Indiana Tribüne, Volume 27, Number 115, Indianapolis, Marion County, 6 January 1904 — Page 4

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Jndiana Tribüne, . Januar 1901.

Jndiana Tribüne. HrauAatdn von bet Gdeg T. Indianapolis, Ind. banh 0. Ttzndi f i Vrilftdent. VeschSstSlocal, No 31 Süd Dclawarc Straße. tblbphooe

,",, l ut the Pott Office os Indianapolis a ccond rl matter.

Nuftlanv und sein politisches Vorbild

Von englischer Seite wird die (e fahr, welche der Weltcivilisation" durch die russischen Fangarme droht, mit Philipps v. Macedonien erfolgreitm Vorftoß gegen die griechischen Staaten verglichen. Unter allen histo rischen Vergleichen, die ja nicht bloß einen Reiz, sondern ein sehr praktisches Interesse besitzen, ist dieö sicherlich der zutreffendste. Die gesammte Civilisation der damaligen Welt, soweit sie künstiger Fortentwicklung fähig war. hatte sich in den griechischen Staats oder Städte Wesen verkörpert. Mehr noch, sie war in Athen zu einem solch hohen Grad all gemein politischeriReise gestiegen, daß zum ersten Male. und. bis jetzt we nigftens. auch ohne Wiederholung in der Geschichte, eine wirkliche Demokratie unter direkter Regierung aller Bürger gegründet werden konnte. Nur innerhalb diese glücklichen politischen Rahmens vermochte die griechische Literatur und Kunst gedeihen, wie es geschah, und Gemeingut de Volkes zu werden, ein Ziel, dein heute so manche Künstler besonders in Deutschland vergebens nachstreben. Mit Ausnahme Spartas trug selbst der gluch der antiken Kultur, die Sclaverei, eine Form, deren Milde sich von der späteren Ausgestaltung desJnstituts in Rom scharf abhebt. WaS Wunder also, daß der atheni sche Bürger ungläubig lächelte, als der große politische Seher Temosthenes ihm zurief, ohne rüstige und eilige Abwehr werde die grischische Freiheit demnächst durch die Könige Macedoniens erwürgt. Keiner glaubte an die Möglichkeit, den Bardaren !aus dem Norden, die den geringen Firniß ihrer Bildung sich ans Uthfn erborgt, konnten den prächtigen Glanz der Gegenwart, die hohen Ziele der Zukunft gleichsam in einer Nachr für immer 'vernichten. Und gerade, als das leichtgläubige Voll endlich daran ging, das übrige Hellas zum Nationalkampfe für die bedrohten Güter zu rufen; holte der Gegner zum ent. scheidenden Schlage aus. Die einzige Schlacht von Cbaeronea. die solche schöne Hoffnungen ,für die Menschheit zerknickt hat. brachte das gesammte Griechenland unter das Protektorat Philippe, an die Stelle der Selbstbe ftlmmnng war der Wille eines unbeschränkten Gewaltherrschers getreten. Die Mittel, durch die Philipp sein Ziel erreicht, sind auch die der rufstschen Politik. An sich schon ist der absolutistische Staat einem verfassungs mäßigen, ob Republik oder constitutio nelle Monarchie, durch die Bewegungsfreiheit in der auswärtigen Politik be trüchtlich überlegen, und diese Unge dundenheit wird von den StaatSmän nern an der Newa mit der gleichen Skcupellosigkeit ausgenützt, wie von dem makedonischen Philipp und seinem Sohne, der die letzten Pläne des klu gen Vaters in einem Weltreich verwirk lichte. Die Politik der macedonischen Kö nige. in Philipp'S Wort ..Ein goldbe ladener Esel findet überall Einlaß" gipfelnd, findet ihre getreue Wiederho lung bei den russischen Machthabern. Wie die ersteren die griechischen Städte durch ein weitgehendes Cor ruptions-Svftem aktionöunfühig machten, so haben Jene vermittelst deS Rubels die leitenden Balkan Länder zu willigen Vasalle.i gemacht. Denn die Hauptstadt deS verträum ten russischen Weltreichs kann nur Conftantinopel sein und ein kleiner Erfolg auf dem Balkan findet einen ungleich tieferen Widerhall im Volke als irgend ein großer Landqradfch im fernen Oftasien. Daß der Zar dazu berufen, das orthodox Kreuz von Neuem in Vyzanz zu errichten, predigt der Pope seit Katharina II. dem Mu schik, dem Bauern, und unter dieser überwiegend schlicht frommen, wichtigsten Classe deS Reichs würde der Ein zug russischer Truppen in Constantino pel eine ungemessene Begeisterung ent fachen. Heute ist der Balkan so zerwühlt durch durch die Minirarbeit der rufst

