Indiana Tribüne, Volume 27, Number 139, Indianapolis, Marion County, 3 February 1904 — Page 4
Jüdinn Tribüne,
3. Februar l0'i.
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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der SuUnbetfl Ts. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thndium
Präsident.
Geschäfts localt
Wo 31 Süd Delaware Strahe.
TELBPHOtVE 26.
i tered ut the Post Office of Indianapoli as
second class matter.
Die Versöhnung Colombia'
Die bereits vor einigen Wochen sei
tens des Staatsdepartements gemachte Andeutung, Colombia solle für die
Entreißung seiner werthvollsten Pro vinz eine pekuniäre Entschädigung er-
halten, scheint allmälich greifbarere Geftalt anzunehmen. Offenbar hängt der verlängerte Aufenthalt des Gpecialgesandten Generals Reyes mit diesbezüglichen Unterhandlungen zusammen. Denn in Privatgeschäften kann sich der Vertreter eines auswärtigen Amtes in dem Lande, das alle seine Vorschläge abgelehnt, diplomatischem Brauche nach nicht länger aufhalten. Eine Leistung von Amerika selbst ist natürlich ousgeschlosten, auch vonWashington aus schon in Abrede gestellt worden. Es wäre dies ein offizielles Eingeftändniß, daß die Regierung eine Schuld an Panamas Losreißung trifft, denn nur derjenige pflegt Entschädigung zu zahlen, der einem andern Unrecht oder Verlust zugefügt. So scheint es der oberflächlichen Betrachtung. Wenn man der Sache aber etwas tiefer auf den Grund geht, wird man bald finden, daß der Unterschied, ob wir oder die Panama'er das WundVflafter auflegen, in moralischer Hmftcht sehr verschwindend ist. Den raffgierigen Patrioten, welche die sogenannte Junta bilden und aus welchen die künftige regelmäßige Regierung der neuen Republik bestehen wird, wäae der Gedanke, ihrem Mutterlande Sühne zu geben, auch nicht im Traume gekommen. Nur mit Rücksicht auf die Anerkennung Englands erklärten sie sich bereit, einen Theil der Staatsschul. den Colombias zu übernehmen; ein Angebot, das als ausreichender Ersatz für das von Colombia Verlorene natürlich nicht gelten, vielmehr nur als Pflicht und Schuldigkeit angesehen werden kann. Falls Colombia daher wirklich Etwas bekommt, so geschieht es blos durch amerikanische Intervention, und die Gabe wäre fast werthlos ohne Garantie.'Uebernahme durch die Vereinigten Staaten. Und man darf ferner behaupten, daß die amerikanische Regierung nur deshalb Colombia ein solches Entgegenkommen zeigt, weil sie in die zur Beraubung je nes Landes führenden Vorgänge verstrickt ist, mit anderen Worten: weil es ohne amerikanische Kriegsschiffe auf dem Isthmus eine Republik Panama einfach nicht gäbe. Anstatt nun aber frank und frei dies? Verpflichtung gegenüber Colombia, was ja durchaus nicht gleichbedeutend mit einem Zugeftändniß der Revolutionsanftachelung wäre, anzuerkennen, wird unsere Mitwirkung bei der Beruhigung Colombias aus der Schutzherrschaft über Panama und den Canal-Jntereffen erklärt. Um ihr ungünstige Thatsachen, ohne Rücksicht auf die wirkliche Bedeutung, in das ihr günftige Licht zu rücken, operirt die Regierung mit den gleichen Mitteln der Täuschung, die ihre Haltung vom erften Tage der unerquicklichen Affaire an charakterisiren. Und doch wäre Offenheit gerade hier zugleich politische Klugheit. Die niedliche Versöhnungsscene, deren Vorspiel die Staatsmänner zu Washington soeben einleiten, ist ja in erster Linie zum Ausspielen im kommenden Präsidenten wahlkampf berechnet. Die republikaNischen Führer, denen das Panamagericht schwer im Magen liegt, bieten alles auf, um wenigstens mit den Hinweis auf einen anständigen, einen moralischen" Schlußakt vor die Wählermassen treten zu können. Die Wirkung wird jedoch durch diese Winkelzüge, welche, eben weil eine zwingende Nothwendigkeit hierfür fehlt, ins Gegentheil des Gewallten umschlagen und den Verdacht nach einer doch vorhandenen, so lebhast beftrittenen Mitschuld der Regierung an der Aufachung der Revolte wesentlich verstärken. Alle Ve:ficherungen der Unschuld werden wenig werth haben; vermochte doch selbst das feierliche Wort des Präfidenten die beleidigenden Zweifel an der Ehrenhaftigkeit der von ihm gelei-
