Indiana Tribüne, Volume 27, Number 93, Indianapolis, Marion County, 9 December 1903 — Page 5
Jndiana Tribüne, S. Dezember 1903.
Ua die Schatten reden. Erzählung von Gustav Löffel. ' Die Felder waren abgeerntet. Dtt Wald zeigte die satten Farben des Herbstes. 3ni Garten blühten die Astern. Das junge Mädchen im Erker ließ die arbeitsmüden Hände sinken. Ein Seufzer entrang sich ihrer Brust, der mehr sprach als Worte. Ja, es war ein wenig erfreulicher, fast trostloser Ausblick hier vom Fen ster des Gutshauses, das sie die ei nen mitleidig, die anderen spöttisch das Herrenhaus" nannten. Wohl an die hundert Jahre drückten auf seiner Giebel. Aus Fachwerk und Backsteinen erbaut, stand es windschief am Ende des großen, verödeten Gutshofes, und wenn der Efeu nicht mitleidig über große Theile desselben seinen immergrünen Mantel begreitet hätte, würde der Verfall auch nach außen hin viel mehr hervorgetreten sein. Seitlich schmiegte ein kleines, verwildertes Gärtchen sich an. Es führte hinüber zu einem mauerrissigen Backsteinbau. der Brennerei, deren Werke längst ruhten und deren Maschinerien vom Rost zerfressen waren. Scheuern und Ställe, welche den Gutshof einhegten, waren nicht minder verfallen und zeigten, daß sie wenig benutzt wurde. Um das Bild zu vervollständigen.ragtes weit drüben über den Wipfeln von einer Anhöhe die Ruinen einer Burg - empor. Es war eben alles beisammen, was den Niedergang eines alten und mächtigen Geschlechts so recht eindringlich machte. Und was da draußen die Schatten redeten.' das löste sich aus in diesem Seufzer von den jugendfrischen Mädchenlippen. Armes Ding!- ließ sich da eine wohlklingende Männerstimme theilnahmsvoll aus der Tiefe des Zimmers vernehmen. Bernhard von Hellern war den Augen der Schwester gefolgt. Snne Gedanken nahmen dieselbe Richtung. Herbst, Oede, Vereinsamung um das aufblühende Mädchenleben, das er gern mit allem Glanz und allen Zerstreuungen der großen Gesellschaft umgeben hätte, wenn er es nur gekonnt hätte. Diese wortarme, aber bewegte kleine Scene hatte noch eine Zeugin, die Gräfin Hellern. Sie saß mit dem Sohne beim Nachmittagskaffee, von dem sich Gerda eben erhoben hatte, um die gewohnte Handarbeit wieder aufzunehmen. In die Unterhaltung war einePause gekommen, und sie lastete schwer und drückend auf allen. Bernhard war auf einen kurzen Urlaub aus seiner Garnison nach Hause gekommen, und es waren - wichtige ' Dinge, die ihn dazu j bestimmt hatten. Das brachte erhöhte Anforderungen, die sein vernachlässigtes und verschuldetes Gut nicht hergaben. Auch Gerda war in dem Alter, wo ihre Einführung in die Gesellschaft unumgänglich war, wenn sie hier auf Hellern nicht ganz und ganr versauern und verbauern wollte. An diese Darlegung wieder anknüpfend, . sagte. Bernhard nach kurzem Sinnen zögernd und unsicher, gleichsam tastend: Ja, Mama ich sehe aus allem nur einen Ausweg: verkaufen." Das war das Wort, welches jetzt schon lange Zeit vorher in der Luft gelegen hatte und welches niemand zuerst auszusprechen wagte. Klirrend fiel der Löffel der Gräfin gegen die Tasse, und auch auf Gerdas müden Zügen prägte eine ängstliche Spannung sich aus. Verkaufen", wiederholte die Grasin mit leise vibrirender Stmme, das vielhunoertjährige Erbe Deiner Vorfahren veräußern, es in fremde Hände geben wie einen irgendwie und irgendwo erworbenen Tauschhandel fllrGeld, was in geschichtlichen Zeitläuften mit starker Faust erkämpft, mit weisem Sinn verwaltet, vermehrt und in tausend Stürmen erhalten worden bis auf den heutigen Tag! Bernhard, kannst Du das? Kannst Du diese Verantworiung auf Dich laden, ohne Dein Gewissen zu beschwerden?" Bernhard schoß bei diesen ernsten Vorhaltungen der Mutter das Blut ins