Indiana Tribüne, Volume 27, Number 135, Indianapolis, Marion County, 29 January 1904 — Page 5
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Jndiana Tribüne, 20. Januar 1901
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Von einem Rüpel angeschoffen Ward der Schneider Sam MarcuS an Stift und Vermont Straße.
Sam MarcuS. ein Schneider von der NinoiS Slr., kam gestern Abend gegen i9 Nhr. aus einer Kopfwunde blutend, itt's Dispcnsarium und klagte, er sei auf dem Heimwege an IllinoiS und Vermont'Straße von einem von 4 juttgen RUpelu von etwa 18 Jahren, die dort den Seitenweg beseht hielten, angeschoben worden, als er zwischen ih nen durchging. Die detrestnde Nevolverkugel wurde nicht in der Wunde ge funden, die Dr. Iefsrie flickte, und ist Statt? Wunde ttbeihaupt nur eine ttugcführliche. Die Suche nach dem vierdlütterigen Kleeblatt seitens der Polizei war erfolglos.
Weil: Habcrsack's Schrcibcbricf.
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Kleine Staotuachrichteu. I n der Bau Börse und im plauvool-votel findet gegenwärtig die touvention der ..Nationol'Vcretnigung der Dampf und Heikwasfer-Plumder meister" statt. DaS hiesig Empfangs, iomite besteht att-5 den Herren: W. I, ,reany. Charles neshaufel. George stuften, George Mast. Herman De Wlnter. Henry Wych (5. Telgle. I. Barrel! und W. Wtlcov. Die 2. jährliche A u s st c l u u g der Bilder der hiesigen paper Artislö Societv" im iUtyool Hotel ist gestern fluenb geschlossen wor den. Auch in finanzieller Hinsicht ha den die eitungSkilnstler bei der Ans stcllttng Ersolg gehabt: denn fast alle ihre Bilder fanden willige Käufer. Die 8 o in ni i f st r t, unter deren Oderaussicht die neuen Äedstude der Jndiana Industrie Schule fitr Müd chen. welche von dem grauen cfüng' uitz getrennt werden foll. haben Auge böte fttr den Bau ausgeschrieben. Tie selben werden am 15. Seb.'llar geoks net werden. DaS I.,t,r 11M) t.
Das neue Jahr 1904 ;eiat wieder eine seltene (5igcnthiittllichteit. Der (5hirfrcitag fällt merkwürdigerweise aus den 1. April. Ostern ist damit am ' April Nicht ganz so leicht zu wer. ken ist der Tag von Pfingsten, der 22. Mai. Weihnachten fällt in diesem Jahre auf einen Sonntag.
Der tt .'spruna der Perlen. Der Ursprung, der echten Perlen, deffen Aufklöruna der Hauptzweck einer Forschungsreise von Prof. Herdman in die Gewässer von Ceylon gewesen ist. schemt. wenigstens zuweilen, ein recht unerwarteter und nach all meinem Begriff wenig ästbetische? Ärt zu sein. ($1 hat sich nämlich heraus gestellt, daß der flern der kostbarsten Perlen von Ceylon durch eine Bandwurmlarve gebildet wird. SDaft die Entstehung der Perle durch remdkörper verursacht wird, ist seit längerer Zeit bekannt, aber daß solche auch in den 5ieimen von Bandwürmern beste den können, ist neu. Der englische Natursorscher Hornell. der zur weiteren Untersuchung dieses Zusammen hangZ in Ceylon geblieben war. hat jetzt berichtet, das; die Bandwurmlarven sich später in dem Körper von Hornfischen entwickeln und von diesen auch in den Magen großer Rochen ii vergehen, wenn sie die Hornsische verschlucken. Bon