Indiana Tribüne, Volume 27, Number 78, Indianapolis, Marion County, 21 November 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 21. November 1903

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Claudine ?0MttN von I d a B o y E d O-O-OO-O-O (Fortsetzung.) Ich Ia3 XLJit) laS, Ich erfuhr, daß fit sich voiwaif. tinft in einem Gemisch von Tankbarkei! gegen mich und BeiQchtunZ gegen bi Andern schnell mein We!b geworden zu sein. Und ich las. fcafc sie nach Glück gedürstet hatte, baft ihr daZ Herz l)azt geworden, weil sie es nicht gefunden, daß sie mich verachte, weil ich nicht verswnd, der Stärkere zu ftin," Vater rief Claudine entsetzt. Er nickte mehrmals vor sich hin. .Meine Frau hatte nicht einmal ma neu Willen erkannt, sie glücklich zu machnC fuhr Albrechts Vater fort, .nicht einmal mein heimliches Lieben nnd Hoffen verstanden! Siehst Du, s war in einer stillen .Nacht, als ich das las. Und ich las ti immer wieder. Jeden Abend, wenn der Sag zu Cnde war, schloß ich mich tm mit dem Buch. Und in mir wuchs eine Verzweiflung ich schlief nicht mehr, ich aß nicht mehr ich hätte auf dem, Kirchhof mit diesen meinen Nägeln ihr Grab aufkratzen mögen, um ihr noch einmal zuzurufen- Lebe und höre mich! Aber Gräber bleiben stumm. Und einmal, als ich wieder ffo die Nacht hrranwßchft, in ohnmächtig?? Verzweiflung, stand zufällig eine Flasche Wem aus meinem Tisch ich txant sonst Abends niemals Wein aber ich hatte Albrecht mit einem Kameraden erwarte: sie waren nicht .gekommen. Und da trank ich. ein Glas. Es that wohl. Mehr die gane Flasche. In jener Nacht schlief ich zuerst tief irnd fest, seit dem Üobe meine? Frau. Ach Claudine, mein Kind! Der Schlaf! Du weißt nicht, was der Schlaf ist für eine Seele, die sich martert, für ein Herz, dem jeder Schlag die 'Foridau:? schrecklicher Leiden bedeutet, für einen Menschen, der sich 'in Verzweiflung, in Sehnsucht hinzehrt. Sich sehnen nach verlorener Liebe ist das größte Elend der Erde nach einer Liebe, die nicht Glück gefunden! Kein verklärendes Ermmrn naht tröstlich .Deinen Gedanken. Der Schlaf, das ist die Vergessenheit und zugleich der Weg zur Genesung. Von da an fachte ich oft ;mir Schlaf zu verschaffen." schloß er slüsternd. Claudine fiel ihm um den Hals. Vater!" rief sie. nicht Vergessenheit, fondern Genesung sollst Du suchen. Das Glück Deiner Kinder wird Tr rTvf-r Ttttt rrrn nTrrrrfsf Ttt Trifft! W l AJ V tilWk V 7 Er weinte. Es waren Thränen der ZAefreiunz. Er fühlte sich 'Clcrudinen nahe. Die unsichtbare Schranke war gefallen, er fühlte sich nicht mehr durch ein drückendes Schamempfinden klein vcz ihr. Sie würde ihm helfen, wieder stark zu werden. Als sie heimkehrten, sah Albrecht, der bei einer kargen, kleinen Oellampe saß und zu lesen versuchte, ein neues Leben im Angesicht seines Vaters, einen fremden schönen Ausdruck von Muth. Und Elaudinens Augen strahlten freudiger denn je. Mit dem feinen Ohr der Liebe hörte Albrecht auch heraus, vaß diese beiden Menschen, ihm die theuersten auf der Welt, eine andere Klangfarbe wie vordem in ihren Stimmen hatten, als sie miteinander sprachen. Inniger noch und doch zugleich auch unbefangener. Wie zwei, die plötzlich vertraut geworden sind. Er ahnte, daß irgend eine Aussprache zwischen ihnen stattgefunden hatte. Und er fühlte, daß sie für seinen Vater eine Wohlthat gewesen war. Staunend sah er sein zunges Weiö an. War denn die Wunderkraft ihres Mitleidens unerschöpflich? War sie sich des Segens bewußt, den sie um sich verbreitete? Nein, er hatte längst begriffen, daß Claudine niemals von dem Vorsatz geleitet war: Ich will meinem Nächsten Gutes thun sondern daß sie ohne Vorsatz kraft der Reinheit und Selbstlosigkeit ihres Herzens unmittelbar sich gedrängt fühlte, allem wohlzuthun, was sich ihr in Leiden nahte. 