Indiana Tribüne, Volume 27, Number 112, Indianapolis, Marion County, 2 January 1904 — Page 5

Jndiana Tribüne, 2. Januar lOO'i.

s

Gala-Abcild des Deutschen Club n. Musilvercins. Vortreffliche Aufführung der Operette Die (blocken von Vorneville".

Pros rnestinoff in ehrenvoller weise ausgezelchnet. Weihevor konnte der Deutsche Club I ncn Augen Icinaam verschwindet.

und Musikverein den Sylvester Abend nicht begehen, als durch die Aufführunp von Robert Planquette's melodien reicher Operette Die Glocken von Corneville". Sie läuteten das neue Jahr in stimmungsvoller Weise ein und diese Stimmung wurde ncch er höht, als um die Mitternachtsstunde die ehernen Klänge der Sylvesterglocken da draußen machtvoll in die stille pZacht hineinhallten. Die Aufführung von Operstten. welche der Musik-Verein alljährlich

unter der Leitung seines genialen Diri genten Herm Prof. (frnestinoff veran staltet, sind stets musitalische Ereig. nisse gewesen, welche auf die musik liebenden Mitglieder große Anziehungs kraft auszuüben pflegen. Am Donnerstag aber war der Besuch ein so zahlreicher, wie noch nie zuvor und in dem mächtigen Saale des Deutschen Hauses gab es keinen leeren Sitz, während viele Herren als Stan deöherren fungirten. I war weit über neun Uhr, al Herr Ernestinoff. vom Publikum in herzlicher Weise begrüßt, an seinem Dirigentenpult erschien und wenige Augenblicke später erschallten auch schon die Klänge der melodiösen Cnvertiue durch den Saal. Da die Operette schon früher hier auf der englischen Bühne zur Aufführung gelangt, so kann wohl der Jn halt derselben als bekannt vorausgesetzt werden. Großes Interesse seitens des PublikumS wurde in erster Linie dem Ehor entgegengebracht,weil von desfenLeistun gen. zum größten Theile das günstige Geschick der Aufführung abhängt. Ohne Uebertreibung kann wohl behauptet werden, daß wir selten eine von Liebhabern zur Darstellung ge langte Operette gesehen haben, in welcher der tfhor so flott, so ungezwun gen sang und spielte , wie geftern Abend. Da herrschte Leben und Bewegung und die ZZolge war, daß viele horliedcr das Publicum zu wah ren Beifallsstürmen hinrissen. ES muß viele Mühe seitens der Herren Porter und Ernestinoff, welche die Operette einstudirten. gekostet haben, um die jungen Damen und Herren fo bühiiengewandt zu machen. Aber die Mühe hat sich auch glänzend belohnt. Die Hauptrollen in dem Stücke lagen sammt und sonders in den Händen bewährter Künstler. Frau osephine Bremmernlannl5d mundS, welche mit ihrem herrlichen Sopran schon so manches Mal die Be sucher der MttNtvereins'5oncerte entzUckte, war gestern Abend als Germaine" so ganz am rechten Platze. Die - rt n r i r? ? lü .fl r?

:ouc in für ne wie geicyassen uno nc führte sie daher auch vortrefflich durch. Sie war vorzüglich bei Stimme und erntete reichen Beifall. Die Soubretten.Partie Serpelotte" war Frl. Auguste Rentfch übertragen worden. Sie vcrsügt über eine anmuthige Erscheinung, nennt einen lieblichen lyrischen Sopran ihr Eigen und besitzt auch schauspielerische Gewandtheit. Das hat sie gestern Abend glänzend bcwiesen. Beide Damen wurden durch reichen Beifall uud auch durch Blumengaben ausgezeichnet. Als einer der vorzüglichsten Tenöre der Stadt gilt Herr Homer Van Wie. welcher gestern Abend die Rolle des ,ischermanncS Jean Grenicheux inne

ttc. chon mlt seinem Antrittslied Y(.-4 r.l s er :

