Indiana Tribüne, Volume 27, Number 79, Indianapolis, Marion County, 23 November 1903 — Page 5

I

Jndiana Tribune, 23. November 190ft 5

Billigerer Preis für Kunpgas zu Oeizzmecken Wird von der Stadtverwaltung erstrebt.

Mayor Holman hat in einer Conferenz, die er mit General-Munager John R. Pearson abhielt, versucht, von diesem das Versprechen für die Herabsetzung des Preises für künst. liches Gas zu Heizzwecken zu erhalten, allein Pearson hat den Mayor damit vertröstet, daß in dieser Woche Prüftdent Haftinas von der Co. aus New Bork hier eintreffen werde, mit dem die Angelegenheit dann eingehender be sprachen werden könne. Tie Jndpls. GaS I5o. hat soweit von der Stadt noch nicht das Privileg für Lieferung von Kunstgas zu Heizzwecken erlangt, während die Stadtverwaltung das Recht hat, diese Lieferung zu verbieten. Der Mayor hofft, daß in der geplanten neuen Conferenz eine Ver ständigung, d. h. Herabsetzung des Kunstgas-Preises für Heizzwccke, erzielt werden wird. Deutscher Lieder-Abend. Vor ihrer Rückreise nach Europa wird Frau Charlotte Adam-Raschig. die trefflichst bekannte Sängerin, den Freunden deutscher Musik in Jndianapolis nochmals einen hohen Eenuß bereiten. Denn unter Mitwirkung des Herrn Hugh McGibeney veranstaltet morgen, Dienstag Abend, die beliebte Künstlerin, im Concert Saale des Claypool-Hotels einen deutschen LiederAbend. Zur Aufführung gelangt das fol gende, vorzügliche Programm : a) Liebesbotschaft ) d) Tu bist die Ruh' F. Schubert. c) Auf dem Wasser zu singen j a) Dein blaues Auge hält so still h)l7"nMinhc) Meine Liebe ist grün ' a) Serenade Dedla. b) Conzonetta D'Zlmbrosia. Herr Hugh McGibeney. Scene und Arie Faust" Gounod. 10 Minuten Pause. a) Jmniunderschönen Monat-, Mai b) Sries.8!?!?...5!?!!!1!? e$uma O Tie Rose '- die Lilie' .' .' 6) Ich din eine Harfe J Faust Fantasie Sarasate. Herr Hugh McGibeney. a) T?r Engel. A. Wagner. d) Wind in the trees Gormg Thomas. c) Spring Song (55iolm cbltaato.) .O.Weil. Begleitung: Frl. Lillian Josephine Adam. Das von Natur so reiche Organ der Künstlerin ist durch eifrige Schulung an den hervorragendsten Conservatorien Europa's zur herrlichsten Reife $e langt, und ein ungetrübter Genuß steht den Besuchern des Lieder-Abends bevor. 35tr Unterputzungs-Berein. Der 35er Unterflützungs-Verekn veranstaltete gestern in der Columbia Halle eine Abendunterhaltung, welche sich eines ausgezeichneten Besuchs er freute. Ein interessantes und reichhaltiges Programm kam in solch' vortrefflicher Weise zur Durchführung, daß die Be suche? in angenehmer Gesellschaft einige recht vergnügte Stunden verlebten. Mayer's Capelle lieferte gute Con cert- und Tanzmusik und für gediegene Bewirthung war bestens gesorgt. Skat im Männerchor. In gemüthlichster Weise verlief gestern Nachmittag das Skat-Turnier im Män nerchor. Es wurde gar fleißig geklopft und nach dem Turnier unterhielten sich die Herren in luftiger Gesellig keit mit allerlei Skat-Geschichten, die an's Fabelhafte grenzten, bis es Zeit zum Supper war, dessen Bereitung der Fürsorge des stets verläßlichen Gastronomen Franz HapperZberger anvertraut war. Die Sieger im Turnier waren:. 1. Cyas. Kottemann. 18 Spiele. 2. W. Rieß, 586 Punkte.! 3. Wm. A. Greyer, Herz gegen 4. 4. Geo. Seidenfticker, 14 Spiele. 5. GuS. Oberländer, 463 Punkte. 6. GuS. Mueller. 103, höchstes Spiel. 7. Geo. Richards, Kreuz gegen 6. Trost'PreiS F. Kotteman. Seit dem 6. Nov. verschwunden. Als vermißt gemeldet wurde der Polizei gestern der 64Veteran JameS Tyner von No. 1418 Rembrandt Str Derselbe ist seit dem 6. November nicht heimgekehrt und" seine besorgten Ange hörigen befürchten das Schlimmste Der Greiö trügt die G. A. N.-Uniforln.

