Indiana Tribüne, Volume 27, Number 85, Indianapolis, Marion County, 30 November 1903 — Page 4

?l

Jlldicma Tribun 30, November 1908

jndiana Tribüne. HtrauSgearbrn von de, Gutenberg So. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudmm ... Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0R 2K9.

n ered at ihe Post Office of Indianapolis as second dass matter. Bristow's Bericht. Der lang erwartete Bericht der 2 Postmeister Bristom ist endlich, aber leider nur im Auszuge, der Presse zugangen. Das Gesammt-Dolument ist aber trotzdem schon schwulstig genug, da eZ über 15,000 Worte enthält. Der Bericht zeigt zum ersten Male, wie riesig die von Machem, BeaverS u. A. gemochten Schwindeleien waren. Ueber die Anklagen gegen die letzteren erklärt Präsident Roosevelt, daß die Methode der beiden Beamten Be stechung und Erpressung war. Der Bericht führt an, daß die folgenden 14 Postbeamten am schwersten belastet sind: A. W. Machem steht unter 14 Anklagen. George W. BeaverZ unter 8 Anklagen. JameS T. Metcalf 1 Anklage. Daniel V. Miller 1 Anklage. LouiZ Kempner, abgesetzt. ChaZ. Hedges, abgesetzt. James W. Erwin, 1 Anklage. W. Scott Towers, drei Anklagen. Otto F. Weis, abgesetzt. E. E. Upton, 1 Anklage. M. W. LouiS, abgesetzt. ChaZ. B. Terry, abgesetzt. Der Präsident empfiehlt nun ange sichts des Bristow Berichtes, daß Regierungsbeamten gegenüber Verjährung von Verbrechen erst nach Ablauf von 5 Jahren eintreten solle. Besonders wichtig in Bristow's Bericht ist Erwähnung der Thatfache, daß die Assistenten des General'Anwalts der Postosfice Thyner und Barrett Anklagen gegen Personen niederschlugen, die die Post in offenkundigster Waise benutzten. Bristow berechnet den finanziellen Schaden, den das Departement durch die unehrlichen Beamten erlitt, auf mindestens $400,000. Aus antarktischen Regionen zurückgekehrt. Die deutsche antarktische Expedition, die unter Führung des Professors von Trygalski vor zwei Jahren eine EntdeckungSreise nach den antarktischen Re gionen antrat, um den dichten Schleier heben zu helfen, welcher die Geheimnisse de5 Südpols den Blicken der Menschen verborgen hält, ist in Kiel wieder eingetroffen und dort, wie Depeschen berichteten, festlich empfangen worden. In der deutschen Presse aber werden I oerelis irliisqe uminen iqui, iveiq: dem Führer der Expedition vorwerfen, daß er bei seiner Reise allzu ängstlich um das liebe Leben besorgt gewesen zu sein scheint; feruer daß die erzielten Resultate kaum den Erwartungen und noch weniger den großen Vorbereitun gen entsprechen, welche für diese Expedition gemacht worden sind. Professor von Drygalski scheint von der Ansicht ausgegangen zu sein, daß derartige Expedition! keine wagehalsi gen Unternehmungen sein sollten, und daß man interessante Polarforschungen unternehmen kann, ohne sich in Todesgefahr zu begeben. Sterben für die Wissenschaft, mag erhaben uno schön sein; für sie am Leben zu bleiben, ist aber jedenfalls vernünftiger. Er mag ja recht haben, daß Forschungsreisende viel zu oft ihr Leben gefährden, selbst wenn die Aussichten auf ein Gelingen nur die schwächsten sind. Die Entdeckungsreisen zur Er. reichung des Nordpol haben im Verlauf mehrerer Jahrhunderte die schreck lichsten Opfer gefordert und noch immer spottet der eisumstarrte Pol aller Anstrengungen der Menschen. Andrerseits würden wir von den arktischen Regionen, wie auch von dem Innern des dunkeln ContinenteS, Asiens, u. s. w., weit weniger wissen, wenn andere Forschungsreisende mit solcher Vorsicht und Zurückhaltung zu Werke gegangen wären, wie Professor von Drygalski. Er ist nicht in die eiSumstarrten antarktischen Regionen hin eingedrungen, sondern ist vorsichtig in der Nähe der Cismauer herum gegondclt, welche die starren Einöden der antarktischen Welt umgiebt. i : r je . rr i : t i . ix.

