Indiana Tribüne, Volume 27, Number 130, Indianapolis, Marion County, 23 January 1904 — Page 5

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Jndkana Tribüne, SS. Januar

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Imitirtc Schlimge. C!!(am, für die usstellung in St. tftfttl bestimmte Zdiauob'itUt. Zu dem. was die Negiening der Ver. Staat auf t:x LöettausWung in St. iioaiö zur Schau vringcn wird, gehört auch ein na:urhist?rijches Mu jeuin, daö unter Äadercin Schlauen und sonstige giftige Reptilien in sich schließen wird. Dieselben sind jedoch keine lebenden Thiere, aber ebenso ioenig wirb man es mit ausgestopfte ix emplaren zu thun haben. In der Neuzeit ist mg nämlich auf n kriaycen gekommen, mittelst dessen man im granbc ist, naturgetreue Wiedergaben dieser Thiergattungen zu erzeugen, und diese werden bei der Ausstellung zl. sehen sein. Erfinder des Verfahrens, das Daten tot lvurde. ist John W. Thompson, der Aufseher der Schi2n genabthci!t.ng im zoologischen Karten in Philadelphia. Die Tdiertopien sind Werte des Bildhauers, nnterscheiden sich aber wesentlich von anderen Schös'fungen des Veifß durch die Art ihcer Herstellung und die Behandlung der Modelle. Xie Schlangen, die als solche dienen, müssen zu dem Zwecke ch!'.'rofornürt tvcrden, den nur im Zustande völliger Betäuoung darf man es wagt, sie einer Prozedur unterwerfen, die Thompson wie folgt beschreibt: Mein Assistent lefcstigt eine aus starke::, Bindfaden gedrehte Schlinge an ?:nr la?M Ctanae und wirft die irfltfl nach Oeffnen der Käfigthür über cn Kops der Schlange. Ich halte dann einen in (5hloroforin geträlllten EchwaMV an die Nasenlöcher u Thieres, das dadurch in gänzliche Ve täubunq verfällt. Ukd dann wild sa schnell tvie möglich die au GHpl feste hende Nachahmung hergestellt. a mit die Schlange rnciter athmen kann, 'werden ihr Federkiele in die Nasen löcher gesteckt, und nachdem das gefch hen, wud die fliissige (Mipsmnstc über sie gegossen, so dasj jic ganz davon U' deckt tvird. Sobald die Mass hart ae Worden, wird die Schlange her.usae .zogen, Ult damit dies gut von Stattn geht, ist sie vor dem Vegi.'s'.ell mit GipS mit einer fettigen Substanz ei?"-, schmiert worden. Gleich nach dem yc ausgehen wird sie tvicder in den Käfig gel.cht, und in den meisten fiailtw .zieht das Chloroform keine üblen F l gen nach sich. Turch die so gewonnene (öipsform wi:d nun Seifcnwasser hin nnd her getrieben, wodurch etwa vorhandene Poren geschlossen loerden u::d zugleich verhindert wird. das', di? jetzt in die orm gegossene lipsmosse an klebt. Dieselbe bleibt mindesten lii S'unden darin, damit sie ganz hart wird. Das Ablösen der orin mus; mit der größten Behutsamkeit ror sich gehen, weil sonst die feinen EiirbrüdC im ijps.di? von der Hallt der Schlang? kierrühren, beschädigt werben könnten. Der 5lovf und die Augen verlangen bc sondere Sorgfalt. Wenn die ftorm vollständig entfernt ist. hat man eine getreue Nachbildung des Thieres ge wonnen, und es bleibt nur noch übrig, ihr die natürlichen Farben zu aeben. Der Künstler, der das Malen vor nimmt, hat das Original in einem Glaskasten vor sich und malt jede einzelne Schuppe getreulich nach. Auf diese Meise erhält inan Nachahmungen, die der Wirklichkeit so genau entsprr ch?n. daß sie nur schloer davou zu UN terscheiden sind, besonders da die Schlangen meistens bewegungslos zu liegen pflegen. Millioncnfchenkungcn. Im verflossenen Jahre haben die Schenlungcn und Vermächtnisse für öffentliche Zwecke in d-n Ver. Staaten eine Gesammtsumme von $7fi,8'4,:)78 erreicht, gegen $77,397,167 im Jc.hr? ls)02 und ?123,38SJH2 im Jahre 11)01; das Jahr 1903 steht, wa5 die Hohe solcher Schenkungen anbetrifft, l'is jetzt unübertroffen da. Von der Vesammisumme der Schenkimgen und Vermächtnisse im verflossenen Jahre entfielen $39,95O092 auf Erziehuna ? annaltcn. $21,720,318 auf Wohllhätigkeitsanstalten. $3,906,912 wurden sir religiöse Zwecke, $2,927,600 für Mllseen. .unstgallerien und munizipal? Vcrbesscrunq?n und Z7,8."Z.".s; für Bibliotheken gestiftet. Unter den Gcschenkqebcrn stand Andrew Carnegie obenan. (r gab im verflossenen Jahre $6,606,500 für Bibliotheken. $1.294.500 für Colleges. $4,000,000 als Penstonsfonds für j.'-ne Cisen- und Stablarbeitcr, p.,000,000 zum Bau eine.Cnginecrs' Union Home und $68,000 für andere gemeinnützige Zwecke. Der Standard - Oeltrust - Millionär Jo.m D. Nockkfeer hat im verflossenen Jahre die folgenden Schenkungen ge macht: $2,000,000 für die Chicagoer Univ.-rsstät, $22,000 für Colleges. $173,500 an religiöse (Gemeinden und $:' .;0 für wohlthätige Zwecke. 7k gcsammten Scbentunaen an Crzie.hunsianstaltea verth'ilten .sich auf YM verschiedene Colleges und Hochschulen. Die Zahl der Studen t e n an den amerikanischen Univevsitäten, Colleges und Technischen Hcchschulen bezifferte sich im Jahre auf 44,926 männliche und 10,7 1 weibliche Studirende; im Jahre 1 805 auf 62,053 männlie. 10,071 weibliche; 1900 72.159 männliche. 26,764 weibliche: 1901 75,472 männliche, 27.879 weibliche. Die Steigerung in der Zahl der weiblichen Studirendcn v?n 1890 und 1901 ist also rund 155 Prozent. die Steigerung in der Zahl der männlichen Studirenden gleichzeitig nur rund 70 Prozent.

