Indiana Tribüne, Volume 27, Number 123, Indianapolis, Marion County, 15 January 1904 — Page 3

Jndtana Tribüne, IS Januar k0'i.

philippin Ausfuhr Zölle.

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Geschenke deutscher

ttn stler für da germanische

rankreick's Bottckaitcr erhebt acacn ihre Nnaerecktiakeit i1 ühd eingetrosfi.

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Beschwerde.

Nen Ausbmch des Rutscher Streiks in Chicago. Plane für Macine'Miliz. Sowie in Lalifornien.

Beschwerde des fanzösis ch e n Botschafters. Washington, 14. Januar. aÜ5 dcr Kongreß nicht den Ausfuhrzoll auf Maliila-Hanf. der aus den Philippinen nach anderen Ländern als den Bereinigten Staaten versandt wird, aufhebt, sa droht Frankreich mit BergeltUNgözöKen auf Hanfprodutte, die 8ttl Amerika kommen. Im Auftrage seiner Regierung, die von den verschiedenen Handels-Korper-schaften darum ersucht wurde, erschien h.'tttc Botschafter usserand bei Oberst Edward, dem Ehef der Bureaus für Jnsel'Anqclegcnheiten und erhob BorsleUungcn bezüglich der Philipp. Aussllhrzölle. Die Regierungen England'S, nrantreich's. Teutschland'S, Italiens. Belgien's und Hollands haben beim Staatsdepartement gegen angebliche ungerechte Begünstigung der Ber. Staaten in dieser Angelegenheit protestirt. ist darauf hingewiesei'. daß die Politik der offenen Thüre für die Philippinen, wie sie im Pariser Frie-denS-Bertrage zum Ausdruck kommt, allen mit den Inseln Handel treibenden Nationen in commercieller Hinsicht gleiche Behandlu ng gewährleistet. Die betreffend Regierungen verweisen aus die Thatsache, daß sie für Manila Hanf einen Ausfuhrzoll von S7. '0 per Tonne zahlen müffen, America dagegen völlig frei ausführt. Die Frage ist vom Kongreß zu entscheiden UNd die Regierung kann von sich auS nicht? in der gewünschten Richtung unternehmen. A m e r. Interessen in ff o r e a. V a s b i n g t o n, 14. Jan Im Staats - Departement lief heute eine Depesche des lÄesaudten Allen in Seoul ein, wonach lorean. Blätter daZ Bolt gegen die Ausländer und besonders amer. Interessen aufreizen. Räch Ansicht des Departements kön neu diese Interessen hinlänglich durch das Kanonenboot ..Bieksburg" und die Marine-Wache in Seoul geschützt werden. Der persische l'jcsandte Isaac Khan, dcr nach Wieu versetzt ist. verabschiedete sich heate vom Staatssekretär. Streik wieder im a n g. t feie 0 0 14. Jan. Der Streik der Lcihstallkutscher begattn heute wie. der von neuem. Räch einem Waffenstillstände von 15 Tagen, der dem Thcaterbrande folgte, sollen 95 Pro' Cflrt der H00 Wagen und Reichen wagcnktttscher anöständig sein. Um die Bcgräbttik'Störungcn. wie ,u lnfang eS Streiks vorkamen. i vermeiden, r nrdc eine Änderung iu deu Streik AnordttUttgeu vorgenom' meu uud vor Schluß des TageS hatte jeder eihstall Besitzer eichcuwagen. von Uilioil-Kutschcru dedieut, zur Ber jllgttttg. 9 t i n k'M i l i z. a s h i n g t o n. lt. Jan. Der t'ationalBerband für eine Marine' Miliz trat beute zusammen, um gesctz geberiit),' ,vorbmrno,ni zur Schaffung rittst Miniic-Millz im l'auDc zu ent werfen. l waren linaefähr r0 Dele iiülcn a'.l i vcriuNkdenen Staaten crschie.