,i i ijitu ii iniu zi uy uii s jzuk in

die Gunst der Zuhörer hinein, welches ihn dann auch im Laufe des Abends in ehrenvoller Weise auszeichnete. In die Lorbeeren theilte sich mit ihm der jugendliche talentvolleBaritonist Arnold Spencer, welcher schon in mehreren Operetten Aufführungen des Musik Vereins stets mit Ersolg aufgetreten ist. Auch gestern wieder konnte er über einen solchen quittiren. Namentlich das von ihm vorgetragene Walzerlied gefiel außerordentlich. Herr Oliver Jsensee hatte gestern als ..Bailiff" Gelegenheit, feines Baffes

führte er meisterZ'af,' durch. In diesem Acte waren auch die electrischen Lichteffecte sehr wirksam. Herr Richard Lieber als Notar, wcl cher von der Würde se'ncS Amtes voll und ganz durchdrungen ist. brauchte nur auf der Bühne zu erscheinen, um

die Heiterkeit des PudlicinuS in hohem 1

Grade zu erregen. Seine Rede, mit welcher er die Fair eröffnete, war ein Meisterwerk himmelschreienden BlödsinttS. Wie bei sei.ien früheren Rollen, so auch gestern Abend wieder, hatte er sich eine urgelungcne Make zugelegt, die an sich ein Klliistlverk war. Die Nebenrollen wurden von den Fräuleins Alma Schergcns, Wilhelmine Bottlcr. Martha Nomberg nnd Sadie Jacob sowie den Herren Hans Sielken und Simon Kiser in durchaus zufrieden stellender Weise durchgeführt. Das Orchester leistete, wie wir es von den Konzerten her gewohnt sind, unter der bewüdrten Leistung seine I Dirigenten Herrn Ernestinoff wieder Vortreff liches. Letztcrem wurde am Schlüsse des zweiten Actes noch eine besondere Ehrung zu theil. Als der Vorhang ftch zum zweiten Male hob. trat Frau Bremmcrmn Edmunds vor die Rampe und über reichte dem Meister im Namen des Mu sikvereinö einen Lorbeerkranz. Diese sinnige Auszeichnung für seine unermüdlich? Bestrebungen im Dienste der edlen Musica uno des Vereins gab Veranlassung, daß das Publikum ihm eine Ovation darbrachte. Ueber der Aufführung waltete von Anfang bis zu Ende ein guter Stern. Dieselbe ging abgerundet von Statten und bereitete dem Publihi'n einen hohen künstlerischen Genuß. G Das (Comite, welches keine Mühen u. Mittel gescheut hat. um seinen Tbeil dazll beizutragen, der Vorstellung einen Erfolg zu verschaffen, bestand ursprünglich aus den Herren Eharles Krauß. Vorfttzmder, Wm. E Koehne und H. P. Lieber. Dasselbe ergänzte sich jedoch später durch die Herren Hugo Thorsch. Albert Göpper; ,vrant H. Keller. Richard Lieder. Otto L. Kipp. Harry Porter, Frank Maas. Adolvh G. Wucher, ftarl Wkttcr und Robert Lieber. Die Herrcil haben in ilzrer Weise dafür gesorgt, daß alles wie am Schnürchen ging. Noch nie zuvor waren soviel? Geinchc um E'.uladungen sur die Sylvefterfeier des Musikvereins eingelaufen, als wie

in diesen! Jahre, namenilich anch von auswärt. Nicht weniger als 250 sol cher (besuche mußten Kon Herrn Kraust, so leid es ihm that, abschlügig bcschieben werden. Xie Kostüme, welche sämmtlich nen waren, erregten allseitige Bewunde

