Indiana Tribüne, Volume 27, Number 105, Indianapolis, Marion County, 23 December 1903 — Page 4

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Jndiana Tribüne. HerauSgtAedr von der OutroKfst Indianapolis, Ind. vany O. Thudium Präsident. GeschaftSlocal: No 31 Süd Delaware Strabe. telephoiNE 2s.

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ffinanzreform im Deutschen Reiche.

Da die eigenen Einnahmen des Teutschen Reiches zu einem sehr großen Theile auf den Zolleinnahmen von den eingehenden ausländischen Waaren be ruhen, so dürfte die finanzielle Lage Deutschlands unsere Leser interessiren. Diese Situation ift allerdings äugen blicttich keine sehr günstige nnd der Etat schließt mit einem Defizit von mehr als 20 Millionen Mark ad, aber deshalb ist es doch stark übertrieben, wenn die Times" von einem "extrernely unsatifactory state of the finances" spricht. Im Jahre 1901 betrug das Defizit 43z Millionen und im folgen den Jahre 30-Millionen, es hat fich also immerhin gegen die Vorjahre ver mindert. Daß es nicht unwahrschein lich ift, daß dieses Defizit in den nächsten Jahren ganz verschwindet, vielleicht sogar Ueberschüssen Pla macht, ergiebt sich aus der Statistik ver letzten 23 Jahre. Das Jahr 188081 wies einen Fehlbetrag von mehr als 12 Mill. Mark auf, die beiden folgenden Jahre brachten erhebliche Ueberschüsse, denen von 1883 bis 1889 wieder Fehl betrüge folgten, die in einzelnen Jahren bis zu 20 und 22 Mill. Mark stiegen. Das Jahrzehnt von 1889 bis 1899 war außerordentlich günstig, denn jedes dieser Jahre ergab Ueberschüsse. Schon darnach also ist es ebenso möglich, daß den letzten 4 ungünstigen Jahren wieder bessere folgen, wie dies nach der sechsjährigen Periode der Fehlbeträge von 1833 bisZ1889.der Fall war. Die Wahrscheinlichkeit günstigerer Jahre ist um so größer, weil einmal die wirlh schaftliche Lage anfängt sich zu bessern und zweitens infolge der Zoller höhungen in den nächsten Jahren grö' ße Betröge aus der Hauvteinnalzme quelle des Reiches zu erwarten sind. Von der größten Bedeutung für die Konsolidirung'j der finanziellen VerHältnisse im Reiche ebenso wie in den einzelnen Bundesstaaten ist ein von dem neuen Reichsschatzsekretär, Freiherrn v. Stengel, ausgearbeiteter Gesetzentwurf. Bisher wurden die Ertrüge aus den Haupteinahmen tdes Reiche?, den Zöl. len, den Verbrauchsabgaben fürBranntwein, den Stempelabgaben und der Tabaksteuer, den Einzelstaaten überwiesen, die wiederum an das Reich in je dem Jahre je nach den Reichsbedürfnissen schwankende, nach der Bevölke rungSziffer jedes einzelnen Staates berechnete sogeuannteZMatrikularumlagen an das Reich zu entrichten haben. Bei den'starken Schwankungen der Reichseinnahmen einerseits, der Reichsbedürfnisse andrerseits, kam eS vor, daß die Bundesstaaten einmal nahezu 140 Mill. Mk. mehr vom Reiche überwiesen erhielten, als sie an das Reich in der Form der Matrikularumlagen zu zahlen hatten.in anderen ungünsw Ztigen Jahren aber viele Millionen über uli den BetragZder Ueberweisungen hinaus !?? an das Reich Izahlen mußten, so im laug3 senden Jahreca. 24Mill. Mk. Dieser die BundeSstaaten schwer schä digenden Ungleichmäßigkeit will der neue .Gesetzentwurf entgegentreten. Einerseits sollj'nur noch die Einnahme auS der Verbrauchsabgabe für Branntwein den Einzelstaaten überwiesen werden, andererseits soll der Betrag der Matrikularbeitrüge den Betrag der im . letzten Jahrfünft durchschnittlich empfangenen Ueberweisungen aus der Branntweinsteuer nicht übersteigen. ' Da die Branntweinverbrauchsabgabe in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 109 Mill. Mk. eingebrachthat, während im laufenden Jahre die Uebereisung auS dieser Steuer 106z Mill. Mk. beträgt, so würden die Matrikularbeitrüge die Ueberweisungen nur um 2 Mill. Mk. übersteigen, während sie nach dem noch bestehenden Zustande ' nahezu zehnmal so groß sind. Auch in künftigen Jahren würden die Schwankungen immer nur wenig Millionen ausmachen, d. h. mit andern Worten, daß das Reich und die BundeZftaaten finanziell mit einander abhängig werden würden. So wünfchcnswerth das Eintreten eines solchen Zustandes wäre, so frag-