nrn. ftiicuMettetar Root, Sprecher Emmm, HnlsS'Sekretär Derbv. Abgeorducter tfoft. der Borsitzcude des Via riiie Ausschusses, u. A. hielten Auspra. chen. Die Delegaten machten später dein Präsidenten ihre Aufwartung. D o w i e ' s A n k u n s t. V o S A n g ' l c S. Tal., 14. Jan. Huhu A. Dmvie ist mit einem Theil seiner ionisten hier angelangt. Er wird bis znr Abreise nach Australien am 21. in Kalifornien bleiben. Wahrscheinlich werde er am Golf oder sonstwo an der PacificKüstc eine jionS'Stadt gründen, nicht dagegen in Süd'allfornien. Bon Wölfen zerrissen. Bemidji, Minn.,' 14. Jan. Jene Cain, ein Fallensteller in der Rähe des Dorfe Little ForkS, wurde vou Wölfen zerriffen. In der Nähe feiner Wohnung fand man als Ueberreste von ihm nur Knochen, Schuhe und einen Theil der Kleider.

longren. Senat. Washington. 14. Jan. Der Senat hörte heute Reden der Senatsren Newlands uud Depew über die Pauaina-anal'graqe und eine Ae-

Cambridge, Mass., 14. Jan. Die (cschenke deutscher Künstler nnd 'belehrter für das germanische Museum von Harvard trafen heute im Museum ein. Sie bestehen ans Kopien von Rürnvcrger und AugSbueger Goldund Silbcrschmiede-Arbeiteil des 15. bis zum 18. Jahrhundert, 50 Becher, Schüsseln und Teller, theilwcise von großer Schönheit. B e ch t e l - P r o c e ß. A l l e n t o w n, Pa.. 14. Jan. Räch-

dem fast der ganze Tag mit Auswahl

stttwortung oer Berbenerung öNeut-! einer Jury verflossen war, ist dcr licher Fahrstraßen durch Senator j Proceß gegen Catherinc Bechtel wegen

Lati:ncr an. Senator

RewlandS bezeichnete die

Betheiligung an dcr lrmordllttg ihrer Tochter Mabel jetzt in or)uungs

Politik des Präsidenten in Panama mäßige n ang. Zur Füllung de e-

fchworeucn-Bank mußte der Gerichts Hof uach Erschöpfung der iste Bürger aus dem Zuschauer-Raum heranziehen. Alle Geschworenen, die mit bim gegenwärtigen Falle nichts zu thun hasien, sind vom Richter entlassen. Es erscheint deßhalb wahrscheinlich, daß im Falle von Frau Bechtel's Freisprechung die Proceffe gegen ihre Tochter und ihre v-iden Söhne niedergeschlagen werden. S t a n d r e ch t erklärt. Havre, Mont., 14. Jan. Durch einen Brano wurden heute hier ver, schiedene Häuser-Geviertc mit einem Verluste von etwa 8400,000 in Asche gelegt. ? Die Aufregung wurde von jTieben .zum Plttuderu benutzt, worauf eine Kompagnie Soldaten vom Fort Assina'boine entboten und das Standrecht er

klärt wurde. P o st . D i e b st ä h l e. ! New York, 14. Jan. Auf be. 'deutende Post-Betrügerc!en in den umgebenden Land-Tistrikten weist die Heutige Entdeckung von etwa 200 Briefen durch Postamts-Inspeltoren in einem Führboot. Hause. Alle Briefe waren .geöffnet und manche um, wie sich ber.ausstellte, Ehecks und Geld in namhaf .lern Betrage beraubt. i . Gordon's Beerdigung.

