Indiana Tribüne, Volume 27, Number 81, Indianapolis, Marion County, 25 November 1903 — Page 5
Jndiana Tribune, 23. November 190.
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Die fmcrlalwcr.
I2:v antarktische Archipel und seine Lcttohnrr. LiSbreUnters!:LuttgSinerkmale Kleidung Sr cucrluLer ?!a!zr:ng, Wohnung und QZtiTici, Ihre 2prche Kannibalismus iu rtOlc Hungersnot:,. Südlich von Patagonicn li?gt ein: cebirczize, iin Allgemeinen nackte rnü) raul-e, antarktischer A rch i p e l cier.annte J?.seli7ienge, welche rom Kontinente durch die vielfach gewundem, bald seeartig sich erweiternde, bald stromartig sich verengende, zwischeu Felfenufern f;dj hinziehende, SO Meilen lange ?.'!age!hc:ensi''raße geschieden ist. Tiese Jnselm:nge heißt zeuerland. Ebenes Land gehört zu FeuerlJnds Seltenheiten und ist gewöhnlich mit eine? dicken Lage morastigen TorseZ bedeckt. Uebrigens behalten d'e Väume. welche fast alle zu der Art der birkenblätterigen Vuc' gehören, das aanze Iah? hindurch ihr hier braungrüneZ Laub. Das 5U!ma ist überaus schlccht. Regen, .igel. Schnee und Wind kämpfe fast ununterbrochen mit Heftigkeit um die Herrschaft. Die Sonne dringt selten mit mattem, röthlichem Schein durch das schwere, finstere Gewölk, welches gewöhnlich den Himmel bedeckt. Dem Klima und der Vodenbeschaffenhcit des antarktischen Archipels entsprechen auch die Menschen, d'.e ihn bewohnen und die sammt und sonders auf einer ungemcin niedrigen Kulturstufe stehen. Die Feuerländer zöhlcn nur wenige tausend Köpfe. Man nennt sie Eskimos des Südens." Sie sind meist v?n kleiner Statur, haben dicke Köpfe, breite Gesichter, platte Nasen, stark hervortretende Backenknochen und eine schmutzig-kupferrothe Hautfarbe. Elgenthümlich ist allen die Gewohnheit, schnell Feuer anzuzünden, um cin Signal zu geben, und diese Gewohnheit hat auch die Benennung des Landes verursacht. Eigenthümlich scheint ferner allen die Sitte zu sein, Gesicht und Körper mit weißen Streifen oder Punkten zu bemalen, um sich durch sichtbare Untersch:idungsmerkmale untereinander äußerlich auszuzeichnen. Was die Kleidung betrifft, so tragen die Fcuerländer im Osten gewöhnlich Lamafellmäntel, im Westen Snhundsselle, im Süden dagegen in der Regel nur ein Otterfell oder irgend eine kleine Tecke, die kaum genügt, den Rücken zu bedecken. Indessen gibt es auch Geschöpfe unter ihnen, die ohne Kleidung umherziehen. Ihre Haut ist von dunkler, schmutziger Kupferfarbe, ihre Stimme wohlklingend, ihre Sprache aber, die aus rauhen und abgebrochenen Gutturallauten besieht, verdient nach unseren Begriffen kaum den Namen einer gegliederten. Als Wohnung dient den Feuerlänkern eine elende Hütte, oder vielmr Laube aus Zweigen, Wigwam genannt, die in manchen Gegenden mit SeeHundsfellen gedeckt ist. Der Wigwam ähnelt in der Gestalt einem Heuschiber und besteht blos aus wenigen zerbrochenen Zweigen, die in den Boden gesteckt und sehr unvollkommen auf einer Seite gegen den Wind mit Binsen und Gras ausgefüllt sind. Viele leben trotz des großen Unwetters, welches auf diesein Jnselgeöiete herrscht, Tag und Nacht ganz im Freien. Zur Nahrung dient ihnen, was das Meer und die Jagd liefert, sowie einige Erdschwämme und Beeren. Während der Ebbe nämlich suchen sie sich auf den vom Wasser frei gewordenen Felsen die