigem Schlingern und Stampfen die Figur festhält. Aber das ist Zeitvertreib in der ae schlossencn Mäuse des Salons, amüsanter und lustiger sind die Spiele an Deck. Das Deck ist der Garten und Hof, dieLandstraße und der Boulevard des Passagiers. Bei schlechtem Wetter gänzlich verlassen und leer, füllt es sich bei Sonnenschein und nihiqer See mit Passagieren beiderlei (Geschlechts. Die Kranken. Neconvalescenten. Müden oder Fa'llen strecken sich auf langen Klappstühlen aus. die man, falls das unruhige Meer ein Ucberholen und somit ein Rutschen der Stühle wahrscheinlich macht, gehörig festbindet. Andere marschiren eifrig auf und ab.
Dam: n. ,;2d) u f f l e b o a r d" so i e l e n d. bei einer st e i f e n Brise. von vorn nach hinten und von hinten nach vorn, dabei kunstgerecht und breitbeinig die Fühe setzend, um mit dem schaukelnden Boden im richtigen Verhältnis; 41, bleiben. Die muthwilligsten und lebenslustigstcn Leute aber betheiligen sich an den Bordspiclen. Zivd davon sind am beliebtesten irnfr finden am meisten An klang. Wahrscheinlich weil jedermann sie spielen kann. Denn der unsichere Boden gestattet kein complizirtes Spiel. Das ist zuerst daZ-Schuffle-board, das man ganz tvörtlich mit Sa)icdebrett verdeutschen kann. Man zeichnet mit 5t reibe zehn Felder auf den Fußboden, und nun gilt es. von dem durch einen Kreidcstrich bezeichneten Ziel aus mit einem spatenähnlichen Holzinstrument eine flache Holzscheibe in ein Feld mit möglichst hoher ahl zu schielen. Wie man sieht, ist die Sache so einfach, dag jedermann gleich mitspielen kann. 2au Ringespiel, das
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Daö Spiel der Ringe. eine andere unserer Abbildungen darstellt, ist noch einfacher. Da ist ein Besenstiel oder Zaunpfahl aufrecht in einem breiten, flachen Brett befestigt, damit er nicht umfallen kann, und nun bemüht man sich, aus fingerdickemTau gcorehte Ringe um den Stiel herumzuwerfen, genau wie man auf den JahrMärkten eiserne Ringe um die aufrechtstehenden Messer zu werfen sucht. Hat man genug von diesen Gesellschaftspielen, so mag man das Schiff, das mit Recht eine schwimmende Stadt genannt weiden kann, durchwandern. Die wenigsten Passagiere machen eine solche überaus lehrreiche Wanderung, die uns von der Höhe des Ausguckkordes am Vormaste bis in die Tiefen deö Höllenschlundes führt, wo die mit Kohlenstaub und Schweiß bedeckten
Hetzer und Trtmmer lyr wenrg oeneidenswerthes Dasein führen. Dik Strickleitern hinaufzuklettern ist nicht jedermanns Sache, obschon eigentliche Gefahr dabei nicht vorhanden und der Blick von oben auf den langgestreckten, schmalen, gewaltig und stark die Wellen durchschneidenden Sckifkskörver überaus eigenartig und reizvoll in. Und die Maschinisten und Heizer zu besuchen, gefällt den Passagieren erst recht nicht, sintemalen man hier nicht nur die steilen eisernen Leitern hinun-ter-und hinaufklettern muß. sondern auszerdem da unten eine Höllenhitze zu überstehen und ein Kampf mit Kohlenstaub und Oel durchzumachen ist. der im b?sten Fall? ein sofortiges Bad und Wechseln des Anzuqes zur nothwendigen Folge hat. Bequemer ist es schon, entweder von der Höhe des Oberdecks die Passagiere dritter Klasse zu beobachten oder ganz zu den Leuten hinabzusteigen. Bekanntlich weiß die eine Hälfte der Menschen nicht, wie die andere lebt, und deshalb kommen den Leuten erster Klasse ihre Genossen im Zwischendeck beinahe s vor wie seltsame Thiere, die man im zoologischen Garten beschaut. Den Zwischendeckern ist dieses Beschauen gerade nicht angenehm, aber sie machen sich auch nicht sehr viel daraus. Uebrigens muß man sich ja nicht vorstellen, daß mit dem Begriffe des Zivischendecks l?lend und Armuth verknüpft sind. Das mag vielleicht vor hundert Jahren so gewesen sein, als
Zwischendeckspafsagiere in frischer Luft. es noch keine Dampfer gab und widrige Winde oft die Reise auf das Doppelte oder gar Dreifache der gewöhnlichen Zeit ausdehnten. Dann wurden eben die Vorräthe knapp, und die ersten. die darunter zu leiden hatten, waren die Leute im Zwischendeck. Zumal. da es damals sehr häufig geschah, das; die Leute sich selbst beköstigten. was jetzt beinahe nirgends mehr üblich ist. Gegenwärtig lebt man im Zwischendeck sehr gut und bei schonem Wetter sind auch die Zwischendecker mindestens ebenso vergnügt und sehr oft vergnügter als ihre Reisegefährten erster Klasse. Das ist natür- : ' . denn im Zwischendeck knüpft man viel schneller und leichter Bekanntschaft an als in der Kajüte. Die jungen Leute finden sich bald zusammen, man mqcht den Mädchen den Hof. erzählt Geschichten, singt im Chor und vertreibt sich die Zeit auf sonst mancherlei Art.
Erfolgreiches Concert des (solumbitt Quartetts.
Das Columbia Quartett, welches sicb aus tüchtigen Sünoern und Sünge rinnen zusammensetzt, veranstaltete gestern Abend in der Südseite Turn halle ein Concert, welches sich eine? guten Besuches zu erfreuen hatte. ßiti interessantes und reichhaltiges Programm war aufgestellt und ge langte in vortresflichcr öl)eise zur Durchführung. Pros. George M. Hebdle brillirte mit einem PianoBortrag und Frau F. A. Hallermann, die tüchtige Soprantflin. zeichnete sich durch den Bortrag deS Liedes ..Ich will, meine Liebe, auf Dich warten" aus. Außerdem wirkte sie noch in einem Terzett mit. in welchem sie mit den Herren I. Zremont Frey und George ff. Schmitt das Lied Nur Dich alleine hab' ich je geliebt" zum Bortrag brachte. Herr Fremont Frey erwarb sich mit seinem ZitherSolo ,.E:n deutsches Kleeblatt" (eine eigene Komposition des Bortragenden) die Gunst der Zuhörer. Mit seines BaffeS rundgewalt trug Herr George E. Schmidt die Arie aus Die Zauberflöte", J.l diesen heiligen Hallen" vor. Beifällig aufgenommen wurden auch die Vorträge der Damen Frl. Hilda Hallerman und Frl. Bertha Roth, so wie des Herrn Hermann Frey: des gleichen fanden auch die Lieder des Columbia Quartetts den Beifall des PublicumS. Ein gemüthliches Tanzkränzchen bil bete den Schluß der Unterhaltung.
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