Indiana Tribüne, Volume 27, Number 81, Indianapolis, Marion County, 25 November 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 23. November 1903.
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Sen. Morgan
Neber deu Panama-Canal-Vertrag. Greift die Administration heftia an. Schwab und Konsorten. schreckliches Gruben Unglück in Arkansas sottcrt Opfer. D!e Wood-Untersuchung Eine halbe Million als Pflaster. CabinetSsitzung. Parsisal wird aufgeführt. Ter Congresz. Senat. Washington, 24. Nov. Nachdem der Senat heute die laufenden Geschä te erledigt, wurde ein Tntrag des Senators Carmack auf Unter suchung der Angelegenheiten des PostDepartements eingebracht und auf An trag des Senators Penrose dem Post Ausschsse vermiesen. Senator Morgan setzte sodann seine Rede über PanamaCanalFrage fort. Wie gestern kritisirte er scharf die Politik der Regierung und anderer Gegner der Nicaragua-Route. In der Executiv'Sitzung machte der Senat heute die von Präsident Polk 1847 übermittelte Korrespondenz über den Vertrag zwischen den Ver. Staaten und New Granada bekannt. Es sind Protokolle zwischen den damaligen amerik. Geschäftsträger Bid lock in Bogota und dem Sekretär des Aeußern von Neu Granada. Das wichtigste in den Mittheilungen betrifft die Controlle des Isthmus und der Geschäftsträger bemerkt in einem Schrei den an den damaligen Staatssekretär Buchanan, er habe das Recht auf freien Verkehr unter den Isthmus und gegen Garantie der Integrität und Neutralität des Gebiete? zu erlangen vermocht. Diese Garantie erstreckte sich jedoch nur auf den Isthmus und jeder Schein eines allgemeinen Bündnisses so sorgfältig vermeiden. Senator Morgan sagte in seiner Rede übe? den Panama Canal, daß es nur dem persönlichen Ehrgeiz des Präsi' deuten Rzosevelt zuzuschreiben sei, wenn durchaus Panama für Anlegung des CanalS gewählt werde. Der Vertrag mit Eolombia fei von Corporationsanwälten aufgesetzt wor den. Ter Senator kritisirte dann bitter den Bericht der Canal-Commissäre und behauptete, daß derselbe durchweg oben teuerlich sei. Der Präsident wolle nur seine Administrativ mit billigem Ruhme bedecken. Er könne keine Entschuldigung dafür finden, daß er verfehlte, die Uebereinkommen mit Nica ragua und Costa Rica auszuführen. Was aber auch die Absicht des Präsi denten sei, er werde bei diesem Raub zuge nicht die Sympathie des Volkes haben. Die Entschuldigung Staatsgründe" könnte in unserer Republik nicht gelten; nur Tyrannen entschuldigten ihre Uebergriffe mit dem dunkeln Begriffe Staatsrücksichten". Der greise Senator bat nun um Erlaubniß, im Sitzen weiter sprechen zu dürfen und meinte, als er sich setzte: Meine alten B e i n e . z i ttern so wie die republi' kanische Partei, wenn sie Wahrh:iten hören m u ß." Alle Wege des Präsidenten, sagte Morgan weiter, führen 'zum Panama Canal, aber laßt ihn darauf achten, daß er die Brücken nicht hinter sich ab brennt. Weiter behauptete er, daß Maroquin's brutaler Sieg in 1902, durch welchen er die Herrschaft an sich riß, nur durch Hilfe der Roosevelt Administration ermöglicht wurde. Der Senat bestätigte folgende Er Nennungen für Consuln: Consuln FranciS B. Keene, Wis consin, für Florenz, Italien; JameS A. Leroyl, Michigan, für Durango, Mexico; Clair A. Orr, Illinois, für Barranquilla. Colombia; Julian Pot ter, New Ark, für Naffau. N. P., Bahamas; Wm. P. Smythe, Missouri, für Tunftall, England; Wm. Harri son Bradley, Illinois, für Manchester, England; Harlan W. Brufb, New York, für Mailand, Italien; Theodore I. Bluthardt. Illinois, für Barmen, Deutschland; Robert PZoodS Bliß, New
Yolk. für Venedig. Italien; Leitn H. Ayme, Illinois, für Para. Brasilien; Herman R. Dietrich. Missouri, für Kuayaquil, Ecuador; W n. R. Hzllo way. Jndiana, für valifox. ?i. S.z Wm. R. Rublee. SBUconfin, für Wien; John W. Riddle, Minnesota, für Cairo, Egypten. V a u s. Nach der heutigen Eröffnung der Sitzung wurde ein Antrag des Abg. Payne, Vertagung bis Freitag betref send, angenommen. Gouverneur Odell von New 7)ork, war im Sitzungssaale. Abg. Hill. Connecticut, brachte eine Vorlage zur Besserung der Vertrags Verhältnisse" ein.
