Indiana Tribüne, Volume 27, Number 86, Indianapolis, Marion County, 1 December 1903 — Page 7

Indianer Tribune, ! Dezember 1903

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ton? 4. I Eine ecgcschiÄte f X -fr Von Otto Fclsing f . m parkähnlichen Garten des Hotels hatten sich die beiden auch heut nach hereingebrochener Dämmerunq getroffen, ohne Verabredung, wie seit zwei Jahren fast jedesmal, wenn der Albatros" auf seiner Schnellfahrt von oder nach New Sork für ei'-, paar Stunden vor Southampton AnZer warf. Jetzt blieb der blondbärtige junge Niese plötzlich stehen und sagte eindringlichst: ,Aöer, Jane, wenn Sie ihn doch so hajen was bindet Sie denn da noch an ihn? Reißen Sie sich los, und uns beiden wird endlich das so lange ersehnte Glück doch noch erblühen!" Hassen?" fragte die junge Frau zurück und schüttelte langsam den Kopf, wie in Gedanken verloren; und erst auf das verwunderte Nicht?" des langbärtigen Hünen neben ihr den man trctz des untadeligen Landanzuges" und des glanzvoll gebügelten C'ylinderhutes sofort als einen der Offiziere der großen transatlantischen Schiffskompagnien erkennen mußte setzte sie hinzu, mehr traurig als leidenschaftlich: Hassen, das ist nicht das rechte Wort; verachten! Mein Mann ist, ich schäme mich, das sagen zu müssen, eine niedrig: Seele durch und durch! Täglich gibt er mir neue Beweise dafür; nicht nur mir persönlich gegenüber, o nein, ich hab's oft genug er'ahren, auch geschäftlich benimmt er sich nicht so. daß " nur fune ungewöhnliche Schlau, heit den Herrn Generalvertreter der ,Transozean-Linie' in Southamptcn bisher noch davor bewahrt hat, das Zuchthaus mehr als nur mit dem Aemel zu streifen!" unterbrach ihr Begleiter die junge Frau. Seit zehn Stunden bin ich wieder an Land; seit vieren weiß nicht nur ich, wie Herr Merten zu Reichthum kommt. Daß bei diesem unvorhergesehenen Reparaturaufenthzlte des Albatros' hier in Southampton manche Leute Einblick in Mertens Schliche in ,Puncto' Schiffsausrüstungen gewinnen könnten, das hätte sich der Herr wohl nie gedacht! Schade, daß es ihm nicht noch nicht! genau nachzuweisen ist. Aber einmal fängt sich auch der schlaueste Fuchs, wenn er die Falle gerade am wenigsten vermuthet. Doch, was geht schließlich uns beide, unsere Herzensnoth, das an. so lange es nicht dazu dient, daß Sie frei werden von ihm!" fügte er mi! einem Seufzer an. Die junge Frau hatte ihn mehrfach unterbrechen wollen; aber es gelang ihr nicht, sie mußte den Erregten zu Ende sprechen lassen, so schmerzlich ibr es auch war, in dieser Weise über ihren Mann reden zu hören. Es war ja doch immer ihr Gatte, war der Mann, dessen Namen sie trug; und so tief sie ihn verachtete, ihren Peiniger und Tyrannen, der täglich neue seelische Qualen für sie aussann, dennoch duldete ihr weibliches Gefühl seine Herabsetzung in ihrer Eegenwart nicht. Die abendliche Brise von See her strich durch den herbstlich kahlen Garten vor dem Southampton-Hotel Empre of Jndia," zwischen dessen Baumreihen die Beiden auf- und abschritten. Aber der Wind kühlte die erhitzten Stirnen der jungen Leute nicht, die sich ehrlich mühten, ja mit aller Kraft danach rangen, ruhig zu sein oder doch wenigstens äußerlich ruhig zu scheinen, und in denen doch eine flammende LeidenschafI lohte. Lange freilich währte heut bei ihnen der Kampf zwischen Pflicht und Leidenschaft nicht; dazu war in beiden du Liebe zu heiß und stürmisch, die Sehnsucht nacheinander in den langen Zwischenzeiten de Wiedersehens allzu