Ein kdlcs VJift.

it JsgV auf Itn ilSen TrutlieZz mit Noh und mit Meute. Ein wahrhaft ideales Wild, das die Freude aller Jäger der Ver. Staaten bildet, ist der v:lU Truthahn. Er ist grcß g:n::g. i::;: die AeJehrlichkeit des erprobten WaidmannZ zu erwecken, während er der Büchse Ul Sonmags jage mit der Gewandtheit eines scheuen Neh5 auszuweichen weift. Dem Parforce-üleiter. der ihn mit seiner Meute verfolgt, gibt er Gelegenheit zu einem Nennen, wie es sonst nur noch die Fuchsjagd gewährt. An Schönheit. Tapferkeit und HIugI:it übertrifft er selbst den Auerhahn. der als letztes Uceröleiöftl früherer Zeiten, in denen der riesig: Aue:ocho noch durch Europas Forsten strich, in den deutschen Wäldern haust. Tie Jagd aus den wilden Trnthahn mit Stoß und diente wird allerdings stets der Sport weniger Auscrwählter bleiben, denn es gehört nicht zu den Alltäglichkeiten, den Äogcl auf offenem Felde zu entdeen, wo er nicht zu schnell seinen Verfolgern entrinnen inO ein schützendes Versteh finden sann. Bei der Jagd wird dem ausgeschcucht?n Vogel zunächst der Weg in len.'chbartcs öehölz durch die Meute abgeschnitten, und dann erst beginnt die Verfolgung des flüchtigen Wilds seit:ns der berittenen Jäger. Ter wild? Truthahn weiß mit der Schnellizleit eines Straußes zu laufen, und komw.en ihm dennoch die Verfolger zu nahe, so schwingt er sich Pfeilschnell in die Lüfte, um fliegend einen Vorsprung zu gewinnen, ehe er seinen rasende.i Lauf wieder aufnimmt. Tie Jagd auf den Vogel ist voller Aufregung, sie bringt das Vlut jedes Jägers in Wallung und erfordert ein hohes Mas', ron Geduld. Stärke und Gewandtheit. Folgt der Waidmann Vluf der Flucht. im Schnee des Wildes Spur, so dehnt sich die Jagd auf viele Meilen aus. Oft kommt der Jäger den ganzen Tag über nicht zum Schuffe. Gelingt il ihm, das köstliche Wild endlich durch andauernde, rastlose Verfolgung zu erschöpfen, so darf er ruhig den Titel eines Athleten für sich in Anspruch nehmen. Gehör und Gesicht des Vogcls sind ungcmein entwickelt; das leise Rascheln' eines trockenen Zweiges wird ihn noch schneller zur Flucht antreiben. als selbit das scheue Sieh. Tie Jagd auf den wilden Truthahn wird in einigen theilen des Staat Pennsylvanien ausgeübt, doch das beste Jagdgebiet findet sicq in den Sudstaaten. In West-Virginien gibt es Jagdgründe von Tausenden vcn Ackern, die lcute noch in demselben Zustände sind, wie in längst vergangen:? Zeit, eh? sie der Fuß eines weißen Mannes oetrat. Auch iin westlichen NordCarolina und in Tennessee wird der Juger reiche Veute und prächtig? Gelegenheit zur Ausübung te. edlen Waldwer's finden. Komödie der Irrungen. Ter Vesier eher Polizistenpfeife in Hackney, England, hörte neulich früh Morgens, daß :n der unteren Etage seines Hauses Einbrecher thätig waren. Er weckte seinen Sohn und bhes dann die Polizistenpfeife. Die Einbrecher machten sich schleumgit aus dem Staube, wobei sie von dem Sohn bis auf die Straße verfolgt wurden. MittIerweile kamen zwei unnornnrte Pol: zisten und ein Polizist in Civil hinzu. Der Letztgenannte hielt den Sohn des Hausherrn für einen Einbrecher und schlug ihm kurz entschlossen mit seinem Poliziflenknüttel auf den topf. Die uniformirten Polizisten glaubten ihrerscits. daß ihr nicht uniformirter 5?ollege ein gefährlicher Verbrecher sei und bearbeiteten ihn mit ihren Knütteln. Die Einbrecher entkamen, und der Sohn des Hausherrn sowie der übereifrige Polizist in Civil mußten arztlich: Behandlung in Anspruch nehmen Bankbeamte besuchen in Teutschland an den Zahltagen die Arbeiter. um deren Sparpfennige für die Banken einzusammeln.

w mkA s H v asrm--; V R - " A?! W ec w -)))' j) rmy ) M 7 V

Etwas von Menschenfressern.

