Indiana Tribüne, Volume 27, Number 140, Indianapolis, Marion County, 4 February 1904 — Page 5

Reunion der Ttaatsvereinigung demotc. ZeitungS-HerauSgcbcr.

Im (rand Hotel wird heute dieReunion der DemotratisZzen Zeitunqs'HerattS-geder-Vereinigung von Jndiana" ab gehalten werden. Nachmittags findet eine Theater.Partie für die Helden der ,teö?r" und ihre Damen statt und Abends ein groszeS Banquet. Unter den angelündigten Rednern befinden fich folgende Herren unb Damen Präsident F. McNee. Lebanon; Frank D. Heimdach. Mnncie; Frau Z. C. Henderson. Indianapolis ; & kl. Belle. Terre Haute; Hale Keene. Vertrete der Studenten der Zndiana Universität; Frau D. Moffett, El wood; L. G. EUingham. Decatur; (lat) Metster, Plymouth; Frank X. Baker, Indianapolis; E. W. Thomas. tzory?on; Wm. Ehambers. Ncmcastle; u. a. m.

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Angebote für Schulbücher. Die Staatsbehörde für Erziehungswesen nahm in ihrer gestrigen Sitzung Angebote für Lieferung von Schulbilchcrn für den Staat entgegen. M Firmen, welche in Boston. New )ork. Chicago und Indianapolis zu Hause find, hatten Angebote eingereicht. Der gegenwärtige Inhaber des Schulbuches (5ontract , ist die 'Imliana Sc hool Hook Co.", welche selbstverständlich große Anstrengungen gemacht hat, um deu Contract zu erhalten.

Zwischen Tod und Leben. v .wei tvdtlich verbrannte Frauen. Die am Dienstag Abend. w,e berichtet, so entsetzlich verbrannte, ahre alte Wittme Mary Hockdridge von No. 1 1 1 West New ?)or! Str.. war gestern Abend noch am fr den, doch tonnten die Hospitcil'Aerzte keine Hoffnung für ihre Rettung geben. , e r ii t x i st ; u berichten, das; im Stadt-Hospitale gestern Frau Mathilda Haenscl von No. 45 Nord lipital Avenue ilntergebracht werden mußte, die vor etlichen Tagen auf gleiche Weife wie Frau Hockbridge Brandwunden am Körper erlitten hatte, die sehr wahrscheinlich ihren Tod zur Folge haben werden. . . . Auf der Seimreise gestorben.

I UnioN'Bahnhofe brach gestern Nachmittag gegen 2 Uhr eine bejahrte ,rau. die offenbar vermögend war und sich auf der Reise nach Sprinsieln. Jll., befand, plötzlich entfeelt zusammen. Sie erlag einem Herzleiden. Die Leiche wurde den Bestattern Flamier & Buchauan übergeben, später als die der Iran Mary I. Bain aus Springfield, Jll., identincirt und be reit letzte Nacht nach Springfield de-fördert.

StaatS-ongrek der ffarmer.

In der gestrigen Sitzung des StaatslongreffeS der Farner hielt W. H. ,vrceman, Secretär der StaatS'Behörde für Forsten, einen interesfanten Bor trag über Forsten" und ..Forstwisfen. jchaft" und er ermähnte die Farmer, ihren Bäumen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und neue Waldungen anzulegen. Heute wird I. A. Everitt, Präsident der ..American Society of Equity" Borträge über die Themata ..'Wie der Markt zu coutrolliren ist" und Wie der Preis für Farmproducte fest zusetze ist" halten. (5veritt ist der Mann, welcher vor einiger Zeit die Aeußerung fallen ließ, daß kein Farmer seinen Weizen unter ö! per Bushel verkaufen sollte.

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Der (fisenbahnbetrieb gehemmt. Während in Indianapolis nur der i-.terurbaN'Dienst litt, wurde durch die SchneestUrinc, die in Begleitung der kalten Welle gestern und vorgestern den Norden des Staate heimsnchten. der Betrieb der Eifenbahnen in sehr unaugenehmer Weise unterbrochen und gehemmt. DicS bezieht sich besonders auf die L. 5. & W. - Züge, die der ogansport Division der Bandalia. der Michigan'Division der Big FourBahn etc.. die entweder mit Berspä taugen von 4 12 Stunden und mehr hier einliefen, oder aber durch Schnee wehen gänzlich am Weiterfahren ge hindert wurden.

