Indiana Tribüne, Volume 27, Number 128, Indianapolis, Marion County, 21 January 1904 — Page 4

Jüdinn Tribüne, 21. Januar 1001

Jndiana Tribüne. Hraud,n von b utul Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium

Präsident.

tflftlf!l Ro 31 Süd Dclawarc Strabc. telbphoinb nv.

uxrrvi ul lh l0t Offlit ol lnHnniiollt U conri cliii mittu. Unser städtischev Hospital

Die ..Medicinische MUfchslU" be Ilirach Tienstaa flltouo die uflrtnbe im städtischen Hospital. Wahrend der DiScussion. welche im Beisein der fiubtischen Behörden gesiihrt wurde, wurden mit Recht die Zustande, wie sie im Ho spital frUher herrschten, als geradezu grauenhaste bezeichnet und die ganze Einrichtung desselben gerügt. Eine DiScussion dieser ?lrt könnte kaum in Händen sühigerer'cute liegen, wie in denen der Mitglieder der Mcdi einischen esellschast. .Doch scheint sie unS sehr verspätet zu kommen. Diese DlScusflon Hütte stattfinden sollen, al die schlechte Verwaltung deS Hospital'S sie nothwendig machte. Aber nun. da mit dem gewissenhafte deutschen Arzt Dr. Paul F. Martin ein neuer Geist in dasZk.Jnstitut eingezogen ist. der segensreich wirken und daS Hospital zu dem machen wird. waS eS schon längst hüite sein sollen, eine wirkliche Pflegestatte für Kranke und Sieche, er. scheint die Discussion der Mcdicinlschen Gesellschaft als völlig belanglos. Anstatt schwand zuzuschauen, als das Hospital schlecht geleitet wurde, wäre es gerade dann an der Zeit gewesen, für gachmünner ein vernichtendes Nv theil übec die Mißstünde abzugeben nd Abstellung derselben zu erzwingen. Wohl ist es richtig, daß ein Institut wie das städtische Hospital, den Händen der Politiker entrissen werden sollte, aber schließlich bleibt eS sich gleich, ob ein Arzt, der als Superintendent für das Hospital ernannt wird, durch be mokratischen oder republikanischen Ein fluß den Posten serhült, wenn er nur ein Ziel und Pflichtbewußtsein hat und in sein-r Wissenschaft ein tüchtiger Arzt ist. Wohl die beste Ernennung die Mayor Holtzmann machte, war, als er Dr. Martin zum Superintindenten des Hospitals ernannte. Wir wissen auch.

daß dieselbe nicht nur vom aienthum. aller Parteien, sondern auch von den hervorragendstenMedicinern der Stadt freudig begrüßt wurde. Die Superintendentenstelle in einem so verwahrlost gewesenen Institut ist keine Line eure, kein Ruheposten. Sie stellt di? höchsten Anforderungen an die Energie und Gewissenhaftigkeit der Jnkumdentm, wenn er der großen Verantwortlichkeit, die auf ihm lastet, gerecht werdensswill. ES dürfen ihm von keiner Seite Hindernisse in den Weg gelegt werden, die die schwierige Aufgabe, die er übernommen, das Hospital zu einem Mufterkrankenhause zu machen, erschweren. Dazu gehören in erster L inie die nöthigen Mittel und volle Freiheit in Anstellung und Entlassung von Unterbeamten. Wenn der neue Superintendent diese hat. so unterliegt eszkeinem Zweifel, daß unser Hospital unter seiner Leitung

zu einer Musteranstalt wird. Die me dicinische Gesellschaftlsollte daher vor allen Dingen dafür cforgen, daß Dr. Martin volle Bewegungsfreiheit uud reichliche Mittel erhält, um Das zu er. reichen, was er anstrebt. So ganz schuldlos aber sind die Her ren Mediciner selbst nicht an den Uebel ständen, wie sie früher im Hospitals herrschten. Viele von ihnen vergaßen, daß ein Hospital, selbst ein städtisches, in erster Linie zur Pflege der Kranken und erst in zweiter Linie zur Belehrung von Studenten da ist. Unter dem frü heren Regimc kam es sehr oft vor. daß bitterer und taktlosrZStreit über das Vorrecht gewisser medicinischer nsti tute, ttlinikenjim Hospitale abzuhalten, vom Zaune gebrochen wurde Streit, der leider garj oft zu den schlimmsten Rücksichtslosigkeiten egen die Patienten führte. Die Regelung aller dieser Sachen muß dem Superintendenten, wenn er ein so fähiger Mann wie Dr. Martin ist, bedingungslos unterliegen. Er muß so gestellt seiu. daß er völlig unabhängig von der Gnade ärztlicher und politischer actionen ist. Daß die früher nicht der stall war, war eine der Hauptursachen de schlechten Zustande deö Hospital. Der Super, intendent muß unbedingte Autorität haben.