Er hat auf seiner Fahrt TiefenMessungen vorgenommen, Küstenstrecken erforscht, meteorologische Beobachtungen angestellt und so reiches Material mitgebracht, daß dessen Sichtung und Classifizirung lange Zeit erfordern wird. Die Resultate sind sehr schätzenswerthe. Aber alles Das hätte er auf einem ganz gewöhnlichen Segelschiff erreichen können. Es wäre nicht nöthig gewesen, dazu mit ungeheuren Kosten eine Expedition auszurüsten. Vielleicht ist die Idee des Professors von Drygalski ganz richtig; es lassen sich werthvolle Polarsorschungen vornehmen, ohne daß sich Menschen in so schwere Gefahr begeben. Wozu aber dann die umfassenden Vorbereitungen zur Erbauung eigenartiger Schiffe?

Wozu die kostspielige Ausrüstung? Aus Kiel wird berichtet, daß die Mitglieder der Expedition seit ihrer Abreise sämmtlich an Gewicht zugenommen haben. Sie haben also anscheinend gut gelebt und brauchten sich nichts abgeben zu lassen. Unwillkürlich denkt man bei dieser gefahrlosen Forschungsreise an die gefahrvollen Reisen anderer Forscher in den arktischen und antarktischen Regionen, die sich wie ein Heldengedichte le sen, an die Reisen Nordenskjöld's, Nansen's, unseres Peary und, in neuester Zeit, an die norwegische antarktische Expedition unter Borchgrevink, und die des englischen SchlffeS Discoiy". das noch den Rückweg auS den südlichen Eismeeren nicht zu finden vermocht hat. Alle jene Forschungsreisenden drangen, nachdem ihren Schiffen von den Mauern ewigen Eises die Weiterfahrt versperrt war, auf Schlitten weiter vor. Die Eisbären, die sie schössen, mußten ihnen und ihren Hunden zur Nahrung dienen. Als in den immer kälter werdenden Breitegradcn keine Eisbären mehr zu finden waren, mußten ihnen die eigenen Hunde als Nahnung dienen. Aber weiter, immer weiter drangen sie vorwärts in diesen eisigen Einöden. Ihre Forschungsreisen sind Triumphe menschlicher Ausdauer und kühnen Wagemuthes im Dienste der Wissenschaft. Die Expedition, welche vun dem englischen Schiff Discovery" aus in Schlitten und theilweise zu Fuße zwei Monate hindurch die antartischen Regionen durchzog, hat so unerhörte Strapazen bestanden, daß ihre jungen. kräftigen Mitglieder nach ihrer Rückkehr stark gealtert erschienen und daß Man chen von ihnen bei den Todesgefahren, die sie durchlebt hatten, das dunkle Haar gebleicht war. Aber sie waren weiter in die antarktischen Regionen vorgedrungen, als jemals Andere vor ihnen und haben durch die Kunde, die sie zurückbrachten, der Wissenschaft im schätzbare Dienste erwiesen. Die kluge Vorsicht des Professors von Drygaki, die allen ernsten Gefahren aus dem Wege zu gehen wußte und sich damit begnüzte, am Rande der antarktischen Eismauer Beobachtungen anzustellen, hat durch die Massen von Material, die sie mitbrachte, voraussich'lich ebenfalls der Wissenschaft wichtige Dienste geleistet. Einen sehr imposanten Eindruck aber macht sie beim Vergleich mit dem energischen Vordringen anderer Polarforscher nicht. (Westl. Post.) Audiaiur etalterapars", dieses Wort wird bei den Schilderungen der Flucht der Prinzessin Schoenburg von der Presse fast gar nicht berücksichtigt. Die Sache selbst wird ja wohl wahr srin und ob der glückliche Liebhaber ein Offizier oder ein Stallknecht ist, ändert allerdings an dem Scandale nicht allzuviel. Ehe man aber den Stab völlig bricht, sollte man wenigstens warten, ob die schweren Beschuldigungen gegen den Gatten auf Thatsachen beruhen. Falls dieser Prinz" seine Gattin körPerlich mißhandelt hat, so erscheint ihr Verhalten in einem ganz anderen Lichte und man kann eS verstehen, wenn sie vor der Erziehung" des germanisch schönen, blonden Fürsten", wie ihn katzbuckelnde Schreiberseelen nennen, sogar Trost bei einem degenirten, knodlauchduftenden Italiener" suchte. Leider ist eS erwiefet, daß ein großer Theil der jüngeren männlichen Mitglleder hochfürstlicher Häuser in Deutsch land aus rohen, wüsten und mangelhaft gebildeten Individuen besteht.' Der traurige byzantinische Geist, der vielfach in den Kreisen, o sie ihre Jugend verbringen, bei den Offiziers- oder Studenten Corps, herrscht, verzeiht diesen Herren selbst gemeine Streiche, die einen Andern an'S Messer liefern. Daß aus solcher Gesinnungslumperei Ehen wie die deS sächsischen Kronprin zen und d:S SchoenburgerS entstehen, ist nur eine natürliche Folge.

