Indiana Tribüne, Volume 27, Number 127, Indianapolis, Marion County, 20 January 1904 — Page 4

Jndiana Tribüne, 20. Januar 1904,

Jndiana Tribüne. Hrauekkn von der tveg k. Indianapolis, Ind.

Hany 0. Zhudium

9

Präsident.

eschüftölocal: No 31 Süd Delaware Strabe. telbphojne stt.

ntered m the Po.t Office os Indinapli i., econd das mter.

Im Dienst dr Civilisation. (Chicago benbpeft.)

Angesichts der drohenden Haltung der disziplinlosen" koreanischen Truppen wurden vor Kurzem von den ame rikanischen Kriegsschiffen in Chemulpo eine Abtheilung Seesoldaten gelandet und nach Söul, der Hauptstadt Koreas geschickt, dort für die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung und. falls der drohende Aufstand losbrechen sollte, für die Sicherheit von Leben und $ genthum der dortigen Amerikaner zu sorgen. Das-zu lesen war eine ohe Freude und Genugthuung für das pa' triotifche Herz. Darin zeigte sich wieder einmal die amerikanische Fixigkeit und das amerikanische Pflichtbewußts.in und damit wurde der übrigen neidisch-n Welt wieder einmal durch die That der Beweis geliefert, daß die große Republik wirklich an der Spige der Civilifation marfchirt und die stolze Aus zeichnung, die ihr ward, als dle Borsehunz sie zur besonderen Hüterin und Pflegerin der Kultur und Nächstenliebe ausersah, vollauf verdient. Späterhin landeten allerdings auch die Kriegsschiffe anderer Mächte Truppen zum Schutze ihrer Gesandtschaften und Angehörigen, aber die amerikanischen waren doch mit dem guten Beispiel vorangegangen; eine Zeit lang waren die amerikanischen Truppen die einzigen, die zwischen der Civilisation deö

Abendlandes und dem jederzeit zu einem blutigenAusbruche bereiten asiatischen Barbarenthum standen, und, wenn's ein müßte, würden sie noch heute allein die Kulturwacht in Söul halten. Daß die anderen Mächte unged?ten ebenfalls Truppen nach Söul brachten, thut dem Berdienste.welcheS Amerika sich hier wieder um die Civilisation erwarb, und dem Heldenthum seiner Soldaten in äöuI keinen Abbruch. DaS mußte sich der patriotische Leser angesichts jener Meldung sagen, und eöwar selbstver. ständlich, daß ihmdabei das Herz vor rende hüpfte, wie?daS Herzchen der Sechzehnjährigen beim Lesen des ersten ihr gewidmeten LiebeSgedichteS oder nach langer Stallhaft; dem Lämmlein auf blumigerZAu-. Es war wirklich schön. Heute wird aus London gemeldet, einer Depesche der Londoner Daily Mail ' aus Seoul zufolge, sei der bor tige amerikanische Gesandte. Allen, in großer Sorge, ob der Aufführung der zum Schutze der Gesandtschaft und (U vilifation in Seoul befindlichen ameri kanischcn Truppen und er habe deren Offiziere daraus aufmerksam gemacht, daß Korea nichtiLuzon oder eine fon ftige Philippineninsel fei. Der Kor respondent erklärt, den mit dem Schutze ihrer Gesandschaften in Seoul betrau' ten Truppen der anderen Westmächte seien große Mengen Schießbedars ver absolgt worden, denn auch diese seien sehr beunruhigt von der Haltung der amerikanischen Truppen- Diese ins deten eine ausgesprochene Gefahr, denn unter ihnen' herrsche keine Disziplin, dafür aber umso mehr Truukenheit und die Lute lechzten offenbar nach einem Kampf. Wer nunZdaö lieft, der könnte bei nahe auf lden i Gedanken kommen, die andern Machte Hütten nur deshalb ebenfalls Soldaten nach Seoul geschickt. um ihre Gesandtschasten und Jntcrestci vor den Amerikanern ni schützen u.io nicht aus Angst vor den wilden Korea nern, und wenn er dabei nicht ganz und gar taktfest ist im PatentpatriotiS muS, dann mag es ihm. leicht Passiren, daß er diese Sorge gar nicht sttr so grundlos hält. Denn es wird da der Philippinen Erwähnung gethan und gesagt, die amerikanischen ,Sldaten lechzten nach einem Kampfe. Sind di.' Koreaner nicht auch so kleine braune (oder mehr gelbe, aber doch farbige) Männer wie die Filipinos und ebenso unfähig den Krag'Jorgensen- Geschaffen zu wider, stehen, wie diese? Und ist es da zu der wundern, wenn dir amerikanischen Helden, welche die philippinischen ..Hasen jagden" mitmachten, Lust bekommen, auch in Korea diesen schönen Sport ein wenig zu üben zur Erhöhung des Ruh

