Indiana Tribüne, Volume 27, Number 136, Indianapolis, Marion County, 30 January 1904 — Page 5
Jndiana Tribüne, 3. Januar 190;
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ahn fahrt.
Bon Leo Heller. icv, NUN die Ruder in den Kahn herein Und lah uns von den leichten Wellen trafen, Tie spielend an die schmale 5Uelwand schlagen. Als ivürden sie derArbeit glücklich sein. Und wehre nicht dem A.m, der dich umschlingt. Wir fahren jetzt in unbekannte Weiten, In stille Lande, reich an Seligkeiten. Wo alles Weh in einem Traum versinkt. Gajon nahen wir den lang ersehnten Borden, Jin ersten Schlummer liegt der grüne ftain, Und tiefe Stille ist um uns geworden. groh blickt der Mond aus fernen Wol" kenscheiben, ZZ.'H nun die Ruder in den Kahn herein Und laß uns küssend in den Hafen treiben . . .
Die Briefbeschwerer. Humoreske von ?llbert Roderich. Man sagt, es sei eines gebildeten Menschen nicht würdig, seine Wuth an leblosen Gegenständen auszulassen. Soll man sie denn lieber an lebendigen Gegenständen auslassen? Und manchmal s.nd doch auch die leblosen it'knstände danach. Freilich Die leEndigen manchmal auch. Run einerlei hier handelt es sich um Briesbeschwerer, und der geehrte Leser mag selber beurtheilen, ob meine Wuth gegen diese leblosen Gegenstände nicht wool berechtigt ist. theils dieser Wuth wegen, theils aus ökonomischen Rücksichten werde ich im Weiteren hier die Briefbeschwerer einfach verächtlich und kurz mit dem lutmaoen I! bezeichnen. M : so 2 Stück davon besah ich jetzt. rf hatte sie alle geschenkt bekommen. Drei I an meinem letzten Gedurtstage. Der Geber des letzten machte noch eine unwirsche Bemerkung über den etloas reservirten Ausdruck meines II ke. Daraus sagte ich ihm, dah ich mich noch nie in meinem Leben so über ein Geschenk gefreut hätte, wie über diesen II. r standen also 12 B auf meinem Schreibtisch. Berufsarbeit war nur für ü vorbanden. Die anderen standen so müßig herum und nalunen so viel Pla weg. das; ich zuin Schreiben kaum welchen übrig behielt. Ich fing an, mich über die Dinger zu ärgern. Da war namentlich ein der mich ganz besonders reizte. il nir ein grinsender Gnom, der auf einrri ten Steine stand und einen Sputen in der Hand hielt. Der Unhold lachte mich immer aus, wenn ich ihn ansah. stierst sing ich nun an. wenn ich mich zum Schreibell niedersetzte, die sarnmllichcn I! auf einen Haufen zu packen und in die entlegenste (5cke meineß Schreibtisck)es zu thürnien. Dabei hab ick einmal mein Tintenfaß umge lvi.rfen. dreimal meine Hand an einem scharfen gläsernen IS blutig geritzt, und einmal fiel der ganze Thurm auf mein noch nasses Manuskript. Run wird auch der minder scharfsinnige Lcfer gewif; fragen: Warum haden Sie altes ttaincel denn die 11 nicht einfach weggenommen von Ihrem Schreibtisch? 3RM Berlaub, das habe ich auch gethau. Aber zuerst wollte ich doch 'mal den .stampf aufnehmen mit diesen tückischen Widersachern. Ich. der philosophisch eingebildete Mensch, wollte nicht zugeben, daß diese erbärmlichen leb' losen Gegenstände mich aus meiner Ruhe bringen könnten. Ich schämst mich vor mir selber wegen meines Aergers und ärgerte mich immer mehr. Daß diese Gläser. Steine, Broden
mich so reizen tonnten, das reizte mich
erst recht, und der Gnom mit dem
Evaten und dem grinsenden Lachen brachte mich einmal in helle Wuth. Er stürzte sich nämlich vom obern Bord eineö Schreibtisches auf meinen über
die Arbeit gebeugten Kopf. Da gab