Als kürzlich auf der spanischen, dem Kamerunzebiet vorgelagerten Insel Fernando Po ein deutscher Kaufmann von Eingeborenen getödtet und aufgefressen wurde, mag mancher selottgerechte Culturmensch" wieder einmal ungläubig über diese Nachricht den Kopf geschüttelt haben. Und doch sind beglaubigte Zeugmjje dasur voryanden, daß selbst Europaer, zur ?ee oel Schiffbruch in Noth gerathen, in den Wahnsinnsanfällen des Hungers zu Menschenfressern geworden sind. Ein verhältnißmäßig harmloses Beispiel aus dem napoleonischen Feldzuge in Rußland erzählt Luise Mühlbach in den von ihrer Tochter Thea Ebersbergcr herausgegebenen Erinnerungen: Mein alter Onkel m Neubrandenbürg, der Major, wußte uns Wunderdinge zu erzählen von dem Rückzüge bei der Beresina. Dann aber, oft mitten in seiner Erzählung, ward seine Stimme düster, seine Stirn umwölkte sich, und seine Wange erblaßte. Er erzählte uns dann mit stockender Stimme'von den Qualen des Hungers, Dit er erlitten, und mitten in der Erzählung sprang er auf, rannte hinauf in sein kleines Gemach und blieb da eingeschlossen den ganzen Tag. Wenn wir Kinder dann unsere Mutter, des Onkels Schwester, fragten, was ihn denn auf einmal so betrübt gemacht, gab sie uns ausweichende Antworten. Eines Tages aber baten und flehten wir so lange, daß sie uns sagen möchte, warum der Onkel zuweilen so traurig sei, daß sie endlich nachgab und uns sein Geheimniß anvertraute. Er hatte bei der Beresina alle Qualen des Hungers erlitten, und in der Verzweiflung dieser Qualen hatte er zuletzt mit einem Freunde, der die Campagne Seite an Seite mit ihm durchgelitten, wahnsinnig, wie sie beide gewesen, eine Hand, die sie im Schnee gefunden, eine abgehauene Hand aufgegessen! Die Erinnerung an dieses furchtbare Ereigniß marterte den guten Onkel Tag und Nacht, und nachdem wir Kinder den ersten Schauer dieser Erzählung überwunden und uns vertraut gemacht mit dem Gedanken, daß unser guter Onkel, der nicht im Stande war, einen Wurm zu zertreten oder eine Fliege zu zerdrücken, daß unser guter Onkel Menschenfleisch gegessen, kam uns die Sache ungeheuer komisch vor, und wir baten und flehten immer wieder, uns die Geschichte von der Acresina zu erzählen. Er that es, und als er bis zu den Hungerqualen gekommen war, hob ich leise und verstohlen den Daumen in die Höhe. Die and:ren Kinder sahen's und thaten mir eS nach, und so umtanzten wir den guten Onkel mit den aufgehobenen Daumen; er aber stieß uns fort und flüchtete sich uuf sein Zimmer, da' er den ganzen Tag nicht wieder verließ. Wie viel anders habe ich in späteren Jahren jemand von diesem Kannibalismus sprechen hören. Das war der Prinz Rhaden Salem, der mir davon erzählte. Ich lernte ihn in Dresden bei Tieck kennen und verkehrte damals viel mit ihm. Prinz Rhaden stammte von der Insel Sumatra. Sein Vater war der Häuptling und Fürst des Rtf ches Vongol auf Sumatra gewesen und war von denHolländern besiegt und getödtet worden. Die holländische Regierung ließ den Knaben erziehen, und da er Talent zur Malerei zeigte, sandte man ihn nach Deutschland, um aus dem Jndianerfürsten einen Künstler zu machen. Seine malerischen Compositionen hatten etwas durchaus Originelles und zeichneten sich durch eine geniale Wildheit und straffe Charakteristik aus. Er liebte die glühenden Farben und war in seinen Landschaftsbildern gewissermaßen der Vorgänger von Hildebrandts tropischen Landschaften. Rhaden Salem erinncrte sich noch der Tage seiner Kindheit, wo er auf ungesatteltem Roß an der Seite seines Vaters, mit dem Kranz von Federn auf dem Haupt, durch die Steppen dahingejagt war, und mit pikanter Originalität wußte. er von dem stolzen Gefühl zu erzählen. mit welchem er die Skalpe seiner c r l . r i einoe aus oem spieg geiragen, wenn es nach Hause ging. Und haben Sie auch Menschenfleisch gegessen?" fragte ich ihn einst, als er in einer kleinen Soiree bei Tieck uns erzählte von scinen Jugendtagen. Er sah mich ganz verwundert an. Natürlich habe ich das!" Und Sie schaudern nicht, indem Sie das sagen?" fragte ich in Erinnerung an meinen unglücklichen Onkel. Er lachte laut auf. Wieso schzudcrn? .Es war ja nur von den Feinden. Das hat ganz vortrefflich geschmeckt." Aber das ist unmöglich!" riefen wir alle. Wie haben Sie es denn gegessen? Ganz roh oder zubereitet?" O, nicht roh, sondern auf eifernen Stangen am Feuer geröstet," sagte er. Uns ward ziemlich weh und seekrank bei dieser Schilfanrng Von 1818 bis 1895 hat sich die Bevölkerung Deutschlands verdoppelt. Der Bankhalter. Sie: Schwiegersohn, wenn Sie noch einmal ,m Club spielen, lassen wir uns von Ihnen scheiden. Er: Angenommen Zur Hälfte. Ein praktischer Arzt. Papa, der Arzt hat endlich das ZehnMarkstück gefunden, welches ich vorqesiern verschluckt hatte! ... Er hat's aber gleich behalten und mir die quittirte Rechnung mitgegeben!"

