Indiana Tribüne, Volume 27, Number 109, Indianapolis, Marion County, 29 December 1903 — Page 7
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tt , l, S tt ßieHsoHn i m. 'Hf (Fortsetzung.) Das ist, was noch fehlt!" rief sie, dann holte sie sich von den zarten, blauen Blumen und vertheilte sie leicht und zierlich in dem dadurch wirklich ungleich schöner aussehenden Ctrauß. Vergißnichtmein! Er soll mich net vergeff'n er wird mich ne: vergess'n; ich will! Er muß grad' so woll'n, als jeder Andere, den ich mir einbild't hab'; er hat was in seinen Augen, daZ mir das deutlich sagt." Xa die Leute vom Vilshofe oberhalb der Schlucht arbeiteten und Stasi sich bei diesen befand, davon wußte Monika nichts, da sie im Marktflecken war, wie dieselben an ihrem Häuschen vorüber gekommen waren. Sie glaubte also, daß Loisl nur einen Spaziergang machen wolle und bald zurückkehren werde, da er nicht gut einen anderen Weg einschlagen konnte. Monika that, als wenn sie im Garten arbeitete, allein das schien nur ein Getändel; ihre ganze Aufmerksamkeit war gegen die Höhe der Schlucht gerichtet. Zu ihrer Verwunderung vernahm sie nach längerem Warten einen mehrstimmigen Gesang, der untermischt mit jauchzenden Iuh- und Ahuischreien vom Pfade herabschallte, und bald wurden auch die Knechte und Mägde des VilsHofes sichtbar. Unter diesen befand sich auch der Sexp, welcher, sobald er ihrer ansichtig wurde, mit Scherzreden auf sie zukam. Allein sie war nicht in der Laune, darauf zu hören, sondern schleuderte ihr Werkzeug auf den Boden und lief in das Haus zurück. Sepp war so klug, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, gab die Schlacht für heute verloren und folgte unter verlegenem Lachen den bereits Vorausgegangenen, die ihm zuriefen, er solle doch die Zuwiderwuren" (das zuwidere Ding) laufen lassen. Ueber Monika war eine Unruhe gckommen, die sie nicht im Hause litt; als die Schritte verhallt waren, wagte sie sich wieder in den Garten und sah klopfenden Herzens die Schlucht aufwärts. Sie brauchte nicht lange zu warten, da erschienen zwei Menschen auf der Weqbiequnq, Hand in Hand, äugenschenlich ganz mit sich selbst beschäftigt. 33a ist dös der Loisl und die Stasi!- zischte Monika durch die vor Aufregung zitternden Lippen. Alles Vlut war ihr vom Herzen zurückgewichen; wie gelähmt stand sie da und blickte mit krampfhaft aufgerissenen Augen nach den Näherkommenden, die für das Haus und Gärtchen keinen Blick hatten. Endlich kam wieder Leben in Monikas Gestalt; sie bückte sich und huschte hinter das halbgeöffnete Scheunenthor. Hätten die Vorübergehenden einen Blick dort bineingeworfen, so müßten sie ein Paar Augen wahrgenommen haben, die im grünlichen Feuer glänzten und zuckten. wie die einer wüthenden Katze. Der Zorn und die Ueberraschung hatten Monika in eine ganz außergewohnliche Aufregung versetzt. Knirschend biß sie die Zähne zusammen, und wie zum Schlage ballten sich ihre Fäuste. Der, nach dem sie sich sehnte, den sie eben noch sicher in ihrem Netze zu haben glaubte er war ihr entschlüpft. Das Mädl dort an seiner Seite, das blutarme, eiskalte Ding, hatte den Weg zu seinem Herzen gefunden. Was wußte die, was Liebe heißt, dieses matte, alltagliche Geschöpf,.die so wenic zu diesem herrlichen Manne paßt, als wenn man ihr. der Monika, sagen wollte, sie sollte einen Greis heirathen. Aber sie läßt ihn ihr nicht; der Kampf will sie aufnehmen, und siegen wird sie, mag kommen, was da will!" Nun hatte Monika auch die Nelkt wahrgenommen, die in Stasis Haare? steckte. Mit einem dumpfen Aufschrei des ohnmächtigen leidenschaftlichen Zornes brach sie in die Kniee. Mit Händen und Zähnen zerbiß und zerriß sie die unschuldigen Blumen, die sie in der Hand gehalten hatte. Dann schleuderte sie deren Rest auf den Boden, trat ihn mit den Füßen zu einem unkenntlichen Pflanzenbrei, dabei wilde Verwünschungen gegen jene ausstoßend, die ihre Hand nach jenem ausgestreckt hatte, den sie selbst zum Liebsten haben wollte. Monikas Paroxysmus der Unbändigkeit endete damit, daß sie sich kreischend und heulend über die Blumenreste warf, den Kopf auf den Boden schlug und mit den Nägeln die Tenne zerkrallte, als ob sie ihre Feindin unter .sich hätte. Das dauerte eine geraume Zeit, dann sprang sie plötzlich auf, warf troig die aufgegangenen, feuersarbenen Haare, die sie wie ein Goldmantel umflutheten, zurück, schüttelte ihre Fäuste sor dem Gesicht und zischte dabei wie eine Schlange: Jch nehm ihn Dir, und wenn er mit Kett'n an Dich geschmiedet war'!" Ein gellendes Gelächter erschallte von dem seitwärts angebrachten Loche in der Schcunenwand, das ursprünglich wohl den Hühnern als Eingangspforte gedient hatte.