, JndiauapoliS Liederkrauz.

Eine interessante Abendunterhaltung. Die gestern Abend vom Liederkranz" veranstaltete erste Abcndunterhaltung in dieser Saison nahm einen brillanten und erfolgreichen Verlauf. Der Besuch ließ nichts zu wünschen übrig und derselbe bewies aus's Neue, daß der Verein zu den populärsten Vereinen der Stadt zählt. Dem anheimelnden Zauber des kerndeutschen Wesens, welcher über allen Veranstal. tungen dieses Vereins ruht, kann sich kein Besucher entziehen. Die activen Mitglieder des Vereins brachten unter Leitung ihres bewährten Dirigenten Herrn Prof. Ernst Knodel die Lieder Ach du klarblauer Himmel" und Rheinwein-Lied" in solch präciser Weise zur Geltung, daß sie auf das Gemüth der Zuhörer Eindruck machen 7.iußten. Die Hauptnummer des in teressanten Programms war No. 4, betitelt: Ein Viertelstündchen im Baudeville." Die Mitwirkenden waren die Herren Cnrt Korn und Jacob Schulmeyer. Der Erstere feierte durch feine phä nomenale Darstellungskunst einen förmlichen Triumph. Für 20 Minuten beherrsche er die Bühne und er erreichte seinen Zweck, das Publikum in angenehmer Weise zu unterhalten. Er hätte denselben jedoch nicht in solch' zufriedenstellender Weise erreicht, wenn ihm nicht in der Person des Herrn Jacob Schulmeyer ein kongenialer College zu Theil geworden wäre. Dessen Leistung war einfach A. No. 1.; sobald er auf der Bühne erschien, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Herr Prof. F. A. Hallermann und seine Tochter Hulda legten mit ihrem Piano-Ductt Sonate" von Düseck Ehre ein. Ueber der gestrigen UnterHaltung des Liederkranz waltete ein guter iStern. Es klappte alles und alles ging am Schnürchen. Nicht wenig zu dem schönen Erfolg der gestrigen Unterhaltung trug auch die City Band" bei, denn dieselbe liefertevortreffliche Concert- und TanzMusik. G l ück w u n s ch des Lieder, kränz" an den So c l,a len Männerchor"' in L o u i S v i l le , K y. ' . i - Der Liederlranz", welcher feit langer Zeit mit dem Socialen Männerchor" in Louisville, Kv., eng befreundet ist, sandte gestern an denselben oU zende Depesche, deren Inhalt sürsich selbst spricht: Herzlichen Glückwunsch und ein donnerndes Hoch entbietet der Jndiana polis Liederkranz dem Socialen Männerchor zum silbernen Jubiläum. Möze das von Ihrem werthen Vereine so treu gevflegte deutsche Volkslied auch fernerhin noch lange Jahre hinaus erschallen. Die Sänger des Indianapolis Liederkranz." Polizeiliches Allerlei. Auch der Besitzer deS Lorraine - Hotel verhaftet. Andere gestrige PolizeiEreignisse. Folgend der Verhaftung des sich Ben Stobt j" nennenden, aber als Doc" HugheS erkannten PokerspielLeiters und seiner Genossen im Lor raine-Hotel, über die gestern berichtet ward, ist gestern auch der Hotelbesitzer Wm. Beck verhaftet worden, und zwar unter der Anklage, ein Spiel-Local gehalten zu haben. Tagsüber wurde nur eine Verhaftung wegen Verletzung 'des Nicholfon-GefetzeS vorgenommen, und war der Pechvogel der Wirth John Riley von der Ost St. Clair Str. E i n Neger, der sich Wm. Lump kin nennt und angeblich in Cincinnati wegen eines schweren Verbrechens verlangt wird, wurde von den Radlern Löwe unb Bernauer und dem Polizisten Dan Carter an Senate Ave. und Washington Str. abgesaßt und wegen Umherlungerns und Tragens einer verborgenen Waffe gebucht, da er ein Schießeisen mit sich führte. Mono Bahn. 97.00 Chicago u. zurück 97.00 in Anbetracht der Vieh-Ausstellung. Fahrkarten werden am 29., 30. Nov. und 1. Dezbr. verkauft ; Retourfahrt auf 7. Dezbr. beschränkt. Die t7te Straße Station ist nur eine kurze Strecke von den Union Vieh-Höfen. Vier Schnellzüge.

