Indiana Tribüne, Volume 27, Number 98, Indianapolis, Marion County, 15 December 1903 — Page 4

Jüdinn Tribüne, 15. Dezember 1903

jndiana Tribüne. HerauSgeaebcn von btt utederg S Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE S9. r.tered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Voicnmädel. Die öffentliche Moral wird sicherlich nicht durch die Einführung des treib lichen Botendienstes gefördert. Zumeist sind die Laufmädchen, welche die Tele-graphen-Gesellschaften hier seit einiger Zeit beschäftigen, kaum über das Backfischalter hinans, also sie befinden sich gerade in dem Stadium ihrer EntWickelung, in dem empfangene Eindrücke zum Bösen oder zum Guten nachhaltigste Wirkung ausüben. Selbst wenn die Mädchen nur bei Tage im Dienst wären, so ist die sittliche Gefahr, die ihnen droht, eine unverantwortlich große. Ihr Botendienst führt sie in anrüchige Häuser der schlimmsten Art oder auch in die Privatwohnungen von Roues oder Dirnen. Die dunkelsten Phasen des Lasters bieten sich den Augen dieser Kinder dar und ihr Gemüth wird nach und nach gegen die Schande abgestumpft. Aber geradezu der Unfittlichkeit Vorschub leistend ist es, wenn die Botenmädchen bis spät in die Nacht hinein, wenn für die alten Spießbür. ger, die von einer moralbesorgten Obrigkeit verordnete Polizeistunde längst geschlagen hat. ihre Voten gänge verrichten müssen und das Nachtleben der Stadt sich vor ihnen entrollt. Wenn die Sache weniger ernst zu nehmen wäre, könnte man darüber lachen. Gereifte Männer werden wie Schulben mit der Eurfew regalirt und Mädchen, die noch in den Kinderschuhen stecken, sind nächtlichen Zufällen unbeanstandet preisgegeben. Und dies geschieht nicht etwa, weil die Botengänge von Mädchen allein besorgt werden kön nen. bewahre; die Botenjungen sind in jeder Weise geeigneter und den anständigen Kunden angenehmer, sondern weil der Junge nicht so billig arbeiten will. Unsere Moralhengste nehmen seinen Anstoß daran, denn schließlich handelt es sich ja doch nur um Proleia rierkinder, die langsam aber sicher dem Verderben in die Arme geführt werden. Es haben jedenfalls viele fromme Herren Aktien im Messenger".Gefchäft, die sich über die Findigkeit des Geschäftsführers, der ihnen ein paar Prozent Dividende durch Anstellung der Mädchen herausschindet, herzlich freuen und mit salbungsvollem Augenaufschlag den Herrn preisen, daß dieWirthschaften um 11 Uhr schließen, müssen. Die Bürgerschaft sollte Protest gegen den Unfug der Giri MessengerS" er Heden. ES ist schlimm genüge wenn Knaben durch Verhältnissegezwungen werden Stellen als Botenjungen anzunehmen, denn beinahe jeder weiß, daß in dieser Beschäftigung die meisten Jungens durch die unbedingt schädlichen Einflüsse, welchen sie in diesem Berufe ausgesetzt sind, früh verdorben werden, aber den Mädchen sollte dieser Erwerbszweig unter allen Umständen verschlossen sein. Tie Meldung, es werde seitens der ibero-amerikanischen Union" in Ma drid ein Bündniß zwischen Spanien und den südamerikanischen Staaten ge plant, ist zwar ganz interessant, aber einer Realisirung des Vorhabens müßte eine völlige Reorganisation in Spanien selbst vorausgehen. Zur Zeit befindet sich dieses Land nach allen Kennern in einer trostloszn Verfassung und viel eher möglich wäre ein Zusammenschluß der intern.-amer. Länder unter sich, als unter Spanien's Vortritt. Allein auch der letztere Plan, so nahe er liegt, muß zunächst wenigstens als unaussührbar gelten. In München wurden kürzlich Gemälde aus der Gallerie des Züricher GroßkaufmannS Hennederg versteigert. Dabei gab eS eine Sensation. Es wurde nämlich Adolf MenzelS Gemälde Die Piazza d'Erbe in Verona" mit nicht weniger als 73,700 Mark bezahlt. Es ist dies jenes Meisterwerk des Künstlers, das auch bei der Lon doner Menzel Ausstellung im Juni dieses JabreS allgemeine Bewunderung erregte und das mit verblüffender Le bendigkeit der Beobachtung und der Darstellung jenen prächtigen malerlfchen Gemüsemarkt" in der Stadt RomeoZ