Schalthiere, von denen sie namentlich leben, und die Weiber tauchen entweder Winter und Sommer nach Seeigeln in's Meer unter, oder sitzen in den Kanoes und fangen Fische. Oft herrscht auch Hungersnoth und in Folge davon Kannibalismus. Die ganze Bevölkerung zerfällt in Stämme, die alle in völliger Gleichheit ohne Häuptlinge leben. Die Stämme scheiden sich in Familien, deren OberHäupter in der Regel zwei Weiber besitzen. Sie führen alle ein unstetes Le- . ben, ziehen an den Küsten umher, verändern beständig ihren Wohnplatz, wozu sie. weil sie hauptsächlich von Schalthieren leben, genöthigt sind, kehren aber in Zwischenräumen zu derselben Stelle zurück, wie man an den Muschelmasscn sieht, die man schon aus weiter Ferne an der hellgrünen Farbe gewisser, darauf wachsender Pflanzen, wozu der wilde Sellerie und das Scorbutgras gehören, zu erkennen vermag. An Geschicklichkeit sind sie nicht so arm und üben dieselbe nicht instinktmäßig ohne Nachdenken, vielmehr verfertigen sie Bogen und Pfeile und mancherlei andere Dinge sehr geschickt und zierlich. Sie bedienen sich auch der Schleuder und haben außerdem noch Wurfspieße, welche wie die Pfeile n..t Steinspitzen versehen sind, sowie eine Art Knochendolch. Das russische AckerbauM i n i st e r i u m hat eine Hochschule für Bodenkultur für Frauen errichtet, welche das erste Institut dieser Art in Europa ist. Die Damen, welche diese Anstalt besuchen, genießen die gleichen Rechte wie ihre männlichen Kollegen. Sie können im Ackerbau-Ministerium oder als Administratoren der Krön-domä-.en Anstellung finden, ebenso als Lehrerinnen an Mittelschulen für Ackerbau und Bodenkultur.
(öräbcr unter dem Ivasscr.
ig,arig BektattungSweise groszer Todter bei rerschiesencn Völkern. In seinem berühmten Gedicht Da3 Grab im Busento" hat Platen die cigenthümlicbe Bestattungsweise des großen Westgothenkönigs Alarich geschildert. Der germanische Bezwinger Roms, der wch! wußte, daß er Rom nicht behaupten könne, bevor er Afrika sein nenne, war von der eroberten Hauptstadt der Welt im Jahre 410 nach Unteritalien gezogen, um von hi?r nach Sizilien und dann nach Afrika mit seinem Heere überzugehen. Erst hinderte ihn ein Sturm daran, dann cine Krantheit, die ihn in der Stadt Cosenza. wo der Busento in den Crati mündet, darniederhielt und einem frühen Tod in die Arme führte. Obwohl er und sein Volk schon längst dem Christenthum angehörten, wurde seine Leiche doch noch in heidnischer Weise bestattet. Ein Haufen römischer Kriegsgefangener wurde gezwungen, den Fluß Busento abzuleiten und in dem leeren Flußbett eine Gruft auszuhö.en. In das Grab wurde der Kömg im vollen Kriegsschmuck sammt seinem getödteten Leibroß und v'.elen Schätzen versenkt. Als die Gruft wohlverdeckt war, wu?de der Fluß wieder in sein altes Bett geleitet, Die Gefangenen aber, die man zu der Arbeit gezwungen hatte, tödtete man, damit sie die Stätte des Grabes nicht verrathen möchten. Bis heute ist diese Stätte auch unentdeckt geblieben. Sicher bildete diese Art und Weise der Bestattung einen ganz seltenen Ausnahmefall; es ist uns wenigstens aus der germanische- Geschichte kein zweites Beispiel für ein Grab unter dem Wasser bekannt. Aber sie ist durchaus nicht auf die Germanen beschränkt gewesen. Auch andere Völker sind unter ähnlichen Umständen