Indiana Tribüne, Volume 27, Number 84, Indianapolis, Marion County, 28 November 1903 — Page 5
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Die zUahrheit. Silhouette von Ed. Klam. Ein an Empfängen, Besuchen, Be-grüßungs-und Glückwunschdeputationen schier überreicher Tag ging für Hofrath Wander, den weit über den Kreis der Gelehrtenwelt hinaus berühmten vielgefeierten Professor, zur Neige. Erst jetzt, zu später Nachtstunde, fand er Muße, die reiche Fülle von Ehrengeschenken, die ihm zur Feier seiner fünfzigjährigen !ehrthätigkeit aus Fern und Nah gespendet worden waren, näher zu betrachten; Orden und andereEhrenzeichen, Diplome und Ehrenbürgerbriefe, kostbare Vasen und werthvolle blumenbedeckte Tische und Stühle, abgesehen von den zahlreichen Glückwunschschreiben der vielen Freunde und ehemaligen Schüler, die in mannigfaltigen Variationen den bedeutenden Lehrer, den irrthumfreien Forscher, den unerschrockenen Bekenner der Wahrheit rühmten, dessen ganzes Leben ein immerwährendes, nie rastendes Suchen nach Erklärung der schwierigsten Weltprobleme sei. Ermüdet von dem ehrenden, aber aber immerhin eintönenden Inhalt dieser Briefe griff der Hofrath endlich nach dem Rest des Posteinlaufes, der in Werkenfachwissenschaftlichen InHaltes, Dinertationen und Berichten der verschiedenen Akademien bestand, die er mechanisch in bestimmte Fächer einreihte, um sie bei ruhigerer Stirn mung näher einzusehen. Ein kleines, gelbes Heft fesselte schließlich seine Aufmerksamkeit, eine physikalische AöHandlung aus der Feder eines jungen Privatdozenten, der sich erst kürzlich an der Universität, an der auch Hofrath Wander als Lehrer wirkte, habilitirt hatte. Ein Lächeln umspielte die Lippen des Jubilars, während er vor sich hin sprach: Auch einer von den modernen Himmelstürmern, ein Umwerther der Werthe! Mit der Kunst haben sie begönnen, jetzt dringen sie auch in das Heiligthum der Wissenschaft, alle Erfahrung, alle Ereignisse jahrhundertewährenden Denkens und Forschens gelten den jungen Herren für nichts! Schon wollte er auch dieses Heft ablegen, als ihm eine Zeile des Titelblattes in die Augen fiel; mit kleinen Lettern stand da gedruckt: Versuch eines cxperimentellen Beweises der Theorie." Wieder lächelte der Hofrath, doch seine Wißbegierde war geweckt, er wollte die neue Utopie, den jüngsten Irrthum der jungen Schule, kennen lernen, um das Vergnügen noch in dieser Stunde zu genießen, deren Hohlheit, dessen handgreiflichen Widerfpruch sofort zu erfassen. Erst blätterte er flüchtig in dem kleinen Heft, dann begann er, in seinem Lehnstuhl sitzend, darin, zu lesen Sein Lächeln wurde über die Einleituna zum Lachen, enthielt sie doch scharf und kurz vehemente Angriffe auf die von ihm verfochtenen Lehrsätze, deren Auffiellung und siegreiche Behauptung ihm am heutigen Tage so reiche und ehrende Anerkennung von allen Seiten eingebracht hattet Auch das Bekenntniß des jungen Autors, daß eine nur rein technische Schwierigkeit noch an dem im Laboratorium der Universität aufgestellten Versuchsapparate zu überw'.nden sei. um den Beweis für die Richtigkeit, der von dem Privatdozenten aufgestellten Sätze experimentell zu geben, vermochte die Heiterkeit des alten .errn nicht zu zügeln. Diese technischen Schwierigkeiten kannte man ja, die stellten sich bei den jungen Forschern