Indiana Tribüne, Volume 27, Number 82, Indianapolis, Marion County, 26 November 1903 — Page 4

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Jttdiana Tribüne, 2Z. November 1903.

Zndiana Tribüne. HerauZzkAebkU von der utdrg Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium ... Präsident. Geschäftslocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. i n ered at the Pst Office of Indianapolis as second dass, matter. Feiertagsgeplauder. Im Groß n und Ganzen haben die Jndianavoliser aflt Ursache, ihr Danksagungsmahl mit größtem Äehagen einzunehmen. Parteistreit und Hader . von der letzten Wahl sind vergessen. die Geschäfte gehen durchschnittlich gut und neben beglückender Arbeit sind spe ciell für den Deutschen Gelegenheiten zum erhöhten Lebensgenüsse geschaffen worden wie selten zuvor. Während in anderen großen Städten Streik, KrankheitZepidemien und Ver brechen den Bewohnern das Leben ver gällen. herrscht industrieller Friede und ein verhältnißmäßig guter Gesundheit' zustand in unserer Stadt. Chicago liegt in den Wehen eines Straßenbahnstreiks: St. Louis hat gerade wieder die sensationelle Entdeckung gemacht, daß Beamte die städtischen Wohlthätigkeitsan stalten bestohlen haben. Im Osten sind Typhusepidemien zu bekämpfen, Fa briken geschlossen und Massenentlassun gen von Arbeitern an der Tagesord nung. Indianapolis blieb glücklicher Weise von diesen Unannehmlichkeiten ver schont, und das ist an sich schon Grund genug, den saftigen Danksagungsbraten fröhlich zu genießen. Darum legt auch die Tribüne" heute das zumeist uner quickliche Thema der Politik bei Seite, besonder da wir noch nach dem heutigen Seiertage zwei glückliche Tage mit Sicherheit zu erwarten haben. Die zwei glücklichen Tage werden uns sogar condensirt verabreicht werden; denn wir können sie in einigen Stunden am Montaz Abend im English Opera House durchleben. Man kann den Herren des Reper. toire-Comite vom TheaterVerein Glück zu der Wahl des Stückes wünschen. Es ist an und für sich ein Meisterwerk der Lustspiel-Tichtug, wird aber doppelt genußreich sein, wenn duich eine so vorzügliche Truppe wie die St. Louiser aufgeführt. Das Vergnügung - Repertoire für das Jndianapoliser Teutschthum hat nun wahrlich keine Lücken mehr auszuweisen. Genußreiche Liederabende der Gesangvereine, Bälle, große Syl vester.Aussührung im Deutschen Haus und der glänzendes Maskenball des Männerchor, Skat Turniere für die Wenzelritter, Vortragsabende und tut nerische Vorführungen und mitten in diesen Strauß hineingepaßt vortreffliche deutsche Bühnenaussührungen. Der besuchende Teutsche wird, wenn er die Stadt verläßt, da5 Gefühl mit sich nehmen, daß die Teutschen keiner anderen Stadt esj so wohl verstanden haben, ihr Leben in Arbeit und Vergnügen einzutheilen wie die Jndiana poliser. Daß aber auch über dem Vergnügen, das Werk der Nächstenliebe nicht vergessen wird, dafür sorgen gewissenhast die holden Frauen. Elstern Abend war eS der jährliche Wohlthätigkeits. Ball im Teutschen Hause, der einen schönen klingenden Ertrag brachte; bald veranstalten auch die Damen vom Phoede-Verein ihrm Markt für das Diakonissenheim. - So bethätigt sich denn der Einfluß sinniger Vergnügung auf die schönsten Regungen des MenschenherzenS, die mLzesammt unter dem Ausdruck das deutsche Gemüth als der beste Theil unserer Nation bekannt sind. Die Ncgierungspresse freut sich wie ein Mops, daß Roosevelt's Panama Politik den Beifall der russischen ZarenRegierung findet. o quae mutatio rerum. Heute ist Tanksagungstag im ganzen Lande. Montag Abend aber giebt's Zwei glückliche Tage" im English Opera House. General Leonard Wood uiuk na türlich, um seine Befähigung zum Geneealmajor zu beweisen, einen Record machen er hat nun vorgestern durch seine Truppen 300 arme Moros adschlachten lassen sein letzter Necord. Hoffentlich verleiht man ihm den Rang sonst fühlt sich der Tapfere vielleicht ge nöthigt, noch mehr unserer braunen Brüderchen zu massakriren.