rung; sie waren von dem Garderobier

A. W. Tams, Wet'j yjorf, bezogen wor den.

Der hor. welcher gestern Abend so

ausgezeichnetes leistete, setzte sich wie folgt zusammen : Wilhelmine Bottler. Alma Schergcns, Sadie Jacobi, Martha Rom berg. Laura Kinklin. Laura Kehr, Lena Zabcl, Blanchia May, Sopran: Martha Jank:, Edna Acißenhcrz. Emma (Cements. Alice Walton. Alice Jordan, Rhea Featherstone, Emily Olfen, Ella Schacser, Alt; William Kopp, Fred. Bachmatt, Jacob Willem, William Kuehrmanu. Marcus Greu ling, Eugene Krum, Louis Mon linger. Harry Reed. Tenor; EharleS Grcen. John Bryan. Louis Baier, Thomas Ollphant. Albert Scott, G. I Jacob, Louis B. Maas. Herbert Richardson. Bässe. Zum ersten Male seit Jahren bestand M Orchester ausschließlich aus ein beimischen Kräften. Früh-r wurden bei den OpercttenAufführungen noch immer Musiker von Eincinnati hinzu gezogen. Jetzt aber verfügt Meister Ernestinoff über so vcle locale Talente, daß cS diese Imports nicht mehr be

Bratschen. Charles A. Wocher. R. A. Miller; Eello, H. E. Winterhoff. Arthur H. Taylor; Baß. August Goth, ThoS. Reßler, Flöte, Henry Kaiser; Clarineten. Herman F. Hinsching, Virgil Nutt; Oboe, Hewitt H. Tho mas; Bagott, Ed. W. Schaefer; Hör ner, Henry Elements, Robert Ruth; Eornette, Harry White. Bcn Schrecken ßoft; Trombone. lonrad Schellschmidt; Trommel, Henry Sprengpfeil, Her bert Niebergall. (sin jeder Befncher erhielt ein hüb sches nlw originell ausgeführtes Sou venin.

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es vielleicht einen Irrthum begangen

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Grundgewalt in vortreffliche?. Wlt durfte. zu, Geltnng zu bringen UN) er ließ sich $je Zusammensetzung deS vortreff. die Gelegenheit anch "icht entgehen, licden Orcdesters war folacnde:

hatte, indem es den Preis für reservirte

Sitze auf 75 Eents anstatt auf 50 Eents festsetzte, allein es stellte sich bald heraus, daß dieses nicht der Fall war.

Hundertc von Musikliebhadern hätten

gern noch mehr bezahlt, wenn sie nur

eine Einladung Dänen eintüten kön

nen. Nach der Vorstellung labten sich zahlreiche Besucher an dem schmackhaften Souper, welches der Verwalter deS Deutschen Hauses, Herr Robert Zehlicke. servirt hatte. DaS Lyra Cafino allein hatte 84 Gedecke belegt. Ein fröhliches Tanzkränzchen bildeje den Schluß .der prächtigen Sylvester Feier des Deutschen Elnbs und Musik Vereins.

,

Unter dem strahlenden Weih-nachtsbanm

Beging Schiller Moe s)lo. 2, I. O. K. P., ihre prächtige Sylvester eier.

In hübscher, echt -deutscher Weise

feierte am Sylvest.-r-Abenk Schiller

Loge No. 2 des Verb. Ordens der PntbiaS'Ritter den Ausgang aus dem alten und den Eintritt in das neue Jahr in der Germania Halle. Die Loge verband mit dieser Sylve

ster-eier in sinniger Art die Feier des

Wbnachtsfestes für die Kleinen, d. h.

die Kinder der Looenbrüder. und die

Doppel-,vcier gestaltete sich deshalb zu einer der schönsten ihrer Art.

Die Zahl der Festgäste, groß und

klein, war eine riesige, vielleicht die

größte, die in der GermaniaHalle je

versammelt war, und der Verlauf der

Feier war eine ausgezeichnet fröhlicher.

Die Kleiuen. für die ein herrlicher

WeibnachtSbaum aufgeputzt worden

war, wurden zunächst von SantaClauS ivortrenlich dargestellt von Herrn Her

man?' BorcherS) mit Znckerzeug und

anderen Weihn achtSgaben bedacht.