schen Emissäre, wie die griechischen Staaten, als der Haß gege.l oie Fh rung Athens und das Gold Philipps sie verblendeten. Mit Ausnahme R' mänienS und , wenigstens theilweise Griechenlands, sind die Balkarländer heute nichts mehr als russische Vor Posten auf dem Marsche nach Byzanz und dieser ganze Erfolg wurde in der kurzen Spanne Zeit, seit dem Berliner Kongresse erreicht. DieS war der letzte und vorübergehend glückliche Versuch deS vereinigten Europa, den Anprall Rußlands nach Kleinasien noch einmal zurückzuwerfen, ohne BiLmarck, der die russische Gefahr trotz deS Zusammen gebenS mit Petersburg stets scharf im Auge behielt, hätte Rußland nach dem türkischen Kriege schon die Früchte ge erntet, die e5 nach oer verhängsvollcn Wendung in der deutschen Politik An fang der 90 Jahre durch die franz. Allianz in reichstem Maße erhielt. Heute steht das auf dem Berliner Kongresse gedemüthigte Land planmäßig zu einem Kriege gerüstet, von dem es die unbeschränkte Vorherrschast zunächst in Ostasien uud dann auf dem ganzen Welt theil erwartet. Von diesem Tage an wäre die curop.amerik. Civilisation in ihren Grundvesten bedroht. Ob dies das gleiche Unglück für die Welt bedeu tcte. wie seinerzeit die Zerstörung der griechischen Eultur, ist eine Frage für sich. Die bedeutungsvolle Entscheidung des BundeS-ObergerichtS im Falle der Porto Ricanerin Gonzales steht mit dem gesunden Menschenverstand im Einklang und ist die einzige, zu der ein gerecht urtheilendes Gericht überhaupt in der Frage gelangen kann. Seit der Errichtung der Jivi!Regierung auf der Insel im Jahre 1900 ist eö allerdings unmöglich, den Porto Ricaner als Ausländer" anzusehen: allein ganz ebenso trifft McS auf die Filipinos, die gleichfalls Civil-Regierung besitzen, zu. Ein Urtheil, welches die Bewohner jener Gedirgstheile als Ausländer betrachtet und ihnen aus diesem Gesichtspunkt die Einwanderung nach den Ver. Staaten verweigert, läßt sich nicht anders als blödsinnig bezeichnen. Allerdings erhebt sich die sehr heikle Frage wenn diese Leute keine Aus länder. aber auch keine amer. Bürger sind. waS ist dann ihr rechtlicher Status E- ist ganz das gleiche wie jener der Angehörigen einer europäischen Besitzung im Auslande und wir haben dann Kolonien" im alten, europäischen Sinne. Alles Herumdrücken um diese Auffassung ändert an der sonnenklaren Thatsache nichts !

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Die Führer der Socialisten im Staate bemühen sich zur Zeit, daß die National'Convention der Paei in In dianapolis abgehalten wird. Das Da tum wird wahrscheinlich der 15. Juni sein. AlS Candidat für Präsident wird Eugene B. DebS von Terre Haute genannt.