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Weiffenbach s Wirthschaft, Mo. 1401 Madison Avenue.

Ute Kclzcimnisse dcr ffnünltoschcunc.. 9in MuQVlb trindberq Es war einmal ein junges Mädchen in der Oper. ($2 war schon, so daß sich die Leate ans dcr Strafte umdrehten, und es sang wie nicht viele. Da kam der Ztapellmeister und Componist und bot sein .Königreich nebst seinem Herren an. Das Könige reich nahm sie an, aber das Herz blieb liegen. Nun war sie cuofj, so grost wie keinc! lind sie fuhr in einer Viktoria durch die Strafte und nickte ihrem Porträt zu, das in den Fenstern aller Buchhandlungen stand. Sie wurde noch größer, und kam auf Postkarten, Seifen und (5igarr?n kistcn. Schliesslich kam ihr Porträt ins Foyer unter die todten Unsterblichen; und da wurde sie. rund herausgesagt, etwas aufgeblasen. l-ines Tages stand sie auf einer Landungsbriicke drauftei am Meere, wo die See hoch ging und der Strom start war. Der Kapellmeister stand daneben, versteht sich, und viele andere junge Herren auch. Die Schöne spielte mit einer Nose, und die wollten alle Herren haben; aber bloft der sollte sie bekommen, der sie holen konnte. Und sie schleuderte die Rose weit hinaus in die Wogen. Die jungen Herren warfen der Blume lange Bliäe nach, der Kapellmeister aber stürzte sich sofort in die See, schwamm wie eine Möwe auf der Woge und hatte bald die Blume zwischen den Lippen. Da schallte ein Applaus von der Brücke, und er, der ia der See lag. sah in ihren Augen, daß sie ihn liebte. Als er aber jetzt nach dem Lande venden wollte, da kam er nicht vom Fleck. (?s war Strom mit Vorwasser; doch das sah sie von der Brücke nicht, sondern sie glaubte, er spiele, nnd darum lachte sie. Er aber, der die 1o--dec'gefahr kannte, mißverstand ihr Lachen, das kein gutes Lachen war: und er fühlte einen Stich in seinem Herzen, und damit war seine Liebe aus. Jedoch, er kam ans Land, mit blutigcn Händen, die er sich an der Brücke gerissen hatte. Du solltest meine Hand haden", sagte die Schöne. Die will ich nickt haben", antwor tete der Kapellmeister, kehrte ihr den Rücken und ging. Das war ein Majestätsverbrechen gegen die Schönheit, und darum muft te er sterben. Wie es zuging, daß der .ftapelTrnci ster seine Stellung verlor, das wissen nur Theaterleute, die sich auf so raS verstehen. Fest faj er. und es )or ren zwei Jahre nöthia. ihn herabschü teln. Fallen aber that er: nnd als sie ihren Wohlthäter beiscitegeschoben hat ie, da triumphirte sie und wurde noch aufgeblasener, so daft man anfing, es zu sehen, lind das Publikum sah unter der Schminke, daft das Herz böse war; darum konnte es nicht durch ihren (besang gerührt werden, und an ihre Thränen oder ihr Lächeln g'.aubtc eö nicht. Das merkte sie und wurde bitter. Sie regierte das Theater noch: er

