Indiana Tribüne, Volume 27, Number 141, Indianapolis, Marion County, 5 February 1904 — Page 7
Jndiana Tribüne, S Februar 1904
7
11crinjc!tc Tippen
9 T
Aerttnn ViOVOderg
o
(Fortsetzung.) WSyrtNd drautzt der ytegcu niec; rsuschtt, saß (5lva!d Holnslei.i im le' hastcn Gespräch mit einem Besucner, den ba Mädchen als 5lcn(ul iiüteröi gemeldet hctte. in feinem Valo. E war eine gewaltige erschiedenlicit in der äußeren Erscheinung der beiden Wannet, Mäh.end Holnstein mit fcir.fr fekngebauten. zierlichen Gestalt, seinem Lpitzdärtchen und feinem Monocle ungefäyr das Aussehen eines Diplomaten vom alten schlage hatte, machle der andere trci feiner beinahe g?ctenhaft eleganten Kleidung den Eindruck eines Plebejers. Xie sorgsam gepflegten wnben irttotelettes ließen sein ran des Gesicht nur noch feister und röther erscheinen. Und die Brillanten, die Lei jeder Gestikulation an seinen Händen funkelten, dienten den turnen ditten Ktagttli kaum .zur Zierde. Ein breites fächeln, das vermuthlich jovial sein sollte. i;i Wahrheit aber ziemlich widecWörtig wirkte, lag beständig auf den wulstigen Kippen. 34 habe inich hinlänglich orientirt, lieber Freund - Sie dürfen sich auf die Dichtigkeit meiner Informationen vollständig verlassen," sagte er mit behutsam gedämpfter Stimme. 'e: Leutnant v. iUochoiv kommt für uns kaum ernstlich in Frage. Er ist ein armer Teufel und steckt bis über die Ohren in Schulden. Außerdem lasse ich mich nach der letzten großen Skandalaffäre mit Offizieren nicht mehr gern ein. Als Staffage aber ist er immerhin zu brauchen. Für diese bürgerlichen jungen Herren gewinnt die Sache immer gleich ein anderes Aussehen. wenn ei?', adeliger Leutnant dabei ist." Holnstein machte eine ungeduldige Bcioegung mit den Schultern. Wuii also die anderen! Seien Sie nicht so schrecklich umständlich! Tagmar kann jeden Augenblick zurückkehren, und Sie wissen, wie wenig belieot Sie bei ihr sind." Zitr biete Konsul zeigte sich d irch
diese Aufrichtigkeit tcineivegs verlebt. Nun also, in aller Kürze: Der Doktor Cordes wäre recht gut. denn er gehört einer sehr reichen Familie an und kann über jede beliebige Summe verfügen. Aber der Btqnn ist kein Spieler, über eine gewiffk Grenz hinaus läßt er feineu Verlust nickt anwachsen. Auf mehr al- ein paar hundert ?.ärkcr ist bei ihm kaum zu recynen." ..Das sind ja sehr angenehme Ai: sichten. Einer, der nichts hat, und einer, der nichis ristirt. Haüen Sie bteÜYicf)! noch mehr von dieser Sorte.'" ..Ich habe noch einen, der viel mehr werth ist ale die beiden anderen zusamnun. den Neferendar Zleilig, den ich Ihnen gestern am Strande vorstellte." ..Den blassen jungen Menschen m't dein verlebten Gesicht und den hellen Fischauaen: Ich gestehe, daß mir selten Jemand einen so widrigen Euivn, gemacht hat wie dieser verwelkte Jünu ling." Der 5consul lachte belustigt. Es war daz fette, behagliche Lachen eines zu friedencn Bieocrinannc-:-. Ein bischen verbraucht mag er ja schon sein, der gute Junge. Aber was fünnuerl das uns! Jedenfalls ist er eine Spielratte von der reinsten Raiie. und er hat überdies die gute Eigenschaft, vollständig den 5iopf zu verlicren. sobald er am grünen Tische sit. . Seine zehntausend Mark ist er unter Ärüdern werth." Sie sind getviß. daß er über die nB thigen Glitte! verfügt?" Ich glaube zwar nicht, daß eö augenbüälich um seine Baar schaft sehr glänzend bestellt ist. denn ich habe aus einigen Andeutungen seines freund. s Eordes entnommen, daß er beim letzten Nennen in Hamburg erhebliche Verluste gehab: hat. aber wir brauchen deshalb noch nicht ängstlich zu fein. Er hat einen wohlhabenden Vater, einen pen fionirtcn höheren Beamten, der im ät'.ßersten Falle immer für ihn eintreten wird, besonders dann, wenn man d'.e Sache richtig zu schieben versteht. Sie wissen ja, wie ich 's meine." Ich soll mich also wieder auf eine Ihrer fatalen Wechselgeschichten ei., lassend Offen gestanden, mein Bester, dergleichen .,t mir im hohen Maße zuwider." Sie sitzen ja heute auf einem gewalig hahenPsene! Natürlich mich man I
i in Nothfalle mit einem Wechs'l machen. Aler Sie dürfen sich bei Leide nicht .,nt der einfachen Unterschrift .des Herrn Neferendars begnügen. Wenn er lvirk llch außer Stande fein follte. baar zu zahlen, müssen Sie darauf bestehen, daß er Ihnen noch eine Unterschrift bringt. Etwa die seines Freundes Eorde. dann haben wir ihn ganz sich:r." Hvlnstein ließ fein Monocle aus dem Auge fallen und wippte nervös mit dem übergeschlagenen Bein. Noch einmal die Sach: gefällt mir nicht. Es !it eine herzlich armselige Gesellschaft, die Sie da zusammenbringen lvollen." Der Konsul zuckte mit den Achseln. Man nimmt, was man kriegen kann. Die Seiten sind nicht glänzend. Und wenn Sie auf goldene Paradiesvög'l rechneten, hätten Sie nicht hierher in dieses solide deutsche Bad gehen müssen. Aber Sie hatten ja angeblich Ihre besonderen Gründe."
