Indiana Tribüne, Volume 27, Number 106, Indianapolis, Marion County, 24 December 1903 — Page 4
Indianer Tribüne, Dezember 1903
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Indiana Tribüne. HerauZzkeben von de? utendtrg 5. Indianapolis, Ind. Harry O. Thndinm Präsident. Geschiiftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHOiNE 269.
n.ered at the Post Office of Indianapolis as sccond dass matter. Friede auf Erden? Im fernen Osten und Süden turn mein sich die riesigen Schlachtmaschinen christlicher Nationen auf den Gewässern, die sie roth in Blut zu färben trachten, während die WeihnachtZglocken mah. nend ihre Botschaft Friede auf Erden" ertönen lassen. Da5 Krieg-gespenst erhebt in Ost' asien drohend sein Haupt; jeden Tag, jede Stunde kann das Echo deZ ersten Kanonenschusses an unser Ohr getra gen werden. Gewalt und Blut ist die Parole der Völker geworden, die sie da mit entschuldigen, daß Alles, was sich der Kultur" in den Weg stellt, im barmherzig in den Staub geworfen werden müsse. Die Cultur" ist jetzt zur Ablösung des nicht mehr zeitgemä ßen Wortes Religion auf die Banner der Mächtigen gesetzt worden. Der Culturtrieb ist der Vorwand, den srü her das Kreuz liefern mußte. England konnte kaum gegen eine so fromme wie die BureN'Nation einen Kreuzzug im ternehmen, da kam das bequeme Wort .,Cultur" gelegen. Rußland will seine Cultur nach der Mandschurei tragen und entblößt dazu fein Schwert. Roosevelt will ein Culturwerk unter seiner Administration durchführen, wenn es auch mit Hintantsetzung aller höheren Culturgebote geschehen muß. (55 liegt ihm wohl weniger daran der Welt einenPanamaCanal als sich selbst einen zweiten Termin zu geben. Die Gebote der Religion, der wir unsere vorgeschrittene Cultur verdanken, werden mißachtet zu Culturzwecken und doch ertönen die Glocken warnend: Friede aus Erden". Christliche Cul. tur ist es, nach der wir streben und die Lehren einer christlichen Moral sollten uns zur Norm zu ihrer Erreichung die nm. .' Ueberdenkt man den Verzweiflung?ruf der Administration, daß der Bau eines JsthmuS C an als eine Cultur Mission der Vereinigten Staaten sei, so wird einem die ganze Verruchtheit politischer Selbstsucht kund. I st e i n tranSoceanischerCanal der durch Nicaragua schneidet weniger Culturwerk wie ein solcher der durchPanama geht ? Ist nicht sog ar v o n bedeutenden Jngeuieuren gerade einem Durchstich d u rch Ni c a r ag ua das Wort gesprochen worden? En thält daS SpoonerGesetz nicht etwa den Passus, daß falls keine Einigung mit Colombia betreffs des CanalbaueS zu erzielen sei, derPräsident bevoll. mächtigt sein soll, mit Nicaragu'a in Verbin dungzutreten? Unsere großeNation läuft Gefahr ihrer hohen Mission als Culturför derin untreu zu werden, wenn sie sich zum Spielball ehrgeiziger Männer herabwürdigen läßt. Es wird jetzt von der republikanischen Presse betont, daß die demokratischen Senatoren, wenn sie nicht alle Sympa thien des Volke? verlieren wollen, ihren Patriotismus dadurch bezeugen müssen, vaß sie der Vergewaltigung Columbias beistimmen. Der Begriff Fulturbe ftrebunge ist nicht mehr genügend um der Administration den Rücken zu dellen, das Wort Patriotismus muß daher zu? Verstärkung heran. Die großen Patrioten unserer Na tionen würden sich im Grabe umdrehen. wenn der hohe Begriff von PatriotiZ . muS, der sie zu hohen Thaten bt geisterte, dahin prostituirt würde um Handlungen die unsere nationale Würde herabsetzen zu beschönigen. Wir hoffen daß die Demokraten und auch die ehrlichen Republikaner im Se nat, sich nicht durch hochtönende aber im vorliegenden Falle falsch gebrauchte Worte wie Cultur und Patriotismus einschüchtern lassen werden, sondern ihren echten Patriotismus dadurch be thätigen, daß sie den geheiligten Ueber . lieferungen der Erbauer der Nation getreu bleiben und die Würde der Ne Vflt SVtV& llt(M fl ilMi trnuui vuuui iuitu, vuq it. (tue
