Indiana Tribüne, Volume 27, Number 115, Indianapolis, Marion County, 6 January 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne, . Januar iwffl.

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Eingesandt.) An die Redaktion des Täglichen Te. legraph-. In M)um Tonntagsdlatt bat Herr C. S. wer immer der sei eine Kritik an Vortrügen und Konzerten ge übt. wie sie nun schon seit mehreren Jahren den Mitgliedern der Deutschen Vereine geboten worden. Soweit mir dabei klar wurde, han bclt es sich bei dem Einsender sowohl um Quantität als Qualität des Geb tenen; denn beide scheinen sein Mihfal len erregt zu haben. Richtig ift eS zunächst, wenn Herr S. Zonftatirt, daß die Vorträge des Sozia len Turnvereins nicht entsprechend be sucht werden. DaS ift eine Klage, die jeder Turnverein führt. Richtig ist auch, das die meisten der Besucher zumeist Frauen sich aus persönlichen Rücksichten gegenüber dem Redner (oder Verein) einstellen. Gänzlich verkehrt ift aber die Behauptung. daß gewisse Leute eine Ver pflichtung hätten, geistige Bestrebungen zu fördern. Eine solche Verpflichtung besteht nicht. Wem höhere Interessen kein Bedürfniß sind, können sie noch viel weniger eine V e r p f l i cht u n g sein. Der Einsender kommt aber zu dem seltsamen Schluß, daß alle diese Vor träge keineswegs eine Erholung oder gar Anregung böten, sondern nur ob ihrer Lange eine Ermüdung eintrügen. Das soll doch wohl statt lang, lang w e i l i g heißen, denn ein langweiliger Vortrag ift immer zu lang. ftl hat z. B. Herr Dr. Hohlfeld kürzlich einen Vortrag über ..Das deut, sche Volkslied" gehalten. Er machte auS dem 3ma keineswegs eine Erzählung, für die Jugend und das Volk bearbeitet, sondern behandelte die 5ache wissenschaftlich. Nicht fachwissenschaftlich, sondern populär-mifsen. schaftlich. Solche Dinge gerathen manchmal in die Länge, werden hie

und da auch etwas kathederhaft vorge tragen. Ich halte eö aber ein te,ti inonium paupcrt.it is sie darum für langweilig zu erklären. Sie, Herr S., nennen des eine Ge dulosprobe. Ich zweifle ja $ax nicht, daß Ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt worden ist. aber das ist doch wirklich nicht die Schuld des Redners. Meinen Sie nicht auch? Vielleicht interessiren Sie sich nicht für die deutsche Dichtung oder vielleicht wissen Sie des ser den Geschmack des Publikums zu treffen, und in diesem Fall ist eS höchst unrecht von Ihnen. Ihr Licht unter den Scheffel stellend, Ihre Dienste nicht dem Verein anzubieten. In dieserHinsicht sagen Sie: ..Ueber Haupt scheint es die Ansicht der Unter nehmer von Unterhaltungen jeglicher Art zu sein, nur recht viel zu liefern; auf den Geschmack deS Publikums scheint eS nicht anzukommen. Dies i st auch in den Eoncerten im Deu!jchen Haufe, abgesehen von der klassischen Musik, welche von höchsten einem Duzend der Zuhörer verstanden wird, zu kritisiern, nämlich die Lange des Programms." h verstehe den Satz nicht ganz. Sie werfen da mehrere Dinge durch einander. Abgesehen von der klassi' schen Musik, welche von höchstens einem Dutzend der Zuhörer verstanden wird" -,

