Indiana Tribüne, Volume 27, Number 132, Indianapolis, Marion County, 26 January 1904 — Page 5
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T r. T s :j T o v v u tl d 8oo c üOo oQOo oOOo oOOo 0OO0008 Schluß.) Hut? oüeu im Jpoicf (ilttlflCt lflfl. Döl hante 'cil auf den .Unken Nd pvfj;te tu Gesichi gegen die rothe Blüschlehm be: ftflUtnulfi. Varmherziger GJott, hilf mir! Kitt ruhig bleiben, schlväyen, lochen, das; er niento merkt! in, der so toeich Ist, der rnkn nicht leiden sehen kann. ja) ifei sein o JeUs. erbarmn' i ici ncr! II nt die arafzliche Angst Irca wieder iioer ihr Herz diesmal keine UM die Zliader. kein &t danke an P nur die rein körperliche, entsei'.lili'e. nervenmordende Angfi vor den: ttngewifftN dem fürchterlichen, bsly i5r bevorsiano.
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.t ier tc l u tinbc später fuhren sie Hinteraarten. Es war schon
spät, im fleacmten Vestibül drängten sich die Xanten um die deckenhohen Epieel, zupften ihre Frisur nrecl.t, lachten, plauderten. T rinnen spielte schon die Haitis. Gruppenweise standen fröhliche, ertoartungsvolle lenschen beisammen, tteorq Meidinger sah sie an lind dachte mit dumpfem (5rstau' nen: Hat denn keiner von all den Hnn derten ()iec Kummer und Sorge, als nur wir Beiden? lind in Mariannens Herzen brannte die trostlose f raqe: O all Ihr eleqan ten. larticnden. geschmückten prallen, seid Ihr nicht anch Mütter und wiftt. wie einer Mutter u Muthe ist. die ihre Binder verlassen soll Halb gedrängt, balb geschoben kamen sie an ihre Plätze. a& Programm spielte steh Nummer für Nummer in der aevohnten Weise ab. Für Georg '.i.'tcidinaer. der dann nnd wann in die Prooin'.ialhanptstadt kam. nichts sonderlich llebcrraschendcs. für Ma rianne eine ganz neue, fremde, wunderbare 3Beli Ei Trost, das', die Stuhle so eng stanoen. Sie drängte sich noch dichter an ihren Mann nnd schob leise i : re Hand unter seinen Arm. Daoei sah sie sich verstohlen um. ob auch jemand es sähe. Sie brauchte keine Gingst zu haben. Diese Leute um sie her hatten nur Augen und Ütnen für die Bühne und verlidte Blicke, deise Händedrück? für sich selber. Keiner, der auf das stiüe ernste Paar Achi gao. Die Direktion de 'Untergarten überbot sich ioieder einmal selbst. Lettte aus dr Provinz, die diese märchenhafte Pracht, diese elenchtungoessette. biefe kostbaren Toilette, die echten und uneckten Brillanten der Soubretten, diese unglaublichen, nncrbörten Bravourstücke der Akrobaten und Berwandlnngokiinstler zum erstenmal sahen, waren starr und sprachlos vor I5rstaunen. Sogar Marianne konnte feknn denlang sich selbst und die dumpfe bange Welt ihrer Sorgen veraessen. Sie safz da uno staunte und kam sich vor wie im Traum. In einem Traum, dem jeden Augenblick ein fürchterliches Erwachen folgen konnte. Die Musik spielte hinreißend. Eine jener ungarischen Zigeunerkapellen, und jeder einzelne dieser braunen Burschen in den phantastischen postumen ein geborener Minnler. Wie das schluchze und lueintc und sang und wieder wie sinnlo. himuielanstürmend jauchzte