Verlangen Hülfe von der Poln'.

tsttn 7 Uhr gestern Abend wurden die Radler-Polizisten zu dem Hause No. 427 Virginia Ave. gerufen, da eS hieß, dort sei ein Raub begangen worden. Sie stellten fest, daß Frau (s. A. Bater. die Frau deS Hauses, einem Unbekannten 2 Schaufeln leih weise überlassen und daß der Unbe saunte das Wiederbringen der Schau feln vergessen hatte. Ebenso thöricht war das Gesuch, welches Frau I. P. Smith von No. 1306 Nord Ncrsey Straße gestern an die Polizei stellte. Am Montag Abend war ein farbiger Zeitungsjunge zu ihrer Wohnung ge kommen und hatte sie gefragt, ob sie nicht vorher, als sie ihm eine Zeitung abkaufte, eine 810Note statt einer 81'Note zum Wechseln gegeben hätte. Sie stellte das in Abrede, da sie glaubte, dem Knaben thatsächlich nur eine 81'Bill übergeben zu haben, als sie Abends eine Zeitung von ihm kaufte. Jejzt verlangt si?. die Polizei solle den redlichen Negerknaden wieder finden, nachdem sie ihren Irrthum ein gesehen.

Der neue Sospital -Stab.

Angesehene Aerzte stellen der Stadt und ih, ren Franken ihre Dienste zur Verfügung.

Die Gesundheit Behörde hat für das stüdt. Hospital die folgenden Aerzte zu Mitgliedern des Berathungs und Besuchs.StabeS der Anstalt ernannt, um den regulären AnstaltsAerzten mit Rath und That zur Seite zu stehen, und zwar unentgeltlich und zum Besten deS Gemeium.'senS: Berathender Stab: DrS. W. B. gleicher, I. L. Thompson, I. C. Walker. G. V. Woollen, Guido Bell und E. I. Brennan. B e s u ch s S t a b : Allgemeine Arzneikunde- Drs. Heury Jameson, Theodore Potter, F. B. Wynn. Allison Maxwell. George D. Kahlo, Samuel E. Earp. W. C. White. Wundarznei'Kunde : I. H. Oliver, E. D. Clark. Charles O. Durham. Ril.:S Eastman. I. H. Ford; Assistcn ten David Roß. F. O. Dorsey. H. H. Wheeler. H. R. Allen. Gynaecologie: Drs. L. H. Dunning. Hugo Pantzer. T. B. Eastman. 0. 0, Pfaff. T. B. Noble. Hannah B. Gro ham; Assistenten: I. O. DaviS. John G. Pfaff. ' Mager und andere Krankheiten der Eingeweide : DrS. George Cook. S. P. Scherer; Assistenten. DrS. A. R. Graham, F. W. Foxworthy. Geschlechts'Krankbeiten etc. Drs. W. N. Wishard. I. A. Sntcliffe, F. R. Charlton, I. E' Morrow. Geburtshülfe Drs. E. I. Hodges. LouiS Burckhardt. I. B. Long. C. E. Ferguson. Kinderkrankheiten Drö. I. H. Taylor, (rorge Pendleton. O. B. Pettijohn, C. O. Lowry, S.E. Crose, I. W. Sluß. Augen und Ohr-Krankheiten Drs. D. A. Thompson, F. A. Morrison, F. C. Hecth, L. M. Rowe. 2. E. Hood. Nase und HalS'Krankheiten Drs. L. C. Cline, I. F. Barnhill, Lafayette Page. I. I. Kyle; Assistenten: Drs. Charles A. Psäsflin, W. F. Clevenger. Nervenleiden DrS. E. C. Reyer, A. E. Sterne; Assistenten: Drs. John Kolmon, F. F. HutchinS. Pathologie DrS. H. Gaylord. W. T. DoddS. R. H. Ritter. C. S. Little. Chemiftry und Toxioligie Dr. I. N. Hurty. I. F. Benham, I. G. GeiS. Zahnheilkunde DrS. T. S. Hacker. Alexander Jameson. I. Q. Byram. H. C. Kahlo. Dies? Aerzte werden der Anstalt, resp, den Patienten reguläre Besuche abstatten und den Internen des HoS pitaleS mit ihrer Erfahrung und ihren Kenntnissen zur Hand gehen.