. Schwab undGenoffen am Pranger. New York, 24. Nov. In der heutigen Wiederaufnahme des VelhörS in Angelegenheit der 11. S. Ship Building Co." sagte LewiS Nixon, früherer Präsident.der Gesellschaft, aus, daß von den Aktien im Betrage von S5.000.000, die bei der Reorganisation der Gesellschaft zur Aufnahme der Bethlehem Co. ausgegeben wurden, 81,000,000 von Schwab'L Anwalt Paine kamen. Den gleichen Betrag er hielten Nixon. Dresser und die Trust Co. of the Republic; die Befügung über die übrigen 51.000.000 ist Nixon nicht bekannt. Bezüglich des Sheldon'schen Reorga nisationsplanS erhob der Anwalt des Klägers Untermyer die Beschuldigung, daß Schwab versucht habe, Nixon durch Bestechung zur Zustimmung zu dem Plane zu bewegen. Dreizehn Grubenarbe iter getödtet. Fort Smith, Ark., 24. Nov. Dreizehn Grubenarbeiter verloren durch eine Explosion in Kohlenmine 20 in Bananza, Ark., ihr Leben. Die ganze Grube ist verschüttet. Bis jetzt gelang nur die Bergung von 6 Leichen. Wood-Untersuchung. Washington. 24. Nov. Ein Sub-Comite deS Senats-Ausschusses für Militär-Angelegenheiten, aus den Senatoren Proctor, Quarkes und Pattus bestehend, nahm heute die Un tersuchung der Anklagen gegen General L. Wood, zur Verhinderung der Bestätigung seiner Ernennung zum Ge neralmajor, auf. Major E. S. Rathbone wurde vernommen und beantragte die Vorladung des Majors E. I. Ladd. Seitens der Commission wird General Bliß, früher Haupt-Zoll-Einnehmer in Cuba, vorgeladen. Er soll besonders darüber befragt werden, ob die Aussage RathboneS auf Wahrheit beruht, daß General Wood E. S. Bellaires 1900 von Havana nach New York begleitete und dabei wußte, daß Bellaires ein früherer Sträfling war. A r b e i t e r V e r t r e t e r bei Roosevelt. W a s h i n g t o n. 24. Nov. Prä sident Roosevelt bewirthete heute beim Frühstück Vertreter der Arbeiter-Orga nisationen aus Butte, Mont. Zur Begegnung mit ihnen waren Handels Sekretär Cortelyou, Arbeits-Commis sär C. D. Wright. Abg. Dixon von Mont. und der Anwalt der Penna. Grubenbesitzer Wayne MacVeagh gleich falls geladen. Gouverneur Odell. W a s h i n g t o n , 24. Novemb-r. Gouverneur Odell von New York traf heute auf Einladung deS Präsidenten hier ein. Bei einem Diner heute Abend, an dem Senator Platt und S. W. Dunn, der Vorsitzende des republikonischen Staatscomites von New York, theilnehmen, soll eine eingehende Be sprechung der politischen Lage im Staate New York stattfinden. E, wird ein Versuch gemacht werden, ge wisse zwischen Odell und Platt be stehende Differenzen beizulegen. Unter den Besuchern des Präsidenten befanden sich Senator Millard und Bundes-Distriktsanwalt Summers von Nebraska. Der Fall des Senators Dietrich wurde nicht berührt. CabinetS'-Sitzung. Washington, 24. Nov. An der heutigen Cabinets-Sitzung nahmen alle Cabinetö Mitglieder theil, ohne daß jeooch ein bedeutender Beschluß ge faßt worden wäre. Eine Besprechung der Panama-Lage brachte keine neuen Momente, zu Tage. Auch die Oppo sition im Congreß stand unter Bera thung ; es verlautet indessen, daß die Regierung ihre Politik in der Angele genheit mit Ruhe glaubt verhüten zu können.