und Juliens schildert, zu ssen würdevoller Architektur das geschäftige und heitere Markttreiben einen so pittoresken Gegensatz bildet. Bemerkenswerth ist ferner, das für Ludwig Knaus' Ghetto", eine Abendszene aus dem Judengäßchen in Frankfurt a. M., 37.400. für 2 Gemälde von Arnold Böcklin je 28,000 und für Franz Stuck's Verlorenes Paradies" 10,450 Mark gezahlt worden. Das sind Preise, wie sie für die Werke moderner deutcher Meister seit lange nicht erzielt worden sind und die zu beweisen schei nen , daß die Position der deutschen Kunst auf dem Kunstmarkte sich in jüngster Zeit bedeutend geHoden hat. Selbst ein Carton aus Menzels Jugendzeit wurde mit beinahe 13,000 Mark bezahlt. Kleinere Studien und Zeichuungen dieses Künstlers erreichten in jüngster Zeit in Berlin und in London wiederholt mehrere 1000 Mark. Die beiden Böcklin sind übrigens verhältnißmäßig billig; Hauptwerke dieses Meisters werden jetzt mit 50.000 Mark und darüber bezahlt.

Wie aus New Aork berichtet wird, soll der colombische Consul Gonzalet, der in New tyoxl stationirt ist, dort Freiwillige für die colombische Marine anwerben, um gegen Panama zn kämpfen. Wenn es wahr ist, so wäre es eine riesige Unverschämtheit. Das bisherige Auftreten der Ne gierungs-Vertreter im Reichstag anläßlich der Budget Commission muß als eine höchst unzulängliche Vertheidigung gegen die Angriffe der Opposition bezeichnet werden. Sehr unglücklich warder Versuch des preußischen Kriegsministers v. Einem, die Mißhandlungen von gemeinen Soldaten gewissermaßen diesem selbst zur Last zu legen. Die Behauptung von der Bosheit socialistischer Gemeiner, wodurch die'Unterofsiziere bi auf's Blut gereizt werden, läßt sich leicht mit dem Hinweis auf die eiserne Disciplin im deutschen Heere und die große Discipli-nar-Gewalt der Vorgesetzten widerlegen. Selbst der störrischste Untergebene kann ohne Prügel und Tortur durch die endlose Strafliste des Militär . StrafGesetzbuchs, soweit Disciplinar-Mittel versagen, gefügig gemacht werden. Wenn solche Ansichten von der höchsten Verwaltungsstelle in der Armee aus in's Heer flikgen, ist natürlich an eine wesentliche Abnahme deS Uebels gar nicht zu denken. Noch befremdender mußte die Rede des Reichskanzlers berühren, mit der er Bebel's Vorstoß abzuweisen suchte. Einer solch' wuchtigen und erfolgreichen Bewegung, wie die socialdemokratische. mit ein paar Späßchen und Patriot,schen Phrasen gegenüberzuzreten, ver rieth einen Mangel an Scharfblick, der selbst bei Bülow trotz seiner bisherigen diesbezüglichen Leistungen überrascht. Falls die gesammte Regierung, aber insbesondere der Kaiser sich des Ernstes der Lage nicht in höherrm Maße be wußt sind, als der Kanzler, so ist eS wahrlich traurig bestellt. Insbesondere dafür, daß die Socialdemokratie längst weite Kreise deS BürgerthumS in ihren Bann gezogen, scheint Herrn v. Bülow noch jedes Verständniß zu fehlen. ' - ES ist zu bedauern, daß die Socialisten bei Debatten über auswärtige Fragen so häufig und auch diesmal Bebel vorschickten. Darin liegt der schwächste Punkt tth socialdemokratischen Führers und er hat noch kürzlich durch seine verworrenen Ansichten über die ostasiatische Politik und seinen taktlosen Angriff auf die innere VermalRußland's Bülow den Rückzug gedeckt. Ohne diesen taktischen Fehler der Socialisten wäre die geistige Oede, die' sich in B. Auffassung bekundete, noch viel schärfer zum Ausdruck gekommen. Die Counth-Lchatzmelster rechnen ab. Die Schatzmeister nachstehender CountieS haben gestern mit dem StaatZ-Schatzmeister abgerechnet und folgende Summen bezahlt: . Brown County, $4,824.64; Caß, $32,067.19; Clinton, $30,745; Crawford, $5,000.70; Dearborn, $14,. 008.87: Decatur, $19,100.20; Dubois. $10,872.44; Elkhart, $32,146; Fayette, $15,221.10; Franklin, $14.. 828.17; Fulton, $16,814.38; Hancock. $24.320 53; Huntington. $20,. 020.32; KosciuSko, $20,905.17; Ohio, $4,183.83; Scott, $5,611.87; Spencer. $13.803.85; Starke, $2.025.17; Switzerland, $7,500.83; Union, $9, 902.76. Raucht die B0NANZA.

