Indiana Tribüne, Volume 27, Number 86, Indianapolis, Marion County, 1 December 1903 — Page 3
Jndiana Tribune, 1. Dezember 1903.
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Frivole Reklame.
Erlogene Gestandnisse eines ttxurtheilten Mörders. Verbrecher - Eitelkeit erscheint als das treibcnde Motiv. Anklagen gegen das BanditenMo auch in Jndiana. Enthüllungen über die Korruption in Grand Napids, Mich. Knapp, der Fraueimörder, erhält Aufschub beazilligt. Peter von Äerbien's Anerkennung beschlossen. Falsche Geständnisse. Chicago. 30. Nov. Der Po-izei-Chef theilte heute mit, daß der in Greenburg internirte Charles Kruger die Ermordung der Polizeibeamten Pennell und Divine in Chicago eingestanden habe. Außerdem bekannte er ich schuldig, 16 andere Peasonen in Kintucky und im Osten um's Leben gebracht zu haben. Der Gesangene wurde ursprünglich unter einer Raubanklage verhaftet und ist fccruriijeüt, am 14. Jan. 1904 durch d'N Strick zu enden. GreenSburg, Pa., 30. Nov. Sheriff Trescher gab heute zu, daß Krugers Geständniß aus Wahrheit beruhe. Er gestand, außer der Ermor dung der Polizisten in Chicago. Morde in Ohio, Jndiana und Kentucky be gangen zu haben. Greensburg. Pa., 30. Nov. Die aus geheimnißvoller Quelle stam mende Erzählung. Krüger, der am 14. Jan. wegen Ermordung eines Constablers gehängt wird, habe andere Mordthaten, darunter 16 in Kentucky, gestanden, wird selbst von dem Mörder als Scherz" betrachtet. Heute Abend verlautet, die Geschichte sei erfunden worden, um für eine Lebensbeschreibung des Mörders, die in den nächsten Tagen verkauft werden soll. Reklame zu machen. K's. Laufbahn ist bekannt, seit er vor 4 Jahren aus Deutschland nach Homestead, Pa., kam. 3 Jahre ver brachte er in einem penns. Zuchthaus wegen Raubs und die übrige Zeit theils in Gruben, theils im Gefängniß. Er scheint die Geschichte seiner zahl reichen Morde erfunden zu haben, um seine Photographien und Biographien besser verkaufen zu können. Niemand glaubt die Erzählung der vielen Verbrechen. Vereitelter Fluchtversuch. Chicago, 30. Novbr. PolizeiChef O'Neill vereitelte in Person einen Plan Peter Neidermeier's, eines der Bahnschuppen Banditen, während eines Verhörs vor dem Chef aus der Harrison Str. Station zu entfliehen. In Folge hiervon wurden beute die Wachen vor N. Zelle verdoppelt. N. hatte sich ausbedungen, den Po lizei-Chef allein in einem Bureau zum Zwecke von Geständnissen zu sprechen, mit der Absicht, während des Gesprächs durch das Fenster zu entrinnen. Der Polizeichef stellte vorher 3 Detectivs vor das Fenster. Als N. seinen Plan entdeckt sah, ließ er sich bald in seine Zelle zurückführen. Alle 4 Banditen, Marx, Van Dine, Neidermeier und Roecker, erklärten heute in ihren Zellen ohne Zittern das Schaffott" besteigen zu wollen. Dine, vielleicht auch feine Genossen, wollen auf Geisteskrankheit plaidiren. Anklagen wegendesSo vea-Mordes. Crown Point, Ind., 30. Nov. Da die Chicagoer Banditen in diesem County von d:r Chicagoer Po lizei verhastet wurden, bevor die Behörden Schritte wegen der Ermordung des Bremsers Sovea durch die Räuber ergreifen konnten, so will der Staatsanmalt dafür sorgen, daß die 3 Ban diten nicht entrinnen. Die Grandjury des County erhob nacd einer Untersuchung des Falls von Sovea Anklagen gegen die 3 Banditen. Falls man die Banditen in Chicago freiließe, was allerdings sehr unwahr scheinlich ist, würden sie wieder verhaftet und wegen Erschießung Soveas hierher zum Processe gebracht. Strenge PolizeiMaßregeln. Chicago, 30. Nov. Bürger meiste? Harrison befahl heute der Polizei, jede Person, die sich ohne
