Indiana Tribüne, Volume 27, Number 86, Indianapolis, Marion County, 1 December 1903 — Page 5
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Jttdiana Tribüne, 1. Dezember 190. 5
Zreicr Tod. Skizze aus dem rheinischen Vauernlebcn von Max Otto Strauß. Sie saßcr. zusammen in der Küche, der Alte, die Mutter und der Sohn Peter. Die goldene Julisonne lachte draußen. Die Fenster waren geschlossen, das Herdfeuer brannte und knisterte, als gälte es, Eisberge zu schmelzen; Hunderte von Fliegen führten auf dem Tisch und in der Ofenecke das denkbar behaglichste Dasein. Der Alte rauchte Tabak, eine Sorte, die auch die Fliegen vertragen konnten; denn er konnte slch's lechen. Die Mutter gähnte von Zeit zu Zeit; sie war eben erst aufgestanden, und vom langen Schlafen wird man müde. Peter saß auf der Bank nahe dem Ofen in blendend weißen Hemdärmeln. Sein Kinn war frisch rasirt, das rothblonde Haar glatt gescheitelt. Eine kühn geschwungene, ins Gesicht gekämmte Locke machte die niedrige Stirn noch niedriger. Er war im Sonntagsstaat, hatte die rothen, schwieligen Hände in die Hosentaschen versenkt, die ansehnlichen Füße steckten in farbigen Plüschpantoffeln. Haft dem Johann 'sagt, daß ich auf Vrautschau will, Vater? fragte er den Alten. Der schüttelte den Kopf und rauchte weiter. Die Mutter gähnte. Braucht's auch gar nit zu wissen, fuhr Peter fort. Verstehst, Vater, das is so'n Sach, wo das Gesind' sein' Nasen nit 'rein zu stecken braucht. Nachher wird am End' nix d'raus, und dann haben wir im eignen Haus das dumme Geklatsch. Der Alte nahm die Pfeife aus dem Mund: Wird nix d'raus, wird nix d'raus?! Was soll's, was willst da mit? Wo mein Jung' hin freien geht, da wird auch 'was d'raus! Hast mich verstanden? Das denk' ich doch auch, Peter, wandte die Mutter ein. Gehst zur Katharine nach V. oder gehst eur Liese nach 0. die Alten warten schon und sagen Za. Tausend! Ja, das hoss' ich auch! lachte Peter. Einen Fehler haben sie alle beid': die ein' is scheel, die Katharine. und bei der andern stehen zwei Küh' weniger im Stall. Dann gehst zu Katharine, entschied der Alte. Auf ihre scheelen Augen legt ihr Alter noch zehn große Füchs'. Ein gutes Pflaster, sag' ich Dir! Das heilt alles. Nein. Vater, kopfschllttelte Peter. Ich hab mir die Sach' doch anders überlegt: Erst geh' ich nach G., und wenn sie's Brot da umlegen, (liegt bei Tisch das Brot auf der Rückseite, so ist der Freier willkommen, liegt es auf dem Gesicht, so gilt er als abgewiesen), thu' ich, als wär' ia wegen der ßun gekommen, bie dir der Klas derkauftn will, und fahr von dort dann gleich nach V. auf die Brautschau. Schlau muß man sein, und blamiren möcht' ich mich nit. Weißt, Vater, was die Personen anbelangt, so ist mir die Liese ja lieber; und wenn ich auch ihr Geld freien geh', ich frei' sie doch gleich mit. Und bei der Katharine frei' ich das Geld und nehm' die Frau aus Gutmüihigkeit noch mit drein. So steht die Sach'. Dann gehst - zuerst zur Katharine. Der Liese ihr Alter legts Brot nit um, auch wenn du direkt von der Katharine abgewiesen ins Haus 'reingeschneit kommst. Da brauchst nur zuzugreifen. Nein,Vater, ich geh' zuerst zur Liese, bestimmte der junge Bauer. Und der Jupp? warf die Mutter ein. Der? Der Jupp? lachte Peter verächtlich. Der arme Teufel