stickte alle, die emporspriesten wollen, und lieft sie in den Zeitungen nieder hauen. Die (Mimst verlor sie. aber die Macht war ihr mehr; und da sie nun reich, mächtig und zufrieden war. so gedieh sie mit dem Leben und Leute, die gedciben. werden wenigstens nicht inciger. eher haben sie dieNeigung. fctt zu werben: und sie fing wirklich an, etwas korpulent zu werden. Sie fing so langsam und so ernstlich an. daft sie es selbst nicht merkte, bis es zu spät war. Bauz! Abwärts geht es schnell, und diese Fahrt ging mit schwinde! n der Schnelligkeit. Aber die ?ortur. der sie sich unterwarf, half nicht. Sie hatte den leckersten Tisch in der Smdt, aber muftte hungern, und je mehr sie hungerte, desto fetter wurde sie. In einem Jahre war sie aus dem Spiel, und ihre Gage wurde herunter gesetzt. In zwei Jahren war sie halb vergessen und von Jüngeren ersetzt. Im dritten Jahre wurde ihr gekündigt: und da miethete sie eine Bodenkammer. Das war eine unnatürliche Beleibtheit," sagte der Regisseur zum Souffleur. ..Das ist nicht Beleibtheit; das ist Aufgeblasenheit." sagte der Souf fleur. xVfet saft sie auf der Bodenkammer und sah auf eine grifte Plantage hinab. Da stand auch eine Tabaksschellne. und die hatte sie gern, denn es waren keine Fenster darin, wo Leute sitzen und sie ansehen konnten, llnd dort wohnten Sperlinge unter den Dachpfannen; aber Tabak wurde nie mals hineingehängt, weil der dort n cht mehr gepflanzt wurde. So saft sie den ganzen Sommer und sah ihre Scheune an, sich unin dernd. wozu sie dienen mochte, denn die Thore toaren mit groften Hänge schlossern verschlossen, und niemand sah man aus oder eingehen. Daft sie Geheimnisse barg, ahnte sie. aber wel cher Art. sollte sie bald sehen. (s waren von dem vergangenen Ruhme noch ein paar Strohhalnie vorhanden, die sie festhielt und von denen sie lebte: das waren ihre Glanzrollen. Harnten und Aida. die noch unbesetzt waren, aus Mangel an einer Nachfolgerin, und in der Erinnerung

des Publikums lebte ihre Darstellung noch, die ausgezeichnet gewesen war. ( Nun denn, es wurde August; die Laternen wurden wieder angesteckt, und die Theater sollten eröffnet werden. Die Sänaerin saft an ihrem F.'Nster und sah aus die Scheune hinav, bis eben roth angestrichen worden und ein Ziegeldach bekommen hatte. Da kam ein Mann im Kartoffelfeld dahergegangen: und er trug einen groftcn rostigen Schlüssel. (t öffnete die Scheune rntd trat ein. Dann kamen noch zwei Männer, die sie wiederzuerkennen glaubte. die verschwanden aua; !n Der Scheune. Jetzt fing es an, interessant zu werden. Räch einer Weile tarnen die drei Männer heraus, etwas Groftes. Wunderliches tragend, das Bettböden oder .'i',t Heilungsschirmen glich. Bor dem Thore kehrten sie die Schirme um und lehnten sie an die Scheunenwand, und e kam ein Sachcloscn zum Borschein, aber er war ge'iuilt. schlecht gemalt. Darauf kam eine Thür zum Vorschein, die zu einem ländlichen Hause, vielleicht der Hütte eines Jägers gehörte. Dann kam ein Wald, ein Fenster und eine Bibliothek. Es waren Theaterdekorationen. Und nach einer Weile erkannte sie den Rosenbusch aus Faust" lvieder. (5S war das Dekorationsmagazin der Oper, und bei diesem Rosenbusch hatte sie selbst einst gesungen: HoldeS Blümlein." Weh that es ihr im Herzen, als sie sah. daft ..Faust" gespielt werden sollte, ober einen Trost hatte sie: sie hatte nicht die Hauptrolle gesungen, die ja Margarete ist. Meinetwegen Faust". Aber rühren sie an ,,(5armen" oder Aida". dann bin ich todt! Da saft sie nun und sah. wie sich das Repertoire änderte; und sie wuftte vierzehn Tage vor den Leitungen, was die Oper geben würde. Das war ja immerhin etwas amüsant? Sie sah den Freischütz" hervorziehen mit der Wolfsfchlucht und allem: sie sah den Fliegenden Holländer" mit demchiff und dem Meerc; Tannhäufer" und Lohengrin" und diele andere. Aber dann kam es eines Tages, denn das Unvermeidliche muftte kommen. Die Männer arbeiteten lder eine hieft indquist, erinnerte sie sich,