jj Atlanta, Ga., 14. Jan. Auf

dem Mailand tfrtcDqoTe wurve yeule die irdische Hülle des Generals John B. Gordon, der letzten großen Personlichleil des Südens aus dem Bürgerkriege, zu Grabe getragen. Der vorherigen Trauerfeier im Capitole wohnten Taufende bei. darunter Gouvnneure, Staatsmänner und viele Beteranen der Konföderation. E n t s ch e i d n n g verschoben. Chicago. 11. Jan. Nach dem hentigen Borgehen deS Stadtraths zu schließen, werden die Theater ihre Psorten vorerst noch nicht öffnen tönnen. Es wurde heute Abend Annahme des AmeudcmentS zur Bau-rdinanz erwar!et, aus den Antrag eines Stadtraths jedoch die Entscheidung hierüber bis auf Weitere? verschoben. Diplomatisches Diner. V a f p i it g t o n , 14. Jannar. Präsideilt Roosevelt und lemahlin gaden heute Abend im Weißen Hanse das Iahrcsdiner fttr'S diplomatische (c pfl, zll dem auch ongreßnntgli.der der auswartigen Ausschüsse uud soustige Gäste erschienen waren. Der Präsident führte Frau de ASpiroz, G.Ulin dcS merikanischen Gesandten, zn Zische: Frau Roosevelt wurde voin rltssischcn Botschafter geführt. B e I S r d e r ll n g von Oberst i l l S erregt l e b h a ft t w A ii st p ß. Was Ding, ton, 14. Jan. Die Ernennung von Oberst A. 1. MillS. des Vorstands dcr Militär-Aladenuc, zum rigade'lc-nernl dllrch den Präsidenten wird an f Oplwfitivtt im Senat stoßen. In der Militär l!ommissiott'dcS Se nats erhoben hcutc Blackdaru u. Scott gegen einen günstigen Bericht Einspracht; wie es heißt, handelt es sich um eine ähnliche Bewegung, wie geen die Bestätigung des Gen. Wood. Die Romination dürste erst wieder nach (H ledignng deS Streits über die Wood. Romination im Senat zur Sprache kommen. Oberst Mills wurde über zahlreiche Armee Offiziere hinweg be fördert.

als ein Boraeben kriegerischer Natur

und als Berletzung deS 1846er Bertrags, deS Völkerrechts und der amerikanischen Verfassung. Senator Depew pries die Politik des Präsidenten als patriotisch und durch Präcedenz - Fülle und gesetzlich gerechtfertigt. Er gab eine Schilderung der Geschicht? von Panüma und beleuchtete die Einzelheiten in Verbindung mit den Verhandlungen über den Hay-Herran-Bertrag, wobei er anführte, Eolombia habe durch Ablehnung jenes Abkommens sich selbst beteogen. Die Berathung über die Anträge zur PostamtsUntersuchung wurde bis Montag vertagt. In Ertra - Sitzung bestätigte der Senat u. a. nachstehende Ernennungen; General-Masor Ada R. Ehaffee, als General-Leutnant; Briqade-Gene-ral I. Gillespie, als Major-General; Oberst Al. McKenzie, als Brig.-Geu. H a u S. Das Haus nalim heute die Bewilli-gungS-Borlag? für Legislative, Erecutiv.' und Gerichte im Betrage von S2!.711.700 an und verkagte sich dann bis Montag. ES ist dieS die zweite der bedeutenden Budget-Borlagen. Der gestern gestrichene Betrag sür &L Gehälter und Auslagen der Civil-Dieust-l'ommifsion wurde wieder eingestellt, indem das Haus die AufrechtHaltung deS betreffenden AmendementS mit 17 gegen 88 Stimmen ablehnte Im Eomite angenommene Amendements, welche die Gehälter von Beam ten in Rew Mexico uud Arizona erhöhten und das Gehalt deS EensuSDirektors reduzirten, erlitten im Hause daS gleiche Schicksal. Ein Ainendement zu dr Borlage, welches durchging, beschränkt die Bc-

Nutzung VON der Regierung gehörigen!

Pferden und Wagen aus deu Präsidenten, seinen Sekretär und Eabinets-Beamte.

..

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M a n d sch n r c i - 8 0 ii

s u l a t e. Washington, 14. Jan. Der auswärtige Ausschuß dcs Senats beschloß heute günstigen Bericht Ul,er das Amendement zur diplomat. und Eon sttlar.Bewilligung. das die Ernennung eines leneralconsul in Mulden, so wie von onsllln in Ailtung .lnd Dalnv vorsieht.