Vergewaltigung einer schwachen Na tion durch unsere Riesenmacht nicht ge statten. Der Schweizer Bundesrath hat die
Genehmigung zu einem Zusatzvertrage zwischen der Jura Simplon-Bahnge-sellschaft und der Firma Brandt, Bran dau & Co. ertheilt. Darnach ist we gen der unvorhergesehenen technischen Schwierigkeiten deZ Tunnelbaues durch den Simplon der Zeitpunkt für die Vollendung des ersten Tunnels bis zum 30. April 1905 hinausgeschoben worden. Außerdem werden die Bau kosten für beide Tunnel von 69 auf 78 Mill. Fr., also über 12 pCt. er höht. Würde die Bundesversamm lung diese Genehmigung ratifiziren, so könnten wir auf die Eröffnung des neuen Schienenweges in 1 Jahren mit Sicherheit rechnen. Denn von den 20,000 M. des Tunnels sind bereits 17,850 M. gebohrt. Da jetzt das in Aussicht genommene Durchschnittstempo von 5z M. Fortschritt pro Arbeitstag erreicht ist, so läßt sich voraussehen, daß mit dem hohen Stande von Arbei tern, wie er in diesem Sommer aus recht erhalten worden ist (nicht weniger als 3300 Mann) der erste Tunnel schon vordem 30. April 1905 fertiggestellt sein kann. Augenblicklich haben sich die Arbeiter der Nordseite und die der Südseite bcreitZ bis auf 2100 M. ge nähert. Nun ist es aber plötzlich zweifelhaft geworden, ob die Bundesversammlung der vom Bundesrathe ertneilten Gench migung beitreten wird. Die Schwierigkeit liegt in den Festsetzungen über die Einsetzung einer italienifch-schweize rischen Commission in Bern. ES sollen nämlich sieben schweizerische und sieben italienische Staat-delegirte als ständige Commission in Bern zusammentreten, um über die Regelung des Simplon Verkehrs zu bestimmen. Damit würde die italienische Regierung jederzeit über wichtige militärische Vorkehrungen, die an der Simplonbahn geplant werden. durch ihre Delegirten bei der Berner Controllcommission Mittheilung erhal ten. Daß dies im Interesse der Unab hängigkeit und Würde des Vundesstaa tes nicht zugegegen werden kann, dar über ist die öffentliche Meinung in der Schweiz einig. Man braucht blos die auf den GotthardTunnel bezüglichen Verträge von 1869 heranzuziehen, um sich zu überzeuged, daß in dieser inter nationalen Commission den Italienern ein zu weit gebendes Zugeständniß ge macht ist. Diese bedenkliche Neuerung erklärt sich aus dem Wunsche des Rundes raths, Italiens Zustimmung zur Ueber nähme der ganzen Jnra-Symplonbahn in die staatliche Verwaltung der schwei zerischen Bundesbahnen zu erlangen. Da aber der Zuschuß Italiens zu den Baukosten des SymplontunnelS wen! ger als 2 Millionen Francs beträgt, so konnte die italienische Regierung ein solches Mitbeftimmungsrecht auf dem Fuße der Gleichheit nicht beanspruchen. Man erwartet daher, daß der Bun desrath durch diplomatische VerHand lungen in Rom die italienische Regie' rung zum Verzicht auf die internatio nale Commission in Bern bewegen wird, ehe die Entscheidung der Bundes Versammlung angerufen wird. Giebt Italien in diesem Punkte nicht nach, so ist zu fürchten, daß die Ratisikation verweigert und deshalb die Vollendung des BahnbaueS auS politischen Gründen noch weiter hinausgeschoben wird. m-m i am i Kleine Stadtnachrichten. DerFirmaW. P. Jung c l a u s & 6 o. ist gestern der Con tract für den Bau des neuen Theaters von Dickson & Talbott in Dayton, O., ertheilt worden. Dieselben Kapitalisten beabsichtigen, wie bekannt, auch hier, an der Kentucky Ave., nahe Washing ton Str., ein neues Theater zu er bauen. Im Indianapolis Waise. Hause fand bereit? gestern Abend die WeihnachtS.Feier statt. Die hiefigenGeschäfts. leute erklärten gestern, daß sie wenig stenS 'zufrieden mit dem WeihnachtS Geschäfte seien. Sie glauben sogar, daß in diesem Jahre der Verkauf von WeihnachtS Waaren größer und gewinnbringender sein wird, als im letzten Jahre. Die American Heat, Light & Power Co. von New York, Boston etc.. hat sich erboten, nach eventueller Ueber nähme der Anlagen etc. der Con ZumerS GaS Trust Co." etwaigen Run ven GaS zum Preise von 10 Cts. per 1000Cubikfußzuliefem.
