Indiana Tribüne, Volume 27, Number 92, Indianapolis, Marion County, 8 December 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 8 Dezember 1903.

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Negelmaßige Session Des 58. Cmlgrcsscs beginnt mit der Bcrlcsnng

der Prasidcntcn-Botschaft.

Budget für das Liscal.Iahr.

Dowie N)asserScandal.

Congrefz. Haus. Washington, 7. Dez. Das Haus trat heute zur regelmäßigen Session zusammen und hörte die Ver esung von des Präsidenten JahreZ bolschaft an den Congreß. Durch die Sonder-Session verlor der Tag viel von dem Interesse, das sonst die ErÖffnung eine neuen Congresses be gleitet. Da beide Körperschaften sich schon vor 4 Wochen organisirt hatten. o beschränkte sich heute die Feierlichkeit auf einen Namensaufruf zur Fest, stellung der Beschlußfähigkeit und auf die herkömmliche Benachrichtigung an Präsident und Senat. Der Spezial'Session wurde keine Erwähnung gemacht. Die Berlesung der Botschaft nahm über H Stunden n Anspruch: am Schlüsse erfolgte leb hafter Applaus auf der republikanischen Seite. Vor Eingang der Botschaft wurden ziemlich viele laufende Geschäftezur Er eichterung der Thätigkeit der Comites erledigt. Das Haus vertagte sich um 4 zur Ehre deS Gedächtnisses deS ver storbenen Abg. Henry Burk (Pa.). Senat. Der Senat schloß heute die außerordentliche Session und trat in die regelmäßige über ; die Aenderung war jedoch kaum bemerkbar. Das Unge-. wöhnliche war nur die Ankündigung vom Schlüsse der Sonder-Session durch den Vorsitzenden und 2 Gebete in der Zwischenpause von einer halben Stunde. Nach Verlesung der Botschaft des Präsidenten begann die Berathung des Handelsvertrags mit Cuba. Senator Eullom hielt eine Reoe, worin er die Annahme im Interesse des amerikani schen Handels befürwortete. Budget der Regierung f ü r 1905. Washington. 7. Dez. Der Schatzamts-Sekretür übermittelte dem Congreß heute den Budget-Vsranschlag für das am 30. Juni 1905 endende Fiscaljahr. Verlangt werden 5624. 502.146 gegen 8589.189,112 für das Jahr 1904 und $605,286 990 in die sem Jahre. Die Voranschläge und die Bewilligungen für 1904 sind wie folgt : Voranschläge Bewilligung für 190.1. genfür1it. Legislative ....$ 11,687,255 $ 12,903,800 Executive 320,000 363,808 StaatS-Dept . . . 3,133,960 3.835,04 Schatzamts Dept 168.659,064 174,643,184 Kriegs-Dept. .. 13,259.033 132,763.515 Marine-Dept... 105,825,470 87,284,137 Departement des Innern ..... 163.093.386 165,708,855 Post-Am!s.Tevt 10,824,759 2.201,514 Departement für Ackerbau .... 6,729.880 6.741,25 Departement für Handel . Ar beit 14,933 955 9,858,305 Justiz.Dept ... 8,035,440 8,926,355 Insgesammt. 5624,502.146 $605,286,990 Empörte Weider. H a st i n g s, (Solo., 7. Dez. 11 Weiber, Frauen streikender Koblen gräber, griffen heute 2 Marschälle an, während dieselben einige der Victor Fuel Co. gehörige Hütten im italien. Orts.Viertel niederrissen. Der eine Beamte wurde am Ohre verlebt, der andere erheblich mißhan delt. Die Frauen find verhaftet und nach Trinidad übersührt. Erfolg einer Jndianapo liserin. Chicago, 7. Dez. Frl. Marga reth Reid aus Indianapolis machte heute Adeno im Stadialer Theater ihr Debüt in H. W. Savage'S Gesellschaft. Sie hatte die Rolle der Margarethe in Faust" und bekam einen enthusiasti schen Empfang. Frln. Reid kehrte kürzlich von Eu ropa zurück, wo sie 2 Jahre gesungen hatte. Canal-Vertrag beim Senat. Washington. 7. Dez. Der PanamaVertrag wurde heute dem Se nat zugesandt. Da jedoch nach Empfang leine Executiv'Sidung stattfand, konnte er nicht dem auswärtigen Ausschuß überwiesen werden.

Excesse von Streikerrauen.