auf dieselbe Begräbnißweise verfallen, und noch in verhältnißmäßig neuerer Zeit, im 16. Jahrhundert, ist sie ausgeübt worden. Hernando de Soto. der kühne Entdecker des Mississippi, der erste Europäer, der es gewagt hatte, zuerst mit einer kleinen, ebenso waghalsigen wie tapfern Schaar in die unermeßlichen Urwaldsgebiete einzudringen, in denen er aus den mächtigen Strom stieß, war im Jahre 1542 dort gestorben. Er war den tückischen Fieberlüften an den Flußniederungen zum Opfer gefallen, die auch bereits seine unerschrockene Schaar stark gelichtet hatten. Die feindlichen Indianer wußten nichts davon, daß der gefürchtete, thatkräftige und kluge Anführe: der weißen Männer nicht mehr am Leben war. Sie sollten es auch nicht erfahren oder wenigstens sein Grab und seine Leiche nicht finden können. Sie hätten ihr sonst sicher den Grabesfrieden nicht vergönnt. Die Gefährten des Verstor-' benen fuhren deshalb heimlich mit seiner Leiche in Kähnen um Mitternacht weit auf die Mitte des ungeheuren Stromes und senkten sie in die feuchte Tiefe. Doch auch bei einem arischen Vslk Asiens, bei den Indern, treffen wir Wassergräber. Der Hindu Nanak Sikh. der Stifter der Religion der Sikhs. d. h. Schüler, die im Pandschab herrscht und in ihrer Vereinfachung, vor allem in ihrer Sittenlehre, eine Verbindung zwischen Hindus und Mohammedanern herstellen sollte, starb im Jahre 1538 in Kartarpur, nachdem er seinen Diener und Schüler zum OberHaupt seiner Sekte ernannt hatte, die jetzt den tapfersten Theil des britischindischen Heeres bildet, aber auch seit der Unterwerfung durch die Engländer immer mehr zum Hinduismus zurücksinkt. Nach der Legende der Sikhs sagten die Mohammedaner, die Nanaks Schüler geworden waren und um sein Sterbelager standen: Wir wollen ihn begraben." Die Hindus dagegen, die seine Anhänger waren, sagten: Wir wollen seinen Leichnam verbrennen." Nanak selbst aber soll gesagt haben: Leget Blumen zu meinen beiden Seiten. Auf die rechte die der Hindus, auf die linke die der Muselmanen. Wenn die Blumen der Hindus bis morgen grün bleiben, so sollen sie mich verbrennen. Bleiben aber die der Muselmanen grün, so sollen sie mich begraben." Dann forderte er. seine Schüler auf, Lieder zum Lobe Gottes zu singen. Als das geschehen war, zog er seine Füße hinauf und entschlief. Sie deckten ein Tuch über ihn. Und als sie das am anderen Morgen aufhoben, war nichts darunter. Die Blumen beider Parteien aber waren grün geblieben. So nahmen Hindus und Muselmanen ihre Blumen und gingen heim. Nanaks Leiche aber soll heimlich während der Nacht, damit sein Grab unbekannt bleibe, im Bette des Ravi bestattet worden sein. Klosterfrauen als Uni v e r s i t ä t s st u d e n t e n. Die Vorlesungen an der philosophischen Fakultät der Jnnsbrucker Universität besuchen heuer vier Frauen aus dem Konvente der Ursulinerinnen. Es sind die als Schriftstellerin bekannte M. Vincentia Neusee, gegenwärtig Oberin, und die Schwestern Borromäa Kathrein, Rosa Merler und Dupeu Chantal. Auch eine Tochter des Hofrathes Pastor. Kandidatin desselben Klosters, besucht historische Vorlesungen. Der Papst hat die Bestrebungen der Ursulinerinnen, die Erziehung der Mädchm den modernen Anforderungen entsprechend zu gestalten, durch Ertheilung der Dispens vom Klausurgebote ge-billiat.