lich ist es, ob der Reichstag dem Gesetzentwurfe zustimmen wird. Einstweilen ist die größte Partei des Reichstages, das Centrum, dem Entwürfe ebenso ungünstig gefinnt, wie die Par Kien der Linken. Centrum und Linke bilden zusammen aber die Mehrheit des Reichstages. Die Opposition stützt sich vor allen Dingen darauf, daß, wenn die Bundesstaaten kein Interesse an der Finanzgebahrung des Reiches mehr haben, sie nicht mehr zu fürchten brauchen, durch hohe Matrikularbeitrüge in die Enge getrieben zu werden, sie großen Ausgaben im Reiche nur geringen Widerstand entgegensetzen werden. Diese Besorgniß erscheint aus doppeltem Grunde hinfällig, erstens weil auch bisher niemals große Ausgaben, insonderheit solche - für Heer, Marine und Kolonialpolitik, an dem Widerstunde der Einzelregierungen gescheitert find, sondern nur an der Ablehnung durch den Reichstag und darin behält der Reichstag auch nach Annahme deS neuen Gesetzentwurfes freie Hand , zweiten aber, weil die Bundesstaaten noch nach wie vor Glieder des Reiches bleiben und eine Gleichgültigkeit gegen überflüssige große Ausgaben deshalb ebenso thöricht sein würde, wie wenn bei einer Erkrankung eines Menschen einzelne seiner Gliedmaßen erklären werden, das geht uns gar nichts an. Wäre die ablehnende Haltung deS Centrums gewiß, so stünde das Scheitern der Reform außer Zweifel. Da aber diese Partei schon mehr als einmal die ursprünglich ablehnende Haltung gegen Gesetzentwürfe in eine zu stimmende verwandelt hat, so braucht man an dem Zustandekommen der höchst vernünftigen und wünschenswerthen Reform noch keineswegs zu zweifeln.