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,y, .$ tt f i' Hochlandsroman n ,, ,, von 4M slöosf Ol AA M x Monika duckte sich im plötzlichen Schrecken, als ob sie einen Schlag erhalten hätte. Von wem das Lachen ausging, hatte sie doch wohl äugenblicllich erkannt, und sie wendete sich wutbbebend nach dessen Richtung hin. Krott. miserable! Hat man vor Dir nie sein' Ruh'? Alleweil spekulirst und schleichst umeinander! Was hast jetzt wieder z' lach'n und z' spott'n gleich machst, daß D' weiter kommst!" Der im tollsten Vergnügen grinsende Nothkopf machte nicht die geringst? Miene, sich zu entfernen, und schien sich vor seiner Schwester ganz sicher zu fühlen. Ueber Dich hab ich g'lacht. wie d' Vleameln zernss'n und zerbiss'n hast, und wie'st Dich im hell'n Zorn auf'm Vod'n umeinandcrg'wargelt hast. Du, dös war nett, Monika! Wenn'st dös selm hätt'st seh'n können, hätt'st leicht an Grosch'n zahlt wieherte der wilde Benqel. Ob'st ruhig bist und Dein Maul halt'st!" Wenn ich mag! Meinst, ich wllßt' net, warum Du dös 'than hast? Meinst. ich wär' so dumm, daß ich net merket, daß alles weg'n dem neu'n Lehrer hergangen ist? Ra. na. Monika; dos glaubst selm net. Was ich weiß, dös weiß ich. und red'n thu' ich. was ich mag." schrie trotzig der Franzl. Monifc merkte, daß sie auf diese Art mit dem Burschen nicht weiter käme, ja. daß dessen Bosheit sicher einen Streich ausdächte, bei welchem er die Kenntniß dieser Dinge zu ihrem Nachtheil verwerthen würde. Sie zwang sich, zu lachen, und rief ihrem Bruder zu: Du bist ein Tollpatschl. ein dumm's Tschabberl (ungeschickter Mensch)! Machst gleich große G'schicht'n aus einer dummen Kleinigkeit. Geh' her zu mir, daß wir drüber red'n können. Es ist so g'spaßig. wenn Tu zum Hennenloch 'reinred'st und ich auf der Dreschtenn' steh'." Ich mag net ich trau' Dir net Du könnt'st mich leicht prügeln woll'n oder an die Qhr'n reiß'n!" Na g'wiß net auf Ehr' net ich thu' Dir nix!" Sag auch: Auf Seligkeit! sonst trau' ich Dir net." Auf Ehr' und Seligkeit! Also komm her." No net, wennst' mir net versprichst. rntYrn Vater z' reden wegen dem Unter? land." Mcinetweg'n, dös auch." Daraus verschwand das Gesicht in dem Hennen loch, und langsam und scheu nahte sich der Knabe seiner Schwester, trat aber bald beherzter auf, als er sah, daß diest ganz in Gedanken versunken, mit verschränkten Armen, ohne irgend eine Waffe an der Thür lehnte. Mit ein:? finsteren Falte auf der Stirn sah sie zu ihm nieder, dann sagte sie: Das ist g'scheit von Dir, Franzl. daß D' vernünftig bist jetzt laß unZ miteinander red'n; Dein Nachtheil und Schad'n wird's net sein, wennst' zu mir und net zum Lehrer hilfst." Nach einer Viertelstunde trennten sie sich; der Franzl schien vom Nesultc-!? der Besprechung sehr zufrieden gestellt zu sein und klimperte boshaft unr seelenvergnügt mit etlichen Kupfer- und Silbermünzcn. die er als Aufgeld aus seiner Schwester Tasche gequetscht hatte. Da kauf' ich mir an Schnaps da für!" sagte er. 7. K a p i t e l. mlS Loisl und Stasi auf dem Vilshofe anlangten, konnten w sie ihr Vorhaben nicht gleich zur Ausführung bringen, wik es geplant gewesen, denn dort herrschte eine ungeheure Aufregung, und zwar hervorgerufen dadurch, daß die Lieblingsküb der Frau Maria, ein priichtiges Allgäuer Graurind, plötzlich gefährlich erkrankt war. Da Knechte und Mägde in der Streuarbcit waren, fuhr die Bäuerin selbst nach Partenkirchen hinunter, um den Thierarzt zu holen, und als ti dort nicht ausfindig gemacht werden konnte, na6 Garmisch hinüber, wo sik ihn endlich fand. Das ungewohnte , Einspannen. bic Fahrt, die Sorge um das schöne Stücl Rindvieb hatten die sonst rubicze 7??av tn ctac derartige Aufregung nn5 naq herige Abspannung versetzt, daß Loisl nicht daran denken machte, heut' Abend noch mit der wichtigen Angelegenheit herauszurücken; es pressirte ja auch nicht damit, ob dies beuit oder morgen geschah seiner Sache war er sicher. denn mit Stasi war er einig. Auch die nächsten Tage kam keine Nuh: in's Haus, denn ein zweites Stück erkrankte unter gefährlichen Erscheinunaen. Was das in einer Bauernwirthschaft sagen will, kann nur der richtig bemessen, der weiß, wie die Leute an ihrem Vieh hangen. vsm eher entschließt man sich, den Thier- als den Menschenarzt zu rufen, und cjt schon wurde eine gefallene Kuh tiefer betrauert, als ein Mensch, der seinem Kreise entrissen worden war.
