Indiana Tribüne, Volume 27, Number 137, Indianapolis, Marion County, 1 February 1904 — Page 4
Indiana Tribüne, 1. Februar 1901.
Indiana Tribüne. Htraulgtden von b Gteerg f Indianapolis, Ind. Harry O. Thudiu V Präsident. eschäftSiocalt No 31 Süd Dclaware Strafte. TELBPHOsE tt.
tcrci ut ,n Pot Offi. c ol Indisinapalii .. rond chii matter.
Vom Bechtcl-jsaUc. Mit welch' uuglaublicher BorttirtHcit Leitungen vom Schlage der New 7)or! TinleS" Tagesereigncsse besprechen, beweift ein auf den Bechtel.MordvrozeK in Allentown. Pa., eingehender Artikel deS genannten WischeS. Das Blatt sieht absolut nichts Entwürdigendes darin, dah der DistriktSanwalt. der für den Staat die Prozesstrung der Familie Bechtel führt, die ja bekanntlich glättzend davon freigesprochen wurde, an der Ermordttttg der Bechtcl mitschuldig gewesen zu sein, die Nothlage der unglttck. lichen Familie dazu benutzte, um der Schwester Mabel's und anderen wciblichen Mitgliedern der Frau schnuichvollc Anträge zu stellen. Die ..Times" übergeht die Berhaftung des Tistrikts. Anwalts mit kurzen Worten, läßt sich aber dann mit fein gespielter sittlicher Entrüstn ug über die Verworfenheit der Dentsch-Pcnnsvlvan'?r aus und ergeht sich in wüsten Schmähungen gegen die deutsch sprechende Bevölkerung von Pennsylvanien. Herr Georg U. Wenner. ein in New ?)ork wohnender Teutsch Pennsylvanier, schickte dem Blatte die folgende Abfertigung zu: Bezugnehmend auf die in Ihrem heutigen Blatte geübte Kritik, in welcher Sie eine Anwandlung zeigen, den Mord in Allentown.'mit der Bestand fähigkeit des allemanischen Dialekts in Verbindung zu bringen, welcher hierzulande bester l ..Pennsylvania Dutch" bekannt ist. möchte ich gerne fragen, wie Sie dann in manchen Gegenden des Landes,, wo die mehrsprachigen Verhältnisse Pennsylvaniens nicht eristiren, die dort herrschende Sittenlosigkeit erklären wollen. Jft eS eine politische Sünde, zwei Sprachen zu sprechen und beruht unsere Wohlfahrt darin, ein einsprachiges Volk zu sein, woher kommen dann die socialen Fehltritte jener waschechten amerikanischen Gemeinden, deren Bevölkerung sich nicht des Vorwurfs schul dig macht, mehr als eine Spreche zu verstehen i Da ich mich d?s in Rede stehenden Dialekts in Gesellschaft meiner Freunde selbst bediene und Vorfahren hatte, welche nahezu zwei Jahrhunderte hindurch Pennsylvania Dutchmen" und gute Amerikaner waren, liegt eS mir sehr am Herzen, zu erfahren, ob die höchste Moral und das beste Bürger, thum nur von Denen erlangt werden können, welche sagen ..ignoramus" (wir wissen oder können's nicht), wenn eS darauf ankommt, außer der engli schen auch noch einwandere Sprache zu sprechen." Die Westl. Post" bemerkt hierzu : Man j steht, die Abfuhr ist eine voll ständige. Schwerlich hat jemals ein bösartiger Bengel schrecklichere Ohrfeigen bekommen, wie sie für seine Rohheit, Dummheit und Tücke das New Vorker Knownothingblatt einstecken mußte. Da aber Mabel Bechtel'S Ermordung und der nachfolgende Prozeß ein sehr düsteres Sittenbild enthüllen, mag es wohl noch einmal am Platze sein, Ermittlungen anzustellen, weshalb die Moral in jenen Gegenden eine so ungewöhnlich tief stehende ist. Man wird kaum irren, wenn man als eins der Leitmotive in diesem bürgerlichen Trauerspiel die erschreckend niedrigen Arbeitslöhne für Arbeiterin nen, zumal für Kinder und junge Mädchen, in den dortigen Fabriken annimmt. Wie eS scheint, hatte die dortige Kinderarbeit in den Fabriken auch die unglückliche Mabel Bechtel auf dem Gewissen. Sozialpolitische Schriftsteller haben dnrch statistische Ermittlungen in letzter Zeit nachgewiesen, daß dos ungeheuer große Heer der Tramps und Proftituir ten sich zu einem unverhältnismäßig
