Indiana Tribüne, Volume 27, Number 96, Indianapolis, Marion County, 12 December 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 12. Dezember 1903
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o i Unter Ruinen Ariminalrcman von Ztcaxx jOcntari fr ... (Fortsetzung.) Was das (Zinsiedlerthum betrifft, hätte Titus Wach dem Baumeister Birling durchaus keinen Vorwurf zu machen brauchen; denn seitdem der Kommissar sein Amt niedergelegt, führte er ein Junggesellenleben, das man getrost mit dem eines Einsiedlers moderner Art vergleichen durfte. Er lebte mitten im Getriebe einer Großstadt. Gibt es denn in einer modernen Weltstadt Einsiedler? Kann es die geben? Sie sind zahlreicher, als man denkt. Darf man auf sie auch nicht den überkommenen Begriff Einsiedleranwenden, da sie ja loic andere Menschen auf den rolksbelebten Straßen gehen, da sie die Restaurants besucken und überhaupt im verkehrsreichen Leben nicht selten gesehen werden, so sind sie doch Einsiedler in der seelischen Bedeutung des Wortes. Seit Titus Wach seinen ersten Mißerfolg als Tetektiv gehabt, seit er aus Mißmuth seinen Abschied genommen, war seine einsiedlerische Veranlagung mehr und mehr zur Geltung gekommen. Keine berufliche Thätigkeit von einer bestimmten Regelmäßigkeit hielt ihn mehr ab von dem den Einsiedlern eigenthümlichen Grübeln, welches sich zumeist auf den noch unaufgeklärten Mord Espinger konzentrirte, sich aber in neuerer Zeit auch auf eine andere Angelegenheit erstreckte. Titus Wach, der sechZunddreißigjährige Junggeselle, stand eigentlich gar nicht so einsam in der Welt da, wie er sich vielleicht einbildete und Andere glaubten. Er besaß Verwandte, um die er sich freilich nicht im Geringsten bekümmert hatte; seine um acht Jahre ältere Schwester war an einen Handwerker verheirathet gewesen. Der Vater Wachs war ein höherer Postbeamter und besaß zwei Kinder, Jduna und Titus. Gegen den Willen der Eltern verheirathete sich Jduna mit dem Zuschneider Terrin, welcher in einem großen Konfektionsgeschäft angestellt war. Jduna hatte ihre Ausstattung bekommen, durfte indeß nicht mehr das elterliche Haus betreten; auch Titus, der das Gymnasium besuchte, war es verboten, mit der im Norden wohnenden Schwester Verkehr zu pflegen. Teriins hatten ein Töchterchen, das nach der Mutter Jduna hieß und schon in zarter Jugend große Begabung für Schneiderei zeigte, so daß der Vater an dem Kinde herzliche Freude hatte und dem Mädchen seine Kunst beibrachte. Leider machte der unerwartet frühe Tod des strebsamen Terrin alle Zukunftshoffnungen der Familie zunichte. Die kleine Jduna, die kaum vierzehn Jahre alt war, tröstete die fast verzweifelnde Mutter und trat als Lehrmädchen in die Schneidereiwerkstatt eines Damenkonfektionsgeschäftes ein, wo sie es in staunenswerth kurzer Frist zu einem Gehalt brachte, der sie und Mutter vor Roth schützte. Als Jduna siebzehn Jahre alt war. richtete sie zu Hause eine eigene Schneiderei ein. in der sie mehrere junge Mädchen beschäftigte. um alle Aufträge für Konfektionsgeschäfte bewältigen zu können. Die Großeltern waren schon vor Iahren gestorben, und der Onkel Titus, welcher bei der Kriminalpolizei Anstellung gefunden hatte, wie man gelegentlich erfuhr, blieb auch nach dem Tode der Eltern für seine Schwester und ihr Kind ein Fremder. Bei dem Tode der Eltern waren Frau Derrin einige hundert Mark der Pflichttheil zugefallen, während das sonstige nicht belangrttche Vermögen dem braven gehorsamen Sohne vermacht worden war. Jduna hatte ihren Onkel überhaupt noch nicht gesehen, und die Mutter sprach höchst selten von ihm. Bisweilen war in den Zeitungen von dem tüchtigen Detektiv Wach die Rede, und dann pflegte wohl Jduna einmal die Mutter zu fragen, ob dies ihr Onkel sei. Zu Ende des vergangenen Jahres Jduna war eben neunzehn Jahre alt geworden hatte eine rapid verlaufende Krankheit Frau Terrin dahingerafft, und zu dem einfachen Leichenbegängniß war auch ein fremder, behäbiger Herr erschienen, welcher sich der trauernden Waise als Onkel Titus Wach vorstellte. du leyr ietvttflano:g oenrenvc Jduna brachte dem plötzlich aufgctauchten Onkel geringe Aufmerksamkeit entgegen und schenkte seiner Versicherung, er habe vor lauter Amtsgeschäften die Wohnung seiner Schwester vergessen und sei erst wieder durch die Todesanzeige darauf hingewiesen worden, noch viel weniger Glauben; mit einer gewissen Schärfe im Ausdruck bemerkte sie dem vergeßlichen Onkel, daß es in Berlin ein Adreßbuch gebe. Titus wußte nichts darauf zu antworten als: 9?un gut, geschehene Dinge lassen sich nicht ändern. Ich bin Dein einziger Verwandter und fühle die Verpflichtung. mich Seiner anzunehmen. was jetzt auch um so leichter geht, als ich aus dem Staatsdienst ausgeschieden und gewissermaßen mein eigener Her? bin." Der können Sie auch ungenirt blcibe. Herr Onkel." hatte die kleine TrotzlZ? dem Verwandten, geantwortet.