hier aus gelangen die lrve dann wahrscheinlich wieder durch das Seewasser in die Austern. - - Bor der zweiten Pari ser Strafkammer spielte sich unlängst eine ebenso bewegte wie lustige Scene ab. Auf der Anklagebank hatten drei Frauenspersonen im Aller von 20 bis 26 JahktU Platz genommen, die sich wegen Bagabondage und Bcttelns ver antworte sollten. Während der Rich ter einen als 'Zeugen geladenen Schutz mann vernahm, stieben die Angeklaa ten plötzlich ein lautes Geschrei aus und sprangen angsterfüllt auf dieBank hinauf. Als der Borsitzende des lc richtshvfe sie zornig anherrschte, war. um sie einen solchen Lärm verursachten. riefen sie wie aus einem Munde: Eine Ratte? Eine Ratte!" In der
That sah man eins dieser häfzlichen 'lagethiere ungenirt vor der Anklage dank umhergehen. Der Richter, der ansangs b diesem unert?artetea und im GerichtSsaal doch wahrhaftig ungc wohnten Zwischenfall die ruhige lle Verlegung verloren zu haben erschien, fafzte sich bald wieder und befahl mit Würoe: ..Gerichtsdiener, todten Sie die Ratte!" Die beiden neben der An Magebank stehenden Diener zogen darauf ihre Säbel, und es begann eine wilde Jagd auf das Thier, das sich vor seinen Berfolgern in den Zuschauerraum geflüchtet hatte, wo das Publi Ihm ebenfalls laut aufkreischte und auf die Bänke sprang. Endlich gelang es den Häschern, sich deö unberufenen Eindringlings zu bemächtigen und ihn zur Strecke zu bringen. Die Ratte aber hatte den Gerichtshof zu Gunsten der Angeklagten beeinflußt, die nun zu einer kleinen Strafe verurtheilt wur den.
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Geöbrter Mister Edithor! Ten anncrc Dag Hot mein Reffjuy wo aus die alte .Nontrie er.itvtvcr komme iö for fein Heim mit mich zu mache, gesagt:: ..Seh. Oukel. jetzt totfl ich dich emol evbeö sage. Ich kann ja
nit klage, daft du mich nit gilt allfge-
Nvmme hätt fr ; im Gegcdheil. ich gleicht
's ganz gut bei dich, aivlvcr. da noch
e aurn're Ding. Ich sin doch nit hier-
lierfonune, sar n,ei Gesu,idvett. in die
cvschte l'ein sin ich Komme, sor mei ottjukedschen zu imprubfe un do hen
ich noch verdollt wenig hier duhn könne. X1 II was ich hier gelernt Ihm, daß ll noch keine siinf Ventl werth. Du fcfejl in ich Eun JnscheinhauD un Öu
PolieSpehschen un e paar Saliihr6 ge
zeigt UN do hen ich ttiäs lerne tonne. Ich he noch kei Thieehter gesehn noch kein panzert nn das all." Do hen ich gesagt: ..Ich will dich auch emol cbbeö sage, 9Rii hen in die alte Zlontrie soviel .Uanu'rto geHort uu sin in soviel Thleehtttsch gclvese. dasi wer hier gar nit' dran deute, an so Pläh zu gehn; awnei- ich will dich nächste Woch emol mit in mei ahdsch nemme. die gcwwe e forschtkläsi ntertehnment un do kannst du pleutie sehn nn bal sii'onste dabei i. das', ich do nicks d zu bezahle brauche, bikahs die tttmischen is for tkinberfch uud ihre ffreunde frei. Wann du das gesehn Host, dann Host
