Indiana Tribüne, Volume 27, Number 120, Indianapolis, Marion County, 12 January 1904 — Page 4
Judiana Tribüne, 12. anuat 1901.
Zndiana Tribüne. Hkraultaedkn von d,r utsve Indianapolis, Ind.
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Präsident.
Harry 0. Ibudium
WcfrtjafuMocnh No 31 Süd Delaware Straße. Telephone itr:l ut thc p Offlee of Inriianapolic cond cl matter.
Unzuverlässig Zeugnis;
Die einander widersprechenden gtw genaussagen, die bei so vielen Pro zessen von völlig einwandfreien Leuten gemacht werden und es dem Richter so unq.'lttein erschweren, sich ein klares Bild über die Vorgänge zu machen, fangen auch bereits an, im Verhör vor dem lhicagoer l5oroner nach dem Thea terbrand eine wichtige Nolle zu spielen. Das Bedauerliche dabei ist. dah es den Tchuldigeil möglicher Weise flelin gen wird, in ffolge dieser einander wj. d-rspiechendcn Zeugenaussagen sich der Strafe zu entziehen. In der unge
Heuren Aufregung dc Augenblicks ha den viele der Geretteten ganz verschie dene rnorüde von der Katastrophe tWh psangen und schicken sich nun an. ihre Wahrnehmnngen unter i?jd zu Proto kvll zu geben. Man hat in neuerer ;eit vielfach mit der Glaubwürdigkeit von eugenauS sagen erperimentirt und ist dabei zu Überraschenden Resultaten gekommen. Xic nämlichen Eindrücke hahen sich sast immer im Gehirn einer gröberen An zahl von Personen ganz verschieden, oft in direkt entgegengesetzter Weise abge spiegelt. Dabei waren offenkundig alle Im gen aufrichtig bestrebt, unentftellt die Eindrucke zu schilderu. die sie eiupsau gen hatten. tijanz begreiflich daher, dafc auch schon jetzt nacb den verschiedenen ?n genauSsagenIder (iZerettetcn das Schre ckensbild des Theaterbrandes al ein ziemlich verworrenes erscheint. Voraussichtlich werden die Vertheidi' ger der Angeklagten die widersprechenden Zeugenaussagen zu verwenden hu chen, um es den Schuldigen zu ermög. lichen, durch die weiten Maschen der JllinoiserZGesetze hindurch zu schlupfen. Dabei aber sollten sie keinen Erfolg haben. Es wäre ein Unglück, w?nn der gräßliche Tod so vieler Hunderte von Unglücklichen ungesühnt bleiben, wenn der verbrecherische Leichtsinn, wel cher an der schrecklichen Brandkata strophe schuld war. nicht bestraft würde. Nur durch möglichst strenge Bestrafung der Schuldigen könnte für andere leichtfinnige Geschäftsführer von Theatern ein wirksames abschreckendes Beispiel gegeb?n werden. Wie abweichend auch die ZeugenauSsagen in vielen Beziehungen sein mö gen. die Thatsache wird jedenfalls da durch nicht auS der Welt geschafft, daß die SicherheitSvorrichtungen in Um feuergefährlichen Gebäude Alles zu wünschen Übrig ließen; sonst würde es gelungen sein, die Flammen rechtzeitig zu ersticken. Im schlimmsten Falle hätte eine Pani' verhindert werde,, können und der Verlust an Menschenleben würde nicht annähernd so schwer ge worden sein. tzs kann unmöglich schwer sein, fest zustellen, wer für tdie Verletzung der Sicherhcisvorschriften und für das Fehlen aller Rettungsvorkehrungen in dem niedergebrannten Theater verant wörtlich ist.
stattfindet, muß als ein hochwichtiges und auße?ordentlichS Ereiqniß betrach tet werden. Beinahe mittellos begann er vor 25 Jahren feine Existenz, heute steht er finanziell unabhängig da; ein Zeichen, daß er feinem Namen in mehr als einer Hinsicht Ehre mucht. Daß ein so ungewöhnlicher Erfolg nur da durch ermöglicht werden konnte, daß begabte Männer die Führung in bei Hand hatten, ist selbstverständlich.
Schwarzes Gestndcl Wird wieder typifl in Itldpls. Was woÄten die Nigger mit dem Pulver .'