Auf dcö Leben's mannigfachen Pfaden Kommen Jäger selbst zu cha-den.

Und es begab sich vor einigen Tagen, daß drei gewaltige Nimrode vor dem Herrn Henry Baase, Charles Rügen' stein und F. Reimer, sich nach den am WhiteRiver belegenen, einst von denJndianern bevorzugten Jagdgründen nahe Landersdale begaben, um dort unter dem jagdbaren Gethier des Waldes und des Flusses eine grausame Verwüstung anzurichten. Die drei Herren hatten sich die Sache, wie Fritz Reuter sagen würde, nüdlich eingetheilt". Augenstern und Reimer besorgten das thiermordende Werk, während College Baase am Ufer das Lager und Bratfeuer zurecht machte. Im Schweiße seines Angesichts schleppte er die Hölzer herbei, und gerade in dem Augenblick, als die Flammen so schön lichterloh emporschlugen, erschien ein aus etwa 40 Farmern bestehendes Vi gilanz-Comite auf der Bildfläche und fragte, was er dort zu suchen hätte. Dein armen Kerl sank das Herz in die Unaussprechlichen.' In der einen Hand die Bratpfanne, in der andern das Tranchirmesser hochhaltend, beschwor er bei dem liebsten, was 'er augenblicklich im Gedächtniß hatte, (und das war seine Frau) daß er überHaupt gar kein Jäger, sondern ein Kochkünstlcr war. Während er noch um seine Freiheit und sein Leben argumentirte, erschienen seine beiden Jagdgenoffen mit sechs erlegten Hasen auf der Bildfläche. Doch mit des Geschickes Mächten, Ist kein ew'ger Bund zu siechten" nnd mit einem aus Farmern bestehendes Comite erst recht nicht. Die glücklichen Jäger, welches auf unerlaubtem Gebiet gejagt hatten, um ringend, war seitens des VigilanzComite das Werk eines Augenblicks. Sie bugsirten dieselben vor einen Friedensrichter und derselbe fand sie schuldig, auf unerlaubtem Gebiet gejagt zu haben. Der Kadi verdonnerte einen Jeden von den drei Jägern zur Zahlung einer Strafe, welche sich für Jeden auf 819.60 belief. Die größte Gemeinheit war aber die, daß das Vigilanz-Comiie, ohne irgend welche Symptome von Gewissensbissen zu zeigen, die so mühsam erbeuteten und so theuer versteuerten Hasen auch noch annectirten. . Ettö' Mardi Gras. Heute Abend Eröffnung der FZr. Heute Abend beginnt der von der hiesigen Loge der Elks in der Tomlin-son-Halle veranstaltete Mardi Gras. Jeden Abend findet eine VaudedilleVorstellung statt. Zur Verloosung wird u. A. ein Automobil, welches einen Werth von $1000 repräsentirt, gelangen. Eine besondere Anziehungskraft auf die Besucher des Mardi Gras" wird jedenfalls Snoozer", das kleinste Pferd der Welt, ausüben. Dasselbe soll angeblich nur 12 Zoll hoch sein, etwas über 30 Pfund wiegen und $5000 werth fein. ES heißt ferner, daß Snoozer" wunderbare Kunststücke ausführen kann. Heute Vormittag veranstalteten die Mitglieder der Elks Loge eine Straßenparade, welche recht imposant war. Die Marschlinie für dieselbe war folgende : Vom Clubhause westlich in der Maryland Straße nach der Pennsylvania, nördlich nach der Washington, östlich zur Delaware, nördlich zur Ohio, westlich zur Pennsylvania, südlich zur Washington, westlich zur Jllenois, nördlich zur Market, Rundmarsch um den Circle zur Meridian, südlich zur Georgia, westlich zur Jllinois, nördlich zur Maryland und östlich zum Clubhause. Kleine Stadtnachrichten. H. C. Brinker hat seine Residenz, No. 4835 Nord. Meridian Str., für 511,000 an Chas. Lilly, Präsident der Lilly Varnish Co.. verkaust. Dieses ist eine der hübschesten Heimstätten auf der Nordseite. DaS Grundstück umfaßt 4 Acker. Der Verkauf wurde durch das GrundeigenthumS-Departe-ment der Jndiana Trust Co. vermit telt. S&- Raucht die Tish I Mingo.

st unnn II U iy y

r2n n

von XüiC3i2nnJlll-Qmi2n.i CIDIIiiIIcd Brauer des besten Vieres. . - Stnltes Union Erzeugniß. Gut abgelagert nttb fermentier. "PURE GOLD" Bier in Flaschen nach allen Theilen der Stadt frei abgeliefert. GEORGE SEIFERT, EngroS-SälMer. , Neues Wut 1644

i

Uinc 1400 Muster zur Auswahl. Spezielle Auswahl diese Woche von Ringen mit Diamanten beseht, 810.00 bis 8800.00 das Stück. Lassen Sie sich dieselben von mir zeigen, denn sehen ist glauben und Sie werden obige Thatsachen kennen lernen.

i

Cäfl L. ROSt, Kauwann.