Die hat ich allerdings, nnd wenn ich mich aus Ihre D'.skretion verlassen kar.n. will ia) sie Ihnen jetzt auch rr. ralben." .,S:e jpnen. mein Lieber. Bin ick all'.- 'bleib " Ich bin im Begriff, einen großen Schlag .u thun, 'venn die Dinge ) d) so mtttl c.iiwickcln wie bisher, weite ich hinnen Kurzem ein reicher Manu sein ein Mann, der bis an sein L.'beusende Üpft ein sicheres jährliäe EinkonlN'.ea von inindesteitS hindert, tausend Mark zu verfügen at." Der die 5lunf ul ösfnete den Mund und vergiß in einem grenzenlose Er Faunen, io'.t nvrtcr zu schliern. Ich l.'i''. niilrt, inwikireit Sie über meine ..'.t'.ilienve!.t'ältnisse unterricht.'! sind." f'.'br der andere ji)rt. Vice; id habt jfjnen, ivie ich glaube, schon da von gesprochen, daß ich ein.' Schwester hatte. Sie toar nt-gewöhn!ich schön und macht'.' darailfhin eine glänzende Partie. Sßrin Schwager viat mehr fache c Miüionär, nnd ich craiiu noch immer, daß ich damalö nicht Bersta'lv genug hatt?, ein wenig davon zu pr:si iiren. kleine Schwester sta.d zuerst, ul'.d ihr QhtU folgte ihr bald yach. Sie hin'.?'. ließen eine einzige Tochr. die von Fadheit an sehr ltänklich war und in chrent neunzebnlen Jährt schwindsuchtig wurde. Sie tonnen !ich drnten, wie angenehm ich überraichz loar. al? ich eines Tages die 'Nach? ich, erhielt, daß sie sich wissennäßkn
ihrem Sterbebette noch verheira:h'l habe. Denn ich war ihr einziger Bertrandter. und 'm Falle ihres Todes hätte das ganze vermögen mir zufallen müssen. Es toaren nicht gerade die freundlichreiz ' bedanken, die ich dainals für ihren Gatten, den Herrn Nechtsan-. lvalt Bollmar, hegte." ..ollmar sagen Sie?" fiel der Konsul ein. Ist 'das derselbe Herr, mit dem Sie mich vor einigen Tagen besann! gemacht haben?" Derselbe. Wie es voraus' ',u sehen war, war das Eheglüct meiner todt kraulen Nichte von nur kurzer Dauer. Sie starb acht oder neun Vlii'nate nach der Hoch'.eit. Ich hatte damals gerade k!'-n feilen Wohnsitz und erhielt die Nacbricht von ihrem Tode erst mit ziemlir Berspäwngj gleichzeitig mit der Eröff.'.'.in.i. daZ V MU in ihrem Testai.lcnt ein cga aigesctzt hab:-. Es lvar eine ganz anständige Summe, aber doch uur ein armseliger Brocken im ?rglei.h zu dem. was fr: mir durch ihre erneirai'iNtlg entzogen hatie. i'.e natürlich kernen Augenblick, daß sie ihren Mann zn:n Universalerben eina-'et habe, und tiimmerle mich vier Jahre lang nicht weiter um die l'.'fmichte. Bei meiner letzten An
wesenheit 'n !Z?' lin ab?r knin nur aus irgendn-clci.eu Gründen, die Sie nicht weiter interessiren. der Einfall, mir von
dein Notar, der mich seinerzeit von i.,c?7.er Eröschasi benachrichtigt batte, einig? Vt.'heilungen über den Inhalt de? Testaments n'.achcn zu lasten. Da ich zur Einsichtnahme gesetzlich berechtigt bin. machte der sJUiaini keine Schwierigkeiten, und ich erfuhr zu meiner gre.i'.enloscn Ueoerraschnng. da-ß ich die Ho,'fnung auf das Aermög'n meiner ve ,t. ' l.enen lichte oder dou) wenigstens auf den ZinSgcnuß aus denifclben noch keineswegs anszugeben brauch!?. Denn mit demselben Tagt, an welchen! Bollmar eine zlveite El)? eingeht, vird ihm der Nießbrauch des Kapitals, über das er ohnedies keine Verfügung hat. entzogen und gehl auf mich alZ den einzigen Verwandten de. Erblasteri.' über." Eine m"-!tvürdige Sache!" sagte der ftorn'nl. dc mit lebhaftestem Jitieretie zugehört hatte. Aber schließlich nichl viel besser ,,:S eine Eroschaft im Nconde. Denn der Herr Rechtsanwalt wird sich natürlich hüten, eine zweite Ehe einzugehen." Es känic eben darauf an, ihn dahin zu bringend Dec Dir? lächelte überlegen. Wie, mein Bester, Sie find naiv genug, so etwas l) at'nto.ge für möglich zu halten? Die ..'iänner, die blos aus iebe auf huudcrttausend Mark jährlicher Rente verzichten, sind schon längst aus gestorben. Ja. wer.n er ein wrischtt Dichter von einnndzoanzig Jahren wäre, oder allenfalls ein Kandidat dr T!)'o!rgie - aber ein siechtanwall! Nein. Thctlerster. dies? Hoffnung lassen Sie sich nur vergehen." Wenn ich Ihnen aber sage, daß