Mein armer Vater, meine verstoßene Mutter und ich haben 19 Jahre lang der liebenden Fürsorge der Familie Wach entbehrt, und so wird auch das Waisenkind Jduna Terrin in Zukunft ohne Wach'sche Zärtlichkeit zurechtkommen!" Ingrimmig hatte der Exkommia: zu dieser vielleicht nicht unberechtigten Erklärung seiner hübschen Nichte gelächelt; er hatte es wahrhaftig gut mit dem allein dastehenden Mädchen a meint. Tie auf ihren Oheim so schlecht zu sprechende Nichte und der schnöd .zurechtgewiesene Titus kamen indeß bald nach jener lebhaften Unterredung wieder zusammen, und zwar vor dem V inundschaftsgericht. Titus Wach war zum Vormund Jdunas ernannt worden und hatte dieses Amt dazu benutzt, gutmüthig nochmals eine Annäherung an das Mädchen zu versuchen. Ter Empfang seitens Jdunas war dicsmal zwar weniger schroff gewesen, doch drang er mit seinem wohlmeinenden Rathe zur Bildung eines gemeinsamen Haushaltes nicht durch. Jduna lehnte diesen Vorschlag rundweg ab und bestand darauf, ihre eigene Wohnung und vor allem ihr Schneidereigeschäft nach wie vor beizubehalten. Tagegen hatte sie natürlich nichts, daß der Onkel und Vormund bisweilen kam. um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Meistentheils traf er sie im Kreise ihrer arbehenden Mädchen und mußte zugesteben, daß sie seiner Hilfe nicht im geringsten bedürfte. Bald fand er die frühere Vernachläs-
sigung seiner verwandtschaftlichen BeZiehungen selbst sehr verwerflich und konnte es nicht begreifen, warum ihm nie der Gedanke gekommen war. seine Schwester zu besuchen; freilich sein anstrengender Beruf ließ ihm nicht viel Zeit, solche Gedanken zu fassen oder zu verfolgen, und er entschuldigte seine frühere Herzlosigkeit mit seinem Amte. Jetzt suchte er das Versäumte eifrig nachzuholen, und wenn er einmal Sonntags die Nichte ohne ihre Arbeitsmädchen antraf, da kam er bald auf sein Lieblingsthema: Siehe. Jduna." sagte er dann, ich werde nie heirathen, Du sollst meine Erbin sein." Warum willst Du denn nicht heirathen. Tu bist doch erst 36 Jahre alt?" Ach was, das geschieht nie." murrte er, Du aber könntest es schön haben, brauchtest nicht zu schneidern. Eine größere Wohnung, zu Deiner Unterstützung eine Köchin, das wäre alles, was nöthig sein würde. Tu hättest es bequemer und ich einen geregelten Haushalt; ich wüßte dann, wohin ich aehörte." Daraus kannn nichts werden, Onkel, denn Du berücksichtigst nies), daß es mir auch einmal einfallen könnte, zu heirathen. und dann wärst Du eben wieder so einsam und verlassen wie früher." Du? Du willst heiratben?" Wenn sich eine gute Gelegenheit biecet. warum denn mch'?" Hm! Wenn die Mädchen so reden, dann glauben sie gewöhnlich, schon eine solche Gelegenheit in Aussicht zu haben. Bist Du denn bei so großer Jugend schon verliebt?" Ich muß es zu meiner Schande ein gestehen. Onkel, ich war schon zweimal verliebt. Einmal in den Schah von Persien und dann in den chinesischen Prinzen Tschun, nämlich das erste Mal in die herrlichen Diamanten und das zweite Mal in die schöne gelbe Seide!" ..Laß doch solche Späße. Jduna, Tu hast noch keine Ahnung, wie schlimm die Männer sind und wie sehr man ihnen mißtrauen muß. Kommst Tu einmal in den Fall, einen Mann angenehm zu finden, so vertraue mir das Ereigniß an und hole meinen Rath ein." Jduna lachte ihren ängstlichen Oheim aus und erklärte, es falle ihr gar nicht ein, sich in absehbarer Zeit zu verlieben. Das mschte vielleicht auch ihre aufrichtige Meinung in jenem Augenblicke sein, allein der Mensch weiß nie. mal' ihm bevorsteht, und gar ein hübsches Mädtfen kann zwar sagen, es wolle sich so rasch nicht verlieben, niemals aber, daß