Der wein: Tod. Ein B:rgsichrer fand kürzlich am Großvenediger in den Tiroler Alpen den Leichnam d.'s seit 13 Jahren verschollenen Bergfuhrers Andrä Untersteiner. Dieser uud sein Bruder Johann hatten im Juni 18L0 einen Touristen über die Spl.c des Großvenediger zur Kürsingerhüt.c zu führen. Bon dort an führte, da keine Schwierigkeit mehr zu best-he.i war, nur Johann Untersieiner den Touristen weiter, während sein Brud:r allein den Rückweg über den Gleisch''r antrat. Seitdem blieb er verschollen. Jetzt erst wurde es durch das Herausschmelzen der Leiche auZ dem Eise klar, daß Untersteiner damals in eine QUU scher spalte gefallen ist und sich allein nicht mehr heraushelfen konnte. Die Leiche mußt' erst aus dem Eise herausgehackt werden, denn es ragten viel die Schuhe hervor, an denen Joh7.n'' Untersteiner sofort seinen Bruder erkannte. Wein als Feuerlöschmittel. In Eorniglio bei Parma in Italien entstand kürzlich in einem Schnittwaarengeschäfte Feuer. Man rief die Karabinieri und die Feuerwehr, die freilich nur über eine ganz kleine Spritze verfügte. Aber das wenige im Dorf vorhandene Wasser reicht? nicht einmal für die, minimalen Dimensionen der Corniglioner Feuerspritze. Das Feuer drohte um sich zu greifen und der ganze Ort war in Gefahr, eir. Raub der Flammen zu werden. Dc. entschlossen sich die Aeltesien dieser wasserarmen, aber weinreichen Gemeinde zu einem heroischen Opfer. Mit größter Raschhcit wurden einige Fässer Wein herbeigeschafft und so gelang es. den Brand zu löschen .und das Dorf vor größerem Schaden zu bewahren. EefährlicheLeuchtkraft. Ein schweres Unglück ereignete sich jüngst in Elberfeld. Rheinprovinz, in Folge einer Gasexplosion. Als der Schreinermeister Ludwig Müsse und seine Frau, von einem Spaziergange nach Hause kommend, in ihrem Wohnzimmer Licht anzünden wollten, entstand eine heftige Explosion. Die Wirkung war eine so vehemente, daß die Decke in die Höhe gehoben und die Seiienwände völlig eingedrückt wurden. Das Ehepaar Müsse sowie deren sechs Kinder, welche gerade in dem Zimmer anwesend waren, erlitten schwere Verletzungen. Die Kinder wurden theilweise verstümmelt. Die bayerische Ration a l w a f f e. Vor der Würzburger Strafkammer hatte sich letzthin ein ländlicher Held zu verantworten, der bei einem Kriegerfeste sein Bierglas an dem Schädel eines Festtheilnehmers in Trümmer geschlagen hatte. Sein Anwalt, ein ob seines Witzes bekannter Vertheidiger, suchte die Richter dadurch milder zu -stimmen daß er ausführte. das Vierglas oder der Maaßkrug sei die bayerische Nationalwaffe." Dos Argument verfing jedoch nicht und der bayerische Nationalheld mußte sechs W?chen brummen." , SonderbarLsEhrenbel e i d i g u n g. Die' Wiener Trasikantin Emilie Streit klagte neulich eine Frau, die sie die alte Jungfer" genannt hatte, wegen Ehrenbeleidigung. Der Richter fand, daß dieser Ausdruck eine Beschimpfung bilde, da er im Tone des Vcrwurfes gebraucht wurde, und verurtheilte die Angeklagte zu 20 Kronen Geldstrafe.
Z.Niszgtüctite ScscZzwcrde. Gast (zum Wirth): Da seh'n Sie selbst, in der ganzen Blutwurst war nur dieses einzige Stückchen Spcck!" W i r t h (ärgerlich): So 2 Schlamperei! Wie is denn jetz' dös wieder 'nein'komma?" Ue poMcrliclzcn Affen. Ist es wahr, Mama, daß der Mensch vom Assen abstammt?" Die Gelehrten behaupten es!" Dann möchte ich doch lieber wieder ein Asse fein!" Hiclicrcr Zlog. Du. ich sehe Deinen Onkel jetzt immer an der Universität vorbeispazieren!" Glaub's schon! 'Seit ich ihn angepumpt habe, geht er mir aus dem Wege!" ilcbcrtimt. Nachbar: Wie. von dem furchtbar großen Gewitter um Mitternacht yaben Sie nichts gehört?" H ausHerr: Nein, ich war kurz vor Mitternacht erst nach Hause gekommen, und da sprach gerade meine Frau mit mir!" Serbien entspricht der Größe nach etwa einem Drittel des Areals von Illinois. Die Kautschuk - Ernte der Welt wird zur Hälfte in den Ver. Staaten verbraucht. ..
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Versuchte zu entkommen und wurde angeschossen. Aufregende Verhaftung eines jungen Man nes, der für einen Geldschrank-Sprenger gehalten wird.