Alle öffentlichen VersammlnugSVocale

In Kalifornien um's Lebe ge kommen.

lapt. John N.WinterS von Spritzen Co. No. 4 hat gestern aus Tracy, Cal., die Trauerbotschaft erhalten, daß dort sein 26jähr. Sohn Leo H.. der sich zum Eisenbahn Locomotivführer ausbilden wollte, am Samstag zwischen 2 Waggons zu Tode zerquetscht worden ist.

Raucht die Tish I Mingo.

Werden 111 den Theatern aus ihre ftcncr sichcrhclt bin untersucht.

Besserungen f U r d i e T o m l i n s o n H a l l e schon angeordnet. Vau.Juspector Stanley und Feuer toehr.Ches Coots haben gestern, nach dein dem Mayor ihr Bericht über die hiesigen Theater vorgelegt worden, auch eine gründliche Jnspection der anderen Versammlungsplätze der Stadt, der großen Hallen :c, auf ihre Feuersicher heit hin begonnen. Die erste derartige besuchte und un ter, chte Halle war die TomlinsonHalle. Merkwürdiger Weise fanden die Beamten bezüglich derselben anderes nicht auszusetzen, als ldaß dort die nothwendigen Wasserleitung Stand' röhren nebst Schläuchen etc. fehlen. Gfc empfehlen deshalb der Stadtver waltung die Errichtung von mindestens 2 solcher WasserleitungS'Röhren. Ganz und gar übersehen scheinen die Herren den Umstand zu haben, daß die Tomlinson'Halle sich im Falle eines Brandes wegen d e S Man g e l S von A u S g a n g S t r e pp e n u n d F e u e rR e t t u n g sleite rn als eine Menschensalle der schlimmsten Art erweisen würde. (iS wird zugegeben, daß in der Halle genügend AusgangSthüren vorhanden sind, ebenso evident ist aber auch der Mangel an AusgangStreppen etc. Die beiden Treppen auf der Südseite der Halle würden nicht hinreichen, um im Falle einer Panik als sicherer Ausweg zu dienen, ebenso wenig die eine Treppe (Delaware Str.) an der NordwestEcke des Gebäudes. Im Falle eines Bran des oder einer Panik würde den Bc suchern der Halle nur der Ausweg bleiben, aus den Fenstern zu springen. Dazu m.ig noch bemerkt werden, daß der nordöstliche Treppengang d e r Halle scholl seit Jahr und Tag für den o f f e n t l. Verkehr g e schl os -sen gewesen ist, weil dort dieMarkt-Janitorö das gesammelte A b f a l l P a -Pier vom Markte aufzu stapeln gewohnt gewesen sind. D o r t s i n d i m L a u f c der legten Jahre schon zweimal Feuer allsge brachen, die jedoch glücklicher Weise im Keime erstickt werden konnten. In Anbetracht dieses würde es wohl angebracht sein, wenn der BauJnspec to? und der FeucrwehrChef ihre Un tersuchung aller öffentlichen Locale sehr gründlich und ohne Rücksicht auf die Besitzer vornehmen und auch daS Resultat ihrer Untersuchungen ohne Vorbehalt bekannt geben wür den.

Germania Loge No. 1. Pythias Schwestern, I. 0. K. P

Installation der neuen Beamtinnen.