ich den .Nampf mit mir selber auf und sagte zu den B: Jetzt will ich euch doch zeigen, daß ich euer Herr bin! Ich lief; sie in eine Kiste packen und zn altem Gerümpel auf den Boden tragen. Rur zwei IS hielt ich zum täglichen Gebrauch zurück, einen Teckelhund von Bronze und einen Würfel aus Granit. Ein paar Wochen später zogen wir in eine andere Wohnung. Einige freunde und Bekannte schickten uns Blumen in das neue Hein. Nur einer unserer Berwandtcn kam mit einem Packet an. Richtig gerathen, verehrter Leser, es war ein U darin. Blumen wären doch am andern Tage Mion verdorrt, sagte der Mann, das iväre eine Sünde für's Geld, sagte der Wann, er wollte mir waS Praktisches schenken. Und da packte er einen Hund von Bronze aus. aber es war eine Dogge Ich heulte förmlich auf. Ob ich lieber 'was anderes genommen hätte, fragte mich der Mann. 0 nein." rief ich in einer Abart von Ekstase. Besseres und Angenehmeres battest du mir gar nicht schenken können. Ich schwärme für IS; ich habe eine leidenschaftliche Sammekwuth für r. m Das war eine großartige Idee vin dir' Tausend, tausend Dank.-
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ff w f wwwwww v vy v f l v der Mann, unser Karl wollte dir auch was zum Umzug schenken; denn sag' ich ihm. daß er dir auch ,'n B schenkt." Bitte, bitte, sag' ihm das." cntgegnete ich Zähneknirschend. Vlrn nächsten Sonntag kam 13ntcl Fron . lum ersten Mal zu uns zum Mittagessen. Cnfel -ranz hattc vor wenigen Monaten noch für einen höchst intelligenten Menschen gegolten, jetzt aber nannte man ihn allgemein einen dummen .Ncrl. Er halte nämlich vor wenigen Monaten noch ein Zttcrmögen von einigen hunderttausend Mark besessen.' und jetzt hatte er nichts mehr. (5r hatte
sein an der Berliner Börse gewönnenes Geld an der New ?jorter Börse wieder verloren. Alles, bis auf einen schäbigen kleinen Nest. Und daran hatte Tante Marianne Schuld. Da'Z hat er unzählige Mal bcschlooren. Er hatte eines Abends bei 'Tante Marianne Fische gegessen, und die waren ihm so schlecht bekommen, daß er den andern Tag nicht ausgehen konnte. Deshalb konnte er auch nicht wie sonst täglich in's Kaffeehaus gehen und seine Zeitungen lesen.. Und bül ivar Onkel Franzens verderben. Denn wenn er an dem Tage wie sonst immer die Börsenberichte gelesen hätte, dann hätte er ganz zweifellos und unbedingt sofort seine amerikanischen Eisenbahnaktien verkauft und sein Bermögen gerettet. Am folgenden Tage war'ö schon zu spät. Aus diesem Grundr hatte Onkel Franz einen tiefen Groll gegen Tante Marianne gefaßt und aß keine Fische mehr. Außerdem war er in der kurzen Zeit um Jahre älter geworden und stöhnte und wimmerte leise vor sich hin. Alle, die ihn näher kannten, fühlten aufrichtiges Mitleid mit Onkel Franz. denn er war gegen seine Verwandten und Freunde während der Zeit seines Reichthums immer sehr freigebig und hilfsbereit gewesen. Deshalb hatten einige der nächsten Verwandten ihn auch in milder Form gebeten, jede Woche einen Tag bei ihnen zu Mittag zu speisen. Zu uns kam er immer Sonntags. Also es war am ersten Sonntag, da Onkel Franz zu uns zu Mittag kam. Er erschien etwas früher, und man führte ihn zunächst zu mir in mein Arbeitszimmer. Er redete wie immer in letzter Zeit sehr wenig und seufzte und wimmrrte wieder so leise vor sich hin. Plötzlich sagte er mit einem scharfen Blick auf meinen Schreibtisch: Wo ist denn der Briefbeschwerer, den ich dir zum Geburtstag geschenkt fpUt Ich stotterte einige Entschuldigung. worte. ..Laß nur." sagte er in seinem Iamrnertone. ist ganz in der Ordnung so - was soll man denn auch auf sv'n '.'.utlpenzeschenk von 'nem verarmten Alltel noch acht geben? Weg damit, in die Mülltiste! ' Aber die ' silberne Punschbowle und den Smvrnateppich. die ich euch früher 'mal geschenkt hab'.