Bisher waren die Berliner Blät' ter diejenigen, weiche die Kriegsgefahr am ruhigsten beurtheilten; nun kommt aber auch U ..Lokalanzeiger " und bezeichnet in einer Petersburger Depesche die Lage als weit ernster, als in Bcr lin im Allgemeinen angenommen werde. Das Wichtigste in der Auslassung des
Blattes ist die Ankündigung, der fried ,
liebende Zar bestehe auf einer auSführlichen Veröffentlichung der beiderseits gen Verhandlungen, wohl um der Welt die Reinheit der russischen Ziele zu zeigen. Allein trotzdem die Mittheilung aus authentischer" Quelle stammen soll, möchten wir ihre Richtigkeit doch start bezweifeln. Einmal wird Rußland ganz sicherlich nicht das Land sein, das eine solch' ungewöhnliche Neuerung in der Diplomatie einführt und zweitens wäre ein solches Vorgehen, duS an sich schon ein Tadelsvotum enthät, AUeS eher, denn ein Schritt in friedlicher Richtung.
Die Silberfeier des Unabhängigen Turnvereins, die am nächsten Mittwoch
In seiner Nede vor den Jutveliren zu Birmingham gab Ehamderlin die größte Mühe, den Krieg gegen SüdAfrika zu rechtfertigen. Dann aber berühr!.' er die Stellung lZroßbritannienö feinen Kolonien gegenüb,.'?. Er erklärte unter Anderem, daß er in der Einbildung von einem mächtigen Reich träumte, welche die steilste Höh" er llvmmen. zu einer sünfttlafsigen Stel luug deenerirt wurde, dann aber mit frischer ugeudkrast eine große Zu kunst vor sich sah. Sonderbarer Schwärmer!
Die Amtsuittdtakcit des rassischen troßsürsten Alci ander Michcielowitsch hängt mit den Machenschaften Besobrasow'S zusammen, deS Staats setretärS des laren. Besodrasow ist ein plötzlich aufgetauchter Mann, der heute da? ganze Vertrauen des Kaisers besitzt. Er war es, der Witte zu Fall brachte, sich stark ansetzte, um LamS dorff und Kuropatkin z erschüttern und den Admiral Alerew förderte. Besodrasow hat früher in der tfb valiergarde gedient, die jesit sein Bruder, der Generalmajor, tommaildict. Er hatte schon vor langer Zeit seinen Abschied genommen, trat aber zu An sang der Regierung Alerander's dadurch in den Vordergruud, daß er daS Haupi der sogenannten Heiligen Liga' Ochrana) wurde, welche den Personlichen Schutz des Kaisers bilden wollte, aber auf Autrieb von Plehwe, der damalS Polizeidirektor war. aufgelöst wurde. In den letzten Jahren hatte er dem Ezarcn häufig Denkschriften zugestellt, die nicht ohne Wirkung blieben.
Der unerhörten Ernennung deS Wirklichen StantsratheS zum StautSSekretär des Kaisers lein Posten, den nur die höchsten Beamten und keineswcgS alle Minister erlangen) ging die folgende pikante Episode vorauS: Als Witte dem Kaiser über die t irtresfliche Beschaff'nheit der Mandschurischen Bahu Vertrag hielt, bemerkte der Kai' ser: Da sagt mir aber Besodrasow, daß die Bahn schlecht sei'." Worauf Witte antwortete: Glaubt Eure Majestät wirklich einer Privatperson mehr als Ihrem Staatssekretär und Minister" Gleich darauf sei Besodrasow zum Staatssekretär ernannt worden. Vor zwei oder drei Jahren hatte Besobrasow mit den Beamten der kuiserlichen Kanzlei, Swjäginzew und Wonljärski, sowie unter Theilnahme der Großfürsten, des Konsuls in Seoul
Matjnnin. AbasaS und Anderer eine Aktiengesellschaft gebildet und von der koreanischen Regierung eine Konzession zur Ausnutzung von Wäldern und Bergwerken in Korea erhalten. Auch der Kaiser selbst ftnerte 500,000 R .l. bei bei. Ter Einfluß von Besodrasow auf den Kaiser steigerte sich außerordentlich, nachdem er seine Denkschrift über die Mandschurische Bahn eingereicht hatte. Er legte sich offenbar auf Politik des fernen Ostens, und auf seine Initiative geht die Begründung der Statthalterschuft im fernen Osten mit all den ungeheuren Vollmachten zurück, die die Gesellschaft in Erstaunen gesetzt haben. Es sott nämlich der Plan Besobrasow's sein, die Politik deS fernen Ostens von der Gesammtpolittk Rußlands zu tien nen und politischer Minister für den fernen Osten zu werden. Die Hofkama rilla scheint diese Pläne zu unterstützen. Hoffentlich gelingt es dem Großfürsten Alerander Michaelowitsch, diese Unheilvollen Pläne zu durchkreuzen.