In der Logen Halle an der West Ohio Str. wurde in der gestrigen Ver sammlung der deutschen Frauen Loge des Verb. Ordens der Pythias'Ritter. der Germania Loge No. 1. Puthias Schwestern, I. O. K. P., vom SupremeSecretär Ernst F. Knodel unter Beihülfe der Groß. Beamten John Heinlein und ChaS. I. Schmidt die Installation der folgenden neuen Beamtinnen in feierlicher Weife vorge nommen: EzComm. Frau Tobias Roch. Comm. Frau Ernst Schaefer. ViceComm. Frau Friedr. Stickan. Prülatin Frau JoS. Escher. Führerin Frau Andrew Boll. Prot. Secr. Frau Sophia Mueller. Fin. Secr. Frau Zhas. F. Neuste!. Schatzm. Frau John Wacker. Jnn. Wache Frau Paul Reiß. Aeuß. Wache Frau Aug. Pietsch. Trustee. sür 3 Jahre -Frau John Weilacher. Organistin Frl. Stickan. Die Loge hat seit ihrer Gründung nur 1 Mitglied verloren, Frau Herm. Vollrath, deren Angedenken durch Fas sung von TrauerBeschlüssen der sin nigsten Art geehrt ward. In sinanzieller Hinsicht steht die Loge sehr gut, und ebenso vorzüglich ist ihr Ruf betreffs OrdenSArbeit.

Eine große Anzahl hiesiger Demokraten, wird am Freitag nach Terre Haute reisen, um an dem vom dortigen Jackson Club veranstalteten Jackson - Tag Benquet theilzunehmen.

Die feinsten CarS im Dienste vat die Pennsylvania Bahn . Gesellschaft einaesührt.

Die Pennsylvania BahnGesellschaft, die unermüdlich bemüht ist. sür die Bequemlichkeit ihrer Pastagiere zu sor gen. hat miede, eine vorzügliche Neue rung getroffen. Sie hat nämlich ihrem Zug No. 2i New York Limited" und auch dem Zug No. 27 ..St. LouiS Limited" neue CombinationSCarS ein gefügt, welche, ans das Feinste construirt. eine Bereinigung von Parlor(5ar. Rauch.Talou, Bibliothek, Club Zimmer und Privat.BoudoirS bilden. Dieselben entstammen der Pllman Werkstätten und sie sind wohl die ele gantesten SpecialWaggonS, welche im Lande eristiren. Das Aeußere der CarS ist in der ofsiciellcn" Farbe der Pennsylvania Bahn: Tocaner Roth mit Roth. An dem einen Ende der Car befindet sich eine große offene ObservationsPlatform. welche eine Sitzcapacitüt für 16 Personen hat. An diese Platform grenzt ein großer Observations-Raum, welcher sehr luru riöS eingerichtet ist und Raum für 18 Personen bietet. Neben demselben befindet sich das Schreibzimmer und die Bibliothek; dasselbe enthält einen bequemen Ma hagoni Schreibtisch und eine Auswahl von TageSZeitungen, Monatsschriften und interessanten Büchern. DerTisch ist derartig eingerichtet, daß. sobald er ge öffnet wird, elektrisches Licht auf ihn fällt. Die Bibliothek ist ebenfalls mit Kartentischen ausgestattet und gewährt somit alle Bequemlichkeiten eines Club zimmerS. Von der Bibliothek aus erstreckt sich ein 3 Fuß breiter Gang durch die ganze Länge der Car mit großen Spiegel glaSfenstern an einer und 6 Privat Gemächern an der anderen Seite. Das edle Holz der Mahagoni. Ahorn und Walnuß-, sowie der Eichen wurde dazu als Material benutzt. Die Ausstattung dieser Privat'Gc. mücher ist im BoudoirStlle, sie sind electrisch beleuchtet und enthalten auch Toilettenrüume. Ein jeder Raum kann von dem andern völlig isolirt werden. In den Thüren zwischen den verschiedenen Gemächern befinden sich große Spiegel. Außerdem enthalten diese Cars ein völlig modern ausgestattetes Badezim mer, sowie einen elegant und vollstän dig eingerichteten BardierParlor. der unter Leitung eines Künstlers in sei ncm Fache steht. Mithin sinden die Reisenden in diesen neuen Cars alle Bequemlichkeiten ihres Heims resp. Hotels stets zur Hand und wird ihnen das Reisen thatsächlich zu einem Vergnügen gemacht. Der ..New York Limited".Zug mit diesen verschiedenen Attractionen ver läßt Indianapolis täglich um 6:50 Abends und der ..St. Louis Limited"' Zug. welcher dieselbe Accomodation aufweift, führt von hier täglich um 7 Uhr Morgens ab.

