Indiana Tribüne, Volume 27, Number 132, Indianapolis, Marion County, 26 January 1904 — Page 4

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Jndtana Tribüne, 2. Januar imi'i

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Zndiana Tribüne.

Herausgttttdrn von der utenverg QIndianapolis, Ind.

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Präsident.

Hury O. Thudmm

WeschäftSlocalt Ro 31 Süd Delswan Straße. telbphonr v.

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He Pot Office ot Imliannpwli . .. ccond cla matter.

BelierzigenswertK.

Unser deutschamerikanischeS piefe bUrgerthum wird von Dr. erhart, der früher in den Percittialett Staaten weilte, in den ..Berliner Nenesten Nachrichten" höchst interesjant. sollen, dermaßen geschildert: Politischen inslusz besitzen die Deutschen drüben unzweiselhast sehr aroi'.rn. aber ihn auch zn ihren Gunsten ausnutzni. das haben sie noch nie ver standen und verstehen eS heute uoch nicht. Cd sie eS mit der Zeit noch lernen werden? Hosten wir es! Unsere deutsche Presse versucht unermüdlich, ihre dentschen IM dazu zu erziehen, daß sie ihren politischen ..Pnll". wie man drüben sagt, auch ftttyffl sollen, aber ob's hilft? Ich habe drilben so oft von deutschen yÄitUern die bittere Bemerkung gebort: ..Man braucht sich als als Deutscher nur in einem sast rein dentschen Wahlbezirk gegen einen Krischen (Irlander) aufstellen lassen, um todtlich sicher zu seiu. geschlageu zu werdeu." Weun ich dann nach dem ..Warum?" fragte, so erhielt ich zuerst zur Antwort: ..Weil Hiuz voll Neid nicht leiden mag. dah Rttfl etwas Bes. sereS scheine als er'." ftal Wahres ist allerdings an der Sache. In W. z. B. war ein ziemlich schar ser Schulkampf auSgebrochen. und es handelte sich namentlich für die Teutsche darum, möglichst viele Deutsche in das Schuldirettorium hiue'nzube commen; die Wahlschlccht war heiß, und bei dieser Gelegenheit hörte ich mit eigenen Ohren an der Straßenecke vor einem Saloon. wo namentlich eine Menge Deutscher stand, die o.i.inösen Worte : ..Was?" Der Apotheker kriegt meine Stimme nicht; der ist nicht mehr als ich. da könnte ich ebenso gut Schuldirektor werden." Beifälligebrumme lohnte dem Redner mit seiner sonderbaren Logik. Und das Wahlrcsultat In den vier Wards, wo fast nur deutsche Wühler wohnten, wurden drei Jrlan der und ein Pole gewählt, wahrend in drei Wards mit vorwiegend englischer Bevölkerung drei deutsche Schulart, toren gewühlt wurden. Das ist doch ein einfach kkassifche Zeugniß für die virlgeruhmte deutsche Einigkeit. Man wende hier nicht etwa ein. das fei nur ein vereinzelter stall: denn in Mitwaukee, Wisconsin, der deutschesten Stadt der Union, sitzt schon seit einigen Jahren ein Jrlttnder, David Rose, ein äußerst muul,fertiger Advokat, als uu umschrünkterlMachthaber in dem Bür. germeister.Sessel; selbst die verzweifelt, sten Anstrengungen der deutschen Presse Mil wall ktt's vermochten nicht den gc. riebenen Irlünder aus dem Sattel zu heben. Die Hauptursache dieser bedauerlichen Thatsache ist aber meines Erachtens doch nicht der blasse Neid, der dem lieben Nachbar nicht solch' eiit Amt gönnt: sie liegt vielmehr in der Vcqn"mlichleit des deutschen Wühler, er ist drüben in diesem Punkte nicht viel anders geworden, als wie er hier war. Wenn hier bei der letzten Reichstagswahl die Wähler der bürgerlichen Parteien nicht sträflich gleichgültig gewesen wären, Hütten die Sozialdemolraten wohl keine solche Siege erringen können. Nun. dasselbe haben wir drüben. Unser Durchschnitts' Deutsch'Amerttaner nimmt eS in der Politik gemüthlich und bächtig. So lange keine Fragen von einschneiden dem Interesse vorliegen, so lange nur lokile Fragen in Betracht kommen, so lange sieht er ruhig mit zn. Nicht aber, als ob er sich dabei ganz von der politischen Diskussion fern hielte! Da bringt kein ordentlicher Deutscher fertig. Politische Kannegießereien. politische Wahlbetrachtungen sind ja sein ieblingSthema, aber sich deswegen aufre gen oder gar zur Wahlbude marschiren. das wäre zu viel verlangt. So kommt es denn, daß alle Nationalitäten reichlich an der Staatskrippe vertreten sind, indeß der gute deutsche Michel von fern mit philosophischem Gleichmuthe zuschaut. Ganz anders aber entwickelt sich die Sache, wenn Fragen von bedeutendem, nationalem Interesse an den Deutsch Amerikaner herantreten, da ist die