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Sohn v o ii 6 c ii a l im

b a n k S vermähl. Pittsdurg. 11. Jan. In der St. Veters EpiSeopal Kirche sand beute die Bermählung von Wal reu Fäll ' . ,! ', dem Solzne deS damaligMi Se naiors Fairbanks. Ittdiana. mit Helene Eassidv von hier statt. m waren zahlreiche Geschenke einge lausen, darunter Blilmen von PtKsldent nnd ,ran Roosevelt. L ) ii ch m o r d. W a t SV l 11 c, Fla., l t. Jan. In High SpringS wurde heute Rächmittag da Reger I. Elark gehängt, nachdem ihn ein Mob den Bamen, welche ihn hierher bringen wollten, entrissen hatte. Der Reger war beschuldigt, ein Scdulmädchen vergewaltigt zu haben. Trotz hellen TageS war der 50 Mann starte Mob nnmaSkirt. Gefangene verbrannt. Birmingham. Ala., 14. Jan. Beim Brande des GefängniffeS zu Pratt City kamen heute 3 Gefangene, darunter ein Weißer. um'S Leben; 4 andere find schwer verletzt. Nach dein Brande ließ man die Gefangenen, deren sich großer Schrecken bemächtigte, frei, aber erst, nachdem flj durch den Brand umgekommen waren. Alle Gefanienen sind wieder eingebracht.

Abgefahren: New Bork: La Savole" von Havre. Cheroourg: ..Kaiser Wilhelm II." nach New York. London: Marquette" nach New Z)ork.

Ucr. kwaten-XonftM Amtliche und hulbumtlichr Pflichten und drohende Gefahren. Hadl'see u,,v Laar , V,rziknlfe. Konsul alt muttr iiiin Vl,,lchliher . 5t: sernt, Post uSkrif,der Bcrrfr. Tavidsous Attregttiistkli ,v Vtsolge. Wenigen iiaien dürften die niannigfachcn Pflichten und Obliegenheiten der amerikanischen Konsuln im Anlnde volltominen bekannt sein. Der ainerU kanische Konsul ist zunächst ein Ha'n oelagent. Seine Aufgabe ist cz, in seinem Distritie die Vorzüge der amerikanischen Waaren LU preisen, daö StaaZdeparteinent in Washingtop über in seinem Distrilte vorgetonnnene Erfindungen nnd tFntd.'clungen, solvie über nen eröffncle Hände' s zweige in formirt zu hallen nnd Winke über die vielerlei tlein'n Dinge zu gebe, die. speciell in haldcivilisirlen Ländern, zur Eischließnng nener Handelsbc,',ie!)nn gen geeignet erscheinen. Eine beson oerS schivierigc Aufgabe ist für den Ztonsnl daö Aufstellen von Berzeichnisscn der Waaren, die an seinem Bezirke nach den Ber. Staaten geliefert tverden. Für jede Sendung hat er drei solcher Verzeichnisse anzuferligcn; das eine dekommt der Waarenabsender. das zlveile geht nach dein Bestimmungvrte der iendnng. während das dritte in den Händen de Konsuls bleibt. Die haldamtliä'.en Pflichten des amerikanischen .nonsnls im Auslande wechseln mit seinem Posten. In China z. B. ist er insonderheit dcr Protektor der Missionäre; er fungirt ferner als Richter über die Ainerikaner, die in seinem Bezirke eines Vergehens oder Verbrechens bezichtigt sind; er nimmt Trauungen vor, prüft Testamen le. sucht verlorenes Gepäck aufzufinden, überwacht die für Amerikaner eingc laufenen Postsachen, untersucht Schiffbrüche. trä.v für gestrandete Schiffer und Paffarn Sorge und sendet die Leichname verstorvcner Landslcute nach der Heimath. Manche cnsulatsposten sind mit Nichten vcgehrcnswerthe Aemter. Im Vordergrunde dieser Stellen steht Guayaquil, eine alte, auf einer morastigen Halbinsel gelegenen Stadt in l5cuador. Hier war es. wo der berühmte Ziartonist Nast als Ver. Staaten Konsul voni gelben Fieber dahin gerafft wurde; der Ort war von der Scnche in einem Maße heimgesucht, daß der unmittelbare Nachfolger Nasls nach nuc eintägiger Amtswaltung sich schon wieder aus dem Staude machte und nach den heimischen Penaten zurUckkebrte. In Beirut, Syrien, hat dcr anieritanische ötonsn! acht Akonate im Jahre unter großer Hitze und FcuMtiqkeit zu leiden: in Sansibar. Afrika. vermag sich Onkel Sams Vertreter UN' ter einer Bevölkerung von 200, 00 Köpfen, meistens Negern, nur dcr An ivescnheit von zwei Aankees zu erfreuen. Ein anderer recht unbequemer ttonsulatsposten ist der zu Sierra Leone im schwarzen rdthcilc. wo ständig die Malaria ibr Szepter schwingt. Die südlichste Ver. Staaten Konsu. latsstelle bcsindet sich auf den Falk landsinseln. die nördlichste in Dawson (itn, Alaska. Ziemlich entlegen ist auch der Konsnlatsposten in Hobart. Tasmanien, wo jedoch das Klima wenig stens dem Konsul keinen Grund zu Klagen liefert! Tasmanien gilt als eines der gesundesten Gebiete der Erde. Bedenklich hinwiederum licacn die Ver hältnisse siir den amerikanischen Konsul auf MaVagaskar; auf jener Insl lebende Europäer und Amerikaner müssen mindestens alle drei Jahre ein mal daS Land verlassen, tvenn sie nicht ihtt Gesundheit ruinirt sehen und in ein frühe Grab sieigen wollen. Hu den interessantesten Konsulaten gebort das ans Formosa. Seit der Besitzergreifung der Insel durch die I', panee im Jahre ist es bekannt ge to.'rdkn. daß Fvrinost zu den fruch: !aisten Territorien der Welt zählt. Dem gegentvärisgen dortigen Ber. Staaten onsul Ianieö W. Davidson, einem eitnngsmaiine. war e lnsvN derhett vorbehalten, seine öandRleute iininer und immer wieder ans die gro fstn natürlichen Hilfst raste fformofab aufmerksam zu machen und die Insel alö günstig siir die Tfafagt ameritani schen Kapital'" i bezeichnen. Der i?r f o l a ist denn auch nicht ausgeblieben, zahlreiche Amerikaner haben dort be reit) industrielle und andere llnterneh muuczcn lgründet.