Japans (''clandlcr in England. in ehemaliger tttebell von lo)tn diploma, tlfdxii Aal,igk,it,u. Angesichts der ..fernöstlichen" Aspirationcn Rußland und Japans ist es für das letztere Land jedenfalls von größter Wichtigkeit, daß es bei seinem Alliirten Cngland durch einen Gesandten von hohen diplomatischen Fähigleiten und gründlicher Kenntniß der einschlägigen Verhältnisse vertreten ist. Diese Eigenschaften besitzt Baron Tadasu Hayashi. der seit 1900 am Hofe von St. JameS als Gesandter des Mikadorciche atticbitirt ist. Geboren 1850 als Angehöriger einer feudalen Familie, kam Hayashi 1865 zu seiner Ausbildung nach England, wo er die Univcrsity College School in London besuchte. Als 1868 in Japan der Satsuina-Aufstand (eine Rebellion der Feudalen gegen den Reformen zu-

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neigenden Mikado) ausbrach, eilte fcslpstjbl in seine Hcima:h und schloß sich seinen stteffegctioffni an. Xer Aufstand ivurde niedergewolsen, Hin,, shi gerieth In Efsngenschasl und wurde ,in;, lüde verurtheilt, vom Mi kado jedoch begnadig!. Ter junge Re bell kehrte oeliufö wllendung seiner Studun nach England ftttttid uud trcit dann in daS japanische Ai.sm'.irüge Amt ein. Er war zunächst Altache der japanischen l'jcsanotschast in London, hie? auf Goilverneur von iiobf, Unter stcmtcsclretüc im Auswärtigen, Ge fandter in Ehina und biß I9l fandter in PeterKburg, tvo er das russisch ostasiatische politische Programm sorgfältig studirtc. 5as Zustandekom men des englisch japanischen Allian,'. Vertrages im Jahre il))2 ist zu gn ten Thcile e:n Werk HahashiS. Havashi ist ein Monn. der mit Scharsblick unv klaren Tenken That kraft vereint. ( r gilt als ein Freund der Künste und Literatur. Mit seiner Gattin geniest cr nicht nnr am LvN' doner Hofe das höchst- Ansehen, sondern er ist auch in der Londoner Bevölleruug sehr populär. nicliacr Nlöli:cttl:r.ißrr.