Ans Stadt- nnd Connty-Ber-valtnng.

Straßen-Berieselung durch dieStadtselbst. Mayor Holtzman und die Mitglieder der Behörde für öff. Werke tragen sich mit dem Gedanken, die Straßenberieselung eigenhändig vornehmen zu lassen, d. h. durch ein der Behörde unterstellteS Departement. Gegenwärtig sind die städt. Beamten mit der Berechnung der Kosten für die Einrichtung eines solchen Departements, etwa 50 Karren und 60 Gespanne, sowie sür die Bezahlung derArbeiter beschäftigt. DieStadt. Verwaltung vonOmaha,Neb., welche ein solches Departement schon seit Jahren besitzt, ist um diesbezügliche Angaben sucht worden. Die frühren vielen Trubel mit den verschiedenen Contractoren haben, wie es heißt, die neue StadtVerwaltung veranlaßt, dsesem Plane näherzutreten. Der Straßen-Reinigungs-C on tract wird wahr scheinlich cancellirt werden. Im Ccurthaus.Erdgeschosse hieß eS gestern ferner, daß die Stadtverwaltung, resp, die Behörde für öff. Werke gesonnen sein, den Straßenreinigungs, Contract der jetzt in andere Hände übergegangenen Marion Couniy Eonstruction Co. für null und nichtig zu erklären. Denn erstlich sei dieser von der letzten Stadtverwaltung abgeschlossene Contract niemals vom Stadtrath bestätigt worden, wie gesetzlich vorge schrieben, zweitens aber verstoße die Contract-Dauer bis zum 31. Dec. 1904 gegen die gesetzlichen Bestimmungen der städt. Verfassung. Drittens aber hält die neue Stadtverwaltung die Contract-Bedingungen sür die Straßenreinigung für zu hohe. Frohe Botschaft. Stadt-Controlleur Dünn hat gestern bekannt gemacht, daß alle städt. Ange stellten ihr Monatsgehalt für December schon am Donnerstag. 24. Dec., ziehen können, um sich und den Ihrigen eine fröhliche Weihnacht zu bereiten. Eröffnung des FlowerMis-sion-Hospitales. In einer gestern Morgen abgehaktenen Conferenz zwischen Mayor Holtzman, der Gesundheits-Behörde und'einem Comite der Flower Mission", bestehend aus den Damen Frauen'V. Hendricks, L. Dickey, I. H. LoweS und I. L. GriffithS, wurde festgesetzt. daß das neue Flower Mission-Hospital wenn irgend möglich am 1. Januar zur Aufnahme von Patienten in Be reitschast sein soll. Demokr. Staats-Comlte. Seine Beschlüsse, Empfehlungen etc. Im English Hotel trat gestern, wie angekündigt, das demokratische Staats Comite in Sitzung, zu der sich außer den Mitgliedern die folgenden bekann ten Demokraten Mayor John W. Holtzman, John W. Kern. Parks M. Martin, Jameö L. Keach, FabiuS Gwin, Shoals; Maj. G. V. Menzies, Senator W. H. Johnson, Alonzo Greene Smith, U. StokeS Jackson und viele andere eingefunden hatten. Das Comite setzte die folgenden Da ten und Plätze sür die Abhaltung der District und County-Conventionen fest: 1. District Mt. Vernon, 31. Dec. 2. District Vincennes, 5. Jan. 3. District-Rew Albany, 31. Dec. 4. District North Vernon, 31. Dec. 5. District Terre Haute, 31. Dec. 6. District Rushville, 31. Dec. 7. District Indianapolis. Noch nicht bestimmt. 8. District Decatur. 31. Dec. 9. District-Peru, 31. Dec. 10 District Lafayette, 7. Jan. 11. District Noch nicht bestimmt. 12. District Columbia. 2. Jan. 13. District -Noch nicht bestimmt. Alle County-Conventionen sollen am 26. Dec. abgehalten werden, ausgenommen Greene County, wo dieselbe am 1. Jan. stattfinden soll. Ferner empfahl das Comite auf Antrag von Lincoln Dixon von North Vernon durch einstimmig angenommene Resolution den Achtb. Thomas Taggart zur Erwählung zum Vorsitzer deS Demokr. Nation'el'Comites. Am 3. Januar, am Jackson Tage, soll Hierselbst die Reorganisation des demokr. StaatSCom!teS stattsinden. Die beste 5 Cent Ciaarrein