wollen Sie da etwa unsern Klassikern etwas am ,'jeug flicken Da sollten Sie schon au KlugheitSrücköchten als Vertreter des öffentlichen Geschmack nicht thun. Wenn Sie aber gar verlangen: Kein ortrag. und sei er der gedie genste. musikalischer oder sonstiger Art. darf länger al eine Stunde dauern, um genußreich zu wirken: wa über diefe Zeitmaß geht, wirkt nr ermü dend imö trägt dazu bei. da Genossene, wenn noch so schön, in Vergessenheit zu bringen", so sind Sie damit in einem bkdauernSwerthktt Irrthum befangen. Robert ngersoll sprach meist gegen zwei Stunden ohne zu ermüden. Mar Heinrich hat man gerne stundenlang gelauscht und Theodor Thoma (doch auch ein Mann von Geschmack) ljut schon manche Konzert von zweieinhalb Stunden gegeben, das nur aus den Klassikern bestanden hat. Man kann eS eben nicht allen Leuten recht machen, auch dem Publikum nicht immer. Leute, wie Beethoven, Wagner. Shakespeare und Schiller lassen ihre Werke nicht mit der Elle abmessen und so lange die Welt steht, hat sich ein etnfichtSvolle Publikum nach ihnen ge richtet und nicht umgekehrt; und ich bin auch überzeugt, daß Eie hierin keine Aenderung zu Wege bringen werden.

Wenn Sie aber zum Schluß in de furchtbaren KassandraRuf ausbrechen, daß erst, wenn das Pudliktim gänzlich fern bliebe, eine Aenderung einträte, oder gar, baß dann die viel geschmäh' ten Skatspieler sich dem wahren Kunst genuß hingäben, so regen Sie sich un nöthig auf. denn das erleben wir Beide nicht mehr. Von den Concerten eines deutschen Gesangvereins gewiß nicht, vom Skat spiel erst recht nicht und von geistigen Bestrebungen im schlimmsten Fall nur darum, weil für solche Dinge eben ein allgemeines Publikum schwer sich finden läßt. Surnin.i summurum, begehen Sie einen doppelten Febler. Zunächst den. zu kritisiren. wo besser machen so im endlich viel schmerer ist; und dann, zu tadeln, wo uneingeschränktes Lob am Platze ist. Wenn Sie jemals Zeit und Geld, Mühe und Arbeit durch einen Verein der Allgemeinheit geopfert haben, dann wissen Sie oder sollten es wissen, daß unsere deutschen Vereine schier Unmög liches an Trefflichkeit ihren Mitgliedern bieten. Wenn Sie aber gerecht fein wollen, so togioen Sie mit mir übereinstimmen, daß die großartige Geduldsprobe, von der Sie sprechen, die von Ihnen angegriffenen Unternehmer von Unterhaltungen jeglicher Art" bestanden haben. Das sind die Leute in jedem Verein, die sich nie scheuen, geU und Geldvpfer zum augemeinen Besten zu bringen; und wenn Sie sich über Etwas wundern sollten, wäre es darüber, daß es diesen Leuten noch nicht eingefallen ift, die Vereinsmitglieder einen Theil ihrer Kosten tragen zu lassen. Tie einzige Entschädigung dieser Herren und Damen hat bislang nur in dem allgemeinen Beifall des Publikums bestanden, das fehr wohl weiß, daß die jährlichen Beiträge in einem idealen Verhältnisse zu der Fülle des Gebotenen bestehen. Indianapolis. 4. Januar 1904. Richard Lieber.