darf ja nit ins Haus 'rein da. Ne, ne, damit ist es nix. Und wenn sie auch heimlich einig sind. Liesel und er. kriegen thut er sie doch nit. Was will sie machen? Ich bin der einzige Sohn und ich bin reich, und er ist ein armer Teusel. Der Alte weist ihm die Thür. Er stand auf und öffnete die Zimmerthür. Johann, rief er in den Flur hinein. Die Stiefel her! Kreuzdonncrwetter! Blank müssen sie sein, blitzblank. Johann brachte die Stiefel. . Sie waren blitzblank, aber dem jungen Herrn waren sie noch nicht blank genug. Und den Rock? fragte er. Wo hast den Rock? Hast ihn sauber gemacht, ganz sauber? Ja, ja. knurrte der Knecht. Sauber genug, für 'ne Kuh einzuhandeln. Peter beachtete den Einwand nicht. Dann gehst in den Stall! befahl er. Holst den Braunen und führst ihn in den Hof und machst ihn sauber, ganz sauber. Und dann holst die Kutsch' und wäschst die Räder und den Sitz. Und dann gehst auf deinZimmer und machst dich sauber, wäschst dich, kämmst dich Für 'ne Kuh einzuhandeln? Bist ruhig! gebot der junge Herr. Und deinen Sonntagsrock ziehst an, deinen besten, den du hast. Verstanden? Ich hab' keinen besten, brummte Johann. ' Dann deinen guten. Auf' den wart ich auch schon seit Christfest. Egal, dann leih' ich dir einen. Und wenn du mit allem fertig bist, dann fährst mit der Kutsch' vor dieThür und rufst mich; ich bin dann auch so weit. Und dann fahren wir nach G. Die Kuh kaufen? Ja, vielleicht. Mit der Kutsch'? Schweig' und thu', was ich dir befehl! Er schlug dem Knecht die Thür vor
der Nase zu und ließ sich wieder auf der Bank am Ofen nieder. Der Alte rauchte weiter, tfe Fliegen summten, das Feuer knisterte und knackte, die Mutter legte die Hände in den Schooß und gähnte, Peter steckte sich eine Eigarre an und spuckte die Stube voll. Und sie sprachen vom Wetter, bis Johann, der Knecht, so weit fertig war, daß er den jungen Herrn zur Besicht!gung rufen konnte. Dann brachte er ihm den Rock, half ihm die Stiefel anziehen, dem Hut die richtige Neigung nach rechts geben, die linke Schläfenlocke aufbürsten, und dann waren sie fertig. Johann mußte auch eine Eigarre nehmen; es sah wohlhabender aus. Beide verließen die Küche. Die Alten blieben sitzen und nickten ihnen grüßend nach. Vor der Thür stand der einspännige, zweiräderige Schaukelkasten. Aus den Nachbarhäusern glotzten schmutzige, neugierige Gesichter. Sie stiegen auf. Peter nahm Zügel und Peitsche, schob die Cigarre in den linken Mundwinkel und knallte laut. Der Gaul zog an. Johann kaute an seiner Cigarre und spuckte vom Wagen herunter auf die keifenden Dorfhunoe. Die Sonne schien hell und freundlich, die Hühner gackerten aus den Misthaufen vor den Häusern, und bald lag das Dorf hinter ihnen. Eine halbe Stunde währte die Fahrt bis G. Klas Hünig, der Ortsoorsteher, wohnte gleich links im ersten Haus. Es war niedrig, aber langgestreckt, weiß getüncht, bestand zur Hauptsache aus Scheune und Stallung. Die riesige Düngergrube vor dem Haus gefiel Peter vor allem. Es war alles ruhig, feierlich. Peter stieg ab und ging auf die Hausthür zu. Sie stand offen. Da schritt plötzlich eine schlanke, kräftige Gestalt schnell an ihm vorüber noch vor ihm ins Haus hinein. Es war Jupp. der so wenig gefürchtete Rivale. Peter hatte ihn wohl erkannt und streckte unwillkürlich die Arme nach ihm aus, als wolle er ihn zurückhalten. Es war zu spät. Jupp stand bereits im Flur. Peter folgte ihm eilends nach. Im Hausgang traf er auf dcn Ortsvorsteher, der Jupp schweigend hatte eintreten lassen. Aus der Thür dcs Hinterzimmers scholl lautes Weinen. ' Hüniz nahm die Hand des jungen Bauern fe;i in die seine. Du weißt's wohl noch nit. Peter, sagte er ernst und feierlich, daß mein Liesel heut' Nacht 'storben ist. 