Weitere Verhaftungen. Grand Rapid s. Mich., 7. D?z. Anläßlich des hiesigen Wasser Scandals erließ der Polizeirichter heute Haftbefehle für die Verhaftung von 7 weiteren angesehenen Personen, die durch das Geständniß des ehemaligen tadtanwalts Salsbury belastet sind. Ein 8. Haftbefehl wird morgen erlas sen. Die Beschuldigten sind gegenwärtige oder frühere Geschäftsführer hiesiger Zeitungen, ein Berichterstatter, ein früherer Stadt-Clerk und ein ehema liger Staatssenator. Salsbury beschwört, daß er den Be schuldigten Summen im Betrage von S17,500 bis S500 gab. einem Budel Fond von S100, 00 entnommen, den ihm der New Yorker Capitalist H. A. Taylor zur Verfügung gestellt hatte, um einen Contrakt mit der Stadt zu erlangen. Dowie rappelt sich heraus. Chicago, 7. Dez. In einem Be. richte der seine Aktiva auf mehr als das Vierfache seiner Verbindlichkeiten an gibt, unterbreitete heute I. A. Dowie einer Gläubiger Versammlung einen Vorschlag, wodurch er die finanziellen Nöthe von Zion City auf befriedigende Weise zu heben gedenkt. Dowie erklärt seine Aktiva als 818,845,210, während nach ihm die Schulden nur S4.053.349 betragen. Er bot 5-procentige Noten an und erklärte fich bereit, 10 Procent der Schulden in 3, 25 Procent in 6, 25 Procent in 9 Monaten und die übrigen 40 Procent innerhalb eines Jahres zu tilgen. Den Gläubigern, die anwesend waren erschien der Vorschlag angemessen und zum Zwecke weiterer Einzelheiten wurde ein Comite ernannt. Falls D. An gaben sich als correkt erweisen, wollen die Glüuber den Vorschlag sofort annehmen und Aufhebung des Bankerott Verfahrens beantragen. Lynchmord war nahe. St. Louis, 7. Dez. I. Jrvin. einem Neger, der auf einen Weißen ge schössen, wäre heute von einem Mob in Ost St Louis um ein Haar sehr übel mitgespielt worden. 200 Per sonen bedrohten den Neger nach der Schieß-Affaire, aber rasches Eingreifen der Polizisten rettete den Neger, der in die Polizeistation gebracht wurde. Law son, der Geschossene, bleibt schmerlich am Leben. Ein idiotischer Scherz". New York, 7. Dez. Bei der Wettfahrt im Madison Square Garden hätte heute eine Panik nahezu zu ernsten Unfällen geführt, als ein verbrecherisch leichtsinniger Witzbold ein Papier unter dem Stuhle eines Schlafenden anzün oete und Feuer schrie. Verschiedene Hundert Personen brachen in fliegender Hast durch das Gitter in die Arena. wobei eine Anzahl der Radler Collisio nen nur um Haaresbreite vermied. Ein sofortiges Absteigen der Wettfahrer verhinderte Unfälle. Durch Abstürze im Laufe des TageS kamen aber einige vor. Mord und Selbstmord. New York, 7. Dez. LeflerG. Fitzgerald, Mitglied einer hiesigen Fa brikanten'Firma, erschoß beute in einem Brooklyner Hotel Frau Mathilda Wood und verübte mit der gleichen Waffe Selbstmord. Frau Wood war mit einem Schrift setzer verheirathet, welcher der An sich ist, Fitzgerald hab? das Verbrechen we gen Abnieifung seiner Antrüge verübt. ffltzgerald war von seiner Frau ge schieden. Di e Epidemie. Butler, Pa.. 7. Dez. Nachts kamen 3 Todesfälle von typhösemFieber vor, ebenso verschiedene neue Erfnw kungen. Spanien. W a h l . P s l i ch t. Madrid,?. Dez. Unter den Vor lagen, deren Einbringung das neue Ministerium beabsichtigt, befindet sich einZmangS.Abstimmungs'Gefed. Die Minister wollen eine allgemeine Wahl Reform durchführen und einer der Paragraphen macht eS jedem Wähler zur Pflicht, sein Wahlrecht auch auSzu üben.

Noosevelt's Günstling.