die habt ihr doch noch, nicht .'" Ich war in tödtlichcr Verlegenheit. Onkel, lieber Onkel." siainmclte .ch, wie kannst du so waS glauben von mir!' Ich achte und schätze teirMe schenk ganz wahrhaftig' aber beim Umziehen du weißt doch auch da wird alles durcheinander gewor fen wir find ja noch gar nicht ganz in Ordnung nächsten Sonntag da findest du deinen Briefvcschlverer ganz gewiß. Ich hab' mich wirklich so darüber gefreut." ,JIa, dann ist's gut. mein Junge ach, ich meine immer, daß mich keiner mehr ästimirt weil " ..Ach. Onkel, wie kannst du deni . ien Ach ja. wenn ich doch nur nicht die Fische gegessen hätte." Gleich nachdem Onkel Fraaz fortgegangen war. gab ich mit einem starten Gefühl von Unbehagen Ordre, die !'. wieder herbeizuholen. Nach einigen Stunden theilte mir meine älteste Tochter Malwine. die mir den Hausstand führt, mit. daß die Zwiste mit den I! nicht zu finden sei. Sie hätte das ganze Haus und den Boden vergeblich durchsucht. Die Köchin hätte kurz vor dem Umzüge eine .'ienge altes Gerümpel verkauft und ohne Zweifel dabei auch die Kiste mit den 1!. - - Die Köchin war vor einigen Wochen abgegangen. Also die 1! waren weg. Ich erzählte nun meinen Kindern die Geschichte mit Onkel Franz und sie
waren einstimmig der Meinung, daß die Kränkung des armen Mannes wieder gut aemacht werden müsse. Ein l!. wie Onkel Franz ihn mir geschenkt hatte, mußte wieder herbeigeschafft werden. Welchen U hat Onkel Franz mir denn geschenkt?" fragte ich. ..Den 1'. mit dem Gnom," sagte meine Tochier M'alwiw. ..Nein, den mit der Ansicht von Helgoland." sagte mein Sohn Fritz. Meine Tochter Elfe erinnerte sich üderhaupt nicht. Es sei an meinem Geburtstage so ein Durcheinander gewesen und so viele Leute hätten mich besucht man könne sich unmöglich erinnern. Mahoin? aber stand fest li ihrem Gnom, und Fntz behauptete energisch seine Ansicht von Helgoland. Ich sei' der glaubte un dem Gnom. Sein inV.ines Lächeln stand mir levhaft vor Augen. Gut." sagte '.ch. .so viel steht fest:
ctns von beiden hat Kinkel Fran ilcyer geschenkt, den Gnom oocr Helgoland. Ich gehe also jetzt und kaufe je einen i
solchen 1!." Qfoc starke Verbitterung gegen alle IS hatte mich wieder ergriffen; eben hatte ich mich ihrer entledigt, und nun mußte ich sie wieder taufen. Ich trat in einen Galantcriewaarcnladen. Haben Sie Briefbeschwerer mit Ansicht von Helgoland?" frug ich eine der Verkäuferinnen. Sie suchte fünf Minute lang. ..Nein, mit Helgoland haben wir nicht. Aber mit vcderney und Snlt." Die kann ich nicht gebrauchen. Haben Sie denn einen Gnom mit Spaten?" Die junge Dame stierte mich verständnißlos an. Wem, Gnom haben wir auch nicht." Wissen Sie denn, was ein Gnom ist?" Nein, aber Gnom führen wir nicht." Jetzt trat ein Herr, augenscheinlich der Ehef des Haufes. näher und fragte etwa unfreundlich: Was wünschen Sie, mein Herr?" Ich möchte einen Briefbeschwerer mit einem Gnom und Spaten." Gnom? Ach. so einen Zwerg meinen Sie. nicht?" ..Jawohl, sehr richtig.Der Mann suchte in seinen Schränsen und setzte mir bcrni wahrhaftig einen grinsenden Gnom vor die Augen. Ich erschrak ordentlich. Dann sah ich aber doch, daß eö nicht das Nichtige war. Dieser Gnom trägt einen Ham rner," sagte ich. ich muß aber einen Gnom mit Spaten haben. Und dann muß er auf einem Stein stehen; dieser steht ja auf .Holz. Dann bedaure ich." sagte kurz und mürrisch der Mann mit einem Blick auf die Thüre, in dem deutlich zu lesen war: lauter solche Kunden uiochte
ich haben! Ich verließ den Laden mit einem verlegenen Entschuldigen Sie. und die Bcrbitterung gegen die U in mir war wieder zu einer leisen Wuth angewachsen. vcn eilte drei Straßen weiter in einen anderen Laden. Da hatte man I mit drei verschiedenen Ansichten von Helgoland, -Unterland, Oberland und Düne. Um sicher zu geben, nahm ich alle drei. Den elenden Gnom hatte man auch nicht. Ich stürmte weiter und fragte nur noch ganz schüchtern nach dem Unhold. Aber ganz ohne etwas zu kaufen, mochte ich keinen Laden inehr verlassen. So erwarv ich zwei Afchebcchcr, ein Feuerzeug und eine Blumenvase. In deut Laben, in dem ich die Base kaustc. hatte ich die Aschedecher und das Feuerzeug initzunehmen vergessen und mußte wieder daliin zurück. Meine Wuth ward größer, und ich schwur, jetzt nur noch einen letzten Versuch zu machen, so eines vermalcdeiten GnoutS habhaft zu werden. Da an der Ecke war noch so ein La den. Ich eilte hinein und keuchte meine Frage Heraue: Halxm Sie vielleicht