' An den Präsidenten aus Manila gelangte Beschuldigungen gegen einen der drei eingeborenen Beamten der Phi lippinen - Commission wurden von Washington dem Gouverneur der Inseln zugestellt, ohne sie vorher bekannt zu geben. Es ist dies an sich gewiß viel erfreulicher und gerechter, als wenn der Name eines Mannes auf vielleicht haltlose Beschuldignngen hin durch die Presse gezerrt und unter Umständen dauernd geschädigt wird. Allein dieses System hat nur dann einen Werth, wenn es ohne Unterschied der Person durchgeführt und nicht auf Günstlinge der Regierung oder eines ihrer Vertreter beschränkt wird. Wir glauben nicht, daß einem mißliebigen Beamten die gleiche vornehme Behandlung zu Theil geworden wäre, wie jetzt dem Commissar in Manila. Die Hauptsache aber besteht darin, daß das Volk sicher sein kann, in allen derartigen Fällen eine durchgreifende Untersuchung ohne Rücksicht auf Partei oder Person angestellt zu sehen. Ohne dieses Vertrauen das noch in sehr weiter Ferne liegt wird das Publikum stets glauben, daß die Regierung bei solchen Anlässen weniger einen ehrlichen Mann zu schützen, als einen ihr selbst unliebsamen Scandal zu unterdrücken bestrebt ist. Vor verschiedenen Wochen schon wurde aus London triumphirend verkündet, der überlegenen englischen Diplomatie sei die Wahrung des WeltfriedenS gelungan und ein befriedigen' deS Abkommen im Osten gesichert. JapanS Nachgiebigkeit wolle durch Eine von der britischen Regierung selbst vermitteile Anleihe belohnt werden. Wir hatten damals bereits diese Mittheilungen als aus der Luft gegriffen bezeichnet, zu dem Zwecke, die kläglichen Ziele der Londoner Politik und vor allem den Verrath an Japan zu maskiren. Heute ist die Lage noch ungleich gespannter als damals, denn daß bei den heißblütigen Japanern die Erbitterung gegen Rußland den SiedePunkt erreicht hat, wird von Niemand bestritten. Trotzdem wird die japanische Regierung, augenblicklich völlig auf sich allein angewiesen, den Ausbruch eines Kriegs, wenn sie eS irgend gegenüber der Volksstimmung vermag, vermeiden. Der beste BsweiS hierfür ist die Thatsache, daß die russischen Gegenvorschlüge nicht mit einer KriegSerklärung beantwortet wurden. Denn sie sind eine diplomatische Unverschämtheit, die eine ihrer Stärke sich bewußte europ. Großmacht ohne Frage als Kriegsfall betrachten würde. Wenn auch pekuniäre Bedenken Ja PanS Zurückhaltung sicher beeinflussen, ausschlaggebend sind sie so wenig wie bei dem russischen Gegner. Die ihnen jetzt verweigerten Anleihen würden beide Mächte, nach erfolgter KriegSer

klärung, die eine in London, die andere in Paris erlangen. Allein die japanischen Staatsmänner wissen sehr wohl, daß durch Vertagung des Kampfes in Wirklichkeit keineswegs ihr Land, sondern Rußland in die ungünstigere Lage geräth. Seit der Ratisicirung des chinesischen Handelsvertrags sind die Ver. Staaten nächst Rußland China selbst die in der Mandschurei am meisten interessirte Macht. Unsere Regierung, die bereits jetzt in einem ziemlich scharfen Gegensatze zu Rußland steht, wird im weiteren Verlaufe der Dinge immer mehr an die Seite Japans in der ostasien'schen Politik gedrängt werden. Hierin liegt die Hoffnung der jap. Staats männer, gleichwie die schwere Gefahr für unser eigenes Land. Weihnachtsfest des Nnabh. Turnvereins.

Am 20. Dec. wird dasselbe durch Schauturnen und Bescheecung der Turnschüler gefeiert werden.

Für die diesjährige Feier des Weihnachtsfestes im Unabh. Turnverein, die am Samstag Abend, 26. Dec., stattfinden wird, hat das betr. Comite das folgende Programm aufgestellt : 1. Einzug sämmtlicher Theilnehmr. 2. a) Fahnen-Uebungen 1. Knabenclasse d) Spiele 1. Mädchenclasse 3. a) Hantel, Uebungen "12. Kna d) Hochsprung mit Sturmbrett benclasse 4. HolzringUebungen in Riegenform 2. Mädchenclass 5. Bock nd Pferd-Uebungen Zöglinge 6. Turnen am Neck Zöglinge 7. Bescheerung derjenigen Turnschüler, die während des Jahres 1903 nie gefehlt hatten. 8. Weihnachts-Beschenkung aller Schüler. Hierauf Tanz. Die ersten 3 Tänze sind für die Turnschüler reservirt. Wie üblich ist für die Unterhaltung der Festgäste in bester Weise vorgesorgt worden.

Polizeiliches Allerlei.

Aufregung auf der Muskingum Straße. Sol. Binzer's unangenehmer Besuch etc.