starken Prozentsatz aus der großen Zahl
Jener ergänzt, die in zarter Kindheit schon ihren Lebensunterhalt in Fadri ken verdienen müssen. Die meisten jener Kinder werden ja allerdings an ihren Familien einen starten morali , scheri Halt finden und zu tüchtigenMen schen heranwachsen. Andere aber wer den an ihrem kindlich zarten Körper für
Lebenszeiten verkrüppelt und ihre Kin derfeelen werden vergiftet. ine ebenso interessante, wie traurige Thatsache hob der Arbeitgstatiftiker deS Staates Ohio letzthin hervor. In je. ncm Staate beträgt dea wöchentliche Durchschnitts Lohn der Fabrikarbeite ritt $3.20; die durchschnittliche!! Kosten ihres Lebensunterhaltes aber belaufen sich auf $3.80. Ein Defizit also von G0c pro Woche. Mau kann sich imschwer vorstellen, wie viele allein ste heude Arbeiterinnen, noch dazu rouui sie schon als Kinder dnrch Fabrikarbeit dem Familienleben entfremdet waren, geradezu durch dieses Mißverhältnis; der Prostitution in die Arme getrieben werden. Allentown liegt in einem der großen Industriedistrikte des Landes. Durch die kürzlich veröffentlichten Berichte hu maner Gesellschaften und deS ArbcitSftatistiker von Pennsylvanien hat man erfahren, daß in dortigen Seidenspinnereien trotz deS Verbots von Kindrarbei! unter gewissen Lebensjahren viel fach kleine Mädchen von sieben und acht fahren beschäftigt werden, selbst bei Nachtarbeit, und daß ihr Taqclohn 30 bis 5,0 EeutS beträgt. Attfcheitteild ist dieser schwere llcbelstaud in erster Littic siir die Sittenvcrhältnissc verautwortlich, über welche das hochmoralische" New Porter Knomnothigblatt in seiner unbegrenzten Dummheit und Nichtswürdigkeit seine hämischen Bemer.ungen machte, für welche es von dem Deutsch'Pennsylvanier so gründlich abgeführt wurte. Man hat durch den Prozeß erfahren, daß auch die arme Mabel Brchtel, ihre Schwestern und alle ihre Freundinnen bereits als .Kinder in den Seidenspin nereien arbeiteten. So scheint dieErinordete ein Ovfer dortiger ungesunder Zu stünde zn sein. Es ist mehr an ihr gefrevelt worden, als sie selber sündigte. Man könnte sich veranlaßt fühlen, auch aus sie und ihre Schwestern die traurigen Worte des MignonliedeS anzuwenden: Was hat man Dir, Du armes Klnd, gethan V Wer den Bechtel'schen Mordprozeß in seinen Einzelheiten verfolgt hat, der wird auch in diesem traurigen Fall gekenncn : Alles verstehen, heißt Alles verzeihen'
Man hat zwar Bryan schon lange als politisch todt verschrien aber begraben ist er immer noch nicht.
Hoffentlich führt die Fehde zwi' schen Frl. Roosevelt und der Nichte des Gesandten Eassin: zu keinen internationalen Verwicklungen.
208,8ir Einwohner
Hat Indianapolis jetzt gemäß den Bcvech nunflen der Adreßbuch -Herausgeber R. L. Pol? k Co.
Mitte Februar oder spätestens am 20. Februar wird ba von der Firma R. L. Pvlk & Eo. herausgegebene neue städtische Adreßbuch (Directory) an die Kunden der Eo. abgeliefert werden. Dasselbe wird, einschl. Namen von Korporationen. Gebäi den etc. von A bis g93,806 Namni enthalten, bezw. 83,526 selbstftändige Namen oder 3026 mehr als das l903-Adreßbuch. Hierauf fußend, berechnet Manager Charles S. Muphy von der Co. die gegenwärtige Einwohne-Zahl von Jndiana poliö auf etwa 2 0 8,8 1 5, mehr oder weniger, und zwar ohne Rücksichtnahme auf die Annerion von Jrvington etc.. da diese Territorien schon im letzten Jahre in dem Adreß b?ich berücksicht worden waren. DaS 1903'Adreßbuch enthielt 80,500 Na. men. das neue weist 83.526 auf. Deshalb berechnet Mgr. Murphy die 3 nähme der Bevölkerung auf 7565.