General Woad wieder vorläufig im Nange eines Generalmajors. Washington, 7. Dez. Prä sident Roosevelt übersandte dem Senat heute die Ernennung des Generals tteo nard Wood zum Generalmajor in d?r Armee und die Ernennung von 167 anderen Armeeosfizieren, deren Beförde derung von derjenigen Wood's abhängt. In Begleitung dieser Nominationen be finden fich diejenigen von etwa 25 Civiisten, darunter die des Dr. W. H. Crum als Zolleinnehmer in Charleston. S. C. Diese Ernennungen betrachten der Präsident und seine Berather als während der CongreßPause erfolgt. Man ist zu dem Schlüsse gekommen, daß zwischen der Vertagung der Se natS'Extrasession durch Senator Frye und dem Aufruf zur regelmäßigen Congreß'Tagung im Senat eine ge nügende Zeitpause lag. Während dieser Zeit sind diese Ernennungen, in echnischem Sinne, gemacht worden. Demgemäß beziehen die Ernannten Gehalt ihres neuen Ranges und treten ebenso in die ihnen hierdurch verliehene amtliche Autorität. Aussagen gegen Wood. Washington, 7. Dez. Vordem militärischen Senats'Ausschuß, der die Anklage gegen Gen. Wood untersucht. wurde heute Commander L. N. Young vernommen. Es handelte sich um die Feststellung der Behauptung, daß Wood als Generalgouverneur v. Cuba Detektivs zur Ueberwachung von gewissen Ärmee-Osfizieren angestellt habe. Young, der damals Hafen - Capitän von Havana war, behauptet, daß er von solchen, in Diensten Woods stehenden Detektivs beobachtet worden sei. Bezüglich seiner Rückberufung aus Havana sagte Zeuge aus, Wood habe ihm sein Bedauern darüber ausgedrückt, in Washington habe er aber erfahren, daß der betreffende Befehl auf Anre regung des Gouverneurs selbst erlassen worden sei. Erbärmliche Betrüger. New Bork, 7. Dez. Verblüf sende Enthüllungen gründen sich auf das Geständniß von Max Ksrnfield. einem öffentlichen Feuer-Abschätzer, der wegen Betrugs überführt wurde anlüßlich einer von ihm selbst erhobenen Ver lust.Forderung und am Freitag verurtheilt wird. Das Geständniß wurde heute Abend dem DistriktAnwalt Garvan abgelegt. In einigen Tagen werden der Grandjury die Fälle von 12 Personen, die VerficherungS . Gesellschaften in ähnlicher Weise betrogen haben sollen, vorgelegt. Es sind darunter 3 Anwälte, verschiedene Geschäftsleute, öffentliche und von den Gesellschaften an gestellte Abschätze?. Nach Garvan ha den die Feuer Versicherungs Gesell schasten durch Auszahlung falscher Verlust Ansprüche Hunderttausende von Dollars 'verloren. Einer dieser Ver dächtigen ist ein Kaufmann mit K500, 000 Vermögen, ein anderer Präsident einer Gesellschaft, die 400 Leute be fchäftigt. Im Bunde mit den Abschätzen stan de.r FeuerwehrPatrolleute und ähn liche Bedienstete. In vielen Fällen wurden Waaren gegen Bezahlung durch die Abschätze? absichtlich durch Wasser ruinirt. Kurze Depeschen. 7. Dezember. Inland. ColumbuS, O. Harry I. Hoover, der frühere Kafsirer der PeopleS National Bank, wurde wegen Betruges zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt. Washington. In der Me tropolitan Kirche fand die Leichenfeier für den ehemaligen Abg. Springer aus Illinois statt. Viele Congreßmitglieder waren zugegen. DeSMoineS. Frau Klingen biel, die auf ihren geisteskranken Gatten geschossen, wurde der Grandjury unter der Anklage deS MordeS überwiesen. Der Mann ist Samstag gestorben. Washington. Die demokr. Congreß - Abgeordneten von N. Y. Stadt und Staat veranstalteten Abends ein Diner zu Ehren des neuen BürgerMeisters McClellan, dem Sulzer einen warmen Tribut zollte. Ausland. Tokio. Die formelle Eröffnung des japanischen Reichstags ist auf den 10. Dez. verschoben.

Vom Inland.