Wenn die Diskussion der Medjcini. schen ('kesellschast da Gute im Gefolge hat. daß sie derartige Uebelstände, wie sie früher herrschten, dem Superinten denteu aus dem Wege räumt, dann können die Herren vcrsichcrt sein, daß der jepige Superintendent ganz der Mann dazu ist. selbst eiu so verlotterte Institut zu einem Mustcr-ustitut zu machen. Das Institut muß aber ebeusoneuig unter der ffilchtel der mediciuijfchen tfollege als unter der der Polstiker stehen; die Patienten müssen wissen, daß ihre Pflege in erster Linie und ihre Verwendung als Unterrichts Objekte erst in zweiter Linie kommt. Jetzt war'S an der Zeit die Ätra ßen reinigen zu lassen, Herr Mavor.

Trotzdem Bebel für seine Bemerkung im Reichstage, das Deutsche '.eich würde sich zum Schuhpuper Rußlald'S entwürdige zur Ordnung gerufen wurde, war seine Bemerkung ganz in der Ordnung.

Schnödes Erwachen

Präsident Noosevclt übermittelte dem Senat weitere Eorrespondenz bezüglich der Isthmus - Frage. ! die $tti vom 23. Dezember 1903 bis' . Januar deckend. Der Haupttheil der Berhaudlungen ist bereits aus früheren Beröffentlichungen bekannt; es zeigt sich indessen, daß du Beschwerde-Note an General R''yes (23. Dez ) einen Ton von ungewöhnlicher Schärfe angeschlagen hat. ReyeS besteht vor allem darauf, daß der colom. Kongreß den Vertrag nur verwarf, weil jedes Amendement von Washington au, selbst unter Drohungen, schroff abgewiesen wurde. Unter diesen Umständen habe die natioilale hre die Zurückweisung einfach geboten, j fferner sagt der General, er hübe Mittheilung davon, daß eine N. 7). Bank den Berübcrn des Staatsstreichs vor der That einen beträchtlichen tfre dit eröffnete, unter Keuntniß der allgemeinen Benutzung deö Geldes, wenn auch nicht hinsichtlich der Bestechung )er Panama-Garz'ison. AU' dies, zusammen mit der Thatsache, daß unsere Kncgsschiffe schon Im Augenblicke des RevolutionsAusbi.ujchs im Hafen von Panama lagen, sind solch' schwere Beschuldigungen jeher Verletzung des Bölkerrechts, daß Präsident Roofevclt's Erläuterungen

unmöglich als Recttfcrtigung unseres Borgehens angesehen werden können. Gen. Reyes sagt weiter, die Rebellen in Panama feien von Abenteurern ajii3 verschiedenen Ländern beruhen i'jid geleitet gewesen und Tausende der Bewohner des Isthmus verurtheilen die vollzogene Seccss'on. ; Letztere Behauptung läßt sich schwer auf ihre Wahrheit hin prüfen; aber, mdge sich dies verhalten, wie es wolle, die Behauptung von Rkyes, Panama wurde unabhängig, weil Amerika eS wünschte", erscheint unwiderlg lich. Wie schon verschiedentlich hier bemerkt wurde, ist ausschlaggebend be der ganzen Frage die Thatsache, bjfc kein Bertrag. auch nicht der über bträ Schutzrecht auf dem Isthmus in amerikanischer Auslegung, unserer Regierung das Recht verleihen konnte, fJolomliu.

an der militärischen Niederwerfung ors Aufstandes zu hindern. Es dürfte keinen einzigen Lehrer djeS Völkerrechts von Bedeutung geben, der aus EolombiaS Sonveränitäts. Rechten nicht mit Nothwendigkeit zu dieser Schlußfolgerung kommt. llcblr diese Frage, die wichtigste, schweigen sich leider Präsident und Staatssekretär in all' ihren wortreichen Dokumenten anf's vollständigste aus; der stempln kt der ganzen Angelegenheit wird von ü screr Regierung, aus leicht erklärlichen Gründen, einfach ignorirt.

Damenverein des Südseite Turnvereins.