und er hatte die Blockrollen zu bedie nen): und dann kam ein spanischer Markt heraus. Die Coulisse stand schief, so daft sie nicht recht sehen tonn te. was es war; aber einer von den Plännern kippte langsam den Rahmen. und als er ihn auf die 5iante legte, kam die Hinterseite zum Borschein, die immer häftl'ch ist llnd da stand mit groften schlvarzea Buchstaben, die sich einer nach dem anderen -igien, langsam, wie um sie zu peinigen. da stand geschrieben, unwiderrus lich. deutlich: ' A KM KX. Es war warmen"! etzt sterbe ich?" sagte die Sänge rin. Aber sie starb nicht, die Arme, nicht einmal, als Aida" herankam. Doch ihr ?came war ausgelöscht aus der Erinnerung der Menschen, aus dem Fenster der Buchläden, von den Postkarten, und schliesslich Verschwand auf unbekannte Weise ihr Porträt aD dem Foper. Sie konnte nicht versieben, daft die Menschen so bald vergasten; das war gn,i unerklärlich. Aber sie betrauerte sich selbst, wie mau einen Todten betrauert; und die Sängerin, die gr feierte, war ja todt! Da ging sie eine-5 Tagcs auf einer öden Strafte spazieren. Am nde der Strafte war ein Abladeplatz für $ef) richt. Sie blieb stehen, ohne weiter an etwas zu denken, aber sie sah genug von der Bergänglichleit. denn auf dem Kehrichthaufen lag eine Postkarte und auf der war ihr Bild als warmen" zu sehen. Sie ging hastig davon und weinte in ihrem Herzen. 5lam in eine Querstrafte, wo si? bei dem Fenster einer kleinen Buchhandlung stehen blieb. Sie war ja gewohnt, an solchen Fen stern stehen zn bleiben und nachnisehen, ob sie anshing. Aber bier hing sie nicht. Dagegen hing oa ein PKt kat, auf dem sie gegen ihren Willen die merkwürdigen Worte las: ..Des Herrn Angesicht steh über denen, die Böses thun, auf daft ihr Gedächtnis') ausgetilgt werde von der l5rden." Die Böses thun! Darum war ibr l "edächtnift ausgetilgt. Da war die o" niining der Vergeßlichkeit der Menschen.

Aber kann Böses nicht wieder gut' gemacht werden .' Habe ich nicht gr uug Strafe erlitten?" klagte sie. Und sie ging in den Wald hinaus, wo keine Menschen ivaren. Wie sie da ging: verzweifelt, zerknirscht, demüthig. sah sie einen anderen einsamen Menschen, der vor ihr stand. Und er fragte mit den Angen. ob er sie begrii ftkii dürfe. war der Ma pell meiner. Aber seine Augen sprachen nicht von Bor würfen, nicht von demüthigen! Mit leid, sondern sie sagten Bewunderung hrr. Bewunderung und Zärtlichkeit. Wie schlank ur.d sein Du geworden bist. Hanna." sagte sein Mund. Sie sah sich an. und sie fand. dfe es so war. Der Äuminer hatte daS überflüssige, aufgeblasene ffleisch verbraniit. und sie war schöner als vordem.

llnd ebenso jung bist Du! Jünger!" Das war das erste gute Wort, da? sie seit langen Zeiten gehört hatte, und da es von ihm kam, dem sie so Schlimmes angethan, da sah sie ein, was ein guter Mensch werth war, und das sagte sie. Hast Du Deine Stimme noch.Han-. na." fragte der Rapellnieistcr, der Artigkeit nicht hören konnte. ..Ich weift nicht!" schluchzte sie. ...Viomm morgen in's Gesangzimmer hinauf. . . Ja. in die Oper zu mir. so werden wir hören. Ich bin nämlich dort engagirt. . ." Die Sängerin kam. kam wieder und kam wieder in die Höhe. Das Publikum hatte verziehen und vergessen, das Böse vergessen; und jetzt ist die Sänaerin wieder eben so groß. ja diel gröfter als früher. Das' war eine erbauliche Geschichte!