DaZ Milchvieh ist eben in erster Lime der Ernährer des Gebirgsbauern, während ost der eine oder andere der Familienangehörigen nichts ist als ein Berzehrer, den man als ein? Last betrachtet. Bei solchen Anschauungen laufen nach verfeinertem Maßstabe wohl Härten mit unter, aber in der Hauptsache haben für den Bauern eben nur die faßbaren Dinge einen Werth. Frau Maria war also so in Anspruch genommen, daß Tage verging?n. bis sie ganz vorübergehend erwähnte, der Deuschl-Michl sei neulich auf den Hof gekommen mit allen möglichen Neuigkeiten. Als man sie dann fragte, was er erzählt hace. machte sie ein pfiffiges Gesicht und meinte, das jung? Volk sei viel zu neugierig vorläufig hätte es noch lange Zeit, darüber zu reden; tüzZ der Mann gewollt habe, pressire nicht. Die zweifelhafte Laune der Bäuerin hielt viel länger vor, als die Krankheit im Stalle, und das verhinderte unwillkürlich die intimere Annäherung von Loisl und Stasi. Ganz gegen ihre sonstige Art war sie sehr leicht reizbar gegen alle Angehörigen des Hauses und der Familie, nur dem Loisl gelang es immer ganz wunderbar rasch, sie zu beruhigen und zu besänftigen. Mit dem Sepp gab es allerlei Aerger und Verdruß; er hatte Schulden gemacht; dann hatte er verschiedene Raufhändel g:habt, wofür Entschädigungen und Schmerzensgelder gezahlt werden mußten, damit die Vorfälle nicht zur gerichtlichen Anzeige kamen; auch allerlei nicht ganz saubere Liebesg?schich!en kamen auf, und Frau Maria mußte sich bequemen, ziemlich tief in den Sack zu langen. Wenn es sich aber nur um's Geld gehandelt hätte! So aber schwebte der Frau immer das Bild des Gatten vor. dem der Sobn in seinem Thun und Lassen nur zu sehr glich. Ja. wenn der Sepp unter die Soldaten gestellt worden wär! Aber er war als der einzige Sohn einer Wittwe gesetzlich befreit, und freiwillig konnte man ihn doch nicht einrücken lassen. Es würde ihm auch nie einfallen, dies zu thun, und jede? Zwang war ausgeschlössen. Der Hcf in seinen Händen
würde dass:lbe Schicksal haben, wie unter seinem Vater, wo es Spitz auf Knopf stand, daß er auf die Gant gerieth. Es war also nur vernünftig, diese Sache möglichst lange hinauszuziehen. Leider gab es hierzu nur zwei Wege, und zwar: entweder läßt die Vilshoferin. deren freies Eigenthum der ganze Grundbesitz ist, die Stasi auf den Hos heirathen und zahlt den Sohn hinaus, nachdem sie sich vorher selbst auf den Alttheil setzte, oder: Sie heirathet selbst. Tas erste ist eine schwierige Sache und führt unfehlbar zu Sans und 'Atx svllrfniß das zweite hatte sie bis jetzt streng von sich gewiesen, nun aber sing dieser Gedanke an. sich vor ihren Augen immer sympathischer zu gestalten; Frau Maria war bereits so weit, darin die einzige Rettung ihres Sohnes und des Besitzes zu sehen. Sie war ja noch rerhältnißmäßig jung, und es würde im günstigen Falle Jahre dauern, bis dann die Frage wegen der Hofübergabe praktisch werden müßte. In langen, schlaflosen Nächten hatte sie darüber nachgedacht und es zuerst als ein hartes Opfer angesehen, das sie dem Glücke ihrer Kinder brächte. Sonderbar, daß sie dabei nie an die Gestalt des Zukünftigen dachte, sondern diesen bei sich nur ganz unbestimmt den Bauer" nannte, wenn sie sich dessen persönliche Stellung auf dem Hofe ausmalte. Es handelte sich nicht darum, daß dieser Geld