tetcn Regierung durchaus nicht ganz zu ersticken ! Es steht schlimm, auch bei uns" um eine Partei, wenn der Glaube an die Ehrlichkeit ihrer Führer so tief erschüttert ist wie im Volke gegenüber der republikanischen. Nur noch wenige Jahre trennen uns von dem halbhundertjährigem Bestehen dieser höchstens äußerlich noch großen Pareeiorganisation und unter den Veteranen dürfte der greise Hoar nicht der einzige sein, der mit wehmüthigen Gedanken in die Tage befferer Ziele und höheren Strebens zurückschweift. Vor wenigen Tagen erst waren 50 Jahre verfloffcn. als die berühmt gewordene Versammlung in Chicago stattfand, auf der deutsche Bürger der Stadt durch Proteftbeschlüjse gegen Weiterausdehnung der Sclaverei ein? rettende That vollbrachten. Diese Ver sammlung führte in ihren Folgen nicht bloß zum politischen Sturze des bis dahin fast allmächtigen Senators Douglas, sondern auch zur Bildung der republikanischen Partei. Es waren patriotische und echt freiheilliche Ideale, welche namentlich die Deutschen in der wenige Jahre darauf gegründeten Partei - Organisation beseelten. Manche von ihnen, darunter auch Georg Schneider, dem durch seine organisatorische Thätigkeit das Hauptverdienft an dem Errichten gebührt, hatten schon im alten Vaterlande unter Aufopferung ihrer Person für die Sache des Rechtes gekämpft. Diese Männer boten alles auf, um der neuen Partei im neuen Vaterland freiheitlichen Geist und vor allem Abscheu vor Gewalt und Beugung des Rechts einzuhauchen. Sie hatten am eigenen Leibe erfahren, wohin das Gewaltregiment führt. Doch alles dies war vor einem halben Jahrhundert. Heute find Gewalt und Raub Trumpf in allen Ländereien und der unter republ. Herrschaft ausgeheckte Panama-Scandal ist ja nicht di einzige schnöde Verleugnung der Anfangsgrundsätze jener Partei.
Jagerblut" sollte beute das Englifb Opera House bis zum letzten Platz füllen, es ist reich an dramatischen Episoden und vom köstlichsten Humor durchzogen. Die Foraker'scke Für-Truft-Bor-läge ist eine einfache Nichtswürdigkeit. Das Sherman-Gesetz. welches diese Foraker Vorlage abschwäche oder vielmehr ganz werthlos machen soll, ist der ein-
zige Schutz, den das Volk vor den
Trust's hatte und dieser ist schon schwach genug. Wir haben zwar nie bezweifelt, daß Rooseve)t schließlich vor
den Plutokraten in Wall Str. Kotu
machen würde, aber wir hatten ihm mehr Geschicklichkeit in Bemäntelung
der Absicht zugetraut.
Vierte General-Bersammlung der Deutschen im English" heute Abend.
Local-PolitischeS.
Die demokr. Convention
ein wenig verschoben. Unter den Demokraten hat der Auf-
ruf des County - Comite Vorsitzers W. W. Spencer für die Delegaten-
Primär-Wahlen am Donnerstag und
die Convention zur Reorganisation
des County Comites am Samstag
Unzufriedenheit hervorrufen, und zwar
weil durch die Kürze der Frist zwischen
Aufruf und Daten für Primärwahlen und Convention der Anschein erweckt wird, als ob dieZStimmgeber über den Löffel barbiert" werden sollten, das heißt, als ob jetzt schon Alles fix und fertig" sei. Uebrigens hat Vors. Spencer gestern die Zeit für die Convention in der Mafonic Hall am Samstag von 2 Uhr Nachmittags auf 8 Uhr Abends verschoben; denn am Nachmittag ist die Halle für die Mädchen-Handfertigkeits. schule belegt.