Neue Inkorporationen.

Gestern wurden folgende neue Fir men .'c. incorporirt: Die ..Messick Drug Company". Shel. byville; Capital $3000. Directoren: I. R. Messick, Cora Messick und H. O. Hall. Die P. M. Pursell Mauufacturing Campany", Indianapolis; Capital $10.000. Directoren: P. M. Pursell, E. M. Pursell und D. C. Johnfton. Die Rural Telephone Company", Oaklandon; Capital 300. Directoren: Michael Mock, Henry Mock und John W. Apple. Die National Rolling Mill fcom pany". Hartford City, erhöhte ihr Ca pital von 350,009 auf 5150,000.

Aus Ardeiter-Kreisen.

Zwischen den Repräsentanten der lo calen Eisengießer Unionen und der National Foundrymen'S Aff'n" ist noch keine Einigung betreffs der Lohn scala erzielt morden. Die ..Amalgamated Society of Car penterS" ist gestern mit der ..United Brotherhood of CarpenterS and Joi nerS" verschmolzen worden. Die ..National Exekutiv Behörde der Vereinigten Gruben-Arbeiter von Ame rika" hat gestern beschlossen, daß die National'Organisation die sinkenden Kohlengrüber im Coloradoer Diftrict und in West.Virginien unterstützen soll.

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Dem Schlagftusse erlegen.

Der 68.jühr. Prediger Rev. W. B. F. Treat von No. 1217 Pleasant Str.. der wie berichtet am NeujahrStage von einem Schlagflusse getroffen feine Sprache verloren hatte, ist gestern Morgen in seiner Wohnung gestorben. Die Aerzte fanden, daß die Lühmung durch ein Nierenleiden herbeigeführt worden war, und sie waren außer Stande, den Patienten zu retten. Rev. Treat war einer der bekanntesten und langjährig sten Prediger der sogen. ..Christlichen Kirche" in Jndiana.

George v. Elliott's Anspruch.

Ex County'Clerk George B. Elliott hat bei den Ceunty.CommiffäreA eine Forderung gegen das County im Be trage von $12,880 eingereicht für Dienste, welche er und seine DeputieS in den Gerichten geleistet haben.

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'as Äddrühen oer Korke wird viel besser ausgeführt, wenman dieselben in ein kleine? Säc!chen oder in ein kleines Netz bringt und dasselbe genügen) beschwert, so dafc nach dem Einbringen der Zorke in das Wasser dieselben auch vc'üsländig untertauchen und somit allseitig vom Wasser umspült werden. Ss ist unbedingt davon abzurathen, rs Abbrühen der Korke zu umgehen und dieselben etwa an Stelle dessen mit Wasserdampf auszudampfen. ' Turcb das Abbrühen der Korke erhalten dieselben nicht nur die richtige Elastizität und Weichheit, sondern sie werden zugleich auch ausge laugt, d. h. es werden aus den KorkWarzen in diesen befindliche unangenehm riechende und schmeckende Stoffe entfernt. Um deu Wein in der Flasche dann noch bei eventuellem längeren gern sicher vor dem Luteindringen zu schützen, empfiehlt es sich sehr, unmittelbar nachdem die Korke aufgesetzt sind, sie an ihrer Oberfläche gut abzutrocknen und sofort mit einem guten Ilaschenlack zu überziehen.