nicht irgend ein junger Mann einmal ihr Gesicht schön und ihr ganzes Wesen liebenswerth finden werde. Bei Titus Wach hatte Jdunas Aeußerung Verdacht erregt und er nahm sich vor, noch mehr als. bisher auf sie acht zu haben. Ein Mann, bei dem die Kultioirung des Verdachtes zur zweiten Natur geworden war, suchte hinter jedem Wort eine Absicht und sagte sich. Jduna sei wohl geeignet, die Aufmerksamkeit junger Männer zu erregen. Er fand die Nichte reifend und sckiön und alaubte. sie brauche nur irgeno einen jungen Mann lächelnd anzuschauen, um das Feuer heißer Liebe in ihm auflodern zu machen. Das Urtheil des Detektivs über Fraucnschönheit mochte freilich einseitig sein, 'und es gab sicher schönere Mädchen als Jduna. aber darin hatte er recht, daß seine Nichte, zumal sie sich sehr chik und stets modern zu kleiden wußte, schon wegen ihrer Eleganz auffiel. Die schwarze Trauerkleidung, die sie jetzt trug, stand ihr vorzüglich und hob ihr reiches, blondes Haar, ihren zarten weißen Teint und ihre volle Büste so vortheilhaft. daß man übe? kleine Unregelmäßigkeiten in der Gesichtsbildung vielleicht beim ersten Anblick hinwegzusehen geneigt war. Ueberdies besaß Jduna ein lebhaftes, braunes Auge und verfügte über eine sanfte, einschmeichelnde Stimme, die aber bei starker Erregung einen recht scharfen Klang annehmen konnte. Ein Maler würde vielleicht in duna
Derrin kein Ideal weiblicher Schönheit erblickt haben, doch ist eine solche künstlerische Anerkennung für die An, sprüche des gewöhnlichen 2:6' ..s mart immer das Maßgebende, un namentlich die Liebe Pflegt sich selte- nach alademischen Urtheilen zu richt. n. ES geschah an einem trüben, rernerischen Apriltage, daß Jduna mit einem kleinen. Seircnsammt enthaltenden Paöete belastet und des Regenschirms entbehrend nach dem Potsdamer Platz einbog, um nach der Linkstraßc zu gelangen, wo sie ihr Werk abliefern wollte. Wer kennt in Berlin nicht die Gefährlichkeit des Potsdamer Platzes für alle, die ihn passiren wollen, mögen sie Einheimisch? oder Fremde sein? Jeder bat da genug Acht zu geben, um ungefäbrdet etwa vom Leipziger Platz üb'r die Insel nach dem Ufer der Potsdamer Straße zu gelangen. Wie oft hatte Jduna diesen Weg gemacht, ohne vor den Straßenbahnen, Lastwagen, Droschken, Automobils, Rädern und Handkarren, die diesen Platz von links und rechts, von hinten und vorn durchqueren, zu erschrecken. Heute entglitt ihr, als sie von der Insel herabtrai, das Packetchen; sie wollte sich bücken, aber da rief ihr schon ein Taxameterktscher Achtung" zu, und von anderer Seite hieß eö Vorsicht!" Da klingelte ein Fahrer, dort tutete ein Motor, und das Mädchen wußte zu gut. was auf dem Spiele stand, um nicht vorsichtig ausweisend und nach rechts und links schauend vorwärts zu eilen. Nun war sie an der Ecle der Straße links und dachte: Was mag aus dem eleganten Sammteinsatz geworden sein? Zerrissen, zerfahren, beschmutzt! Da brauche ich gar nicht erst nach der Linkstraße, sondern kann die Arbeit nochmals anfertigen lassen!" Während sie sich ärgerlich und unenischlössen umdrehte, um zurückzukehren, sah sie einen eleganten jungen Herrn, der eben mit seinem weißen Taschentuck ein Packetchen abwischte, wahrhaftig ihr in Verlust gerathenes Packetchen. Und da stand er schon vor ihr, lüfteie einen Augenblick den Hut und sprach si? an: Welch' ein Glück, gnädiges Fräulein, daß ich Sie noch finde. Hier ist der kleine Deserteur, zwar ein klein wenig beschmutzt, aber hoffentlich noch brauchbar. Was sehe ich, Sie sind ohne Schirm! Bei diesem Wetter! Darf ich Ihnen den meinen anbieten?" O ich danke Ihnen verbindlich, mein Herr, allein ich habe