und jiiwlie! Wie ein Rausch riß H da ? Pubilkmn bin--dies nüchterne, dlasirte, weltstädtische. Mt all ibren Sinnen trank Vca nanne diese wunderbare Musit in sich hinein. Sie wollte vergessen und sie vergaß. M'hiutenlanci wenigstens. Doch dann auf einmal kam eS wieder. Sie kühlte das Bleigewicht, daj dumpf und ceutnersckwer auf ihrem Kerzen lag und tief in der hintersten Kammer ihres Hirns sah sie mit gedrosselten Augen einen langen, dnnklen. mgcn Gang, durch den sie gehen mnstte. und am (5nde. gan,; am Enbe stand ein !sch darauf lag sie selber lang ausgestreckt und die Aerzte in ihren weißen Mitteln standen um sie her. Cie schauderte zusammen. Hatte sie daö cüleä schon einmal gesehen? Woher lvustte sie ei überhaupt und warum fast sie hier.' An diesen, letzten Abend ihre Lebens, wo sie daheim bei ihren Mindern Kitte sein sollen? Oder, da dai nichl möglich war, weil die Binder t reißig Meilen entfernt ahnungslos in ihrer .Ninoerslnde schlunnnertcn und träumten, tneuigsiens in irgend einem stillen Winkel, wo sie sich am HerzkN ihr: satten ausweinen konnte Eine unendliche Sehnsucht ergriff sie nach ihrem stillen, weltfernett. friedvolUn Dal..!ü', und 0 uf einmal waren die Binder tvieder ganz obenauf in ihren rudelos czuirleudcn Gedanken. Vutt. der sonst bei den ältern schlief, und dessen Bcttchen man auf Dei' v flehentliches) Bitten neben ihrs gestellt hatte nnd der nun. sorglich und gewis senhaft von ihr .zugedeckt, in seiner beliebten Pose dalag, seine Peitsche im Arm und das Fäustchen unterm Kinn. daS süße, rothoäckige. sonnenverbrannte Gesichtchen halb in's Kissen vergraben. Gott, tote deutlich sie daS aÜeS vor sich sah. ihr ganzes, heisi ge siebtes, glückliches Heim. daS große
Gutshaus, in dem alle Fenster schon 'oi'nttl loaren bis auf da rotde Jtaftt läNipchen ml Miiicer.iinimcr. Und alles siill. r,:.r ab und zu ein dumpfem 8?üli c i van den Stallen, lind drausten striche oii : deren Kelten man g?!öst hat'e, um Hof und Hans, nnd bellten manchmal ktirz und drohend auf. WSNN ein springendes ÄläuS chen '.'.äterik'' oder den Marder, der beuttgirrlg tiul den Hühncrstall schlich, llnd übn den Bamnzn im Park stand der Mond, ruöuaroß und eldroth. aie sie ihn !"üte Älcnd Vota Hotelsent;rr . a';ci;ctt; und b:r Wind rauschte mjtch das velte Laub nnd streifte tü uvA linden Fingern von den
eilte fte niemals wie
iv.'i.'urn. lind d
oeru ren . 2'ic fuhr aus li' Mustl schwizg auf dem Podium vor ihr verbeugte sich der '.er.t.i.? de Pnbliiums. der große .ion. und begann mit künstlich cmrorqciairaubte? Stimme seine Matzchen vorzutragen. Wie fad, ach, w: fad und daö Publißvm, mit dem er i'oicltc Wie die Mal.;? mit der MauS, bog sich vor Lacken? Athemloft stille, lind in d'-ese 2tillc (;:ncin sagt oben die blechevne '.omi!erstimme: llnd ich sage Ihnen, meine .srrsaiaflen. H gibt keine Frau, die iüu Mann liebt Er hebt dte 'inke Hand. Damnen und Zeigefinger s'ih us.'iunlengelcgt. und pointirt da mit foruil'ch. Silbe für Silbe: jfcri- m ran. die tl) ren A!ann liebt! 