Gesicht, und auch über Gerdas lltW Wangen huschte eine flüchtige Röthe. Wenn' man mich dazu drängt", brachte er stotternd hervor. Und heftiger fuhr er fort: Mich trifft keine Schuld. Verkaufen! Es ist das, was der Vater längst hätte thun sollen, als das heruntergewirthschaftete Gut noch einen Geldwerth hatte. Heut " Es ist sein Verdienst, daß er das nicht gethan hat!" fiel sie ihm flam?nend in die Rede. In Bernhards Adern rollte das heiße Blut der Hellerns. Er stand zornig auf und stieß seinen Stuhl zuxück. Bei allem schuldigen Refpekt, Mama, es ist sein Verdienst, daß wir da angelangt sind, wo wir sind." Sie richtete sich starr auf, eine todtliche Blässe auf dem allezeit leidensvollen Gesicht. Gerda warf ihre Arbeit hin und eilte besorgt auf sie zu. Ja. es ist eine grausame Wahrheit," fuhr er in tiefer Erbitterung fort, daß die Sünden der Väter heimgesucht werden an ihren Kindern!" Er stürmte hinaus, unbekümmert um den hinter ihm ertönenden Wehlaut. Oh, er hatte mehr Grund, an-
zuklagen, als seine Mutter hatte, ihn zu beschuldigen. Seine ganze militätische Laufbahn war nur eine einzige, lange Kette von Kränkungen und EntEhrungen, die er stillschweigend, mit öhnmächtigemZähneknirschen, über sich batte ergeben lassen. Er liebte des Königs Rock, und er trug ihn mit demselben berechtigten Stolze wie irgend einer seines altadeligen Geschlechts, aber die ewig nicht zulangenden Mittel trübten ihm alle Freuden des Soldatenlebens und warfen tiefe Schatten auf seine so früh und so streng gezügelte Jugend. "Der arme Hellern!" war nicht das Wort, aber die Gedanke seiner sämmtlichen, besser situirten Kameraden. Was wußte seine Mutter von dem langjährigen Martyrium, das er. auf sich genommen und schweigend ertragen hatte, um seinesNamens willen! Ihm, seinen unreifen Jahren hatte der Vater in feiger Flucht die folgenschwere Entscheidung zugescho ben, die er selbst durch sein prunkendes Stadtleben herbeigeführt hatte, während Hellern verkam und von ungetreuen Verwaltern in Grund und Boden gewirthschaftet wurde. Darum sein Hungerleiderleben im glänzenden Waffenrock und seine herrlich erblühte Schwester eingeengt in diesen b'äuerli chen Pflichtenkreis. Nun, einmal mußte die Last von Jahren herunter vom Herzen, einmal mußte es gesagt sein, und wenn er sich selbst und der Mutter, die er über alles liebte und hoch verehrte, damit eine nie vernarbende Wunde schlug! Sein Herz blutete bei demGedanken an sie.aber er hatte ihrem Vorwurf nicht anders begegnen können. Von solchen Gedanken erfüllt, jagte Bernhard über die brach liegenden oder mit Stoppeln bedeckten Felder. Er hatte sein Pferd selbst aus dem Stalle gezogen. Auf Hellern gab es keine müßigen Hände, und feinen Binschen hatte er in der Garnison zurückgelassen. Er brauchte keinen Zeugen seiner ländlichen Armuth. Immer weiter jagte er querfeldein, unbekümmert um das Ziel, dem er zusteuerte. Mutter!" Gerda sagte es bittend und liebevoll. iüte israrrn war vleicy unv rrasnos auf den Stuhl zurückgesunken, das Haupt auf der Brust. Gerda kniete an ihrer Seite und suchte ihre kalten Hände mit den eigenen zu erwärmen. Es war ein verlorenes Liebesmühen. Die alte' Dame achtete ihrer nicht. Ihre Augen blickten starr zu Boden. Ja, die Schatten reden", sagte sie mit tonloser Stimme. Sie flüstern, sie mahnen, sie schreien mich an, und sie werden nicht schweigen, bis ich ihnen Antwort gegeben und alles gesagt und eingestanden habe." In ihrem Gesicht war eine Leere, als wenn sie nicht wisse, daß und was sie spreche. Mutter! Mutter!" rief Gerda in schmerzlich besorgtem Tone. Die aber wehrte sie ab und machte ihre Hände frei. Sie stand auf. Laß mich!" sagte sie finster, fast streng. Ich will allein