einen I'. usw." Ich muß das wohl etwas sehr sonderbar hervorgebracht haben, denn die Berkäuser blickten einandr so komisch an, und dann riefen alle zugleich: Nein, das haben wir nicht." Ich eilte wieder hinaus und sah. daß ein Herr miriiachlief. Auf der Straße faßte er mich am Arm und rief fast zärtlich meinen Namen. Jetzt erkannte ich ihn. Es war Herr Roberts. Herr Nobert pries förmlich jubelnd daß Glück und seine Freude, mich so unverhofft wieder zu selen. Jetzt fiel mir's ein. Herr Roberts hatte mir vor einiger Zeite eine Novelle zur Beurthcilung und Empfehlung an mir bekannte Zeitschriften eingesandt. D?S halb freute er sich so furchtbar, mich wiederzusehen. Ob ich da drinnen im Laden nicht hätte bekommen können, was ich wollte, fragte er. Nein. was ick denn haben wollte? Ich sagte zum zehnten oder zwanzigsten Male: Ich suche einen Briefbeschwerer mit enem Gnom mit Spaten auf einem Stein." Herr Roberts krümmte sich vor Dienstbeflissenheit. Das wollte er mir sofort besorgen. Er wüßte eine Prachtvolle Quelle für so was. Er würde sich ein besonderes Vergnügen daraus
machen, mich sofort hinzuführen. Ich
folgte ihm. Nachdem wrr eine kurze Strecke gegangen waren, sagte Herr Roberts plötzlich: WaS sagen Sie denn zu meiner Emma's Berlobung?" Emma war ohne Zweifel eine Tochtcr des Herrn Roberts. O. hat mich sehr gefreut." rief ich. meinen herzlichsten Glückwunsch."
O, ich danke Ihnen." entgegnete
strahlenden Blickes Herr Roberts, also Sie halten auch etwas davon ?" O sicher, ein so reizendes Mädchen " Ja. es haben mir schon mehrere gute Freunde gesagt, die Geschichte gefiele Ihnen, gefiele Ihnen außeror-
deutlich. Und wenn Sie der Sache
Ihre Unterstützung angedeihen lassen" Unterstützung? Wenn ich frage
darf, was ist denn Ihr Herr Schwie-
gersohn?"
..O, mein Himmel, Sie kennen noch
n,cht cmmal den Titel meiner Novelle,
die ich Ihnen vor vier Wochen einge sandt habe. Sie heißt Emmas Ver lobung."
sich entschuldigte mich. Ich hatte so
jurchtbar viel zu thun. Aber ich wur
de die Novelle noch diese Woche lesen. Das mußte ich beschwören. Dann ward Herr Roberts wieder sehr dienstbeflissen. Wir gingen noch diuch einige Straßen, dann traten wir in einen großen Laden. Herr Robert voran. Mit großem Aplomb und lauter Stimme rief er: Ich möchte einen Gnom " Hinaus zum Donnerwetter!" schrie eine wüthende Männerstimme. Erschrocken wandte sich Herr Roberts. Ich war schon draußen. ES war der Galantcriewaarenladcn, in d:m ich zuerst gewesen war. Ich klärte Herrn Roberts ein wenig auf. Er verfiel wieder in ungeheure Zuvorkommenheit. Er kenne einen Agenten für solche Waaren. Der mußte ihm zu Gefallen mir so einen I! besorgen. Ich mußte ihm das Dina noch einmal genau beschreiben, und dann trennten wir uns. Er wollte sogleich hin zu dem Agenten. Und meine Novelle lesen Sie heute noch.'" fragte Herr Roberts beim Abschied. JHoxn, ganz bestimmt." antwortete ich. Miide nnd abgehetzt kam ich nach Hause. Als ich in mein ArbeitSzimmer trat, schrie ich laut auf. Auf meinem Schreibtisch standen die VI !!. Born an stand der Gnom und gtinste mich wahrhaft te iflisch an. Ich schrie nach meiner Tochter. Ja; die ZUste mit den W hatte sich doch noch aufgefunden. Im Zimmer der Mbchin unter dem Bette haltte sie gestanden. Also von neuem der stampf mit dem Leblosen! Bis jetzt war ich unterlegen. das war klar. Aber der Philosopu in mir rief: Bezwinge deine Wuth, und du wirst sicgen. Und ich bezwäng meine Wuth, die mich schon die Hand nach dem schändlichen Gnom hatte ausstrecken lassen, um ihn zcrschmetternd gegen die Wand zu schleu-dcrn.