und Gut in die Ehe brachte. da5 war glücklicher Weise genügend vorhanden, aber einen Mann, einen richtigen Mann brauchte der Hof als Oberherrn, um unter Umständen zu zwingen, was sich nicht freiwillig fügte. Dauert es dem Sepp zu lange mit dem Selbstständigwerden, so konnte er auf einen anderen Hof einhcirathen; dik Gelegenheit würde sich finden; außerdem mag er auf den Bilshof warten und einstweilen vernünftig und gesetzt werden. Es geht ihm damit nicht besser und schlechter als Dutzenden von Bauernsöhncn, die es erst spät zur Selbständigkeit bringen. Aber aus allen diesen Erwägungen schälte sich für die Vilshoferin täglich deutlicher und greifbarer die Gestalt" des zukünftigen Vilshofbauern heraus zuletzt trug sie die Züge Loisls, des Zichsohnes. Anfangs erschrak die Bäuerin ge radezu vor dieser Entdeckung, weil "sie an ihre Stellung als Ziehmutter unc den Unterschied der Jahre dachte. Doch sie kam auch darübe? hinaus. indem sie sich sagte, daß sie als !Rzh mutier in gar keinem 'erwandtsckastlichen Verhältniß mit Lois! stünde ebensc gut. als auf dem Hofe, hätte der Knabe die ersten Jahre ja auch aus wärts auf ihre Kosten erzogen werden können; später war er überhaupt im Seminar, und jetzt ist er eigentlich nur zu Gast. Was den Jahresunterschied betrifft, so befaßte sie sich nicht viel mit Theorie, sondern cg den Spiegel ernsthaft zu Rathe, und dieser sagte ihr. sie sei nicht blos eine wohlerhaltene, sondern noch schöne Frau; die paar Fältchcn um die Augen und der schärfer werdende Zug um den Mund sind nicht zu rechnen; ein Mußgesicht wie die Stasi habe sie freilich nicht mehr, und das eigentlich zum Glück, denn solche weiß und roth; Larven gefallen doch nur ganz jungen. unreifen Burschen, was man vom
Loiöl gewiß nicht sagen könne, denn der ist weit über sein Alter hinaus gesezt. Schullehrer könnte er dann wohl nicht mehr bleiben; doch das thut nichts, ist eh' ein Hungerbrot in eine? Aergersuppe. Ter Hof ist so weit, daß er seinen Mann richtig ernährt, und was kann der Mensch überhaupt mehr wollen? Als Frau Maria bis hierher mit sich fertig war, mußte sie natürlicher Meise auch auf den springenden Punkt der Sache kommen, das heißt wie sich der Plan wohl entwickeln müsse, um zu einem beiderseitig befriedigenden Ende
zu kommen. Die Lieb' ist recht notbendig zu einer glücklichen Ehe. mein'e sie; aber da fehlt es ja nicht, ich hab' den Loisl schon als klein' Buben gut leiden könncn, und jetzt mag ich ihn erst recht gern, wo er mir so viele Ehr' macht und sich so brav und sauber ausgewachsen hat. Und was ihn betrifft? Da ist ja gar kein Zweifel, daß er mich lieb hat; wie hat er als Bub' mit mir gethan und jetzt! Wo es möglich ist, nimmt er mich in den Arm. und selbst busselt hat er mich, was doch die Mannsbilder gewlß mcht thun, wenn ihnen Jemand zuwider ist. Möglich, daß er sich etwas schüchtern stellt, denn er nat ja nicht die leiseste Ahnung von dem, was mir im Kopf herum geht; er denkt natürlich immer noch, daß mir das Heirathen gar nicht in den Sinn kommt. Da werd' ich ihm eben bei Gelegenheit ein bisl draufhelfen müssen. Wenn er es aber einmal merkt, wo die Sache hinaus soll, dann braucht es von meiner Seiten nichts mehr da weiß er dann schon selbst, was er zu thun hat. Wie die Stasi und der Sepp die Heirath aufnehmen werden? Auf der Stirne der Vilshoferin zog sich eine trotzige Falte zusammen. Was die sag'n, ist mir ganz gleich." murmelte sie vor sich hin. Wenn sie vernünftig sind, so fügen sie sich ohne Widerred'; freilich wär's am besten, wcnn's alle zwei auf eine richtige Art aus dem Haus kämen. Aber einreden! Nein, einreden laß' ich mir niz noch bin ich die Vilshoferin, die Hab und Gut erhalten hat, und die jetzt blos den ungewohnten Schritt thut." Sie wiederholte sich im Stillen den letzten Satz noch einige Male, wie, um ihm mehrdenAusdruck