In Ortelsburg, Ostpreußen, war vor 2o Jahren eine Arbeiterfrau von ihrem Ehemann böswillig verlassen worden. Dieser trieb sich die ganze Zeit in der Welt umher, ohne auch nur ein Lebenszeichen von fich zu geben. Die Frau, die mit einem Kinde zurückgeblieben war, glaubte, er wäre gestorben. Wer beschreibt aber ihren Schreck, als sich dieser Tage ein alter, verkommener Mensch bei ihr einstellte und behauptete, ihr Mann zu sein, als welcher er auch von ihr anerkannt wurde! Die unerwartete Begegnung wirkte so lähmend auf die arme Frau, daß sie sofort erkrankte und starb. Der Alte wurde von der verheiratheten Tochter aus dem Hause gewiesen und wanderte wieder in die weite Welt hinaus. Ueber eine eigenartige Rechtsfrage wird aus Trenton, N. I., berichtet: Capitän William J.S. Judson, von der Delaware und Naritan Canal Compagnie, gab den Beamten in der Office des Bundesmarschalls eine harte Nuß zu knacken, indem er um Auskunft ersuchte, ob er eine Frau verhaften lassen könne, da sie seinem 5)unde falschesGeld gegeben hatte. De Hund ist derartig abgerichtet, daß er allein das Fleisch beim Metzger holt, und vor Kurzem brachte er mit dem Wechselgeld ein falsches 50 - Centsstück zurück. Nur schwer ließ sich der biedere Capitän überzeugen, daß es doch schwer halten dürfte, den Hund auf den Zeugenstand zu rufen, uyd zu beweisen, daß ihm nicht unlerwegs ein gutes 50 - Centsstück mit dem falschen vertauscht wurde. Zu den vielen P atienten mit auffallenden Krankheitserscheinungen im New Yorker Bellevue - Hospital gesellte fich kürzlich eine Frau mit grünem Haar Adelaide Fenlcy mit Namen und 65 Jahre alt. Als die Frau, welche an Bronchitis leidet, im Hospital Aufnahme fand, ward die sonderbare Farbe ihres Haares nicht bemerkt, wohl aber als Dr. Hyde, der Hausarzt, die Patientin untersuchte. Das Haar ist grün wie Gras, kein stumpfes, sondern ein glänzendes Grün. Auf Befragen sagte Frau Fenley, daß sie nie ein Haarfärbemittel benutzt, und fügte hinzu, daß fie ab und zu an Kopfschmerzen leide, die wochenlang anhalten, und daß in diesen Fällen das Haar eine andere Farbe annimmt. Die Aerzte wußten nicht, was fie davon zu denken haben. Derkürzlichin New York verstorbene Dr. Henry Carrington Bolton war einer der bedeutendsten Ehemiker dieses Landes. Er war in New York im Jahre 1843 geboren, absolvirte im Jahre 1862 die ColumbiaUniversität und widmete fich sodann in Europa dem Studium der Chemie. Nachdem er in GLttingen den Do!iorgrad erworben hatte, keyrre er nach seiner Heimath zurück, wirkte fünf Jahre als Assistent für quantitative Chemie an der Columbia School of Mines in New York, dann als Professor der Chemie im Krankenhause des dortigen Woman's Medical College und von 1877 bis 1887 als Professor der Ehemie und der Naturwissenschaften am dortigen Trinity College. In verschiedenen wissenschaftlichen Vereinen spielte er eine hervorragende Rolle. Er hat eingehende Untersuchungen angestellt über die Wirkungen organischer Säuren auf Mineralien und eine Menge fachwissenschaftlicher Bücher und Abhandlungen geschrieben, ein Handbuch für analytische Chemie, zahlreiche andere Schriften über Chemie. und eine über die sonderbaren wissenschaftlichen Liebhabereien des (im Januar 1612 in Prag gestorbenen) Kaisers Rudolf des Zweiten. Ueber eine eigenartige Feier anläßlich des Todes von Frau Harriet Mazwell Converse in New York wird berichtet: Bei der Feier, die in der Kapelle der Stephen Merritt Burial Co. stattfand, waren die verschiedensten Jndianerstämme vertreten, so die Senecas, die Cayugas, die Mohawks, die Onondagas, Hurons, Sioux, Abinkis, Algonqutns, ja selbst die Azteken von Mexico. Fünfzehn Delegaten der Jroquois waren schon frühzeitig eingetroffen. Unter der Führung des großen Maispflanzers waren sie in die Kapelle eingezogen und gebeugten Hauptes an dem Sarge vorübergegangen, worauf sie sich nach einem Zimmer im nächsten Stockwerk verfügten, wo sie stumm dasaßen, bis um 2 Uhr Nachmittags die Trauerceremonien ihren Anfang nahmen. William Crow, ein alter Seneca-Krie-ger, nahm zuerst das Wort und beklagte in seiner Muttersprache, daß J)t große weiße Mutter" von dem aronen Geiste abberufen worden. Chauncey Abrams, ein weiterer Seueca, folgte. Er nahm die heiligen Wampum Perlen", die Härener". wie sie auch genannt werden, von dem. Sargdeckel und überreichte fie Herrn Joseph Keppler vom .Puck" erklärcnd. er sei einstimmig zum großen Hauptlmg erwählt worden. Herr Keppler, der lange Jahre mit Frau Converse. im Interesse der Indianer zusammengearbeitet, nahm das auf ihn gefallene Amt mit einigen passenden Worten an. Der Over-Maispflanzer, das Zeichen seines Amtes, eine große rothc Schärpe tragend, folgte mit ei ner Ansprache in gebrochenem Englisch. Von den übrigen Rednern ist besonders der Azteke Carloö aus Mexico zu er wähnen.

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