lrznriittittcl von "ZI nlowegcn. 7ir dir von. der Malaria fdiwer heimgesuchten Gegenden bat die c t nische Negierung dk IrMgung und den Verkauf von (5hinin in eigenem Betrieb übernommen. ä weiden tag lich 2? Pfund in Turin erzeugt und dem Kleinverkauf, zumeist mittelst dcr Tabaktrafiken, ausgefolgt. Diese ha f cn es zu 12 Centesimi Cents) pe. Vramm an jeden Kunden abzugeben, während früher die gleiche Gewichts menge von den Apothekern nur zu 25 Ventesimi zu erhalten war. Die Ge meinden und frommen Stiftungen er-halt-n es zu einen, Vorzugspreise von 8 Ceutesiini. Man hat trotzdem im Laufe eines Jahres einen VmNgttvinn von Lire erzielt und gedenkt jetzt den Preis des Chinins noch weiter herabzusetzen. In Oesterreich wurde dieses Verfahren der italienischen Re ai:runq bereits nachgeahmt.

ftKM-H"! 1 ! 1 M 'M"I-H-!-X-M-M-ij.nlg, Hos nnd Tänh l .144 -H l 1' i H H'H''M4 1 114 Gefrorene i e r werden wieder brauchbar wie vorher, ivenn man sie in frisches Brunnenwasser legt. ! ''lark mit Salz vermischt ii:. DaS selbe zieht den Frost an. Herdplatte zu reinige n, Die Platte ivird mit Sleiatohlenasche, die mit'Sodalauge angcfcuuitet ist, rein gescheuert. Wenn Flecke und schmutz entfernt sind, wird db Platte trogen gerieben. Hart n ä d i g c IT i x ch fälle sollen durch den ausschließlichen Genuß von Bohnenmehl ore! gkcheilt werden. besonders wo leöhaf:e Reizung der Darmfchletmhaut i:.it schwäche verbunden ist. Gegen A n sj e c! .i n g. Äaschungen von verdünnter .tarvoisäure o.?er einer Auflösung von öberman ganfaureni Sfaü jind immer rathsam, wenn man nrn Menschen od:r Dingen in. Berührung gekommen ist, lyelche irgend eine Ansteckung befürchten las sen. Eine absolute Garantie abe: ge währen sie nicht. mml Alte, g r ä n g e in o r d t n e H okz Waaren weiß zu scheuern. Gleiche theile Seisenstein und schwarze Seife werden in eincm eisernen Topfe mit Wasser ,u einer Lauge gelockt, und mit 'dieser, einer Scheuerbürfte und scharfent. weißen Sand beginnt man die Reinigung. Tann wird mit heb stcm Wasser und Schlemm trcide ein zweites ii gescheuert. S t a U b flecke !verden leicbt ans folgende Weise beseitigt: Man vcrmische daö Gelbe von einem ii mit etwa? '.'llkohol nnd beslreiche und reibe damit den r;lcd hierauf befench:e mein die wieder troäen gewordene Stelle mit rein'in Waiser und reibe ste zioischen einem reinen leinenen Tuche; zuletzt gibt man wollenen Stoffen durch die Äürste wieder Strich und Glanz. Unbedingt ist zu vermeiden, kühlende Getränke wah rcnd oder kurz nach dem Genusse fetter Speisen oder fetten Saucen zu sich zu nehmen. Das Tvett gerinnt dann im Magen, trennt sich