Substistenz-Mittel umbertreibt, zu verhaften, und die PolizeiMagistrate sind angewiesen, jedem mit einer Waffe verhafteten Vagabunden das höchste Strafmaß zu diktiren. Corruption bis in's Mark. - Grand Rapid s, Mich.. 30. Nov. Das Geständniß des früheren Stadt-Anwalts Dant K. Salisbury hinsichtlich des berüchtigten Waffer. skandals hier wurde heute zum ersten mal bei dem gerichtlichen Vorverhör des Staats-Senators Burns erzählt und brachte eine gewaltige Sensation in Hinblick auf die angesehenen Personen, die außer den bereits wegen Bestechung verhafteten 17 Beamten und Ex-Beam ten verwickelt sind. Die von Salisbury bei seiner Aussage gegen Burns nebst den Be-stechungs-Summen, die sie erhielten, erwähnten Personen sind : George R. Perry. Ex-Bürgermeister, $13,725; I. Clark Sproat. Geschäftsführer des Grand Rapids Demokrat, S3,333; R. A. Cameron. New York, $500; Staats Senator David E. Burns, $200; McCool, $500; Ellen. $350; De Pagter. $350; Muir, $500; Kinney. $350; Donovan, $500; Phillips. $1000; Johnson. $350 oder $400. Alle nach dem Senator Burns genannten Personen sind Stadträthe. Außerdem sind noch weitere Stadt räthe, Geschäftsführer und Bericht erstatter von Zeitungen, Anwälte und verschiedene Abgeordnte genannt. Executionsaufschub für Knapp. Hamilton, O., 30. Nov. Das Kreisgericht hat Alfred A. Knapp, dem zum Tode verurteilten Gattin-Mörder, einen Executionsaufschub von 30 Tagen gewährt. Die Hinrichtung war auf 11. Dezember angesetzt. Peter wird anerkannt. Washington, 30. Nov. Die amerikanische Regierung hat Schritte ergriffen, um den König Peter Karageorgevitch von Serbien anzuerkennen. Herr Jackson hat bereits seine Beglau bigungsschreiben als Gesandter nach Belgrad erhalten und dürfte dieselben in Bälde am serbischen Hofe prüfentiren. Allgemeine A r h e i t sAufnahme. Denver. Col., 30. Nov. Fast Zweidrittel der 2000 Kohlengräber der Nord-Colorado Felder kehrten heute zur Arbeit zurück. Man erwartet, daß binnen einer oder zwei Wochen alle Ar-
beitskräfte wieder in Thätigkeit sein werden. Damit ist auch der Kohlenmangel in dieser Gegend zu Ende. Weitere Gewaltthaten. T a l l u r i d e, Colo., 30. Nov. Getreu den Instruktionen des Gouverneurs Peabody ..Agitatoren, Tage diebe und Unruhestifter aus dem Lager zu treiben", verhaftete der Sheriff heute 21 Leute, wobei die Soldaten den Civil-Beamten halfen. Ein Friedensrichte? entließ später die Gefangenen. 18 andere wurden zu Geldstrafen von $15 bis 35 verurtheilt. Victor, Colo., 30. Nov. HilfsSheriff Wilson händigte heute dem Miliz-Commandeur Verdeckberg Ha beas-Corpus Gesuche für 5 Kohlen gräber ein. Der Oberst erklärte, die Leute würden den Civil-Behörden vor Donnerstag übergeben. Alle waren in der Bull Pen" über eme Woche l.iternirt. Zeichen der Zeit. New York, 30. Nov. Die Direktoren der Republic Jron & Steel Co. beschlossen heute, die übliche Divi denden'Erklärung über ihre Vorzugs Aktien zu verschieben. In einer Erklärung gibt der Präsi dent der Gesellschaft die ungewisse Lage der Eisen- und Stahl-Jndustrie an. welche eZ den Direktoren zur Pflicht ge gen die Aktionäre mache, mit den Hilfsquellen Hauszuhalten und die Finanzkräfte der Gesellschaft zu stärken. Die Republic Jron und Steel Co. wurde 1899 mit einem Capital von $25.000.000 Vorzug?- und $30,000, 000 gewöhnlicher Aktien gegründet. Der Rüsselkäfer. New Orleans, 30. Nov. John I. Parker, ein reicher BaumwnllePflanzer, erklärte heute auf der Baumwolle - Börse, daß der Rüsselkäfer (boU waml) in Louisiana aufgetre ten sei. Er zeigte 3 Exemplare. Heute trat hier eine vom Gouver neur einberufene Convention zusam men, um darüber zu entscheiden, ob zu einer Gesetzgebung wegen FernhaltenS des Rüsselkäfers eine Spezial'Sefsion der Legislatur nothwendig fei.