Auch Oesterreich, der alte Kaiser-Staat,
21er Verein.
Die Abhaltung eines Maisestss beschlossen.
DaS Arraugements-Eomite dcö 21 er Vereins hielt gestern Nachmittag in Avondale HeightS eine Sitzung ab. in welcher beschlossen wurde, in dem präch tigen Park von Avondale HeightS ein Maifest zu veranstalten. Mit den Vorbereitungen für das Fest wurde ein Comite ernannt, welches sich auS den Herren Adolph Baur Gr.. Henry Baasc, Aug. Haug, Peter Frl'd Aug. Tamm zusammenfegt. Dieses Comite wird zunächst dafür Sorge tragen, daß an dem Tage, an welchem das Fest abgehalten wird, der Park im schönsten FrUhlingsschmuck prangen wird.
Wird iu St. Voui glänzend verheten n sei.
3 einem kürzlich eingerostenen Schreiben deS in Europa umherreism den Kommissärs Cridler berichtet der selbe ans Wien das ol.ende: Die Aufstellung der österreichischen Regie ruug wird mit der größten Umsicht vorberettet und wird die Bewovner der Bereinigten Staateu mit großer Be friediguug erfüllen: was ich davon gesehen habe, beweist, daß die Regierung ein großes Interesse an unserer World's Fair nimmt. Sie wird einen sehr hübschen Pavillon auf dem Wussten.; geplatzt haben, der in Wien ge baut, doch wieder zerlegt und auf einem Dampfer deS österreichischen Lloyd über Trieft nach New Orleans und von da nach St. Louis befördert werden wird, und auf dem gleichen Wege wer den sämmtliche Ausstel ungsgcgenstände aus Oesterreich. Ungarn versandt wer den. Ich verweilte mehrere Stunden bei dem Architecten. Herrn lldwig Vauniaun, der mir die Pläne uud Zeichnungen sür den Pavillion zeigte: das Aeußere desselben wird ebenso gc schmackvol! sein wie seine innere Einrichtung. Der Handels,ninister,' uuter dessen oberster Leitung die Ansstellung in'S Wert gefegt wird, bekundet das leb hasteste Interesse und versicherte, daß Alles zu rechter geil in 6t. Louis ein treffen wird. Die Regierung hat eine Million Kronen (8200,000) für AuS. stclluugSzwecke bewilligt. Baron von (all, der an der Spitze der österreichi schen Commission steht, ist eifrig be müht, die verschiedenen Industriezweige deS Reichs in möglichst vollkommener Weise in St. Loui) repräsentirt zu wissen." Gemäß den vorstehenden Angaben des Herrn Cridler darf man überzeugt feiu. daß der Kaiferstaat Oesterreich in würdiger Weise vertreten sein und hin ter keinem der anderen Länder (5uro paS zurückstehen wird. Der österreichi sche AusstelluugsCommissär und einige Bca..te werden noch im Laufe des Januar in St. Louis eintreffen, um sofort mit den entsprechenden Vorbe reitungen zu beginnen. Kommissar Cridler hat sich von Wien nach Rumänien begeben, aber vorher einen Abstecher nach München gemacht, wo er mit Mitgliedern der Handelskammer und einigen Großindustriellen zusammenkam, um AuSstellungs'Ange legenheiten zu besprechen. Er nahm Einstcht von den Zeichnungen sür die Decorirung und die sonstigen Arrange ments deS Raumes, der die bairische Ausstellung enthalten wird. Die Einrichtung des Zimmers wird gegenwärtig in München hergestellt und soll so bald wie möglich abgeschickt werden. Der PlinzRegent gewährte Herrn Cridler eine Audienz und sprach seine Befriedigung darüber aus, daß sich Deutschland in so umfangreichem Maße an der Weltausstellung betheilige, und daß auch Bayern in St. Louis zeigen werde, was es auf den Gebieten der Kunst und der Gewerbe zu leisten der mag. Westseite VerbefferungS - Gesellschaft. Dieselbe ist jetzt permanent organisirt.