Ich stellte trinmphirend einen an
deren Tisch neben meinen Schreibtisch
und fing an zu arbeiten. Am nächsten Tage schickte mir Herrn
Roberts Agent drei li mit Gnomen und Spaten in verschiedenen Größen zur Auswahl.
Höhnisch lachend stellte ich sie zu den übrigen auf den Schreibtisch. Aber wehe euch allen, wenn Onkel
Franz SomiUig erst hier gewesen ist!
Und der Sonntag kam und Onkel Franz auch. Ich führte ihn gleich in mein Arbeitszimmer und und gewissermaßen triumphirend zum Schreib tisch. Augenscheinlich mit Staunen betrachtete er die Anzahl der II. Sehr schön." sagte er dann in seinem weinerlichen Tone. Siebst du, und da ist deiner auch." sagte ich in der sicheren Hoffnung, jetzt endlich zu erfahren, welcher der I! thr Onkel herstamme. Aber Onkel
Franz fragte: Wo ist denn meiner
Da." sagte ich. mit dein Finger nnbestimmt in die Luft zeigend. Da fing Onkel Franz an zu lamentiren: Du weißt doch, warum ich keine Fische mehr esse, nicht?" "Ja, Onkel, das weiß ich." Na ja. siehst du. wenn man so unverschuldet in's Unglück kommt, dann ist eS kein Wunder, wenn einem die Gedanken schwach werden nein ganz gewiß nicht aber deshalb brauchen enlcn die nächsten Berwrindten doch wahrhaftig nickt gleich zu foppen nd zu chikaniren. Nein, das ist nic.)t schön." .Aber ich foppe dich doch nicht!" ..Jawohl. Du foppst mich doch schon -vieder mit dem Bricfbeschtoercr." Was!" Ja. ich habe dir ja gar keinen geschenkt." Nicht?!" Nein, ich wollte dir einen zum Geburtstag schenken. Ich meinte auch, ich hätt's gethan. Aber heute Morgen finde ick in meiner Eommode dies Packet," Dabei zog Onkel Franz ein Papier aus der Rocktasche und wickelte einen U in Gestalt eines grinsenden Gno men mit einem Eimer heraus. ..Willst du ihn jetzt noch nehmen."' fragte Onkel Franz wimmernd. Mit Vergnügen, lieber Onkel." sagte ich mit etwas Zischlaut durch die zusammengebissenen Zälne mit Vergnügen! siehst du, so einer hat mir gerade noch gefehlt." Vlefantctt .ricd!,Sfe. Wenn man bisher in der franzöfischen Metropole geglaubt hat. durch die vor Jahren erfolgte Anlegung von Hunde- und Pferdefriedhöfen ganz besonders auf der Höhe der Kultur und der Humanität zu stehen, so ist das ein Irrthum. Wie nämlich ein englischer Officier. der Major Powell Eotton. berichtet, haben die Aegvpter schon seit langer Zeit Friedhöfe für Elephanten angelegt, so daß also die Idee der Thierfriedhöfe nicht als originelle Pariser Idee ausgegeben werden darf. Der genannte Officier. der ulängst von einer Reise aus Uganda zurückgekehrt ist. erzählt, daß er am oberen Nil große Elephantenfriedhöfe angetroffen hat. Der eine lag in einem Thalkessel, in der Nähe einer Ouelle. In diesem Thale befanden sich Hunderte und aber Hunderte von gebleichten Elephantenskeletten. Das Thal ist als Friedhof heilig, und keiner der Eingeborenen darf es betreten. 1 T Anerkennung. Bauer szum Arzt): 's 'is wie's g'sagt hoben. Ha Dnkter! Richtig is' die Nacht mei Alt? 'storben!. . . DöS hoders feingemacht. I
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