Auf der Muskingum Straße herrschte gestern Nachmittag eine Zeit lang großer Aufruhr und die Polizei wurde aufgeboten, um einen RassenKampf zu verhüten. Denn eS hieß, der 16'jährige Carl Slaick, ein weißer Knabe, habe den 13jährigen Neger jungen Peter Jewell geschossen. Cs ergab sich aber, daß Carl nur einen Fehlschuß aus einer Luftbüchse auf Peter abgegeben hatte. -? Aus Sol. Binzer'S Kleiderladen in No. 405 Massachusetts Avenue wurden in der Montag Nacht von Einbrechern, die durch die Hinterthür eindrangen, 10 Ueberzieher, 10 Anzüge und 10 Paar Hosen gestohlen. Weiler seine greise Mutter thätlich angegriffen hatte, wurde gestern Nachmittag von den Radlerpolkzisten Hull und Grifsin.der 39-jährige Fred. Hawthorne von No. 969 BateS Str. in Haft genommen.

WeihnachtSÄälle. Morgen, DonnerstagAbend, 24. Dec., veranstaltet der M a j e st i c Degree Staff in der Germania Halle seinen großen WeihnachtS-Abend-Ball, für den die besten Vorbereitungen getroffen worden sind. Der Deutsche Meger. Verein hält am Abend deS WeihnachtStageS, Freitag, 25. Dec., in der Germania Halle seinen 37. jährlichen WeihnachtS-Ball ab. Auch den Besuchern dieses Festes steht ein genußreicher Abend bevor.

Weihnachtsblumen. Schnittblumen und blühende Topfpflanzen in reichhaltigsier Varietät für die Weihnachtsfeier. Blumen- und Blätter - Dekorationen für Familien und Vereine. Bertermann Bros. Co , 24 t Mass. Ave. Tel. 40 . Elu junger Selb zur groken Armee abberufen. Harry W. White, ein junger Indianapoliser Soldat, welcher als Mitglied der Batterie B des 3. Ver. St. Artillerie-Regiments mit Auszeichnung auf den Philippinen an verschiedenen Schlachten und Gefechten theilnahm, ist gestern in der Wohnung seines Vaters Hugh W. White der Krankheit erlegen, welche er sich in den fernen Tropen zugezogen hatte.

Weihnachts Wetter in Indianapolis Während der letzten 20 Jahre. Col. W. T. Blythe, der Vorsteher der hiesigen ÄundesWetterwarte, hat uns eine von ihm zusammengestellte, sehr interessante Tabelle über das Weihnachts - Wetter in Indianapolis während der letzten 20 Jahre zur Ver fügung gestellt, es jedoch leider abgelehnt, Andeutungen darüber zu machen, wiedasheurigeWeih nachtsWetter sein wird. AuS der vorliegenden Tabelle geht zunächst hervor, daß während der 20 Zahre nur an einem Weihnachtstage in Indianapolis das Wetter vollkommen klar war, und das war in 1894. An 4 Weihnachtstagen schneite es, nämlich 1884, 1890, 1893 und 1902, während 6 Weihnachtstage durch Regm verdorden wurden, nämlich die in 1833, 1889, 1891, 1892, 1895 und 1901. An den Übrigen Weihnachtstagen war die Witterung entweder theilweise oder gänzlich trübe. Den heftigsten Schneefall gab's während der 20 Jahre am Weihnachtstage 1890, als Abends um 7 Uhr der Schnee 3.3 Zoll tief lag. Der wärmste Weih nachtstag in den 20 Jahren war der in 1893, wo die Temperatur bis auf 64 Grad über Null stieg. Die folgende Tabelle zeigt die versch. Temperatur Verhältnisse an den betr. 20 Weihnachtstagen: Jahr Max. Min. Durch schnitt. 1833 31 24 29 1884 13 2 7 1885 32 26 29 1886 30 24 27 1887 25 13 19 1888 51 44 48 1889 63 50 56 1890 26 24 25 1891 58 42 50 1892 26 10 18 1893 64 36 50 1894 37 30 34 1895 57 42 50 1896 30 17 24 1897 36 17 26 1898 32 26 29 1899 22 12 17 1900 26 21 24 1901 43 33 38 1902 14 7 10

Demokratische Primärwahlen und District-Tonvention.