Die vor Wochcnfrist in's Leben ge rufene Westseite VerbefsernngS'Gesell schaft" zur Förderung der Jntereffen der Bürger westlich vom White River hat sich am Samstag Abend in einer zahlreich besuchten Versammlung durch ErwähllMg permanenter Beamten. ErNennung von stehenden Comites etc. endgültig organisirt. DL Bemtenwahl resultirte wie folgt : Präs. I. S Hall. Vlce-Präs. -E. F. Culbertson. Secr. Dr. R. V. Eonverse. Schatzm. D. I. Baker. Executiv'Comite W. S. Johnson, Jos. F. Fluck. Dr. O. S. Deitch, Stadtrathsmitglied A. A. Wahl und ChaS. Robertson, sowie die Beamten. Die folgenden Comites wurden ernannt : Brücken: W. S. Johnson. E. F. Culbertson und F. M. Parish. Polizei: F. M. Parish, Wm. Mo Connell, L. M. Hudson unnd ChaS. Mcl?arvey. . Feuerwehr: I. W. Johnson, Mart:n Sharkey und Wm. K. Knauer. Schulen: W. S. Johnson, D. I. Baker, O. F. Cox, R. E. Cole und Jesse Foltz. Postdienft: H. Sheets, F. . Lacey und C. W. Miner.
Der (fmpfaug nd Ball zu lehren der Ofsiciere und Manuschafteu derVineta". Ueber den in New Orleans zu Ehren der Offiziere und Mannschaften der Bineta" in der Washington Artillerie Halle veranstalteten Empfang und Ball wird noch folgendes berichtet : Fast alle Officierc der Bineta", Commodorc Schröder an der Spitze, etlva 200 Mann von der Besatzung, Gouverneur W. W. Hrard nebst Stab, StadtrathSpräsidcnt Herr Mehle. als Vertreter deS Mayor, Mitglieder sämmtlicher deutsche,! Vereine, im Gan zen etwa 2000 Personen, füllten den großen Tanzsaal. Die beste Stimmung herrschte und mustergültig war die Führung der deutschen Scesoldaten. Gegen halb 8 Uhr begab sich der Deutsche Militär.Verein mit Musil nach dem Fuße der Caual Str., wo die
I Of freiere und Mannschaften deS Kreu
zerö bereits ihrer harrten. Kurz vor 8 Uhr setzte sich dir ng, voran eine Abtheilung Polizei unter Kommando von Corporal Ouinn in Bewegung. Der Polizei folgte die aus sechszehu ausgezeichneten Musikern bestehende Kapelle des SchiffeL. Pünktlich mit dem Glockenschlag traf der Zug vordem Rathhause ein, . wo die Vertreter deS Mauors und die deutschen Ossiziere, die nicht mit marschirteu, sich aufgestellt hatten. Strammen Schrittes mit Agen rechts" marfchirten die Soldaten und Mitglieder des MilitärvercinS an den Vertretern der Stadt und den Offizieren 'vorbei nach der Festhallc. Dieselbe bot in ihrem prächtigen Schmuck einen herrlichen Anblick dar. Die Sänger stimmten den Singer grüß" unter Leitung des Herrn Prof. Jos. Engel an. Als die letzte Strophe verklungen war, trat Herr Joseph Schnetzer. Präsident des Deutschen Militärvereins, vor und hieß die Gäste in einer kurzen schwungvollen Anspräche willkommen. Die Ansprache endete mit einem dreifachen Hoch auf den Teutschen Kaiser und die Deutsche Marine, in welche alle Nero Orleanser mit einstimmten. Dann begrüßte Herr Prof. I. Hanno Deiler die Gäste im Namen der Deutschen Vereine von New Orleans und als Bundespräsident des Nordamerikanischen Sänger Bundes. Herrn Deiler folgte Herr Wm. E. Bach aus St. Louis, Präsident des Nordamerikanifchen Kriegerbundes, mit einer Ansprache, in der er ausdrückte, wie sehr es die ehemaligen deutschen Soldaten freue, ihre Kackcradn von der Marine begrüßen zu können. Zum Schluß übergab er Commodore Schröder zwei prächtig ausgeführte Adressen: Eine vom Nordamerikani schen Kriegerbuude uud eine zweite vom Fest-Comit? des Deutschen Bundesmili tärvereins von St. LouiS. Commo dore Schröder dankte im Namen des deutschen Kaisers für den freundlichen Empfang, der ihm und seinen Offizie ren, sowie der unter seinem Commando stehenden Mannschaft von den Deutschen New OrleauS' zutheil geworden, und forderte zum Schluß die Offiziere und Mannschaften der Vineta" auf. mit ihm in ein dreifaches Hurrah auf den Präsidenten einzustimmen. Die Wä-ide erdröhnten von der Wucht der Rufe. Hiermit fand der offizielle Theil des Festes seinen Abschluß, und nun wurde das Podium fortgeräumt, die Capellc stimmte Tanzmusik au und der Ball be gann. Demokratische Zeitungö-Heraus-geber-Bereinigung.
