Indiana Tribüne, Volume 27, Number 124, Indianapolis, Marion County, 16 January 1904 — Page 3

Indianer Tribüne, Iß Januar 190.

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Freiheit für die Presse. Interpellation der National - Liberalen bezüglich des ienlznißzwangcs. j? ImI ipp i (Orleans chemÄde. 3rit. IanfTommifsion. vHuric und Frankreich. (Ostasien ttnÖ Panama

Teutslliland. T e r Z e u g n i K z w a n g. Berlin. K,, Jan. Im ReichZtage lttterpcllirten heute die NationalLiberalen hm KckMstzln darllder. warum er noch keine Vorlage zur schafsung des engniuvatteS gegen Redakteure und ZkttungSheraueber. znr eststcUllttg der Urheberschaft tatst slar.deter Artikel, eingebracht habe. Wg. .kctiia'e bemerkte bei BegrllnKßMg d.'rnterpellation, wenige xragen b. tti'n den '.elchStag so lange schon bei iistigt. bereits vor SS Iahren sei über des ZeuMkMtNg discutirt wordcr. Tnrch diesen wang würden die Re halten re ni itrgern 2. blasse heribge ornckt. In Teutschland gelte eS hente i:od) nicht snr vornehm, für eitungcn n schreiben, trotz der Aenßrung dcS Kaifttß über amerikanische Redakteure, die er seinen .ommand. W:ncralcti" verglichen habe. Redner zog einen längeren 'vergleich zwischen der englischen und deutschen Presse; der hohe ?Aant ersterer rühre von der völligen steige it her. Im Namen De3 abwesenden KanzlelZ erwiderte StaatssetretÜr Nieberding; der Kanzler habe bereits die lommis zion zur Reform des StrafgesepbucheZ angewiesen, die ,cage zu erwäg-n. Auf völlige Abschassung deS wangev lasse sich die Regierung aber nicht ein. Redner verschiedener Parteien drückten ihre Uebereinstimmung mit der Interpellation aus. E p j ß e l vom Schwarzen A d l e r o r d c n. Berlin. 15,. Jan. Kaiser Wil Helm, nie Würdentrctger des Reichs so wi' einige fremde Fürsten und Bot ichafter nahmen heute an der Versammlung Ct) Satritelfi vom schwarzen Adler. Crben im Schlosse theil, der ein Anszug von einem Zimmer deS Schlosses um weißen S.iule oorangkng. Tic Ritter oom schwarzen Adler Or den, deren 4ß erschienen waren, mär ichirten zu 2 uub 2, zuletzt allein der Kaiser. In den Orden aufgenommen wurden Erbprinz Wilhelm von Hohenzollern und Herzog Heinrich v. Mecklcndurg. Oestcrreich'ttttsturn.

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Philipp von Orleans

scheid ungsplüne. Wien. K,. Jan. Nach der ..Allgemeinen Leitung sucht der Herzog Philipp von Orleans rnn eine Scheidung nach und h:t die lurie um Dispeiisation gebeten, um die Tochter eines österreichischen Magnaten heirthen zu können, angeblich Prinzessin Pauliuc Met-ternich-anoor. Iln letzten Sommer theilte der Herzog den Führern der Royalisten-Parti

seine Absichten mit unter der Begründüng, dan seine Ehe kinderlos sei und er die' königliche Linie fortzuführen wünsche. Tie Ronaliften suchten ihn davon abzubringen, indem sie ihm den Skandal vorstellten, den Scheidung und iederverheirathnng in katholischen Kreisen Frankreichs, der Hauptstütze der royalistischeu Sache, erregen Ntüßteu. cr Herzog welcher sich Anfangs zn ffißcn schien, verlangt jetzt von der thu rie UngUtigteitS Erklärung seiner Ehe. da er zu derselben gemungen worden sei. Herzog Louis Philipp Robert, das anpt des Hauses Bourbou-Orleans. vermählte sich 180r mit der Erzherzogin Marie Torothea von Oesterreich. Italien. Französische Regierung und Vatikan. R o m . 15. Jan. Die französische Regierung lic dem Vatikan eine Note M der ,orm eines Ultimatums bezüglich der Eruennung von Bischt fen auf fünf französische Bischofsstühle Nberreichen. Die Note besagt, der Papst habe entweder die Wahl der französischen Regierung zu genehmigen cder die Er Nennungen werden amtlich ?hne Billi llng deS Heiligen Stuhles angekün digt. Aukerdem soll der päpstliche Nun tius zur Abreise aus Paris aufgefordert und dem EleruS das Sammeln des Pe terS'Pfennig? in der Kirche verboten werden. Das Gerücht, der Papst habe die Ernennungen genehmigt, ist im richtig.