ich bereits auf dem besten Weg? bin. mein Ziel zu erreichen. Haben Sie nicht gcmerkt, wie er Dagmar ansteht, und wie er ihr den Hof macht? Jyrenvegcn allein ist er bierher gekommen, und VkNN mir nicht irgend ein niedcrträchtiger Zufall iappijch dazioifchen fährt, ist die Verlobung so gut lvie viß." Der .Nonsul schlug sich auf da .Nnie. daß cv klatschte. Na, lvcnn Sie das u: Stande bringen, erkläre ich Sie für ven genialsten ienfchen meiner 8ta kannlschaft. Aber nchineii Sie inir'j nicht übcl- dieser NechtLanwalt muß sich denn doch geistig sehr erheblich unter dein Durchfchniltsmaß befindci', wenn er die alle nicht lviltert, die ihm da gestellt wird. Fräulein Dagniar i,t geioiß ein reizendes Mädchen und ganz danach angethan, einem Äcann dcn Kopf zu vcrö,ehen,.aber wenn die Absicht so tlur auf der Hand liegt, WU hier" Für ihn liegt sie natürlich nicht auf der Hand, und da haben ie auch die Erklärung, weshalb ich hier im Habe ebenso wie in Berlin den Na.nrn mei ner verstorbenen Frau statt de- mein,gen geführt habe. Wäre ich ihm alZ
I Ewald v. Vendheim g?genüber ge rc'en,
so wurde Zoämar natürlich aus der Stelle gewußt haben, mit wem er es zu thun hat. und er würde in Dagma5 Entgegenkommen nichts als kluge Be kechnung gesehen haben. Aon einem Herrn Holnjlein aber halte er kaum jenaiö gehört Persönlich waren wir einander nie begegnet. Wenn er wirklich Kenntniß davon haben soll.e. daß ich mich noch in reiferen Jat,ren mit einer nii'we verheil athct habe, so war ihm ihr Name bech jedenfalls unbekannt geblkÄn. Ich konnte daraus s.hr leicht die Probe knachen. als ich Dagmar zum ersten '."calc zti ihm schickte. Ihr Name weckte in ihm nicht die geringem Er in nerui'.gi.'n an den &nicl seiner Frau, den er wohl für verschollen halten mög." Ich fange an zu verstehen. Ein sel Nej Plänchen, da Sie da a.gehecki hao'n. 'iel zu fein beinahe, eis daß Sie sich auf das Gelingen all'u gr. j..' Hoffnung ?aacken dürften. Ein.s gcs muß rer Herr ja doch den Zussmo ment'ang der Dinge durchschauen, und da dieser Tag vermuth! ich noch vor seiner Hochzeit mit Fräulein Dagmar erscheinen würde, so dürfte die ur.ver. meidliche Ernüchterung einigermaßen verhö:'. s,L-o(i für Sie werden." Jci fcl;e durchaus nicht ein. we-' halb es so kommen müßte. Ich habe mich auf das genaueste über seinen Eharat ter erkundigt, nnd man bat mir von allen Seiten üdereinD.mmend versichert.
daß er ein Mann von Ehre sei. ein tadclloser 5tavalier, der unverbrüchlich an einem einmal gegebenen Worie ,c hält. Außerdem, wenn er Dagmar liebt " .NUN, es mag ja fein, daß sich wirklich ein so vorsintfluthlichcr Vtomanhcld in die Geaenwarj hincingerettet hat. Ovtvoh! ich da noch immer meine g?linden Zweifel hege. Ich habe ihn ja nicht speziell darauf angesehen, aber der Mann machte mir nicht den Eindruck eines Schwärmers. Und wisien Sie, waH mich bei der ganzen Geschichte am meisten in Erstaunen setzt?" Nun?" ..Diis', Fräulein Dagmar sich auf die Jnkig! eingelassen t,at. sie, die sonst so feinfühlig littd vornehm iä. daß wir uns gar nicht genug vor ihr in acht neb men tonnten.- Welchem Jntereffe hat sie denn eigentlich daran. Ihnen eine Rente zu verschaffen, um die sie ihren Mann erst besteh müßte?" Sie hat selbstverständlich keine Ahnung, Sie tveiß t on meiner Verwandt' schast n.it dein R?chtsanwalt ebenso'venig als von der Existenz und deni Inhalt h' Testaments. Wenn sie etwas erführe, stände toahrscheiniich alles aus dem S'nel." Da,' wird ja immer interessanter. Und wie haben 2ic es angefangen, diese beiden abnuitglosen Menschen kinder zusammenzubringen .'" Ich erinnerte mich an einen läng':
verschollenen Verwandten meiner Frau, nach de.'ll man getrost Nachforschungen
anstellen dnrftc, ohne fürchten zu nnifsen, daß sie irgend ein unbequemes Er-
gcbniß hären tonnten. Und weil man
sich zu s o l v e n N a ch f o r s ch u n g e :r gewöhn lich der Hilfe eines Necht.-anwalts be
dient, schifte ich Dagmar zu Herrn Vollmar. Dafür, daß si ihm meinen
tvahren Namen verschtveigcit müsse.