innerer Wahrheit zu geben. Frau Maria war jedoch viel zu ehrlich, als daß nicht das Gefühl in ihr wachgeworden wäre: Du thust es nicht blos aus diesem Grunde, sondern auch aus einem andern, viel tiefer liegenden, der Dich zur Zeit in der Gewalt hat und zwingt." Der Gedanke brachte sie zum Erröthen, aber niederkämpfen konnte und wollte sie ihn nicht; indessen die Angelegenheit zu be:il:u. darum war es ihr doch nicht zu thun. So blieben also die Verhältnisse auf dem Vilshofe noch in der gewohnten Ordnung. An einem der nächsten SonntagNachmittage erschien dort ein ungewohnter Besuch in der Person des Hammerschmied-Toni, der von Frau Maria mit einer gewissen Feierlichkeit empfangen wurde. Stasi wollte sich unsichtbar machen, allein es gelang ihr nicht, weil ihr die Bäuerin in den Garten folgte und sie dort ausschalt über das Weglaufen. Was geht denn mich der Toni an? Zu mir und wegen mir kommt der net in Hoamgart'n (auf Besuch). .G'wiß will er wieder ein Paar von unsere Ochs'n! Da soll nur der Sepp damit reden." Daß doch die Eier immer klüger sein wollen, als die Henne! Ter Toni kann wegen ganz anderer Sachen da sein, als wegen Ochs'n an ei'm Feiertag geht keiner auf den Viehhandl." Da müßt er nachher höchstens wegen Dir kommen sein," lachte Stasi, aber es kam ihr nicht von Herzen. Oder auch wegen Deiner!" entgegnete die Mutter mit einem ernsten Gesicht. Der Hammerschmieds-Toni ist keiner .von den leichtsinnigen Windmachern, das ist einer, um den jedes rechtschaffene Madl froh sein, darf, wenn er sie zu seiner Bäuerin macht; er soll deshalb auf mein' Hof net deswegen beleidigt werden, daß die Haustochter aus Launen oder kindischer Spreizerei vor ihm davonlauft." Ich will niz von dem! Das kommt mir grad vor. als wenn eins zu Dir sagen wollt'. Du sollst den Loisl heirathen." Wer weiß!" entgegnete die Bäuerin. wobei ihr eine leichte Räthe in die Wan-. gen stieg. Aber, was Du willst oder net willst, das ist mir qleichgiltig. Auf der Stell' aebst in die Stub'n und seki iDia; mti tjn zum ztasscetrmttn! Wie stellst denn Du Dich zu mir? Ich bin doch net gewöhnt, daß Du mir ein Widerpart halt'st!" Es war auch in der That zum ersten Male, daß die sanfte und gefügige Stasi in dieser Art ihrer Mutter Trotz bot. Eine zornige Nöthe färbte ihr Gesicht, und sie zerdrückte unwillkürlich eine Blume, die sie sich vorher abgebrochen hatte. Allein diese? Widerstand dauerte nur wenige Sekunden, denn sie mußte sich sagen, daß, bevor die Mutier um ihr Verhältniß zu Loisl wisse, sich diese im vollsten Rechte befand, der Tochter einen empfchlenswerthen Freier zuzuführen. Die Wandlung zum Gehör. sam vollzog sich deshalb ebenso rasch, als die Aufwallung des Trotzes; sie nickte zustimmend, dabei sich zu einem freundlichen Lächeln? zwingend und
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riss regungcnv nacy der Hand der Mutter. In der Stube hatten Loisl und Sepp dem Gaste einstweilen Gesellschaft geleistet, der bereits sehr einsilbig zu werden begann, weil das lange Ausbleiben der Frauensleute ihn ärgerte. Einen Mann, wie ihn, mußte manschon besser estimiren; der war das Warten nicht gewöhnt. Die Wolken des Unmuthes verfluchteten sich aber rasch, als Mutter und Tochter eintraten, und besonders die Letztere an Freundlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Was Koketterie hieß, war Stasi UNbekannt; ein falscher Zug war nicht in ihrem Charakter, und wenn sie nach der vorhergegangenen Aufwallung eine größere Wärme zeigte, als gewöhnlich, so kam dies nur davon, daß sie der Bursche. der immer noch unter die besten zählte, wegen seiner betrogenen Hoffnungen dauerte. Daraus entstand von selbst das Gefühl, ihm den bitteren Bissen, den er über kurz oder lang doch einnehmen mußte, nach Möglichkeit zu versüßen. Freilich bedachte sie nicht, daß sich dessen Wünsche durch die gute