Jndiana Demokratie Club.
Die neuen Beamten
Bei der gestern abgehaltenen Wahl des Jndial.a Democratic Club wurden die folgenden Beamten für das neue Jahr erwählt : Präs. Elliott R. Hooton. 1. Vice-Präs. John Carlon. 9. Vice-Präs. L. I. Hackney. Secr. ffrank P. Baker. Schatzm. Wm. K. Sproule Jr. Directoren Hiram Browu, John I. Appel, Hy. Friedmann, Frank E. Gavin, M. A. Ryan, Jas. E. Mc Cullouch, John P. Hendnson und JaS. L. Barnett. ?
Die Neger in Indianapolis brachen gestern wieder einmal los", um amerikonisch zu reden. Denn die Schwarzen von Indianapolis schienen darauf au, überall Unheil anzustiften. So wurden z. B. die Radlcrl'olizi sten Duncan und Hüll zu dem Ge. schäftSlocale der Ban Eamp Hardwäre tfo." gerusen. wo ihnen mitgetheilt wurde, daß mehrere Nigger dort eine Quantität Schießpulver etc. gestohlen hätten. Die Beamten erwischten dann auch an West und Washington Straße die beiden Nigger Harry Har ris und Nat. Smith, in deren Besitze mit Pulver gefüllte Büchsen, 2 von je 26 Pfd. und 1 von 12. Pfd. gesunden wurden, die auS der benannten Handlung gestohlen worden warnt. Xic Beiden wurden einstweilen we. gen Diebstahls gebucht. Sie verweje gerten jede Auskunft, als sie befrugt wurden, was sie mit dem Puloer ansangen wollten. S ch l e ß f e r t i g e r N i g g e r. Unter der Anklage der mörderischen
Schießerei wurde gestern Abend gegen 11 Uhr von den beiden RadlerPolizisten Grisfin und AmSden der Neger Thomas Pation von No. 805 Lusayette Place eingesteckt. Der Nig' ger war schlechter Laune heimgekehrt, batte mit seiner sogenannten Fran
Krakehl angefangen und schließlich zwei Revolverschüsse auf sie abgefeuert, die glücklicher Weise ihr Ziel verfehlten. m , mm Ein (Yala-Taq in der (Germania Halle. Anläßlich der Einweihung deS renovirten Eafe'S und der Bar hatte ge ftern die Germania Halle sich ein prächtigeS ffestgewand zugelegt. Unter Leitung deS Herrn Victor Jose. deS zuvorkommenden und umsichtigen Eigenthümers, war dieselbe in wundervoller Weise decorirt worden. DaS Ease war durch Guirlanden aus Immergrün und tropischen Gewächsen in einen Garten verwandelt worden, in welchem einem jeden Besnchcr der
Aufenthalt ein angenehmer fein mußte. AuS den Guirlanden aber schienen wie Leuchtkäfer elektrische Glühlichter, welche die Decoration erst zu einer stimmungSund wirkungsvollen machten. Prächtiz war auch der Raum vor der Bar geschmückt, mehrere hübsche Bilder und eine Anzahl gediegener Steinkrllge trugen dazu bei. daß die Bar jetzt einen anheimelnden Eindruck machte. In Schaaren strömten die Besucher herbei und für deren leibliches Wohl hatte Jose in feinster Weise gesorgt. Unter einem aus Immergrün gebildeten, und von elektrischen Lichtern be leuchteten Baldachin war ein LunchBüffet aufgestellt, welches allenur denkbaren Delicatessen enthielt. Auch bei der Arrangirung dieses Büffets hztte eS an gutem Geschmack nicht gefchtt, so daß die schmackhaften Speisen den Gästen erst recht munden mußten. Dazu lieferte Montani's Eapelle, welche hinter einer Palmenlaube versteckt war, gediegene Unterhaltungmusi!. Den ganzen Nachmittag entwickelte sich in dem so festlich geschmückten Cafe ein fröhliches Leben und Treiben und es kann ohne Uebertreibung gesagt werden, daß die von Herrn Jose so hübsch arrangirte Einweihunsseier in jeder Beziehung ein schöner Erfolg war. Nächsten Samstag Wiederho l u n g der Einweihung 5 Feier. Am nächsten Samstag Nachmittag wird eine Wiederholung der Einweihungsfeier mit Decoration, Musik und extrafeinen Erfrischungen statt s!nde.i, da es gestern vielen Hunderten von Freunden deS Gastgebers unmög lich war, sich an der Feier zu bethei ligen. Hl GrundeigenthumS Nebertragungcn.