Vier Sub-Statiouen und Vermehrung der Polizeimannschaft
Zur Besserung des SicherheitSDienstes em pfchlen. Aus der gestrigen Sitzung der S i ch e r h e i t s be h ö rd e. In der gestrigen Sitzung der Sicher heits.Behörde unterbreitete PolizeiSu perintandent Krüger den von ihm sorgfältig ausgearbeiteten Plan sür Sub Stationen nebst Verstärkung der Poli zei'Mannschast. Superintendent Krüger empfahl die Alage von vier PolizeiSubstationen, und zwar an folgenden Plätzen: Cali fornia und WashingtonStraße; Foun tain Square; Massachusetts Avenue, nahe dem Kleinen Bahnhofe; 15. Str. und Senate Ave. Ferner empfahl er die Anstellung von 64 weiteren Patrolmännern und einem Sergeanten, sowie die Beschaffung von Patrolwagen für diese Substationen. Die Gesammt. Betriebskosten für diese vier Stationen pro Jahr werden sich auf $4(5,030 be laufen, während für das erste Jahr we gen der Neu-Anschaffungen :c. $53,600 benöthigt werden. Die Bebörde hieß diese Pläne gut, zumal Indianapolis gemäß der Stadtverfassung zu. einem Polizisten für je 1000 Einwohner be rechtigt ist.' Die Einwohnerzahl beträgt aber gegenwärtig 215,000, wogegen nur 151 Patrolmänner vorhanden sind, das heißt einer für je 1400 Einwohner. Dem Stadtrathe wird es jetzt an heimgesteöt werden, die nöthigen Gelder für diese dringend nothwendige Besse rung des Sicherheitsdienstes auszu werfen. Wird der Plan ausgeführt, so wer den die diesen Stationen zugetheilten Polizisten dort zum Dienst rapportiren und ebenso nach dem Dienste, wodurch der weite Marsch zur Haupt'Station erspart, mithin der Wachtdienst in den Districten bedeutend gebessert werden würde. Gefangene aus den Districten, ausgenommen schwere Verbrecher, wür den über Nacht in den Zellenräumen der Substationen eingesperrt und erst am nächsten Morgen zur Haupt-Sta tion. resp, zum Polizeigericht gebracht werden etc. Wichtige Neuerungen. ' Die Sicherheits'Behörde beschloß en der gestrigen Sitzung, daß vom 1. Januar ab alle Neu-Anstellungen von Polizisten nur unter der Bedingung einer 90tägigen Probezeit gemacht wer den sollen. Ferner sollen alle Beför derungen von Beamten in Zukunft nur nach Verdienst erfolgen, unl die Beam ten zu größerem Eifer anzuspornen. j Beschlossen wurde von der Behörde ferner die Anschaffung von Formularen, in welchen die Polizisten über alle Unfälle, die zu ihren Kenntniß kam men, genau Bericht abstatten sollen. Der Contract sür die Lieferung der Re gulalionS Revolver (32 cal. Colt'S) wurde der Van Camp Hardwar: Co. zuertheilt, zum Preise von 810 pro Stück. Die Mannschaften können dafür in 2 Zahlungen von je 55 begleichen. Zum Schlüsse wurde beschlossen, für den Pult'Sergeanten in der CentralStation eine abgeschlossene Bude zu er richten, damit derselbe mehr von der Oeffentlichkeit abgeschlossen bleiben kann. Garantirte Kur sür Hamorrhoiden. Juckende, blinde, blutende oder hervor quellende Hamorrhoiden. Ihr Apotheker giebt das Geld zurück wenn PAZO OINTMENT zu Innren verfehlt in 6 bis 14 Tagen. 50c. GrundeigenthumL Uebertragungen. Hont) C. Lee, Tr. an Arthur Jor dan, Lot 75, Fleming'S 4. North Park Add. $225. Orlando B. JleS an denselben, Lot 6, Sq. 32, N. Jndpls., Lot 6 Spann u. A. Subd. West'S Add. und Lot 32, Keystone Park Aod. $3448.12. Derselbe an denselben, Lot 6, Bl. 13, Armstrong'S 1. Add.. N. Jndpls., und Lot 62, Bybee & Pratt's West seite Add. $2161.05. Sheriff an O'Connor & Co., Lot 3, Greenleas's Subd., Außenlol 78, und Theil Lot 18, Willard Place Add. 56171.32. ChaS. W. Sutton an Arthur Jor dan, Lot 14, Boslvell & Fleming'S Grandview Add. 81100. Alexander Shellenbarger an John S. Goode, Lot 65. Fletcher & Ram sey'S Brookside Add. 81000. Louis F. Hofs man an Walter O. Rouse, Lot 12, Wright's Park Avenue Add. $4500. - Die beste 5 Cent Cigarre der Stadt, Mucho's Longsellow-.