Jos. T. Fanning. demokr. Comitemann vom 7. District, und W. W. Spencer, Vorsitzer des demokr. County Comites, haben gestern die Daten für die Delegaten-Primärwahlen und für die District-Convention zur Erwählung des neuen District-Comitemitgliedes ossiciell bekannt gemacht, wie solgt : Die P r i m ä r w a h l e n zur Erwählung der Delegatcn sür die DistrictConvention werden am Montag, 23. D e c., von 4 Nachmittags bis 3 Uhr Abends abgebalten, und sind in den versch. WardS resp. TownshipS die folgenden Delegaten zu erwählen : 1. Ward 7 Delegaten. 2. ,, 4 3. 5 4.. 5 5. V 6 6. 5 n 7 7 8. 5 9 9 H V tt 10. 8 11 9 12 9 13 10 14 7 15. 6 Decatur Township 1 Franklin Township 2 Lawrence Township 2 Perry Township 2 Pike Township 2 Washington Township.. 2 Center Township außerhalb der Stadt Jndianapolis 2 Warren Township außerhalb der Stadt Jndianapolis 2 Wayne Township außerhalb der Stadt Jndia napolis 3 Die District-Convention wird am Dienstag, 29. Dec., Nachmittags um 2 Uhr, in der Masonic Halle abgehalten. Deteetlv Colbert erlassen. Die SicherheitS-Behörde hat in ihrer gestern Abend abgehaltenen ExtraSitzung den Detectiv Colbert, ehemaligen Polizei-Superintendenten, wegen Trunkenheit im Dienste ans dem Po-lizei-Departeme.it auSgeftoßen.

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Bericht des taats-Arbeits-CommissärS.

Aus dem Bericht deS Staats-Ar

beitS'CommiMrs McCormack wird

hervorgehen, daß dsS Jahr 1903 sü Jndiana, sofern es Arbeiter-Differen

zen anbetraf, ein verhältnißmäßiges

ruhiges war.

Es fanden im Ganzen etwa 100 Streikes statt, von welchen jedoch nur

einige, wie der Streik der Angestellten

in der Fabrik der National Car6c

Foundry Co.-, Jeffersonville, und der

der Arbeiter in den Steinbrüchen von

Bedford, bedeutende Dimensionen an

nahmen. Der Commiffär sagt, daß

sich auch unter den Unionarbeitern des

Staates mehr und mehr die Ansicht geltend macht, die Differenzen zwischen Arbeitern und Arbeitsgebern durch

Schiedsgerichte zu schlichten.

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Trnnkenboldenhaftigkeit des Mannes

Trieb diese Frau zum SelbstmordVersuche.

Weil ihr Mann seit Wochenfrist nicht nüchtern geworden war und keinerlei Fürsorge für sie und ihre 5 Kinder getroffen hatte der Vorbereitungen für da? WeihnachtZfest nicht zu gedenken versuchte gestern Abend die 36-jährige Frau. Martin RobbinS von No. 722 Oft Georgia Str. sich mittelst Morphium aus der Welt zu schaffen. Allein Dr. Crockett vom Diöpensarium, der zu Hülfe gerufen werd, erhielt die KampfeSmüde wenigstens vorläusig am Leben.

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von South Bend hat im KreiSgericht das Gesuch um Ernennung eines Mas senverwalters sür die Elkhart Power Co. eingereicht. Er verlangt ferner, daß derselbe ihm 10 Procent der Actien' und S5000 in Bonds der Gesellschaft aushändige als Vergütung für seine Dienste, welche er der Gesellschaft ge

leistet und für seine Ausgaben. Die Gesellschaft hatte in der insolventen

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