Indiana Tribüne, Volume 27, Number 110, Indianapolis, Marion County, 30 December 1903 — Page 5
5 Wollte sich entleiben, Die Glocken von Comepille. 11 Uni seinen Qualgeistern zu entgehen.
Jüdinn Tribüne, SO. Dezomber 190a.
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VVS V i- ' .Vn iA4hii; Oliver W. Jscnsee. Dem Andenken des Papstes Sylvester I. zu Ehren werden am Gedenktage seines Todes im Deutschen Haus Sie Glocken von Corneville" har manisch erklingen. Die melodienreiche Operette von Plan quctte wird vom vor züglichsten Talent eine treffliche AuffühDirigent Herr Ernesti vorgetragen rung finden noss hat, wie nicht anders zu erwarten. sein: reiche Erfahrung, welche er als Eapellmeister der deutschen Overn-Ge-sellschaft in New Vork und später in der Leitung anderer Opern-Gesellschaften erwarb, eingesetzt, um einen künst lerischen Ersolg außer Frage zu stellen. Er hat es v:rstand?n, vorzügliche Ta lente. wie Frau Bremmerman-lZd munds, Frl. Augusta Rentsch, Richard Lieber. Harry Porter u. A. hinzu ziehen und der Chor ist so vorzüglich geschult, daß ein vollkommenes En semble gesichert ist. ' Es war keine leichte Aufgabe, die dem bewährten Führes des Dirigentenstabes Erkenntniß. SDon C. Clarner. . , Den Katalog zur Kunstausstellung? Das thut mir sehr leid, den haben wir schon verliehen, Herr Dostot." So, so schadet nichts Gnädigste. Wollte schon längst einen kaufen. Und dann noch eine Bitte" er sah die hübsche Frau flchend an. Sie erwiderte seinen Blick mit ruhiger Würde. Was was ich sagen wollte würden Sie vielleicht Lust haben, meine Frau zu begleiten? Sie möchte so gern mit Ihnen bekannt werden. Ich kann leider nicht mitgehen, da ich eine geschäftliche Abhaltung habe." Sie nickte zustimmend. Er drehte verlegen an seinem Barte herum und rückte seufzend ein wenig näher. Wir wir sehen uns doch gar nicht mehr, gar nicht." Sein Ton wurde weich und gedämpft. Und was ich sagen wollte man denkt sich doch manches vor der Hochzeit anders. Nicht, gnädige Frau?" Er suchte vergebens ihre Hand zu fassen. Was mich betrifft, so habe ich allerdings nicht geglaubt, daß ich als verheirathete Frau so glücklich fein würde", antwortete sie mit kühler Ruhe. Sehen Sie, Frau Hanna, das freut mich!" Er sah ihr innig in die Augen. Ich möchte doch sehr bitten, Herr Doktor, diese vertrauliche Anrede zu lassen. Aber aber soll das alles vorbei sein?" Was denn?" Eine dunkle Gluth zog über ihrGesicht. Was Sie sich früher hier und da einmal in einem Harmlosen Flirt erlauben durften das wäre doch heute zum mindesten geschmacklos." Ist das Ihr Ernst? Was vor wenigen Jahren erst zwischen uns zweien in der Luft gelegen hat soll vorbei sein, ganz vorbei? Hanna gnädigste Frau!" Sein Blick war heiß. ' Flirt, nichts als Flirt. Herr Doktor. Ich kann mich doch unmöglich von jedem, mit dem ich als Mädchen ein wenig geflirtet habe, auf die Dauer Hanna nennen lassen?" Sie lachte. Das glauben Sie doch selber nicht!" Er war ernst geworden. Ein schmerzlicher Zug lag um seinenMund. Bon von jedem! Jedem? Bei mir war's kein Flirt. Bei Gott! Bei mir nicht nein "