. , Licht in jeder Nacht und während der ganzen Nacht" Die Grundlage der neuen Beleuchtungs-Specifikationen.
Eugene M. Wilson an Herman C. Emmert, Lot 8, Denison Park Add. $1000. Julius P. Michael an Charles C. Robinson S.., Lot 30, LazaruS Pierc'S Meridian Place Add. 83500. Frank M. Millikan an Cyrus E. Barrett, LotS 4, 6 und 7, Cooprr ch PickenS' nordöft. Ad. $1100.
Die 30 und mehr Seiten im Druck umfasieuden Specificationen für den neuen städt. BeleuchtungS Eontract sind gestern vom Mayor und der Be hörde für öff. Werke nochmals formell, aber nur provisorisch gutgeheißen wor den. um der Bürgerschaft zunächst Gclegenheit zu geben, ihre Meinung übe? die versch. Bedingungen kundzugeben, etwaige Aenderungen zu veranlassen etc. ES würde zu weit führen und c.uch keinen Werth haben, hier die gesammteu Specificationen im Wortlaut wiedazugeben, und sollen deshalb nur die Hauptpunkte kurz angegeben werden : Der nene Beleuchtttttgs-(vntract soll am 1. April 1005 in Krast treten und
sieht derselbe Beleuchtung während 'eder Nacht nnd der ganzen Nacht vor. Die Mondschein Beleuchtung wird adgethan. Die electr. Lichter oder Laternen müssen 1 Stunde nach Sonnenuntergang llno bis zu Stunde vor Sonnenaufgang brennen. Die Eo.. welcher der Eontract zucrkannt wird, muß sich verpflichten, der Stadt eine jährliche Abgabe von 5 Procent ihrer Brutto. Einnahmen zu zahlen, ferner muß sie für getreue Befolgung des (5ontracteS $.'.0,000 Burgfchaft stellen. Bon Anfang an sind mindestens l'iOO Bogen-Lichter in Betrieb zu stellen, denen jedoch späterhin 500 mehr beigefügt werden müfsen. Die LeitungSdrähte müssen in unterirdischen louducten angelegt werden, während sttr die Lichtpsosten hübsche Modelle, nach Art der europäischen Boulevard-Psähle, bevorzugt werden. Die Rate sür electrische Beleuchtung ,Glllhlichter) in GeschästSlocalen .'c. soll lO EentS per 1000 WattS nicht über-
steigen, andererseits soll die Gesellschaft gezwungen sein, Privatknnden Licht und BetriebSkraft zu liefern, falls sich die Petenten verflichten, für die Dauer von 5 Jahren für 25, oder mehr Lichter von je I! Kerzen-Stärke zu zahlen. Die Stadt behält sich das Borrecht, nach Ablauf des EontracteS. falls die Gesellschaft keinen anderen Freib-ief hat. die BetriebSanlage :c. anzukaufen. In dem betreffenden Falle soll ein Schiedsgericht oen Werth ic. bestimmen.
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Haben die zutunstigen .ahnärttc zu bestehen.