stark angespannt: sie waren wohl beide fes! entschlossen, ihre Gefühle zu beherrsche? und dennoch lagen sie einander plötzlich in den Armen, oline zu wissen, wik es gekommen, tauschten unter stammelnden Lieöesworten glühende Küssk und standen alle paar Minuten in euger Umschlingung, Herz an Herz ge. preßt, still in der schon fast halbdunkle? Allee, durch die sie wandelten! Endlich aber riß sich' Jane aus diesem mit unwiderstehlicher Gewalt ü&ci sie beide gekommenen Rausche der Ver, zückung los und schritt neben ihrem leise seufzenden Begleiter stumm, mi! gesenktem Kopfe, noch wie betäubt, totu ter die irrgangartig ineinander verzirselten Baumreihen der alten Anlage? entlang. Es dämmerte in ihr der Gedanke auf. als müsse sie sich tief schämen, als habe sie Verachtung vor sick selber zu fühlen aber sie fühlte ir Wahrheit weder diese Selbstverachtunc noch etwas wie Scham; nur ein süßes träumerisches Empfinden war in ih, lebendig, und das legte sein Abbild ir einem sanften, lieben Lächeln auf ih, Gesicht, das sonst immer ih? schwere! inneres Leid widerspiegelte und deshalk bei aller Jugendlichkeit so herb uni finster aussab. Da schlug's vom Thurm der alter Garnison- und Seemannskirche sech! Ubr. und der Glockenschlag scheuchte bii

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leiden Liebenden aus ihrem Träumen und Sinnen auf. Die Zauberwelt war versunken, die Wirklichkeit heischte ihr Recht. Frau Jane Merten faßte sich zuerst wieder. Sie blieb stehen und bet dem jungen Schiffsoffizier mit wehmllthigem Lächeln die Hand. Wir muiien Abschied nehmen, mein Freund für immer!" Er starrte sie erst wie verständnißlcs tn; dann brauste eS auf in ihm: Nein, $cne, wir müssen nicht und wir werden nicht! Seit Jahren schlagen unsere Herzen füreinander, und jetzt, wo ich weiß, an wen eine schnöde geschäftliche Spekulation Dich gebunden, als Du fast noch ein Kind warit, jetzt lasse ich Dich ihm nicht!" Sie legte besänftigend und bittend die Hand auf seinen Arm. Wollen Sie mich wirklich noch unglücklicher machen an seiner Seite? Jeder Versuch, mich von ihm loszureißen, würde eine Kette von Qualen, von berechnetsien Peinigungen zur Folge haben. Er haßt mich ja. so leidenschaftlich er nur hassen kann, und meine Qualen sind seine Wollust Er haßl Dich, und willigt dennoch nicht in eine Trennung dieser Ehe?" Darin liegt ja eben seine Rache dafür, daß ich ihn nicht zu liefen vermag und seine Seelenniedrigkeit durch schaut habe." Tann bleibt uns nur Eines noch: Tu verläßt ihn ohne seine Einwilligung. und wir gründen uns .drüben' ein Heim, wenn's mal nicht anders se'.n kann, auch ohne Standesamt und priesterlichen Beistand!" Sie wandte sich herum und sah ihm fest in's Auge. Ein kurzer Moment nur und ci hatte begriffen, daß dieses stumme niemals" unabänderlich war. Er wußte auch, daß hier nicht Mangel an hochherzigem Muthe den Ausschlag gab, oder Furcht vor einem Skandal in der Welt," daß Jane vielmehr ihre Ehre zu hochstellte, um sich ihr Lebensglück auf solche Wnse zu holen. Und er beugte sich nieder, führte voll Ehrerbietung ihre Hand an die Lippen und schwieg. Sie begreisen. Heinz," sagte sie nach einer Pause mit zitternd?? Stimme, daß wir also Abschied nehmen müssen für immer." Ja." murmelte er, es wird wohl nicht anders sein können. Auch ich würde den unaufhörlichen innnen Kampf nicht mehr ertragen. Bisher, wo mich immer noch eine stille' Hoffnung auf eine wenn auch noch so ferne Zukunft stärkte, bis heute konnte ich mich bezwingen, wenn ich alle vier bis fünf Wochen nach einer .Reise' Dich wiedersah, Dich und ihn! Aber j:tzt, wo ich weiß, welch' ein Schurke o laß, ich hcce kein anderes Wort für den Menschen! Dich unablässig peinigt