Vreurfion nach New Bork via Pennsylvania Linien, im Fedruar und März. Excursions Raten nach New Aork, in Anbetracht der Frühjahrs - Versammlung der Kaufmanns Vereinigung, werden an den Pennsylvania Linien am 6., 7., 8., 9. und 10. Febr. in Kraft sein ; ebenfalls am 27., 28., 29. Fedruar uud am 1. März 1904. Der Billet -Verkauf wird durch einen Certisikat-Plan regulirt, welcher von den Ticket-Agenten der Pennsylvania Linien völlig erklärt wird. Für Information wende man sich an W. W. Richardson, A. G. P. A. Indianapolis, Ind.
(treue, Episode von Paul A. Kirstcin. Am breiten Strande der Adria war es heute belebter denn je. Der anhaltende Regen der letzten Tage hatte alle Welt vor größeren Ausflügen zurückgeschreckt, und so war man nach dem späten Diner in altgewohnter Weise mit Schirm und Gummimantel wieder hinausgegangen, froh, daß nicht ein allzu großes Unwetter das Hinausgehen überhaupt unmöglich machte. Von den verschiedenen Musikpavillons ertönten wie im Unmuthe alte, wenig beliebte Weisen Gassenhauer, die man nur nachsang, wenn allzu großer Stumpfsinn jeden vernünftigen Gedanken unterdrückte. Das Publikum ging bei diesen Klängen wie hinter einem Sarg in richtigem Schritt, schlenkernd und schwenkernd, nicht wie von einem kräftigen Marsch inspirirt, sondern
mehr wie einer ungewohnten Nothwendigkeit folgend. Früh wurde eö auch heute finster. Die jagenden Wolken am Himmel hielten das lichte Leuchten fern, doch die ordentliche Kurverwaltung trug dem nicht Rechnung. Ebenso spät wie an den anderen, selbst den klarsten Tagen, zündete sie die Laternen an, ganz gleich, ob die Menschen sich im Finstern stießen oder unnütz drängten. Nur die Musitzer an ihren kleinen Pulten hatten nothdürftig Licht, und es schien beinahe, als wollte das Publikum sie wie Motten umschwirren. Dumpfmurmelnd drängte sich das Wasser an den Strand, und wenn die Wogen sich prasselnd überstürzten und die Wellen auf den Sand hinüberliefen, dann klang es in Momenten, wo der Wind die Klänge der Musik verdrängte, wie das unterdrückte Grollen vieler, vieler Wogen, deren Insassen wie im Weinen seufzten und schluchzten. Dort ging ein seltsam Paar. Er ein sehr stattlicher, weißhaariger Herr mit grauem Cylinder, den er tief über Stirn und Nacken gezogen hatte, um ihn vor dem Wegfliegen zu sichern und sie eine kleine, zierliche Frau, ganz in Schwarz gehüllt, das blasse, fein ovale Gesichtchen mit einem dichten Schleier verdeckt. Sie gingen wohl schon ein Dutzend Mal auf und ab, immer zwischen dem Kurhaus und dem Pavillon; aber sie sprachen kein Wort. Der Alte schaute kühn und sicher, hocherhobenen Hanptes in die Luft wie ein echter, alter Soldat; ihm schien sich der Rücken nicht beugen zu wollen, wenn auch die Schicksalsschläge hageldicht darauf niedersausten, er kannte nur die freie Stirn, den offenen Blick! Deshalb sah er auch verstohlen oft auf seine Begleiterin, die als ob sie etwas suchte den Blick stets unen am Boden hatte. Er berührte sie leise. Gertrud sei doch vernünftig! Sieh schau doch frei in die Welt! Du bist doch noch so jung, so hübsch, so begehrenswerth " Der jungen Frau traten ganz unvermittelt die Thränen in die Augen. Sie drückte fest das Tuch daran, doch gab sie keinen Laut von sich, nicht einmal einen