Indiana Tribüne, Volume 27, Number 136, Indianapolis, Marion County, 30 January 1904 — Page 4
Jüdinn Tribüne, 80. Januar 1004.
Indiana Tribüne.
Hnautbn von btt ttlt( !. Indianapolis, Ind. Ha??, 0. Ttzubi . . - ' Prifibeut GeschSftslocalt 9lo 31 Süd Dclaware Straße. telbphoise MOP
Ktrct !! ihe Pot OMicc of lndtnaplis cond clfttt matter.
Vie ostasiatische NriftS.
Unser Berliner Korrespondent beleuchtet die Stellung der europäischen Kontinentalmächte zur ostasiatischen Krisis folgendermaken: In Deutschland wird die iitroirf luiist der ostaftatifchen Krisis zwar mit Ruhe, aber mit lebhaftester Spannung verfolgt. Wenn g?sagt worden ist. die deutsche Regierung stelle sich deshalb optimistisch an, um für den Kriegsfall Jchon die Verantwortung zuschieben zu können, so ist dies aus den mannig fach?n t'.rüttden falsch. Die beiden Hauptbetheiligten führn, ihre Verhandlungen so geheim, das', man weder in Berlin noch anderömo ein klares Bild von den gegenseitigen Ansprüchen. Forderungen und Bedin gungen besitzt und daß es schon darum unmöglich ist. auch nur moralisch für eine der beiden Mächte Partei zu nehmen. Man lst in Berlin optimistisch, weil eö eine alte Wahrheit ist. daft Jeder gern glaubt, was er wünscht. Deutsch' land aber wünscht die Aufrechterhal tung des Friedens in Ostafien, abge sehen von seiner freundschaftlichen Ge finnung gegen Rußland sowohl wie ge
gen Japan auch deshalb, weil die wirthschaftliche ÄufwärtSdewegung. die
nach den wenig günstig-n letzten Iahren vor nicht langer geM wieder singe fetzt hat, durch einen Krieg voraus sichtlich wieder eine Unterbrechung erfahren würde. Kommt es zum Kriege, so ist zunächst für Deutschland stritte Neutralität ge geben, da in den Gebieten, in denen und um welche sich der Kampf abspielen wird, direkte deutsche Interesse nicht vorhanden sind. Andererseits hat sich Deutschland, wie wir zuverlässig 'mittheilen können, keiner der beiden Mächte gegenüber in bindender Weise zur Neutralität der pflichtet, und eS I gedenkt auch beim Ausbruche deS Krieges nicht, dies zu thun. Eine solche blndende Verpflichtung ist nicht Üblich, sie kann aber auch gar nicht eingegangen werden, da we der die deutsche Regierung noch eine andere heute wissen kann, lvelche Girn ftellation im Verlaufe des Krieges selbst entstehen wird, und weil natürlich eine nicht durch ein Bündnik mit einer der streitenden Parteien engagirte Macht in der Lage sein muß und will, ihre Stellung der jeweiligen Constellation anzupassen. Für Frankreich ist die Situation viel unbehaglicher als für Deutschland, da die Franzosen unter Umständen ge nöthigt sein würden, sich am Kampfe zu betheiligen. Die Neigung zu einem großen und in seinem Endausgange ungewissen kriegerischen Abenteuer in Ostasien ist in Jra.'. reich an sich schon sehr gering, und sie wird noch mehr herabgemindert durch die Gewißheit, daß in dem Augenblicke, wo für Frank reich der c&su ;foederig in Oftasien eintritt, die mühsam hergestellte An Näherung an England wieder auf Jahr zehnte hinaus vernichtet wäre. Die beiden anderen Großmächte des europäischen Kontinents, OesterreichUngarn und Italien, haben Vergleichs weise sehr geringe politische und Wirth schaftliche Interessen in Ostasien und deshalb ein Interesse an einem Konflikt der aus die Konstellationen in Europa selbst, insbesondere aus die Lage auf der Balkan Halbinsel einwirkt.
..jetzt" zur Selbftregierunq noch nicht reis, legt die Vermulhung ah?, auch er habe sich mit dem Gedanken an dauernde Einsackung der Philippinen versöhnt. Seine früheren Ansichten liefen bekanntlich auf das Gegentheil hinaus.