sein. Später später sollt Ihr alles wissen." Mit diesem seltsamen Hinweis verließ sie das Zimmer, in welchem Gerda allein in qualvoller Spannung zurückblieb. . Die Sonne sandte ihre letzten Strahlen zum Burgberg hinauf. Mit gleißendem Golde umglänzte sie Felder und Wälder. Nur zwei dunkle Punkte waren in dem farbenschönen Lichtbilde: die altersgrauen Ruinen hier oben, gegen dieWallensteins Truppen im dreißigjährigen Kriege vergebens angestürmt hatten, und weit dort hinten in der Ebene der in: ciqenea Schatten stehende Gebäudecomplc?, Gutshof und Herrenhaus. Schatten hüben und drüben. Dort in der wogenden Lichtfluth und hier über den leise rauschenden Waldwipfeln. Räumlich so weit getrennt, gehörten sie doch zusammen, Ja, es war, als wenn eine unsichtbare Brücke sich baue von dem hohen Burgthor, über welchem das verwitterte Wappen der Hellerns inStein gemeißelt war, bis hinüber zu der niedrigen Holzthür des verfallenen Herrenhauses. Hier waren sie eingeritten mit wallendem Helmbusch an derSpitze des waffenklirrenden Trosses, und dort gingen sie langsam ein und aus mit sorgenvoll geneigter Stirn. Sie hatten sich bücken gelernt. "(Bo dachte Bernhard von Hellern, als er hier oben auf moosbewachsenem Steine saß und seinen Blick hinweggleiten ließ über die lichtdurchwobene Ebene. Heimathserde! Heute war sie ihm das noch, heute war er noch der Hellern auf Hellere. Und morgen? Sein Blut hatte sich abgekühlt. Sinnend war er den Wald hindurchgeritten, seinem Braunen die Zügel lassend. Der hatte ihn hierheraufgetragen. Ein Zufall. Jetzt graste er friedlich zwischen den zerbröckelten Mauern, die einst wiedergehallt hatten von Waffenlärm und Becherklang. Vorbei das Leben hier oben in blitzenden Kürassen und vorbei das sorgenvolle Stillleben dort unten hinter der Efeuwand. Die Mutter wollte in denVerkauf nicht willigen. Ja, gab es denn noch einen anderen Ausweg für ihn und für sie? Auf einmal hob er den Kopf. Ja, so", sagte er laut, wie von seinen eigenen Gedanken überrascht. Er stand auf. Die Sonne war untergegangen. Ein Flammenmeer wogte über Himmel und Erde, aus welchem der Gutshof wie eine schwarze, lichtlose Insel emporragte. JRum letzten Mal." sprach er be-
wegi, uno sem Vlicr gmg langsam rt die Runde. Er winkte wie grüßend ZU dem verwitterten Burgwappen empor. Dann warf er sich auj seinen her angekommenen, ungeduldig schnaubenden Braunen und ritt wieder zu Thale. Eben hatte Gerda den Bruder flüch tig von dem Vorgefallenen verständigt, als die Thür sich aufthat und ihre Mutter hereinkam. Ihre Augen zeigten die Spuren von heimlich vergossenen Thränen. Bernhard eilte mit ausgestreckten bänden auf sie zu. Liebe Mutter, verzeih' mir meine heftigen Worte von vorhin! Ich weiß ja. daß Du an alledem schuldlos bist unz; mir, wenn es nach Dir gegangen wäre, jetzt nicht in diesem Elend wärrn." Auch Gerda war hinzutreten und hatte sie liebevoll umfaßt. Ach, meine Kinder," sprach die Gräfin bewegt, wie gern möchte ich mein Bild in solcher Reinheit in Eurer Seele weiter leben lassen bis ans Ende. Ich kann es nicht. Ich darf es nicht, nachdem Du, Bernhard, in Gegenwart Deiner Schwester, jene furchtbare Anklage erhoben hast gegen Deinen verstcrbenen Vater." Ein Wort im Unmuth gesprochen, Mutter", suchte sich Bernhard zu entschuldigen. Und doch der Ausdruck Deines inncrsten Empfindens." Er erhob abwehrend die Hand. Sie griff nach ihr und drückte sie nieder. O, ich weiß, was siu in all' diesen Jahren entbehrt und erduldet hast, und mein Herz hat mit Dir gelitten und um Dich geweint, aber ich konnte nicht ahnen, daß Deine nur natürliche Verbitterung sich zum Haß verdichten könnte, zum Haß gegen den Mann, dem Du alles verdankst, nur nicht