Behandlung, die er erfuhr, auch noch kräftiaen könnten. (Fortsetzung folgt.) Der grostc Allicrtus." In einem besonders nahen Verhältniß stand Kronprinz Friedrich WilHelm von Preußen, der nachmalige Kaiser Friedrich III., stets zur akademischen Jugend. Gern und oft weilte er in ihrer Mitte, die studentischen Bräuche dabei stets auf's Genaueste befolgend. Als die Universität Königsberg, die älteste Preußens, am 18. Oktober 1L61 dem Kronprinzen wegen seiner Verdienste um die Pflege der Wissenschaft die höchste akademische Würde, das Amt eines Rcctor 11mgnisleua übertragen hatte, bctheiligte sich der Kronprinz auch an dem Kommcrs, der am Abend desselben Tag:s in dem Sommerlokal der Börsenhalle" zu 5lönigsberg stattfand. Der offizielle Theil des Festes mit seinen Reden und Toasten war zu Ende und eine Pause eingetreten, während welcher die zahlreichen Theilnehmer in dem anstoßenden Garten die schon ein wenig heiß gewordenen Köpfe in der kühlen Abendluft badeten. Auch der Kronprinz, die Cigarre im Munde und die Hände nachlässig in den Taschen, trat in Begleitung des Oberpräsidentcn v. Eichmann und des Polizeipräsidenten v. Maurach hinaus und ließ sich bei der Gelegenheit die draußen sich ergehenden Studenten vorstellen, jeden einzelnen mit einer liebenswürdigen Anrede erfreuend. Da
naht sich auch eine etwas schwankende Gestalt, welche zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts die Unterstützung zweier Kommilitonen bedürfte. Erschreckt winkte Maurach den Bcgl:ite:n ein energisches Zurück!" zu, allein der Kronprinz hatte die Gruppe bereits b?merkt und meinte: Warum zurück? Wenn ihm das Gehen schwer wird, will ich ihm entgegengehen." Und in der That machte er ein paar Schritte au? den schwer Geladenen zu, der nun nothgedrungen vorgestellt werden mußte. Sagen Sie mal. lieber Kommilitone," wendete sich der Kronprinz in heiierster Laune an den keineswegs verdutzten Bruder Studio, ich bemerke hier an den Mutzen Ihrer .Kommilitonen bald einen großen bald einen kleinen Albertus (das von den Studenten getragen silberne oder goldene Bild des Gründcrs der Universität), woher kommt das wobl?" Ja. sehen Sie, konig liche Hoheit," entgegnete ungenirt der akademische Bürger und schlug in überströmender Biergemuthllchkeü dem Prinzen auf die Schulter, das kommt so: wer viel Geld hat, der koost sich ncn großen und wer wenig hat, der koost sich 'nen kleenen." Na." antwortete nun der hohe Herr mit Schmunzeln, indem er sich zum Weitergehen wendete: Sie haben sich aber 'nen großen gekooft. Deutsche Schulen finden nirgends im Auslande so bereitwillige Unterstützung von Selten der Reglerung. wie in Chile. Diese erfreuliche Thatsache ist wohl in dem Umstand begründet, daß sich die dortigen Deutschen bei der chilenischen Regierung hoher Wertschätzung und Achtung erfreuen, und von ihr der Erhaltung deutscher Sprache. Art und Sitte keine Hindere nisse in den Weg gelegt werden. .. erzichtleistung auf n s i 0 n e n. Der Pensionslom ;'i? Ware in Washington, D. C.. letzthin von dem Gouverneur Bliß Michigan ein Schreiben erhalten. n welchem dieser freiwillig auf die ihm bewilligte Pension von $12 monatlich verzichtet. Der Gouverneur erklärt in dem Schreiben, daß er sich um die Pension beworben habe, vnxl er es für eine Ehre halte, mit seinen Kameraden aus dem Bürgerkriege auf der Pensionsliste zu stehen; er halte es aber auch für unrecht, das Geld anzunehmen, da er es nicht nöthig habe. Die Wittwe Henry von Boston hat den Pensionskommissär benachrichtigt, daß sie die Pension, welche sie bisher bezogen, nicht weiter zu haben wünscht, weil sie genug zum Leben hat und nicht schwören will, daß sie von ihrer Hände Arbeit leben muß. Sie behält sich das Recht vor. in die Pensionsliste wieder aufgenommen zu werden, sollte ihr kleines Bermögen nicht hinreichen, sie in Zukunft zu ernähren.