und hohnlachend auf Dem zertrummertes Lebensglück blickt, jetzt könnte ich vielleicht doch nicht 'mehr sicher für mich einstehen, wenn mich das Schicksal, oder vielmehr mein Beruf, fast Monat für Monat mit ihm zusammenführt. Darum ist es wohl wirklich bes ser. wir sagen einander ganz Lebewohl. Ich lasse mich auf einen Postdampfer der Südam-rika-Fahrt versetzen; dann bleibe ich auf jeder Reise viele Monate, vielleicht auch 'mal Jahre lang, von Europa fort; und muß ich zurückkammen, so habe ich wenigstens mit dem Southampton-Vertreter der Kompagnie nichts zu thun! Drum leb wohl, Jane!" Er drückte noch einmal ihre Hand an seine Lippen; dabei wallte es aber mit elemenrarer Leidenschaftlichkeit in ihm hoch und durchbebte den ganzen, mächtigen Körper; es schien einen Äugenblick, als wolle er die junge Frau gewaltsam an sich reißen; dann aber bezwäng er sich. Als er den Garten verließ, raschelte sein Fuß bei jedem Schritt im herabgefallenen dürren Laube, und so hörte Heinz von Hoffeldt nicht, wie Jane, an einem gewaltigen, epheuumsponnenen Eichenstamm gelehnt, in ein Schluchzen ausbrach, das fast wie ein Schreien klang, trotzdem sie die Zähne in das zum Knäuel zusammengeballte Taschentuch biß. Vier Tage später nur sah Heinz von Hoffeldt wiederum den von ein- und ausgehenden Schiffe belebten Kanal von Southampton" sich vor dem Bug: seines Dampfers allmälig verengen, und in der Ferne, weit hinter den Forts und Kasematten, den altersgrauen Thurm der Garnison- und Seemannskirche der Hafenstadt höher und höher aufragen. Hoffeldt hatte sich kurz en!schlössen: mit dem Albatros" im deutschen Heimahshafen angekommen, war er sofort zum Comptoire" gegangen und hatte seine Versetzung auf di: südamerikanische Fahrt erbeten. Da die große Mehrzahl der nach und um Südamerika gehenden Post- wie -Fracht dampfcr bei fast jeder Kompagnie aus den älteren Schiffen besteht, und daher sehr viel geringer an Güte des Baues, der Ausrüstung und Bequemlichkeit ist, auch niedriger im allgemeinen Ansehen steht als der Schiffspark" der Toppelschraubenoampfer in der Scbnelldampferfahrt" nach Nordamerika, die Südamerika-Schiffe auch langweilige Fahrten machen," d, h. langsam von Hafen zu Hafen die ganze Küste entlang Fracht wie Passagiere befördern, so galt eine Versetzung von der New Yorker- auf die Südamerika-Fahrt" als eine Art Strafversetzung, selbst wenn eine Beförderung, also auch eine Erhöhung der Heuer." damit verbundm war. In der Direktion der Kompagnie war man daher sehr erstaunt, zu hören. 'daß Herr v. Hoffeldt seine

Aussichten auf eine glänzende Karriere so auS Privatgründen" unterbrechen wollte, that ihm aber den Gefallen." indem man thu dabei zum ersten Ofsizier der Alice" beförderte und nur verlangte, daß cr gleich am nächsten 2a:e mit diesem Schiffe nach den Häfen des Mexiko-Jusens auslaufe. Daß die Alice" von da aus Bestimmung weiter oon Hasen zu Hafen nach Brasilien, ourch die Magelhaens-Straße und dann wieder nordwärts bis alifornien hatte, das war Herrn v. Hoffeldt nur eben recht; so blieb er wenigstens lange genug dem europäischen Dienst fern und wurde nicht fortwährend durch äußere Dinge an das tiefe Weh seines Herzens erinnert. Rein, zenmal lieber als das die elendeste Südamerikafahrt ein paarJahre