9. K a p i t e l. n München im Hotel fanden sie 1 Briefe aus Berlin vor. Die ersten, seit sie die Heimath verlassen, denn bei ihrem ruhelosen Vorwärtswandern hatten sie keine Adressen anzugeben gewußt. Bei dem Anblick der Schriftzüge brach Claudim in Thränen aus. Diese Gemüthserschütterung war ihr so überraschend als den beiden Man nern; da sie nie von Elaudinens Li?pen ein Wort der Sehnsucht nach den Ihrigen vernommen, nie auch einen Laut des Heimwehs, so konnte es nicht ausbleiben, daß Vater wie Sohn sich ihre Gedanken darüber gemacht hatten. Ein scheinbar so völliqes und schmerzloses Loslösen von der angeborenen Familie konnte, nach Albrechts Meinung. nur darin begründet sein, daß uiauotne s:cn eoen m vleer Familie nies), glücklich aefüblt habe. Er vergegenwärtigte , sich die kühlvornehme Mutter, das ganze stille, korrekte Haus. Wesen, dessen heimliche Leiter und Genscher der Pastor Bernhard (Eiern

dius war. Zu zartfülüend. um mit Fragen an diesen Dingen zu tasten, baute Albrechtsich ein ganzes Gebäude von Trugschlüjien auf. Und nun dies? Thränen i So hatte Claudine denn doch heimüä aclitten und es beldenmüidia ver. borgen? So war selbst die innere G:nugthuung. welche er darüber empfunden. ihr durch seine Liebe Entschäd:gung geben zu können, für entbehrtes Familienglück, so war auch di:se Genugthuung ein Selbstbetrug gewesen? Sie hatte sich immer still von seiner Seite fortgesehnt. Zurück zu den Ihren? Alörecht giug in dieser Stimmung immer b:3 an die äußerste Grenze derselben. Anstatt das Natürliche anzunehmen, daß Claudine in allem Liebesglück dsch nebenbei auch die Trennung von Mutter und Schwester empfano

und am liebsten all? Theueren vereint um sich gehabt hatte, gerieth er in neue Selbstquälerei. So kann ich Dir denn gar kein Glück geben, gar keinsZ So wenig vermochte ich Deine Gedanken zu erfüllen, daß sie doch immer zurückgingen zu den Deinen!" rief er aus. Daß Claudine unter ihren Thränen lächelte, hatte er gar nicht bemerkt. ,Du bist ooch gerade wie Lena. Die glaubt auch, daß man die Einen über die Anderen vergessen muß." sagte sie. Warum ich weinen muß? Ach. Tas weiß ich nicht. Heimweh? Nein. Ich habe gar kein Heimweh." Und Vennoch Thränen. bemerkte er bUter. Vor einigen Jahren," sprach sie nachdenklich, war Mama nach England gereist, um einmal roch ihr Vaterland wieder zu sehen. Ich weiß es noch; ich fühlte mich ganz wichtig und stolz, als machte ich selbst die Reise. 'Ich hatte keinen Tag Sehnsucht nach Mama. Ja. heimlich waren Lena und ich ein bischen vergnügt, datz wir nun wilder sein durften als sonst und mit Onkel Hans so viel Spaziergänge machen. die Mama sonst nicht erlaubt Hatte. Wir kehrten sogar einmal ein. Unter den Zelten, dort tranken wlr Chokolade in Wein. Vavaröise hieß das Getränk Lena und mir hatte noch nie im Leben etwas fo gut geschmeckt. und wir waren noch nie in einem Wirthshaus .gewesen. Und ich erinnere .mich genau, daß Lena -und ich uns damals wie aus einem Munde zuslusterten: Ach bliebe doch die Mama noch ein bischen weg. And bann " Nun und dann?" sragte Albrecht, der ihren träumerischen Gesichtsausdruck voll Eifersucht beobachtete. Dann, als Mama wiederkam, als sie über die Schwelle trat, ganz neu. eine fremde, schöne Frau und doch unsere Mutter, unsere eigene, theuere Mama, da fingen Lena und ich an zu weinen, als sollte uns 'vas Herz brechen. -und wir hingen an ihr und schrieen: Mama geh nicht wieder von uns! Uno doch, wir Hatten sie ,gar nicht entbehrt Während Claudine so erzählte, feuchteten sich ihr -noch m der Erinnerung b':c Augen. Was will tos sagen?" fragte Albrecht. Das will vielleicht fagen, 'daß man sich der, alles durchdringenden Kraft der Liebe nicht beständig bewußt ist,; sie ist kein Alltags gespräch. man scheint sie oft zu vergessen über der Arbeit oder den Pflichten, die der Tag bringt. Aber sie ist immer in uns. fl uns immer der gewisse Besitz. Und wenn uns durch besondere Umstände einmal dieser Besitz so recht klar wird, erschüttert uns das Glück so, daß wir weimn müssen," sagte sie. Albrecht küßte ihr beide Hände. Ich sehe." sprach er bescheiden, ich bin noch ein Lehrling in der