lroslbritannicn. T a r i s o m m i s s i o n. London, l '.. Jan In der ersten Sitzimg der Zarif Eommission, die sich heute unter großer Betheiligung der ).:tglieder versinninelte, führte Josef kdamberlai den Vorsitz. II. a. war auch A Mosele:) (öei J Kommissionen nach Amerika nun btnöiiiiii der inöu slrielleu und erzieherischen Verhällnisse entsandte zugegen. lhamberlai" erklärte in beredten Worten die Vortheile, ivelche Ainerita und Deutschland durch den Schutzzoll erlangt hätten und dcstritt, daß hier ein Tarif entstehen könne, der. iuie seine Gegner behaupteil. die Reichen reicher und du rmcn ärmer inachen würde. Ai'.ierika habe iinter dem chiitzzoll eine Prosperität erruilgen, die ohne Beispiel in der Welt dastehe. In keinem Lande der Welt sei der Reichthum so gleichmäszig verheilt, während eS kein Land gebe, wo ein gleich großer Theil der Bevölkerung deni Hunger nnd Elend verfallen fei, wie in England. Frankreich. E o q u e l i u & I r o g u o i s h e a t e r. Paril, 16, Jan. Der Schau. spi'ler 5oqilelin hat dem Stadtrath von Ehicago vorgeschlagen, den Neu bau des IroquoiS Theaters nach den Plänen auszuführen, ach denen er und Herr Bittet ein feuersicheres Theater herstellen. iix dieses !heater werden so wenig als möglich verbrennbare Materialien verwandt, außerdem elektrische Drähte mit besonders eonstniirten Lesungen, welche die Entstehung eines Brandes a,lschließen. T a o e l S v o t u m verworfen. Paris. 15. Jan. In der Tepu tirtenkammer kam es hente zu erregten Scenen anläßlich :iucr Erläutcrnng des Ministerpräsideu'en Eombes über die längsten Uilruhen an der hiesigen Ar deitcrBörse. Socialst Sembct bean tragte ein Tadclsvotum gegen die R?gierung: die Kammer ging jedoch aus Antrag deS Nationalisten Zirette zur Tagesordnung über. Philippinen. H e r m a n g e f a n g e n. Manila. I.',. Januar. (George Herman, dessen Flucht aus dem Eebulefängnisse gestern gemeldet wurde, ist nach einigen Stunden eifriger Verfolgung wiede eingebracht worden. Panama. Zum W i d e r st a n d e gerüstet. Panama. 15. Ja.'. Mit Spannung wartet man a..f authentische Nachricht von der (Grenze, da die Meittnng weitverbrpitet ist. die Eolomtiianer seien bereits iin Aiimarsche gegen den Isthmus. Die panamitischen Trup pen sind zum Abrückeu gelüstet; 12.000 Soldaten können in's $ifb gestellt werden. An die Indianer im Inneren, die sich zn einem eventuellen Kampfe gegen die colombischeu Truppen bereit erklärt haben, werden Gewehre und Munition gesandt. lestzgedendc Versamml u n g. V a ii o m st, 15. Jan. Mitglieder der Junta, verschiedene Eonsulu und ein zahlreiches Publilum wohnten

der heutigen ersten Sitzung der verfassunggebenden Versammlnng an. Die Eröfsnung3ansprc?che hielt der zeitweilige Präsident Arosemcna. stasten. Japan und seine besreun beten Mächte. L o n d o u, 16. Jan. Depeschen au? Tokio zeigen heute Zrüh di" Loe als uuverändert. Der Kriegsrath ist um 3 Generäle und einen Admiral ermchrt worden. Nachdem ..Standard" gaben japanische Finanziers den britischen nnd amerikanischen MaeineAttaches und Preß Eorrespondenten ein Bankett, wobei die japanischen Redner die nahe Freundschaft der 3 Länder betonten. R o m, 15. Jan. Eine Depesche vom jap. Kriegsschiff ..Niasin" besagt, daß, als .,Niasin" und ..Kasaga"