auhllen! Und so stand Heinz v. Hoffeldt de7.n als erster Offizier der Alice" r.zizn Kapitän Lankhammer auf der Kommandobrllcke, als dieser den etwas schwerfälligen Dampfer durch den von zahllosen Schiffen aller Arten bevö!k:rten schmalen Meeresarm auf den Hafen von Southampton zu fcirigiric. Bald nachdem der Anker nieergerasselt war, übergab Kapitän Lankhammer das Kommando seinem ersten Offizier und sagte ihm dabei: Ich gehe also jetzt an Land. Inzwischen könnte sich vielleicht 'was Lesonderes ereignen: möglicher Weis: kommt unser Agent Merten an Bord als Passagier! Er hat Urlaub genommen nach Kingston, Jamaia, angeblich, wegen einer ihm dort zugefallenen größeren Erbschaft; die Kompagnie het aber Wind beommen. daß er nicht wiederkommen möchte! Er weiß, warum; aber wir wissen's auch! Und wir werden in Kingston schon eine Ka-

beldepesche vorfinden, ob die nach Mertens Abreise sofort von der Direktion vorgenommene Untersuchung seiner Geschäftsführung hier in Southampton nun seine Verhaftung nach unserem Einlaufen drüben rechtfertigt; woran wohl kein Zweifel ist. Kommt er, so behalten Sie ihn so gut wie möglich im Auge und geben dem dritten Off:zier sekrete Ordre, jedes Stück seiner Bagage so zu verstauen, daß wir in jedem Moment ungehindert die Hand darauf legen können. Sie verstehen mich doch?" Wohl, wohl, Kap'tän!" erwiderte Heinz v. Hoffeldt, der inzwischen seinen tiefen Schreck zu bemustern im Stande gewesen. Also anstatt dem Menschen, dem Merten. ausweichen zu können, sollte er mehrere Wochen zusammen mit ihm leben in engster Gemeinschaft, auf demselben Schiffe, mit ihm und zweifellos auch seiner Frau! Denn, wenn Merten wirklich jetzt, oder jemals, den Versuch machte, zu verschwinden," nahm er doch auch ganz sicher seine Frau mit! Und täglich mit ihm an Bord zusammen sein, an derselben Tafel mit ihr speisen müssen, dreimal jeden Tag, wenn ihn nicht gerade zufällig der Dienst fernhielt vom Dining Room der ersten Kajüte wie war das möglich, wi? sollte er das ertragen! Verrückt konnte man darüber werden! Hoffeldt pries es als ein Glück, daß ihn gerade jetzt und für die nächsien Stunden die mit größter Hast betriebnen Hafengeschäfie ganz und gar in Anspruch nahmen: die Verhandlungen mit Hafenpolizei und Hafenarzt, die Kohlenüöernahme, das Unterbringen der schon seit in Sichtkommen der Alice" mit einem Dampf-Tender herangefahrenen und nun auf diesem langsseits des Schiffes wartenden vielen Zwischendecks-Passagiere wie ihrer hundertgcstaliigen Auswanderer-Habe. Zahllose Fragen heischten Antwort, beinahe zweihundert Personen wollten theils untergebracht, theils wieder ita Land abgefertigt werden das Gewühl, Gelärm und Gekribbel auf und nebe" dem großen, von Fahrzeugen aller Gattungen umschwärmten Schiffe nahm Kopf und Hände aller auf der Alice" Angestellten, der Schiffscffiziere wie der Besatzung bis herab bis zum letzten Maschinisten und den Kohlen-Trim-mern" ganz in Anspruch, am stärksten die Person des ersten Offiziers, der überall zugleich sein sollte, in jeder Minute sowohl oben auf Deck wie im Auswanderer-Zwischendeck und selbst im sonst ausschließlichen Reich des driiten Offiziers, dem GepäcZ-Raum. gleichzeitig lebhaft begehrt wurde. Und trotzdem Hoffeldt sich nun völlig seinen Dienstpflichten hingab, schoß ihm doch alle Augenblicke der Gedanke durch den 'gemarterten Kopf: Ob sie wohl schon inzwischen mit dem Tender der Kajütspassagiere an Bord gekommen ist? Ob nicht der Halunke Merten am Ende doch lieber