hatte ich ihr ein? leidlich einleuchtende
Erklärung o.eaeben. Sie weiß ja. daß ich eö 1 i'-L-e, nanchmal ein bischen unterzu tauchen, und sie hat es sich arge-
wohnt, in solchen fallen viel zu fnv
. ... " i.en.
0&u tt dann welier gegangen ist. kann ich mir ja denken. Der Herr
Rechtsanwalt hat sich in seine hübsche
Kundin verliebt und ist ihr in der Hoffnung auf ein nettes Abenteuer nachgcrntt. Ao aber sind die Beweise, daß e- ihm um mehr als um ein solch Abenteuer zu thun is :"' Das lasse ich die Sorg? mein-r Stieftochisr sein. Dagmar ist keines von den Vjiidcrten, die zum bloßen Zei. vertreib mi. sich spielen lassen." Ihr piintisn'.us ' ist beneide....-
werth, und ich wünsche Ihnen v'en Herzen gutes Gelingen. Aber dies' schone Zutunstsmusik überhebt uns nicht der Nothwendigkeit, auf die dürfniffe der (Gegenwart Bedacht u nehmen. Es bleibt also bei der Partie n'ir heute WbtribV Ich sagte Ihnen schon einina!. daß ich sehr wenig Lust dazu habe. Ihre teilte geraden mir nicht. Man weiß nie, ii : iciteit man sich auf die Ve' schwikt -.i'cit solcher Menschen verlassen ia.'n. Wenn jetzt ein fatales Gered.' ents.a'.'.de. konnte niir da. meinen galt ?en Plan verderben. Ich will Ihnen einen Vorschlag, machen. Konsul. Las sen l-oir Ihre dürftigen Schäflein Nj : schoren. Da ich aber leider vcllständ'a auf dem Droelenen sitze, so schießen S'e inir sechstausend Mark at'f meine Err schaft hin vor. Ich zahle sie Ihnen fünffach zurück." dk Konsul sah ihn mir zusammengekniffenenAeuglein von unten traus pfiffig an. Das war natürit blos ein Scherz. Wofür müßten Sie mich halten, wenn Sie mir eine solche Proposilioi. im Ernste machen wollten. Ich will cd-nso gern eine Hypothek a.. ein Grundstück im Sirius geiien. als ich Ihnen auf diese phantastische Erb schaft etwa leihe. Für ein Lustspiel ist der Gedanke vielleicht ganz hüvsa). im .wirklich n Leben pflegen aber solche Pläne kläglich Schiffbruch zu leiden, und so lange Ihnen das Jeu noch eine leidlich sichere Einnahme gewährt, so!!ten Sie ruhig dabei bleiben." Unmuthig preßte der andere die Lipen zusammen. Ein böser Blick streikdas feiste, behäbig lächelnde Gesicht des Konsuls.
tz
rneoen wir aio nicni werter oaoou.
und bringen Sie mir in Gottes Namen heule Abend Ihre Leute."
5. Kapitel. in herrlicher. lvindstill?r Abend war deni tveltertvendischen Tage gefolgt, und bis in die neunte Stunde war es in der
Hauptstraße, die zu der großen Strand-
treppe führte, nicht leer geworden von
späten Spaziergängern. Nun aber wurde es still, und ganz vereinzelt nur
kehrte ein 'aturschioärmer. den der
Zauber deo Meeres so lange am
Strande festgehalten, oder ein der Ein,' samten bedürftiges ärchen vom ee gest ade zurück.
Durch den kleinen Äorgarten der Villa Nöthe nufchte leichten Schrittes
eine schlanke Frauengestnlt. In ibren
eilig u!,er das helle Sonitnerkieid ge
worsenen Negenmantel gebüllt, hatte
Dagmar da Haus vertanen. Einen
scheuen Blick noch warf sie nach den ge
öffneten Fenstern des ersten Sw'äwcrts zurück, ans denen bcllcr Lichtschein siel, dann eilte sie so schnell, als fürchte ste,
dan man sie zurückrufen könnte, über
die stille Straße der Strandtreppe zu.