Wenn Thauwetter eintritt, dürf' ten unsere Straßen nett ausschauen und wo sich die Köcher im Asphalt be. finden unpassirbar sein.
Die deutschen Aerzte haben einen namhaften Erfolg zu verzeichnen. Seit einigen Wochen veranstalteten sie eine
gemeinsame Bewegung gegen die Kran kenkasjen, deren Mitglieder ihre eige
neu Aerzte nicht wählen dürfen lind
verlangten energisch Erhöhung der von
den Kassen gezahlten Gebühren.
Die Leiter der Krankenkassen gaben
in diesem Kampfe nach und schlössen
mit den Aerzten ein für diese befriedi
gendeS Abkommen ans .", Zahre.
er AusglNlg oes rampf in in ganz Deutschland mit große i. Spannung
verfolgt worden.
brn Zähren de werten nch die
Aerzte bitter über die schäbige Renume
ratlon, welche die Kassen leisteten und 's wurde oft daraus hingewiesen, daß dieser Uebelstand das Ansehen dcs gan zen ärztlichen Berufs hinaddrücke. Es
war selbstverständlich, daß ein Arzt mit
guter Praxis oder Vermögen zur Ue bernahme der Behandlungen von Kas
senkranken keine Lust spürte und die hierdurch entstandenen Verhältnisse
waren für Arzt und Patienten de primirend.
Im Interesse deS überhaupt derzeit
hart bedrängten Aerzte Standes in
Deutschland ist der Auögang daher mit
Freuden zu begrüßen.
Massenhafte Berbessernngen Sollen beim Eintritt milderer Witterung in Angriff genommen werden. Kti der gestrigen Sitzung der Behörde für öss Werk.
Der 14. Internationale Amerika nistenEongreß wird vom 18. bis zum
23. August dieles IahreS in Stuttgart
stattfinden. Das Protektorat hat Kö nig Wilhelm II. von Württemberg übernommen. Der Eongreß wird drei Abtheilungen umfassen: ' . Eine ethnographische, die sich auf d?n Ursprung, die geogra phische Vertheilung, die Körpermerk male, die Sprachen, Sitten und Ge bräuche der Indianer bezieht. 2. Eine archäologische, in br Denkmäler aus Amerika behandelt werden, und 3. Eine historische, auf die Entdelung und Befiederung des neuen EontinentS bezüglich Ausflüge nach den berührten prähistorischen Fundstätten von Schweizersbild und zur Höhle von Keßlerloch sind vorgesehen. Bei dieser Gelegen heit wird die Stadt Schaffhausen die Eongreßmitglieder festlich bewirthen und ihnen zu Ehren den Rheinfall beleuchten lassen. Den Vorsitz im Organisations.Co rnite hat Prof. von den Steinen, der Erforscher der Ureinwohner Brasiliens.
Auch der Eonsul der Vereinigten Staa ten, Herr Edward H. Ozmun, und der
frühere Botschafter in Washington. Dr.
von Holleben, gehören dem Comite an.