Bezüglich der Haltung der Regierung zum Gesuche des Gouverneurs von Co lorado. ihm Bundcstruppen zur Stil lung von Stre'lkuurudcll zu senden, ist keine Aenderung eingetreten. Das Weiße Haus ist durch den Tod des Onkels deö Präsidenten, JameS K. Gracie, in Trauer versetzt. Bis zum CabinetS-Diner finden deshalb keine gesellschaftlichen Veranstaltungen statt. TaxlrtVlastoSLiebehoch. New York. 24. Nov. Elizabeth R. Vlasto. Gattin des Redakteurs der macedonischen Zeitung Atlantis", Solon Vlasto, klagte gegen Frau Everett M. Culver, Tochter von Sena. tor Clark aus Montana, über S500,. 000 Schadenersatz, weil sie ihm ihren Gatten abspenstig machte. Parsisal wird aufgeführt. N e w V o r k . 21. Nov. Richter Lacombe vom Bundes Kreisgericht lehnte das Gesuch von Cosima und Sieg fried Wagner um Erlaß eines Ein haltsbefehls, der Conried verbieten sollte, die Oper Parsisal am 24. De cember aufzuführen, ab. Tragödie auf hoher See. Los Angeles. Cal.. 24. Nov.
Das deutsche Schiff Octavia", seit 143 Tagen von Antwerpen unterwegs, mit einer Ladung Cement und Stahl Schienen für Los Angeles, ging gestern Nacht eine Meile vor letzterem Hafen vor Anker. Der Capitän brachte seinen 1. Offizier sterbend an Land und ließ ihn in ein Hospital aufnehmen. Ter Segelmacher des Schiffs war in Eisen und 3 Matrosen wurden auf hoher Eee begraben. Wie es heißt, veranlaßte der Segel macher, ein starker Trinker, dieiMann schaft zu einer Entwendung eines Theils der Whisky-Ludung und wurde später von den Leuten in trunkenem Zustande mißhandelt. Zur Rache soll er ihnen Carbol-Säure zu trinken gegeben haben, an dessen Folge sie starben. Auch der erste Offizier trank, wie man glaubt, von dem ift. Gegen diePeonSchinder. S av an nah, Ga.. 24. Nov. Ed. ward. Frank und Wm. I. McRee wurden zu je S1000 in zwei Fällen verurtheilt, weil sie überführt wurden auf ihrer Plantage das Peon (Skla ven) Svstem eingeführt zu haben. Mörder gefaßt. Chicago, 24. Nov. Das Ge heimniß, welches den Raub in der Kassierers.Office der Chicago City Ry., bei welchem zwei Beamte ermordet wur den. umgab, scheint nun gelöst zu sein. Gustav Marks, welcher Samstag wegen Ermordung deS Geheimpolizisten John Ouinn verhaftet wurde, legte ein Be kenntniß ab, in welchem er erklärt, mit Harvey Van Dine und Pater Heider meyer die That verübt zu haben. Er behauptet, daß er und feine Kumpane nur auf kurze Zeit nach der That die Stadt verließen, dann zurückkehrten und seither mehrere Straßenraube aus führten, Heidermeyer und Van Dine sind noch nicht 20 Jahre alt und niemals wegen eines schweren Verbrechens verhaftet worden, wohl aber hatten sie Freiheitsstrafen wegen unbedeutender Diebstähle zu verbüßen. Sie sind noch nicht verhaftet. BloßeGerüchte. Chicago. 