2ic glauben eö nicht? Ich werd' Ihnen beloeifen. Wie viel 1 amen tnögen wohl lner int Saale sein? Hunderte seh' ich. Dausende. Alte lind junge, blonde und braune, dicke :nd dünne, hübsche und hästliche. lind wenn unter ibnen allen eine einzige ist. die ihren Mann liebt, die stehe mal auf und meld? sich Sekundenlange Stille, dann brüll n bei Gelächter, und über dies Gelächter, L'io: Stimmengewirr, das Klappern von icllern und Gläsern hin, ruft oben wieder die hoch geschraubte scharfe iti.nrne: ..Habe ich nicht recht ? Kj gibt keine?" Und der Mann hebt Auaen und Schultern wie anklagend gen Himmel, faltet die Hände über dem Magen und seufzt mit betrübtem Kopfschütteln: Also keine einzige ?Lieber l'iott. so schli'nm hatte ich mir'v d'.'ch nicht gedacht!" lind das Publikum ist überwältigt von dieser Komik, applaudirt wie rasend und schreit und schluchzt vor La chen. indest der groste Mann gelaffen dron stebt und auf die wogende Se: zu seinen Füßen hinabblickt, während sein. Hirn schon den neuesten Witz ausheckt, den er demnächst hinabzuschleu dem gedenkt. Da stni.'bt Marianne bart die Gläser und Tel'er zusammen, steht auf und greift nach ihrem 5ape. ..Komm hm aus. Georg." sagt sie. blast vor (5lel und ''ii'!,nfl?n. ..Air zwei gehören nicht hü'tiH'r." 2t drängen steh mühsam durch. Der Komitcr starrt hinter ihnen her. macht ein schlaudummes Gesicht und deutet mit dem Zeigefinger: ..Da war am Pude doch eine? -Nun ist sic weg. schade! Na. lastl sie rulm in Fric den!" Sie sieben draußen. Das betäubende Händeklatschen und Gelächter drobnt noch in ibren Ohren, verfolgt sie. bis die Sammtportiercn des Vestibüls hinier iht?en zusammenschlagen. Marianne hängt schloer an seinem Arm Ach, Georg, komm' nach Hause!" Vr hebt sie in die Droschke, beint Schein oorüberhitschender Laternen
sehen sic einander in's Gesicht. ..Wir z,o-i spielen einander doch keine 5iomödie vor. Marianne." sagt er mi: wehmütbiaem 5!opfschütteln. Nein. Georg und ich mag atick nicht ntehr. ich kann nicht mehr. Ich will ehrlich sein- -ach. Georg, ich furchte
mich ja so entsetzlich " ..Mein Mind, mein .Herzenskind, Du armes, lieber " C?r hält sie in seinen ArmeNj unt sie sieht wieder den langen dunklen Gang und den Tisch weit dort binten. und die Aerzte in ihren meisten Kitteln und sie beichtet es ihm mit irren Worten, und schluchzt und zittert und loiudet sich wk in körperlicher Pein. So kommen sic in'S Hotel. Üang fam geben sie die Treppe kinatif. ..Die '!op'!ädtcr nläaen daS können, so sich bctäiiben. sich was vorntachen, wir kcuneu' nicht. kora. , Wir sind zu ehr lich." Sie si::d oben in ihrem Zimmer. Das elektrische tficht brennt Stunde um stunde. Eng aneinander schmicat s'.cu sie ans dem Sofa. Äa rianne l'at ic Geschenk? für die 51mder ansgepacki und auf dem Tisch vor sich aufgebani. Wie sie sich freuen w.'ibr.t'." saat sie träumerisch. Und gle'ch daraus- Wir müssen an alles denken. Georg. Wenn ich" sie schluckt daß Wärt hinunter und spricht mühsam weiter: Mamsell weist von allem Bescheid, st? ist treu und zuverlässig und sie lanat an den Bindern. Gib die Mädchen nicht so zeitig in Pension, sie entfremden der Heimath zu sehr. Viß siins',ehn. sechzehn Jahre lernen sie bei Fräulein Grctchen genug. Zumal wenn der Lehrer mit Nechnen noch etwac nachhilft. Und dann gib sie u Frau , i'en nach Hildesheim. wo ich .rar. und wo Ne .?as fiir's Lkle!' lernen kennen. Nicht in so ein vornehuc6 udcracs Pensionat. Und unser Jling' ach Georg, der Jung' wird mich ani meisten entbehren. Du mustt ihn scar lieb heben. Und Abends mit