Der neueste Ausweis über Ein fuhr und' Aussuhr der Vereinigten Staaten stellt unserem Geschästsleben ein recht günstiges Zeugniß aus. Für die mit dem 31. Oktober beendeten 10 Monate hat die Ausfuhr die Einfuhr um $3G8,964,052 überstiegen, eine Zunahme in der Handelsbilanz zu un seren Gunsten um $11, 044,854. Der Ausfuhrhandel hat während der 10 Monate die außerordentliche Zunahme um $62,202,021 erfahren. In diesen Zahlen liegt eine willkommene Ant-

wort auf die Krachbefürchtungen, zu denen einige Symsttome, wie Arbeiter entlassungen hier und da, vereinzelte Bankbrüche, Betriebseinschränknngen von Eisenbohnen und so weiter Veran lassung gegeben haben mögen. Die Standard Oil Company" hat vorgestern eine weitere Dividende von zwölf Prozent oder zwölf Millio nen auf ihre Kapitalisation von 100 Millionen Dollars erklärt. Von die sen zwölf Millionen zieht John D. Rockefeller 4.800,000 Dollars, fein Bruder William 2.400,000 Dollars. Die vorgestern erklärte Dividende ist aber keineswegs eine Jahresdivioende; die beläuft sich auf 44 Millionen Dollars. Das ist allerdings vier Millionen weniger als in den Jahren 1900 und 1901, und eine Million weniger als in 1902. In den ersten fünf Jahren des letzten Jahrzehnts beliefen sich die Dividenden des Oeltrusts auf jährlich zwölf Prozent, zwölf Millionen. Sie haben sich in den ersten Jahren dieses Jahrzehnts fast auf das Vierfache gesteigert, denn der Petro-leum-Magnat kann seine Preisschraube über die ganze Erde anziehen, wenn es ihm gut dünkt. Ihm sind alle die, denen GaS oder Elektrizität nicht Lichtquelle sein kann, tributpflichtig. John D. Rockefeller zieht ein Jahreseinkommen aus dem Petrcleum-Mcnopol von 17,000,000 Dollars. Damit sind aber die Profite nicht abgethan. Der Standard Oil Trust" wurde mit 100 Millionen Dollars tapitalisirt. Durch die hohen Dividenden, welche das Monopol alljährlich ausschütten konnte, wurden die Aktien sehr begehrt, sie stiegen, und die Hundertdollar-Aktie stand vorgestern auf 655, so daß sich Rockefeller's erstes Anllagekapital mehr als versechsfacht hat. Bei den ungeheuren Summen, welche der Oelkönig alljährlich einnahm, mußte nach anderen Anlcgegebieten für btf einlau sende Geld gesucht werden. So ist Rockefeller in das Eisenbahn-Geschäst gegangen. zi besitzt die controulrenden Antheile der Chicago - Milwaukee & St. Paul-Eisenbahn"; er controllirt GaZaktien im Werthe von nahezu 100 Millionen Dollars ; er hat Fa. bris anlagen; er ist am Kupfertrust betheiligt. Der Marktwerth der Rockefeller'Unternehmungen belauft sich über 1000 Millionen und steht rund 485 Millionen höher, als die Capitalisation der Unternehmungen. Und das Alles im Laufe eines noch nicht abgeschlossenen Menschenlebens zusammen gebracht! Welche Macht hat ein Mann mit solchem Vermögen und solchem Einkommen! Dazu ist gar nicht abzusehen, wo die weitere Anhäufung von Millionen in einer Hand endigen wird. Ratio nal-Oekonomen, wie Socialpolitikern wird dieser Zug unserer industriellen Entwickelung zu denken geben. (Söalt. D. Corr.) Falls die Beschuldigungen gegen General Wood, die jeht vor dem Ss natZ-Ausschuß sür Militär-Angelegen-heiten erhoben werden, begründet sind, so befindet sich dessen Protektor, der Präsident, in einer sehr peinlichen Lage. Der Vorwurf, Wood habe als Gouverneur von Cuba Beftechungs Geschenke zur Duldung einer Spiel dank angenommen, ist um so schwerer, als dem General hiedurch völliger Mangel auch an patriotischer Gesinnung zur Last gelegt wird. Denn es ist einleuchtend, daß ein solches Ueber-gangv-Stadium, wie die damalige Verwaltung Cuba's, an den Träzer der Regierungsgewalt verdoppelte An forderungen in Rücksicht aus persönliche Ehrenfestigkeit stellt. Ein Mann, der in dieser Richtung versagt, begeht Treubruch an dem ihm übergebenen Lande, aber noch viel schmachvoller ist der Ver trauenSdruch, mit dem er dem eigenen Vaterlande, das ihn in die Ferne gesandt, die ihm erwiesene Ehre entlohnt. Es ist allerdings noch nichts BestimmteS bewiesen, aber trotzdem läßt AlleS erkennen, daß Mißftände auch in dieser Richtung unter Wood'S Regime geherrscht haben. Und eS wäre seltsam, wenn man von all' dem Gerede in Washington gar nichts gewußt hätte.