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Josephine Bremmerman-Edmunds. ! - 'rpv ? 1 , ,4s t ' i i ' . IV - X Prof. Aler. Ernestinoff. bevorstand; daß er sie voll und ganz zu lösen wl.ßte, das wird die Aufführung am Sylvester-Abend beweisen. Aus Dilettanten, die zuerst in In dianapolis unter Herrn Ernestinoff's Leitung die weltbedeutenden. Bretter betraten, sind einige namhafte Profes sionelle Künstler, wie Frl. Lulu Burt Aber bei mir," antwortete sie mit schneidender Kälte. Sie erhob sich. Sagen Sie Jhr'er Frau Gemahlin einen Gruß, ich wäre um vier Uhr mit Vergnügen bereit, sie in die Ausfiellung zu begleiten. Da ihr Weg einmal hier vorbeiführt, ist sie vielleicht so liebenswürdig, mich abzuholen. Er zog ihre Hand an die Lippen. Eine Verbeugung, und er war fort. O. das that wohl! Also nun hatte sie es ihm doch auch einmal zeigen können, daß sie sich nichts aus ihm machte. Es stieg noch heiß vor Empörung in ihr auf. Ihr vor aller Welt ein ganzes Jahr lang so den Hof zu machen! Und dann plötzlich diese Verlobung mit einer Reisebekanntschaft. Gott fei Dank! Sie hatte es verwunden! Es läutete. Frau Johanna öffnete selbst die Corridorthür. Sie erwartete ihren Mann vom Gymnasium zurück. Guten Tag, Liebling." Ueber sein feines Gelehrtengesicht flog ein freudiges Lächeln. Er küßte der Frau die Wange und ließ sich von ihr Hut und Mantel abnehmen. Etwas Müdes lag'in seiner Erscheinung. Das Haar war leicht ergraut, und die sinnenden, grauen Augen waren mit feinen Fältchen umgeben. Das Ehepaar begab sich nach dem Berliner Zimmer. Dort war der Tisch mit Accuratesse gedeckt." Das Essen wurde ziemlich schweigend eingenommen. Beim Kaffee brannte sich der Professor eine Cigarre an. So, mein Schatz, jetzt erzähle mir! Was gibt es Neues vor Paris?" Ach gar nichts Neues, Edgar. Es war nicht die Rede werth." Er schlang seinen Arm um ihre Schultern und sah sie zärtlich fragend an. Na?" Denke mal, Doktor Köster war da und bat um unseren Ausstellungs-Ka-talog. Ist das nicht drollig? So wohlhabende Leute!" Das ist ein Vorwand gewesen, mein Kind." Kann sein. Ja ich soll mit seiner Frau heute Nachmittag in die Ausstellung gehen. Ich muß mich jetzt fertig machen." Armes Kind!" Mit einem mitleidigen Blick sah er ihr nach. Er beobachtete seine Frau. Da hielt er sie plötzlich an beiden Händen fest und sah ihr forschend in's Gesicht. Sag mir noch eins: weshalb gehst du eigentlich mit dieser Frau? Welches Interesse hast du an ihr?" Ich? Das weiß ich eigentlich selber nicht. Es machte sich so." Ueberlege dir's mal warum, mein
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Arnold Spencer. Richard Lieber. (Helene Bertram) und L?onore Snyder, hervorgegangen. Ein Bick aus die Namen der Träger der Singrollen genügt, um die für den Sylvester die schönsten Erwartungen zü erregen. Der Chor besteht aus folgenden Damen und Herren: Wilhelmine Bottler, Alma Scher' Herz. Du bist noch immer wahrheitsliebend gegen deinen Mann gewesen. Und du weißt, ich kann die Wahrheit vertragen." Er streichelte ihr die Wangen. Ja. das war wirklich der Fall. Auf seinen zarten, ehrenvollen Antrag hatte sie ihm einst mit der .rücksichtslosesten Offenheit geschriek- daß sie bisher vrfyi hnS, ncnnnfir ntmfi für Vvn ernnen cann gesuytr uno nocy yeuie unter dem Weh einer unglücklichen Liebe leide. Trotzdem hatte er seine Werbung aufrecht erhalten. Ich? Ach Edgar, ich möchte gernwissen, um welches Weib ich verschmäht worden bin." Sie sah ihn verlegen und flebend an. ni Herz krämpfte sich zusammen. Sollte sie noch nicht vergessen haben? Wie könnte sie auch? Um einen so stil len, weltscheuen, alternden Mann! Er seufzte. Da klingelte es. Sie bot ihm die Hand zum Abschied. Frau Gertrud Köster kamihr mit einem kühlen, beinah verdrossenen Gesicht entgegen. Guten Tag Frau Professor. Ich war ganz erstaunt über die Ehre!" Ich hatte eigentlich auch die Absicht, heute sleißig zu sein, aber da Ihr Herr