nur bis zur Linkstraße hier um die Ecke zu gehen. Diese paar Schritte " Werde ich Sie.mit gütiger Erlaubniß begleiten," fuhr der junge Mann fort und schickte sich sogleich an, den Schirm über Jduna zu halten und an ihrer Seite dahinzuschreiten. Jduna widersprach nicht. Sie hatte Die ganze Linkstraße hinabzugehen und hörte mechanisch auf die Worte des neben ihr Tahinschreitenden, selbst kaum etwas erwidernd. Sie war sonst durchaus nicht schüchtern oder befangen, allein jetzt fühlte sie sich wie zungengelähmt. Mein Gott, gnädiges Fräulein, bin ich Ihnen lästig, weil Sie mich keines Wortes würdigen? Es sollte mir außerordentlich leid thun. wenn Sie nur im Entferntesten dächten, ich wollte mich Ihnen aufdrängen." Das wäre meinerseits sehr undankbar. Es kam nur alles so schnell, und die Ueberraschung beraubte mich der Sprache." Es ist wahr, rasch haben wir BeZiehungen zu einander gewonnen; doch kommt dergleichen öfters im Leben vor. Ich wenigstens bin dem Zufall , nicht böse, der mich an Ihre Seite brachte! Ich würde es sehr bedauern, wenn dieses erste Zusammentreffen das letzte bliebe" Sie dürfen so nicht reden, mein Hcrr." Warum denn nicht? Bin ich etwa irgendwo gebunden? Oder sollten Sie bereits Ihr Herz an Jemanden verschenkt haben?" Beleidigen Sie mich nicht!" Nichts liegt mir ferner, gnädiges Fräulein! Schon oft hat der Zufall Amors Geschäfte besorgt und recht glückliche Bündnisse zuwege gebracht." Sie gehören dem Anschein nach den besseren Ständen an. sind vielleicht reich und verwöhnt, während ich ein armes Nähmädchcn bin. Aus uns Beiden kann also im ganzen Leben kein Paar werden: für einen Flirt halte ich mich jedoch für zu gut. Das mögen Sie liirrU tiv für nss?mns wissen I" ricniig. icn om womyaoeno, und Sie sind vielleicht weniger begütert; aber ich gehöre nicht zur Jugend des goldenen Flirts. Das würden Sie schon erkennen, wenn Sie mir gestatten wollten, eine Probezeit zu bestehen. Es wäre eine Heuchelei von mir, wenn ich sagen wollte, ich irärHn Sie verliebt; zur Liebe gehört ein genaueres Kennen. Ebenso erwarte ich von Ihnen nicht, daß Sie nun plötzlich in meine Arme sinken sollen, um mir Ihr Herz zu schenken. Ein solcher Idealist bin ich nicht; trotzdem muß ich bekennen, daß ich diesem zufälligen Begegnen eine weitergehende Bedeutung zuschreiben möchte. Ich bin zwar ein Geldmensch, ein Bankier und damit ein Rechner mit realen Verhältnissen, kurz ein Vernunft--mensch, trotzdem unterliege ich oft einem unerklärlichen Einflüsse des Aberglaubens, dem ich mich vergeblich zu entziehen suche." Wir sind an dem Hause angelangt, in welchem ich die Arbeit abliefern muß, welche ba Packetchen enthält.
Nochmals besten Dank für Ihre Gefälligkeit und Ihre freundliche Begleitung." Und Sie haben keine Antwort auf meine bescheidene Bitte? Darf ich Sie am kommenden Sonntag Nachmittags ein Uhr hier an der Ecke der Linkstraße erwarten?" Nein, nein, was fällt Ihnen ein! Sonntags geht mein Oheim mit mir kvazieren u Sie wohnen bei Ihrem Oheim?" Das nicht, doch überwacht er mich streng." So könnten wir uns am Montag zur nämlichen Stunde treffen! Ode? sind Sie dann im Geschäft?" Ich crbciie 311 Hause." Um so bener. da können Sie sich einmal frei machen. Hier gestatte ich mir, Ihnen meine Karte einuhändicjcn; Sie sehen, ich bin ganz aufrichtig. Und wie darf ich Sie nennen?" ,Es hat keinen Zweck, mein Herr, mein Obeim " Q dieser Oheim," rief der junge Mann ganz verdrießlich, ich wetie, er ist gar nicht so schrecklich, wie Sie meineu. Wenn er hört, daß Sie sich gut verheirathen können, wird er schon freundlich und nachgiebig, verlassen Sie sich darauf. Ich mache ihn zahm!"