sprichwörtlich gewordene deutsche Uneinigkeit wie mit einem Zauberschlae verschwunden. Als im Jahre 1896 der schwere Kampf zwischen Gold- und Silberwährung auszufechten war, und die amerikanische Nation vor einer folgeschweren Entscheidung stand, verhalf daö' deutsche Votum der guten Sache zum Siege. Der republikanische Mcssiulel) bied ruhig in seinem Heimathsstädtchen Danton. Ohio. sitzen, während sein Gegner, der populistischdemokratische Silber Apostel Bryan. ein äußerst gewandter und senriger Redner. Durch die weiten Staatcngebiete eilte und die Massen auszichetzeu versuchte. Uud als 1900 wiederum Bnian mit seinem siegreichen Gegner VkcAwltD in die Schranken trat, erlitt er eine uoch vernichteltdere Niederlage, trotzdem die meisten Deutschen nicht mit der imperialistischen Richtung, oie der spauischumcrjkanische Krieg in den repuritanischen Reihen hervorgerufen lulle, einverstanden waren. Der Deulsch'Amerjkauer wägt kühl u:id besonnen, läßt sich von politischen Mätzchen nicht dethörktt : hat er das Rechte einmal erkannt, so tritt er unentwegt dafür ein. SMl wird nnn unsere nächste Präsidentenwahl, die vor der Thüre steht, ausfallen!' zWird der jetzige Präsident Roosevelt wiedergewählt werden I Wie wird sich das dentsche Votum dazu sielten Dni sind Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind."

Senator Hanna sagt in einem Artikel, der sttr die Februar-Nummer einer Zeitschrift angekündigt ist. den Gewerkschaften wiederum fehr Schmeichelhaftes, besonders über den mehr ..konservativen" Geist, der sich in ihnen geltend mache. Zugleich erhebt er abermals den WarnungSrus gegen den Socialismus, d. h. gegen üu8, was der Senator dar unter versteht oder wenigstens zu verstehen vorgibt. Was aber der Senator in Wirklichkeit glaubt, angesichts völlig veränderter Verhältnisse die unbeschränkte Freiheit auf industriellem Ge biete die stets nur sttr die llulerneh' mer eristirte - - aufrechthalten zn tönnen. so ist es nm sein nationalökono mische Wissen traurig bestellt. Für die vou ihm wiederholt vorgebrachte AeHäuptling, die Beziehungen zwischen Capital und Arbeit hätten sich gebessert lind daö ..harmouische usamm nwir' keil" rücke näher, fehlt auch der Scheit ten eines Beweises. Die sich selbst in ..konservativen" Gewerkschastell immer stärker tn den Vordergrilnd dringenden socialistischen Elemente könnten den Se nator, fallS er 'eine An gen nicht ab fichtlich zudrückte, wahrlich eines Besseren belehren.

DaS Programm der eben in Berlin entstandenen ..mittelenrop. wirthschaftlichen Gesellschaft" findet in der deutfchen Presse eine, wie eS scheint, ablehnende Ausnahme. Wenn man sich an die Schwierigkeiten erinnert, welche sich der Einigung der Zollgebiete innerhalb des srtthercn dcntschen Bundes eiligegenstellten. so muß allerdings der Versuch, eine joll Union der mitteleurop. Länder zu Stande zn bringen, als ein gigantisches Unternehmen betrachtet werden. Ob überhaupt praktische Resultate aus der Gründung entspringen werden in erster Linie von der weiteren Entwicklung der amer. Industrie abhängen. Viel wichtiger für den Augen blick wenigstens wäre es, in Deutschland den Fabrikanten durch Bruch mit den dureaukratischen AuffichtSsysteme größere Freiheit in ihrem Betriebe zn geben. Nicht als ob die staatliche Aussicht an sich eingeschränkt werden sollte, allein sie darf sich nicht in dem Maße, wie eS jetzt geschieht, auf die Technik des Betriebs erstrecken. Viele Industrielle unterlassen die Einstellung von nenen Maschinen. anS Furcht eines EoufliktS mit den herrschenden Vorschriften. In welch' erhedliebem Maße unter oft zwecklosen bureaukratischeu Ehicanen die Eoncurenzthätig keit leidet, liegt aus der Hand.