Emil Dapprich .

Spät gestern Nachmittag hielt der Vorort deS Nord-Amerikan. Turner Bundes anläßlich des Ablebens von Emil Dapprich eineExtra-Sitzung ab,in welcher beschlossen wurde ein Blumen stück Namens des Vororts abzuschicken und Turnlehrer Heinrich Suder von Chicago thelegraphisch zu ersuchen, den Bundes-Vorort bei dem Leichenbe gängniß zu vertreten. Ferner wurde an Albert Walber, Secretär des Nationalen Deutsch Amerikanischen Lehrer-SeminarS sei gendeS Telegramm abgeschickt: Der Vorort des Turnerbundes spricht dem Vorstande deS Lehrersemi nars sein herzlichstes Beileid auS, zu dem schweren Verluste, welcher diese Anstalt durch daS 'Hinscheiden feines für eine rationelle Jugenderziehung be geisterten Directors, Emil Dapprich, bt troffen. Der Turnerbund beklagt in ihm den Verlust eines charakterfeen, fortschrittlich gesinnten Mitgliedes, eines treuen und aufrichtigen Freundes, der sich um die Hebung des Turnlehrerseminars große Verdienste erworben hat. H e r m. L i e b er. Erster Sprecher. Emil Dapprich wurde im ehemaligen Herzogthum Nassau geboren, zur Zeit, als noch Herzog Adolf fröhlich im reactionären Sinne und als Fürst von Gottes Gnaden das schöne Ländchen regierte. Von dem ehemaligen Nassauer war an Dapprich nichts zu bemerken, weder vom reactionären, noch vom Nassauer im landläufigen Sinn des Wortes. Im Gegentheil; wenn, wir wollen nicht sagen, reichere Leute wie er, denn reicher zu sein als ein Schulmeister will nicht viel sagen ; wenn aber wirklich reiche Leute ihren Geldbeutel krampfhaft geschlossen hielten, dann hatte Dapprich noch immer etwas Übrig, um Armuth zu lindern oder einen guten Zweck zu fördern, und gar manchen Thaler, der als Darlehen aus seiner Tasche floß, hat er nie wieder gesehen. Nachdem wir mit diesem Characterzuge etwas vorausgegrifsen haben, wenden wir uns wieder.zur Lebensgeschichte des vortresflichen Man nes. i I Emil Dapprich wurde Lehrer, 'wie man sagt, gegen den Wunsch seiner Eltern, und zwar nachdem er das Seminar zu Usingen, welches damals einen bedeutenden Ruf genoß, absolvirt hatte, zunächst in seinem engeren Vaterlande. Dieses wurde ihm aber bald zu enge; die reactionäre Lust legte sich wie ein Alp auf seine nach Freiheit verlangende Brust; außerdem war der heimische Boden für ihn zu heiß, denn die Natur hatte ihm ein Ding schon in die Wiege mitgegeben, wovon er im schönen Herzogthum keinen Gebrauch machen durfte: nämlich ein gutes Mundwerk; und hatte ihm ein anderes versagt, was er dort hätte so gut brauchen können: den beschränkten Unterthanenverstand. Da er nun sicherlich infolge von Mangel an letzterem mit der hohen Regierung, infolge von Ueberfluß an ersterem, aber mit seinen Vorgesetzten in Conflict gerathen wäre, so zog er es vor, sein Bündel zu schnüren und sich ein größeres Vaterland zu suchen. Im Jahre 1865 landete er in Baltimore, tto er sich niederließ und ein freier Amerikaner wurde, so weit man selbst in diesem sreiesten aller Länder von Freiheit sprechen kann. Bald fand er in der Scheib'schen Schule in Baltimore einen seinen Fähigkeit? und seiner Gesinnung entsprechenden Wirkungskreis, und es ist wohl nicht ganz ohne Causalnexus, wenn die Blüthe der genannten Schule mit der Zeit seines Wirkens an derselben zu sammensällt. Nach zehnjähriger Thätigkeit in Bal timore folgte Dapprich 1875 einem Rufe nach Belleville, JllS., wo er zuerst als Lehrer der Naturwissenschast, dann als Principal der Hochschule wirkte, bis er zum Superintendenten der öffentlichen Schulen von St. Clair County erwählt wurde. Nachdem sein Freund Heinrich Raab zum Staats-Schul-Superintendenten von Illinois gewählt worden war, erhielt er dessen Stelle als Superintendent der Schulen von Belleville. Die übermäßige Arbeit, die die Verwaltung zweier Aemter mit sich brachte, war selbst dem Manne zu viel, dessen ganzes Leben unausgesetzte Arbeit war. Er legte beide Aemter nieder, wirkte aber als Oberlehrer in sei ner segensreichen Art weiter. Da erhielt er ganz unerwartet die Kunde, daß der VerwaltungSrath des Lehrer-