Jduna lächelte über den Eifer des eleganten Herrn und meinte: ..Da stehen wir nun im Regen und plaudern, als ob das schönste Wetter wäre!" ..Wahrhaftig, an das Regenwette? dachte ich gar nicht mehr; ich muß Nü:l'sicht auf Sie r.ehmen. Also Montag hier? Ach. sagen Sie doch ja, mein Fräulein! Können Sie mich denn so bito lassen?" Wenn es mein Oheim erführe" Vorläufig braucht er es nicht zu erfahren, und später werden wir es ihm fröhlich und lachend sagen! Darf ich Sie am Montag wiedersehen? Refce.: Sie, theures Fräulein, nehmen Sie mir nicht alle Hoffnung! Sie kommen also am Montag, nicht wahr?" Ja denn." sag!? Jduna seufzend. Er zog den Hut. verbeugte sich und schritt davon. Das war das erste Begegnen zwischen Jduna und Herr ich Ganzer. Beinahe wäre schon am Sonntag das zarte Geheimniß verrathen worden, als Onkel Titus seine Nichte zum Spaziergang abholte; denn die Visitenkarte des Bankiers lag in einer Schale auf Jdunas Schreibpult. Es gelang ihr. dem spionirenden Oheim die Karte zur Hälfte zu entreißen, doch die Hälfte, auf der Herrich G" stand, blieb in seinem Besitz. Ter schlaue Tetektiv bemerkte Jdunas Erröthen und zog seine Schlüsse daraus. Warum zerreißt Du denn die 5larie? Lege sie nicht in die Schale, wenn ich sie nicht sehen soll. Wer ist dieser Herrich?" Wer wird es sein? Unser Magazinier ist es und der gab kürzlich die Karte ab, als ich abwesend war und er etwas Eiliges überbrachte. Sei zufrieden, Onkel Titus, Herr Herrich ist ein alter Mann von achtundvierzig Jahren." ,Ach so." versetzte Titus scheinbar harmlos, dann hat es keine V?deuiung; ich fürchtete schon, dieser Herrich könnte ein junger, eleganter Fant sein, der meinem Dummchen Grillen in den Kopf gesetzt hat. Um so besser, wenn ich mich täuschte." Jduna erröthete abermals, was der grausame Tetektiv mit innerer Genugthuung konstatirte; nun war er sicher, daß die zerrissene Visitenkarte auf Amors Flügeln in Jdunas Gemach geflattert war. Am Montag ertheilte Fräulein Terrin ihrer ersten Arbeiterin Instruktivnen für den Nachmittag, indem sie hinzufügte: Ich habe einen Ausgang zu machen, von dem ich vielleicht vor Arbeitsschluß nicht ?urück bin," - Herrich sah Jduna wieder, sie machten bei gutem Wetter einen Ausflug nach Potsdam. Der junge Mann schien ein sehr solider, anständiger Herr zu sein, dem man schon vertrauen formt?. Sie sahen sich von da an ziemlich alle acht Tage, indeß der Onkel TituS vergebens sich bemühte, hinter Jdunas Geheimniß zu kommen. Während Wach mehr als sonst in den Spaßen Berlins umherstreifie vco Ab.nds manchmal vor einem Theater stand, um Jduna vielleicht durch Zufall an der Seite ihres Galans zu treffen, befanden sich Herrich und das Madien in irgend einem Vororte. Jduna hatte es ihrer Trauer wegen durchaus abgelehnt, in ein Theater zu gehen oder ein Konzert zu besuchen; auch war sie nicht zu bewegen, mit Herrich ein Restaurant innerhalb der Stadt zu betrelen. Auf diese Weis: vermochte der gewiegte Tetektiv das Pärchen in Berlin nicht zu entdecken und vergeudete nur seine Zeit. (Fortsetzung folgt.) zeoer menichliche Körper, der des Bettlers ebenso wie dc: des Millionärs, enthält ein nicht unbeträchtliches Vermögen, das hinreichen würde, seinen Träger jeder Soree für den Lebensunterhalt zu entheben, wenn er es nur in klingende Münze umsetzen könnte. Der menschliche Körper enthält nämlich durchschnittlich 3j Pfund Calcium, das jetzt einen Preis von $4625 für das Pfund hat. Hieraus ergibt sich, daß ein Mann, der um ein Stückchen Brod oder einen Pfennig bettelt, ein Vermögen von $16,187.50 mit sich herumträgt, wovon er freilich nicht das Gerinaste wein.