du pleutie uu dann willst du gar uiekS mehr annerschter sehn." Inste! t von jetzt sattisseit zu sein. Hot der RimM schon lvidder angesangc zu komplehne. (tt Hot gesagt, das wär gut genug, aivwtr er deht auch gleiche e Sittjueh jenen zu hen. wo er e wenig Geld mache könnt. (5r hätt ja plentie sor zu lewe. alvwer en junger Mann deht doch auch gleiche ebbes zu duhn uu ich sollt ihn en Platz sinne. Bei mein große Influenz un Pusch wär das for mich doch schuhr genug iesig. Das is jetzt so e Ding gewese. Osf Kohrs hen ich waS mer'nss tdeutsch e Pull heiszc duh un lvalln er en Schapp als en Poliesmann oder Fciermann hätt hawwe wolle, do hätt ich die Sach schon fickse könne, awwer do Hot er blank reffjubst uu Hot gesagt, das wär nicks sor sein Batter sein ältste Bub. Biscids daS dehts auch hier so viel (irische getvtve, wo die Plätz gleiche dehte. dafz er keim von die die Tschehns cweg schnappe wollt. E delzt gleiche e p'oblick AssiS zu hen. so wie ich. wo mer nit viel zu duhn braucht un doch e schönes Salleric ziebe deht. Do hen ich so recht gesehn, daft die deitsche Leui doch auch nit mehr so dumm sin. wie se zn meiner Zeit gewese sin. Ich hen gesagt: .Nuni. dafor bist du noch nit reif; so e Assis die verlangt en Mann, wo in die englische und deitsche engwitsch gut gepohstet is un wo nit die zwei Lenglvitsche? so schrecklich usfmickse duht. wie du das duhft. ln poblick Affisscr muß auch in alle poblick Dingses gepohstet sein un wann do e 5twestschen uffkonimc duht, dann must mer in e Zlandisetien sein, dast nier alle Dauts ricmuhst un dann mufz mer das auch so mache, daft alle Leut sage, bei Galle, was der awocr schmart iS. Off Siobxv kann m sich da leicht helfe, bikahs lvaS mer nit im stopp Hot. das Hot mer in die LahbuckS un do krieg ich grad c gute (idie: Ztunie. hen ich gesagt, du Host e gutes kundloerk. scheinst auch gar nit dumm ZU sein, warum gehst du nit hin un werscht en Lawjer. Do Hot er die Auge uffgerisse un Hot for e ganze weil gar nickö schwatze könne. Wie er endlich rie kowwert Hot. do Hot er gesagt: Wci Onkel, du tveiftt gut genug, daß ich nicks studirt hen was mich sor das 'isinesi kehpebbel inache deht. Zahl doch kein Ronsens. hen ich gesagt. daS i aria iesig. !)n die erschtc iiein muht du off Jtohr.' ( wenig lckspierienz hen uu for den Riesen gehst du am beste u einigen Scheistcr un dort duhst du e wenig Precktisse. Oss KohrS muht du
fleißig die Lahbucks lese un in die t'ienteim kannst du abgucke wie mer die Uosticmersch das Zell iwwer die Ohre ziehe duht. Später geh?i du noch for e ahr odder so in einiges ftallnjch UN do muflt du off 5iohrs arig hart stildükk. Wann du awwer von do Widder rcduhr kommst, dann bist du en sullsletscht alojer un du kannst ruliig dein Schinkel eraus hänge. Ich meiselbst hen Wege den bische Prappertie, wo ich inwestet hcn. alle Augevlick an die stohrt zu duhn un do kannst du all mkitchses führe un der Mister Baldrian un der Mister Mehr die gewwe dich auch ihren rehd. Osf Äohrs mustt du e aanze Latt kämmen Senz jubse. uckehier. mir hcn e ganze LichD un in ffäckt mer hen mehr wie for uns gesund sin, awwer es muh en arig puhrer Lawjer sein, wo nit e Lah den Weg auslege kann, daß es gege d'ie Kanstituhschen versioße duht un for den Riesen no gutt is. Ich sin schuhr, wann du recht viele Lahs finne kannst.