immer zur rechten Zeit ein, um behaupten zu können, nicht ihr mangelndes Wissen, sondern die arme Technik trage die Schuld an dem Ver-. langen des cxperimentellen Beweises. Als der Jubilar zur eigentlichen Beschreibnug des in Frage stehenden Apparates kam, wurden seine Züge immer ernster; zwei-, dreimal überlas er die betreffenden Stellen, immer wieder betrachtete' die beigegebene Skizze der zu dem Versuch nötihgen Apparate Seinem durch langjährige Arbeit geübten Auge war es nicht schwer, zu erkennen, daß die technischen Schwierigkeiten in dem vorliegeudenFalle eigentlich nur auf einem Uebersehen des Mechanikers, dem der Bau des Apparates übertragen worden war, beruhte, ein Versehen, das sich durch einen einfachen Handgriff beheben ließ. War das Versehen aber behoben, dann mußte allem Anschein nach das Experiment gelingen, und damit war ja der so oft mißglückte Beweis der neuen Theorie erbracht; unmuthig warf der Hofrath das Heft zur Erde. Dann erhob er sich hastig aus dem Lehnstuhl und durchmaß in immer schnelleren Schritten das Zimmer nach allen Richtungen. .Es kann nicht sein, es darf nicht sein!" rief er in höchster Erregung. So überzeugend auch ' die Beschreib bung scheint, so kann doch kein Appa rat existiren, der ein Resultat, wie das besprochene, liefert. Ah, das Thema ist zu gut gearbeitet, um wahr zu sein!" Nach einer Weile hob der Gelehrte das Heft wieder vom Boden auf und begann es wieder zu studiren. Schwere Schweißtropfen perlten von seiner Stirn nieder, und von neuem durchmaß er das Gemach nach allen Seiten, wieder hielt er inne, um endlich mit fester Stimme zu rufen: Den Apparat muß ich sehen, noch heute sehen, sonst habe ich die ganze Nacht keine Ruhe. Es ist Verrücktheit, an die Stichhaltigkeit der neuen Theo-
r:e zu glauben; ich schäme mich meiner Unruhe, aber ich muß den Grund der Nichtigkeit des Experiments noch heute ergründen. Die Irrlehre soll sich auch nicht eine Nacht rühmen, mir bange gemacht zu haben!" Trotzdem er ein hoherSiebziger war, griff der Jubilar mit fast jugendlichem Eifer nach Ueberrock, Stock und Hut. verließ ebenso rasch die Wohnuna und das Haus und schlug eilends den Weg nach der Universität ein. Gerade schlug es von den Thürmen Mitternacht, die Sterne blitzten vom dunklen Himmel auf die stillen Straßen nieder. Der Hofrath läckelte wieder, als er den Blick zu den Gestirnen erhob. Wartet, auch Euch wird man bald neue Gesetze vorschreiben!" rief er ihnen zu, dann sank er in neues Sinnen, in ein tiefes Brüten, aus dem er erst unmittelbar vor den Thoren der Universität erwachte. Er öffnete rasch eine kleine Seitenpforte und eilte mit sicheren Schritten nach dem Laboratorium des jungen Privatdozenten, dessen Schrift ihn in solche Aufregung versetzt hatte. Er fand die Thüre unverschlossen. , Eine Hebeldrehung machte die elekirischen Lampen erglühen und der Hofrath blickte den ominösen Apparat. Er betrachtete ihn von allen Seiten. Gewiß, die technischen Schwierigkeiten waren ohne viel Vorbereitung zu überwinden. Der greise Gelehrte warf den Ueberrock ab. entzündete eine Gasflamme und begann mit Löthkolben. Feile und Zange zu arbeiten, bis das Hinderniß überwunden, er selbst aber in Schweiß gerathen war. Jetzt ncußte ein einfacher Hebeldruck genügen, um den Apparat in Bewegung zu setzen, wenn die neue Theorie auf