E i n lautn glaublicher Fall von Schmutz und (flcnd ist in dem

Dorfe l5lrlebcn bei (frfurt zutage gefördert worden. Dort wohnen in eincmHäuschen feit mehrere Jahren zwei Leute l Bruder uudSchwester) im Alter von von 45) und 7)0 Jahren, die thatsächlich wie das Bieh leben. Ihre Lagerstätte besteht aus einem .Haufen stinkender Lumpen. Verendetes Bieh, todte Mäuse. 5rüchenabfälle u. dgl. bilden ihre Nahrung. Wiederholt wurde beobachtet, daft sie Hühner, die in Miststätten ertrunken waren, an sich nahmen und verzehrten. Da die Verrohung und Verwahrlosung der beiden immer mehr zunahm und sie über und uler von Ungeziefer wimmelten, auch das Häuschen immmer mehr verfiel, so beschloft der Gemeindevorstand, die Sache durch Exmission der beiden Infassen ein (5nde zu machen. Da der Mann als gewaltthätiger Mensch besannt war. muftte mein eine List anwenden. Unter irgendeiner Borspiegelung wurden die Geschlvister nach Erfurt gefahren und dort im städtischen oder katholischen Krankenhause untergebracht. Unterdes wurde der Augiasstall" von zahlreichen Personen gesandert. Mit langen Haken wurden die Lumpen, ZNichengeräthe. ttlridangsstücke u. s. w. herausgezogen und verbrannt. AnderSeefeiteder Marine Atademie zu 5liel erinnern die Denkmäler desGroften .Nnrfürsten und seiner beiden Seehelden Benjamin iaule und Obrist Hille an die Seiten der kurbrandenbnrgischen Flotte. An derselben Stelle wird sich ausAnregnng des Kaisers das Denkmal des ersten Admirals der aus der Begeisterung des Jahres 1848 hervorgegangenen deutn Neichsflotte. Karl Rudolf Brommyö, erheben. Die kaiserliche Ehrung te eigenartigen Mannes fällt mit der Jahrhundertfeier des Geburtstages zusammen. Brommy wurde am 1. 7cpte'nber 1804 zu Anger bei Leipzig geboren. 1848 legte er seinen Posten alS regattencapi:än der griechischen Marine nieder und icat in die deutsche Marinecommission ein. Mit unermüdlichem Eifer schuf er eine deutsche Flotte. Am 4. Juni l4f) unternahm er den kühnen Hand'ä reich gegen das überlegene dänische Bloctadcgeschwader unter Helgoland. Dcr Frankfurter Bundestag lieferte die Ncichsflottc dem Aitlnonato? aus und verabschiedete Brommy, der nach kurzem Dienst in dec österreichischen Flotte fast vergessen am 9. Januar 1860 in Bremen stark. Erst vor wenigen Jahren setzte man . . m wackern Seemann ein bescheidenes .itikma! anf seinem Grabe in Hammellvarden an der Weser. Der Kaiser ,'ndiuet ihm jetzt eine gröftere Ehrung. Bildhauer braust in Rom wird die Büste des Admirals Brommy herstel-

len. V!k Gendarmerie in Na kos - Palota in Ungarn verhaftete ;rc jnngc Wittwe, die Häuslecin Ma:',u!de Manamas, die ihre öeiden ttin.vr im Alter von zwei nnd drei Iahren gleich Thieren in einer. Stall gefrerrt nnd gänzlich verkommen lassen hatte. Die Gendarmerie konnte bei der ersten Suche nach den verfchlvundenen mindern nichts finden, bis einer von ihnen im Hofe ein leises Wimmern hörte. Im Hühnerstall lagen die beiden Binder nackt im Stroh, starrend vor Schmutz: eine harte Brotrinde, die kaum ein Erlvachsener hätte kailen könneu. und eine Schüssel mit schlechtem Wasser war als Nahrung" vorderer tet. Auf die Frage nach dem Grund ihrer Handlungstveise sagte die ?vrau. sie müsse verdienen und könne auch we gen der Kinder nicht h.'irathen. Auch stiftete sie ZU viel Unfug an. wenn sie uicht eingesperrt seien. D!' Kinder, die aus Erschöpfung nicht mehr stehen können, wurden ins Spital gebracht. Wasserscheu.