ein anderes Schiff als das der eigenen Linie nahm? Aber nein; gewiß würde er die Alice" benützen falls er nicht etwa noch eine ganze Woche Z?it hatte zur Flucht mit der Konkurrenz-Linie! denn mit einem Dampfer der eigenen Kompagnie auf Urlaub geh:n, mußte ihm natürlich doch das Unauffälligste und Sicherste scheinen, well er eben noch nicht wußte, daß man ihm bereits auf der Fährte war. Er mußte ja meinen, es würde sich ein Verdacht gegen ihn dann erst regen, wenn er nach Ablauf des Urlaubs nicht zurückkam. Und dann, hoffte er gewiß, war er längst über alle Berge" im dieöessicheren" Amerika! Die arme Frau ! Auch das mußte sie noch mit dem Schufte durchmachen: zu allem anderen auch noch das! Ob sie wohl schon oben an Deck war? Es litt ihn plötzlich nicht mehr im Getümmel unten bei der übermäßigen

Erregtheit seiner Nerven glaubte er aus all dem Trubel. Hasten, Rufen, Fluchen und dem Gejammer der Abschiednehmenden roi dem zitternden Erdröhnen des ganzen, eiscnwandizen Maschinenraumc!' ihm zur Seile doch, durch die Deckplanken über sich hindurch wie lächerlich, das zu glauben, und dennoch hätte er darauf schwören mögen, jetzt et)en wieder in diesem Augenblicke! das Rauschen ihrer Kleiler, 'das leise Aufstapfen ihres Fußes oben an Deck zu vernehmen! (Fortsetzung folgt.)

'c 7t,tttisse der Prinzessin Luis. Die unerquickliche Geschichte, deren traurige Heidin die ehemalige KrönPrinzessin von Sachsen ist. wird von Neuem in das Licht der Öffentlichkeit gedrängt. Die tief gesunkene Frau setzt sich von Neuem über die Achtung hinweg, die sie ihren Eltern, und über die Rücksichten, welche sie ihrem Rufe als Frau und Mutter und ihrem Namen schuldig ist. Sie veröffentlicht mit Hülfe des (iblen Ernst von der Planitz unter dem Titel Bekenntnisse der Prinzessin Luise" die Geschichte ihrer eigenen Schande. Die telegraphischen Mittheilungen über das Buch sind zu dürstig, um ein erschöpfendes Urtheil zu gestatten; die Wiedergabe einiger Sätze des Inhalts läßt aber erkennen, daß die Verfasserin unter einer vollständig falschen Auffassung ihres folgenschweren Fehltritts leidet. Sie sagt beispielsweise: Als ich nach Jahren innerer Kämpfe den wichtigen Schritt that, hoffte :ch als Vannerträgerin derFreiheit, als muthige Frau gefeiert zu werden, welche die leeren konventionellen Formen verachtet. Ich erinnerte mich der allgemeinen Begeisterung, welche der österreichische Erzherzog Johann erweckte, als er ien Titel ablegte und der schlichte Burger Johann Orth wurde. Ich erwartete dieselbe Begeisterung und Sympathie." Diese wenigen Worte genügen, um die vollständig schiefe Auffassung klarzulegen, welche die Prinzessin von ihrer eigenen Stellung hat. Der Erzherzog Johann legte Ti'el und Würden nieder, um einem bürgerlichen Mädchen, dem ftin Herz gehörte, die Hano zum Bunt? für's Leben reichen zu können. Er verletzte damit weder die Gefühle noch die Rechte Dritter. Die Prinzessin Luife brach dagegen in dreistem Trotz und mit frevlem Uebermuth die Schranken nieder, welche Sitte und Herkommen um das Familienleben gezogen haben. Sie opferte ohne Bedenken ihre Frauenwürde, raubte ihrem Gatten die Ehre, vergiftete die Jugend ihrer Kinder, um ganz gelinde ausgedrückt eine Art von Ueberweib spielen zu können. Mit einer Zerknirschten, von der drückenden Last ihrer Schuld Gebeugten. mit der Geächteten, der Heimathlosen, der büßenden Sünderin, die einer Leidenschaft zum Opfer fiel, die stärker war als sie. ließ sich einigermaßen M'tteid fühlen. Die