mes der größten demokratischen 9tV publik aller Zeiten und im Dienste der Civilisation und Menschlichkeit? Natürlich Korea ist nicht Luzou; eS ist ein selbständiges Reich und steht nicht nur unter dem lienschenfreund lichen Schutze deS Sternenban.terS; es wird von den europäischen Raubtieren und von Japan scharf bewacht und miifc daher auf den Segen der ameri kanischen Civilifirung und Anähnclung verzichten. W i r wiffcn das. aber ist es zu verwundern, wenn der einfache und für seine hohe Kulturmission begeisterte amerikanische Soldat den lln terschied nicht so ohne weiteres einsieht nnd in seiner Herzenseinfalt meint, das Hascnjagen. das ihm auf Luzou Pflicht war und zum Verdienst wurde, müsse auch in Korea gut und verdienst lich sein? Es wurden ja auch hierzulande so fort nach der Meldung von der Lan dung amerikanischer Truppen in Vhe-

mulpo Stimmen laut, die erklärten, Korea sehne sich eigentlich nach dem

amerikanischen Protektorat nnd wenn

Amerika das ostasiatische Reich unter

seine Fittige nähme, so wäre das doch

gewiß du' allerbeste Lösung des ruf-sisch-japanischen Streites. Daß man in Washington bereit wäre, auf den Wunsch der Vorsehung hin. auch diese Würde der Civilisation aufzu.iehmcn. ist mindesten?, so erklärlich, wie daß unsere Soldaten Lust haben, die phi lippinischen Hasenjagden in Korea einzufuhren. Aber duzn wird's nicht komn,en.

denn die anderen Mächte wollen nichts

davon wissen, und da ist es einfach niederträchtige Verlüumdung uns solchcr Absichten zu verdächtigern Da ist

eS jedenfalls auch nur gemeine Verlüumdnng. was über das Verhalten unserer Truppen gesagt wird, denn nur ein erreichbarer s.uter Zweck kann daS Mittel heiligen. Als man ans Luzon die amerikanischen Flinten losgehen ließ, da war eS sicher, daß man die Filipinos würde unterwerfen und dann mit der amerikanischen Civilisa tion würde glücklich machen können ; weiln j.'tzt in Söul die KragJorgen seus losgehen mürden, so würden die anderen Raubthiere sich in's Mittel legen und das wäre gefährlich: mit der Ameritanifirung Koreas wäre es voraussichtlich nichts. Also ist das Gc. sagte nur Verleumdung, und wer so hoch steht, wie Amerika, braucht sich aus Verleumd lug nichts zu machen sie wird doch nur von dem blaffen Neid diktirt. Nur das bleibt bei der ganzen (beschichte als kränkelnder Stachel zurück, daß die Bcrlenmdung von unterern Vusensreund nnd HerzenSbruder John Bull ausgeht nnd wir in diesem Falle den gewöhnlichen Europäern beipflich kn mlissen, wenn sie vom pcrsiden Albion" sprechen. Im Uebrigen, daS heißt, wenn sie von uns WnteS sagen, sprechen die Engländer natürlich die lautere Wahrheit. JeneS ist eine AuS nähme und Ausnahmen bestätigen it Regel.