'Storben?! Ja. nickte der Alte. Und der Jupp, was will der hier? forschte Peter. Ich hab's ihm nit verwehren 'konnt, mal 'reinzukommen; er hat das Mädel ja auch gern gehabt. Sie traten ins Todtenzimmer. Auf dem Bett lag aufgebahrt ein bleiches, braunlockiges Mädchen, abgemagert, aber schön, den Frieden des Todes auf den sanften Zügen. Das Fenster war von außen durch den Laden berschlossen. Am Kopfende des Bettes brannten zwei Kerzen. Auf einem Tisch stand ein Glas Weihwasser mit einem Palmbüschel. Vor dem Bett kniete die Mutter und weinte. Mehrere Bäuerinnen standen um sie herum und machten erschrockene, theilnahmvolle Gesichter. Jupp war hart ans Lager herangetreten und hatte sich über die Todte geneigt, dicht, ganz dicht, bis seine Lippen die ihren berührten. Die andern sahen es nicht. Dann legte er ihr eine Handvoll frischer Blumen auf oie Brust und trat zurück. Sie waren einig gewesen im Leben. Er wollte ihr treu bleiben über den Tod hinaus. Jupp wandte sich um. Sein dunkles, seuchtglänzendes Auge fiel auf Peter und es zuckte ein Blitz darin. Er trat auf ihn zu und faßte ihn am Arm.
Peter, flüsterte er erregt, an der Lieb' ist es 'storben, das Mädel. Du bist sein Mörder. Mein war's sein Leben lang, und weil du's haben wollt'st, hat sich's sterben gelegt. Nun hat's der Tod gefreit. Jupp verließ das Zimmer. Peter war blaß. Er nahm schnell den Palmbüschel und sprengte, kalt und förmlich wie die meisten, das Zeichen des Kreuzes über die -Todte. Dann schritt er zur Thür. Klas begleitete ihn. Wegen der Kuh bin ich 'kommen, Klas. meinte Peter, als sie an der Hausthür standen. Aber damit wird's ja wohl heut' nix werden. Ich komm' später 'mal wieder. Ja, komm' später. Klas nickte traurig und sah ihm nach, wie er aus den Wagen stieg und mit Johann davonfuhr. Ueber das Gesicht des Ort'Zvorstehers zuckte flüchtig ein bitteres, verächtliches Lächeln. Er trat ins Todtenzimmer zurück und legte seiner weinenden Frau die Hand auf die Schulter. Sei ruhig! flüsterte er. Unser Liesel ist besser aufgehoben, als wenn wirs dem gegeben hätten. Der Tod freit nit ums Geld. Peter war übler Laune, als sie zu Hause ankamen. Johann hatte für den Rückweg keine Cigarre mehr bekommen; der junge Herr hatte sie in seinem Aerger allein geraucht. Die Alten standen vor der Thür, zwei Fragezeichen. Peter schob sie in die Küche hinein. Damit ist es nix. sagte er. Die Kuh hab' ich heut' nit kaufen können; das Mädel is 'storben. 's Liesel? kreischte die Alte. Him. mel, steh' mir bei! Nun wird's nZr mit der Freierei! Laß doch, Mutter! beschwichtigte der
Alte. Jetzt ist die Wahl viel leichter und die Mitgift größer. Ja, bestätigte Peter, jetzt bleibt noch Katharine. Und dann öffnete er die Thür und rief in den Flur hinein: Der Braune bleibt heut' im Stall, Johann. Halt' hn sauber; wir fahren morgen nach V.!