Von den Multimilli,,nr Hent v. Vrlef 111 '.'liiöfiri: für Vltw f)o1 gepln. Ter Multimillionär Henry l5. Frick. der bereite in Pittsbnrg, Pa.. eines der feinsten Gebäude dieses Landes enich tet hat, will j'tzt den Rclv jorlenl zei-

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Vfini) . Fkitk. gen, was :'m eigentlicher Wolkcil kratzer" ist. Ec plant mit nlehreren reichen Gothamitcn den Ball eines Hauses, das ein aus fünf Stockwerken bestehendes Souterrain und 40 Stockwerke über der Erdoberfläche haben soll. Mit dem 00 Fuß hohen Thurme wird es eine Gcsammthöhc von 318 Fuß erreichen. Es wird nahezu doppelt so hoch sein als das Park Row Building, das jetzt das höchste Gebäude in New Vork ist. Das geplante Nicsengebäude wird einen ganzen Block einnehmen und mtt Einschluß des Preises für das Grundstü 10,000.000 kosten. Ter Bau soll in einem Jahre vollendet sein. Frick, der 1849 in Overton, Pa.. geboren ward, bethätigte sich im jtokesgcfchäft und ist seit 1897 Präsident der H. C. Frick Eoke Company, welche das größte Unternehmen seiner Ar! in der Welt darstellt. Die Gesellschaft besitz! 40,000 A'er Kohlenfclder und 1200 Kokesöfen. Von 1889 bis 1899 war Frick Präsident der Carnegie Steel Company; als solcher erregte er insonderheit 1892 das öffentliche Interesse während des Strikes in Homestead, in besten Verlauf er mehrere Schuß- und Stich-vunden empfing.

D !! r ch. Lultistk Z.1kfraudantrno,rl'ct,ichtc new (C. Lzennifl, Wie ein Laufseu'r durcheilte eines Morgens die jcunde die Stadt: de' iia j jircr der Firma Höchstem ist mii der 5c äffe flüchtig gegangen. Da gab nc Sensation! Ma sprach vcn zwci, drei, vier, sünf cillionen. die der Un. getreue miigcnolnmcn t,aiyta sollte und crcrlcrZe lc.ast die Frage, wohin er sich gcloandt la'.'en könnte und ob n:an seincc wieder habhaft !verd:n würde, lind wenn sie ihn nicht erwischien. ob dann das Kaufhaus ein.'n solchen Äcr tust werde überwinden können. Was indeß diesen legten Punkt betraf, so lvurde man bald darüber beruhigt. Denn so gegen neuii Uhr sah nuiii Herrn Hochiiein durch die Straßen dem Polizcigebäudc zuschreiten. 5l war vax etwas bleich, aber seine Miene verrieth keinerlei U,estiiring oder Aufregung, und die theilnelnnenden Grüße, die ihul heute besonders zahlreich gspendet wurden, quitlirte er sogar mit hinein vcrlindlien Lächeln. ein, die Firma ncchs'.cin konnte lvohl einen Stoß erleiden, aber in ihrem Fir.id.i inent erschüttern war sie durch solch ein Ereign.iß noch nicht. Dieser Ueber'.cugung lvar Jedermann, der Herrn Hoch stein gesehen batte. Der Policidircktor hatte hierauf mit Herrn Hochstein eine lange BeratyUNg, lvährend lvelcher der Telegraph bereis nach allen Dichtungen der Windrose arbeitete. Natürlich' ohne Erf)lg. Denn so ein Plan ist immer schon von langer Hand her vorbereitet und wild fflil dtM Üblichen ruchlosen Raffinement zur Ausführung qebraäit. Tau Ende bei llntencdung war, daß der Polizcidireklor Herrn Hochstcin einen gciuieg'c Detektiv zur ierfiignng stellte, welch r, nbge seheil von den sonstigen Maßnah inen, die Spur deö Flllchtigen erforschen sollte. Natürlich hatte Herr Hochstein eine entsprechend hohe Belohnung ans die Ergreifung des Tefralidanten ge setzt. In Begleitung des Ztliminalb.'attlten begab sich Herr Hochstcin lvicdec nach Hause, denn der erstere wollte nicht verabsäumen, die Geschäftsräume einer ge reinen Durchsuchn na. 7,n unterziehen nm vielleicht hieraus einen llnhaltö Punkt für die üiichtnng '!l finden, welche der Ztajsircr genommen taoen könnte. Doch auch diese Maßnahme blieb erfolglos Haben Sie gar leine VtNNUthungs welchen Wcg der Flüchtling e'ngefchl gen haben könntet" fragte Herr Hoch, stein. Leute Ihres Schlages haicn doch bereits die scharfsinnigsten .o.nbinationen fertig, ehe wir gewöhnlichen Sterblichen noch auS oer ersten Bestürzung heraus sind." Tcr Detektiv zuckte die Achseln. Glauben Sie. daß er nach Amerika ist?" Nein," erwiderte lebhaft der Detektiv, das glanbe ich nicht. Dieses einstige Eldorado aller Durchgänger ist jetzt einer raschen Verfolgung viel zu günstig geworden, als daß ein intelligent?r Verbrecher dortbin seine Zu flucht nehmen würde." Und welches Land kalten Sie denn für das relativ sicherste, um in Wiche einen mitgeführten Raub zu verzeh-