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t Pennshlv nd Mark Engliff'S Opnn-Hau S Eastund N'w Dork 7 Noble und Michigan S N. Jerjcy u. Stefl Ave 5 $ine und North 0 Market und Pine 1 Vermont nahe ?aft '2 Nq. 8 Spritzenhaus Maff. A nahe Noble s Deuiwareuild Mali?uk 4 Jersey Central A. 6 Mast n5 Evrnell Av i Äsh uib 11. Lnaße 7 Vark Td und 12 Str 4 Columbia und Hillftd 3 bhlandAveu.V?att :i IMno und Ct. Jo 3 Pennsylv. und X-xaii .4 Mmdisn und 11. ii ?!o. L SpriyenbauS ,k nah JUinoiS s Lmte Aveu. CtEIa 7 JllioiS und Michiga, Pe isylrania und 14. Senate Ave. und 13. n No. 1 Cprizenhau .no Ave naheMichigau 2 Meridia und Walnut California u Vermont 15 Blake und New Fork 36 Ind. Av. u. Et, Stau 17 Eity Hospital '8 Blake und Norty i9 Michigan und Löne u No. 6 Cprtznchau Washington ::ahe Löc? et Gsendorf u Wash. Missouri u New Fort 5 Meridian u Wash 16 JllmoiS und Ohio VT Eapitol S!v. u Wash mgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn CtSlK W. Washington Str U No. 10 Spritzenhaus Allinoi u errill 52 Jllinnii u Kouisiana U Wett und Couch West und McCrt W Senate Ave. u Hcnrv 67 Meridian und kv 8 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mvrvi ii Madijon Av. u Tunlop 1 No 2 Haken Leiterhcu South nahe Delawar tt Penn, u Merrill M Dklawar n McEarttz U Haft und Rratty New Jersey u. Merrilt 7 Birg. Av. u radsha 58 Saft und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Cpritzenhau Lir Ave. nahe Huron 72 East und Seorgia 72 Ceda und Elm 74 Davidson u Georg ff English Av. u Pine 76 Shelöy und Bäte 7? No. 8 Spritzenhaus Prospnt nahe Cbelby '9 Fletcher Av. u Cheldy St Market u. New Jersey 51 Telaware und Wash. 33 Saft u Washington M New Fork u. Davidsox S Taubsmmmen Anstalt 36 ver. Staaten Arsenal S7 Oriental und Wasb. 89 FraueRefcrmat. 1 No. 13 Spritzenhaus Mvland nahe Vier. 42 Meridian u. Vcorcna. 3 Meridian und South 4 Pennsyko u. Loutsiana .'5 Llrgnl7 Äve u. 'Mal. Hauptquartier. 17 Grand Hotel. 33 Capital Ave und Dt)l 23 No. 16 SpritzenhauA 16. und Ash. i?4 Alabama und 16. ,25 Central Ave und 15. i? Fände? und IS. 127 Brookside und Jupiter tSS Ckiitral Av und 17. 129 Telaware und 1Z. 131 Alabama und l i. 132 Bcllefontaine und i. 134 College Att und 29. '.25 Telaware und 13. 126 Alabama und Rorth 137 Ncwmann und 19. 138 College Av und 14. 13? Corncll Ave und 13. 141 FandeS und 10. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Llvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Av und 15. .48 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 162 Park Ave und 2. lk? L E u. W Bahn u. 22, 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u NewmQ 157 AtlaZ und Pike. 158 Blovd und Pakrpaw. 159 No. 21 Epritzenhau Brightwood :: Ar den und Depot 165 Brightwood und 25. i4 Rural und Blovd 165 Et. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave wi 23. 168 Bellefontain und 28. 169 Park Av und t 212 Capital Av und 17. 213 Pmnsdlv.'Äichi!! 814 ruiinot und 26. 215 Senate Ave und 2t. 216 Pennsylvania rnd 25. 217 1'lcnMan und 16. 213 Capital Ave uvb 21 21 " Z'rvadwav und 10. tM Illinois und McLra i4 No. 14 Spritzenhaus Lrnwocd und ZV. 3S IUino und SS. 5 Llmct'.a und 8C 237 Nc. 9. StrwnhMi Vixll und SRaoer 83S IM Ledder jfficrfj 3i Jsabel und 27. '41 Meridian und 24. 242 JllinoiZ a Ct. S43 Eldridze und 13. 312 West uud Walnu! 313 West und 12. 