Heute, morgen und am Donnerstag hält die Staatsbehörde für Zahnarznei Kunde in der Senat Kammer im StaatZhause ihre zweite Prllsung von Applicantcn um StaatS-Licensen ad. Soweit haben sich 2", Kandidaten zu dieser Prlisung angemeldet. Dieselbe erstreckt sich auf Operative Zahnkunde. :'eucr? Dcntisteie, Histolo gie, Mund-Operationen. Bacteriologie. Pathologie, Therapeutic, Anato mie, Physiologie. Chemie und Metall künde. Am 3. Tage werden alle Can didaten zeigen müssen, was sie practisch leisten können. Die Behörde besteht aus folgenden Zahnärzten : M. M. Haas, vansville, Präsident: D. Stine, Indianapolis, Secretär ; M. A. Mason, Fort Wayne ; F. M. Sparlv. Rushville und g. R. Hcnshaw, Middlctown. Die Prüfung be ginnt um 9 Uhr heute Vormittag.
c. l u.
Die neuen Beamten.
In der gestern Abend abgehaltenen Versammlung der Delegaten der (ientral Labor-Union wurden für daZ nächste Halbjahr die folgenden Beamten erwählt, resp, wiedererwählt: Präsident Edward P. Barry, wiedererwählt. Vice-Präsident Geo. Gunrey, Molder's Union. Finanz Secretär Dwight Stoddard. Painters' Union. Corr. Secretär Hy. Simon. Pain ters' Union. Schatzmeister Frl. Lillian Frede ricks. Garment Workers' Union. Trustecs Frank Broden, Hy. Friedmann und John W. Madden. Statistiker Frank Gurlcy.
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Wir sprechen in irqend etncm StadttheN für Wäsche vor. 224 W. Maryland. ed ?hone o.
Behörde sür off. Werke. Der 27. I a n. der Termin für i n r e i ch u n g der B e lcuchtungS. Angebote. Die Behörde sttr öss. Werke beschloß, in ihrer gestrigen Sitzung, wie als wahrscheinlich angekündigt, bis zum 27. Januar Angebote für den neuen städt. BcleuchtttngSontract entgegen zunehmen, während der Kontrakt selbst am ' I. März vergeben werden soll, wenn möglich. Die Specificationen deS nenen EontracteS sind an andeicr Stelle angeführt. Fehlerhafte Seitenwege. Als Vertreter der Grundbesitzer an der 28. Str., zwischen Annetta Str. und BarneS Ave., protestirte & A. (5oleman ßegen die Bezahlung des Assekments sür Cemeiltirung der Sw., we?Z die Arbeit nicht entsprechend den ontract'Bedingungcn ausgeführt wor' den sei. Die Angelegenheit wurde unter Berathung gezogen. e r e ch t e Klage. 40 und mehr Patrone der Stock ')ards Ost.Michgan.Linie der Straßenbahn erhoben vor der Behörde sor mellen Protest gegen den elendigen Betrieb der Stock ZZardS st-Michigan Linie und verlangten unbedingte und
sofortige Abhülfe. Sie klagten, daß das Vieh, welches in die Stock ')ards. beziehungsweise auS denselben befördert wird, besser bedient wird, als die Menschen, die gezwungen sind, die Wagen der genann ten Linie zu benutzen. Die Behörde
beschloß, die Straßenbahn-Gesellschaft j
um sofortige Beseitigung der Uebel stände anzugehen. Die I n t e r u r b a n - F r a ch t -Klage. Bezüglich der verschiedenen Klagen hiesiger Firmen über Jnterurban-Ll-nien, die sich bisher weigerten, Frachtgüter zu tranSportiren. respective zu
hohe Raten für die Frachtbesörderung . berechneten, hat Stadtanwalt Warrum i gestern in einem Gutachten der Behörd? j für öffentliche Werke mitgetheilt, dah die Jnterurban Bahnen durch ihre Freibriefe gezwungen sind, den Fracht Transvort zu beireiben, und zwar bil-' liger als die Eisenbahnen, und daß ! denselben ihre Freibriefe entzogen wer-'
den können, falls sie sich weigern, auf die betreffenden localen Bedingungen einzugehen. Zu hohe Forderungen. Als zu hoch verworfen wurden von der Behörde die von den beiden Tel? -Phon-Gesellschaften eingereichten Angeböte für die Lieferung von Fernsprech Dienst für die Offices der B. o. W. Die New Telephone Co. verlangte $280 für 7 Telephones, die Central Union TelephoneCo. 5250 für 5 Fernsprecher.
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