Wahrheit beruhte. Wieder und wieder griff er nach dem verhängnißvollen Hebel, wieder und wieder ließ er die Hand sinken. Ich werde kindisch." rief er endlich, ich bin meiner Sache so sicher und doch zögere ich, als könnte das thörichte Faseln Wahrheit sein. Vorwärts, der Sache an den Kragen!" Rasch war der Hebel niedergedrückt. Erst blieb der Apparat ruhig, dann begann es in seinem Räderwerk zu surren und zu sausen, erst leise und langsam, dann immer lauter und schneller, bis er sich in Bewegung setzte und so das von dem Privatdozenten auf theoretischem Wege erhaltene Resultat nun auch im Experiment als richtig und über allen Zweifel erhaben erwies. Der Hofrath war einige Schritte zurückgetreten und blickte stieren Auges auf die rotirenden Räder er griff nach seiner brennenden Stirn, unter der sein Gehirn hämmerte; dann trat er wieder näher, um nach einer Handhabe zu spähen, die die Beweauna des Apparates aus Gründen, die sich in das Gebäude der von ihm vertretenen alten Anschauung fügen ließen, erklärte. Endlich glaubte er etwas Derartiges gefunden zu haben. bald erkannte er aber seinen Irrthum; dort, an jenem Rade konnte es sich vielleicht machen, doch auch diese Hoffnung erv?i:s sich als trügerisch. Alles vergeblich, die neue Schule hatte Recht, die alte Anschauung war geschlagen! Dem Greise begannen die Füße zu zittern, hastig ergriff er einen Stuhl, in den er schwer, niedersank. Dann vergrub er das Gesicht in die zuckenden Hände und versank in dumpfes Brüten . Allmählich lichteten sich seine Gedanken, er begann die beiden streitigen Theorien gegeneinander abzuwägen, untersuchte das Für und Wider nach allen Richtungen, je mehr er aber den Kopf zermarterte, je klarer er dachte, um so - siegreicher erschien die neue Lehre. Er, begann zu staunen, daß ihm die Fehler seiner bisherigen Anschauung nicht längst zum Bewußtsein gekommen waren, so handgreiflich traten sie jetzt vor sein geistiges Auge. Er mochte sich sträuben, wie er wollte, immer überzeugender erschien ihm die Wahrheit der neuen Theorie, immer
nichtiger die semige. Die Feder des Uhrwerkes war abgelaufen, der Apparat stand stille, der Hofrath erhob sich, um ihn von neuem in Bewegung zu setzen; das Ergebniß blieb das gleich:, alles funktionirte tadellos. Da ergriff den Alten eine blinde Wuth, er griff nach einem in der Nähe liegenden Hammer und schwang ihn über dem Räderwerk , im nächsten Augenblick aber ließ er den erhobenen Arm sinken. Schamröthe stieg in seinen bleichen Zügen auf. , Er stellte den Apparat ab und verließ, seines Rockes und Hutes vergessend, das Laboratorium und die Universität und eilte nach seiner Wohnung zurück. Rasch trat er in sein Arbeitszimmer, vor dem Schreibtisch brach er im Lehnstuhl zusammen, er war ohnmächtig geworden . Als er wieder zu sich kam, warf er die Glückwunschschreiben langsam, Stück für Stück, in die glimmenden Kohlen des Kamins, dann setzte er sich an den Schreibtisch und verfaßte eine Eingabe an das Ministerium, in dem er den jungen Privatdozenten zu seinem Nachfolger im Lehramt empfahl. Nach beendeter Arbeit öffnete er ein Geheimfach des Schreibtisches, entnahm demselben eine geladene Pistole und schoß sich mit ruhiger rb in's Herz. Er hatte sein ganzes Leben nach , er Wahrheit gesucht, nun er sie gefunden, vermochte er sie nicht zu ertragen.