durchs Mittelmeer von 9 britischen Kriegsschiffen begleitet wurden, zwei russische Torpedos nahten, angesichts der mächtigen Bedeckung aber schlcuuiast nach Svracus fahre:, . lrostbritaunien soll 52 Kriegsschiffe im Mittclmeer conccntriren. Suez. 15. Jan. Kreuzer ..Niasin" fuhr nach .erim ab. Schwer glaublich. 8 o u d o u. H. Jan. Nach der Daily Mail" hat das koreanische Eabiuet die efsnnlig van )ongampho und Iikoho beschlossen. Antwort abgegeben. St. Petersburg, Jan. tft japanische Gesandte Kurino über qab hellte die Antwort Japan's dem auswärtigen Amte. Die Antwort ist unter Erwägung. Wie da? aiiSwär tige Amt erklärt, stellen die gegenwär tsqe Verhandlungen gegen früher in gewisser Hinsicht einen Fortschritt dar. Manche Kreise, die bisher pessiiuistisch 'iunt waren, sitid jetzt hossrnrngsvoll. Russische u n d japanische Vertreter. B e r l i n. 15. Januar. An dem gestrigen Nett'ahrS'Empfaug des r.illi schcn Botschafters nahm der japanische (Gesandte, nebst seinem gesammten Stäbe, theil. Die beiden 7)iplo,naten unterhielten sich eine Viertelstunde lebhaft. E n g l a n d 'S S t e l l u n g in . d e m E o n s l i e t. L o n d o n, 15. Jan. Die von ei ner amerikanischen Neiligkeits.Agcntur publizirte Nachricht, die britische Regie rung habe Japan verständigt, b ii r. jeder Versuch der russischen Schwarzen Meer-Flotte auf Durchfahrt durch die Dardanellen gehiiidert ivcrden müsse, ist ttnwahr. Der auSwärtigt' Sekretär LanSdowne bemerkte heute, daß er an einni diesbezüglichen Versuch Ruft lauo's. deu England als wahrschein lichen Vertragsbruch iiicht schweigend hennehmen könne, nicht glanbe. Berlin. 15. Ja. Dzs'. Ruk land die Türkei nm Erlalibnik zur Dardanellen Durchsahrt sür seine schwarze Meer Flotte ersncht hat, wird hier voll zliverlässiger Seite bestätigt; auch versichert. Rus'.land werde die Türkei zur Zustimmung drängen. Deutschland's Haltung ist. wie schon i'." bei der Durchfahrt von 4 Torpedos, die des uubetheiligteu Dritten. ' Die britische Regienrng hzt sich Woche um Woche tiefer mit der japanisaien Stellungnahme identificirt, bis sil jetzt fast ebenso engagirt ist wie Japan. Diese Stellung England'S im Verein mit der Bereitwilligkeit, mit welcher sich Amcriea an Japan bei dem Verlangen nach Unterzeichnung der chiues. Handelsverträge anschloß, erzp,ugt in den Staatsmännern zu Petsesburg das Gefühl, das; dies nicht der geeignete Zeitpunkt zum Kampfe ist. Die Symptome weisen auf Frieden :bst weitgehender Bewilligung der ja panischen Forderungen. Japan's Gcs'W bei den Unterhandlungen hat die Bewunderung des auswärtigen Amts erregt. Suez. 15. Jan. Der japanische ..Kasaga" bat seine Fahrt fortgesetzt. Kreuzer ..Niasin" faßt Kohlen. :E i n e Warnung des Prä ' i d e n t e n. Washington. 15. Jan. Hie sjge Diplomaten legen Gewicht auf eine gcst-rn bei dem diplomat. Diner dem russischen Botschafter scgenüber ge machte Bemerkung des Präsidenten, er hoffe .rnstlich, daß die ost-asiatifche Frage durch die Diplomatie geschlichtet iuerde. Russische T r u p p e n - E o n c e n t r a t i o n. Peking. 15. Jan. Aus consulareil Quellen verlautet, daß sich russische Truppen bei den Städten Liao-'lang, HeiEheng nnd anderen Plätzen concentriren. Sie kommen hierdurch in die Lage, das Gebiet zwischen dem Liao Fluß und der großen '!?cauer wieder zu besetzen und sich der New EhmangShan Hai Kwan Sektion der chinesischen Bahn zu bemächtigen. e l c a s s e ' S Aeußerungen. Paris, 15. Jan. Trotz dev pessi mistischen Tons in anderen Hauptstäoten sind hiesige Regierungs- und diplomatische Kreise noch immer der Äkeinung. daß eine Möglichkeit zur Herstellung des Friedens besteht. Heute an der Börse curfirende Gerüchte. Herr jDelcasse habe in der EabinetSsitzuug gesagt, der Krieg sei fast sicher, werden von amtlicher Seite dementirt. Ver mittlungsvcrsuche seien seitens der Rcgi?rung weder bei Rußland noch bei Japan gemacht worden.