Engene W. Debs wird sprechen. Unter Alispicien der Jndlanapoliser Sozialisten wird heute Abend Eugene W. DebS in der Majonic Halle ei?:e R?de halten. Herrn Mors,' Bibliothek. Die Bibliothek des University Club hat eine bedeutende Bereicherung durch die Bibliothek erhalten, welche der der. storbenc Redakteur des Sentinel", Samuel E. Morß. ihm letztwillig vermachte.

Behörde für öff. Werke.

Tte Gas-Meter sollen neu adjustirt werden.

A. M. Banon von No. 509 C. 10. Str. hat die Behörde darauf aufmerksam gemacht, daß oie Slot-Meter für Leuchtgas derartig adjustirt werden sollten, daß sie mit der neuen Rate von 90 centö per 1000 (subikfuß übereinstimmen. Die Behörde hat an die Indpls. (aS-(esellschast ein Schreiben gerichtet, in welchem dieselbe aufgefordert wird, eiue derartige Adjustiruug vorzunehmen. D i e A .l s d e h n u n g d e ? P e n ns y l v. Str. B a h n - L i n i e verlangt. Michael Bancrger überreichte eine von 09 Personen unterzeichnete Petition, in welcher dieselben ersuchen, dafür zu wirken, dar, die Pennsylvania Straßenbahn-Linie bis zur 25. Straße ausgedehnt werde. Der gegenwärtige Ettdpuuk! derselben ist die Talbott Ave. und 22. Str. Die Ausdehnung sollte entweder via Delaware Str., oder Pennsylvania Str. oder Talbot Av?. geschehen. Das Gesuch wurde an Stadt'Ingenieur Jeup verwiesen. Klage gegen eine I n t e r u r ban Gesellschaft. Die Behörde untersuchte gestern die Klage, welche Fred. Knodlc gegen die Jndplö. & Northern Traction (io. eingereicht hat. Derselbe hatte am Vormittag deS SS. December 1903 an der Central Ave. uud 17. Str. den Motormann einer Ear der Gesellschaft ein Signal gegeben, um zu halten, aNein die Car war an ihin vorübergesauft. Motormann Coffmo.n sagte, daß er das Sig' ual nicht bemerkt Halle und Conducteur Lcmglcy bezeugte, daß er sich aus der Hinteren Platform befand, mithin den Knodle erst dann gewahr wurde, als die Ear an ihm vorttberfuhr. A. L. Drum, General Betriebsleiter der Union Traction Co. , welcher ebenfalls anwesend war, sagt, daß die Gesellschaft sich bemüht hab?, die Bvrschriften der Behörden zu erfüllen. Er lenkte die Aufmerksamkeit derselben aus die Thatsache, daß seit langer Zeit leine Klage in dieser Beziehung gegen die Gesellschaft erhoben morden ist. Die Behörde nahm den Fall unter Berathung. W a r t e )t a t i o n e n v e r langt. Hy. Friedmann und G. H. Peterö beschwerten sich schristlich über den West IndianapoliS-Straßcnhahndienst. Sie verlangen, daß, so lange die Wagen die Brücken nicht passircn können, an den Endpunkten derselben temporäre Wartestationen errichtet werden. ..Lake V i g o " und Lake Naomi". F. W. 2Üaldkvetter und Andere, die in der Nachbarschaft des Pleasant Nuu wohncu, haben die Aufmerksamkeit der Behörde auf die Bildung von zwei neuen Seen gelenkt, welche durch das kürzlich? Hochwasser in dem District.', welcher von Eotlage Ave.. Laurel-, Bescher und Shelby-Slraße begrenzt wird, verursacht worden find. Diesen Seen sind die Namen ..Lake Vigo" uud ..Lake Naomi" beigelegt worden, und zwar nach den Straßen, welche jekt von diesen Seen bedeckt werden.

(sine mysteriösk ffaire. in Hund brachte den Kopf eines Badli'ö heim.