Neunion am 1. Februar.
Im Grand Hotel wird am kommen den Donnerstag. 4. Februar, die Reu nion der Demokratischen Zeitungsher ausgeber Vereinigung von Jndiana" abgehalten werden, Nachmittags fin det eine Theater-Partie sür l.ie Helden der Feder" und ihre Damen statt und Abends ein großes Banquet. Unter den angekündigten Rednern befinden sich folgende Herren und Damen: Präfident F. McKee, Lebanon; Frank D. Heimbach. Muncie; Frau I. O. Hen derson, Indianapolis; W. C. Belle, Terre Haute; Hale Keeney, Vertreter der Studenten der Jndiana'Uttiversi tät; Frau A. D. Moffett, Elwood; L. G. Ellingham, Decatur; Clay Metsker, Plymouth; Frank T. Baker. Jndiana polte; C. W. Thomas, Corydon; Wm. Vhambers, Nemcastle; u. a. m.
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Ererzier-CorpS der Körner Loge o. 1, I. C. St. P.
Eine interessante Vaudevite - Vorstellung
Die gestern Abend vom Ererzier Corps der Körner Loge No. 1, I. O. K. P. in der Südseite Turnhalle veranstaltete Vaudeville-Vorstellung hatte sich eines ausgezeichneten Besuches zu erfreuen. Nicht nur waren die Mitglieder der Loge mit ihren Familien vollzählig erschienen, sondern auch die jenigen befreundeter Brüder- und Schwester-Logen hatten sich iu statt, licher Anzahl eingefunden. JUr die Vorstellung war seitens des Herrn Dr. Gustav Krumme, welcher das Amt des Regisseurs übernommen hatte, ein sehr interessantes Programm aufgestellt worden, welches unter seiner Leitung in vortrefflicher Weise absolvirt wurde. Herr Charles Bauer brillirte mit einem Gesangs'Solo und Herr Erwin Baker leistete Großartiges in einerBag Punching Exhibition". Die Erstaunen erregenden acrobati sch?n Leistungen der Gebrüder Jrrgang wurden von den Zuschauern durch reichen Beifall in gebührender Weise gewürdigt. Eine Glanznummer deS Abends war das comische Mett Müller und Schulze auf der Wartburg", wel cheS von Dr. Gustav Krumme und dem talentvollen Comiker Eurt Korn zum Vortrag gebracht wurde. Dasselbe versetzte daS Publi cum in die heiterste Stimmung. Das diese den Besuchern erhalten blieb, dafür sorgte später noch Herr Korn mit seinem Bortrag des urcomischcn Couplets Raus mit 'm." Der den beiden Herren gespendete Beifall war ein wohlverdienter. Allseitige Bewunderung erregten die Nebelbilder, welche Herr Hans Truem per vermittelst des Stcreopticon auf die Leinwand zauberte. Damit war daS officielle Programm in würdiger Weise zu Eude gebracht, der Saal wurde aufgeräumt und noch manches Stündchen schwangen hierauf Jung und Alt fröhlich das Tanzbein. Die gestrige Unterhaltung vom ExerzierCorps der Körner Loge No. 1, I. O. K. P., war in künstlischer, so cialer und finanzieller Beziehung ein schöner Erfolg.
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Zeitung! verlauft. New E a st l e. Die Daily & Weekly Preß" ist von Charles S.Hern, ley an Mark O. WaterS und George A. Elliott, Eigenthümer des Daily & Weekly Courier", verlauft worden.