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Ze nun -da qibt e wohl manchen

Winkel in der Welt, wv ein Mensch unbehelligt von den Gesetzen leben kann.

wenn aber einer nebeilher sein Leben ge nicßen will, halte ich Griechenland für am geeignetsten dazu. Das liefert nich. aus, und die Verhaftung eine Defraudanten kcinn nur auf dentfchem Grund und Boden erfolgen, das heißt an Bord eines deutschen Schiffes. Ist einer schlau, kann er dies natürlich vermeiden, aber es ist schon mehr wie einer in diese Falle gegangen." Und was glauben Sie also, daß nun gU thun ist?" ..Wir müssen ablvarten. biö wir irgend eine, wenn auch noch so schwache Fährte entdecken," gab der Beamte zur Anklvort. Es hatte keinen Sinn, zieilos in'S Blaue hineinzureisen." Also warten wir.'' seufzte Herr Hochstein. Seine Geduld sollte indessen auf keine all,l.u harte Probe gestellt werden. Denn schvn am dritten 2age nach jener Unterredung meldete der Detektiv sc nein ?luftraggeber, daß er fast sicher? ''achrichtell von dem Entschwundencn aus Palerino erhalten habe. Dann fort, ohne eine Minute zu verlieren." rief oer Kaufherr an 3. Meine Sachen stnd bereits auf der Bahn." erwiderte der Tetekriv. Und die meinen sind ebenfalls schon gepackt," gab Herr Hochstein zurück. Deun ich begleite Sie!" Wie, Sie wollten sich den Stapazen einer solchen Reise unterziehen? Ich glaube, daß meine langjährige Thätigteit mich befähigt., die Sche allein " Bitte, fassen Sie meinen Entschluß nicht als Mißtrauen gegen Sie auf." unterbrach Herr Hochstcin den Kriminalistcn. Aber die Sache ist dic ich hätte daheim doch keine Ruhe. Sie gehen als Vertreter der Staatsgelvalt in erster Linie der Person nach, ich aber in der Hauptsache meinem Gelde, und ich habe so ein Gefühl. r könnte mein? Anwesenheit zur Wicdcrerlan' gung desselben von Nutzen st in." Sie können mögliche? Weise reckt haben." stimmte der Detektiv ,u. Ich habe Sie nur darauf aufmerksam machen wollen, daß es leine ÄergnügungSreife ist. die wir anzutreten im Bcgriffe find. Ich reise als Beamter und