Vekenntnisse" räumen aber gründlich mit äffen Milderungsgründen auf. Ich empfand nie die mindeste Liebe zu Giron." erklärt die Prinzessin mit brutalerOffenheit und fügt erläuternd hinzu, daß der Lehrer ihrer Kinder ihr lediglich als Mttel zum Zweck diente. Sie wußte, ihren Bekenntnissen" z"folge, daß sie die gewünschte Scheidung von dem ungeliebten Gatten nur durch einen offenkundigen Ehebruch erlangen konnte, und deshalb ging sie mit Glron durch, gab ihm aber sofort den Laufpaß, als die Gerichte in Dresden die Ehescheidung ausgesprochen hatten. Einer solchen Frau gegenüber ist wahrlich kein Grund vorhanden, eine sentimentale Psychologie geltend zu machen oder ihr Verhalten durch Gründe aus der Rüstkammer der bequemen neuzeitlichen Weltanschauung zu beschönigen. Wir haben es mit einer Verlorenen zu thun, die jetzt auch noch -den letzten Rest weiblicher Scham von sich geworfen hat und in den Schlamm gerathen ist, in dem e, gleich vielen bürgerlichen Frauen ihres Schlages, rettungslos versinken mühte. wenn ihre Familie sie nicht vor der härtesten Prüfung, der Noth, durch großmüthige Zuwendungen ausgiebig sicher gestellt hätte. Die B' enntnisse der Prinzessin Luise" werden ohne Frage für den Augenblick erl-ebliches und in gewissen Kreisen seh" peinliches und schmerzliches Auffehen erregen, ihre eigentliche Bedeutung wird aber wohl nicht darüber hinausgehen, die Kolportagelitteratur um eine zugkräftige Nummer vermehrt zu haben. Unfall aus einer Schießst a t t e. In Korneuburg bei Wien wurden neulich auf der Exerzierschießstätte des Eisenbahn- und Telegra-Phen-Regiments unter Leitung des Hauptmanns Passi neugelieferte 6'wehre eingeschossen. Hierbei ging plötzlich ein Scharsschuß los und das Projektil durchbohrte einem Pionier die Brust, welcher todt niederstürzte. Ein zweiter. Pionier wurde gleichfalls in die Brust getroffen und schwer verwundet. Auch Hauptmann Passi erlitt einen Streifschuß in die Brust; die Jubiläumsmedaille, an der das Projektil abvrallte. rettete ihm das Leben., Dislrrctc .ragc. (Beim Pferdeverleiher.) Könnte ich für heute Morgen ein Pferd haben?" Gewiß, es sind noch genug zur Verfügung!" Und welches hat am weniasten Leimweh?"

DlefranzösisSe Avmnalitätsbehörde hat einen Ausschuß eingesetzt zu Untersuchungen betreffs der Wanderungen der Sardine und der Ursachen des Verschwindcns dieses Fisches. Von bekannten Fachleuten gehören dieser Commission an Professor Vaillant, Domergue. der Generalinspektor der Seefischerei, und Canu, der Leiter der landwirthschastlichen Station in Voulogne - sur - Mer. Die Wanderungen der Sardine an der französischen Küste haben bekanntlich in den letzten Jahren eine schwere Schädigung mit sich gebracht, von der namentlich die Fischer in der Bretagne derart betroffen wurden, daß unter ihnen eine Hungersnoth ausbrach. Vor einem indischen Militärgericht spielte sich kürzlich eine Verhandlung ab, die den Richtern einen sehr peinlichen Moment brachte. Ein Soldat des in Mhow stehenden Infanteriebataillons wurde zu 163 Stunden harter Arbeit verurtheilt, weil er seinen Corporal einen Brodrick" genannt hatte. Nach der Verurtheilung fragte der Soldat den Gerichtshof, ob er bestraft sei, weil er den Staatssekretär Brodrick oder den Corporal beleidigt habe. Der Gerichtshof schwieg auf diese Frage. Brodrick, der gegenwärtige indische Staatssekretär, wurde bekanntlich wegen seiner Verwaltung des Kriegsamts in der ganzen englischen Presse heftig angegriffen. Eine eigenartige