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esGichtlich, Tkatsachtn. Die edeln Briten können sich noch itttfl nicht über die vom deulsä.n f.a::x zu Hannover gehaltene Reoe ruhigen, rn welck,:r Wilhelm der jttttHc auf die Thätlich.' verwies, beiß oic :e;:t scheu Regimeier unter We Itligtal'j B.'feh! und die Prcus'n .:n:er Blü.'c das englische Heer bei ü!atcrlco vot einer Nitirriar? bewahr Rslcft britischer Lesact hat We!ftigiON mit seinen tlng:ä::dern in jener acht gesiegt und Bliicher vor einer icderla: demahrt! Wir haben 'azon in einem früheren )l'..fsatze wrclcc-!. dah unter dem Sefelle iti mglischen GennslD bei Wa:er.oo .?0.0)0 Deutsche. 2.000 rv.c 'ä;;ccr und 18.00 Holländer fcch--ten, daß WcJiugon am lU::i:e der Schlacht seufzte: Jch wollte die Nacht rän.c, oder Bacher" und daß schließ id) dieser nach einem Gewaltmärsche ncd) rechtzeitig auf dem jiampfxlaye -intraf. um Napoleon eine vernietende Nie: 'rlage m bereiten. Tarous geb: für jeden vernünftigen ?7Zensen. welcher der Wahrheit die hre geben will, doch klar hervor, daß Vellinoton ohne seine deutschen Hülfs .ruppen nickt im Stande c,ewe'en kväre. bis zum Abende das Schlachtfeld u uvten und dast Tlücher die En s-'lm,-;. d. h. die verniauende NieVerlage der Franzosen herbeiführte. Ven Se'.en der (ngländer i't es nicht nur höchst unanständig, sondern nich lhörickt. daß sie einen 3ieg beanspruchen, den sie ohne Hülse der Deui ''cb'n nickt erringen tonnten und nicht .'rfochten haben, wennschon Jedermann c-ern anerkennt, daß sie auch in jener blutiaen Schlackt tapfer fochten.

Wenn aber von brinscher eite gar öeauvtet wird. dß nicht Blücher dem Wellington Hülfe in der Noth brachte, sondern, daß im Gegentheile Wellingzon den Blücker retiete. so heißt das denn dock die Unverschämtheit und die Dummik auf die Spitze treiben. bat sich in Wirklichkeit Wellington wäbrend der entscheidenden Tage im Juni 1S15 Blücker gegenüber in einer Weie benommen, die ihm. qe'.inde gesagt, durchaus nickt zur Shre oereickt. Ter englische General hatte dem ..Marschall Aorlvärts" seine Unterskützung zugesagt und dadurch letzieren veranlaßt, am 16. Juni be: Lignl) eine Schlacht anzunehmen, der er sonst ausgewichen wäre. Er theilte Welüng'.on seinen Entschluß mit. aber der Engländer tanzte auf einem Balle zu Lrüsse'; er ließ den preußischen Gen ral schnöde im Stich und so wurde dann Blüctxr am 16. Juni von Napoleon geschlafen. Wellington bat be--K-nnUich später die preußischen Truppcn als einen bewaffneten Pöelhaufen larmed mob) be'ichnct; daß aber in diesen ju'iaen Soldaien. die meist e.st kurze eit dienten, eine ausgeichne.e

.'.'ianneszuchl errichte, bennelcn m dadurct,. daß sie schon zwei .Tage nach jener Niederlage die ran;osen sck'u-

a.m. darunier Die aire otio dic iuhuc leiste Ngpoleon''.'. die S'iiM' und den Ttolz der, französischen Armee. Wäreu die preus.schen Neginienter in der ?hat nur ein ..bewaffncier 1'ödelhaiife- gewesen, so würdcn sie .) einer Niederlage, wie die bciLignn es war, uSeinandergelaufen und nicht im Stande gewesen sein, zwei Zat später die befttn Truppen $tttitl :ich5 i schlagen nd zn zersprengen. Gneisenau. Viiicher's Ceneralstab.chef. sehte sich am Abend des 1. Juni an die Spit'.e der prellßischen Truppen und rerfolgle den eind so nachdriililii. daß delle Nttck;ug in wilde Flucht ausartet nnd Napoleon fast in die .stände tx Prei'ßen gerathen wäre. Seinen Wagen sammt vielen Kosiba' -stcn erbeuteten sie. wwie alle .ano' ,-en und sämtliches Gepäck der .anzosen. Wellington hat also Blücher nicht gerettet, sondern durch seinen Wortbruch den prel'.ßischen lteneral eine? ','Nederlast' ansaeseht. Ta.'egeu oer ,lt V'ücher nicht (Mleickeä mit &UI l'.'m. sondern spornte seine Leute an. .lle il'.re Kräfte aufzubieten, um dein gemeinsamen ?inde einen versncktcnden Scha '" versehen. So siel:t eS m die gcsch cktlichen Thatsachen! Denkmäler besitzt Berlin außer den pom Kaiser besleilten v.'o von ihm eze ten Denkmalgruppen in der i ,!ll'e ar ci! 61; zwei davon ftktten Krauen, die Königin Luise und die ttaistrtn Äugufta. dar. on den iibri' gen i!' kommen 32 aus l5imlistcn nnd