Bei der gestern Nachmittag veranstalteten. sehr gelungene,, und gemttt!)lichen Karten.Partie dec Damen bjrC Südseite Turnvereins errangen sijlaende Damen die sehr hübschen Prcije: 1. Prei-Frau Storz. i L H .. Kahn. i :i. Körnig. Am nächsten Sonntag ist die regelmäßige' Bersammlung de Damenver ein. (ottlteb L eukhardt, j ..Die gemüthliche tick;," Ecke Noble und Market Str

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UI seinen Träumen resp. Dnseltt.

Leon Hartwell aus .Venia, C, ein Jüngling, der am letzten Freitag in der Eounty Elerks-Qfficc eine HeirathslicenS erwirkt hatte und von seiner Braut" Katie Duuu von No. 1 10 West Walttut Str. begleitet gewcsen war, sich aber damals John B. Tisfany genannt hatte, wuroc gestern unter der Auklage der Eheck.Schwindelei verhaftet. Er ist beschuldigt, den Schneldermeister Eory mit einem werthlosen S!0heck geleimt und dafür ein Paar Unaussprechliche" nebst Baargeld erlaugt zu haben, ferner soll er den Ticket-Agenten Schomberg an der Süd lUnois Straße mit einem gleichen Eheck um 2 Tickets nach Mumie edst Rest in Baar beschummelt haben. Er behauptet, von Allem Nichts zu wissen; denn seit seiner Heirath mit Katie sei Alles wie ein Traum sttr ihu gewesen. Die ßheckS, welche auf Formularen der Eolnmbia National-Bank ausgefertigt find, tragen die gefälschten Unterschristen von John Blake, resp. John B. Bennett.

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Nnabhängiger Turnverein.

General-Versammlung und BeamtcnWahl. ). H. Ballmann zum 1. Sprecher erwählt. Der Unabhängige Turnverein hielt gestern Abend seine halbjährliche Generaldersammlung ad. Zunächst kamen die Berichte der verschiedenen Beamten zur Perlesung, welche sammt und sonders außcrordentlich günstig lauteten. Die hierauf vorgenommene Beamtenwahl ergab folgendes Resultat : 1. Sprecher I. H. Ballmann. 2. Sprecher Wm. Rotbert. 1. Turnwart Franz Schäfer. 2. Turnwart Joseph Barry. 1. Schriftwart Adam Großkopf. 2. Schriftwart Fred Doeppers. Schatzmstr. Emanuel Schlegel. Zeugwart Carl Woerner. Bibliothekar Theo. Woerner. Grundeigenthums'Directorium : Joscph Keller. GottfriedMonninger. John A. Schumacher. Theo. Woerner (an Stelle deS verstorbenen Henry F. Hadeney), Wm. Rothert (an Stelle des Jacob Wachstettcr, welcher rcsignirt hatte). Turner JosephKeller, welcher gestern, nachdem er zwölf Termine das Amt des Ersten Sprechers bekle,dete nnd mit seltener Pflichtreue versah, sich in das Privatleben" zurückzog, hielt eine kurze Ansprache, in welcher er den Beamten und den verschiedenen Eomites scincilTüttk fUr ihre trellcUnterftülttg, welche sie ihm gewährt haben. auösprach. Er schloß mit einem dreifachen Gut Heil" auf die ueuen Beamten. Die Anwesenden brachten sodann ebenfalls ein dreifaches Gut Heil auf ihren Ei-Ersten Sprecher aus. Sodann wurde,, 3 neue Mitglieder aufgenommen. !ottlieb Monninger und Paul Dnrsscwicz wurden zu Delegaten für den Verband Deutscher Bereiue er nannt. Die Mitglieder der verschiedenen Comites werden erst später veröffentlicht werden. Während der 12 Termine, welcher der Er-Erster-Sprecher absolvirt hat. wnrden nicht wcnigec als Kl0.000 für Verbesserung der Halle ausgegeben. Großartige Festlichkeiten fanden unter feinem Regime statt, wie z. B. das Banquei am 21. Geburtstag deS Vereins bei der Uebergabe des Eigenthums von der TurnBereinsActien'BauGescllschast an den Berein, die Feier am 1. a.iuar anläßlich der Enthüllung deS Gemäldes von Adoldh Seiden sticker, der grope Fest-Commers im Herbst 1901, die ErüffnungS'Feier der neu erbauuten Halle und die silberne Jubel-Feier. Der euerwählte Erste Sprecher I. H. Ballmann ist einer der Gründer deS BereinS uud bat im Laufe der letzte,, 25 Jahre verschiedene Ehrenämter im Benin bekleidet. Er genießt da Bertränen der Mitglieder in hohem Grade.