24. Nov. Wider, sprechende Friedensgerüchte kommen heute von Vertretern der StraßenbahnGesellschaft und der Streike?. Es verlautet, die Gesellschaft habe sich bereit erklärt, die Frage der Rücknähme von Angestellten, die einen Sympathie Streik begannen, schikds gerichtlich zum Austrag zu bringen. Als die ersten State Str. Wagen heute an 43. Str. ankamen, vurden sie von einer über tausendköpfigen Menge gefolgt. Die Wagen hielten sich in nächster Nähe und standen unter stärkerem Polizeischutz als gestern. Die Polizei hatte für den Fall von Unordnungen scharfe Anweisungen erhalten. Selbstmord. Chicago, 24. Nov. John Templeton aus Humboldt, Nebr., verübte heute in der Nähe von Chillicothe, Mo., Selbstmord, indem er aus dem in voller Fahrt befindlichen Burlington Schnellzug Kansas City Chicago sprang. Seine Schwester und Tochter waren auf dem Zug. Mexico, Mo. In Central-Mis ouri fällt seit heute Abend Schnee. Burlington, Ja. Der erste Schnee fiel hier heute früh. Der Bahn, verkehs wurde dadurch gestört.
Vcrmonks Marmorindustrie. Llußdehnung, Werth rnift NuSbkutuua der 2Rarmorfctf,cr deS Staate. Eine der Industrien, die sich im Berlaufe der jüngeren Zeit in Ven Ver. Staaten rapid entwickelt haben, ist die Ausbeutung der Marmorlager in Ver mont. Die srühcn Ansiedler von Reuengland befanden sich entschieden im Irrthum, als sie die Berge von New Hampshire Weiß" und diejenigen von Vermont Grün" nannten. Xk mit Grün bedeckten Höhenzre Vermonts scheinen zwar eine Berechtigung für jenes Attribut zu bilden, doch da, wo man die Wälder uad Grasflächen vcn den Höhen entfernte, stieß man auf gewallige Mar'norschichten, die an Quantität und Qualität denen von Italien fast gleichkommen. Es wird erzählt, daß eines dieser Lager, das h:u!e einen Wirth von Millionen von Dollars darslellt, von seinem Besitzer einst gegen ein Maulthier verhandelt ward, mit dem er nach einer Gegend verzog, wo der Boden ertragfähige? für Feldsriichte wa?. Aon diese? Marmorfar." stammende Monumente und Statuen kaun man heute in allen Theilen de? Ve?. Staaten sehen. EZ war schon in den Kolonialzeiten, als der erste Vermonter MarmorSteinbruch in dem kleinen Orte Dorset angelegt ward. Aber erst seit etwa 25 Jahren ist man sich der gewaltigen Ausdehnung und des Werthes der Marmorlage? im Green Mountain"Staate vollkommen bewußt gewo?den. Tie Ausbeute ist seitdem so seh? gestiegen, daß das in den Marmorbrüch:n angelegte Kapital und die Produktion derselben seit zehn Jahren um über 50 Prozent gewachsen ist. Gegenwärtig wird dort von 3000 Arbeitern für 3.000.000 Ma?mo? im Jahre geb?ochen, wäh?end nahezu 1000 andere
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1?eu:en stck) m der topograpycyen e-
schassenhelt des Landes und in dem Mangel einer Flotte Hindernisse m den Weg. Drei hohe Eebirgszüge durchziehen Colombia und machen eine schnelle 2ruppenkonzentrirung unmögllch. Das Militär wurde auf dem Seeweae. entweder von Buenaventure oder vom Golf von Darien aus, wohin die Truppen auf dem Magdalenaslusse gelangten, nach Panama geschickt. Dr. Manuel Amador, der Finanz minister der Nepub'k Panama, der dieser Tage mit Frederico Boyd und Car- ' ' r s& r"; Yrf. ,'-,. t ,'; H V'Wf'--' , ' if,!'', ('mfcs - 'MJ l W'' r,SK, f& v t",,: mKErww Vim:kjJ - ' ..TV' 5 VI nt'ltie u .1 ll'l sl '11 All !'; , sWifrK-. 