wo defekt sin.- dann kannst du Bisinkj. duhn, was die Bänd dkte duht. Wie ich so zu ihn gesproche hen do Hot er geschmeilt 'm er sagt: Onkel, das iS Bifznefz getahkt uu ich sin einige Zeit rettig zu starte. In den erschte Platz mußt du mich aleich en Lawier sinne, wo mich nemme duht. for das annere tvill ich schon ausgucke." Dr, sin ich em?l zu den Mister Mehr gange, wo selbst en Lawjer is un der Hot gesagt, er hätt off ftohrj sei Bißneb still Partner iwwertrage. awwer der deht grad so en Heller braucke un mein Neffiuh könnt einiqe Zeit dort starte. Er deht ihn sechs Dahler die Woche beiMe for en Start un wann er ahlreil)i wär. dann hätt er in e halweS Iah seine zwölf Dahler. Well do Heu ich mich so gesreit. das, ich reiteweg in den Saluhn sin im wie ich heim sin, do fHU ich en g.'.nz dlcsenle dd an gel;abt. Ich hen den .Nuni alles erzät'lt un der is auch froh gewtft uu die Baldrians sin sroh gewese un in äckt sin mer all froh geivese. In mein nächste Brief do will ich Jhne schreiwe. wie'.' den .Nuni gange h awwer ich wischt, ich hätt niei Finger davon ge lasse. biStahs ich hen nur Undank ge ernt. Mit beste Riejahrdö JuhrS trulie M e i k H a b e r s a ck. FkAveieZ un Sheriff von Appel. Jack. Holle Terrcr ttauntie. Die Prcdiat eines Geisteskranken.
(5inen bemeekeniwerthen Aufsah enthielt eine der letzten Nummern der Zeitschrist für Psychiatrie, der inöbesondere deshalb interessant ist. ueil von vielen, mit grofter Redeoave ausgestatteten, religiösen Schwärmern vehauptet wird, das; deren 'Reden und Visionen Ergebnisse eines epileptischen Zustandes seien. Es heis;t darin: Der .U ranke, ein Epileptiker, der während seines Anfalles eine vollstän dige Leichenrede hält, hat nach dem
Unfall keine Ahnung, daß er über Haupt gesprochen hat. Wird er aufgefordert, wieder zu predigen, so weist er, der einfache Landmann, diese Zumuthung als ganz unsinnig von sich, siihlt sich dazu auch völlig außer Stande. Liest man ihm seine eigene nachstenographirte Rede vor, so ist sie ihm ganz neu und er wcib nicht, wie er sie habe halten können. Die Rede ivird mit einem lateinischen Gehet eingeleitet, dann singt er ein Kirchenlied, sagt ein deutsches Gebet her uud hält eine Leichenrede, aus der ein Theil hier wiedergegeben sei: ..Schmerz und herzzerreißender Blick schwingt sich in das Grab diese lindes. Manche cutter steht am Grabe eines lindes mit thränendem Auge. O Mutter, siehe, das Aller liebste ist aus deinen Händen gerisien. Unser Bater im Himmel hat es dir y vTfii und er hat's genommen, liebe Mutter. Gott unser Bater und Erlöser hat das Kind aus deinen Armen gerissen. Q glückliche Stunde am Throne des Herrn, da Eberubiiu und Seraphim ihn preisen und das Halle lujad zum Throne Gottes sich schwingt. Auch ihr alle, die ihr zugegen seid, werdet einige Seelen ver loren haben. Bater. Mujter. Bruder; ja aller Seelen in der Berwandtschaft gedenket am Allcrseelentc.a. Nnieet nieder am Tag Allerseelen am Grab eines Jeden und betet mit gefalteten Händen ein Ave Maria; es ist siir ihn Labung in den flantinen." Es wird hervorgehoben, daß der Kranke seine Grabreden als Ganzes früher nie gehört oder gelesen haben tonnte. Die lateinischen Gebete hat er zum Theil bis in die letzte cit in der katholischen Kirche gehört, zum andern Theil hat er sie nur vor 23 Jahren öfters, später ganz selten, jetzt schon lange nicht mehr vernehmen können. Insofern stellen die Eitate eine erwähnenswert!)