in Reinfall

In einer größeren rheinischen Garnison fand vor einigen Jahren be: ' ' . .. , r i rrt f dem dort iteyenden Infanterie - !negiment eine Officiersfelddienstübung statt. Hauptmann v. Z., der nicht dienstlich an der Uebung betheiligt war. ritt als Zuschauer aus der ?tadt heraus in der Richtung auf die Rheinbrücke zu. Hier angekommen, erblickt er dicht vor sich den Divisionscommandeur im Gespräch mit dem Brückenwärter begriffen. Z. wartet hinter einem Busch ruhig das Gespräch ab und reitet dann nach seiner Beendigung über die Brücke weiter, kann sich aber nicht enthalten, den Brückenwärter übe? den Verlauf des Gesprächs zu befragen. Dieser erzählt ihm nun, daß Excellenz mit ihm über die Construktion der Brücke usw. gesprochen und ihn zum Schlüsse über die Breite des Rheins an der Vrückenstelle befragt, und daß er ihm die Breite mit 743 Metern angegeben habe. Daraufhin reitet Z. weiter und erreicht auch bald den Schauplatz der Uebung. Nach der Beendigung findet wie üblich die Besprechung statt. Der Divisionscommandeur schließt sich in seinem Urtheil ganz dem Regimentscommandeur an und weist zum Schluß seiner Rede darauf hin, daß man keine Gelegenheit vorübergehen lassen solle, um nach einer solchen Uebung ein paar militärisch wichtigen Entfernungen zu schätzen. Hier wäre z. B. eine vorzügliche Gelegenheit dazu, um die Breite des Rheins an der Brückenstelle zu schätzen. Die Besprechung fand nämlich dicht an der bewußten Rheinbrllcke statt. Fortfahrend sagte darauf der Divisionscommandeur: Nun, meine Herren, schätzen Sie einmal diese Strecke". Der Oberst und die Stabsofficiere nennen einige Entfernungen. die dem hohen Vorgesetzten aber nicht zu gefallen scheinen. Er wendet sich daher an den Hauptmann v. Z.. der ganz ruhig geblieben ist, mit den Worten: Nun. Herr Hauptmann, Ihre Compagnie schießt ja so gut, da wird ihr Chef gewiß ein vorzüglicher Schätzer sein; wie weit schätzen Sie die Entfernung?" 743 Meter, Euer Excellenz", war die Antwort von Z. Sehr gut. sehr gut, mein lieber Z.; welche Methode des Schätzens haben Sie angewendet?" Ich habe auch den Brllckenwärter gefragt", lautete die Antwort von Z. Das TchafHeer Montana'S. ' Auf den Ausweis über die jüngst zum Abschluß' gelangte WollschurSaison !ann der Staat Montana besonders stolz sein. Es geht aus demselben auf's Neue hervor, daß die f las fischen Woll-Distrikte dieses Staates trotz ihres neuerlichen Aufschwungs in ackerbaulicher Hinsicht auch weiterhin ihre weltbedeutende