Sie hatic die unterste Stufe eben erreicht, als sich aus einem der Strandkörbe, deren plumpe Silhouetten sich gespenstisch dunkel gegen den mondbe-
schiencncn weißen Strand abzeichne. en. ein Mann erhob, der ihr langsam enlgegenkam. Guten Abend. Fräulein Holnstein!" Dagmar war stehen geblieben. Herr Rechtanwalt Sie?" Sie brachte in der ersteil Ueberraschung nicht mehr heraus Auch diese wenigen Worte klangen ihm ganz an derS itt'S Ohr als sonst. Es lvar ein Zittern in ihnen wie von schwer unterdrücktem Schluchzen. Als er nun dicht an sie herantrat, sah er an ihren Wimpern auch die Thränen, die zu nlgen sie nicht mehr Zeit gefunden hatte. Da vergaß er alle Zurirkhaltung und allen Zroang. den er sich bisher um seines tobten Leibes willen ihr gegen über auferlegt hatte. Fräulein Dagmar, Sie weinen Um Gottes willen, was ist Ihnen widerfahren?" Sie hatte sich zur Seite gewendet, mit einer Nopsbetocgung. als ob sie gesonnen sei. seine Dheilnahme schroff zurückzuweisen. Aber dann mußte ste anderen Sinnes getvordcn sein. denn indem sie ihm plötzlich wieder ihr schönes, fast erschreckend lveißes Gesicht zukehrte, sagte sie: Wollen Sie mir einen Freundschaftsdienst erweisen, Herr Äollmar? - Ich habe sonst keinen Menschen. den ich darum bitten könnte." Aus jedem ihrer Worte zitterte die leidenschaftliche Erregung, von der sie sich hatte in die Nacht hinaustreiben lasten. Daß er sie leiden sah, ließ das Herz des jungen Necht'-anwaltS in immer rascheren Schlägen klopfen. Verfügen Sie über mich, Fräulein Dagmar' Es gibt nichts, das ich nicht mit Freilden für Sie thäte." Ich kann dies Dasein nicht mehr ertragen, und ich muß ihm ein Ende ma chen so oder so! Sie leben in Beilin und haben gewiß eine sehr ausgebreitete Bekanntschaft. Wollen Sie inir behilflich sein, irgend eine Anstel-
lung oder Beschäftigung zu finden? Was es auch fei, wenn es mich in den Stand fetzt, nothdürfiig mein Lehen zu fristen, werde ich es unbedenklich annehmen. Ich werde meine ganze Kraft einsetzen, um Ihrer Empfehlung keine Schande zu machen." Auf nichts hatte Herbert weniger ge
faßt fein können als auf ein solches Ansinnen. Er vermochte seine Ueberraschung nicht mehr zu verberge. Eine Anstellung Si?. Fräulein Dagmar? Und Ihr Vater würde er denn seine Einwilligung dazu geben?" D, ich brauche seine Einloilligung nicht. Er ist ja me;n Vater gar nicht, sondern er war der zweite Mann meiner Mutter. Es gibt kein Band des Blutes zwischen ihm und mir." Herr Holnstein ist also nur Ihr Stiefvater da wußte ich nicht. Und Sie sind gesonnen, sich von ftm zu trennen r Sie hören ja. daß ich keinen anderen Wunsch mehr babe als diesen. Aber Sie dürfen mich nicht nach der Ursache fragen, und wenn Sie Bcdenkcn tragen. mir behilflich zu sein " Wie können Sie daS vennnthen! Aber Ihr Entschluß ist so überraschend, und " Ja, ja, ich verstehe Ihr Erstaunen echt wohl. Aber Sie brauchen nicht zu fürchten, daß ich Ihnen irgendwie zur Last fa'ien ivill. Ich kenne nur leider Niemand, der mir rathen könnte, eit Jahren reisen wir in dr Welt herum und haben lvübrend dieser eit mehr im Auslande gelebt als in Deutschland. Einen Familienvcrtehr haben wir nirgcnds unterhalten. Woher follle ich nun wissen, was man thun muß. um eine Anstellung oder einen Beruf zu finden. von dem man leben kann?" (Fortsetzung folgt.) L a n d w i r t h s ch a f t l i ch e Produkte werden von den Ber. Staaten in immer größerer Menge ausgeführt. Während die Ausfuhr 1851 sich auf $147,000,000 belief. war sie 11)00 auf $'jr2,00i 1,000 angewachsen; eine Zunahme um 550 Prozent. Wunderbares Glück. Dem Farmer Buchanan in Appleton. Wis.. gingen die Pferde durch. Obgleich er aus dem Schlitten gelvorfen wurde, sich seine Kleider in den Kufen verwickelten und er fast einen Block weit geschleift wurde, entkam er gänzlich unverletzt.