Gemahl mich bat " So? Bat! Als wenn ich ihm gleich durchginge, 's ist rein lächerlich!" Die kleine, überelegante Frau hing sich mit einer plumpen Vertraulichkeit in Johannas Arm und' betrachtete höchst ungenirt deren Hut. Wo haben Sie den her? Schick! Wahrhaftig! Ich hatte mir nämlich auch schon einen neuen Winterhut gekauft, ftür 50 Mark! Mein Mann denkt aber er hat 25 gekostet. Der braucht nicht alles zu wissen. Und denken Sie bloß, wie mir's ging! Wie ich mit dem Hut, übrigens das reine Wagenrad, nach Hause vor dem Spiegel komme, sehe ich aus wie eine Vogelscheuche! Zum Skandal! Nun hatte ich ein bischen viel daran herumgebogen und geändert wollen ihn doch die unverschämten Menschen nicht wieder zurücknehmen! Na, meine Wuth! Ich bin ihn aber doch los geworden." Sie flüsterte in Johanna's Ohr: Ich habe ihn nämlich absichtlich in's Wasser fliegen lassen." Sie wollte sich ausschütten vor Lachen. Endlich waren sie in der Ausstellung angekommen. Johanna vertiefte sich sogleich in das Anschauen der Bilder. Frau Trude sah nach diesen nur nebenbei und flüchtig. Ihr war das Montagspublikum viel interessanter. Sie war unruhig und sah sich fortwährend suchend in allen Sälen um. '
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' -r 'r -i nrvw . ä rCvX-r ' - vf ' - ...rWÄC-. iW . .Augusta Rentsch.' 2&xmifw:4m: iA i:;fi'' r - l - i t U--im .ri".i , v .V'':S:i':'iy : .r ?t v, .-. r ..X ., : .: X '"kz: . : ... ?V-ikS.- 4s , .; - 's :. . . r " X ;? . v i?-:-.:.'.' . t . : . . : ;', ' i -iv: ; l s;:.':.;...-:.. .' Harry Poiter. gens, Sadie Jacobi, Martha.Rom berg. Laura Kinklin, Laura Kehr, Lena Zabel, Blanchia May, Sopran; Äartha Jank:. Edna Beißenherz. Emma Elements, Alice Walton, Alice mi ,i , Jordan, Rhea Featherstone. Emily Olsen.Ella Schaefer, Alt; William Kopp, Fred. Bachman, Jacob Wilem, Erwarten Sie noch einen Bekannten. Frau Köster?" Einen! Na, Sie sind gut! Das wäje,j das reine Rendezvous. Nee. so weit sind wir noch nicht." Sie lachte. Aber sehen Sie blos den Kerl an! Der hat sich doch rein in uns verkuckt. Sehen Sie blos! Jetzt kommt er von vorne mit seinem Monokel! 's ist zum Schießen!" Sie wurde ganz lustig.'- Gott, Sie reißen ja förmlich aus. Frau Professor. So ängstlich bin ich nun da nicht gleich. So was pas sirt einem doch alle Tage." Mir nicht." sagte Johanna kurz und hart. Das begreife ich nicht. Sie sind doch auch 'ne hübsche Frau. Gestern erst hat mir einer es war ein schneidiger Mensch von der Friedrichstraße bis vor unsere Thür gebracht. Immer hinter mir her. Und denken Sie. wie ich das meinem Manne erzähle, macht der einen Krach! Die reine Eifersucht. Weiter nichts." Johanna schwieg mit einer abwei senden, kalten Miene. ' Die hat doch großen Tick. Mit der werde ich mich nicht oft befassen." dachte Frau Trude verletzt. Dann war ihr Geplauder auf lange Zeit verstummt, und als sich Johanna der jungen Frau suchend erinnerte, saß diese mit einem Herrn in traulichem Gesprach auf einer Plüschbank. Der Kleidung nach war der Mann ein Künstler, dem Benehmen nach war er ein Geck.. Ein blasses, verlebtes Gesicht, aus dem ein Paar müde Augen äußerst verliebt auf die kleine, kokette, strahlende Frau Herneider blickten. ' Frau Körner wollte sich, von neuem befremdet, zurückziehen. Aber schon war ihr Erstaunen bemerkt worden. Etwas widerwillig stand Frau Köster auf. Ich habe da ganz zufällig einen Bekannten meines Mannes getroffen erlauben Sie, daß ich Sie miteinander bekanntmache?" Entschuldigen Sie, gnädige Frau es ist schon Yß Uhr ich möchte gern zu rechter Zeit zu Hause sein." antwortete sie ausweichend. Ich weiß nicht, ob es Ihnen nicht zu früh ist? Lassen 'Sie sich doch, bitte, nicht stören. : Ein dankbarer Blick begegnete ihr. Frau Professor. Sie sind doch zu lieb! Also Sie nehmen's nicht übel, nicht wahr? Grüßen Sie Ihren Herrn Gemahl recht schön, und kommen Sie bald mal zu uns." 1 ' Fort war sie. Johanna eilte ebenfalls dadon und athmete . erleichtert .auf., Das also war seine Frau! Diese hatte er ihr um des Geldes wil-