Die an anderer Stelle mitgetheil ten Worte deS neuen Kriegssekretärs Taft über feine künftige und verfloffene Philippinen-Politik klingen recht schön; ob ebenso gute Thaten daraus ent stehen, darf man allerdings fraglich bezweifeln, ohne dem bisnerigen Gouverneur deßhalb den Willen zur Ausführung seines Programms absprechen zu wollen. Auch gegen den hohen Werth, den Taft auf die In vestirung amerikanischen Capitals legt, läßt sich füglich nichts einwenden ; wohl aber darf man sich wundern, daß ftch der neue Sekretär über das künf tige Geschick der Philippinen völlig aus schweigt. Daß er wiederum, wie schon kürzlich, betont, die Insulaner seien
Die uiibeuusame Hand der briti
scheu Rechtspflege hat in dem Fall Whit-
aker Wrights, dem Millionenschwindler, sich auf'S Neue bewährt. Der Fall sollte eine beschämende Lection für viele hiesige Richter sein. Wright hat kein
größeres Uneecht begangen wie der
Stahlmagnat Schwab bei der Grün
oung des Schijjsbautrust; beide hingen
dem gläubigen Publikum eingebildete Werthe zur Selbstbereicherung an. Die
gigantischen Schwindeleien des Schiffs
bautrust wurden in SffentlichzrGerichtS
Verhandlung bloßgestellt, von der Presse
des Landes breitgetreten, aber keiner der
Richter lenkte ossiziell die Aufmerksam keit der Staatsanwaltschaft auf den Riesenbetrug, noch sah sich der Staatsanmalt selbst veranlaßt einzuschreiten und die Verbrecher den Großgeschworenen zu Überweisen. In Missouri ma chen feile, parteiliche Oberrichter die Arbeit des verdienstvollen StaaMnwalt Foik zu Nichte, indem sie Budler, deren Schuld klar wie das Sonnenlicht erwiesen ist, vor dem Zuchthause retten. Ein Mann wie Wright sah. als er in London verurtheilt wurde, leinen Aus weg, um der Schmach zu entgehen, als den Giftbecher; er hatte kein Missourie? Obergericht als Rettungsanker.
Nur eine Kerze. Der FeuerAlarm vom Kasten No. 46 um 7 Uhr gestern Abend, de die Feuerwehr zn der Groiery von M. C. Shea & Co. an Illinois und Ohio Str. rief, war ein unnöthiger. Ein Angestellter der Firma hatte im Keller eme brennende Kerze stehen gelassen. Daher der Alarm.
Gottlied Leukhardt, Die gemüthliche tfefe," Ecke Noble und Market Str
Deutsche Reformirte Jmmanuel's Gemeinde.
Morgen, Sonntag, Vormittag findet die Aufnahme der neuen Mitglieder in die Gemeinde statt. Am Nachmittag sind der Pastor und die Glieder der Gemeinde zur Ein weihnngSfeier der neuen deutschen Pres byterianer Kirche in Shelbydille, Pastor W. 3. H. Boetker, eingeladen.
Um
eine Erkaltunk iu einem Tage
zu knriren nehme üaratiue Bromo Quinine Tabl.tö. Alle Druggisten erstatten das Geld zurück, wenn sie nicht kuriren. E. W. Grove'S Unter schrift ist auf jeder Schachtel. 25 Gents.
Geo. Schauer. Geo. Franz und F. S. Fishback unterbreiteten gestern als Vertreter der Bürger im Nordosten der Stadt eine von mehr als 200 Bürgern unterzeichnete Petition, in welcher die Behörde ersucht wird, die Indplv. Zraction und Terminal Eo." zur Her stellung einer Ächleife resp. Verlange ruui der Ost 10. Str.Linie über die
Brookstde Ave. zum Sherman Drive
und zurück zur O. 10. Str. zu zwingen. Diese Verlängerung der Linie ist nach Ansicht der Petenten dringend nothwendig. Die Behörde verwies das Gesuch an den Ingenieur zur Unter suchung und Berichterstattung. H. C. McKenzie in Irvington erhielt die Er laubniß, das Gebüsch und Unterholz auf der Eathermood Str. und der Spencer Ave. niederzuhauen und zu sammeln und so diese Straßen kosten srei sür die Stadt zu säiibern. Charles Elarke protestirte gegen die geplante Oeffnung der Railroad Str., von Good bi? Arlington Ave., in Ir vington. Sei.! Protest wurde an den Ingenieur verwiesen, ebenso die P'e t i t i 0 n um Asphaltirung der Fahrstraße, Setz?n von Rinnsteinen und Ecmenti rung der Sw. an der Eornell Ave., von 19. bis 21. Str. Abgewiesen wurde das Gesuch um Bau eines Ab
zugscanales in der l. Alley nördlich
der BateS Str., von der Shelba bis
120 Fuß von der Leota Str. Mehrere
erstweilige 'ffeßmentUmlagen wurden gutgeheißen, und dann wurde der In-
genieur mit der vlusarveilung der Pläne etc. für die Eementirnna der
Sw. und Rinnsteine an der Boston
Ave., von Washington bis Lowell Ave.,
beauftragt. Der Eontract für di? Ee mentirung der Sw. an der Dewey
Ave., von Arlington bis Univerfitv Ave., wurde an E. M. Croß zum
Preise von 73 Cts. per L. F. vergeben. Zum Schlüsse wurden die
folgenden Verbesser un
gen angeordnet: Holzblockpflasterung:
der Michigan Str.. vom Pogue's Run
bis zur Tacoma Ave.; der Blake Str.,
von Washington bis New 7)ork; dersel den Straße, von Walnut bis Indiana
Avenue; derselben, von New Zjork bis
Walnut. (Remonstranzen müssen bis
zum 15. Februar eingereicht werden.)