kleinen Seufzer. Nur ihre Hände zitterten. . . Der alte Major strich sich den langen, wohlgepflegten Bart und bitz sich auf die Lippen. Er war ein sonderdarer Herr. Er hatte drei Kriege mitgemacht, hatte im heftigsten Kugelregen gestanden, mit unsäglichen Gefahren ferne verwundeten Freunde aus dem Schlachtgetümmel getraqen und konnte keine Thränen sehen, konnte das stille Leiden nicht ertragen, das so beredt oft aus dem Blinken des Auges spricht. Er war deshalb auch ganz außer Fassung, als er die Thränen seiner so jung verwittweten Tochter wieder sah. Er wollte sie ja gerade trösten, ihr Lebensschiffchen wieder in freie, ungehinderte Bahn führen, und nun wieder Sie hatte das Tuch noch immer an den Augen und athmete schwer. Langsam war jetzt das Gewölk hinüber nach Westen gezogen, und durch den feinen Schleier einer dünnen Wolke schien blendend hell der Mond. Er warf einen langen grünlichen Strahl weit über das Wasser, so daß die Kämme der sich überschlagenen Wogen in eine Menge glitzernder Steine verwandelt zu sein schienen. Sieh' nur, Gertrud," fing der alte Major wieder an und schlang den Arm um die zarten Schultern seiner Tochter, sieh nur durch Nacht bricht Licht! Es scheint dann doppelt hell!" Seine Linke klopfte begütigend ihren vollen Arm. Da sah sie ihn dankbar an und lächelte. Und der alte Major in seiner Freude lachte gleich dröhnend mit und schüttelte sich. Siehst Du, Trudel so ist's recht. So ist's schön! Genau so hast Du schon als Kind gelacht, wenn nach den Schlägen die erste Freude kam. Weißt noch, Trudel, weißt noch?" Sie reichte ihm die Hand. Ja, Vater, ich weiß und ich bin dir so dankbar. . ." Jh, ih. . er ließ sie gar nicht aussprechen. Dankbar! ! Wofür denn? Bist doch mein einzig Kind, Trudel. . . und um dich soll ich mich nicht 'mal kümmern?! Mein armes Kind!" Er strich ihr zärtlich die Mange. Sein Auge war jetzt selber feucht. Mußt nun aber auch wieder gut sein, vergnügt und fröhlich, ja? Es kommt ja alles wieder besser!"
Gertrud von Schmieding schüttelte nur den Kopf. Ihr kam das alles so unwahrscheinlich, so unmöglich vor, seitdem ihr Gatte sich um einer Anderen willen geschlagen hatte und ge-
I tödtet worden war. Das war ja wohl
idr oanzes Leben aewesen. fiir irrn an sorgen, ihm ihr ganzes Denken und Empfinden zu geben, in ihm das Höchste auf der Welt zu sehen. Und nun man hatte ihn erschossen für eine Andere. . . Der alte Vater an ihrer Seite mußte wohl ihre Gedanken errathen. Er strich sich wieder seinen grauen Bart und sah sie scheu von der Seite an. Sag 'mal, Gertrud," hub er langsam an, haft du dir das überlegt?" Was, Vater?" Nun das von Redtwitz! Du weißt, was ich meine." .Ja." Na, und?" Ich weiß nicht, Vater." Aber Kind, Kind glaub mir, es ist das Beste für dich. Sieh du bist noch zu jung, um zu versauern, zu schön und zu begehrenswerth! Glaub mir, es rächt sich, wenn du jetzt nicht vernünftig bist!" Sie schüttelte leise verneinend das Haupt. Es mag wohl alles sein, PalM. .. aber wenn man einmal es erfahren " Sie sprach nicht aus, aber in ihrer Kopfbewegung lag ganz deutlich ihre Abwehr. Du hast wohl recht, Kind," sagte er, wenn einmal der Sturm an uns vorübergesaust, vergißt man ihn nicht leicht. Aber soll man deshalb gleich den ganzen Wind verdammen?" Sie