Elzrugunn hoher Ntttnegrade. ftriftrilK'.art Q:.nrj!.l,,s. t'tol)vcrdn!vs:q Ml ?Tii(Cli;.;c:iinmiii Die L a b 5 r a i o r i . ? m . ' ' i ff c n s ch a s t beherrscht heu:c Dcn.peraiurcn, Drucke und Spannungen von früher unzeah:'.--tcr Größe. Während der PiN)siker zu Ansang des ;i. Jahrhunderts sich noch mit ein'.r Den.pcta.ur von ungefähr
1000 oiryd, d. h. der Temperatur des schr.-.clzenden l.)ciß.rarmin Seanede. ciscns. genügen lassen n...ßte. erfordert die Herstellung von Denperalu.ca bis zu 3000 Grad in unseren Tagen kaum noch sondertiche Apparate. Man hat gelernt, ein kristallllares Q'iar . zu verfertigen, dis bei 200k) ()ird Hitze, der Temperatur des schmelzend n Platins, noch seine Festigtei- bewahrt, wahrend gewöhnliches Eilas bereits bei beller Rothgluth. also Lei 000 bis 700 cyrao weich wird. Wir tonnen t, über dem Knallgas- oder Thermites! die schwer schmelzbaren Metalle, wie Kllvfcr. Eisen. C'ioid, niederschraelzen und verdampfen, wie ma etwa in einer gewöhnlichen Hlasretorte Wasser oder Spiritus verdampft. Ferner sind uns Gemische, wie Alumi :ium nnd Sauer stosf betannt, die bei ihrer Verbrennung die ertrem hohe Tc'nperatur ven
beinahe 20,;u Grad erreichen. Aber leid.r kennen wir hier aj bereits eine unangenehme Grenze nnd (Zinschrän kung. In einein offenen Dopfe voll Wasser läßt sich auch beim besten Feuer und Willen keilte eniperatur von mehr als 100 Grad erzielen. Bei LOG Oirad kocht das Wasser, und es behält die'e Temperatur, bis der letzte Tropfen im Dopfe verdampft ist. Wir stnd hier also durch die Äerdampfungstemperatur des Wassers an eine bestimintc, unüberschreitbare (Grenze gebunden. Was sich aber hier im .leinen abspielt, wiederholt sich im Großen. Nehmen loir das Heißeste, lvas lv'.r kennen, nämlich die ohlenspitzen einer sehr großen Bogenlampe, so erhalte,. wir eine Temperatur, velchk schätzurge -weise auf 4"0 bis 4800 Grad Wärme angegeben wird. Jedenfalls aber eilt spricht die Teniperatur an den hell leuchtenden .Nohlenspitzcn nur der Verdainpfungskempercitur der ohle und kann diese ebensowenig übersteigen, wie die Temperatur im offenen Wassertopfe über 100 Grad kommen kann. Suchen irrn die Temperanir zu erhöhen, indem ivir inck)r eleorischen Strom durch die Lampe iagcn. so e:hiyen wir nur größere Längen der .Uoblenstifte. Wir vcrdanlpfen die Stifte schneller, aber wir kommen kci neswegs aur höhere Hitzegrade. Man hat des Ferneren die Lichtbogen unter hohem Druck eingeschlossen, was indeß zur Folge "atte. daß die ioble aur? dem festen Zustande nicht mehr unmittelbar in den dampfförmigen überging.
sondern einige rjea flüssig blieb; die unter Druck brennenden to'.j!cn!vitzen
waren mit einer dünnen Schicht flüs-
siger Uohle benetzt, während die tohle
beim gewöhnlichen Lichtbogen .rocke
verdampft. Als Belvcis für di
schmelzende .Hohle in der Druckbogen lampe mag der Umstand g.'lten. da' man auf den Kohlcnspitzen diese Lampe mikroskopisch kleine Diaman
ten gefunden hat. die sich i,atürlich nur
aus flüssiger, niemals aus fester oder
danipfförmier Xohle bilden konnten. Bietet also die Tructbcgcnlamv vielleicht da Mittel, dermaleinst Die
manten zu erzeugen, so läßt sie uns :?
der Herstellung extreni hoher Te.nper-
turen iitl Stich. Die Hoffnung, hice
von 4600 tt.ad im offenen Bogen etwa
auf &0OO oder 12,000 Grad zu kom
men. hat bis jetzt keine Verwirklichung
gefunden. (ffänrliclikcit der ttattc.
Unsere zahme Hauskatze ist zwar ein äußerst nützlichem Thier, indem sie de n Ungeziefer zu Leibe geht, aucn kann so
ein .Kätzchen äußerst liebenswürdig
sein; trotzdem thut man gut. sich nicht
allzuweit mit ihr einzutasten. Ab
sehen von ZNatzivunden, welche sie uns
zuweilen bei aller Liebenswürd'gieit zufügen, können sie namentlich kleinen mindern gefährlich werden. Jede Mtt
ter sei deshalb ge:varnt. einen Saug
!ing in einem Zimmer allein schlafen
zu tasten, in den: sich eine jiatze besin
der. Daß die Katze gelegentlich wieder
Naubthierge'iiste bekommen follte und
etwa kleine Binder auffrißt, ist aller-
dings ausgeschlossen. Wohl aber koml. t es vor, daß die Tatzen bei ihrer Vorliebe für weiche, warme und mouige Plätzchen zu dem Kinde in die Wieg? oder in's ?ttck)en springen und sich so unglücklich über das Gesicht des welzrlosen Säuglings legen, daß derselbe zunächst nicht schreien kann, nnd in; weiteren Verlauf Erstickungsgefahr vorhanden ist. Eine weitere Gefahl für Kinder besteht darin, daß Zcatzen weniger aus Bösartigkeit, als im jät en Schreck den Kindern, welche doch in d'r Behandlung von Katzen unerfahren sind, bei ihren oft täppischen Lie'' kosungen leicht gefährliche Kratzwundk" beibringen. Die beste Katze taugt dehalb nicht als Spielzeug für Kinder. Die Schulden der einzelnen Staaten des deutschen Reiches sind sehr verschieden. Die höchsten Zinsen per Kopf der Bevölkerung müssen aufbrin gen: Hessen mit 9.48 Mark und Baden mit 8.48 Mark. Sachsen Weimar bezahlt nur 0.24 Mark. Sachsen -Alten bürg 0.19 Mark per Kopf. Reuß ältere Linie hat keine Staatsschuld zu ve zinsen. Die Verzinsung der Reichsschuld kostet IM Mark per Kopf.