Stellung auf vorliegendem Gebiete in absehbarer Zeit ungeschwächt behaupten werden. Einer sorgsamen Abschätzung zufolge, welche von den Staatsbehörden ausgearbeitet worden ist, hat Montana in dieser Saison nicht weniger als 371;; Millionen Pfund Wolle geliefert. Dafür bezahlten östliche Großtäufer 6 Millionen Dollars, oder im Durchschnitt etwa 16 Cents das Pfund. Die Wolle kam von 12 12 Millionen Schafen. Was letztere Thatfache bedeutet, das erhellt besonders daraus, daß es wie vielleicht Manchem noch nicht bekannt ist keinen einzigen Staat östlich vom Mississippi gibt, in welchem diese ungeheure Heerde überhaupt weiden könnte! Wenn man diese 12y2 Millionen Schafe in einer Reihe, dicht hinter einander gedrängt, aufmarschiren lassen könnte, so würde sie eine Linie von ungefähr 10,000 Meilen Länge ausmachen, oder die Hälfte des Umfanges der Erde. Um einen gegebenen Punkt zu Passiren, würde diese Schaf-Reihe etwa 150 Tage gebrauchen. Als lebendes Capital haben diese Schafe auf der Weide einen Gesammtwerth von etwa 100 Millionen Dollars für ihre derzeitigen Besitzer. Ihr Fleisch für NahrungZzweckc würde aber rund 210 Millionen Dollars bringen. Von einer solchen Masse Hammelfleisch könnte ein einzelner Mensch, wenn Solches überhaupt von Natur aus möglich wäre, sich 2y2 Millionen Jahre lang nähren, oder, wenn 1250 Menschen zur Zeit von Christi Geburt angefangen hätten, dieses Hammelfleisch zu verbrauchen, und die Jahrhunderte hindurch hätten fortwirthschaften können, so hätten sie noch beute Einiges davon übrig! Aus der Wolle dieser Schafe aber könnte man 15 Millionen Manns-Anzüge machen. Und dabei schätzt man, daß im nordwestlichen Blizzard" des letzten Winters 3 Millionen Montana'cr Schafe umgekommen sind! B" Vielverlangt. Der kleinen Erna fällt das Butterbrot auf die Erde, natürlich mit der gestrichenen Seite nach unten; weinend läuft das Kind zur Mama. Erzürnt wendet sich die junge Hausfrau an die Köchin: Ich muß Sie schon bitten, daß Sie das Butterbrot nicht immer auf der verkehrten Seite streichen!" Auü, tu Rechenkünstler. Kellner zahlen! Habe höchste Eile reise um 2 Uhr 40 ab!" Jawohl, bitte!... 1.80 und 2,40 macht 3 Mark 90 bitte!"

:ZsSNbMM

Clsvöland, Lincinnati, Chicac;v 6z St Cents Railwov. iixa- jpoxj"!SLm Giebel and D i vi si 5 z Abgang dzltiiu

New Aork Ezpr?ß tacjl 4 40Vm Muncie & FtWayne Ezp p. 7 00Vm N S k B Lira täglich s d. . . 8 0031m Elev & Venton Harbor Exp.11 10Vm ?l I ö B Llm, tag! 6g.... 2 55Vm Union City Acc tägl 4 4istm