der Stadt, Mucho'S Longfellow-. J

Behörde für öffentliche Werke. Fügen sich. Die Jndiana Union Traction Co. und die Indianapolis & Northwestern Traction Co. benachrichtigten gestern die Behörde für öffentliche Werke schriftlich, daß sie ihre Angestellten angewie' sen haben, dem Erlasse der Behörde nachzukommen und ih JnterurbanCarS auch innerhalb der Stadtgrenzen anzuhalten, damit städtische Paffagiere einsteigen oder absteigen können. Sollte die feinste Musik. Halle im Lande werden. Hesr John H. Stem, der Architect und Musikfreund, der schon viele erstclassige musikalische Attractionen nnd Indianapolis gebracht hat, wie be kannt, ersuchte die Behörde, die unter der letzten Stadtverwaltung begonnene Verbesserung der Tomlinson-Halle nicht unvollendet zu lassen, sondern die ganze Umwandlung, für die $9000 veranschlagt wurden, ausführen zu lassen, damit Indianapolis endlich in der Tomlinson . Halle eine der feinsten Musik-Hallen in Amerika erhalte. Die Behörde nahm diese Angelegenheit unter Berathung.

Sx p r e ß w a z e n s o llen vom Courthauö-Square verschwinden. Der städtische StraßenreinikuugsJnspector Lehr wurde auf seine diesbezügliche Anfrage hin angewiesen, dafür zu sorgen, daß die Erpreß-Juhrwerke, die immer noch am Courthaus-Square Aufstellung nehmen, von dort Verschwi.r' den, wenigstens aber, daß die betreffen' den Fuhrleute für die Beseitigung des Pferdemistes an jedem Abend sorgen; denn das Aufstellen dieser Fuhrwerke am Courthaus-Square ist durch städtische Ordinanz verboten. Gefährliche Seitenwege. Zahlreiche Beschwerden über ungereinigte und gemeingefährliche, weil mit tückischen Eiskrusten bedeckte Seitenwege wurden an die Polizei verwiesen. Endgültig bestätigt wurde die Asseßment-Umlage für die Verbesserung der Shelby Str.. von Prospect bis Meek, und drei erstweilige Asseßment-Umlagen wurden gutgeheißen. Sonst wurden keine nennenswerthen Geschäfte erledigt. Kohlengräber-Streik in Pennsylvanien. Im hiesigen Hauptquartier der Vereinigten Grubenarbeiter von Amerika ist die Nachricht eingetroffen, daß die Grubenarbeiter im Myersdale-District von Pennsylvanien am Mittwoch an den Streik gehen werden. An demselben werden etwa 8000 bis 10,000 Arbeiter detheiligt sein. Der Streik ist eine Folge der Erklärung der Grubenbesitze?, daß die Löhne um 10 Cents für die Tonne herabgesetzt werden würden. Der Wasser Scandal. Grand RapidS. Mich., 15. Dezember. Im Superior Gerichte wurden zwanzig der Wasser-Scandal Fälle aufgerufen. Es wurden dann sämmtliche Fälle auf eine Woche ver tagt, wo endgültige Vorbereitungen zum Processe getroffen werden sollen. Grundeigenthums Uebertragungen. Wm. T. Miller an Frank L. Talbot, Theil von Lots 175 und 177, Woodruff Place, $7000. Derselbe an denselben, derselbe Theil von Lot 175. $2000. Parks M. Martin an Wm. T. Miller, dieselbe. $1925. Charlotte Wilson an Wm. H. Moore Lot 50, Kenwood Avd. $2400. EhaS. M. Ryder an Lizzie Bohnekamp, Lot 15, Smith & Logan'.s Add. 1400. blutiger Studentenkrawall. Nach einem Fußballspiel z!Iisch?n Sludenten von Washington. Pa., und solchen von der Universität von West-Virginien hatte der Unparteiische den Sieg den letzteren zugesprochen. Sofort fielen die Washingtoner Studenten über die Sieger her. und c entwickelt? sich ein heftiger Kampf, an dem sich auch Bürger betheiligten. Es wurde von Knütteln und Ziegelsteinen Gebrauch gemacht, und es gab auf beiden Seiten viele blutige Köpfe. Die herbeigerufene Polizei wurde von der kämpfendcn Menge mit fortgerissen, und es dauerte zwei Stunden, ehe sie die Auhe wiederherzustellen vermochte. Der Unparteiische war im Gesichte schwer verletzt. Die Hauptradaubrüder wurden eingesperrt.

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