Deinen unseren Ruin." Wie, Mutter?" fragte Bernhard mit ungläubigem Staunen. Ich hörte doch " Du hörtest! Ach, was weiß , die Welt, die noch dem Scheine urtheilt! Man hat Dich falsch berichtet. Ich war die Schuldige!" Das klang wie ein Aufschrei aus tiefster Seelennoth, und doch hatte diese Selbstanklage für die liebendenKinderherzen keine Beweiskraft. Gerda dachte dasselbe, was ihr Bruder erregt in Worte faßte: Nein. Mutter, nein", rief er. Du willst Dich opfern, um Deinen Kindern das Andenken des Vaters zu retten! Laß es genug an dem sein! Du wirst solche bitteren Worte nicht mehr von mir hören." Das glaube, ich wohl", entgegnete die Gräfin mit einem liebevollen Blick auf den Sohn, aber es würde doch ein Stachel -in Deiner Seeie zurückbleiben, und diese Gedanken könnten wiederkehren. wenn ich einst nicht mehr bin. Und darum, liebe Kinder, muß ich, auf die Gefahr hin, mein Bild in Euren Kerzen zu trüben, bekennen, wie es der Wahrbeit gemäß: Euren Vater trifft keine Schuld, nur mich .nur mich allein." . Ich bitt' Dich liebe Mutter", flehte Gerda, lass' doch die bösen Schatten rub'n!" ' Die Gräfin schüttelte leise, aber energisch den Kopf. Sie sind da, hier, überall, und. , sie werden reden und klagen und anklagen, wenn ich sie nicht .zum Schweigen bringe." Eine peinvolle Pause entstand. Ihr habt mich lieb", nahm die Mutter von neuem das Wort, und Ihr werdet mich auch lieb behalten, wenn ich Euch gestehe, daß ich es war, mein unseliger Hang zum Wohlleben, der Wunsch, in der Gesellschaft zu glänzen, welche das edle Vorhaben Eures Vaters zu nichte machte, als einfacher Landedelmann auf seinem Gute zu leben und zu wirthschaften, aus der Armee ausscheiden und mit dem Vermögen, welches ich ihm zubrachte, Hellern, welches er in desolatem Zustande übernommen hatte, mit Kraft und Umsicht wieder zu einem ertragsfjhigen Gute zu machen. Er hat es gewollt, und er würde es auch gekonnt haben, wenn ich mich mit der bescheidenen Rolle der Gutsherrin begnügt haben würde. Seine Vernunftsgründe erlagen seiner übergroßen Liebe zu mir. Er gab meinem Drängen, meinen Bitten und Thränen nach, und einmal in der großen Stadt, einmal in jenes Leben voller Saus und Braus, welches Euch , heut noch so begehrenswerth scheint, hineinzerissen. gab es dann kein Zurück mehr. Näheres erspart mir. Nicht er. der edle, selbstlose, zielbewußte Mensch, ich war Euer, unser aller Ruin, und darum meine Angst, Hellern gänzlich zu verlieren, es von uns in fremde Hände übergehen zu sehen durch mich!" Gerda schmiegte kosend das Haupt der Mutter, die nur noch Thränen hatte für eine und spat sich rächende Schuld. Liebe ?!utter", brach Eberhard das Schweigen, ich war heut da oben, na, Du weißt schon wo, und da war es die sinkende Sonne, .die mir den Weg wies, den ich vergebens suchie, den Weg nach Westen, in ein fremdes, fernes Land. Meinen Abschied wollte ich nehmen. Euch hier fassen und drüben, wo schon so ungezählte Tausende es gefunden, das Glück suchen, das uns hier nicht zu blühen schien. Deine Erzählung hat mich anderen Sinnes gemacht. Ich werde meinen Abschied nehmen, ja, wie mein
Vater eö gewollt, und waS ihm zu vollbringen nicht vergönnt gewesen, ich will es versuchen, Hellern wieder emporzuwirthschaften, von Eurer Liebe und Beihilfe gestützt und ermuntert. Und wenn wir uns bescheiden, dann denk' ich, wird es schon gehen. So wird endlich tes Vaters Wunsch erfüllt und der Deine. Mutter und Schwester, ist es Euch recht so?" Er steckte beide vertrauend die Hände hin. Gerda schlug tapfer ein, und dann hielt er die leise weinende Frau umfangen. Eberhard, mein Sohn, Gott segnk Dich für diesen Deinen Entschluß! Er wird dem Todten Ruhe und uns allen Glück bringen!"