? Gedacht niflcistung dar. Der Komponist der Anteruattonale Der Tonsetzer der Internationale ist nach der ..Petite Republique" ein gegenwärtig in Paris lebender Belgier Ramens Pierre de Geyter. Als Sohn eines mit acht Kindern gesegneten ar mcn Webers in Gel t geboren, anzog de Geyter 1858 im Alter von sieben Iahren mit seinen Eltern nach ille. wo er zunächst als Handlanger in eincr Spinnerei arbeitete. Ohne jeden Unterricht, wollte er erfahren, was in den Büchern steht", und so verlegte er sich Abendö nach der Arbeit auf das fernen. Da er zudem eine gute Stimme besaß, besuchte er die Miller Musikakademie und versuchte sich auf verschiederc Genossenschaften, veranstaltete Musikabende und trug auf allen Bcrsammlnngen Lieder vor. wobei für die Arbeiterpartei gesammelt wurde. Im Jahre 18 lieh ihm der heutige Bürgermeister von Litte. Dexutirter Delory, die socialistisck)en Dichtungen
von Eugene Pottter, damit er etwas daraus in Musik setze. Pierre de Geh' ter wählte die Internationale, die seitdem der Marseillaise in Frankreich den Rang streitig macht. Eingebracht hat die Coknposition ihcenl ttrhel'er nichts, denn er hat deren Schutz nie beanspracht. Im Jahre 1902 ging de Geyter aus Arbeitsmangel nach Paris, wo er sich bei seiner Beschäftigung als Modellirer eine Verletzung zuzog, infolge derer er einen Prozeß geqen eine Unfall Versicherungsgesellschaft an-strengte.
ritisch-Nru-Cuniea. tt'Jitfwe'iit. 'erkkk,r und 'Nierilaudn ver Alwt'Inikk der .'sl'lottic. Ter stellvertretende Administrator und oberste richterlich? Beamte von VritischNeuGmnea, Robinson, hatte fÜ unlängst Nach der Buna Bucht begeden. um die Vorarbeiten für den Bau einer Strafte nach d.n Zdda-Gold-feldcrn '.u leiten. Hierbei erfuhr er. daß der Agaiamvo Stamm, der das vom Baripisluß landcintvärtS gelegene Marschlandgebiet belohnt, von den Aga, od'.-r Gomdarale'aten zum ar.'fjen Theile asfaerieben worden ist. Das
von den Agaiambo bewohnte G.biel ist so sumpfig, das; ein Bege'.en c.'sselben ausgeschlossen ist. während nnzäälige tropische Wafferpstanzen andererseits die Verwendung von Kähnen so gut wie $ut Unmöglichkeit machen. In Folge dieser eigenartigen LebenDbedingungen haben die Agaiamboleute, die in Hütten wohnen, die sie üder den' Wasser in Bäumen angelegt haben, vollständig verlernt, ihre unteren Gliedumhen zu gebrauchen. Sie gleichen vielmehr in Gestalt und Benehmen eher Assen als menschlichen Wesen. Wt der Austenweit kommen sie fast gar nicht in Be rührung. Rur mit dem an den Aus länfern des von ihnen bewlNMen Sumpfgebiele ansässigen Stamme der Barugaleute betrieben sie gelegentlich 'Tauschhandel. Dieser letztere Umstand sollte ihnen zum BtrhäNgniß werden, denn unter dem Vorgeben, dast sie eben falfö zum Stamme der Baruga gehörig seien, lockten sie die ÄgaleUt auf das sehe Land, wo die Wehrlosen, die nur unter großen Schmerze und '.nit blutenden Füßen sich auf dem harten Boden fortbewegen kannten, alsdann niedergemacht worden sind, 'ur einem ein,zi.ieit Minne ist es gelungen, wieder in daö Innere der Sumpfe zu fluchten und sich mit den dort uriictaelajsemn Leibern uud iiitdern zu vereinen. Der