Erst gestern luurde der Coroner und die Polizei benachrichtigt, daß am legten Freitag der .roße Huud des August Barth von der Clayton Ave., südlich von der Rural Str. den Kopf d'neS etwa 1-jährigen Baby'S mit nach Haufe schleppte. Derselbe soll augenscheinlich mit ?iem Messer vom Rumpfe getrennt worden sein. Frau Barth versteckte den Kops in einer Kiste, um ihn ihrem Manne, welcher auf einer Farm beschäftigt ist. zu zeigen. Derselbe kam am Samstag Nachmittag nach Hause, und als seine zwölfjährige Tochter ihm von dem Funde erzählte, nahm er den Kopf und warf ihn in einen Abort, sowohl, als auch seine grau hatten leine Ahnung. daß sie. dem Gesetze gemäß, den Fund hätten dem Coroner melden müs sen. Letzterer, sowie die Polizei, werden den Vorfall näher untersuchen. O o a t o n n a. Minn. Die Staats schule für unbemittelte Kinder würddurch Feuer um 580.000 beschädigt. Alle Kinder sind gerettet.

' ucrsirfjrrlr Jjäuss.

Von 5)iiu grillst. Seit 'm M?sbrunner sei' Hcius'l o'brennt is und er von der Verstcherung.a seiischc.ft an' saön' Batzen Geld 'tciegt yai, iy'z der r.i.lclbäuerin ka Ruah uet 'geben, bi f' net aa Ujren Ma' dazuavracht hat. daß sa si ver sichern lassen. Der Gici.'lbauer bat si hmg .sl'.'ehrt dagegen, aber wann a Wclr.-i.'ilo was durchsetzen lrxll. gibt's kau Fried, üiv f nel ihren Willen hat. iö lzalt der Gitlbaun an an schön' Sunnxa' amol in d' Stadt einig'hatschi und is zll derer BrandschadenVerstcherungsg'stllschast 'gang'n, wo der MoöörMNN dabei g 'west is. Durl f' c:dn c,b:x g'sagt, daß die 'sch!cht ne: so g'schwind geht und daß .z'crst a Kummisston ,w hin aussi kmma muaft, und Harn eahm da weil an Proschpeti in d' Hand 'druäi. Wie da Gickelbaun von aner Kummisftvn WA g'hört bat. i.' ea'ym g!ei cntrisch 'lvor'n. and er hat si' denkt: ..Ili! De wird g'wtß wieder an Schüppl Geld f often !" und desivegen hat er zu die Herren g'sagt: ..I bitt, i wer' ma'ö no überlegen!" und iö lvieder haiug'roasi.' Weil er aber UNiMvegs an damischen Durscht lriegl hat. so ham eahm die fuchz'g ö'uld'n. die was kahm sei Alti mtt'geben hat. sakrisch 'druckt und er iv in a Wirthshaus ei'lehrt. wo er an Theil von dem Geld auf a VeniaV rung gegen sein' Guraelvrand ang'legt hat. No und wie er aso dasitzt und grad d' fünfte Maß abischwabt. is eahm a Gedanken kenima aber fcho' gros; arlia! ..(Äiäeldatte.-." bat er zu ealnn selber g'sagt. ..wann scho' Tei' Alli so närrisch is und derer VaftcherungGba gascli' 's Geld in' Rächt stecken' will, so sei Tu wenigstens g'sckeit und va sauf'ö lieber, renna lhuat's eh net so g'schwind und da is glciwast g'sche:ter.' Du legst 's Geld für Di an und hau liacha allenveil a weng was auf's WirrhshanA!Au? das hat fl der Gickelbaaer no a sechste Äcaß vagunnt (vergönnt) und is treli,zfidel bamkemma. Seiner Al len, de mit 'n Lesen net guat umgeh' hat könna, hat er 'n Proseypetl unter d' Nasen g'halten und hat ihr g'sagt. dast d' Versicherung ausg'noinina iö und fuchzig VuldtN 'tost' bat und seit derer Zeit is der GicKlbamr fleisti' in'S Wirthihauß a'rennt. hat sle.s-.i' 'trun ken und hat sei' Alti no fleistiger an'plauscht, daß 'n der MosbkUNNtt aller weil sreihalt'. So san a Jahrl zlvoa in's Land 'zogen, und der ickelbauer hat's Zer stcherungsgeld, da eahm sei 'ülti alle halbe Jahr '('.eben hat. mv Wirth hau 'tragen und hat jed'szual guat drauf g'schlafeu und die ticjeloäuerin hat no' besser g schlafen, weil all's versichert war hat s' 'glaubt. Auf amol is um a fünft in der Zvruah beim Gictelbauern a euer au.' kemnia, und d' Bäuerin, die grad ini Stall bei die JUlh' war, hat a iordö' gfchroa g'lnachl. is lvie narrisch umanand' g'rcnnt und der VKkelhauer i in dir Unterhosen aus'ln Fensta gspruaacn. und cnvor no a Feuerwehr keinma is. is 's ganze Sach' niederbrennt g'n.'efcn. Der Giclelbauer is volli vo'nand' q'lvcst; ganz z nicht'! is er beim z'fammbrennt'tt Hciu'l g'standen und hat g'schimpft und g'fluacht, wa er nur konna hat. Da i d' Gickelbäuerin z'eahnl ganga, hat eahm d' Hand auf d' Achsel g'legt und hat g'sagt: ..Aber Mo, vasiindig' Di' net; der Herrgod hat 's halt a so hab'n woll'n!" ..Was lat er hab'n woll'n' schreit der Giäelvauer. ,Jio, das; ma heul' fruah am Heuboden '6 brennale Gtrafhölzl aus der Hand g'fallen is!" wispelte d' Bäuerin und schaugt 'n Bauern so g wist an. Jest. Alti-Du hast cppa sel'm ?" M Weil a weng z'wcng aufg'schaut hab i halt. - Aber geh. Alter, harb (härme) Di net; jetzt' kricg'n ma ja aa' a so a schön's Häus'l wie da Mobrunner!" Ja. an Schniarr'a!" greint der Gickelbaucr. .I hab ja 'S Geld vo der Basicherung auertveil vasoffeu!" Jefz Marandjofef! asoffen hast es. Du Haderlumv" schreit s' jetzt'n d' Giäelbäuerin uud wird kasweih dabei. ..O mei! O mci! Und i alte Ur schel hab'S brcnnate Strafhöljl O mei! O mci!"