Dann gab'S eine unter Oberleitung

von Herrn Fred. Maacr' stehende Ver loosung und Versteigerung von präch

tigen zestgaben für die Großen

und zwischendurch fanden die Jungen

wie du Alten Gelegenheit, zu frohen

Weisen das Tanzbein zu schwingen. Uitt Mitternacht folgte allgemeine ge gcnseitige Beglückmünschung und daran schloß sich ein fideler Tanz, der bis zu später, resp, früher Stunde dauerte. Alle Theilnehmer bedauerten, daß die schöne Festlichkeit ein Ende fand. Aber Alles hienieden hat ein Ende, wie dil' Jahre ja auch. Um den herrlichen Erfolg des Festes hat sich das nachbenannte Comite be sonders verdient gemacht: Michael Kaehn, Vors.; John Heinlein. John Ambuehl. Carl Schubert, Louis Kaehu. Jos. Escher. F. W. Schwier, Mar Kiefer und Victor Stnder.

Eine großartige Leistung bot Her

Henry Porter M Geizhals Caspar).

I f 'vcene int zweiten Acte, in yel uzer er dadurch, daß sein Geld v s.j.

1. Violine. N. A. Davis, Frank Pandon. E. I. Gaufepohl, Otto Leff. Icr; 2. Violine. Paul Elements. W. G. Kern. W. Peterson, Lawrence Mills;

VI ii d e r i n t e r a i i o n a l e n Ausstellung Die ZUnderwelt" zu "eterüburg. welche am 27. November ton der Kaiserin Maria Feodorowna eröffnet :vurde. ist Deutschland in hervorragender Weise vertreten. Dem deutschen Arbeitsausschuß der Aussiellung kam es sehr zuhatten, daß das preußische Kultusministerium vom Anbeginn an ein lcdhaftes Interesse für die Ausstellung tundgegeven hat nnd seine Mitwirknng im vollsten Umfange oein Zweck iv dmete. eine würdevolle Bedeutung Deutschlands auf dieser 'Ausstellung zu schaffen. Ebenso groh Entgegenkomm fand der lrbeital!vschuß in fachindustriellen und gewerblichen Kreisen. Das preußische Ministerium für Handel und Gewerbe veranstaltet eine keramischeAu6stellung. Unter den 'Ansstellern figurirt u. S. auch die Berliner Urania, welche in Petersburg ihre populär - Wissenschaft lichen Demonstrationen vorführen wird. Die ganze deutsche AuSslellung ist in zwei Hauptgruppen getheilt, in eine wissenschaftliche und eine indu striette. welche sich wieder in mehrere Unterabtheilungen gliedert.