Eine hübscheEpisode. die für die soldatisch schlichte Art des Königs Georg von Sachsen charakteristisch ist, wird aus Dresden berichtet. Bei einem Besuch in Pillnitz unternahm der König begleitet von seinen drei Lieblingshunden, durch ein kleines Seitenpförtchcn. zu dem er denScklüssel stets bei sich führt, einen Spaziergang durch die Hosterwitzer Feld:r. Den Rückweg wollte er durch das qrofee Parkthor nehmen. Aber er hatte nicht mit tem Pflichteifer des wackeren Schützen gerechnet, der dort auf Posten stand. Dieser erkannte in dem Herrn im grauen Civilanzug den König nicht und trat ihm mit den Worten entgegen: Mein Herr, mit Hunden dürfen Sie hier auf keinen Fall passiren. auch wenn Sie eine Zutrittskarte haben." Der König stutzte erst einen Augenblick, dann nickte er dem Posten lächelnd zu und machte kehrt, um seinen Rückweg in einem großen Bog?n wieder durch dasselbe Pförtchen zu nehmen, durch das er den Park verlassen hatte. Als er dann bei der Mittagstafel seine Situation dem Posten gegenüber humorvoll schilderte und einer der Herren des Gefolges fragte: Und was haben Majestät schließlich gethan?" erwiderte er lachend: z, was sollte ich weiter thun, ich bin eben wieder umgekehrt. Der Mann war doch vollkommen in seinem Rechte." NachDeutschland zurückgeschickt wurde durch den Einwänderungsagenten in Galveston, Texas, eine Frau mit ihren zwei Kindern, die mit dem Dampfer Köln" dort eingetroffen war. Die Frau erklärte, die alte Heimath verlassen zu haben, um sich von einem brutalen Gatten zu trennen; sie hatte keine SubsistenzMittel, zeigte sich aber bereit zu arbeiten, und ihre Verwandten erklärten, für sie sorgen zu wollen, so lange sie arbeitsfähig ist. Dies genügte jedoch dem Agenten nicht und er ordnete ihre Zurückweisung an. Die DampferGesellschaft wandte sich an die Einwanderungs - Behörde in Washington, dieselbe bestätigte jedoch das Urtheil des Unter - Agenten. Die Frau äußerte mit Bestimmtheit, daß sie sich eher das Leben nehmen, als nach Deutschland zurückkehren werde, und als sie kurz vor Abgang des Dampfers Chemnitz" an Bord des Schiffes gebracht wurde, versuchte sie auch, lhr Vorhaben auszuführen und über Bord zu springen.' t wurde indeß recht zeitig festgehalten.
Preisgekrönte Schüler. Aus der Quartals-Prüfung der St. Patricks-Schule sind folgende Schüler als Preisgewinner hervorgegangen:' Seniar Departement John Joseph Shaugnessy, Bernard Pierson, George Fowler, Maurice Wolfanger. Patrick Kelleher, Louis Budenz, Wm. O. Conway, William McDermott, Thomas Manning. Robert Murphy, Thomas McGreevey. 2. Jntermediat Departement N. Fox, C. Magneß, 3. Fißpatrick. L. Hanahan, C. Gallagher, G. Derleth. D. Anderson, E. Shaughnessy, I. Cronin, C. Lannon, R. McCarthy, P. Krier, I. Stanton, H. Betzler. 1. Jntermediat Departement R. McHale, I. O'Hearn, B. Treacy, G. Schramm, G. Krier. W. O'Connell, G. Betzler, I. Kelly. Primär-Tepartement C. Kalb, L. Creeden. E. Casserly, T. Wolf, L. Falvey, A. Kelly, T. Keating, I. Ash. B. Kelly. F. Erbacher. C. Walsh, R. Fox, L. Schulte, P. Salmon.
Wollte auf dem Kopfe tanzen.
Im Stadthospitale fand gestern Doc" Cates, ein Pflegling der ReScue Mission an Pennsylvania und South Str., Aufnahme. Derselbe litt an fürchterlichen Krämpfen oder simulirte solche; zum Beispiel versuchteer sich auf den Kopf zu stellen und in dieser Posi tion zu tanzen, sich wie ein Kreisel zu drehen etc., als Dr. Crockett mit der DispensariumS'Ambulanz erschien und ihn fortschasste.
Satten Alle gesunden Schlaf. In der Wohnung, nsp. $?ü$e des Herrn Wm. R. Williams. Chef-ClerkS der Behörde für öff. Werke, trug sich in der Sonntag Nacht eine Kohlöl ofen-Exploston zu, bei der außer den Wänden etc. nur noch Billy's bester Anzug Schaden nahmen. Entdeckt wurde der Schaden aber erst gestern Morgen. Weiffenbach's Wirthschaft, No. 1401 Mavison Avenue.
Kleine Ctadtnachrichten.