Nach einer scharfen Jagd, bei der Detectiv Asch sogar von seinem Revol ver Gebrauch machte und sein flüchtige? Opser erst durch cine Schußwunde in jenem Körpertheile zum Ergeben brachte, der da anfängt, wo das Rückgrat auf hört, verhafteten gestern die Deteclivs Asch und Manning einen sich Warren Hart von No. 334 Ost Norwood Str. nenncnden jungen Mann. Der selbe giebt sein Alter als 16 Jahre an. während er um 9 bis 10 Jahre älter scheint. Walter steht im Verdachte, an den mehrfachen, in letzter Zeit ausgeführten ungeschickten Geldschrank-Sprengungen etz. betheiligt gewesen zu sein, und hatten die Beamten seit mehreren Ta gen vergeblich nach ihm gesucht. Ge stern Mittag fanden sie ihn in einem Kohlenhof an North und West Str., und bei ihrem Erscheinen nahm er un verzüglich Reißaus. Er rannte in eine benachbarte Wirthschaft und durch die selbe, schenkte den Halt-Rufen der ihm nachsetzenden Detectivs keine Beachtung und erhielt schließlich eine Kugel in das rechte Hintertheil. Nachdem er im Dispensarium unter sucht und seine Verletzung als unge fährlich befunden worden war. wurde Hart in's städtische Hospital transpor tirt, wo er unter Aufsicht gehalten wer den wird. Er verweigert jede Aus kunft. resp-ctive behauptet, unschuldig zu sein. Jedoch wird er für den Genossen Jim Bannon's gehalten, der jetzt im Arbeitshause sitzt, und der Leiter der neuen Geldschrank sprenger" gewesen sein soll. Erst im Juli war Hart wegen Diebstahls ver haftet, jedoch unter suspendirtem Urtheil freigelassen worden. Grundclgentd'.mö Übertragungen. 'George W. Schosield an Rufus H. Pilcher. Lot 70 in Stratford. S3.500. . Alexander E. Ayres an Allison Maxwell, Lot 33 in Woodruff Place. $2,80. .-George Keßler an Maude.B. Law ler, Lots 33. 39 "und 40 in Lieber's Abb., N. Jnbianapolis. 81,200. Eliza A. Hixson u. A. an David Fair. Lot 3 in Reagan Park. 85.000. DePauw University an Wm. Koste rM, Theil von Lot 83 in Ovid Wut ler'SAdb. 84.000. Mary P. Johnson an Frank B. Stewart, Lot 48 in Johnson's East Ohio Str. Add; 81,000. Frank 53. Stewart an Ebwin P. Ervin, nämliche Lot. 81,500. Albert F. Roark an Wm. I. Moore. Lot 114 in der 1. Section der West Park Add. 8500. Albert F. Roark an John W i Moore, Lot 115 in der 1. Section der West Park Add. 81,700. Wildur S. Eor an Wm. E. Reh ling, Lot 176 in Stout's Haughville Add. 81,500. Alex Alexander an Mary E. Skel ton, Lots 43, 44, 49 und 50 in W.ight's Morris Straße Addition. 85,300. Inmitten der Stadt Madrid, an der Puerta del Sol. wurde unlängst um die Mittagszeit eine seltsame Erscheinung beobachtet. Auf einmal verfinsterte sich die hell scheinende Sonne, und ein Geräusch, ähnlich dem fernen Meeresbrausen, wurde vernommen. Man sah bald, daß eine wahre Wolke von Moskitos niedergegangen war. Viele Pferde wurden scheu, und die Menschenmenge floh entsetzt nach allen Seiten hin, denn die winzigen Thiere drangen in die Eafös und Geschäftsräume. Auf einmal aber erhob sich die Wolke wieder, wie auf ein Zauberwort, und versckwand in südöstlicher Richtung. Nach einer Entscheidung der Elassificirungs - Behörde der United States General Appraisers in New York sind jetzt Zwergpistolen und Zwergflinten Zöllen unterworfen. Die fraglichen Flinten lind 5y2 Zoll lang und die Pistolen nur 1 Zoll, doch können sie trotz ihrer Kleinheit wie Waffen abgefeuert werden, weil Patronen mit starken Explosivstoffen zum Laden gebraucht werben; auch ist der Knall deutlich hörbar. Die Pistolen haben einen Ring und werden als Berloques benutzt. Die Flinten werden von nun an mil 45Prozent vom Werth verzollt als fabrizirtes Metall und die Pistolen mit 60 Prozent als Schmuck. Die Importeure hatten beantragt, diese Sachen mit 35 Prozent zu verzollen, doch wurde der Antrag abgelehnt, mit der Begründung, daß sie nicht als Spielzeug gebraucht werden.