Acht. Stunden. Gesetz verfassungsmäßig. Washington, 30. Nov. Das
Bundes'Obergericht bestätigie heute die Verfassungsmäßigkeit des Acht-Stun-den-Gesetzes des Staates Kanscls, welcheö die Arbeitsstunden bei öffentlichen Arbeiten regelt. Richter Harlan erklärte in den Entscheidungsgründen, falls das Gesetz verfehlt sei, so treffe die Legislatur und nicht die Gerichtshöfe die Verantwortung. Ober-Richter Füller und die Richter Bremer und Pekham waren abweichender Meinung. Coroner's Jury überden Big Fonr Unfall. Aloomington Jll., 30. Nov. Coroner Holmes machte am heutigen Spätnachmittag das JuryVerdikt über den Big Four Unfall bei Tremont, der 16 Menschenleben kostete, bekannt. Das Verbiet erklärt, daß Zugführer A. W. Hastings von Indianapolis und Lokomotivführer S. G. Becker, die am Samstag verhaftet wurden, strafrechtlich für den Zusammen' stoß verantwortlich seien. Es wird em-. pfohlen. Beide für die Grandjury ohne Bürgschaft festzuhalten. Ferner wird die Ansicht ausgedrückt. daß Zugführer John Judge aus Indianapolis und Lokomotivführer James Keegan aus Urbana, diegLeiter des Frachtzugs, einen Irrthum begingen, indem sie nicht ihrer Anweisung gemäß bis 2 Uhr 40 in Macinaw hielten. Becker und Hastings beschlossen nach einer Conferenz mit ihren Anwälten die Anstrengung eines Habeas-Corpus-Gesuchs behufs ihrer Freilassung. Keine weiteren Verhaftungen sind heute erfolgt. Bah N.Unfälle. Cincinnati, 30. Novbr. Bei einem Zusammenstoße auf der Norfolk & Western Bahn östlich von Portsmouth zwischen einem Fracht- und einem Arbeiterzug kamen heute ein Lokomotivsührer und ein Heizer um's Leben; ein Bremser wurde gefährlich verletzt. Beide Lokomotiven wurden zertrümmert; Schaden $40,000. Parkersburg, W. Va., 30. Nov. Ein Passagierzug der Balt. & Ohio Südwest Bahn stieß heute 2 Meilen von hier mit einem Frachtzug zusammen. Der Lokomotivsührer wurde ernstlich und William Schriver aus Evansville, Ind., leicht verletzt. , General Reyes. W a s h i n g t o n, 30. Nov. Der colomb. Commissär Reyes setzte heute seine Conferenzen mit Herran fort ; seine Vorstellung beim Staatssekretär soll baldigst erfolgen. Treishon geisteskrank. New York, 30. Nov. Charles Treishon, der am Danksagungstage wegen verwirrter Briefe an den Präsidenken in Haft kam, wurde heute für geisteskrank erklärt und dem Bellevue Hospital überwiesen. DerWahn dauert fort. N e w B o r k, 30. Nov. Die Delegaten der Central Federated Union", welche über 150.000 Arbeiter von den verschiedenen Gewerks-Zweige vertritt, beschlossen, sich zur Erlangung von Eesetzen nicht am politischen Kampfe zu betheiligen. Schadenersaßklage eines Wände r-D e l e g a t e n. New York, 30. Novbr. James Hickey, ein Wander-Delegat der Stein hauer-Gewerkschaft, der hier unter einer Erpressungsanklage eines Contractors Fox am 9. verhaftet worden war, hat gegen diesen wegen ungesetzlicher VerHaftung eine Schadenersatzklage von $10,000 angestrengt. Feiger 'ch e l m o r d. L o u i s v i l l e, Ky.. 30. Novbr. In der Gegend von Pike. View, Hart County, wurden gestern Nacht Squire OSborne und ein Sohn getödtet und 2 andere Personen verletzt, W. Gar bier tödtlich. Der angebliche Mörder, ein junger Farmer C. Gardner, wurde heute nach heftigem Kampfe gefangen und in Munfordsville eingesperrt. Es han delt sich um Familien-Streitigkeiten und der Thäter schoß auf seine Opfer im Schutze der Dunkelheit durch ein Fenster des Hauses. Die Epidemie. B u t t l e r, Pa., 30 Novbr. Ein Todesfall und verstiedene neue Erkrankungen an typhösem Fieber wurden beute gemeldet. Aus Pittsburg und Rochester trafen 17 Pflegerinnen ein.