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Behörde für öff. Werke.

Verlängerllng der Engl i s h A v e. S t r a ß e n b a h n -L inie verlangt. Eine aus den Herren C. B. Clark. Professor T- C. Howe. R. N. Miller. A. N. Bonham. Carl Koch, S. H. Smith, W. A. Ban Buren, C. M. Croß uud Anderen bestehende Delega tion aus Jrviugtou unterbreitete der Behörde für öffentliche Werke in der gestrige, Sitzung eine von nahezu tausend Bewohnern Jrvington'S nnd dcö fttdästlichen StadttbeileS unterzeichnete Pe titiou um Bcrlängerung der EttglishAveueLtnie von ihrem gegenwärtigen Endpunkte östlich bis zur Arliugton Ave. iu Jrvington. Dadurch würde, wie die Delegation auseinandersetzte, nicht nur d?r Straßenbahndienst für diese Stadttheile sehr wesentlich gebessert, sondern auch sttr den Aufbau der südlich von der Washington Str. belcqenen Gegcno vorgesorgt werden, sttr die schon mehrere neue Fabrikanlagen versprochen sind' Die Behörde verwies die Peti tion zunächst au den Ingenieur zur Untersuchung uud Berichterstattung. Weshalb der Motornier starr vorStaunen war. Bezüglich der Klage des Bankiers Albert Johnson aus Jrvington, daß am 2. Januar der Motornier einer Car der Judianapolis & Eastern Inlerurbanlinie um 1 Uhr Morgens nicht angehalten habe, um ihn als Pas sagier aufzunehmen, antwortete Präs. Fauvre von der Co. mit einem Anfluge von Humor, daß der Motornier wahrscheinlich zu erstaunt gewesen sei, als er zu so früher Stunde einen Bankier im Schnesturme (der an dem Mor gen herrschte) stehend gewahrte. Die Angelegenheit wurde für abgethan erklärt. LästigerLocomoti v-Q u a l m. Stadtrathsmitglied Moriarity be schwerte sich über den Locomotiv Qualm, der den Passanten des Birginia Ave. Biaductes von beiden Seiten in's Gesicht fährt, als über einen Gemeinschaden, den die Bahnen durch Anbringung von Eisenblcch'Bor Dächern beseitigen sollten. Diese Angelegenheit wurde an den Ingenieur verwiesen. Auf Antrag des StadtControlleurs wurde der StraßenCommiffär Herpick beauftragt, die E,nfahrtwege zum Hospitale au Locke und loc Straße mit Kies zu bedecken, um den Patienten, die per Ambulanz dorthin gebracht werden, unnöthige und schädliche Aufrüttelungen zu ersparen. Der Ingenieur wurde mit der Ausarbeitung der Pläne f ü r folgende Berb c s s e r u n g e n beauftragt: Cementirung der "Zw. an Talbott Ave., von 28. bis 30. Str., an der Alabama, von 28. bis 30., ebenso an der Delaware Str. ; Desgl. und Rinnsteine an New Jersey, von 28. bis 30.. und an der New York, von der Noble bis zu den L. E. & W. Geleisen; Oeffnnng und Verlängerung der Parker Ave., von North bis Michh gan Str. ; Nivellirung der Salem Str., von S6. bis 38. Str. Die Contracte für die Eementirung der Sw. an der Littwood Str., an der Garficld nnd an der Gladstonc Ave., von Wafhington bis Michigan Str., wurden an I. B. Baxter vergeben.

Socialer Turnverein.

Alis der gestrigen Versammlung

In der gestrigen regelmüßigen Geschäftsversammlnng wurden nach Erledigung der Routine-Geschäfte zwei neue Mitglieder aufgenommen, sowie mehrere Anmeldungen entgegengenommen. Bekannt gemacht wurde, daß der zweite Termin der Tnrnschule am 1. Februar begiunt. uud wird erwartet, daß der zweite Termin ebenso erfolgreich sein wird, wie der erste. Die von dem DeutschA,nerik. Na tional-Bnnd übersandten Protcst-Eir-culare gegen die dem BundeScongresse vorliegenden Hepburn und andere anstößigen BillS wurden in ihrem Wortlaut gutgeheißen und vom Bereine durch die Beamten unterschrieben. Das Gleiche geschah bezüglich des vom Ban deövororte ausgearbeiteten gleichartigen Proteste. An die Versammlung schloß ftch ein sehr gesälligeS gemeinschastlicheS Turnen der Damen-Classe und der Activen, dem ein sideleS Tänzchen folgte. Am Donnerstag. 28. Januar, fiudet das gemeinschastliche Turnen der Activen mit denen deS Südseite T. B. uad des Unadh. T. V. statt.