fataler Poiuu'lsuin. F ö r st e r : ,.?cun, wo wollen Sie denn schon so zeitig hin?" L a n d -g e n d a r m : ..Will mal die Gegend wieder absuchen, es treibt sich jetzt wie der allerlei Gesindel hier 'rum. Sind Ihnen nicht schon so ein Paar Taediebe begegnet ?"-F ö r st e r : Nee. mei Lieber. Sie sind thatsächlich- der erste, den ich heute trefft!" aU80lctdl. Ladnerin (im Cigarrengeschäft): Wünschen Sie wieder die gehabte Sorte, mein Herr?" K u n d c : Nein, geben Sie mir von jetzt ab eine recht groste Sorte, mein Arzt erlaubt mir statt der gewohnten sechs nur noch drei Cigarren." Vt yn nähme der B e v ö lkerung Berlins ist dem Vernehmen nach im verflossenen Jahre sehr beträchtlich gewesen. Die Bevölkcrunqszahl. die sich Anfang 1903 auf 1.921.432 belief. ist bis zur ersten Woche des Dezember nach den vorläufigen Berechnungen des statistischen Amtes nahezu 1.960,000 gestiegen.

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.. Um Friede i der FMe zu habcu.. Den satten bei gutem umor. die Hausfrau heiter, die Binder frölilicl, und gesund, gebrauche man Joseph Taggart's Household Vrod, welches wegen seiner guten Qualitäten diesem 'amen berechtig! in. ,'nm Verkaufe in

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Vaucrttkrawtttte llnacm. ?lu6 Budapest wird gemeldet! In der Ortschaft Dobreft im Nomital Bihar haben schwere lusschreitunge stattgefunden, (ine amtliche kkommis sion hatte steh unter dem Schshe von zlvri Gendarmen zu einigen ruinänischen Bauern begeben, um eine wegen Waldfrevels verhängte Strafe einz treiben. Eimk der Bauern widersetzte stch und schlug einen Gendarmen init einer Heugabel iiber den Kopf. Der Beamte machte nun von feiner Waffe Vebniuch und brachte dem Angreifet eine Verletzung bei. Dieser BorsaU verursachte groste Ausregung im gan zen Dorf. Als die Kommission stch eutfernte. eilte ihr ein Bauer nach und forderte die Gendarmen auf. sofort in Wirthshaus zu kommen, da dort eine groste Rauferei entstanden sei. Gendarmen eilten zurück, wurden abei beim Betreten der Wirthschaft überfallen, ihrer Waffen beraubt und durch, geprügelt. Dann warf man die wehrlosen tote aus die St raste, wo sie vou der wüthenden Boltömeuqe mit heUflO beln uud Sensen bedroht wurden. Tit Gendarmen suchten nun ihr Heil in bei Flucht, lliigliicfticherweife stürzte abet der eine vou ihnen. Namen Manica. zu Boden. Iul Augenblick waren die Versolner zur Stelle und marterten