(Hut der Haupt Versprechungen der Pforte hinsichtlich der famosen Re formen" in Makedonien bestand in Linderung deS grenzenlosen ttlends durch Mord und Plünderung. C8 war dies die Vorbedingung von allem an dern; denn Leute, die kein Dach über dem Haupte und nichts zu beißen ha den, sind im Allgemeinen nicht sehr empfänglich sttr Reformen. Wie hat nun deS Sultan Regie rung dieses elöbniß erfüllt Nach den neuesten Berichten von den dorii" gen HilS'Comitcö befanden sich 100,. 000 Personen ohne Heim und Unter Haltsmittel sttr den Winter, allein h'er von die Hälste im Vilayet Monastir.

DieS bedeutet selbstredend, daß sofort?

mit dem Frühjahr eine neue Revolution losbricht, deren Vorboten sich be reitS za gezeigt. Und anch dieses Blutj wird, wie das bisher vergossene, da Schuldbua, der Staatsmänner de Großmächte belasten.

dem die Lösung unerfreulicher Bande spielend leicht geschehe. Plso 'raglos ein hohes sittliches NU veau der birmanischen Frau, das natürlich durch entsprechend? (!?igenschasten der männlichen Bevölkerung bedingt ist. Als Er'lürung für diese glücklichen Zustünde, d.e mit der Lage der Frau in den meisten Orientländern scharf contrahiren. wird angeführt, daß die Lehre des Buddha im birmanischen Lande am reichsten befolgt worden sei. Es mag sehr wohl richtig sein, 00 DurchschnittS'Frau in jenem asiatischen Lande eine höhere Summe Glückes gcniößt als die Mchrzahl ihrer westlichen Schwestern. Allein die socialen Ver Hältnisse des Westens sind derart ver fault und dem Sturz? sich nähernd, daß die Uederlegenhcit über ein.' solch' ungesunde Kultur nicht allzuviel des Ruhmes bedeutet. Immerhin muß auch der Skeptiker zugeben, daß die sittlichen Anschauuttgen der gelben Barbaren" in der besprochenen wie auch in anderer Richtung. dem Humanitätsideal im HerderGoetheschen Einne näher kommen als die, welche die Lebensdeziehungen der abendländischen Völker beherrschen. All' dies Gute in Birma besteht aber heute von Englands Gnaden. Gerade jenes Land, welches Buddhas Lehre am reinsten bewahrt, brach in feiner staatlichen Existenz ohne jeoe Gegenwehr vor den britischen Bayonetten zu sammen. Eine fast gleiche Theilnahmlosigkeit gegenüber dem Staatsgedanten hat bekünntlich Buddhas Lehre in China ge zeitigt, dic logische Folge der Praktik schen Durchführung ihrer Grundsätze. Wohl ist Nationalität nicht das Endziel, allein vor dem Attdruch des Millcniums kann es unseren Erachtens kein höheres Streben sttr ein Bolk geben als die Fähigkeit, seine staatliche Unab hängigkeit zu schützen. DeS Bau-JnspectorS Geduld erschöpft.

6r ordnet die Einstelluiig von Sauarbeiten wegen mehrfacher kesetzverlehungen au.