Magere sabe. Mutts? des ..Kaisers der Sahara" als Bittstellerin In ihren Sohn.

R o m , 15. Jan. Frau Lebaudv. Mutter von Jacques, der sich selbst zu Jacob l.. Kaiser der Sahara, ernannt hat, ist in Rom angelangt, nm dem Papste 82000 all Peterspfennig zu überbringen. Sie will den Vatikan bitten, eine apostolische Pr.is.ltiir im Reiche ihres Lohnes p errichten, der seinerseits eigen diplomatischen Vertreter bim, Vatikan ernennen würde.

in

Die bumntt? Polizei. Mun schreibt au? 2-iodholm:

musterhaftem Vorbild wahrer t:-i liiiti, das unbedingt zur Nachal,mul,g empfohlen iverden darf, hat dieier Tage die Polizeibehörde eines nord. sihivedifcheii iiftenstädtchenv zum Bcsten gegeben. Zwei betrunkene He.sidWkrk5'burschcn, ivckche in eineiu (Guterwagen der nordlaiidisetien Stauiiubahn Platz genommen both n, qe riechen wegen irgend einer lei.iiakeit mit den übrigen Reisenden in 3t reit. Tie l anofestkn PaffaAiexe machten, wie das auf schir 'disäi'.'n Valuu'n so der Brauch ist. tu r u n Prozeß und warfen ''ttf der nächsten Haltesielle die beiden Krakcelmacher einfach zum Teinpel hinaus, worauf man den tienstthuen den Schaffner von der vol!,'enen reeution ..ocrstanojgle". Tu 'er Uiachte vorschriitöinäfzig dem Sta tionvorstcher Mittheilnug, der sei ncrseitö auf telephonlscl,r,n Wege die heilige Hcnnandad mir dein lrsuelien anging, ihm die beiden Spektakel Helden, welche mit ihren gezogenen Teiljkuifs" l breites Dolchmesser) auf dem Perron herlinifuchtelten. bald möglichst vom Halst 3U schaffen. Von der Polizei kam sogleich die Nachricht, das; ein beauftragter Vcamter bereits unterivegs sei. Nach wenigen Minuten erschien der letzlere auch wirtlich auf der Vildflächc. doch nicht als schnein ; bärtiger und sä'belklirrende? Häscher, sondern in Westalt der .zwanzigjährigen Tochter des Herrn Polizeionnniffärs, die sich mit liebreizendem Lächelt, und züchtigem AugensusschlüS den beiden randalircndcn Sklinoen" näher'e und sie im Nam ihres Herrn Papa? dieunlich" aufforderte, ihr freundlichst zur Polizeistation zu fol gcn. So viel zarter Niieluchtnahme koiinten natiirlich felbft die beiden Trainps" nicht wiöerstehen. Veide reckten sich, so gut lvie es ihr benebelter Zustünb .zulief;, in die Hohe, machten militärisch Honnellr. ioorallf der eine, mit genialer Weste auf sein etwas derangirtes (5rterieur deutend, feinem Bedauern Ausdruck gab, in einem so ivenig salonfähigeu Zustande unmöglich die anaebotene Begleitung anneh men zu können, doch werde er es sich jjur (5hre anrechnen, bei seinem nächsten Besuche am Platze dem Herrn Polizeic)uimissär persönlich seine Auswar. tung