Grundeigenthums Uedertragungen.
Herman E. Warner an Frank L. Dougherty, Lots 7 und 3, Block 23, North Indianapolis, $1400. Frank M. :c. an Charles E. Rar. rett, LotS 3034, 7510!. 109 -135 und 202, Croß' Clifford Avenue Addition, $9000. Derselbe an denselben. Lot 26, Block 1,lLincoln Park, 54200. Charles Roeder an John S. Reid, Trustee, LotS 18, 19 und 20, Fenne. man'sZErben Addition, $1500. JohnjS. Reid, Truftee, an Mary Roe der. dasselbe. $1500. Nancy I. Thayer :c. an Susan K. Blackledge, Theil von Lot 9, Block 3, Bruce'SlNorth Park Addition, $2000. HarryZH. Schowe an Basil L. Allen :c., Lot 39, Ferguson's Hill Place Ad dition, 81200. Robert A. Ferguson an Frank Bremer, sTheil des nordöstlichen OuartterS in Section 11, Tomnship 16, Range 4, $552.50. Frank M. Preßley an Fannie B. BoSwell, Theil von demselben, $9000. Elmer R. Lowry an Jobn L. Crav ens :c, Lot 15, Carpenter's Home Place Addition, $2800. ' Joseph F. Lowry an Clarence M. Spicer, Theil des nordönlichen Quartierö in Secteon 29. Township 16, Range 3. $1000. ' Flora S. Weis an Benjamin F. DÜBois :c, Lot 10, Hyde 'Park, $2700. "Georg Keßler an Eeo. W. Shelby, Lots 522, Keßler's Northern HeightS Addition, und Theil von Section 26. Töwnship 16. Range 3, $6000. anrne T. SarleS an Frank A. Morrison. Lot 18, Elliott's Subdivi ston, Äüßenlot 156, $2250. dieselbe an denselben, Theil von Lot 23, Prati'S Subdiviston, Außen Lct 171, $1600. ' Äeason D. Sanders an Horace Hunt, iLots in der North Side Addition. $choo. John B. McCullough :c. an Edith I. Hunt.lLot 4, Langsdale'S Subdiv. von iBlock H, Langsdale'S Nacbluß. PcritioniSübd.. $1950. .William D. Smitson :c. an Mary Jane Smitson, Theil vom südöstlichen Viertel der lSection 7, Township 15, Range 3, $6100. Die Boulevard Land Company an William Chase Jr., LotS 70, 8081, Boulevard Park Addition, $1950. Amanda E. Flack :c. an die Schul Behörde von Indianapolis, Theil vom süröftllchen Viertel der Section 4. Township 15. Range 3, $3035. Benjamin P. Aetherington :c. an die Schulbehörde von Indianapolis. Lots
3 und 4, S. W. Morgan, Trustee, Sübd. von Fletcher Jr's Ost.Addition, $3200. Charles F. Traig :c. an Rena Kittle, Lot 3. John Wood'S Subdiv., Außen Lot 39, $26,500. Emma Harder :c. an James W. Canaday, Lot 44, Bradshaw & Hol meS' Subdiviston, AußenLot 100, $2200. , James M. Edwards :c. an Robert T. Edwards :c, Theil vom nordwestlichen Viertel der Section 9, Township 15, Range 3; ebenso Theil deö südwestlichen Viertels der Section 9, Township 15. Range 3, $3500. ' " Die American Trust Co., Vertreter, an John S. Turner, LotS 4 und 5, Block 14. North Indianapolis. $1430. Willis D. Hardacre zc. an Mary A. Crowe. Lot 30 und Theil von Lot 29, Block 2. Nordyke & Hollowell'S Grand vi'ew Addition, $1000. Zog. F. Kunz. ; Herrenschneider, 5!o. 1020 Süd Meridian Gtt. . Niedrigste Preise. . Gutes Passen garantirt.
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