K l a p p c r f ch l a n g e im Lad e ;i. In dem Laden der G. E. Smith Schuhvaaren 5o. zu Hampton, Vci., wurde eine große 5I!appecschla;ige cntdeZt. Ä'an glaubi, das; die Schlange vor zwei Jahren auö einer SchlangenAusstellung in demselben Gebäude ent kam und erst jetzt entdeckt wurde. Hundertfünf Jahre alt. In Watefield. R. Z., ist letzthin Viola azard. die älteste Frau in Jihode Island, im ykx von 106 I .ihren ge storl.cn. Sie war ein Nachkomme des einziaen llehcr lcbcnfccn bcö Schiffes Palatine." welches im IS. Jahrhundert bei .Vloc! Island scheiterte und später als Whittiers Geisterschiff berühmt wurde. 1)1 c ii c Eisenbahn in Oklahoma. Kapitalisten auö Oklahoma ließen vor Lkurzem die l5olorado, Oilalzoma und Southwcstcrli Bahn mit $1,)00X00 Aklientapital inkorporiren. Die Bahnlinie soll 100 Meilen lang werden, durch die QottN ties Woodward. Tau. Dewey, Muster. Washite, Caddo und 5omünche führen und sich in Woodward County an die Santa Fe-Bahn und in Wetycrford an die Choctaw, Oklahoma und GulfBahn anschließen. Schnee stur in und Blitzschlag. Der dieser Tage in New Z)ork eingetrofscne Dampfer Teutoim" von der White Star inie hatte auf der ganzen lleberfahrt von England nach Amerika heftige Stürme zu bestehen. Als an einem Tage ein Schneestürm ivulhete, traf ein Blitzschlag den Bordermast des Schiffes. Der aus Holz bestehende obere Theil des Mastes wurde vollständig von dem Blitz gespalten, und das Takelwerk fiel praffelnd auf Deck. Mihrere andere Blitze schlugen in der Nähe des Dampfers ein. Menschen kamen glücklicher Weise nicht zu Schaden. M a u e r um Z i o n (5 i t y. Alcrander Dowie beabsichtigt, ein? grol'c Mauer um Zion City bei (5hicago bauen zu lassen, um allen Denjeniaen, welche nicht geschäftlich in der Stadt zu thun haben und nur aus Neugierve kommen, den Zutritt verw.'igern zu können. Die Ä!aucr soll 18 Fuß b."ch und 1?. us; dick weiden u.'.d iwjt Thoren vergehen sein. (5s sind." so erklärte Dowie. Leute hierher g:--toininen, loie eine Meute hungriger Wölfe; sie haven unsere Gebräuche tvA heiligt, unsere Gesetze verletzt und un scre Atmosphäre verpestet, und das soll in Zukunft verhindert werden." . H i r s ch in der Schlafsi.n v e. Richt wenig überrascht war linlängst ein Vcostgä'.igür eines Hauses in Cambridge. Mass.. als unversehens mit starkem .rach die Thnr zu seinem im zweiten Stockwerke gelegenen Zim mer aufgesprengt wurde und ein ftichtiger Hirsch sich direkt auf fein Be stürmte. Das erschreckte Thier sprang eine Weile im Zimmer umher und (u)vk sich schließlich den Weg in ein M loset, wo von Leuten eingcfangcn wurde welci'e eS in einem Stall unterbracht. Das auf unbekannte Weife in die Stadt gelangte Thier war in den Siraßen von Verfolgern hart be drängl worden. Aon seinem H u n d e a u f -g e f r e s s e n. Der Leichnam David S'.'.nmonö' von Spencer, W. V., wurde ji'gst'im Walde aufgefunden, und ein Bein war von einem seiner Hunde total abgefressen worden. Simmons halte sich zufällig geschossen; der große seiNtt ociden Hunde hatte das Blut g,,leät und begann an dem Beine zu bei' ßen. o'cschon der Verwundete das Thier abzuwehren versuchte. Drei Tage später kam der Hund mit blutbcdecktcm Kopfe nach der Wohnung Simmons zurück, worauf man sich auf die Suche nach dem Manne begab. Neven dein Leichnam hat'c der kleine Hund Simmono' Irene Wacht gehalten. Helden in üthige N e g e -r i n. Frau William Campbell, eine Negerin in Clmira. N. I., hörte jüngsthin aus dem oberen Theile ihres Hausco, wo ihre drei Kinder von zwei, vier und fcchs Jahren schliefen, einen Schrei und sah. als sie die Treppe hinaufblill. baf; ihr Flammen entgegen schlugen. Nuq das Bett, in dem die . ter lagen, war schon von Flammen um-iing.'lt', aber trotz aller (Gefahr dr;;ng sie dreimal durch die Flammen hindurch und holte jedesmal ein Kind, biö sie endlich, ihre 5Ueider und ihr Haar in Flammen und an den Händen verbrannt, erschöpft zusammensank. Die milllrweile herbcigeeilte Feuerwehr löschte die Flammen. Berankter Sheriff. Der Sheriff Rain von Cherolee County. Kai, erblickte kürzlich in Barier Spring- einen aus dem Gefängnisse von Columbia. Mo., entsprungenen Züchtlivg Namens Cunningham. Er folgte Cunningham nach dem Bahnhofe und gebot ihm. sich zu ergeben. Cunningham rührie sich nicht, aber ein neben ihm siebender Spießgefelle rich tete unverzüglich einen Revolver auf den Sheriff, welcher dem ihm ertheilten Befehl, die Hände empor zu heben. Folge leistete. Die beiden Berbrecher erleichterten Rain um seine Uhr, seinen Revolver und fein Geld. Zuletzt berandten Cunningham und sein Spießgeselle noch den Bahnhofsagenten, ftahlen ein inn und ein Buggy aus em Leihftall und entflohen.

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