Kunst, ein vornehmes Frauenherz zu verstehen." Sie erröthete. Es war ihr immer schwer, eine Gefühlsäußerung erklären zu sollen. Wenn sie es aber gethan hatte, mochte sie nicht darüber gelobt sein. Nun, da sie bei Albrecht ewe Regung der Eifersucht auf die Ihrigen be merkt hatte, machte es sie ein wenig verlegen, ihre Briefe zu lesen. Sie saß auf einem Stuhl am Fenster und sah auf daö Treiben der Maximiliansträe hinab und dachte immerfort, ob es Albrechr wohl sehr schmerzen werde, werm sie sich über die Nachrichten freue und ob wohl gute Nachrichten in diesen Briefen seien. Albrecht, der mit seinem Vater vor dem anderen Fenster gestanden, kam plötzlich auf sie zu. Er hatte errathen. was :n ihr vorging. Er küßte sie zart auf die Stirne und sagte leise: Du beschämst mich. Lies und laß mich nachher mit Dir froh sein über die Berichte aus der Heimath." Der Brief vor. der Mutter schien nur kurz, der Umschlag konnte nur wenia Blatter enthalten. Als Claudine ihn öffnete, ward sie plötzlich roth. Mein Gott, wie eigen! Sie selbst war nun auch eine verheirathete Frau, wie einst die Mama gewesen. Sie war lhr beinah gleichgestellt in fraulicher Würde. Wie sonderbar ihr das nun zum Bewußtsein kam! Und beinah schien es, als ob auch die Mama eine unfreie, verlegene Empfinduna aehabt hatte. Der Brief war so ceremoniös. Er bewegte sich in allgemeinen Ausdrucken, sprach nur von der Lücke, die Claudtnens Fortgang gebracht, von der Hoffnung, daß es der Tockter aut aebe. und fragte an. ob iraend welche Aussicht auf baldige Rückkehr fei; in solchem Falle wolle die Mutter sich um eine Wohnung und die ' T . m vi Aussteuer unv inricyiung ocmuuen.

Claudine suchte aber auch nicht nach ausdrücklichen Liebesworten. Sie fühlte zwischen den teilen das Mutterherz las sich nach der Tochter sehnt, dies nicht zu sagen weiß und für die neue Lage nicht gleich den rechten Ton finden kann. Aber der Brief von Lena, das war ein ganzes Manuskript. Wenn Albrecht vermieden hatte, seine junge Frau anzusehen, während sie bei! mütterlichen Brief laö, so durfte er nun ruhig Elaudinc beobachten. Während sie die vielen, vielen fein beschriebenen Blätter las. die Lena verfaßt hatte, ging bald sonniges Lächeln, bald tiefer Ernst über ihre Züge. Lena mußte eine gute Briefschreiberin sein, jedenfalls vermochte sie ihren Leser zu fessein, denn immer, wenn Albrecht ein-

mal dachte, mm sei Claudine fertig, sah tr sie ganz vertieft, mit allen ihren Gedanken und Gefühlen fern vcn hier. Meine liebe, kleine, thörichte, ungebildete Schwester! Groß?, gute, kluge. einzige Zunge Frau! Denk Dir an. indem ich mich hinsetze. Dir zu schreiben, steigt ein Gefühl in mir auf. welches der Vorfreude auf einen edlen Genuß auf ein Haar gleicht. Dasselbe Gefühl, wie ich es habe, wenn ich ein schönes Buch in die Hand nehme und weiß: nun wird mich eine Stunde lang Niemand in der Wonne des Lesens stören. Diese Freude. Dir schreiben zu können. erstaunt mich fast, sie scheint zu beweisen, daß Tu mir durch die Ferne naher gerückt bist. Das klingt unsinnig. Aber meine Gedanken sind muntrer als meine Zunge, Du weißt es, und in der Stille des Abends rings um mich, allein mit der Lampe und dem ganzen Stoß weißen PostPapiers, das ich vielleicht noch alles voll schreiben werde, wenn Du lange fort bleibst, lösen sich mir diese Gedanken freier aus. Höchst wahrscheinlich hat meine Dina so zudringliche Augen, venn für zudringliche Fragen ist ihr Herz zu vornehm. Wie sollte es sonst kommen, daß ich Aug' in Aug' mit ihr so viel verschwiegen habe? Süßes 5iind, es bleibt doch dabei, daß wir unsere Taufscheine vertausch' ten? Ich habe die Disvosition zum Aeltersein. ach gar vielleicht zum Altsein, schon in der Wiege gehabt. Du erinnerst Dich, daß selbst bei den Unarten, die wir vollführien. ich stets eine gewisse Kaltblütigkeit entwickelte, die sonst nur das Alter und die TRe.se gibt, während Du auch beim Zerschneiden von Mamas indischem Shawl zu Puppenkleidern