Asphaltirung: der West trabe, von der Noith Str. bis 90
Fuß nördlich der 14. Str. (15. Febr.)
B a ck st e i n p f l a st e r u n g : der
Missouri Str.. von Market bis Ken
tuest) Ave.; der 1. Alley östlich der
Summit Str., von New Z)ork bis Ver
nont-. der Highland Ave., von Michi-
gan bis Washington. (17. Februar.)
N i v e l l i r u n q d e r Fahr
ftraße, Cementirung der Seitenwege und R i n n -
t e i n e : an der Elmira Str., von
30. bis 1. Str.; Buckeye Str., von 30. biö 31. Str.; Barnes Ave., von 30.
bis 31. Str.; Beauty Ave., von New
York bis Michigan Str. (19. Februar
und 24. Februar.) Kiespflasterllng der Fahrstraße und (Jemen t i r u n g der Seitenwege und Rinnsteine: an der 27 . Straße, von der Meridian bis zur 1. Alley östlich. (19. Februar.) Cementirung der Sei' t e n w e g e : an der Charles Str., von Ray bis Sycamore; an der 22. Straße, Nordseite, von College Ave. bis Broadway; an der Lexington Ave . von Nelson bis St. Paul Str. (19. Februar und 24 Februar.)
Local-Politisches.
Bevorstehende Primärwahlen.
Vors. Ch. N. Elliott vom r e p u b l. C 0 u n t y C 0 m i t e hat gestern besannt gemacht, daß die Primürwahlen zur Ermählung von Precinct'Comite' Mitgliedern, welche das neue republ. County.Comile erwählen sollen, inner halb deS nächsten Monats abgehalten werden sollen, vielleicht am 26. Febr. Das Datum ist jedoch noch nicht festge setzt worden. Andrerseits hat gestern Vors. W. W. Spencer vom d e m 0 k r. C 0 u n t y Comite die Tomnship - Primär Wahlen on Delegaten zur Aufstellung der Candidateil für TownshipTrustceS oder -Assessoren wie folgt anberaumt: Franklin Township Freitag. 19. Febr.. von 11 Uhr Vorm. bis 8 Uhr Abends. Perry Township Freitag. 19. Febr., von 4 Uhr Nachm. biS K Uhr Abends. Wayne Township Dienstag, 2. Februar. Franklin To.vnship Freitag, 19. Februar. Die DelegatkN'Co.ivention wird am 20. Februar in Southport, Nachmittags 2 Uhr, abgehalten werden.
Die Arabische Fair in der Shortriöge Hochschule.