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yf ' y. ' .llUBB", V r K ' e v sr i v Homer H. Van Wie. William Kuehrmann, MarruS Greu ling, Eugene Krum, Louis Monnin ger, Harry Reed, Tenor; Charles Green, John Bryan, Louis Baler, Thomas Oliphant, Albert Scott, G. C. Jarob, Louis B. Maas, Herbert Richardson, Bässe. Die Rollen-Besetzung ist folgende : Lerpolette, the Good-for-Nothing ..Angusta Rentsch Germaine, the Lost Marchioness .. .. , josephine Bremmerman dmunds Gertrude Alma Schergens jeanne Wilhelmina Bottler Manette Martha Romberg Susanne Sadie jacobi (Village Maidens.', Henri, Marquis of Corneville : .... . . -. Arnold Spencer Jean Grenicbeux, a Fisherman " ' ... Isomer, Van Wie Gaspard, a Miser Harry Porter The Bailli. . . ; Olrver W. Isensee Registrar ..Simon L. Kiser Assessor Hans Sielken Notary Richard Lieber Villagers, Attendanls of Marquis. Time, 17, C ntury. Place: Corneville, a Village in Normandy. ' Die Mitglieder, welche Sie zu resi? Viren wünschen, sollten dies sobald eö ihnen möglich thun. Dieselben sind für den Preis Von 75 Cents bei George Mannfeld & SonS. 107 Nord Penn fywania Str., zu haben. len vorgezogen. Merkwürdig! Es regte sie gar nicht mehr auf. Der letzte Rest von Interesse für ihn war erlo schen. Wie hatte sie nur in diesem Mann einen Edelstein sehen können! Eine unbeschreibliche Sehnsucht ließ sie nach Hause eilen. Im Arbeitszimmer saß der,Professor am Schreibtisch. Da legten "'sich . v. c r.: ' nf. - zwtt roelcve Hanoe vor jcuic -angcu. Meine Hanna! Bist du's?" Ja. mein aelie'bier Mann. Ich bin's. O, wie gern ich dich habe! Und wie dankbar, ich Dir sur Deine Liebe bin!" Sie sckmieate ssck innia an ihn. Er umfing sie mit heißer Zärtlichkeit. Mein süßes, süßes Weib! O. wie beglückst du mich! Im Bahnhofe abgefaßt Wurde Edwin Snodgraß, welcher der Un terscylagung beklagt ist. Im Union'Bahnhofe wurde letzte Nacht, als er im Begriffe stand, nach Terre Haute zu reisen, der bisherige Hülfs.Buchhalter der Wulschner Mu sic Co.", der 33jährige Edwin Snod groß, von den Detektivs McGuff und Lancaster unter der Anklage der Un terschlagung verhaftet. Eine Revision seiner Bücher hatte ein geringes Deficit erwiesen. Er ver sprach, dasselbe gutzumachen, kehrte aber nicht in das Geschäft zurück. Die weitere Untersuchung enthüllte größere Fehlbetröge. Snodgraß war weder daheim zu finden, noch sonstwo, und schließlich wurde die Polizei benachrich tigt, und darauf erfolgte die Verhaf tung im letzten Augenblicke. Oe!- und Kaffee-Preise steigen. Nicht nur die Preise sür Petroleum und Gasolin, sondern auch die Kaffee Preise sind während der letzten Woche gestiegen. Gestern wurde der EngroS Preis für eine gewiffe Sorte Kaffee in Packeten wieder um Ct. erhöht, und weitere Steigerungen stehen in Aus sicht.' Um elne Erkaltung in einem Tage znknriren nehme Laxative Bromo Quinine Tadlet. Alle Druggisten erstatten das Geld zurück, wenn sie nickt kurirm. E. W. Grove'S Unter chrift ist auf jeder Schachtel. 25 CentS.