Mlenvakn s Fuhrpiun.

Zltr,anb, (Lmarinati, (Lineare & s t. vcits Bia Jf&VJWL. C 1 1 c I ft fe D i oi si i. 6

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Getan, Kinder, holt'ö a' paar Mast, dast 'm Vater net übel wird er muk a' ustbad nehmen!"

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Mumie & jslWayne (?ry p. 7 00Vm Fort Waune Sc El? (vrez p 10 iJOn. N A k B Lim täglich d. 8 OOScm Southwestern Lid tg! äs 11 809jrn Mnncie 6 'aync nur Son 8 OOVrn St Louis Ltd tg! d s S 10 ?m 'slcvlano (5xpreß 11 0093m New Sork(5?yek t.;g. 45 l7 1t S K B Lim, tau! 6 ... . 2 55Vm 0 H Union CizckAndersonp 8 ILÄm Union Yity Acc tägl 4 4rftai New Aork Ltd tag! 1. 45w Hntckerbockcr Tp täglich d & b tf 25 -am 6 t. L 1 u i Division. "Tlic 'Worldc i P'air Houo" St LouiS Mail 7 20rn New sork Szpreß täglich 8.. 4 MH Southweftern Lim tgl d k 11 43, St. Louis Expreß tagt s 7 40T'm St Louis Lim täglich p d . Z 25Nm Mat'n k T Haute Zu 10 ' r Terre Haute fc Mat'n Are. . 5 wRm R A K Vofton im täg! pda 2 k0R N A St. Lonis tzrp tägl.. 7 föjta St Louis Mail 5 ; St Louiö Erpreß tägl s 12 OoUn nickerbocker Sv laghch id 6 10?:in Kieiati Division. ?in & LouS Nach:eLpreh t;l 3 ibVm ffincinnati Acc tag auSj; Sonl' Tm St LouS & 5in Rachtexp tg 4 3Vm S Kic Sc St L Expreß tg d Sc p2 1 4B Cincinnati Ezp Sonnt ausg. 7 4! Ckickgo Lvuö k St L Erpreß N Tincinnati Acc 4 OOrn White Cito Spezial p 3 KAM Cincinnati ff Expreß, tägl p 2 ök?tm C,inc & 3nb Acc auög Ton . . 6 5.'. Xvr LouiS g Srpreß 2 i5Hai 5,inc Znd St L (?,rpr tg . . II iOlm lincinnati Accom 4 0Mm Chic k Lou Nacktexprcß tq&n 599tü Sine Sc Wash fetg d e Sc p 6 2.Mm Chicago Division. ankaree Accom 7 OOBm Cinc 5!achspreß, tägl ü 3v..m Chicago ffast Kxprch tgl d p 11 50Bm Kankakee Accom 10 M&m White city Special g d Sc p. 3 30?irn Cinc ffaft Erpreß tägl p d . . 2 AOTiw aahette Accom ö 15?tm La gayette Accom 5 00 Chicago Nachterpreß tägl s. .12 lOVm Cinc Sc Wa.'h ('., d Sc p. . ff 109m M i ch i g a n Division. öenton Harbor Trpreß 7 vttVm (lkhart Accom nur Sonntags 9 2.',w -Diichigan Mail Erpreß p...ll 3Vm Slkhart Expreß 10 KNU, 'lkhart Acc täglich 4 4öNm Benton Harbor Erpreß p. . . . 2 5..Yin Michigan . .h 8 IbR Peoria D i vi s 1 0 n w e ft l i ch Peoria (Erpreß c Mail 7 25Bm Columbuk c :nc Exp tg! 3 30B Western Expreß täglich p d. .11 50Bm Champaign Accom 10 ?l;ampaign Accom 4 10m W Sc Ohio Special 2 4 Peoria Erpreß täglich g .. ..11 L'iNm Peorra Erpreß täglich p fc d 6 P e 0 ri a D i k i s i 0 r. ö st l i ch. olumbuS Expreß tägl ti (Vm Üynu Accom lOOObic Ofcio Svecial täal do 3 0l)Nm Kolumbus Ervre täal da. .11 SJOßm

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