Seminars in Milwaukee ihn zum Director gewählt habe. Die 15 Jahre der Thätigkeit Dapprich's in dem von ihm geleiteten Schulen Deutsch.Englische Academie", Rationales Deutsch Amer. LehrerSeminar", TurnlehrerSeminar des Nordamer. Turnerbundes" waren reich an Ereignissen und Errungen-schaften.

Das Marion Counth-Arbeits-hauS. Die County Behörde lobt Supt. Shaw, findet aber auch noch Etliches auszusetzen. Die County-Behörde für Wohlthutigkeits etcAnstalten hat gestern den County-Commissären den folgenden, sich selbst erläuternden Bericht über ihre letzte Besichtigung des Marion CountyArbeitshauses unterbreitet wie folgt: Wir besuchten das Arbeitshaus am 12. November und besichtigten unter Führung des Supt. Shaw das Ganze. Mit Ausnahme des Auffeher-Raumes fanden wir Alles in sehr guter Ordnung. Besagter Aufseher-Raum ist nicht so reinlich, wie er sein sollte, der Teppich ist zertreten etc., und wir em pfehlen die Beseitigung desselben und Anschaffung von losen Teppichen (RllgS.) rw f w such großer Freude yaven wir vemerkt, daß Supt. Shaw mit eigner Arbeit und Beihülfe etlicher Insassen eine gepolsterte Zelle geschaffen hat. Häusig hatten wir auf die dringende Nothwendigkeit solcher Zellen im Arbeitshause, in der Jail und in der Polizei'Station hingewiesen. Jedoch dieseS ist die erste und einzige, die soweit geschaffen worden ist. Sicherlich sind solche Zellen sehr nothwendig und sollten in allen Strafanstalten etc. Vorhanden sein. Die Zahl der Arbeitshaus-Jnsassen war 154, 131 männlichen und 23 weiblichen Geschlechts, darunter 51 farbige Männer und 14 Negerinnen. 42 Procent aller Insassen waren Farbige, gewiß ein übergroßer Procentsatz. wenn man den Unterschied zwischen weißen und schwarzen Bewohnern in der Stadt in Betracht zieht. Schon häufig haben wir darauf auf merksam gemacht, daß das ArbeitsHauS nur dem Namen nach ein ArbeitsHaus ist, sowie daß für die Insassen andere Beschäftigung als Steineklopfen gefunden werden sollte, und aus unser Drängen hin ist dann auch die Herstellung von Mops" (AufWischern) eingeführt worden, und zwar mit großem Erfolge. Das Steineklopfen ist ein Geldverlust für das County. sein einziges Gute ist die Be strafung der Insassen durch Zwang zur Arbeit. In unserem Berichte über den Besuch des Armenhauses empfehlen wir den Ankauf von angrenzenden Ländereien und die Verlegung des ArbeitShauses dorthin. Wir sind überzeugt, daß die Zeit nicht mehr ferne ist, wo das Arbeitshaus von seinem gegenwärtigen Platze verlegt werden muß, sowie daß die Vortheile, welche aus der Lage auf einem größeren Landstücke und weiter entfernt ton der Stadt er zielt werden können, das Arbeitshaus in wenigen Jahren zu einer Anstalt machen würden, deren Betriebskosten nahezu, wenn nicht völlig, durch ihren Betrieb aufgebracht werden können. Die Verlegung des Arbeitshauses wird selbstredend noch einige Zeit in Anspruch nehmen, und deshalb kommen wir nochmals auf unsere Mahnung zurück, dahin gehend, daß die Anlage einer Verbindungstbüre zwischen Män-ner-Zellenraum und Speisesaal dringend nöthig ist. Ferner empfehlen wir die Anlage eines Gangweges vom Speifefaal zum Steinklopf-Gebäude, wodurch ersten? Ummeqe erspart, zweitens aber Fluchtversuche oder Aufruhr. Ausbrüche wesentlicb verhindert werden können. Die Ausgaben für diese Verbesserungen stehen in keinem Vergleich zu den dadurch entstehenden Vortheilen, und je schneller sie ausgeführt w:rden. je besser'." Kingan & Co. verweigern eine Lohnerhöhnng. Kingan & Co. haben ihren Arbei tern durch Placate, welche in den ver schieden! Departements angeschlagen waren, bekannt gemacht, daß sie zur Zeit die Forderung um Lohnerhöhung nicht bewilligen können. Die Firma weist daraufhin, daß Jett 25 Jahren ihre Arbeiter nie gestreikt haben, welche wohl ein Beweis dafür sei, daß dieselben mit der ihnen zu Theil gewordenen Behandlung zufrieden gewesen sind.