stellvertretende Administrator bat alsdann auch der auf der Jnfe! Panniat gelegenen Äcissionsstation und den umliegenden Dörfern einen Besnch abge stattet, Die dortigen Bewohner sind friedlich gesinnt. Ihre Behausungen siad solid und schmtul gebaut. Sie haben lveih angestrichene Voofe, die mit geschnitzten Rauben aus Ho! oder Mitschein verliert und am Btlg noch mit besonderen Ornamenten geschmückt sind. Groh ist der Aberglauben der Jnsnl er, Oi'e von ihren Zauherern in jeder '..'''e hinter'ö Licht geführt und aas gebeutet werden. Robinson rerurtheilte einen dieser H'renmeister. Jimmn Alitbrien mit Hainen zu zwöks Monaten Gefängniß. Tie Art, wie Jimmh operirte. war von verblüffender Einfachheit. I5r nahm einen mit Kalk gefällten Topf. Plazirte alsdann den. ans den v es abgesehen hatte, so. daß sein Schatten auf den Kalk fiel. Sodann stülpte Jimntl) schämigst einen Teckel auf den Topf unbesetzte seinem ppr auseinander, daß pessen Seele nunmehr eingefangen t, er. das Opfer, folglich sterben. mMe. falls er sich nicht loskaufe. DaÄlvcittel wirkte
sietö, uud Jimmy wurde ein reicher Mann. Arboiterfürsorge in Verlin. teilte angenehme Ileberraschung wurde letzthin den Angestellten der B.'rliner OmnibuHgesellschase, die im September uutcr einem Ausstand zu leiden hatte und dann mit theilweise neuem Personal weiterarbeitete, inso
fern ,u Theil, als den Angestellten die
Äiittheiluna gemacht tvurde. dast ihnen
mit Beginn des Jayre wesentlich
höhere Geholter gezahlt werden würden. Die Kutscher erhalten jetzt monatlich ! bis 125 Mark, die Schaffner 7.". bis 100 Mark, die Stallleute 75. bis 100 Mark. Auö dem außergewöhnlichen Gelvinne der Gesellschaft, sowie aus den (eläudeverkäufcn werden nenncnswerthe Summen für einen Unterstutzungsouds und einen Pensionsfonds verwandt, r diese beiden Kassen ist eine Summe von 100.000 V!a?t bestimmt. Den Leuten, die am Ausstand im Sommer nicht theilge aommen hatten, wurden besondere Gratifikationen zugestanden. Der Ztchkragctt der Männer. Ein deut sail ättdisches Blatt schreibt: Wenn im Allgemeinen auch die Tracht der Männer lvcniger der Mode unterliegt und durch sie weniger gegen die Gesundheit gesündigt wird als durch die rauentlcidung. so scheinen doch aacti t,euerdings, hngienischc Unsitten sich breit zu machen, denn die neue Kragenmode der Herren, wobei der Stehklagen eine fabelhaste Höhe erreicht, ist nicht allein vom ästhetischen Stand punkte aus zu beanstattden. sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht V den kl ich. insofern er die Bewegang des 5iopfes erschwert, den Hals einengt und dadurch die Hautausdiiustuug verhiudert. Durch das Zusammenpressen der Blutgefäße entsteht eine übermäßige Blutsülle in allen Theilen des Halses, und diese führt wieder zu einer Reizbarkeit des Echlundes und des Zehl kopfes. Letzterer wird ußerdem ge-
schädigt durch die Beeinträchtigung der Bewegungen des Stimmorganö bcint
Sprechen und Singen. i e H a s e r e r n t c in den Ber. Staaten belicf sich im Jahre 1902 ans 1.000.000.000 Bushelö und repräsentirte einen Werth von $300.000,. 000. Die Gerstenernte, die 100.000.. 000 Bushels betrug, war $50.000.000 werth. Die Heuernte belief sich auf 60.000,000 Tonnen im Werthe von $550,000.000.
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