Russische Behandlung eineö tapse, ren Juden. Ein für die russischen Anschauungen von Mannesehre und Vaterlandsliebe charakteristisches Vorkommniß sei nun. nachdem der Held des Geschichtchens vor Kurzem aus dem russischen Heeresverband geschieden ist. der Oeffentlichkeit übergeben. Ehe Graf Waldersee nach China kam. führte der rufsische General Stessel den Oberbefehl, und es wurde unter ihm die Schlacht bei Tientsin geschlagen. Bei einem dem feindlichen Feuer besonders ausgesetzten Geschütz war der Korporal und ein Theil der Bedienungsmannschaft gefallen, die übrigen wichen vor dem Feuer zurück bis auf einen Einzigen, einen jüdischen Soldaten, der bei seiner Kanone ausharrte und durch Zeichen und Rufen den Kommandircnden aufmerksam machte. Hierdurch erreichte er. daß Ersatzmannschaft an das entblößte Geschütz beordert wurde, so daß es wieder in Action treten konnte. Nach der Schlacht zeichnete öer General Stessel den Soldaten durch eine längere Ansprache aus, ernannte ihn zum Korporal, übergab ihm eines der Ordenszeichen, mit deren Vertheilung für Auszeichnung vor dem Feinde er beauftragt war und schenkte ihm außerdem hundert Rubel. Einige Wochen später gelangte aus der Kanzlei des Kriegsministeriums der Befehl herab, daß Juden nicht zu Unteroffizieren ernannt werden dürfen. General Stessel ließ den Mann kommen. verlas ihm den Befehl und drückie ihm sein lebhaftes Bedauern aus. daß er nun genöthigt sei, seine Ernennung zum Unteroffizier zu widerrufcn. Der jüdische Soldat nahm hierauf die ihm verliehene Ordensauszeichnung von seinem Rocke, zog die ihm geschenkten hundert Rubel aus der Tasche. legte beides auf den Tisch und sagte: Bitte, Excellenz, gehorsamst
zu verzeihen; ich bin ein armer Mann, der zu Hause oft nicht weiß, woher er das Brot nehemn soll. Aber hier ist auch der Orden und die hundert Rubel." Diese Geschichte ging seinerzeit in Rußland von Mund zu Mund, und wie man sagt, soll sie auch zu Ohren des Zaren gekommen sein, der sich über a Vorkommniß sehr erregt ausge sprochen habe. Eine intcressante ZclMuGvinnc rung hat der Architekt Mazuel in Sedan dem Schlachtmuseum von Vazailles ge. schenkt, das unlängst in dem Hause der dermeres cartouches errichtet worden ist. Die Mazuelsche Sammlung besteht aus allen strategischen Karten, welche MacMahon während seinesAufentHaltes rn federn oesaß. Der fran zösische Marschall hatte sie im Hause Nanuette, wo er bei seiner Ankunft das Hauptquartier aufschlug, zurück gelassen. Mac Mahon hatte drei genaue Aufnahmen vonHagenau. Straßbürg und dem ganzen Niederrhein, bis Wesel hinauf, während er in Sedan selbst nach einer durchaus unvollständigen und fehlerhaften geologischen Aushülfskarte von Savange operirte. Die Franzosen haben diesen für sie doch wenig angenehmen Erinnerungen merkwürdigerweise :m Museum einen Ehrenplatz angewiesen, vielleicht um sich Vorkommendenfalls besser an die ungeheuren Fehler zu erinnern, welch: ihre Feldherren in dem großen Kriege begangen haben. Schade ist nur, daß neben den französischen Karten nicht auch einige deutsche Generalstabskarten von .18071 zu sehen sind. Der Beschauer würde dann erst recht empfinden, mit welcher gewissenhaften Sorgfält die deutsche Kriegsleituna recht- ,. ... zemg oorgearoeilei yalle. Ein FaschinaSvcraetien bayrischer Kadetten kam in der Kammerssnuna in MLncken zur Sprache. Der sozialdemokratische Ävgeordnete Muller äußerte sich scharf über gewisse Vorkommnisse im bavrischen Kadettenkorps während des letzlen ajcymgs und glaubte, sie als eine wohlvorbereitete Emeute kennzeichnen zu mujjen, die nur o Milde beurtheilt worden sei. weil es sick um Söbne einflußreicher Eltern gehandelt habe. Der bayrische ZtriegsmiNljter antwortete, daß die Sache aufaebauscht worden sei. Da sich seiner Zeit Unzuträglichkeiten -c . fr- r"t ergeoen qancn, max oen tocnuicm an den Faschingstagen nicht gesiaiiet worden, auszugehen. Aus Aerger hierüber nahmen mehrere Kadetten an einer allgemeinen Maskirung innerhalb der rwnfi "J11 ic.!f c jr.i.i... 'aniiau rucx iqcu und inijjacnieien oas Rauchverbot in den Anstaltsräumen. Der Kommandeur stellte den Antrag. die HauptdetyeUigten. zwei Sohne von armen Wittwen, zu entlassen. E:n Einfluß hochstehender Persönlichkeiten habe bei der Nichtgenehmigung des Anträges auf Entlassung nicht stattgefunden. Von Disziplinlosigkeit bei den jungen Leuten, die gar nicht der Armee angehörten, und von einer Emeute zu reden, gehe doch zu weit. Die Vorgänge seien nichts anderes als ein Streich junger, unreifer Burschen geWesen. Ver König Georg von Sachsen hat fast die ganze Zeit lang. in der er als Prinz der Ersten Kammer angehörte, in der Finanzdeputation gesessen und den Vorsitz dieser wichtigen Kommission geführt. Von der heurigen ssion an soll nun Kronprinz Friedtick Auaust dasselbe Amt übernehmen.