eine, gewisse naive SelbstVerständigkeit bekundetest und nachher nicht einmal eine Entschuldigung hervorzubringen vermochtest. Ich aber war damals schon so klug, zu wissen, daß wir eine Unart begingen, und schon so logisch, daß ich auf Mamas Entsetzen nur antwortete: ,Warum hat der Shawl denn auch in unserer Spielstube herumgelegen?' Diesen Hang, oder wenn Du willst, dies Talent, mir die Situation klar zu machen, hat mir alle Jugendfreudigkeit aeraubt. Ich neide Dir Demen Wage muth. Du schiffst immer im Kahn der Hoffnung und des Glaubens einher. Schiller hat das .frisch hrnein und ohne Wanken, seine Segel smd beseelt' so recht für Dich gesungen. .Nur ein Wunder kann Dich tragen Ja wohl, ich bin aber nicht der Mensch, an Wunder zu glauben. Ich will immer Aeweise, und wenn mir Niemand etwas beweist, beweise ich mir selbst alles. Zum Beispiel seit langer, langer Zeit habe ich mir nun bewiesen, daß ich innen größeren Wahnsinn begehen konnte, als diese Liebe zu Bernhard Claudius in mir wachsen zu lassen. Aber vielleicht wächst das so, ohne daß man es bemerkt. Es ist beinah wie ein Fruchtkern, den der Zufall irgendwo in den Boden geworfen. Ein kleines Pflänzchen keimt hervor. Es ist eine Freude, die kleinen, winzigen, harm losen Blatt chen zu sehen, man ist über zeugt, daß der erste Frost es vernichten wird, daß es gar keine Kraft hat, zu wachsen, denn das ist ja Nicht sein Bo den. seine Statt. Seine Art gehört auf den Ackerboden da drüben. Hier steht sie falsch placnt. zwischen allerlei Wc gerich. Aber sieh da: das Pflänzchen ist im anderen Frühling doch noch da, Es scheint sogar ein bischen gewachsen Aber vielleicht scheint es nur so, denn was man täglich sieht, sieht man mcht mehr wachsen. Und dann kommt irgend ein Fremder, der ganz ahnungslos ist, und sagt: O was für ein großer. prachtvoller Äaum. Und man er kennt's: er hat seine Wurzeln verbrei tet. tief und viel verästet, und er reckt sein Ge-.weig gen Himmel, kraftvoll und schon, und es scheint, daß kein Sturm den Stamm brechen kann. Der Fremde, d. h. das Ereigniß von außen kommend, welches mich er kennen ließ, wie das Pflänzlein meiner Liebe gewachsen ist. war Deine Berlobung mit Albrecht. Liebe sehen müssen ist eine Qual für Herzen, die selbst li den. Man bemerkt, wie süß. wie erlösend es sein müßte, Gegenliebe zu finden. Die Eisrinde des Trotzes gegen ein hartes Geschick löst sich und wird zermürbt durch den Wunsch: wäre auch Dir das Glück beschicken. Aber nicht wahr, mein Kind, auch Du mit Deinem Herzen, welches die wunderbare Kraft hat, vorwärts zu marschiren. ohne nach rechts und links zu sehen, auch Du siehst ein, daß mein Fall hoffnungslos ist? Ich, Lena mit der Stumpfnase. Lena mit den kurzsichtigen Augen, Lena mit den bösen Launen, Lena mit dem Hang zur Kritik (welcher beinah ein unweiblichss Laster ist) Lena die Abscheuliche, an der nichts warm und weich

ist, wie ihre Liebe zu Dir und Onkel

Hans ich liebe Pastor Bernhard Claudius! Das Papier hat es ausgehalten, die Schrift ist nicht in Flammen aufgegangen, Du wirst es also lesen. Aber ich fürchte beinah, nicht ganz mit dem Entsetzen, wie ich es schrieb. Denn Dein Gemüth ist wie eine jchöne, nordde"tsche Abendlandschaft. Und da kann man Zonen niazt begreifen, in welcyer tolle Schönheiten von Palmen, Wunderblumen, Gluthhimmel neben verstaubten, stachllchten Kakteen und steilen, steilen Felsenhängen existiren. Denke nach. Claudine. Du liebst es nickt. Ich weiß es. Nicht weil Du nicht denken kannst, sondern wen Du eine zweifellose, merkwürdige Entschlossenheit der Gefühle hast. Sieh aber ein, daß mir eine solche, selbst wenn ich sie hätte, hier nichts Hilfe. Also denke mit mix nach. Ich liebe den Mann, der meine Mutter einst geliebt hat. ihretwegen, wie man sagt, unvermählt geblieben ist, dem man heute noch eine unerloschene Neigung zu ihr zuschreibt und von dem die Welt erwartet, daß c? doch noch um die, zwar zwei Jahre ältere, aber immer noch so schöne Frau