:o aus Militärs; der in Uniform dar ge'tell'.e i;muul iji dabei unter de irtjtccii gerechnet. D i e größte N a I l e wurde in Neuguinea, Australien, gefcügen. Die (esanimtlänge dieses ilsiesennage thier beträgt geoc.i 28 oll, V0N denen 12 Zoll auf den Gtbwanz entsallen. Adgeselzen von seiner Größt i'.)nelt das Hier genan der a?tvöl)nlichen statte. (5s nnterscheidet sich ron ii,r jedoch durch die besondere Kö'nge und rrm der !l''0rdcrzäl)ne und die schwarze und gelbe arle des Schwanzes. I a r b e n. s i n n hat daö weibliche Geschlecht im Allgemeinen eir.tn viel ausgesprocheneren als daö männliche. Unter 1.! ffrauen waren nur 31 farbenblinde (0.25 Prozent), wahrend bei iunnern wenigstens W.2T) Prozent sich finden. Die Erklärung liet nlcht in einer verschiedenen Veranlagung, sondern in der viel häufigeren Beschäfligung dcr Frauen mit farbigen Öls genständen.

?te SptritttS SlusNeNnng. Die internationale Ausstellung füi .,!tU. Verwerthung und Gährungs,vZve, die im April 1904 in bn Wiener Prater - Rotunde eröffne! wec.)cn wird, verspricht große Bedeu tnng zu gewinnen, insbesondere durck die außerordentliche Betheiligung dei deutschen Spiritus - Industrie. An der Versammlung der Commission bethciligten sich sieben reichsdeutsche VerKreter. Zu den Ehren - Präsidenten, dem jetzigen Handels - Minister Baron (5oU und dem früheren Handels-Mini-fter Tr. Värnreiiher. haben sich der deutsche laatssekretär Graf Posa. dowsty und der französische AckerbauMinister Mougeot als Ehren Präsidenten gesellt. Der Obmann. Scl tions lcf Einer, der ehemalige öster reichiscke Gciieral - Eommissär auf der letzten Pariser Ausstellung, der diese Spiritus - Ausstellung angeregt hat, stellte für Oesterreich von vornherein den praktischen Erfolg in Aussicht, daß man die Verwendung de Spiritus als Licht-. Warme- und Kraftquelle nun mehr auch wesentlich erleichtern werdk durch Beseitigung der Kontollgebühr für technischen Spiritus, durch Zulassung eines billigen, schon erprobten Tenaturierung-mittels und durch Festsctzung eines ständigen Preises für Motoren - Spiritus durch die Fach, gruppe der österreichischen Spiritus Industriellen. Aus dem Bauberichtk des Baurathcs Ludwid Erhard ist zv entnehmen, dast Deutschland in bei Rotunde eine betriebsame Spiritus stadt" ausstellen :vird. aus leichten Ver jen. in denen die mannigfaltige Ver Wendung des Spiritus für Beleucht