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Im StadthoZpitale wurde gestern Abend ein sich Roger Heath aus Shelby, O., nennender Mann untergebracht, der hier in No. 544 West Maryland Straße logirte, dort vom Versolgungs' mahne, als Folge von Ausschweifungen, befallen ward und gestern Nachmittag versucht hatte, sich in unbeschreiblich grausiger Meise zu entleiben. Er war zuerst als Irrsinniger in Polizei-Ee wahrsam genommen und im Dispen sarium verbunden; worden, doch hielt Polizeiarzt Dr. Wright am Abend seine Ueberführung in's Hospital für das Beste.
Heath erklärte, er müsse seine Sünderr büßen und werde deshalb überall von Quälgeistern verfolgt. Er ist unverheirathet, soweit zu erMitteln war. Heimgang einer bekannten deutschen Fran. Frau Gertrude Eßmann, eine in deutschen Kreisen sehr bekannte Frau, ist am Dienstag Vormittag im Alter von 70 Jahren in der Wohnung ihrer Tochter, Frau I. H. Kirkhoff. No. 319 Ost Merrill Str. aus diesem Leben geschieden. Frau Eßmann war in dem elsüsfischen Städtchen Sallie geboren und im Jahre 1856 mit ihrem Gatten. der ihr im Jahre 1886 im Tode vor ausging, nach Amerika, bezm. Jndia napoliS gekommen. Das Hotel JllinoiS HauS" erhielt durch die Leitung des Eßmann'schen Ehepaares den großen Ruf als deutsches Gasthaus und Sammelplatz des Deutschtums deS Staates. Im Jahre 1871 baute das Ehepaar das neue Illinois Haus", da beute noch ein stattlicher Bau ist. Die Verstorbene hinterläßt 3 Kinder, Nämlich W. L. Eßmann, Frau Her. man Kirkhoff und Frau C. Hickerson. Ihr ältester Sohn LouiS Lßmann starb vor wenigen Jahren. Die Beerdigung sindet am Donners tag Nachmittag um 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. Grundeigenthums Nedertragungen. Indianapolis Land Improvement Co. an Burchard E.Otto, Lot 289 vierte Scction, West Park Addition. 81500. Edward C. Leible. Trustee, cn Ed. Coombs, Theil von Lot 37, Landers Subd.. Outlot 148. H1400. Austin M. Smith an Belle B. Iglehart, Theile von Lots 2, 3 und 4. Smith's Erben Subd. S25.000. Sophia A. Warnke an Henry Kothe. Trustee. Lot 457, McCarty' zehnte Westseite Add. L2200. Tuttle Culver u. A. an Harry I. Milligan, 38 LotS in Culver u. A. Subd.,, Columbia Place. S7200. Christine Resener u. A. an Chas. I. Kiefer, Lot 269, Spann & Co.'s. zweite Woodlawn Add. $2100. Jndianapoliser Institute werden als Vorbilder genommen. A. A. Jameson wird heute aus Nashville. Tenn., hier eintreffen, um sich über die Einrichtung und den Erfolg des Gerichts für jugendliche (gefangene und des Boy's Club" zu in sormiren. Seine Absicht ist, dahin zu wirken, daß auch in Nashville. derartige Institute eingeführt werden. Wie erwartet, treffen General Reyes und Herr Herran, der ständige und der Special-Gesandte Colombias, ihre Vorbereitungen zur Abreise, was einem Bruch der diplomatischen BeZiehungen gleichkommt. Wie die Dinge liegen, kann die formelle Antwort des Staatssekretärs auf die Vorstellungen der Columbier nur bestätigen, daß sich die amer. Regierung auf Verhandlungen, welche die Unabhängigkeit Pana mas in Frage ziehen, nicht einläßt. Man muß den Vertretern ColombiaS das Zeugniß ausstellen, daß sie sich in ihrer heiklen Lage mit großem Takt be nahmen und das Gleiche gilt von den Behörden in Colombia selbst. Daß e5 bei der Anwesenheit deS amer. Ge sandten in Cartagena zu gar keinen unliebsamen Austritten kam, spricht sehr für die dortige Bevölkerung und vermehrt das Bedauern über den gegen jenen Staat verübten Gewaltakt. Schiffsnachrichten. Angekommen. . Plymouth: Graf Waldersee" von New York. '