werben wird. Denn alle Welt kann sehen, daß diese Frau geistig in einem ganz absonderlichen Grade von ihm abhängt. . Die Thatsache ist konstatirt. An sich ist sie einfach, vielleicht nicht einmal ein seltener Fall. Denn es ist ganz natürlich, daß das. was der Mutter gefiel, auch der Tochter sympathisch sein muß; ja ich glaube, die Hypothese aufstellen zu dürfen, daß je mehr Mutter und Tochter sich gleichen, innerst eines Wesens, gleicher Art sind, je mehr müssen sie denselben Mann lieben und derselbe Mann sie. Denn dies hört man alle Tage, daß ein Mann in der Tochter der Jugendgeliebten sein einstiges Ideal wiederfindet und sich mit ihr verheirathet. Warum soll auch eine Frau nicht die Schwiegermutter eines Mannes werden. der ihr selbst einst ehrfürchtige Liebe geweiht? Ich sehe keine ethischen Gründe, die das verbieten, sondern nur eine Fülle zartester Fäden, die ein solches Schicksalsgespinst sehr reizvoll machen können und sehr schön. Aber dies alles ist eben nicht mein Fall. Ich bin von Mama so verschieden, daß ich manchmal denke, ein Zigeunerweib hat die echte Lena, Edith Guilfords Kind, aus der Wiege gestohlen und mich dafür hineingelegt. Bon Mama zu Dir sieht man schon eher hinüberleitende Eigenschaften. Deine harmonische Ruhe ist der ihren gleich, wenigstens in der Erscheinungsform, wenn sie auch anders gearteten Vorzügen entspringt. Es ist aber doch immer etwas. Hingegen ich: Denke Dir, ich hasse die Harmonie an allen Menschen, außer an Dir. .Wenn ich Dir doch klar machen könnte, daß sie mich auch an Claudius empört! Aber Du wirst nicht begreifen, daß man an einem Mann etwas hassenswerth findet, den man liebt. Vielleicht ist es Trotz. Vielleicht wird mir durch jede Eigenschaft, die mir an ihm mißfällt, die Kluft so recht klar gemacht, die mich von ihm trennt. Vielleicht ist es der Neid, die Gewißheit, nie ebenso werden zu können. Wäre ich nun die Tochter, welche das Ebenbild rollivivus ihrer Mutter ist. läge mein Fall entweder nicht hoffnungslos oder doch versöhnlicher. Ich denke mir, das Entsagen mit einem ,wenn' darin ist leichter. Hier gibt es gar kein .wenn.' Mama, sein früheres Ideal Gott weiß vielleicht auch noch sein jetziges blüht neben mir in erstaunlich wohlerhaltener Schönheit. War sie. ist sie sein Ideal, so muß er alles an mir hassen. Auch könnte man wohl so erwägen: entweder war sie sein Ideal und ist es nicht mehr, weil er im Lauf der Jahre die Art. wie sie sich seelisch entwickelte, beobachtete und ihm ihre Entwickelung nicht gefiel, dann könnte allerdings sich sein Herz einer völlig gegensätzlichen Erscheinung zuwenden, also mir. Aber würde dann nicht durch diese Wandlung seiner Seele der Frau seiner früheren Liebe eine tödtliche Kränkung zugefügt? Und da diese Frau meine Mutter ist. könnte ich das geschehen lassen? Oder sie ist noch sein Ideal, und es ist völlig ausgeschlossen, daß sein Herz an mir theilnimmt. Claudine. Schwester! Manchmal, in kurzen, seligen Schreckensminuten ist mir's. als wäre der erste Fall mein Fall. Aber dann besinne ich mich und erkenne: er will mich nur erziehen, mir helfen, harmonisch zu werden, an mir arbeiten, wie es seine Pflicht als mein Vormund, als Mamas Freund, als unser .Seelsorger.' wie man das so nennt, ist. Aber ich will nicht, will nicht erzogen sein. Will nicht von Anderer Gnade harmonisch werden. Ich bin selbst ein Mensch, des Rechtes der Selbsterziehung lasse ich mich nicht berauben. Ich will Ich bleiben. Gute Menschenwaare, schlechte Menschenwaare. egal! Aber meine eigene Marke. Nicht geprägt von Herrn Bernhard Claudius. Ich will keine Demuth lernen, weder von ibm. noch vor ihm! Vefeyk. er uno icy stunoen einander frei gegenüber. Mann und Weib, ohne die Nebenverhältnisse, die jede Freiheit nehmen; auch dann, wenn er mich lieben sollte, würde ich ihm sagen: Ich kann nur neben Dir stehen, nicht unter Dir. Ich will Dein anderes Ich sein. Dein Gefährte. Dein Weib. Ich will nicht mein Selbst aufgeben.