zu machen. Sprach's und schwang sich nebst seinem Kumpan mit einem eleganten Sprung auf den gerade abgehenden Zug. während der Stationsvorsteher die etwas über rascht dastehende Dame mit herzlichen Worten beglückwünschte, daß man die beiden gesäbrlichen Kerle auf so gute Manier wieder losgeworden war. Ei ,vcttcrwcl,rtülkleitt. Ein heiteres Stücklein wird in Simbach am Jnn noch viel belacht. Bei der jüngst dort abgehaltenen groszen Fcuerwehriibung wurde auch der Sanitätseolonne Gelegenheit gegeben, sich an der Uebung zu bethätigen und ihr Können zu beweisen. (5s wurde folgendes Programm aufgestellt: Dachstuhlbrand. Abstürzen eines Feuerlvehrmannes von hoher Leiter. Anlegung eines RothoerbandeS durch die ..Sanitäter" und Verbringung deS Verwundeten in das Krankenhaus. Alles geht programmmäßig und der auserlesene enenoehnnann lein Maler im (5ivilberufmartirt den Sturz vorzüglich. Die Sanitäter legen ihm rasch die Verbände an und fort geht's in's Krankenhaus. Hier erwartet der jourhabeude Arzt bereits den angeblich Verwundeten und bcjchließt. um die Verbände auf ihr fachgeumhes Anbringen zu prüfen, sie eigenhändig abzunehmen. Als Verwundung waren angenommen worden Beinbruch und schwere 5iopfverletzung. Alles stimmt, nur der Verband am Kopfe will sich absolut nickt entfernen lassen. Da stellt es sich herauf daß dieser Berband in der Eile an das eineOl.r des Verwundeten" mit einer Steelnadel angeheftet war. Ja. haben Sie denn nichts gespürt?" fragt der Oberarzt den nun wirklich Verwundeten. G'spürt hab' i'S scho." sagte er. aber i hob gmoant. döS g'hört a mit zur Prob." Allgemeines Halloh! Humoristisches. Vorsichtig. Dramatiker: Von heute ab schreibe ich nur mehr Einakter, die werden eher zn Ende ge spielt." B t t x d i g i. Sie, Kellnerin, warum hat denr der Wirth den Herrn dort hinauswcrpm lassen?" Ja denken S' Ihn nur a' Limonad' hat er verlangt!"

8 ch n i !; c s Allerlei Jnte: cn'l:l:kcs an, allerlei (55 rl'ilt Für ZedkU klwa?

)? c: st 8 0 P t 0 $ t It i Blumen sind von weißer Fgrbe. a tt a l o x i c n für öüngen frank? gidi el ui Kit im kutftn Reiche bereits ". In Bayern cxislircn fünf solche Anstalten. C l It y ' i I w U n o? IU . fu ; ,,'i ?-armpr?7!!l'.e:'. noee die EM' fuhr eusferte sict in den üct. Staaten ;. i letzten Jahre auf S442.G i

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gesehen Msi: .intvi, ::ie c :. Laul.

Aerzte

Dr. L, H. Herbert, Deutscher Arzt Graduirt .Naiferl. Nniver'. 'l,n. i2Q Oft Cllio 5tr., g, ' ol'.is Gebäude Sprkchstun!)cn 1 1 A.M. i I. M. Pdonk kW 4149. 78 I'. M nkniin I. n Sonutag - -N X.. ii'i ölikrry.