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Die in der Shortrtdge Hochschule Veranstaltete Arabische Fair wurde ge fUn, Abend eröffnet. Der Besuch war ein riesiger. Die gcschmackvollcn Deco
rationen fanden allseitige Bewunderung. Die Damen in den verschiedenen Ständen machten brillante Ge schäfte. Jkl der Vaudeville Vorstellung wirkten mit Erfolg mit : Laura Arnold, Edna Bennett, Frank Doudican. Floyde Payne, Charles Allison, Fred FobeS. Alfred Brandt. MoseS Arenton. May Traub. Winifred Kennedy und das Mandolin Sextett und daS Short-
ridge Orchester. Frau Wong, die Gattin des chinesi. schen WeltausstellungS-Commissärs. hat für die Aufführung der Arabischen Hochzeit" den jungen Damen der Hoch chulc ihr gold- und silder-durchwirkteS Costüm zur Verfügung gestellt, welches neulich, bei einer BenenzBorstellung in St. Louis, von Frau Edward Lynds von St L ouiS, einer Cousine deS Juweliers Hy., Schergens, getragen wurde und wegen seiner Pracht dort grokes Aufsehen erregte. Heute Abend wird eine Ärabische Hochzeit" zur Darstellung gelangen und zwar mit allem Pomp, wie er bei solchen Veranstaltungen im Orient gebräuchlich ist. Frank Doudican und Jeanette Alexander werden das Brautpaar, Marien Smith der Brautführer und Alsie Ailt die Brautjungfer sein. Für die heute Nachmittag stattge fundene BabyAusstellung waren fol gende BabieS angemeldet : Virginia Vales, John McCullough Jr.. Elizabeth Kslmer, Henry Churchman Jr., William Jungclaus Jr., Nathaniel Alexander OwingS, Leora Martha Floyd, Gertrude Llewellyn Hereth, Lydia Jamefon, Phi lip Brown, Margaret Schleicher, Richard Gordon Griffith, Dorothy Car vin, Eugen BUHler. Adolph Seiden sticker Jr. und William Hall Jl.. sowie die BabieS von Herbert Boß, Charles Moore, Coroner Tutewiler, James Sutherland, A. W. Hewitt und San ford CoonS.
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s UWHI
Wir sprechen in iraend einem Stadttheil für Wäsche vor. 224 W. Marylimd, tide Vhone M.
Auf Urlaub
Nach i. jährigem Dienste auf den lippinen.
Phi-
Eine 5-jahrige Reisende
Zwischen .danulton, O.,
und Indianapolis
verloren gegangen.
Nachrichten aus Hamilton, O., zu folge ist Marie Alexander, das -jährige Tochterchen des jetzt hier ansässigen In-terurban-Conducteurs LouS Ale. ander, das aus Toledo. O., dem früheren Heime des NaterS, per Bahn hierher gesandt werden sollte, unterwegs, d. h.
zwischen Hamilton und Indianapolis,
verloren gegangen". In Hamilton hatte die Kleine 2 Stunden Anfenthalt, und ist eS möglich, daß sie sich in der
Zeit verlaufen hat.
Alexander selbst, der in No. 510 W.
New York Str. logirte, ist schon seit
Wochenanfang von der Stadt ab
wesend, da er, wie er seiner Logis Wirthin mittheilte, seine in Columbus, Ind., ansässigen Eltern besuchen Vollte. Seine Frau soll noch in Toledo, .,
leben.
Hier war das Kind bis zu später
Stunde noch nicht eingetroffen.
Nach 4 jährigem Dienste auf den Philippinen ist Lieut. Chas. E. Dority, der ehemals dem 161. Indiana Hreiw. Regt, unter tfol. Durbin angehörte, auf Urlaub hier cingetrofsen, um sich von den Überstanden en Strapazen zu erholen. (5r ist der Gast deS Gouverneurs, seines ehemaligen Regiments - Commandeurs, und deS Capt, Anderson. Chef-Clcrk der Staats. Gesundheits'Behörde. Nach seinem hiesigen Besuche wird Lieut. Dority im April in San IranciSco wieder zu seinem Regiment? stoßen, das u. A. zu den Attractionen auf der St. Louiser Welt-Ausstellung zählen wird. Der Dienst auf den Philippinen hat Lieut. Dority derart mitgenommen, daß er nach setner Lan dung in San Francisco völlig zusammenbrach und wochenlang in einem dortigen Hospitale zwischen Tod und Leben schwebte.
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mercial ClubS ist gestern bekannt ge macht morden wie folgt: F. E. Gavin, John Saulter, Jos. Schaf, D. Ray. mond, John I. Appel. Horace Mc Kay. Fred. Hetherington un") L. I. Blaker. Zur Mitgliedschaft vorgeschlagen wurden gestern folgende Herren: William Humphrey, I. D. Adamö, A. D. Bowen, F. A. Holmes, F. M. Fitch, H. F. Hornaday, Frank H. Pray, Charles Hamblen. O. H. Palmer, Bert McBride, E. L. Cothrell, Fred N. SpackS, Chris Bernloehr, Edward A. Kahn, Theodore V. Moore unl H. A. ManSfield.