15 Nord Illinois Str.

sortraite und Photographien... Familiengruppen und Kindervilder. Vergrößerungen und Rahmen unsere Spezialitat. Beste Arbeit. Zu ebener Erde. Keine Treppen zu steigen. Mäfzigste Preise.

. Weihnachtsfeier der EonntagsSchule des Socialen Turnvereins DaS betreffende Comite des Socialen Turnvereins hat gestern das Programm für die am 27. December stattfindende WeihnachtS Feier seiner freisinnig: Sonntagöfchule aufgestellt. Die Hauptnummer desselben wird ein Weihnachtsmärchen, welches frei nach Ottilie Wildermuth bearbeitet worden ist, bilden. ES führt den Titel Erfüllte Wün. sche" und die Mitwirkenden in dem Stücke sind: Fee Jelanthe Frieda Schissel Der Fürst ..Armin Nix Leibarzt Otto Lieber Bauer Kunz Erwin Vonnegut Die Fürstin' Irma Schulmyer Prinzessin Anna Jacobi Gouvernante Louise Schulmyer Bäuerin Frieda Bauer Gretchen Elsa Ulrich Liese Gretchen Metzger Kammerfrau jftcrma Müller Diener Louis Koste? Die Regie liegt in den bewährten Händen des Herrn Philip Michelson. Der von Frl. Atkinson geleitete Kin dergarten, sowie der unter der Direc tion deS Frl. Schulmyer stehende Kinderchor der Sonntagsschule werden zur Verschönerung der Feier ebenfalls beitragen. Eine Klage gessen Wund ärzte. R i ch m o n d. Die auf $10,000 lautende Schavenersatzttage des JameS K. Davis gegen Samuel Ruby, Green ville Rienert und Edward Rienert ist vom Randolph Kreisgericht an das hie sige Gericht transferirt worden. Die Verklagten sind angesehene Wundärzte in Union City. Der Kläger behaup tet, daß sie bei der Behandlung seines gebrochenen Beines Irrthümer be gingen. Die Geschworenen getadelt. T i p t o n. Der Wahrspruch der Geschworenen in dem Falle des Jesse McClure, welcher bekanntlich seine bei den kleinen Kinder ermordete, hat allge mein überrascht und Unwillen hervorgerufen. Wie eS kam, daß der Mör. der dem Galgen entrinnen konnte, ist Vielen unverständlich. Noch unbegreif licher aber ist es, daß drei von den Geschworenen von Ansang an für nicht, schuldig waren.

MM IiÄUNDBI

P b r 0 5 Das Clavvool Hotel ist mir gerade gegenüber. 4AAAAAAAAAAA . A A A A. A. TTTTTTTf TTTI?? ? 142 Süd Illinois Str. Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! (Alt) Main 363. Wir sprechen in irgend einem Stadttheil für Wäsche vor. 224 W. Maryland. Beide Phoue? SOS. Frenzel No. 1 W. Washington tz (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa?. Schiffsscheine nÄT An- und verkauf ausländischen Geldes. .Die.. Indiana Trust Company Eavttal 81,000,000.00 Überfällt- 200,000.00 Das Spar Department Wenn mehr Leute wüßten wie die ersten zwei oder drei Einträge in einem SparBuch den Eigenthümer anregen mehr zu machen, bis die Gewohnheit regulärer Ersparnisse ein Vergnügen und ebenso eine Klugheit sind, weniger Leute würden ohne Dach fein, wenn der unerwartete Regentag" eintritt. Oessnet ein Conto heute. Office: Jndiana Trust Gebäude, Ecke Washington Str. und Virginia Ave. ' Demokratisches VerbrüderungSFeft geplant. Die StaatS'Beamten und District Präsidenten der JeffersonLiga haben beschlossen, am 6. Januar in der Tom linson-Halle eine große politische Mas sen'Versammlung abzuhalten, die den Endzweck haben.soll. alle Demokraten unter eiuem Banner zu vereinigen." Wm. JenningS Bryan hat zugesagt, die Rede deS Abends zu halten.

iros.,

o