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man. wn'.n nc reichlich trugen, ich,':: mir 15,000 Früchten geninoen, ic'dhreiid gitronenbaume höchstens ' Fru.iue hervorbringen t r V a t i x des bekannten bm -filiainschen Luftschiffer-, Santos Tu mont besitzt GrurldnMthum, Ivvrauf 9QO0 Arbtrter ? .Vtasfcc, pflanzen Pflegen und abernten. K e i n l i ch keil i m b st -k e l l e r i'' absolut nöthig; MS schroesle hie und da den 5lel!er leich: ein. I n den l a n d b i x i l t t n drr 'er. Staaten s'!!5' ür jcii 19,3 Routen Nil! freier Vriesabiicferung iiil Vcirieb. Illinois hat, nach Crm Veracht State '.'luvitor.' fiiush,indert (M li i l d i n g & Mo an A s s o e i a tion b", die sich lg bester Versassung besineeu. Unter den Beamten bei Direktion der ungarischen Ttaatsbah nen erreat es grosies Aiifschen. daft der Dr. jlir. lteza Voer seine stelle n ie -derg le.; hat und in Beke Cfaba bei einem slovatische Schuster in die Lehre getreten ist. Dr. Boer ist seit längerer ;;eit berc'lz als Soiiocrliiig betnunt. H n u n c r mit P a p r i k a. Man tl.eilt die gerupiZen und gut ge rein!l'!eu Hubner in vier Theile und salzt sie; inz-vischen röstet man eine niitlelroke. gehaelle .iviebel in nich llcher Vutier heügelb, gibt eine kesser''pih.e voll echten Paprika ,lnd die i)iihnerstiicke hin'.u lind läsit die letzteren etwa eine Viertelstunde langsam däm vfen. Tann DLüöt man einen Löffel voll Mehl d?riiber. g'esit so viel kräftige Bouillon hinzu, daß sie die Hühner gerade bedeckt, läßt sie zu einer turnen uee eindänipfei. giesit dann X Vint rech: fetten, sauren Rahm zu, verkocht sie daalit roch etwa 20 Minuten und richtet die Hühner entweder mit Neis oder Nudeln an, Wasserkraft vom Soo$i anal. Kn Sault Ste. Marie. Mich., haben jüngst die Fabrikanlagen de.- Union lsarbide Compauv. der größten Fabrik fiir Herstellung von Calciitn; Carbide in der Welt, ihren Betri'b öffnet. Wenn die Fabrik erst in vollem Wanae ist, wird sie Beschäl'tigiing liefern für mehr als 100 Arbeiter. Tie Fabrik wird Tag und Nacht arbeiten. . (H ist dies die erste Industrie, welch? ihre Betriebs kraft von dem großen Kanal der Mietiiaan Lake Superior Poiver (5ompauy derleitet, und es werden Dampfmaschinen mit 10000 Pferdetrar't benutzt. Tt Anlagen decken 20 Acker Bodenfläche und sind über eine Meile lang. Taufende von Tonnen .Noblen und Kaltstein iverden jährlich verarbeitet werden. Gesetz gegen L y g ch e r. TaS Ohioer Gesetz gegen Lyncher be stimmt, dasj das l5onty, in welchem eine Ll.;nchcrci stattfand, den Hinterbliebenen des lLelynchten fÖ&OO Schadenersatz bezahlen muß. Auf diese Gesetz hin wurde das County (5ham paign, in dessen Hauptort Urbana ein cger. noch dazu auf blos.cu Verdacht hin. aelnncht worden ;rar. von dcii Hinterbliebcn.en des Geltzuchten auf genannte Si'mme uerllagt. Dcch das dortige (bricht wies die Ülage ab,, indem es das Gesetz für versassung:--widrig erklärte. Run ging die Sache an das Ovprstaaigericht. und d!e''e varf die Entscheidung der unteren Instau,; um und erklärte das Gesetz für versa ssunaZMäßizZ. Tarauf stre'ig.'en die Hinterbliebei'.en des Gnnchtni zurr zweiten Male eine Klage an. und d', lnde davon war, das; das Ccunty nrchl allein die .."i'"'0, sondern auch nock, Gerlchtskosten y.i ungefähr demselben Betrage zu befahlen hatte. 1 1 m i rn tV cn t ? . Bauer (zum Bader, der ihm bei einer Nauferei zivei Zähne eingeschlagen): Schau, das hast jetzt davon, daß Tu mir zwei Jahne eing'schlag?n hast, die zwei hätt' ich mir morgen bei Dir reißen lassen."

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