mckerbocker EP tagncy d &s 6 25rn umon City & Aev Acc 8 löNm New Jork Expreß täglich .... 6 45Nm New York Ltd tägl s 11 45Nm St. LouiS Division. "TU. Worida 27alr ilouto" St LouiS Mail 7 20Bm New Jork Ezprcß täglich s.. 4 20Vm Southweftern Lim tgl d & s 11 45Vm St. LouiS Expreß tägl 8.. . . 7 40Vrn St LouiS Lim täglich p d s. 3 25Nm Mat'n & T Qauit Acc . 10 35Sm Terre Haute 6c Mat'n Acc.. 5 OONm N I Boston Lim tägl pds 2 r.Ow NJ k St. Louis Exp tägl.. 7 05Nm St Louis Mail 5 3ö??V St Louis Expreß tägl s 12 05Vm Knickerbocker Sv täglich s&d 6 1051m 5 Cineinati Division. m & LouS Nachtezvreß tgl s 3 4SVm Cincinnati Acc tägsausg SsnlO 25Vm St Lous & Ein Nachtexv tg s 4 30Vm Chic & St L Expreß tgds & pH 40Vm Cincinnati Ezp Sonnt auög. 7 45Vm Chicago LouS & St L Ervreßll 4vV Cincinnati Acc 4 OONrn White Eity Spezial p.. .... 3 26Nn Cincinnati F Expreß, tägl p 2 50Äm Cinc & 3ns Acc ausg Son.. 6 55Nw Louiö F Expreß 2 öONm Cinc 3nd &St2 Expr las. .11 50i Cinc & Wash götgds&p 6 20Nm Chic & Lou Nacbtexpreökg s 11 40Nm Chicago Division. Kankakee Accom 7 OOVm Cinc Nachxpreß, tägl . . . . 3 30Vm Cbicago Fast Expreß tgl d p 11 50Vm Kankakee Äccom 10 30Ä2Z White City Special 8 d & p. &30Nrn Cinc Fast Expreß tägl p d.. 2 40?te Lafette Accom 5 15Rm La Fayette Accom 5 öoV. Chicago Nachtexpreß tägl 8.. 12 OöVm Cinc & Wash p.,d&p.. 6 10??m Michigan Division. Benton Harbor Expreß 7 OOVm Elkbart Accom nur SonntagS 9 2öV Michigan Mail Expreß p...ll löVm Elkhart Expreß 10 303 Elkbart Acc täglich 4 45Nrn Benton Harbor Expreß p.... 3 ION Michigan Ex'?7?ß 8 IM, Peoria Division efilichZ Peoria Expreß Mail 7 25Vm Columbuö fc s,:nc Exp tg! 8 3 30Lm Western Expreß täglich p d..ll 50Bm Champaign Accom 10 35Vm Cbampaign Accom 4 lONm N S Ohio Special 2 4"Nm Peoria Expreß täglich 8 .. ..11 50Nm Peoria Expreß täglich p & d 6 03Nm Peoria D i k i s i 0 n ö ü l i ch. ColumbuS Expreß tägl 4 30Vm Lynn Accom 10 15Vm Ohio Special tägl dp . 3 00Nm Columbuö Expreß tägl dp. .11 40Vm Lynn Accom 6 16Nm ColumbuS Expreß tägl 8. ... 11 40N

pittsburgh, Cincinnati,

Indianapolis Division.

EaSern Expreß täglich . . , ColumbuS Accom , Fast Expreß täglich 8 d, Bradford Accom Atlantic Expreß täglich 8 Day Expreß täglich.. . . St L N S Lim täglich Richmond Accom Louisville k Chic Exp tglp d 11 3öVm Lou & Chi F Expr täglich 8 12 ObVm Lou Chicago & LouiSV Svl tägl 8 Pittö & Lou F L tägl 8 Mad Acc nur Sonnt Louiöv & Madison Accom.. Chicago k Lou F L täglich p d Madison Accom Louisville Accom iöville Madison Acc, nur Sonntag. Abgang Nacbt-Expreß, täglich 8 .... 12 l5Vm St Louis Lim täglich 8 & d b 6 50Vrn St LsuiS Expreß tögl 7 2SVm Effingham Acc, nur Sonntag 7 25?m St Louis Expreß tägl d sb 12 15Nrn Western Expreß täglich d 8.. 3 30Nm T'Haute Effingham Acc ..4 45Nm Terre Haute Accom.Sonntag 7 15Nv Fast Mail, täglich 8 35Nm