.seuer - Signale,
fc Pennsylv und Markt English'AOpan Haus S ast und 9t flort 7 Noble und ildiga q N. J1eh u. Mast Ak b Pine und Nvrty 10 Market und Pme 'l rrrmont nah t--i i )lc. 8 Eprltzenhau ix nahe Nobl t3 lexjwxjre und Wainu 14 N. 7Zerse? u Lenkral . lk. Mafl u,uSornkllAv Ash tt l 11. träfe i) Park Ave und 2 ctt .8 Columbia unk, HiUftd : uzhland Av u. Pratt tt ätlinols und St. I tu Pennsplv. und Pratt 24 Mend'an und tl. Ltr tt Ä. 5Spr,tzfnyautb nah Jlltnots 2t Etnatr Ave u. StStan tt und Mchigai. i Pe sylvan,a und 14 Senate 91. und U. U ilo 1 prltznhau no Äre naheBtichlgan ?2 ruxxtu.r. und alnut u cialisorma u nmont ü ivlake und New Vors t )nd. v. u. St. latr n euy Hosptwl lake und Nortp i9 Mchlgan und ne l Jlo. 6 Exrt yenhau Wajhmaton nah, Veft tz cwsendorf u Wash. a Ä,wuri u Siew Dork b Mrndian u Wash t Ilmoit und Ohio 47 Lapltol v. u Wash 4, lnaan'S Porfhau 4 Straßmbahn StäU, W. Wchsbmgton Etr Ro. io Spritzenhaus .llmo u kn-tll 11 JlUnm u ru,srana dS Wkst und Eoukh 4 West und AcSartv M Snte Sve u Hnry ? Meridian und Rah Ao. 4 Cpnhenha Kadtfnn Av. u Madiion Av. u runlop 1 Ro Hükm Lnrerdau Eouth nah Tklawr Penn, u Verttll '.(.: r.t ' n McrU, M troll UN- RrEarch New Jerlky u. totrri': 7 Birg. v. u radsha 83 (last und Prospekt 9 Btkking und High n 91c. n Spritzenhaus Vir Am. nah wron 7t ast und orgm 73 Keda, und ötm 74 Davidson u Georg m Enalisb Av. Pin 76 Sbelby und Bäte v jlo. s Ck ritz,ndaus Prospect nahe Shlb i Mndftr Av. u Sbelbt, il Market u. Nrw ,lr1t Tetaware und Wash Sast u Äalbmaton 44 Ncw ?1drk u. Tavidsor tt taubstummen Anstas; 6 Bcr. Staaten Arsrnal 7 Or,en:al u.,d Wasu 9 ta.un-JtricTnxt. "1 ??o. 13 Sprtscnhau, Märend nc Wer 2 Mriian u. korc,:a 3 Meridian und Loutt. i PechD u. Loutsutna r DkMik Ave u. Ata! Ha, ptauartirr. il Krand Hotel. Ca?ltal Avc u.id Ohiß, i.i l3 10 Spritzenhaus 18. und Asd. ttl Alabama und i. 25 Gfntral Ave und it iti Pandc und 15. i'rrofTtd und Juptt, .2 Ceiittal Av und 17. 2 Zlaware und Vj .1 lllabantsl und i i M Bkl'.kntaine und u Kolleg A und L :2S lelawar und 13. 13 Alabama und Norlh . .'I.iomonn 'nd 1?. Z College Av unl 14 139 Cvrncll Ave und 15 14! 7)i:r3 ükj 10. .42 H, Ödland ve und ist .43 Tumkb und 10. (45 5.ew crscv nd iz 4 Aoord und 17. 17 ?io. -i Spritzenhaus HiUsibe Av und 1. 9 College Ave und 2i A'J ucUfgc Av und 27 IM Part Ä und 2 '? u. W Bahn u. 22. IM .tZamscv Are und 10. 1 -.l"u,ihtoa u Aewnu: 57 Äilas und Plke. (5g Bloyd und Pttiryaw, .5.a No. 2i Sxrtzrndau4 riqhtwood s .'Irden und Depot 16! Brightwood und 25 i4 Ranri und Blohd ittfi 2.1. C lmr u. eyston ,47 Zlrlcnsl Ave un 23. 8 Bettefontaine und ti.
ixuf.n.
tt.