ieni' als solcher weder Ruhe, noch Schlaf, weder Beqliemlichkeit noch" Unbesorgt, ich s.elle meinen Mann." warf Herr Hochstein ein. Der Detektiv hatte nicht übertrieben, luirn er die Anstrengungen einer solchen Reise betont hatte. Die beiden 'crfolger nahmen sich kaum Zeit zu den nöthigsten Mahlzeüen. sondern benutzten die günstigsten Anschlüsse, die zu haben loaren. Uebrigcns schien diese Eile ganz nach dem Sinn des Herrn Hochstein zu sein, dem die Reise w.chi schnell genug von Statten gehen konnte. In Palermo angekommen, fanden sie zwar bestätigt, das; der Defraudanl daselbst angekommen war, allein von hier ab fehlie auch jede weitere Spur. Es ist nicht anznmhmen, daß er sich hier irgendwo verborgen hält." sagie der Detektiv. Denn mit einer so großen Baarschafl wäre es auch gar nicht rathsam. s'ch lange in dieser Gegend aufzuhalten." Ihre Ansicht, daß sich der Entflohene nach Griechenland gewandt hat, gmnnnt demnach an Wahrscheinhchkeh," erwiderte Herr Hochstcin. Der D'.'L'liw bliclte nachdenklich vor sich hin. Ev wird uns nichts übrig bleiben, als auf gut Glück überzusetzen," sagte er dann. Die Hafenpolizei überwacht die Antonlmenocn immer schärfer a's die Avsahrenden, und wir 'werden dort eher feine Spur wieder aufnehmen kön nen, als sie hier versolgen." So bestiegen denn die beiden Herren einen bereitstellenden Dampfer und landeten in kurzer ;'U auf hellenischen: Boden. Hier begann nun der GdMin Polizist sofort eine fieberhafte Thätig keil. lvährend Herr Höchsten im Hotel verblico, um sich ein wenig Rahe zu gönnen. Als der Beamte a'aer nach einigen Stunden fruchtloser Arbeit lvie der in das Hotel zurüllkchl ic, fand cr zu seinem Staunekl seinen Begleiter nicht mchr vor, statt dessen aber wurde ihm vom Hotelbesitzer ein dickes Schreiben ausgehändigt. Hastig erbrach e , der Detektiv und las nun Folgendes: Sehr geehrter Herr! Verfolgen S'.e niciit länger einen Mann, der so un schuldig ist, wie ein weißes Lamm. Mein jnassirec hat keinen Pfennig dr fraadirt. Wohl aber habe ich n.ein ge sai.'.mtes Bermögcn mit mir gtNVM mcn, nm zu verhindern, daß es meinen Gläubig rn in h'-t H inde gefallen wäre. Für Jure sichere Bedeckung, sowie die möglichste BefthleuntgUNg der Reise sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank. Inliegende fünftausend Wc.ii wollen Sie all Entschädigung für Ihre Mühe und sie Ihnen widerfahrene My stifitation annehmen. Den Hti werde ich aus Ihren il'ath hier in Ruhe vcrzehren. Af ein deutfchcS Schiff gehc ich nienlali.-. H o ch st e i n." ! dro geo tticschtchimett erzihlt die Rh?in. Wests. Ztg." von Adolf von Menzel: Uebrigcns kann sich allch ein Menzel irren. Es erging ihn, wie dem trefflichen Friedrich Haase. der nach in seineu alten )agen ersabren mnstje. daß er als Rochcjerrier in der unzählige Male von ihm gr spielte Partie Pignet" di, Karten fa'.sck) gegeben hatt?. Also Menzel er klärte den in' Jahre 1872 gemalten Ehrenbürgerbrief der Stadt Berlin für den Fürsten Bi'marck. Liaks im Blatte stehen drei gekrönte ftnrnengr stallen. von den-n eine zu dem tyrange ran schien !aiserpaar cm vor schaut. Die drei", flchr er fort, indem er iuf sie hinwies, pcrsonifiziren die drei Königreilhe in D.ntschland!" .Drei?" warf ich ein. Wir hakten doch vrr - Preußen. Bayern, Sachsen und Württemberg!" Er schaute mich an. 3a seinen Mienen prägte sich Ueber losch.lng und Bestürzung aus. Ein? Meile herrschte Schweigen. Dann schlug er sich vor die Stirn und rief: ..Na. aber daß mir das passtren mußte? Sogar den Allerhöchsten Herrschaften habe ich die Darstellung allSeinandergesetzt, aber keiner bat etwas gemerkt!"

!ü n in Uin jcauteln d c 6 O c t r e i d e s , US während des .'intcrs uilbedingt nothwendig ist, ist darauf zu achten, daß kein Umstechen der Haufen, sondern ein weiies Werfen im Bogen stattzufinden hat. Durch daS Werfen im Bogen wird bezweckt, daß die Gctreidekörncr vereinzelt und strahlenförmig auscinandergestreut loerden, nm so den Einwirtnnc.en der uft angesetzt zu sein, was beim Werfen in Schichten und Haufen seines wegs zutrifft. Je weiter die Dörner im Wurf fliegcn und je länger dicfe in der Luft verbleiben, desto vortheilhafter gestaltet sich die Ausführung des Lüftens. G Zur Fütterung der ,iegen im Winter, kärgliche Fütterung im Winter schädigt nia)t allein die Tbiere. sondcrn rächt sich außer bei der Milchabsonderuug bet tragenden Ziegen auch an den Jungen. Man darf nicht vergessen, daß die Freßlust im Winter größer ist als im Sommer, daß tragende Ziegen zwei Wesm ernähren müssen und daß ein schlecht gefüttertes Thier wenig od gar keine Milch geben kann. Ziegen, welche ,an Tränke gewöhnt sind, gebe man öfter einen warmen Trank, dem Malzkeime, Biertrcber. Fußmehl oder ein anderes minderwerkhiges Mehl bei gefügt ist. Gut umschrieben. Onkel (sehr häßlich): Ah. Lucie. ich sehe. Du willst ausgehen! Warte, ich werde Dich begleiten." Lucie fleh? hübsch): Ach, nein, Onkel, lieber nicht. Wir figuriren nicht gut nebeneinander, weißt Du; Dein Gesicht bat so -- so einen acmz anderen Stil als das meine!"

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73 Abgang Ankunft

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