Indianapolis 8c vincsnnes R. R. Cairo & Vineen Expr täglich 7 20Vm Spencer IrenchLickAe, tägl. 9 45Vm Martinsv Accom 12 30Nm VincenneS Expreß täglich.. 10 36V VincenneS Expreß .3 öONm Martinsville Acc, tägl 3 45N Spencerä:FrenchLick Ae, tägl. -4 45Nm Cairo Expreß täglich tt löNru Chicago, Indianapolis & iomsville R'y. (A7onon Rente.) Abgang Ak.ruuft Chic Night Expreß täglich 8 . . 12 6553m Cincinnati Best täglich 8 . . . . 3 45Vw Fsft Mail täglich 8 p 7 OOVm Fast Mail täglich 8 7 60V Ch: Expreß, täglich p d.ll 5093m Monon Accom, täglich 10 0053n Chi & Mich City VeS dp.. 3 3öNm Cincinnati BeS täglich 6 p.. 4 52Nt? Monon Accom, täglich 4 OONm (ake rie 6c weftern Ä. R. Abgang Ankkaf? Mail und Expreß 7 1623m Indianapolis Expreß täglich 10 26V T Det lk M C. Es täglich.. 12 20Nm Mail & Expreß 3 2öN Peru Accom nurSsnntagö. . . 12 20Nm Toledo Expreß ..10 253a Evening Expreß 7 20Nm Cincinnati Hamilton & Dayton R. R. Oft. Abgang Anknust Cincinnati Best täglich 8 & c 4 OOVm Cincinnati Vestibüle täglich 12 46Ba Fast Mail täglich s 8 06Vm Fast Mail täglich , 6 40Vm Cincinnati & Det Expr ... .10 40Vm Cm Chi ä: St L Ex tgl p. .11 45Brs Ein . & Dayton Veft. Exp p 2 46Nm Cincinnati Best d&p 3 26N Cincinnati Veft täglich d p5 OONm Cinc & 3nd Accom 7 24N Cm & Detroit Expreß täglich 7 02Nm Cin 3nd St &fc Peo Ex tg selS 36Nro IWsft. Abgang Ankunft Springsield Mail 8 0033m West Expreß täglich 8&c. 3 6523m Chicago Expreß 11 6093m TuScola Accom ..10 30Vm Tuöcola Accom 3 30Nm Cincinnati Expreß 2 40R West Expreß täglich e..H10Nm Springfield Mail 4 50$te Via C., H. k D. Ry. (W e st) und Roachdale. Chicago Expreß 11 50Vm Cincinnati Expreß ... 2 40?iar

S bedeutet Neev? P. PrloT c. C

' FKhMiM.

Union Eilu Accom tai 9 i5c Elkbart Nccom, nur Sonlze. 3 253m Sort Wayne & Elt Sxpreß p 10 Southweftern Ltd tgl d s. ... 11 30Äm St Louis Ltd tgi d s 3 10Nm B H'b'r Expreß i s Z.ioNm inccgo & SU Louis R'y.

Abgang 3 30Vm 3ndianavolis Accom b 8. . . ... 7 30Vm Schnellzug täglich s &d ... 8 1055m Limited Mai! täglich .... 1 25Nrn Richmond Accom .-. & d 3 05Nm St Louis Expr täglich d & . .. r 00Nm Bradford Accom 8 d 6 LONm Western Expreß täglich 3. . . . . . 8 OONm Nimmt keine Passagiere tglChicago Division.

Ankunfi .12 05Vm . 6 30SV . 6 40Dm . 8 40V k 12 10N . 2 OONw . 3 20Nn 8 30N Chic & Lou F Expr täglich 8 3 20Vm Chic & Lou Expr täglich p d 3 4vNvDivision.

3 40Vm Louiöv & Madison Acc 10 10?m 7 OOVm Lou k Chic F 3 tägl p d.... 1130D 7 30Vm Louisville u. Madison Acc ..ö 40Nn. 8 OöVm Louiöv & Pittsv F L täglich 8 6 35Nra 3 55Nrn Madison Accomm Sonntags 9 ISBm 3 ö5Nm Lou &. ChiF Expr. täglich H.öO Nchk 6 46Nm 6:45 Nm vandalia (ine.

Ankunft New Fork Expreß täglich 8. . 3 20Vm St Louis Expreß täglich 3 ä 6 öOVm Schneller ltxpreß täglich ... 7 55Vm Terre Haute Essing Acc tägl 10 2523 Atlantic Expreß täglich d s b 2 50Nm St Louis Mail & Exp täglich 4 45N The N A Limited täglich 8 d b 6 30Nm Ctir r D. Diniae Cr. - BBtfffCrnr.