Das Bau Comite der Han delökammer wird zu Gunsten der Pläne der Architecten Firma Stile & Moore betreffs des neuen Gebäudes, welches 8160.009 kosten wird berichten. D e r G o u v e r n e u r hat den Be schluß der rustees deS Nördlichen JrreN'AsylS, das Gehalt deS Cup? rintendenten Dr. Joseph G. RogeiS von $2000 auf 82500 zu erhöhen, gut. geheißen. JmStarrPianoStore findet gegenwärtig die Ausstellung von Werken der Mitgliede? des Sketching ClubZ" statt, umfaffeno Gemälde, Korbarbeitcn, Stickereien etc., die all gemeine Bewunderung finden. Begleitet von den Herren E. H. Tripp, Indianapolis; S.T. Mut dock, Lafayette ; L. P. Newby,, ttnightstown. und N. T. DePaum, New Albany hat Gouverneur Durbin eine 2'wöchcntliche Jagdpartie nach Georgia und Texas angetreten. . V o r s i d e r Q 'B r i e n vom demokratischen Staats-Comite hat die Versammlung des Comites auf den 14. December einberufen. Das Comite wird dann u. A. auch das Datum für die DistrictS Versammlungen behufs Crwählung des neuen Staats'ComiteS festsetzen. A.A. Voung, der Custos der Gründe des neuen Post'Gebäudes, bat die Bewohner der Häuser an der Nord seite der Ohio Str. zwischen Meridian und Pennsylvania Str. benachrichtigt, daß sie bis zum 15. Februar ihre Wohnungen räumen müssen. Mit dem Abreißen der Gebäude wird dann so fart begonnen werden.
Gas Consurners' League. Das Executiv-Eomite der Gas-Con sumenten Liga", bestehend aus den Herren Otan Perry, William Fortune. A. E. Metzger, W. E. Cnglish, John B. Connor, A. F. PottS, Hil. ton U. Arown, Franklin Vonnegut, Hermann Lieber, C. E. Merrifield und N. C. Van Arsdal, hielt gestern Mit tag in den Näumlichkein des Commercial Clubs eine Sitzung ab. in welcher der Entwurf des an das Publikum zu richtenden Appells' um Unterstützung der' gemeinsamen Sache' vervollständig und dann an das MitgliedschaftZ-Co mite zum Druck verwiesen wurde.
Qoffnung vorhanden ! Bezüglich des Zustandes des kleinen Albert Nicholas von der Ost Morris Str., der am Freitag von seinem Spielgenosscn Marshall Harrington in den Unterleib geschossen ward, haben die behandelnden Aerzte wiederum erklärt, daß Hoffnung für . die Erhaltung des Knaben vorhanden ist.
Grundeigenthums Uebertragungcn.
JameS H. Voung an George W. CumminS u. A., Lot 27, Fletcher's 1. Add. und Theil von Sec. 6. Tp. 16, Range 3, $2,000. . Sarah H. Wiggins an G. H. Cleve land nordöstl. Theil Viertel von Sec 2, Township 16. Range 3, $1000. Mary L. Barr an Clara A. Heizer, 25 Lots in Homestead Riverside Park Add., S2000. Neason D. Sandeis an Wilhelm G. Schneider, Lots 15 und 16, Block 7, Lincoln Park, $3,500. Edith I. Hunt an Gertrude Under wood, Lot 111, Clark's 3. Add., West Indianapolis, $1,300. Heniy I. Spann an Robert Camp bell u. A., Lot 83, Powell Ellis Sud., Outlot 155, 81,440. Henry C. Dawson an denselben Lot 64, Ruddell & Vinton's Park Place Add., 81,800. Henry C. Brinker u. A. an Charles Lilly, Theil des südweftl. Viertels Sec. 12, Tp. 16, Range 3; ebenso Lots 37 und 72, Washington Square, $11,000. Augufta Parisette u. A. an Hazel T. Smallwood, Lot 23, Block 12, Nord Indianapolis, $1200. Samuel G. Burton u. A., an Charles W. Robinson u. A., Theil von dem südöstlichen Viertel Sec. 3, Tp. 14, Range 2. 51,500.
Bauerlaubnißschein e. John M. Scott, Reparaturen. 1832 River Ave., S450. John E. McKin. ney. Kappus nahe Howard, hölz. Wohnhaus, $500. George W. Brown, dopp. hölz. Wohnhaus, Ecke Miley und Warren Ave., $950.
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