tungs- und Heizzwecke im Betrieb ge zeigt wird, und mit minaretartige' Masten als Träger für Spiritusglühlicht. Für den Park hat eine deutscht Firma eine Eisenbalm angemeldet, du mit Spiritus Lokomotiven betriebe! wird. Auch Dampf - Feuerspritzer mti Spiritusheizung werden dort vor gefiihrt werden, und wahrscheinlich" wird die deutsche Heeresverwaltunc Spiritus Automobile für militärisch Zwecke ausstellen. Eine besonder Merkwürdigkeit soll das Spiritus Theater" in der Rotunde werden, da; die Vorzüge des Spiritus dramatisck verherrlichen will, von der Einführung der Kartoffel angefangen bis zur AntiAlkohol - Bewegung und zur versöhnenden Darstellung der Spiritusver werthung als Licht- und Kraftquell de? Zukunft. Außerdem werden ml fenschaftliche Vorträge abgehakte.' werden. ?cr fcchst 2cltpostkonqrcß. Aus Rom wird berichtet: ..Zui Theilnahme am sechsten Weltpostkon' gresse. welcher am 21. April 1904 ir Rom zusammentreten wird, sino durcl ern Rundschreiben des Ministerium! des Aeuncrn vom 29. Juli 1903 di,

Regierungen aller dem Weltpostver eine angehörenden Staaten, ferne' anch Ehina. Abessinien. Marokko unt Afghanistan eingeladen worden; di, einzigen Staaten, welche bisher nich beigetreten waren. Mehrere Regiernn gen haben bereits ihre Theilnahme an gezeigt. Der longretz. dessen Dauemit nngefähr 4f Tagen angenommet ist. wird die zahlreichen Abänderungs anträqe in Beratbunq ziehen, tvelchi von den einzelnen Poftvenvaltlinger froinulirt lvnrden nnd sich unter anderin beziehen: a) auf die Hauptkon vention internationaler Briefpost dienst): b) ans das Übereinkommen berteffend den Verkehr mitVriefen unk Schacbteln mit Werthangabe; c) au den Vcrkebr mit Postpacketen; d) au! daö Uebereinkonimcn bezüglich de eldanwkisnngsverkehrs: e) betreff! deö Postnachnahmedienstes; f) auf dat llebcreinkommen. betreffend daö Zei tungsabonnement durch die Post. Ir dem Festprogramm des Kongresses if1 ein Ausflug nach Neapel. Pompeji dem Vesrir und dem Galf von Neapel dann ein solcher nach Venedig, fernet in die llmel'iing von Rom sowie dit Bksichtigting der SelxSwiirdigkeiter nnd D.'n.linaler in Rom selbst vorge sehen.

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GtzA gefutl fkM den SoUnIi4n,A. Der Zesnit 'Viktor lsatbrain schreibt in seinem Blicke iiver den Sozialis' muS: ..,it vikicii fahren haben nit sliesiig und anfmertjam Vt sozialtstj. sche Literatur verfolgt. Wir haben ,,l,t nur sleif'.ig sozialistische TageS blätter gelesen den ..Vorwärts" täglich sondern auch eine wirtliche llnzahl von grosteren und kleineren so' zialistischen Werken nnd Flugschriften durchstudirt. Aber in all Visen Schriften erinnern wir uns nicht, auch nur eiu einiaes Mal eine Anlninnternng des Arbeitern zur Arbettsomkeit. Sparsamkeit. 0jevnld. Verträaichkeit mit den titme.'schen nnd dergleicl)en ge lesen zn babttt Im Gegentheil, die so'.ialisissn -v- Agitatoren verionnschen die ..verflncvte lenuqsamkeit und Be-dlirfnistlongk-it. " Nttt ver Haft gegen Gott, gegen dao lbristennthnm. gegen die Pfaffen und gegen, alle Besitzenden wird in allen Tonarten tagtäglich gr predigt. Welche frucht hat wohl die Gesellschaft von dieser Saat zu ermar ten.' Der Hah nnd Ingrimm, der sich ans diese Weise in den verführten und verhetzten Massen ansammelt, wird sich, fürchten wir. wie ein schlagendes Wetter iiber der Gesellschaft entladen. Und vielleicht wird es dann den neuen DantonS nnd NobeSpierreS ergehen wie ihren Vorqcingern in der großen französischen Revolution."

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