Tag Wcserkastell in Münden.
Unfern der Stelle b:i HannöverschMünden, wo sich durch den Zusammenfluß der Werra und der Fulda die Weser bildet, erhebt sich seit einigen Monaten ein interessantes Bauwerk. An dem steil von der Göttinger Chaussee zur Werra abfallenden Ufer, hat der Berliner Bildhauer Professor Gustav Eberlein ein Gebäude errichten lassen, das, der Pietät entsprossen, der Kunst dienen soll. Hier hatte nämlich vor mehr als fünfzig Jahren Eberleins Vater, der als Steuerbeamter in Münden angestellt war. sein kleines Wohnhaus, in dem Gustav Eberlein seine Jugendjahre ryurzw :tiy.:i . y y s. r sv. VZZLU. ttt . Gustav Eberleins Weserkastell. verlebt hat. Zur Erinnerung an die letzteren und an seine Eltern hat nun Eberlein, nach Erwerbung des benachharten Grundstücks, dieses Haus unter möglichster Berücksichtigung der alten Einrichtung zu einem Museum umbauen lassen, in welchem die von Jugend an gesammelten Zeichnungen, Malereien, Entwürfe, Modelle und Abgüsse von Bildwerken des Künstlers aufgestellt worden sind. Trotz der groften Räumlichkeiten ist das Gebäude aber jetzt schon so überfüllt, daß die einzelnen Kunstwerke nicht recht zur Geltung kommen, und daß weitere Gegenstände nicht mehr untergebracht werden können. Prof. Eberlein hat deshalb auf demselben Grundstück noch ein zweites Gebäude errichten lassen, das ihm zugleich als Sommerwohnung dient, das in unserer Abbildung veranschaulichte sog. Weserkastell. Wörtlich genommen. Lehrbube: Diese Nacht träumte ich. der Meister gäbe mir eine Ohrfeige, und vorhin bei der Arbeit kriegte ich wirklich eine von ihm." Geselle: Das ist allerdings für das Eintreffen der Träume ein schlagender Beweis!" Immer der Alte. Damit sich der Herr Professor die Füße nicht naß macht, hat ihm seine fürsorgliche Gattin ein Paar Galoschen gekauft. Da sie nun aber die Vergeßlichkeit ihres Gatten kennt, verbindet sie die beiden Galoschen durch eine entsprechend lange Schnur, die an den Stiefeln des Professors befestigt wird. Wenn er die Galoschen jetzt wirklich unterwegs auszieht, denkt die praktische Frau, vergessen kann er sie jetzt wenigstens nicht. Renommage. Leutnant A.: Soll ja gestern wieder ein großes Sektgelage gewesen sein in Ihrem Garten?" Leutnant G.: Fabelhaft Dutzend Sperlinge lagen diesen Morgen am Boden alle von Champagnerpfropfen heruntergeknallt worden!" Die energische Köchin. ?i m rru Junge Frau: Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß mein Mann im Essen sehr anspruchsvoll ist, die geringsten Fehler fallen ihm sofort auf. . ." Köchin: Na! die Faxen wollen wir ihm bald austreiben!" Ein S kaum ei er. Staatsanwalt: iüng sind Sie, Zeugin? Fr'c '''Eulalia (rasch): Achtunddreif ahre!
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BereitetEuchfürdenWintervor!