314 Hc!?ard und Ist. 316 Torbet und Pac 316 Ecxital Ave und 317 Northwestern Ave v l. 318 Gent und 13. 319 Canal und 10. 824 Cerealine Works 324 Vermont und Lvnn 825 Vismarcku lZrcndvted. 826 No. 29 Spr?tzenhau Haughvllle. 527 Michtgan u. H5lmeS, S2S Michizan u. Concord L41 West und McJnt? 412 Mffouri u. Maryland 413 Missouri und .hio 415 Capital Ave -seorgia 416 MssounucntuöyA. 417 Senate Ave xu Wash. 421 P und E RundKauö W. Washington. 423 Jrren-Howital. 424 Aveu.JuA 25 Wash und ctarn 426 No. 18 Spritzenhaus W. Washington 427 Oliver und Birch 4-28 Oliver und OSgood 42ö Nordete und Dork 431 Hoble Ave u. Morri 432 River Ave u. MorriZ "54 River Ave und Ratz 4Z5 Harding u. Big 4 R 3 436 Harding und Clüxt 437 No. 19 Evritzenho Morris und Harbin. Hovr H OWss 4 6tKttrM 491 Seiln und StQr 452 Howard und L 453 SXorri und Kapds 456 Lambnt und Bedient 457 Nordhk Ave u. Kcr inon Works 612 West und Rah 513 entuiky Av u. MerrE 14 Meridian und Morris kl 6 Illinois und Kansat 17 Morris und Dakota 518 MorriS und Shurch 519 Capital A. u McCar 521 Meridian und Palm 523 Pine uvJ Lord 524 Mdisor. Ave u Lincoln 6 Meridian und Belt TK 527 Carlo und Rav 528 Weridtan und An?ona 2 Meridian u. Aayuwnd Kl Meridian u. M.Eai. ' 522 Nc. 17 kplitzenh2S Vtorri nah "Lie 3 512 Nc5erk,e".und Dounh. 613 East u. Lincoln 614 East und Oeecher d'!S ÄNÄt U7.S t.7 McCarty und Beaty 18 New Jersey te Av 712 e?nice und Prospecl 7 nglish Ar, u. Lsurek 714 EtaAve u.Delt RS 715 Chelby uud Beecha 716 Etat Av unÄ Orav 713 Orange und Laurel 719 Shelbh u. .ia Ij 721 Lexington 2. u Istw 725 FletchcrAvu.c ',-24 State Ave u. Pleasan 1A Prosvckt und ?!eafai;i 72 Orange und Qaxla 728 Liberty und 3Jlm 729 Noli und South Li No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 81, Market und Nobl: 814 Ohio u. Highland Ko 15 Mickigan u. Highlmr 816 Market u Arsen! At4 817 Ost S Elair u Union Bahn leise. Ml Pan Handle ShcpA Lü3 Vermont und Walcod 824 Wash. und State Atz. tli Maddn,'i knlnge Kt5 828 Tker und Dorsev 827 Lash. und ville 8 829 No. 12 Spritzenhaus evill nahe UchigaK, 831 Coutheaftern Avk Woodside. 832 Wash. und Darbor 634 Eoutheaftern und A?s 1 2lve6. 835 New Dort uxd Tempi, 912 Illinois und Maryl. 12 Jllino und Mcrrket. 14 Penn, id Saft 915 SteUwar iax Spezial-Signale. krsten 1 Schläge, zweiter Alarm, 1 Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm, i Drittm 2 Schlüge, vierter Alarm. l-2-l, Feuer auZ und Schlauch ausgerslU, Schlag, Wassrdruck ab. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die so bezeichneten Sina7e werden nur vom Tbwn Wächter angegeben da an den betreffenden Straß rreujung feine Alarmkösten anbrcht (tn. ...Etwas Neues... V Wir haben beschlossen. Alle welche künstliches Gas gebrauchen, mit Borauszahlungs-Metcrn m versehen, ohne ein Depost zu verlangen. Wir stellen die Verbindung mit der Haupt Leiwngsröhre her, ebenso setzen wir einen Me ter auf und liefern daö Gas für einen Dollar per Tausend. Die einzige Berechnung die wir machen, ist für die Verbindungsröhre von der Grundeigenthums Grenze bis zur Stelle des Meters. Wir garantiren, daß dieselben Zu friedenheit geben. Für Näheres spreche man in der Office vor. lNmANAF()lJS GAS CO. LAKE ERIE & VESTERII R. N. .... Fahrzeit der Züge.. .. Lbsahrtnkunst roledo. Chicago und Vichigaa Cr.prt...t 7.15 410.2 roledo, Detroit und hicag Lim 12.20 f s u Vichigan ity, Munrie u.LasatzetteSpli 7.25 fl0.2i tioIiA emlatflommtn Gannfaal.