'z Kmmmvo 9 : r i' ii ,' . . j .ii : rnv t. VtU-u, Tr. Man-.'.c! Amador. los Constantin Arosemena in Sacheil des neuen Kanalvertrags in Washington weilte, wird der Lieblingssöhn" Panamas genannt. Ten Tiel errang er sich durch seinen Patriotismus und die opferwillige Thätigkeit, die er bei de? Trennung Panamas vcn Colombia entfaltete. Unter den mancherlei ihm bereits gewordenen Ehrungen ist ein vom Nathe der Stadt Panama in Auftrag gegebenes Bild erwähnenswerth, das Amador als einen Helden des Freistaates darstellen und im Sitzungssaale des Stadtrathes angebracht werden soll. farbiger als Grfandtcr. Onkrl Zam diplomatischer Vertreter in Haiti uuS Tanto Tomingo. Einen der unangenehmsten Posten unter den amerikanischen Diplomaten im Auslande nimmt unstreitig d:r Cesandte für die Republiken Haiti und Santo Domingo, William F. Powell, ein. Mit besonderen Schwierigkeiten hat Powell in Santo Domingo zu kämpfen, das seit der Ermordung des Präsidenten Heureaux im Jahre 18O9 fast ununterbrochen der Schauplatz hinterlistiger Verschwörungen und blutiger Fehden um die Gewalt gewesen ist und durch sein jüngstes Nevolutiönchen sogar die Entsendung deutscher und amerikanischer Kriegsschiffe zum Schutze dortiger Angehöriger dieser beiden Nationen nöthig machte. Zwischen den Ver. Staaten u:d Santo Domingo besteht eine gewisse William F. Powell. Spannung, hervorgerufen durch die von Seiten der letzteren Republik erfolgte Verzögerung der Erledigung von Streitfragen finanzieller Natur. Powell hatte zwar die Begleichung cewisser Forderungen und die Zustimmung zu ein:r schiedsgerichtlichen Entscheidung für andere erreicht, der haufige Regierungswechsel in Santo Tomingo und der dortige Kongreß rerertelten jedoch in einer Anzahl von Fäl. len seine Bemühungen. William F. Powell, der 1847 als Sohn farbiger Eltern in Troy, N. 2)., geboren wurde, ist ein Mann von umfassender Bildung und großer Erfahrung. Er besuchte in der Stadt New Aork, wohin seine Eltern mit dem Knaben verzogen waren, eine Apoihekerschule und machte in der V:r. Staa-ten-Marine den letzten Theil des Bürgerkrieges mit. Er studirte hierauf an der Lincoln-Univcrsität zu Oxford, Pa., war dann Lehrer an den Freed-men's-Schulcn zu Leesburg, Va.. und später Prinzipal der ersten staatlichen Schule für Farbige in Virginien. Unter Präsident Arthur als Clerk in das Schatzamt zu Washington, D. C., berufen, resignirte er aus Abneigung gegen Vureaudienst bald darauf und übernahm die Stelle eines Prinzipals an einer der öffentlichen Schulen Eamdens, R. I. Er führte dort mii Erfolg den Handarbeitsunterricht in den Schulen ein und wurde Mitglied der Examinationsbehörde für Applikantcn von Lehrercertifikaten. Gesandter für Haiti und Santo Domingo ist Powell seit 1897.
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