ihm beten, hörst Du. Georg? DaS darfst Du nie vergessen. Und. Georg. weNN Du wieder heiretthest--" , pchweig still, Mirianm. ich kann da . n:cht h'ren!" hin"; doch gesagt sein, lieber Manu. Und Du brauchst auch eine Hran. So eine graste Wirthschaft braucht eine Tirau. sonst geht aileö drunter und diiiber. Aber ich bitte ri ich, dann nimm wenigstens eine, die gut ,ii den iiii'dcru " JbW aus, Marianne!" chfuchicnb hing sie an seinem Halse. tfr brachte sie zu Vett, wie ein flind uud saß neben ihr. hielt ihre Hano und s'.'r.ch Nil! ihr. Und allmZlig u irbe sie ruhiger. Das fdjrev.:':.. : ri!b in ihrer legten Hirn kämmet ward blässer und undeutliaVi,und zerslost loie im fltUH. 2ie hielt ihres Mannes Hand fest und ihr Kops lag aus seinem Arm. So sprachen sie lange. lange. Wird er je im eben diese letzte Nacht vergessen l Diese schmerzgehekligten Stunden, wo Seele sich der Se-'. ' in i!;rer keuschesten, min dersamsten Tiefe erschließ Ja. solche Nacht, die gläot wohl lvtt mit eiserne Pflugschar' bis in die tiefsten Tiefen der Menschenfeele. alle-? h'rausoolend. kvaV von verborgenen Goldkörnerti heimlich nnd tostl'.ch dort unten ruot. Wie ein Testautent war's eine Lt l( .-'-. beichte der Vergangenheit, heiliae Treueieliibde der Zukunft. Er sah auf sie nieder nnd dachte: die Natur will ihr Nea)t. Da hilft kein kiiustliche Betäubungctuitiel. da hiifnur da Einfache. Gerade. Wahre. Natürliche. So miteinander allein. Seele in Seele, ehrlich und offen, ivie wir zeitlebens gewesen, ist uns wohler. Endlich wurde sie ganz still. Nur manchmal in Pausen kam noch ein Wort. Irgend ein Gedanke, eine Sorge um ihn. um die Binder. Ei kurzes innigem Liebeotoort. Marianne schlief und er fast die lange Nacht an ihrem Bett und dachte an alles, was ste ihm gewesen. Sein Herz klammerte sick) an die Hoffnung, die der Arzt ihm gegeben und zog sich daran empor, wie an einem schwachen Jadeit, der stärker und stärker wurde und ans dem tiefsten Dunkel der Verzweiflung zu neuem Leben hinüberleitete. llnd seine Seele schrie zu Gott aus ibrer Noth: Erhalte sie mir! Nimm ste mir nicht! So wurde auch er ruhiger. Diese durchwachten Stunden, in denen sein und ihr Leben an ihm vorüberzog, in denen er loiesprache hielt mit der schlafenden Seele seines ge liebten Weioes neben sich und mit den; grosteu erbarmenden Gott über ihnen Leiden, hatten ihm gut gethan. Früh am nächsten Tage brachte er sie in die iUitiik. (5s war in zehn Minuten Acht. Das Empfangszimmer war leer und frostig, eben erst aufgeräumt, doch int Kamin brannte ein behagliches Feuer. Drausten schien die Sonne. Lebwohl, Du Lieber. Du Liebster." sagte Marianne, die Anne um ihres Mannes Hals gelegt. Küsse mich, so lange wir noch allein sind. Und hab' Dank für alles!" Er konnte nicht sprechen, ein Schluchzen fast ihm in der Zxehle und erstickte ihm die Stimme. Er preßte sie nur stumm uud heiß an sich. Ihre Augen aingen unruhig zur Thür, sie fröstelie. M ist so kalt heute, und die Kinder haben noch keine warinen Sachen. Du mustt gleich an