Bau Juspector Stanley ordnete gestern die Einstellung der Arbeit an dem Willis Pruitt'schen Neubau an der (iornell Avenuc, zwischen 24. und 25. S'raße an, weil, wie er feststellte, bei den Backstein Fun dament'Arbeiten dic Bauordinanz nicht beachtet morden war; zweitens auch n ch andere Verletzungen der Ordinanz bei dem Baue begangen worden sind; drittens aber, soweit er, der Jnspeetor, weliigstcnS bis gestern zu ermitteln Im Stande war, für den Bau überhaupt

kein Erlaubnißschein erwirkt worden war. Jnspector Stanley erklärte, er werde hinfort nicht mehr so gutmüthig sein Wie bisher; denn man mißbruuche seine lijutmlithigkeit. Von jetzt ab werde er strict daraus sehen, daß für jeden Ban

der Erlaubnißschein erwirkt ist, ehe auch

nur ein Spatenstich gethan werden kann.

Local' und Staatö-Politischcs.

Neuer republ. GouberneurS'andidat.

Nach Schilderungen, welche eine birmanische Dame, die auch anderer Völker Sitten und Städe gesehen, in der neuen Zeitschrift ..Buddhismus" gibt, muß ihr Hcimathland daC Eldoradv aller Frauenrechtlerinnen bilden. All das, wonach die Frau selbst in den sortgeschrittendsten Ländern des Weflenö noch vergebens ringt, ist ihr in jcnerjt Gebiete d?S Ostens schon seit vielen Jahrhunderten aus freien Stücken gc. währt. Daß dieses Vertrauen in die Fähigkeit deß weiblichen Geschlechts zu völlig rechtlicher Gleichstellung mit dem Manne verdient fei, beweist die höchst geringe Zahl der Ehescheidungen, trotz.

Wm. T. Penfield aus Auburn, Dc Kalb ttounty, Solicitor des Staats Departements in Washington, D. (5.. hat gestern seine Freunde im Staate Indlana benachrichtigt, daß er als Gegelicandidat Wm. L. Taylor'S um die Nomination für Gouverneur auf dem red. Ticket auftreten wird. ES wird erwartet, daß als dritter Kandidat Gtv. H. Shidelcr. Ex. Wardein des Staatsgefängnisses, mit in den Ring treten wird. U. B. H u n t t r i t t z u r U ck. Gleichzeitig hat Er StaatSsecretär Union B. Hunt von Winchester gestern die Erklttrnng abgegeben, daß er infolge von Familien und Geschästs Verpflichtungen von seiner Candldatur um die Nomination sllr Gouverneur auf dem Ticket der G. O. P. zurück. tr:te. Einbrecher-Streiche. Einbrecher statteten der Woh nung des Sheriffs Gehülfen Louis Kiefer in No. 624 Villa Avenue einen Besuch ab, wurden jedoch von Kiefer durch Revolverschüsse verjagt, ehe si' Beue gemacht hatten. In der Montag Nacht wurde ferner D. C. Hitt'S Cigarrenfabrik in No. 32 SUd Meridian Str., Jndiana Cigar Co.", von Einbrechern besucht, die 350 feine Cigarren und e!n Pfund Kautabak mitnahmen.