euer - Signale.
I Pnmsylv nd Market 5 Lnglish's Opnn-Haui Eastund N-Dork 7 Neble und Michigan 8 N. Jerjey u. Msff Av it Pme und Nvrch 10 Mavket und Pine tl Vermont nahe Last '2 Nz. S Spritzenhaus Maff. Avt nahe Nollt 13 Tnzware und Walnu! U H. Jersey u Eentral A. !5 Mass. und CornellÄve l Ash d 11. Ltraße 17 Park Ave und 12 Ctt .S Columbia undHillfld 19 Highland Ave u. Pratt kl Jllinoii und Et. Jo 28 Pennsylv. und Pratt u Meridian und n. Stt 25 No.L Spritzenhaus 15. nahe JllinolS 26 CenateAveu.CtCla n Illinois und Mchigan 18 Pe sylvania und 14. :s Senate Ave. und iz. 11 No. 1 Cpritz,nhauA Jnd Ave naheMichiga Meritia und Walnut 4 California u Vermont 35 Blake und New Fort je Ind. Av. u. et Elair Z7 City Hospital :s Blake und Nort? ZS Michigan und Lgne tl No. S Spritzenhaus Washington nahe West 12 Esendorf u Wash. 43 Missouri u New Dort es Meridian u Wash t JllmoiS und Obio 47 Capitol Av. u Wasy 8 Ämgan'S Porkhau 19 Straßenbahn Ställe 33. Washington Ctr 51 No. 10 Svrisenhauö Illinois u NerriU 52 JllinoiS u 1,-ollislana 55 Well und Coutb !4 West und Mc?arth 56 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray W No. 4 Spritzenhaus SZadison Av. u MorriS 9 Madion Av.u Tunlop 1 No 2 Haken Leiterhaus South nah Telawar 32 Penn, u Merrill ?Z Te.'awar n McSarttz 4 afi unVra?H 15 New Jersey u.MerrQ 7 Birg. Av. u Bradsha g East und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus vir Ave. nahe Huro 72 East und Georgia rs Eeda, und Clm 14 Davidson u Georgt English Av. u Pine 3 Shclöy und Bates ie No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelby '9 Fletcher Av. u Shelby ZI Market u. New Jersey 6Z Telaware und Wash. ?3 Esst u Washington Z4 New Dork u. Davidson 65 Taubstummen Anstalt ZS Ber. Staaten Arsenal 57 Oricntal und Wast. S9 Frauen-Neformat. 1 No. 13 EprinhauS Maryland nahe Mer. 12 Meridian u. Sccrqia. ZZ Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana Z5 Virgini Ave u. Zllab. 16 HaiLtqllarti. 97 Grand Hotel. Z3 Capital Ave und Chlt 23 No. 16 Spritzenhaus lt. und Lsh. .24 Alabama und 16. 25 Central Ave und 15. ,2 Fände? und 15. .27 Brookstde und Jupiter 128 Central Av und 17. !29 Telaware und 1? 131 Alabama und 11. 132 BeUefontaine und '24 College Ave und 29. ,35 Delaware und 13. 136 Alabama und Ncrth !37 Newmann uzck 19. (33 College Ade und 14. 139 Cornell Av und 13. 141 FandeS und 19. Ui Highland Ave und 10. 1 43 Tecumseh und 10. 145 New Jersey and 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilisifce Ave und 13. .8 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. .52 Park Lve und 22. KM 0 u. 25$ Bahn u. 22. 154 Ramsey Are und 10. 156 Ctoughton u Newman 157 Atla und Pike. i53 Bloyd und Pat?päw. 159 No. 21 Spritzenhaus BrighUvood :?5 Arten und Depot 133 Brightwood und 25. 64 Rural und Bloyd tS5 Et. Clair u. eystone i67 Arsenal Ave un 23. iCS Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und 1. 212 Capital l'te und 17. 213 Pennsylv. u. Vichiaa 214 JUinvls und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsylvania und 2X. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 26 21 Broadway und 10. 231 IUinoiZ und McLcan 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 35 Illinois und 33. SZZ Ännetta und 0 237 No. 9. Spritzend, Udell und Raoer 2ZS Vial Laddcr CorT 233 Jsabcl und 27. 241 Meridian und 24. 24' Jllino,S u Et. Cla-? 24Z Eldridge und 23. 12 West uud Watnut 313 West und 12. 