sondern es dem Deinen zufügen, daß es ein Doppelwesen sei und als solches doppelt reich. Denn dieL ist mein Glaube: jeder Mensch, sei er noch so klein, hat irgend eine Eigenschaft, irgend einen Keim zum Guten oder gar zum Großen in sich, den der Andere nicht lesitzt. In der Freundschaft, wie in der Liebe, ist alles ein Bereichern auf Gegenseitigkeit, wenn Du mir den Ausdruck gestattest. Aber selbst, wenn Zlcama und die Jugendliebe und all diese Komplikationen nicht wären, selbst dann würde ich gar nicht in die Lage kommen, so zu ihm sprechen zu können. (Fortsetzung folgt.)

Amerikanische Maschin e r i e n zum Bohren von Oelquellen kommen auf allen' Petroleumfeldern der Erde in Gebrauch. Dem Eichhörnchen gelingt es gewöhnlich durch seine Kunst, rasch in Schraubenlinien den Baumstamm emporzuklettern, seinen Feinden aus dem Reiche der Lüfte, den Milanen. Habichten. Eulen, zu entgehe.. Schwarze Bank-Präsi-d e n t i n. In Richmond, Va., wurde vor Kurzem ein: Sparbank für Neger eröffnet, deren Präsidentin eine Negerin ist. Die Bank wurde unter den Auspizien des Negerordens St. Lukegegründet, und Mitglieder dieses Ordens aus New Fork, New Jersey. Pennsylvanien und anderen Staaten waren zur Stelle, um Geld zu deponiren. Im Ganzen wurden an einem Tage $75,000 deponirt. Den Falschen begraben. Von der Odd Fellow-Loge in Pacific Junction, Ja., wurde vor etlichen Monaten ein Mann beerdigt, der eine auf den Namen B. F. Haroff lautende, von einer Odd Fellow-Loge in Wyoming ausgestellte Reisekarte bei sich führte. Neulich erschien nun der richtige Haroff, der von Wyoming nach Iowa verzogen war, und er bewies, daß der Mann, der damals starb, jemand anders gewesen war. Seinen Tod zu früh gemeldet hat der 50jährige Dekorateur Annable in Syracuse. N. L). Er nahm in selbstmörderischer Absicht eine Dosis Morphium und forderte dann durch das Telephon das Hospital auf. seine Leiche holen zu lassen. Die Ambulanz fand den Selbstmörder aber noch am Leben, und in Folge der schleunigen Anwendung der Magen.' pumpe wurde dem Manne das Leben erhalten. Hochherzige Stiftung. Der verstorbene Oberst Augusius Ja cobson von Chicago hat in seinem Testament eine Summe von $15.000 ausgesetzt, deren Zinsen dazu verwendet werden sollen. Kindern armer Eltern eine Hochschul-Ausbildung zu ermöglichen. Oberst Jacobson war im Bürgerkriege Adjutant des Generals Sbrman. Der Verkehr im Londoner Hafen ist stetig im Wachsen und übersteigt nach Tonnen gercnet den des Hamburger Hafens um das Doppelte. Der Werth des in Lon?on eingelaufenen Imports stieg von 1144,273,000 im Jahre 1892 auf 169,564,000 im Jahre 1901 und der des Erports von 82,476,501 auf 92,001,191 in der gleichen Periode. Die Antialkoholbewegung in Centralafrika, die Belgien Hand in Hand mit England zu fördern bemüht ist, machte in den letzten Jahren große Fortschritte. Im Jahre 1900 wurden am Kongo 1.236.625 Quarts Alkohol eingeführt, 1901 wurde die Einfuhr, in Folge der Zollerhöhung von 15 auf 70 Francs, auf 194.865 Quarts reduzirt. Auf den Straßen von Laris aibt es. die öffentlichen Gärten und Parkanlagen natürlich nicht mitgerechnet, 86,012 Baume; unter diesen sind 25,919 Platanen, ein Baum, der rasch wächst und dekorativ sehr gut wirkt, 16,714 Kastanienbäume, 14.806 Ulmen. 6011 Ahornbäume. 