Aus sicllung wurde dieser Tage im sögenannten Riesensaale des Residenz schlosses in Koburg veranstaltet. Zu einem wohlthätigen Zwecke hatten die Herzogin-Wittwe Marie von CoburgGotha, die geschiedene Großherzogin von Hessen sowie die Erbprinzessin zu Hohenlohe - Langenburg die in ihrem Privatbesitz befindlichen Schmuckgegenstände, seltene Perlen und Edelsieine, sowie Toiletten - Gegenstände und Garderobestllcke, Tafelsilber und Porzellan usw. ausgestellt. Die Herzogin Marie steuerte auch zahlreiche Erzeugnisse des russischen Kunstgewerbes sowie Geweihe aller Art aus dem Besitz des Herzogs Alfred, ihres ver. storbenen Gatten, bei. Der Gemeindesekretär Agri in Perdas de Fogu, einemStädtchen bei Sassari (Sardinien) wurde dieser Tage, als er sich auf derSchwelle seines Hauses befand, von einemUnbekannten niedergeschossen. Dasselbe Schicksal hatte auch schon Agris Vorgänger Tedde ereilt. Die Mörder Teddes wurden jedoch entdeckt, und es stellte sich heraus, daß es zwei städtische Assessoren waren. Drei der Vorgänger Tedde's fielen ebenfalls Meuchelmördern zum Opfer. Einer von ihnen wurde am hellen lichten Tage, als er eben die Messe verließ, auf den Stufen der Kirche erschossen. Den Mörder kannte man, er blieb aber unbestraft, weil Niemand gegen ihn als Zeuge aufzutreten waate. I n Korea begannen oor Kurzem Insekten den Fichtenhain bei dem Grabe der letzten Königin zu zerstören. Darauf beauftragte man Soldaten mit der Vernichtung der refpcktlosen Thiere und versprach ihnen eine Belohnung, wenn sie sich darin recht eifrig zeigten. Einer von ihnen suchte auf eine recht absonderliche Art zu beweisen, wie ergeben er der Herrschenken Dynastie wäre. Er verschluckte nämlich eine Schale voll von den Insekten, aus Zorn darüber, daß sie es gewagt hatten, dem königlichen Grabe zu nahen. Zur Belohnung für die verdrehte That wurde er alsbald zum Hauptmann gemacht. Nun bekamen mit einem Mal noch mehr Soldaten Appetit an dem seltsamen Gericht. Für die bloße Nachahmung des verdienstvollen Beispiels ihres Kameraden erhielten sie jedoch keine Belohnung, was sie nicht wenig verstimmte. Vermuthlich werden sie infolgedessen unter die Revolutionäre gegangen sein. Ein schier unglaublieher Vorfall hat sich in diseen Tagen im Centralgefängniß von Madrid abgespielt. Dort war schon seit Jahr und Tag der Gefangene Jos6 Espero Cuellas internirt, welcher wegen Mordes bereits vor drei Monaten vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt worden war. Er hatte krankheitshalber der Urtheilsverkündigung nicht beigewohnt, und die Generalkanzlei hatte vergessen, ihm das Erkenntniß amtlich mitzutheilen. Um so erstaunter war er. als er zufällig ein Journal in die Hand bekam, in dem unter dem Rubrum Amtlich" auf Grund eines königlichen Dekrets mitgetheilt wurde, daß seine Strafe in Galeere umgewandelt sei. Da er zuerst einen Irrthum annahm, bat er, den Direktor des Carc'el Modelo (Musterzellengefängniß) zu rufen, und erfuhr erst aus dessen Munde denZusammenhang. Cuellas hatte in leidenschaftlier AufWallung seine langjährige Geliebte durch 20 Messerstiche umgebracht, als er hörte, daß sie ihn hinterging und ihm alle seine Ersparnisse entwendet batte. a Hoher Preis. Novellist: Was berechnen Sie mir für die Ankündigung meiner neuen Novelle?" Verleger: TausendDollars und fünfzig Dollars eztra, wenn ich sie lesen soll." ' ' Immer Kaufmann. -r .Ist Ihr zweiter Sohn auch Jurist?Nein, der widmet sich der theologischen Branche!-

Heuer-Signale.