169 Park ö uud 1 li Capttal und 17. 213 Pennsylv. u. Uich'aa 14 Ittino, und 2. 215 Senat, Ave und 21 ?l Pnnw?an,a und 21 H idennan und 10 218 Eapllal Av ,md 20. 21 Broadto.iv und 10. 231 7Mmoi4 und IHcÜtat 234 No. 14 CxritzkuhauS Aennosd und 30. 35 Hlllilois und 33. 23 Ännetta und 30 23? No. . Spntz?nhiu Ur,ll und HciLtT 38 Udetl Ladder Lorl t&9 lat'kl und 27. ?4i Meridian und 24. 248 Zltmols U St. Hier; 243 Eldridge und ts. 312 West uud Wal, ul 3 I.i West und 12. 314 HttMtt und 10. 15 korbet und Paca 316 Cn!tl Av und 817 Nortbwstern Av l 818 WiNt und 18. 319 Sani! und 10. 124 Eereatine Worko 324 Bermcnt und X!ynn 025 lOmaVSu arr'nd,? 826 N0 20 SpritzklllMs Hauahmll. 327 tchlgan u. Hotmes. 528 Wlchtan u. Eonlord 541 ett und VeTflilyre 412 Mtssour, u. Plarvtand 413 Mjouri und Hhio 415 öap.lal Ar org'0 416 Mlst'n u jtkntucky?.. 417 ?nat Av n. Wash. 42, P und k!uu4 . Washinqton. 428 rren Ho,p,:al. 424 Mi.ey Ave U.IVW 425 Wash und Harr420 c. IS Spntzen.'M B ??!ihtnaton 427 Olrr und Birch 8 Olwer und Oook 42? Slordyk und Jovt 431 Hadley Ave u. Voni 432 Rwer ve u. Morris ,34 ivr Ave und Statz 425 Harding u. Big 4 Si I 436 Harding und CIiot 437 No. 19 Eprltzenha
Mvrri und
, yDtz tt,
4 ttt04tt 461 9tri4r.tr u?id
462 Howard und fttt 453 Hom4 und Sa 450 Lambert und 9bumx 467 Nl kdyk Av u Vor tnon Ajorts 612 ctt uud Rap 513 kNtulkyÄvr u. !m1f 614 Meridian und MorrO kl Jllinoi n anat 517 Morris und Dak.'to 518 Morris und Ehurch 512 Laptt A. u Vtcitnr 521 Meridian und Palm, 623 Pme un), Lor') 624 Madl'or Aveu 1,'in.o OL Mrnd,an und Bll X 627 Carlos und Kar 62b Merid,an und Ari,u Mi lAerhanu. UM rni 631 TCtndton u. M.C. 632 ltt. 17 fcvnia.t .a TOovn nett fck'i 0i8 ÜUcAttna-.ünd cu 13 tteit u. fcrncrln i 614 Ca'l und X3($(t U Wr,..l,'t und Sandra 617 Vc'arry und Ktau, 18 New Jersey u :.' v 712 Spruc und Pretp 715 Endlich A? i-. lauxi 714 Statt Ave u. Blt 4 716 Shtby und rthet 71 ft tote Ave unr Cmn 710 Orana und Lure! 719 Shells u. (Ti.to 3j 7i Hfttnjiton Ä. u ,25 Hlkkchrr 1 u Cvrjk 724 Slte Avcu Clialan 7i.6 Protzt und :oaa: ' 72 Oianzc und Har' it tberty und Mctt 729 KU UNd SxUth 81 Ro. 16 Sp?itznh".iO Cit WasbMgt?n M 015 Market und Noble 14 Oh'v u Highiand 815 Micriaan u. HtgUan sio Market u Arteni.' A 817 04t 2. ttlair xri Union Bahn StUifc K2i an Handl S?cv 823 Cement und Walcot 624 Wash. und Wtttt At kt6 Viadden'sLounge Jad 826 Tue! und Ti rtot 897 Wash. und tnOU Km 62 Ro. 12 Spntzkndau evillk nah Vuh4s 31 Soulheastern Zle und vodstdk. 632 Wath. und DeerrkorH, 54 outheaslk'-., und rienat A ei 55 New iZork und inftii 9ll Iülnots und Maryl. ois Jllino und Startet, 014 ilknn. und a 15 Itlaiwrf anr a,
Epezia! Signale. tvitn 2 SchlLg, znitr lärm, wtitm I Schlage, dntter Alarm. Dritten 2 Schlag, vierter Alarm. Ml, ffeuer au und Schlauch auszer-tt. 3 Schla, Wasserdruck ad. 12 Schlag. 15 Ut)r Wrt:ag. Die K ttseichneten Stnale w,rdn nur oo khur wöchtkr anggbn da an den betreftenden tixabtr? rrruzunge fnn tarnt tetter mnbracht stno. ai.1 r '- . mmrrsss??mmm
Chicago und der große Nordweften
e
m
f l.lll.l IH.I.19L j
kdilillLlülL'lH
inm
r
laa-e.awati Vdtltvvtne Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Hon der Monon 47. 2tr. Station. Chicago. o.nd 4 nur 5 Minuten mittelst elektrischer Kar nach den Union iehdösen FrenI, Lick Sprint:, ln dem Orange Eountv Hochland. amiiiin-Hoke, ,,nter neuer eschSitsleikling. Pluto. Proierpine ,nd Vowles Quellen. Beste Mineralwaffer d ffielt. wei Züge täglich via ree.,rastl. Ticket'Osncxn : Union Station, Massachuie':k Av ,nd 5 West Washington SnaKe. R.P.NIgk iftrlkt asi. cent. Indianapolis. Ind. W.H.McDoel. .H.Rockmell, Präs. und en. Mgr. etriedsliil,, Frank I. e e d. tv.iii'i. gnt. dirago. III.