SitzungderSicherhetts-Behörde.

Die Polizei soll die Alle,, rein halten.

In der gestrigen Sipung der Sicher-heitS-Aehörde wurde Polizei . Supt. Krüger beauftragt, die Mannschaj, instruiren. von jetzt ab sorgfältiger alle Berunreinignngen der AUeyS durch Ausschütten von Asche, Küchenabfall etc. zu verhüten. I. M. Hett wurde zum Polizisteu ernannt, vorbehaltlich Adlegung einer W.tägigen Probezeit. Supt. Krüger berichtete, daß im December 712 Verhaftungen (583 weiße und 150 farbige, 507 männliche und 115 weibliche Personen) vorgenommen wurden. Der Gesammtmerth der von der Polizei im December den betr. Eigenthümern wieder zugestellte,,, gestohlenen Sachen betrug $L01ti.07. Die Behörde wird demnächst nach LouiSkillc und (5incik,nati reisen, um dort die Polizei'Substatiouen zu studiren, wie auch neue Feuerwehr-App j rate zu kaufen.

Skikt zwar For, War aber nicht so schlau trie ein Fuchs.

Von den Detectivs Holtz und Brat) wurde letzte Nacht der 19-jährige Wade C. fto; unter der Anklvge deS GroßdiebstahlS verhaftet. Er ist beschul digt. dem Pfandonkel Phil. Gildloom an der West Washington Str.. in dessen Laden er während seiner freien Zeit verkehrte, drei Diamantringe und einen uederzieher gestohlen haben, den ein anderer junger Mann dort verpfändet hatte und der verschwunden war, als tn Eigenthümer ihn auslosen wollte. Fox wurde gefaßt, als er, mit diesem Uederzieher bekleidet, an Gilbloom's Laden gestern Abend vorbeistolzirte.

Sonderbarer Kuh-Diebftahl. Unter der Anklage, dem an der Crawfordsville Road 5 Meilen westlich von der Stadt ansässigen Farmer Geo. W. Coyle eine Kuh gestohlen und die selbe iu den Union-Bichhösen an Rcynolds. Barnett & Co. für $11.50 verkauft zu haben, wurde gestern in der Jndiana National Bank, wo er den betr. Check cassircn lassen wollte, der 19jährige Alfred MedSker aus Haughville von dem SpeciaUPollzisten Teiben verhaftet. Er behauptet, ein Nachbar Coyle's Nameus Wm. Heiner, der sich aber jetzt in Illinois befinden soll, habe ihm die fljh geschenkt und gesagt, er solle dieselbe verkaufen. Coyle selbst folgte den Apuren sei' neö Biehch's bis in die Stock )ards, sobald er seinen Berlust entdeckt hatte. Grundeigentdums Uedertragungen. Jasper E. Cherry an Magnus Simon, Lot 41 in Masters' Subd. von Harrison & Co. Add. $2000. Augusta Marten an die Stadt Indianapolis, Alley in Langenburg's Subd. Ban Rencsjelaer Low an William C. Bryan, Lot 4, Block 4 in Child BroS. nnd Teachout'Z English Aqenue Add. S2000. William Haueisen an Solomon Finkelstein, ein Theil oer Lot 10 in Rnssell Erben Subd. von Außenlot 123. $2500. August Tamm an Herman Kasting, Lot 23 von Fenneman'S Subd. in MarriS' Add. NSS5. August Witthoff au Augusta Parifette, Ost Washington Str. Addition. $1800. Rolla Harit an Wm. S. Dow, Lots 247 849 und 372-374 in Light'S Bellevue Add. MOOO. Indianapolis Saving und Investment Co. an William Wright, Lot SS. von Block S in Nord Indianapolis. S1250. Cldridge Karr an W. Robinson, ein Theil der Lot 1 von Square 17 iu Central Varl Add. S1000. Deliöcur Lingenfelter an Minnie Speariug. Lots 9 und 10 in Cofjin'ö Ost Bermo ,t Str. Add. 2550.

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