verstand ihn nicht. Ich meine," fuhr er fort, weil dir einmal das Leben eine Enttäuschung gebracht herb und bitter, ich weiß es wohl willst du darum allen Freuden gleich entsagen? Sieh mal, Kind, dein Gatte war ein prächtiger Kerl " Ich bitte dich, Vater, sprich nicht von ihm!" Heftig unterbrach ihn die junge Frau mit bebender Stimme. Die Augen füllten sich mit Thränen. Du weißt, ich will es nicht mehr hören!" Nun ja . ." Der Alte zögerte mit der Antwort. Dahinter verschanzt man sich nicht! Hast du dir denn auch überlegt, ob du im Rechte bist? Ob nicht vielleicht ein Mißverständniß, ein Unklugheit. . . irgend etwas Heimliches das alles hervorgebracht, das alles unerbittlich verlangt hat?" Mein Gatte gehörte mir! Wie ich für ihn nur auf der Welt war, so hatte er auch nicht das Recht, für eine Andere zu zu. . . scheiden!" So? Meinst du?" Der alte Major war in Verlegenheit. Und w5nn es nun. . . für einen Freund gewesen wäre?!" Ich war sein bester Freund! Der, der ihm am nächsten stand, der wenigstens am nächsten stehen sollte. Geaen mich hatte er Pflichten!" Nur gegen dich?" Sie gingen schweigend wieder ein paar Schritte nebeneinander. Die junge Frau antwortete nicht. Aber ihr Vater fing wieder an. Es schien, als wollte er ihr etwas beichten. Sieh 'mal, Kind," begann er. Du weißt, wir sind Soldaten, alle! Ich, Dein verstorbener Mann, und auch Redtwitz, der brave, ehrliche Kerl. Wir sind Soldaten das heißt, Kameraden. die ihr Lebelang ehrlich mit einander streiten, für einander kämpfen wollen. Verstehst du, was das heißt?" Er wartete ihre Antwort nicht ab, er sprach gleich weiter. Das heißt, wir sind uns Freunde, aufopferungsfähige Freunde! Würdest du es untreu finden, wenn im Kriege zum Beispiel einer dem anderen die Gefahr abnimmt, wenn er hinter dem Rücken des anderen, um ihm vielleicht über die Schwere der Situation hinwegzuhelfen, dem Feinde entgegenzieht? Nun antworte mir einmal!" Siehst du, das fändest du recht und du würdest ihn treu und brav und edel nennen und deinen Gatten willst du schmähen! Aber glaube mir, auch im Leben giebt es Kriege, von denen Frauenherzen nichts wissen. Dein Gatte hat so einen durchgefochten, treu bis zum Tod! Im Casino schmähte sein Gegner unseren armen Redtwitz, er machte ihn zum Hahnrei, zum Gehörnten, zum Ritter von der traurigen Gestalt, dein Gatte hat ihn gerächt! Und wenn er auch im Kampfe geblieben, sein Name und seine Ehre blieb auch, und alljährlich an seinem Todestage, da feiern feine Kameraden sein Andenken, und der, den es am härtesten getroffen, für den er den Kampf auf sich genommen, der Freund und Weib dabei verloren, der ist dann mitten unter ihnen und seine Thränen, seine ehrlichen Thränen fließen ihm dann ich kann nicht sagen wie sehr. Wenn ein Mann einmal weint Du kannst dir denken, wie heilig das ist!" Die ju.rge Frau schluchzte hoch auf. Das war dein Mann, und der Freund war Redtwitz. der sich jetzt um dich bewirbt, hingebend, um dir das einsame Leben zu erleichtern. Und beiden willst du Unrecht thun?!" Der alte Herr schüttelte den Kopf. , Ich hab's ja nicht gewußt, Vater!" .Wir wollten's dir ersparen." Er nahm sie bei der Hand. Sieh einmal. klar und leuchtend steht der
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