Feier des hl. WeihnachtsfcsteS in der St. Marlen-Kirche.
Die Feier beginnt Morgens 4 Uhr. Während daS Männer Quartett des Kirchen-ChoreS daS schöne Lied Stille Nacht" singt, ziehen 20 weißgekleidete kleine Knaben, 10 Acolythen und der Pfarrer mit zwei Diaconen zur Krippe. Letztere ist eine vortreffliche Gruppe, welche den Stall zu Bethlehem veran schaulicht und als ein Kunstwerk be trachtet wird. Hochwürdiger Herr Ge neralVicar Scheideler hält dort eine passende Anbetnng, worauf die Pro cession unter dem Gesänge des Shores in die Sacristei zurückkehrt. Darauf beginnt gleich das erste feierliche Le vitenamt mit Predigt. Währenddes selben führt der Gesammtchor das un ten angegebene Programm aus. Hierauf folgen zwei Stille Messen-. 8 Uhr ist die Kinder. Messe mit Predigt. Die Schulkinder fingen deut sche Weihnacbtslieder. Nach derselben folgt eine Stille Messe". 10 Uh r ist das zweite feierliche Le vitenAmt mit Predigt, welches der Hauptsache nach dem ersten gleich ist. 3 Uhr Nachmittags beginnt die feierliche Vesper, gehalten von Rev. Scheideler und zwei Assistenten. Zum Schlüsse der Vesper ist Segen I mit dem hochwürdigsten Gute und Te Deutn. Am zweiten Weihnachtstage (26. De cember) feiert dir Kirche das Fest des hl. StevbanuS". Um 8:30 Uhr ist ein Hochamt. Von Weihnachten bis Neujahr sin gen dte Schulkinder jeden Morgen während der hl. Messe deutsche Weihnachtslieder. Es ist noch zu bemerken, daß am Sonntag nach Weihnachten (27. Dcc.) die Kinder der St. Marien Gemeinde eine Unterhaltung in der St. Josephs Halle geben, welche für alle Mitglieder der Gemeinde von großem Interesse sein wird.IDer St. Marien Frauen Verein hat bei dieser Gelegenheit einen reichlich ausgestatteten Weihnachtsbaum in der Halle aufgestellt und wird jedem Kinde ein Weihnachtsgeschenk machen. Dieses Kinderfest findet gleich nach der Vesper gegen 4 Uhr statt. M u s i'.k - P r o g r a m m für Weihnachten. 4 Uhr Morgens. 1. Stille Nacht '.. Gruber 2. Kyrie ...C. M. von Weber 3. Gloria Farmer 4. Veni Creator La Hache 5. Credo Farmer 6. " Ofsertorium Bonvin 7. Sanctus Farmer 8Benedictus Weber 9. Angnus Dei Weber 10. Adeste Fideles Novello 8 Uhr. Kinder-Messe, Die Schulkinder singen deutsche Weihnachtslieder. 1 II h r. Messe von C. M. von Weber, Veni Creator Lyendecker. Ossertorium: Christi s natus. 3 Uhr Nachmittag, feierliche Vesper. Vesper Psalmen Este Magnificat Emmerich Alrna Redernptoris Lambilotte Zur Venediction : "O quarn suavis", Sopran-Solo von Men delsohn, gesungen von Frau Prof. Hallermann mit ZitherBegleitung von Herrn Frey. Tanturn ergo", Quartett, von Fr. Frey, mit VioUnB?gleitung von Herrn Dr. Conger. Großer Gott", gesungen von der ganzen Gemeinde. Der Kirchenchor der MarienGemeinde zählt nicht so viele Mitgliede, wie die Chöre in einigen anderen Kirchen, aber die Sänger sind alle musikalisch gebil det, sehr talentvoll und bemeistern die schwierigsten Eompositionen. Der Kirchenchor ist, wie folgt, zu sa.mmengesetzt: Dirigent und Organist: Professor F. A. Hallermann. Sopran: Frau Hallermann, Frau Creber und Frl. E. Schmitt. Alt: Frls. B. Roth, L. Stake und M. Schmitt. Tenor: Herren I. Behringer und Fr. Frey. Baß: Herren I. Buennagel, G. Schmitt, H. Weber und E. Schmitt. Weissenbach's Wirthschaft, No. 1401 Madison Avenue. Erbenteten 100 Pfund Mehl. Herrn. Mtschrich'S Grocery, No. 1G21 Prospect Str.. erhielt in der Dlenstag'Nacht den Besuch von Einbre chern. die zwei Säcke Mehl, von je 50 Pfund, davonschleppten. 13 Raucht die Tish I Mingo.
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GEORGE SEIFERT, Yngros-Handler. Ans Stadt- und Connth-Ber-waltung. Allgemeines Wohlge fallen. Die Beamten der städtischen Vermal tungs.Departements, die Polizei und die Feuerwehr, sowie auch die städtischen Lehrer und Lehrerinnen konnten. Dank der Vorkehrungen deZ Stadt-Control' leurs, schon gestern ihre December-Ge hälter ziehen, um sich und ihren Lieben ein fröhliches Weihnachtsfest zu bereiten. Die städtischen Bureaux geschlossen. Die städtischen Bureaux, ausgenom' men das der Behörde für öffentliche Werke und das der Gesundheitsbehörde, werden nicht nur am Weihnachtstage, sondern auch am Samstag geschlossen sein, also erst am Montag wieder ge öffnet werden. Doch wird erwartet, daß in den einzelnen Departements am Samstag an der Vervollständigung der verschiedenen Jahresberichte gearbeitet wird. WeihnachtS'Ferien. In den städt. Schulen wurden gestern die letzten Unterrichtsstunden in diesem Jahre, verbunden mit hübschen Weihnachtsfeiern, abgehalten. Die Weihnachtsferien enden am Montag, 4. Januar. Capt. Foster's Geschenk. Capt. Wallace Foster doniite gestern der Tuxedo-Schule (No. 53) unter ent sprechenden Ceremonien eine Flagge für das Schulhaus. Sonderliche Angebote. Die County Commissäre berathen gegenwärtig über die Vergebung des Contractes für County Drucksachen, um den sich die Sentinel Printing Co." und Chas. E. Haugh- dewerben. Da Haugh. nicht Besitzer einer Druckerei sein und überhaupt nicht mit diesem Geschäftszweige in Verbindung stehen soll, wird behauptet, seine Angeböte seien nur Schein (Phony)An geböte. 3d)0ttt blühende Blumen, tyalmen, ffarne u s. w. für Weihnaaitsgeschenke bei &. W. Niematt, Florist, Ecke East und Morris. Zweimal in 24 Stunden Wurde diese Neger-Kneipe ausgehoben. Letzte Nacht wurde von der Polizei das Local des Manhattan Colored Club" an der Nord Senate Ave., über dessen Aushebung in der Frühe des gestrigen Morgens an anderer Stelle berichtet ist, abermals tem porär geschlossen, und zwar durch die Verhaftung des angeblichen Club Präsidenten Womack und deZ Schank Wärters Vinson. Die Neger behaup ten, das Recht zum Verkaufe an Club Mitglieder zu haben, während die Poli zei sagt, in dem Club würden Spiri. tuosen an Jedermann und zu jeder Zeit verkauft, solange der Betreffende zahlen kann. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.
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