WsSNvKvN 5 FKhMlKN. Cleveland, Cincinnati, Chicago & SU Ccuis Railway. ' big rou. i5 l e v e lan d D i di si i. Abgang -.'lnkun New Aork Espreh tägl 4 40Vm Union Ciry Accom rag! & 25im Muncie & FtWayne Exp p. 7 00V m Elkhart Accom, nur Sonnige 9 25Vm N s & 33 ßini täglich s d. . . 8 OONm Fort Wanne k Elk Erpreß p 10 'Mv$m ElevÄ: Benton Harbor Exp.11 10Vm Southwettern Ltd tgl ä.. ..11 3üVm N I ck B Lim, tägl 6 g 2 55Vm St Louis Ltd tgl .1 s 3 lONrn Union City Acc tägl 4 V.m B H'b'r Expreß p z loNrn Knickerbocker Sp täglich d k s 6 25mm Union City fc Clev Acc 8 15Nm New Jork Exprep täglich .... 6 4öNm New 8ork Ltd tägl s n 45Nm St. Louiö Division. "Tlio WorldLa I'alx- Houto" St LouiS Mail 7 20Bm New Jork Expreß täglich s.. 4 20Vm Southweftern Lim tgl 6 k s 11 4535m St. Louis Expreß tägl 5 7 403rn St LouiS Lim täglich pds. 3 25Nm Mat'n k T Haute Acc 10 35Bm Terre Haute k Mat'n Acc.. 5 OONrn N I 5: Boston Lim tsgl pd s 2 5ö?!ro N 3 & St. LouiS Exp tägl.. 7 05Nm St LouiS Mail 5 35Nn. St Louis Expreß tägl s 12 0553m Knickerbocker Sv täglich fed 6 loNm Cincinnati Di Vision. Cin k Louö Nachtezpreh tgl s 3 45Vm Cincinnati Acc tägjauSg SonIO 2SBm St Lous k Cin Nachtexv tg g 4 30Vm Chic & t Ö Expreß tg ä s k pll 40Aui Cincinnati Exp Sonnt ausg. 7 45Vm Chicago Louö k St L Expreßll 40Ö Cincinnati Acc 4 OONrn White City Spezial p 3 25Nm Cincinnati F Expreß, tägl p 2 SONm Cine k 3nb Ace auSg Son.. 6 55?w Louis F Expreß 2 SONm Cinc Znd öcStLExpr tg 8..11 öotfa Cinc k Wash ftötgds&p 6 20Nm Cbie k Lau Nachtervreb tg s 11 40Nm Chicago Division. Kankakee Accom 7 OOVm Cine Na-xpreß, tägl s.... 3 30Vm Chicago Fast Expreß tgl d p 11 öOVm Kankakee Accom 10 30$ White City Svecia! sd&p, 3 30Nm Cinc Fast Expreß tägl p 6.. 2 40Nrr LaFayette Accom 5 15Nm La Fayette Accom 5 OOtr Chicago Nachtexpreß tägl 8.. 12 05Vm Cinc k Wash Ö., d k p.. 6 10Nw Michigan Division. Benton Harbor Expreß 7 0055m Elkhart Accom nur Sonntagö 9 26Va Michigan Mail Erpreß p...lllvVm Elkhart Expreß 10 3vVm Elkbart Acc täglich 4 45Nm Benton Harbor Expreß p . . . . 3 ION ' Michigan Ex'eß 8 löNn? Peoria Divisio n w e st l i chZ Peoria Expreß &Mail 7 25Vm ColumbuS k nc Exp tgl s 3 3093m Western Expreß täglich p d . . 11 50Bm Champaign Accom ........ 10 358m Champaign Accom 4 lONrn N 8 k Ohio'Special 2 4-Nr Peoria Expreß täglich s 11 50Nm Peoria Expreß täglich p k d 6 08R Peoria D i r i s i o n ö st l i ch. ColumbuS Expreß tägl 4 30Vm Lynn Accom 10 15Bn? Ohio Special tägl dp 3 OONrn ColumbuS Expreß tägl dp. .11 402 Lynn Accom 6 15Nm ColumbuS Exvreß tägl s 11 403
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