4484 Sykomoren, 4364 Akazienbäume, 3205 Linden u. s. w. und nur eine Eiche. Die theuer st e Landkarte der Welt besitzt das Königreich Sachsen. Die sächsische Regierung hat nämlich durch die in ihrem Dienst stehenden Geologen und Kartographen eine Landkarte im Maßstab von 1 : 25.000 herstellen lassen, welche die Beschaffenheit des Bodens im Königreich Sachsen auf das Genaueste zeigt. Sie besteht aus 123 einzelnen Kartenblättern und kostet 4,000,000 Mark. Vom elektrischen Strom g e t ö d t e t. In Temesvar, Ungarn, erhielten jüngst die beiden Arbeiter Peter Heinrich und Stephan Kolek den Auftrag, in einer Straße einen Schaden der elektrischen Leitung zu beheben. Sie warteten jedoch nicht die Ankunft des Werkmeisters ab. wie ihnen aufgetragen worden war, sondern machten sich gleich an die Arbeit. Der Arbeite? Heinrich bestieg die 20 Fuß hohe Leiter, doch kaum war er oben angelangt, als er durch Unachtsamkeit mit dem Draht in Berührung kam. Dos Aufflackern einer bläulichen Flamme zeigt: dem unten stehenden Kolek an, daß der 2000 Volt starke Strom den Arbeitsgefährten ergriffen hatte. Er wollte ihm zu Hilfe kommen und bestieg die Leiter, doch kaum war er oben angelangt, als er gleichfalls von dem. Strome erfaßt und getödtet wurde.

Feuer - Signale.

I Pennsylv und Startet 5 English'i Opern-HauA 6 East und Sw Fork 7 Noble und Michigan 3 St. Jersey u. Msss 2tot Pine und Nortb A Market und Pine II Vermont nahe Saft '2 5ty. 8 Spritzenhaus Msff. Ave nah Nobk 13 Dttawareund Walnut i . Jersey u Central A. 16 Mass unb CornkllAd .6 Ash uv 11. Straße 7 Park 2üx und 12 Etr .S Columbia undillsidt i9 High land Ave u. Pratt :i Illinois und St. Jo Pennsylv. und Pratt 14 Meridian und 11. Str '.5 N. fi Eprizenbau 16. nahe JllinvlZ 26 Senate Ave. EtCla n Illinois und Michigan :? Pktsylvania und 14. 19 Senate Ave. und IS. n No. l Cpritznchau JnoAvenaheWichiga 2 Meridian und Walnut N California u Vermont Blake und New Jork 5 Ind. A. u. St, lair Z7 Cit? Hospital :9 Blake und Norty 3 Michigan und Lgnek 1 No. 6 Spritzenhaus Washington nah West 2 Esendorf u Wast. 43 Missouri u New Mort 15 Meridian u Wash 46 JllmoiS und Ohio 47 Capitol Xv. u Wash 8 Ikmgan'g Porkhau i9 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u errill 52 Illinois u ouisiana bZ Weit und Sourh 54 West und McEarty M Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Rat) 8 No. 4 Spritzenhaus LZadisonAv.uMor. 09 Madison Slv. u Duntop 61 No2HakenLeiterhauS Eouth nah Delavar, 1 Penn, u Merrill Delaware u. McEarttz U eaft und Vrarty New Jersey u. MerrM s7 Lirg. Lv. u Lredsha es gast und Prospect 9 Bicking und High 71 No. ii Spritzenhaus Lir Ave. rmhe Huron 72 East und Georgia 73 Ceda und Elm 74 Davidson u Georgia 7b English Av. u Pine 76 Chelöy und BateS 78 No. 3 Spritzenhau Prospect nahe Chelby 1 Fletcher Av. u Ehelby 81 Market u. New Jersey 62 Delaware und Wash. KZ East u Washington 84 New York u. Davidson 85 Taubstummen Anstal! 55 Der. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. öS Frauen-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marhland nahe Mer. 2 Meridian u. Vcorqia. 93 Meridian und Soutb 94 Pennsyls u. Louisiana 95 Lirgini Ave u. Lllab. 9 Hauptquartier. 97 Grand Hotel, 9g Capital Av und Dhl 123 No. Spritzenhau 16. und Ash. 24 Alabama und 1. 125 Eentral Av und 15. 126 DandeS und 15. 127 Brooksid und Jupiter 128 Centra! Ave und 17, 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11 132 Bellefontaine und '. 134 College Ave und 2. lZS Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13s Cornell Ave und 13. 141 DandeS und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 148 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltsid Ave und 13. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. 152 Park Ave und 22. lös L E u. W Bahn a. 22. 154 Ramsry Are und il. 155 Etoughton u Newmc 157 AtlaS und Pike, 1SS Blohd und Pawpaw. 