Das 5cbcn am dänischen Dofe Ueber das tägliche Leben auf Fredensborg lesen wir: Von allen hycn Bewohnern des Schlosses ist der 8ojahrige König Christian Derjenige, oen man Morgens am frühesten demerit. Zwischen Y und 8 Uhr ichon sieht man den König über den Schloßplatz schreiten. um seine Enkel zu wecken und dann gewöhnlich in Begleitung ein: der größeren Söhne des Prinzen Wal-' dcmar den regelmäßigen Spaziergang in die Umgebung Fredensborgs anzutreten. Alle übrigen Schloßvewohner lassen sich vorerst nicht sehen. Die Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten gemeinsamen Frühstück (um 1 Uhr) benutzen die Gäste in der Regel zur Bescrgung ihrer ausgedehnten Correspondenz, die sich dann schleunigst über das ganze Europa vertheilt, und zwar in der Gestalt von Briefen. Depefchen, sowie durch Kuriere, die ständig auf der Reise sind. Die von Fredensborg ausgehende Correspondenz ist sehr anschnlichen Umfangs, denn die engere dänische Königsfamilie zählt jetzt nicht weniger als 73 Köpfe. Zum ausschließlichen Gebrauch für die, fürstlichen Personen befindet sich beim Schlosse ein specielles Telegraphenamt. Nach dem zweiten Frühstuck beginnt das Freiluftleben der Gäste. Wenn nicht das bekannte große Char ü, banc, das 17 Personen aufnimmt und vom alten König als ZZutscher gefahren wird, vor der Thür hält, so werden die Pferde und Fahrräder hervorgeholt, und man macht Ausflüge in die nächste Umgebung. Es ist verblüffend, zu sehen, mit welcher Leichtigkeit König Christian das Viergespann leitet. Gegen 5 Uhr kehren die Schloßbewohne: zurück und pflegen in ihren besonderen Zimmern der Ruhe, um dann präcise 7 Uhr im großen Kuppelsaal zur Tasel zu erscheinen, während welcher stets Gala und Ordensband getragen wird, auch wenn keine Fremden zugezogen sind. Vor Beginn der Mahlzeit hält der' König eine kurze Cour, und nach dem Essen trinli man den Kaffee int Gartensaal; einige der Herren jedoch, und darunter besonders derHerzog von Cumberland, ziehen sich in denBillardsalon zurück, wenn nicht um zu spielen, so doch um zu rauchen. Um 10 Uhr wird der Thee servirt, und zwar an zahlreichen kleinen Tischchen, an welchen nachher Karten gespielt wird. Das Spiel besteht gewöhnlich in dem englischen Loup der niedrigste Einsatz beträgt 25 Oere; das verwendete Geld ist ganz neu und soeben erst aus der königlichen Münze geholt. Nachdem man eine Stunde lang sein Glück versucht" hat, wird um 11 Uhr Frucht und Wein geboten, und kurz darauf zieht man sich in die Gemächer zurück. Merkwürdig ist es, zu sehen, wie wenig Gewicht die Damen der Königsfamilie auf äußere Pracht legen; die Toiletten der Hofdamen sind in der Regel weit kostbarer. Von den Kindern König Christians ist wohl dieHerzogin Thyra diejenige, die am meisten gealtert ist; auch der Herzog ist neuerdings, grau geworden. Hascnmuth und Tauvcnliede.
Eine amüsante Hasengeschichte, die deutlich beweist, daß Lampe gar nicht so furchtsam ist, wie man sagt, erzählt Dr. Victor Hornung im Zoologischen Garten". Ein jung eingefangenes Häschen wurde danach in einem geräumigen Käfig zu Hühnern und Tauben gesetzt. Lampe lebte sich rasch ein, verzehrte sein Futter inmitten der Hühnerschaar und war bei allen Käfiggenossen wohlgelitten. Besonderen Eindruck" hat er jedoch auf einen bejahrten" Haustäuber gemacht, der schon vierzehn Jahre zählte. Hornung erzählt: Täglich bestürmte dieser den kleine Lampe unter lautem Gurren mit fächerartig ausgebreitetem Schwanz mit seinen Huldigungen, die aber wirkungslos an dem Hasenherz abprallten. Der Hase ließ sich nämlich Nicht im mindesten beirren; gleichmllthig verzehrte er seine Nahrung, hüpfte munter umher und hielt gemächlich sein Mittagsschläfchen ab. bis die Ovationen schließlich dem Auserwählten zu lästig wurden. Näherte sich der Verwegene nun dem Häschen, so legte dieses zunächst die Löffel an den Kopf, setzte sich stolz auf die Hinterläufe, richtete sich hoch aus, verleugnete kühn Furchtsamkeit und Feigheit und trommelte lustig und energisch mit den Vorderläufen auf den Eindringling los, überrannte ihn sogar regeirecht und hatte so wenigstens kurze Zeit Ruhe. Der Täuber ließ sich jedoch trotz der schlagenden Beweise" von der Unnahbarkeit" des Häschens nicht abschrecken und verfolgte das Thierchen mit seiner Liebe" so hartnäckig, daß Hörnung ihn schließlich entfernen mußte. Es ist dies übrigens nicht der erste Täuber, von dem eine solche Liebesirrung" berichtet wird. In seinen Spielen der Thiere" erzählt Groß von einem ebenfalls fünfzehnjährigen Täuber, der sein Herz an eine Bierflasche verlor. Auch dieser Patriarch des Taubenschlags brachte sei ner Auserwählten", die auf dem Schutthaufen im Hofe, lag, die verrücktest'n Ovationen dar. Als der Glasscherben schließen entfernt war grämte sich der verliebte Täuber zu Tode. Es scheint anch auf die Taubenherren das Wort zu passen: Alter schütz: vor Thorheit nicht.