von 'den übrigen Speisen und. da diese g?ronnene ölige Maffe leichter ist. al der übrige In halt des Magens, so schwimmt sie oben auf und erzeug? allerlei schmerzhafte Empfindungen, Druck, Brennen in der Herzgrube etc. Brennenden Spiritus oh? brennendes Petroleum versuche man nie mit Wasser ersticken zu wollen, sondern durch Auflegen mit feuchten Decken oder durch Sand. Sollten durch einen unglücklichen Zufall, oder durch Unvorsichtigkeit die eigenen 5Neider brennen, so laufe man nicht bin uud her. sondern suche durch rasches Um hüllen von Decken, Mänteln und dergleichen und durch Wälzen am Boden die Flammen zu ersticken. Schellfisch zu ? o ch e n. Dcr Schellfisch ioirv geschuppt, ausgeweidet, gewaschen und je nach der Grösze in drei bis vier Theile geschnitten. Nochmals abgespült, thut man denselben in kochendes, nicht zu schwach gesalzenes Wasser und füllt den Schaum ab. Wenn dies zu kochen beginnt, ist de- Fisch gar, weiter kochen darf er nicht. Zum Einziehen des Salzes lästt man ihn noch eine Weile in Salzwasser, richtet ihn recht heiß an und siibt geschmolzene Butter. Senf nnd ötartofseln dazu Linsen-Suppe. Nachdem man ein Pint Linsen in Wasser ausge quellt, gieszt man das Wasser ab und streicht die Linsen durch ein Sieb. Indes; hat man feingeschnittenes Wurzelwm in zwei bis drei Quarts guter Bouillon oder tn der Briihe von Rauch fleisch oder Schinlen mit etwas Wasser weichgekocht Und sü.it das Linfenpnree hinzu, UM es noch Stunden damit u verkochen. Kurz vor dem Unrichten tl"it man einige Löffel geriebenen Barmesankäs in die Suppe, lau. i'.m einmal flüchtig mit aufwallen lind Ml dann oie Suppe zu lisch. tt 1 1 t 01 A q n a r i e n. leinen vorzüglichen Mitt zu diesem Zwecke er hält mau durch Zusammenschmelzen vvu aieich-u -ü i io i l ii Schtveelblumen und seiu pu'verisiriem Bimsstein. Die Masse wird warm ansgetrigen. Oder man schmilzt fein gevulverien Bims stein mit aleichvicl Schellack oder Schwefel zusammen lind treibt die "'ssc neih ans. Auch eine Mischung von ungelvsch ein. le,''t s-'in gevulvcr tcm .iaik und dcr nöthigen Menge t'iweift, womit man die Ränder des Aquariums verstreicht, kittet ias vot trefflich. Sobald dieser 51 itt vollkom men trocken ist. überstreicht man ian mit geschmolzenem Paraffin. jV x t B e ! e r a n e n aus vkin mexikanischen Kriege, dl bisher eine Monatßpension von $N bezogen, sind Nach einem Entscheid des Penstonskommissärö zu einer Erhöhung aus $2 monatlich berechtigt,

Aerzte

Dr. L. H. Herbert, Deutscher rzt. Crabuirt Kaisers. Nnivcrs. WM. 120 Ost Qkio 2rr., Van orhis Gebäude

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