Gas-brennende ampf-Keizer für offenen Feuerplaß. Wir verkauften Solche an Senator David Turpie, Dr. E. A. Wehrman, Fred. P. Rusch, T. C. Day. H. O. Thudium, Dickson & Talbott, F. A. Gregory. C. Van Camv, und Andere. Office, 24-26 Pembrokc Arcave, F. E. QATES & C0. Sprechen Sie vor zur Vesichtigung der Muster. spezielle preise! Geld in Ihre Tasche, wenn Sie Ihren Herbst-Anzug oder Ueberzieher -beiW. Q. Schneider, 33 West Monument Platz, bestellen. Anzüge oder Ueberzieher rangirend im Preise von 516, 518, $20 und aufwärts. Hosen, $3, $4, 5 und aufwärts. Passen und Arbeit garantirt. Vom Julande. JnderNähevonLacrosse. Wis., fanden Angestellte der Northwestern Bahn unlängst in einem Sumps den Kopf eines Menschen emporragen. Als sie sich an Ort und Stelle begaben, fanden sie einen Mann Namens Carl Noverdene, der bis zum Halse im Sumpfe steckte. Man rettete ihn aus seiner unangenehmen Lage und er schien ernfeti iine starken Erkältung keinerlei Schaden davongetragen zu haben. Der Mann hatte sich offenbar verirrt gehabt. Einen neuen Grund für Wiederherstellung der Kantine macht der Generalinfpektor des Heeres, Gen. Burton, geltend nämlich folgenden: So lange Bier in den Kantinen verkauft wurde, ergab sich ein Geldgewinn, wovon ein Theil dazu verwendet wurde, ein Lesezimmer zu unterhalten, in welchem den Soldaten eine kleine Bibliothek, sowie eine Anzahl täglicher und wöchentlicher Zeitungen urd Monatsschriften zur Verfügung standen. Zur Anschaffung dieses Lesestoffs ist jeßt kein Geld vorhanden. Würde der Bierverkauf wieder gestattet, so könnten diese Leseräume wieder eingeführt werden; wo nicht, dann sollte der Congreß die nöthigen Mittel bewilligen, um gute Bücher, geschichtliche, biographische, populär-wissenschaftliche sowie Reisewerke und Zeitblätter anzuschaffen. Ein guter Lesestoff", so sagt der Generalinspektor, würde jedenfalls dazu beitragen, den Tag zu verkürzen; er würde Zufriedenheit erzeugen und einige der traurigen Zustände beseitigen, welche namentlich auf den Philippinen den Dienst des Soldaten so schwer erträglich gestalten, und in einigen Fällen zu Selbstmorden geführt haben." Aber für das beste Mittel zur Beschaffung des Lesestoffs hält Gen. Burton die Kantine. Einer der bedeutendsten Männer Hawaii's, Robert Wilcox. ist in Honolulu im Alter von nur neunundvierzig Jahren an der Schwindsucht gestorben. Obwohl ein Halbblut, war Wilcox vollständig in der Sache der zeitweise unterdrückten Insulaner aufgegangen; er ist einer ihrer Führer gewesen und hat zweimal für dieselben' sein Leben und seine Freiheit gewagt. Er war der Sohn eines Amerikaners aus einer alter Neu - England - Familie, mütterlicherseits aber ein Abkömmling der alten Beherrscher der Insel Maui. Die Regierung des Königs Kalakaua schickte ihn zur Ausbildung auf die Kriegsakademie in Turin, von der er als Artillerie - Leutnant hervorging, worauf er noch die Spezialschule für Artillerie- und IngenieurOffiziere absolvirte. Nach seiner Heimkehr war er wiederholt Mitglieder der hawaiischen Legislatur unt:- der Monarchie. Währenv der Streitigkeiten zwischen dem König und den weißen Pflanzen unternahm tr einen wegen Mangels an Waffen verfehlten Putsch zu Gunsten des Ersteren und später einen zweiten, lus demselben Grund, erfolglosen zur Wiedereinsetzung der entthronten Königin Liliuokalam. Letzteres Unternehmen brachte seinen Hals in Gefahr. Er wurde zum Tode verurtheilt, aber durch den Einfluß des amerikanischenConsuls zu 35 Iah, ren schweren Kerkers und $10,000 Geldbuße begnadigt. Der PflanzerPräsident Dole fand es in der Folge politisch, ihn auf Probe freizulassen, und nach der Annexion der Jnseln.an die Ver. Staaten wurde er zum Delegaten beim 56. und 57. Congreß der Ver. Staaten gewählt. . Noch kleiner. Er: Kann es etwas Kleineres geben als ihren Fuß?" Sie: O ja, ihre Schuhe."