Mamsell schreiben. Georg. Das ist gut. so hast Du doch etwas zu thun. Die wollenen Strümpfe liegen im Wäscheschrank. Halt' meine Hand fest, Lieber, mir ist so bange." Und dann küßte sie ihreu Trauring. Du lieber Ning. Dich nehm' ich mit." Da sah ste den anderen, gestern getauften. Sie schob ibn am Finger hin und her. Er
ist viel ?,u schön für mich, aber es war doch lieb vc.i Dir. Georg. Detta soll ibn einmal haben, hörst Du? Und. Georg, noch eins, ebe ich's vergesse. Last den Gärtner die Rosen abschnei den. alle die da sind, für Großmamas Geburtstag. Sie freut sich immer so daran, und der Frost nimmt sie doch bald. Und erinnere Mamsell an die Torte " Wie eS rft geht, wenn daS Herz so voll, so übervoll ist und tausend Gedanken auf das arme kleine Menschen ; ?nrn einstürmen, redet der Mund daS Glcichgiltigste. das Nichtigste. Da ging die Thür, eine Schwester kam herein und blieb .sögernd stehen wie viele solche Abschiede hatte sie schon mit angesehen! Sie griff nach Mariannens Handtasche. Gnädige Frau, bitte" Gleich. Schwester, seinen Augen blick. Lebwohl, ieora Liebster " Vch' mit Gott. Marianne!" Ihre Hand lag kalt und schwer in der seinen. Eine Sekunde noch Herz an Heiz. Lippe auf Lippe, dann rist sie sich los. ..Kommen Sie. Schwester." Die kleine Nonne wollte sie führen. 0 nein, ich bin staiZ." Frei und stolz und aufrecht ging sie neben ihr her. Der Mann lehnte an er Thür und sah ihr nach, wie sic den breitet; Korridor hinunter ging. Sie wandte sich um. winkte nnd lächelte. So tapfer ging sie dahin, wie eine Hel din, den Tod im Herzen. Die Sonne schien - hell durch d'e hohen Bogenfenster herein und der Diamantnug an Mariannens Hand blitzte und funkelte. Sie winkte noch einmal und nickte und lächelte. Dann bog sic nin die Ecke und war seinen Blicken entschwunden.
Vlllerlci für' 5 Hans.
D n r ch O b sl g e ; ä r v t e H o l zk e i l e u u n d Q u i r l e müssen kurze Zeit in dlorwasser kochen; dann kräftig gescheuert und in kaltem Wasser nachgespült lverden; in letzterem lasse man die Sachen nun: wiederholtem Erneuern des Wassers einige Stunden liegen, damit sich der d'hlorgcruch vcrliert. F e d e r n t r ä u f e l t m a n, indem man sie befetlchtet und dann vor der Dfenhitze bin und her schüttelt, daß sie sich locker ausbauschen. Dann wirst man eine Handvoll Salz oder Zucker attf glübenbe Sohlen und zieht in dem entstehenden Dampf die einzelnen ?afern über den Mücken eines Nkesserö oder einer Scheere. H n st e n d e r H tt n d e. Um den Husten der Hunde zu vertreiben, reibe man zweimal den Kehlkopf mit sol gender Mischung ein: Terpentinöl 4, Spiritus 16 Theile. Tann gebe mau öfter täglich 20 Tropfen folgender Ar.uei: Morphium 0.1, Saltfä'ure 1, Bittermandelwasser 30 und schütze den Hund vor Regen und Erkält tngen. Klären des Weines. Das einfachste Mittel zum Klären und Schäumen dcs Weines ist das Eiweist. Auf 100 Quart Wein rechnet man 3 Eiweist. Die Eier müssen ganz frisch sein. Man scheidet das Weist sorgfältig von oem Gelben. Man thut daS Eiwetstjn eine Schüssel, thut ebenso vielWajjer hinzu, als man Eiweist hat, nimmt eine Kleinigkeit feingepnlvertes Salz hinzu, und schlägt nun gehörig mit dem Schaumbcsen zu Schnee. Die Mischung wird in das Fast geschüttet und mit dem Inhalt gehörig vermischt. Man lästt den Wein in dem wohloerfpundeten Fasse 8 Tage liegen.