knmsylv und Karka i English' Opan-Haus Säst und No Dork 7 Noble und Michigan S N. Jcrjey u. Msff Ad i Pine und North 0 Market und Pine u Vermont nahe Sast '2 N. 8 Spritzenhaus Maff. Av nahe Noble 13 Deviware und Walnut 14 . Jersey u Eentral A. S Mass, und öornell Avr Ash m.d II. Strafe 7 Park Ave und 12 Eu A Columbl undHillsiv S High land Ave u. Pratt '.I JllinoiS und St. I 'S Pennsylv. und Pratt Meridian uno 11. Ctr s N. 6 Cpriyenhaui 15. nahe Jllinoti Senate Ave u. CtEla " 5.I!inoiS und Michigan Pe sylvania und 14. Senate Ave. und 13. 1 Ho. 1 Spritzenhaut noAvenaykMichigan Meridla und Walnt California u Vermont Blake und New Fort )nd. Av. u. St tflair ;7 City Hospital ? Slakt und Nony ? Michigan und LneO vi No. 6 CprtzenhauS Washington nahe West Esendorf u Wash. tZ Missouri u Ncw Dort 15 Meridian u Wash JllmoiS und Ohio 7 Capitol Av. u Wash 18 ingau'S Porkhau " Straßenbahn Ställe W. Washington Ctt 'l No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u errill 8 JllmoiS u koulsiana 'Z Wett und Couch 4 West und IlcCurtt) Senat Ave. u Henry, 47 Meridian und 9af is No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.u MorriS Madiion Av.u Dunlop No 2 Haken LeiterhauS South nah Telawar ii Penn, u Merrill 4 Delaware u. McEarU H afi unRrEty 6 New Jersey u. MerrM 7 Lirg. Zlv. u Bradsha 58 East und Prospect 9 Bicking und High n No. 11 Spritzenhaus Cir Ave. nahe Huron n East und Seorgia 73 Eeda, und Elm 74 Davidson u Georgt t Snglish Av. u Pine ' Shelby und BateS ? No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Chelb ' Fletcher Av. u Chelby i Market u. New Zersey 2 Telaware und Wash. ?3 East u Washington ?4 New Fvk u. Davids, Taubstummen AnstaÜ G Vcr. Staaten Arsenal 37 Oricntal und Wash. 39 Frauen-Äefrmai. Jl No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. Meridian u. Gccrqia. )3 Meridian und South 4 Perotftfa u. Louisiana 15 Lirgi'li? Ave u. Zllab. 16 Hauptquartier. )7 Vrand Hotel. 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PleasaN' 7i5 Prospekt und leasanl 726 Orange und Hailo 728 Liberty und Mea 729 Nol! und South 1 No. 15 Spritzenden Ost Washington v',k 18 Market und Noble tli Ohio u. Highland 815 Mickigan u. Highla Ll Market u Arsen' A LIT Ost S1. Elair und Union Bahn Geleis. b21 Pan Handle Shox L23 Vermont und Walcotk 824 Wash. und State Atz. 25 Madden'S kounge zab z Duck und Dorftv L27 Wash. und Beville LvH 29 No. 12 Spritzenhau cville nahe Michiga, L31 Eoutheastem ZHvai Woodsid. 831 Wash. und Dearbor, 34 Eoutheaster und Arsen! Ave. LU 5!ew Z)ork und Templ, 9li JllinoiS rnd Msryl. is Jllino n Stärket, 914 Penn, td 15 Delawar und tat Spezial.Siznale. krften t Schlag, zweiter Alarm, Zweiten t Schlag, dritter Alarm, vrUten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auS und Schlauch aufgerollt, l Schlage, Wasserdruck ad. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die 'fi bezeichneten Signale werden ? dem rhur wacht angegeben da an den betreffend Straß? Kreuzung fetne AlarmkZc7 aneebrkcht sind Chicago und der große Nordweften WM lakka-Hawaii-PdtltHptue Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. UV Boa der Mono 47. Str. Etation, Chicago, sind nur Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union Biehdöfea reuek .ick Spring, In deut Orange Eounry Hochland. ffamilien-Hetei anter neuer eschäftöleitung. Pluto, Proserxive ,nd Bowle Quellen. Beste Mineralwasser de, Seit. Zwei Züge täglich via Eree.icaftle. Ticket-Officen : Union Etation, MaffachusettS ve nd LS West Washington Etrabe. R. P. I g e 0, Distrikt ff. aent. Indianapolis. Ind. . v. McDokl. . H. Rockwell,

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