Eine neue era schein für das Stadt - Hospital anbrechen zu wollen. Unter dem Vorsitze des Pras. Dr. Wm. H. Wishard hielt gestern Abend die Jndpls. Medical Society" in ihren Räumen im Willoughby Gc bä.lde eine öffentliche Versammlung ab, zn welcher der Mayor, der städtische Kontrolleur, der Stadtrath und die GesundheitSBehorde speciell eingeladen worden waren. Zweck der Versammlung war, über das Thema ..Das Stadt-Hoöpital" zu discutiren. Herr Frank B. Wynne, Secretär des Ehrenraths der Jndpls. M. S." hatte ein gewisses Programm entmorsen, welches auch gemissenhast durchgeführt wurde. Nachdem Dr. G. C. Woollen eine historische Schilderung deS Hospitals gegeben hatte, hielt Dr. Frank A. Morrison einen Vortrag über das Thema: Was das Hospital gebraucht um emporzublühen", woraufDr. Louis Burckhardt und Dr. L. H. DuuninA in anziehender und fesselnder Weif: über das Thema: Das Hospital als ein Jnstitut für Untersuchung und Belehrung" sprachen. Dr. Burckhardt wies darauf hin, daß vor allen Dingen darauf gesehen werden mübte. daß die jungen Aerzte nicht ohne Aussicht wären, sondern UN ter derjenigen älterer Aerzte ständen, und daß innen das efllbl, daß sie sllr daS Wohl und Wehe der ihnen anvcr trauten Patienten verantwortlich wären, in Fleisch und Blut gehen mü.te. Nach den Auslassungen verschiedener Redner müssen geradezu grauenhafte Zustände im Stadt-Hospital geherrscht haben und die Einrichtung desselben miserabel sein. Einer der Aerzte nannte dasselbe geradezu einen Schandfleck der Civilisation. Die anwesenden Mitglieder der Ge-sundheitö-Behörde, vor Allem Dr. E. C. Reyer und Dr. A. C. Kimberlin, erklärten, daß sie von besten Absichtler' füllt seien, das Hospital zu einem In ftitut zu machen, auf welches die Stadt stolz sein könn.'. Das könnt: aber vielleicht erst in Jahren zeschchen. Das opital sollte aber vor allen Dingen erst den Händen der Politiker entrissen werden. Sie (die Mitglieder der Behörde) seien überzeugt, daß sie für ihre Forderungen für daö Hospital bei der gegenwärtigen Administration williges

Gehör finden würden. Mayor Holhman erklärte, daß er Alles, was in seinenlKräften steht, thun werde, um die für daö Hospital ge

plaute Verbesserungen zu Unterstufen; (Kontrolleur Dünn und Stadtvater Fishback sprachen sich in einem ähnlichen Sinne aus. Der bekannte Philantrop Iohil H. Hittiday sprach im Namen der Armen und Bedürftigen, welche wohl verlangen könnten, dak auch ihnen, wenn sie Pa tienten seien, gewissenhafte ärztliche Pflege zu Theil werde. wurden viele goldene Worte ge sprachen, welche hoffentlich nicht in dem Wind verhallen werden. Dr. Frank B. Wynn war der SchlnKrtdner. i&x wies daranf hin. daß vor aller. Dingen für eine Morgue und post ,, .?. n,. Untersuchungen ge sorgt werden sollte. sollte seitens deS besuchenden Stabes vor Allem darauf gesehen wer den, daß die jungen Aerzte in dem städtischen Hospital, welche ja noch so wenig praktische Erfahrungen hätten, zu tüchtigen gewissenhaften Aerzten auögebild?t würdcn. Er glaube ab?r, daß jeht eine neue Aera für das städtische Hospital an. brechen werde.

Marion County-AnSgaben fnr 1903. IrrsinnS'Untcrs.lchunzen kosteten mehr als der '.etrieb eines Superior'GerichteS.

Die County Kommissäre haben gestern dem Connty-Auditor ihren Bericht über die jährlichen Einnahmen und Ausgaben für 1903 unterbreitet und sind dem Berichte folgende Angaden entnommen: G:sammt Einnahmen $529,850 47 Gammt-Ausgaben ... 04,50t) 15 Baar an Hand am 1. Jan. IR)3.SI21,70 !1 Baar an Hand am 1. Jan. IÖ04. 49.047 23 Die Steuer-Einkünfte im Juni betrugen $465.318 13 Die Steuer-Einkünfte im December betrugen 209,002 61 Die größten Ausgaben waren fol genve : Für Brückenbauten 179,888 81 Für das Armenhaus 21.089 00 Für Armenpflege 12,251 00 Für Waisenhäuser 20,223 00 Für Unterhalt iür Jail-Gef.. . 15,H0(J 00 Für M Countv-Irrenhaus. . . . 20,381 00 Für Keisgericht (einschl. Pro bat-Lomm.) 12,510 86 Für Superiorgcricht 'to. 1 7,088 49 Für Superiorgericht No. 2 7,625 23 Für Superiorgericht No. 3 7,670 25 Für Erimmalgcricht 14,516 04 Für Gericht für jugcndl. Sünder 4.383 ;:i Für Jrrsinns'Untcrsuchungcn. .. 8,501 65