Nach dieser Zeit hebt man mit dem Heber etwas Wein aus dem Fasse, um sich zu überzeugen, ob die Klärung gelungen ist. Wurde der Wein nicht klar, so fehlt es ihm an Gerbstoff. Das sicherste Mittel, um S ch i m m e l f l e ä t z u vermeiden, besteht in starker Zuführung trockener, warmer Luft, sei es durch anualtettdeS Oeffnen von Fenstern und Thüren an sonnigen Tagen oder durch zeitweiliges Aufstellen eines Ofen in der Nähe der feuchten Stellen. Sind die Flecken noch nicht zu alt, fo dürsten sie hierbei verschwinden. Andernfalls ist die Tapete, vielleicht auch der Putz an den gefährdeten Stellen abzunehmen und diese mit einer scharfen Bürste gut zu reinigen. Die Möbel srud in der Hinter und Innenseite mit Sodawasser adzutoa sehen, wiederholt zu sonnen und zu lüften und gut mit heistem Leinöl zu bestreichen. Die Fustböden dürfen nicht gescheuert, sondern nur geölt und nur feucht, besser trocken, ausgenommen werden. Die Aufsteltu i,g von Möbeln in den Ecken ist möglichst zu vermeiden; jedenfalls sollten dieselben aber auf hohe Beine gestellt werden. Wickel -Schlittschuhe werden. Wie neu, wenn man dieselben während einer Dauer pon 10 bis 13 Sekunden in folgende Mifchung taucht: Zu 80 Theilen rectificirtcn 3bintii5 setzt man ein Theil Schwer felsaure hinzu. Nachdem der Gegenstand, nicht länger als angegeben, in der Flüssigkeit gelegen, spült man ihn tüchtig in reinem Wasser und trocknet ihn mit Sägespähnen oder weicher Leinwand ab. n r B e s e i t i g u n g v o n W a sserflecken bei Satin nehme man srifches Weistbrot und reibe damit erst der Breite und dann der Lange des Stoffes nach. Eventuell werden die matten Stellen mit etwas '".immitvasser (sehr verdünnt) überstrichen. Mittel gegen Asthma. .Ein gutes Hausmittel gegen AsthinaX ist folgendes: 1 . Drachme Jodkali nV2 Unzen Wasser aufgelöst, und davon täglich einmal 1 Theelöffel voll zu lnbnten. Auch das sogenannte Asthmapapier leistet bei dieser Kranke heit zuweilen recht gute Dienste. Um dasselbe herzustellen, nimmt man un gel'Umte). weistes Druckpapier oder Fließpapier und tränkt dasselbe mit einer gesättigten Auflösung von ge wohnlichem Salpeter. Die Auflösung
bereitet man, indem man so viel Sa! peter in einer Masse heisten Wassers zergehen lästt. als es aufzulösen ver mag. Das Papier wird getr-Lnet und ist dann zum Gebrauch fertig. Bei einem asthmatischen Anfall nimmt der Kranke ein Stück von dem Papier, legt es auf einen Teller und zündet es an, bläst es dann aus, und athmet mit Mund und Nase den direkten meisten Rauch aus dem fortknisterndcn Pa picr ein. Der Krampf lästt sehr bald nach, so dast selten ein zweiter Streifen nothwendig ist. S a m m t u n d P l ü s ch von Flecken zu reinigen: Man feuchtet die Flecken mit etwas Wasser an und betupft sie mit Salmiakgeist. Dann zieht man die linke Seite des Plüsch über ein heistcs Bügeleisen; die entstehenden Dämpfe richten den Plüsch wieder auf. R e i n i g e n von Fensterscheiden. Fensterscheiben reinigt mau nach oft erprobter Art mit Schlemmkreide, die in Wasser aufgelöst ist. Bei ölfarbenbcfpritzten Scheiben hilft in Spiritus gelöste Schlemmkreide rasch. Auch ein Zusatz von Essig in das Wasser genügt schon, tun Glas und Spiegel zu säubern; auch Waschblau wird vielfach angewendet.
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