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Behörde für öffentliche Werke. Die Brücke würde nutzlos und zu kostspielig sein. Die Behörde für öff. Werke sah sich in ihrer gestrigen Sitzung genöthigt, das Gesuch um den Bau einer Brücke über den Pogue's Run an der Tacomo Ave. abzuschlagen, weil erstlich die Ge gend nördlich von dem Pogue's Run zu wenig bewohnt ist. zweitens die Ko sten der Brücke, namentlich der Aufgänge, zu hoch sein würden, drittens aber der Brückenbau-Fonds der Be hörde nahezu erschöpft ist. Versöhnung mit George K :ßl e r. Dem Contractor Geo. Keßler, über dessen mannigfache Trubel wegen Stra ßenverdesserungen mehrmals berichtet worden ist, w'rd,? gestern von der Be hörde nachträglich dte Erlaubniß zum Baue eines Leihstalles an der North western Ave., zwischen 27. und 23. Str., ertheilt. Es stellte sich heraus, daß Keßler der Besitzer der Grundstücke ZU beiden Seiten des bereits erbauten Leihstalles ist, sowie ferner, daß die Opponenten Keßler's gar nickt in dem in Betracht kommenden Square ansäs sig sind. Endlich erledigt. Der KenningtonBeriseIungs-Küd delmuddel wurde gestern endgültig erledigt, wie als bevorstehend angeküN' digt worden war, und zwar wurde die Berieselungs-Rechnung ans beidersei tiger Einigung hin um 8917.85 beschnitten. Einige kleinere Streitfragen bezüglich der Rechnung sollen morgen abgethan werden. Beschlossen wurde die Schließung der Bolton Ave., von der Julian Ave. bis znr P. C. C. & St. L.-Bahn. Der Ingenieur wurde alsdann mit der Ausarbeitung der Pläne ?c. für die Holzblockpflasterung der Northwestern Ave., von 23. bis 26. Str., und der East Str., von Morris bis Raymond, beauftragt. Eine erstweilige Asseßment'Umlage wurde gutgehei tzen und an den Ingenieur verwiesen wurden folgende Contract Angebote: Backsteinpflasterung der 1. Alley weftlich der Illinois Str., von Iß. bis 18. Straße: American Construction Co $1.57 W. H. Abbett k Son 1.55 Capitol Paving & Constr. Co. . . 1.74 W. N. Vaughn & 6o 1.51 Auf Empfehlung des StadtJnge nieurS wurde die Anbringung eines electrifchen Straßenlichtes an Meridian und 26. Straße angeordnet, während das Gesuch um ein gleiches Licht an Holton Place und der 1. Alley östlich der Northwestern Avenue abgewiesen wurde, da die nächste Laterne nur 150 Fuß entfernt vcn jener Ecke ist. Gottlied Leurbardt, .Die gemüthliche Ecke,Ecke Noble und Market Str

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