den Mann durch Schläge und Stiche lind einiae Bauern rissen in aerade;l

thierischer Muth ihren Opfer mit den

Zahnen sleitchstueke aus dem Ziörper All Mancig bewusttlos gelvordeu war lresten die rohen Blirschen endlich vor ihm ab. 1 er Gemischaudelte kaut ab?,

nach kurzer Zeit toieder zur Bestmmng

itnd konnte sich bis zn einem Fabrik

etablijseiuent schleppen, lvo inzwischen

auch Uainerad Schutz gesunde hatte. Als die Bauern erfuhren, das' die Gendarmen in die Fabrik geflüch. tet waren, wurde die Sturulglocke ge lautet, die 'Denge rottete sich von neuem zusammen, zog zur Fabrik und forderte die Auslieferung der Beamten. Al diesem Wunsche nicht Folge geleistet wurde, belagerten die Bauern die Fabrik uud drohten, das VedöulU anzuzünden. Inzwischen hatten die Fabrikangestellten telephonisch Hülse aus der 'Itachvarschas erbeten, eine größere Abtheilung Gendarmerie er schien, stiftete Nuhe und verhastete zahlreiche (izedenlen.

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Da Blnmen-Msston Soöpital. Gestern Nachntittag wurde das Hospital der Jlower Mission" für Lungeukranke seiner Bestimmung Ubergeden. Die Lungenkranken im städtischen HoSpital werden NUN Quartier in dem neuen Parillon erhalten. Drei Wärterinnen, ist vorläufig die Pflege der Kranken in dem Pavillon über' tragen worden. Steitdem der neue Gesundheitsrath im Amt ist. die Zahl der Schüler der Wttrterinnenfchule auf 80 gestiegen und sttr die Aufnahme von 5 weiteren ist Sorge getragen. , i Ausstellung öer Cartonislen. Die Ausstellung der hiesigen ZeitungS ' Illustrativ, wurde gestern feilh im Clanpool Hotel eröffnet, wird von hahlb 11 Uhr Vormittag? bis 10 Uhr Abends bis Donuerstag dem Pud likum geöstuet sein. Die Ausstellung ist für jeden Kunstliebhaber interessant.

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Gutes Urtheil in der .audhabnug vo Geldern bestimmt deren Ertrags Zähigkeit ist bester Hhre (irsparniste in einem solidem Bank-nstitllt zu dcpoilieren, wo die selben einen igen ftivii eintragen, al solche in Nnternehmuuqen zu stecken, wo dieselben jetzt große Prontc bringen, abev später vielleicht gar nichts. Sicheres Einks?umcn und Sicherheit des Kapitale sind Awi Hauptpunkte THE Indiana Trust Co zahlt Ihnen 3 Prozent Zinsen an Ersparnissen. Kapital $1,000,000 V n r c a u S : Judiana Trust (Gebäude. Polizeiliches Allerlei. Frau Mary Green von No. M Oft Washington Str. meldete der Polizei, oaß ihre 15.jährige Tochter Bertha seit Samstag spurlos verschwunden ist. Wm. Campbell, ein unter dem Spitznamen ..Window Pane" bekannter Einbrecher, welcher in Louisville wegen dort verübter Streiche gewünscht wird, ist hier verhaftet worden. Seit letzten Septenlber war auf ihn gefahndet worden. Ein Ritter vom Stemmeisen machte den Versuch, in nachtlicher Stunde in oie Räume von Clara G. Cameron, im Alerander Gebäude in dringen. Allein die massive Thüre widerstand seinen Anstrengungen. Rasch tritt der Tod den Menschen an. Benjamin Vansycle. ein in Lawrence ansässiger 63-jahriger Mann, erkrankte gestern plötzlich und schon zwanzig Mi nuten später wurde er vom Tode ereilt. Ein Herzleiden war wahrscheinlich die Ursache seins jähen Ablebens.

Die beste ü Cent Cigarre in

der Stadt, Mucho's Longfellow".

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