(?ine Schule durch Feuer zerstört. !)ieueö Gebäude in Waune Township von Brandstiftern eingeäschert. Das erft im letzten October vollen dete Backstein SchulhauS in Waync Towllship ist in der Montag Nacht durch Feuer zerstört worden. Die be nachbarten Farmer argwöhnen Brand stistung uud werden eine genaue Unter suchung veranlassen. Die 40 Schüler werden wahrscheinlich bis zum Schlüsse de? Schuljahres der Schule in Cler mont überwiesen werden. Der Brand schaden bcläuft sich auf mindestens $1800 bis $2000.

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einigkeits-Kirche" von tzlkhart, Trustees Ed. Johnson, Niels Bengston, Anders

Morsdell, C. I. Johnson und Cd. Peterson. Die GrantCouuty Gas ch Cü Co.", Capital $00,000. Jncorporatoren

Charles H. Clague, Wm. L. Longley,

Albert H. Duff, Albert E. Morey uud

Ralph E. Smith. Die Jones Lumbn Co.", Bloomfield, Capital S10,000, Jncorpora toren Lewis H., Lee H. und Elizabeth A. Jones, alle von Bloomfield. Die Reichmann Furniture Co." Evansville, Capital 5200,000, Direc toren C. P. Deikmann, Benjamin Börse, H. F. Reichmann, Edward Holtz und Edward Schmale. Die Shioeler Cil Co.", Muncie. Capital 510.000, Directoren Oren O. Broten, Tcmey C. Hefcl, Fred R. Decker, Claude P. Ball, I. G. Alstot, Muncie. Die Denver Cooperativc Telephone Co.", Miami County, $3000. Jra L. Eckenbcrry, Sol. D. Raber, Lando I. DukeS, Jsaiah G. Brower, Samuel C. Kinzie. Ferner als auswärtige Gesellschaften: Standard Supplv (Company" of Wisconsin" ; Capital $25,000. Direc toren: W. B. Lewiö, H. G. MillS und H. 8, Gassney von Milwaukec. Graut Eounty Crude Oil Gas Company", Chicago: Capital $00,000. Director'n: Charles H. lagne, Wil liam C. longley und Albert'. Morey, Alle von Oak Park, Illinois.

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Gertrude Kclll, in der Rolle (farrie Nation'S.

Att sanfte" Name eine arge Täuschung.

Unter der Anklage deS böswillige JttßKttNß von fremdem ligtkthum wurde gestern Nachmittag (ertrude Kelly, die bessere () Hülste deS Klopf, fechters Spider" Kelly vou der Sttd Illinois Str., von der Hermandad eingesteckt. Gertrude, dic ihren Tropfen liebt, war nämlich, als ihr Mann, der Heizer in der Bctriebsanlage der Stra Kenbahn arbeitet, Mittags heimkam, voll wie 'ne Unke. Von Mittagessen keine Spur. Deshalb machte Kelly sich auf, um bei seinem Freund Jacob eine solide deutsche Mahlzeit zu gerne ßen. Aber Pr-ist' Mahlzeit!" lkM war er dort angelangt, da erschien auck schou dle böse Gertrude. Ohne ein Wort zu reden, ergriff jle die auf dem Schanktisch stehende Wasser . Carafse, nm sie Spider" an den Kopf zu wer fett. Der duckte" und Jacob'S Spiegel ging in Trütnmcr. Dann eilte Gertrude auf die Strahe und schlug die Wirthschaftsfenster in Scherben. Und gerade als sie mit einem Fleischermesser, das sie von daheim geholt hatte, um den ganzen Gang" zn vernichten, wieder in der Wirthschaft erschien, trafen die Radler ein und machten sie un schädlich.

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