314 Howard und 16, 315 Torbet und Paca 31 Carital Ave und Ir 317 Northwestmi Ave 's. 318 Gent und 18. 319 Canil und 10. 32 Cerealine Works 324 Vermont und Lynn 325 Bismaecku Granddlev. 22 No. 29 EpntzcnhauS Haughvlle. 327 Michiza:, u. Helmee, 328 Michizan u. Ccncord 341 West und McJT-.tyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und hio 415 Capital Ave ecrz 41 Missoun u AentuS?.. 417 Senate Ave u. Batf. 421 P und E RldKui W. Washington. 423 Irren-Hcfpitnl. 424 Miy Ave u. I D uct 425 Wash und Harris 42S Tx. 18 Spritzmy5uZ 2B. Washington 427 Oliocr und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Ncrdyke und Fort -4Z1 Hadley Av u. Moml 432 River ölve u. MorriS tS4 Niver Ave und Ratz 435 Hardinz u. Big 4 R ? 43 Harding und Oliv 437 No. 19 CpritzenhoZ MorriS und QardikUt, säe acxse 434 Stocky 451 ReiSn nid TÜZ 452 Howard und Set 453 Morns und ZkapdS 45 Lamdert nd Selri 457 Nordyk Ave . fccac on WorkS 612 West ,d Siay 513 AenwckyAvu.VerrS: 014 Meridian und Morr 51 Illinois nd ansät 517 Morrul und Dakota 18 Morris und Church 519 Capital A. u McTar. 21 Meridian und Palor 23 Pine unk, Lord 24 Madisor,Aveu Linc0tH 526 Meridian und Belt ZVi 627 CarloS und Nav LS Meridian und Arizona 529 Meridian u. Ray-nond 631 Meridian u. M.'Cal. I 632 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 12 McAcrna:und Dcunh. 13 East u. Lincoln iu 14 East und Oeecher IS Wright und Sanderk 17 McCarty und Beaty 18 New Jersey u Ave 717. Spruc und Prospekt 713 Engllsh As, u. Laure? 714 Etat Ave .Belt ötZi 71 Chclby ud Beecher 71 State Av und Dran 718 Orange und Laure! 719 Chelby u. Ct.age 51 721 LexingtsnA. 723 Fletcher Ave u. OpruU 724 State Ave u. Plcasan 7i Prospekt und 7lasan 72 Orange und Harlav 723 Liberty und Mi 729 TibUt und South 811 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 813 Market und Nobls 814 Ohio u. Highland 815 Mickiigan . Highla 81 Market u Arsenal Avt 17 Ost Clair ws Ur.ion ahn Geleise, -j 821 Pan Handle Shops EM Vermont und Waicor 824 Wash. und State A 825 Madden'S!ounge Fa 826 Tmker und Dorf 27 Wash. und BeviL Sld 29 No.I Cpritzenhaus Bcville nah Michiga 831 Eoutheaftern A und Woodside. 32 Wash. und Tearbor, 834 Eoutheaftern und Arsenal fites. 83 New Dort d Tempi 9it Illinois und Maryl. 13 JLinoiS und Rartat 914 Penn, nd 9aft 915 Delawan und Rol Spezlal.SZznale. krsten Schlage, zweiter Alarm. Zweiten Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, viert, Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch aufgerov. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die Zo bezeichneten Signale werd m rom Ihurw Wachter angegeben da an den betreZsende Straß kreuzunge kine Alarmköer kmaebracht ftd Chicago und der große Nord Westen dl Ulaka-Hawatt-PHilidPtue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Boa der Mono 47. Etr. Station, llbicazo. nd snurd Minuten mittelst elektrischer tat nacd den Union Llelzdöfea Frencli Liick Spring, indem Orange Eounty Hochland. ssamililn-Hotel. anter neuer eschaftSleituna. Pluto, Proserpine ind Bowles Quellen. Beste Mineralwasser der elt. Zwei Züge täglich via Sref.uaftle. Itcket-Osficen : Union Etatton, Vkaffachusett vt nd 25 West Washington Straße. R. P. l g e . Tistttkt Vass. aent. Ändsanavoll. Ind. .H.McDoel, S.H.Rockwell. !raz. und en. Mgr. eirtcoimitr Frank I. Reed. Crn,$rf. gent. Ihicago. II.
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