(5m Shakcspear-Tcnlmal im Lande Hamlets. Im vorigen Jahre, also drei JahrHunderte nach dem Erscheinen des ersien, unvollständigen Druckes von Shakespeares Hamlet, Prinz von Dänemark", faßte ein Kreis angesehener dänischer Männer d&t, Gedanken,' dem großen britischen Dichter eine. Statue bei der nordseeländischen Stadt Helsingör zu errichten. Zur Wahl dieser Stätte führte schon allein der Umstand, daß Sbakespear die Begegnung des Prinzen Hamlet mit seines Vaters
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Ein S h a k e s p e a r e-D e n k m a l imLandeHamlets. Geist auf der Terrasse vor demSchlosse bei.Helsingör, d. h. auf der Flaggenbatterie bei Schloß Kronborg, stattfinden läßt. Schon seit langem hat , Helsingör und seine Umgebung Hamlet - Erinnerungen auszuweisen, so im Seebad Marienlyst den roh behauenen Stein, der als Hamlets Grab bezeichnet wird, die Ophelia - Quelle und seit vorigem Jahre im Park von Marienlyst eine Statue des Dänenprinzen von N. Petersen. Was das Grab und die Quelle anbelangt, so vermögen diese freilich nur das Gemüth des fremden Wänderers poetisch anzuregen. Wenn die großen Hamlet-Darsteller nach Dänemark kamen, unterließen sie nie, andachtsvoll einige Minuten an diesen Stätten zu weilen. Eigentliche historische Bedeutung haben diese Erinnerungen durchaus nicht, denn wer war
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Die Ophelia - Quelle bei Helsingör, dieser Hamlet? Eine völlig sagenhafte Gestalt vorgeschichtlicher Zeit. ' Auch noch in anderer Richtung als nur durch Hamlet meinen mehrere Shakespeare - Forscher den großen Dichter mit Helsingör in Verbindung setzen zu können, indem sie es für wahrscheinlich halten, daß er diese Stadt als Schauspieler Anfangs des siebzehnten Jahrhunderts besucht hat. In der Nähe von der Ophelia-Quel-le. wo der Waldbach fließt und die schlanken Buchen ihre Schatten werfen, beabsichtigt man nun das ShakespeareDenkmal zu errichten, das der dänische Bildhauer L. Hasselriis modellirt hat. Es zeigt uns den Dichter mit der Schreibfeder in der Hand im Begriff, Gedanken aufzuzeichnen, größer und tiefer, als andere sie gedacht haben. Sichtlich hat sich seiner eine gewaltige Inspiration bemächtigt; es ist. als ob er über das schwerste aller Probleme.
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Hamlets Grab im Seebad Marienlyst bei Helsingör. .sein oder nicht sein", grübelte. Am Fuß der Statue sind die Wappen Englands und Dänemarks angebracht, und zwischen diesen umkränzt Buchenlaub den Namen Shakespeares. ' 'Es ist beabsichtigt, die Statue in Bronzeguß auszuführen, sobald die nothwendige Summe durch eine allgemeine Subskription aufgebracht worden ist. Die ersten Männer Dänemarks auf allen Gebieten der Kunst haben den Aufruf zu Beiträgen unterzeichnet, und sowohl die Königin Alexandra als auch der Großfürst Konstantin Konstantinowitsch stehen an der Spitze derer, die zum Denkmalsfonds beigetragen haben. Das Monument wird im
Jahre 1904 enthüllt werden können.
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