1S9 No. 21 'Spritzenhaus Brightwood We Arbeit und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blohd 1K5 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave un 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und K 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsblv. u. Michuuui 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 2&. 217 Meridian und 1 21 Capltal Ave und 26, 21 Vroadway und 10. 31 IllinoiS und MeLec 34 No. 14 Spritzenhaus Aenwood und 80. 3S Illinois und 83. Annctta und 30 837 No. 9. Spritzend, iu Udcll und Rarr 3 UdeU Ladder Wortt 239 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 248 Illinois u Et. Cla. 243 Eldridge und 23. 312 Wcst uud Walnul 13 West und 12. 514 Howard und 16. 515 Torbct and Paca 316 Capital Av und l. 317 Northwestern Ave r u 318 Gent und 13. 819 Canal und 10. 821 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 326 BiSmaku Grantvk 826 No. 29 Spritzenhaus Haughvtlle. 27 Michigan u. HslmeS, 823 Michigan u. Concord 41 West und McJntyre 412 Missouri u. Mar?land 413 Missouri und hio 16 Capital Ave Georgia 416 Missoun u Aenwlky?" 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E RunlauS W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miky Ave u. I D uS 425 Wash and HarriS 426 No. IS Spritzenhai W. Washington 427 Oliver und Dirch 428 Oliver und OSgood 425 Nordyke und Fort 431 Hadlcy Ave u. MorriS 4Z2 River Ave u. MorriS 454 Rtver Slv und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Olwa 437 No. 19 EpritzenhaZ MorriS und Hardins, 428 $MKfc tEbV&uOS 499 tocky 451 ReiSner und Kt 452 Howard und L 453 Mors und Kapp 456 Lambert und Selcftiti 57 Nordyke Ave u. Vm rnon Works 612 West d Rat) 513 enwckh Ave u. Merrtl, 614 Meridian und MorrO 51 JllinoiS und Sansaö 17 Morris und Dakota 51S MorriS und Church 519 Capital A. u McCar. 521 Meridian und Pal&wr 523 Pine un), Lord 624 Madisor.Aveu Mncok, 426 Meridian und Belt Zi 527 Carlo und Ray 628 Meridian und Anzonu 529 Meridian. Raymond 531 Meridian u. McSai. l 632 No. 17 kxritzenhkS MorriS nahe West I McAerar:und Douah, 613 East u. Lincoln &at 614 East und Seecher 615 Wright und Sander 617 McCarty und Beary IS New Jersey u Bic Ave nt Epruc md Prospect TU Snglish Ar, u. Laurel 714 Ctate Ave u. Belt R 715 Shelby und Beccda 716 Statt Ave und Oran T18 Orange und Launl 719 Shelby u. Cfcaae TBj 721 Lerington A. ?ira 723 Flctchtt Aveu.Oprua 724 State Ave u. Pleasan . 7i5 Prospckt undleasar. 726 Orange und Harla? 723 Liberty und We 729 Nols und South Li No. 15 Exritzenhmi Ost Washington 613 Market und Nobl: 614 Ohio u. Highland 815 Michigan u. Highl? 816 Market u Lrse.-.a!Lv5 817 Ost S Clai un5 Union Bahn Geleise. 621 Pan Handle ShcpS 623 Vermont und Walco 624 Wash. und State Atz. 655 Madden'S iounge8ck 626 Duck und Dorsev 27 Wash. und Bevill Lv 29 No. 1 Spritzenhaus eville nah Michig 631 Coutheastern Ave und Woodside. 652 Wash. und Dearbor 634 Southeaftern und Arsenal AveS. 635 New Dort und Tempk 12 JllinoiS und Maryl. if JllinoiS und Markt. 914 Den, und Staft 915 Delaware rntd ? Spezial.Slznale. Ersten Schlag, zweiter Alarm, Aweit 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch aufgerolt. Schlage, SbaffrdruS ab. l Schläge, it Uhr Mittags. Die 1 bezeichneten Signale werd, nur vom rhur vächt angegeben da an den betreffende Straß kreujung kW Llarmvste? aneebracht find. (ÜK.id:ÄM und der grosze Nordweften via m wmm ?)) tetrsaij-ismu (b laka Hawaii VdiliHptve Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Mono 47. Str. Etation, Chicago, find nur 5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union Blehdöfen Frnch Lick Springs, indem Orange llounty Hochland. ffamlitn-Hol antet neuer Geschäfttleituna. Pluto. Proserxine ind Bowle Quellen. Beste Mineralwaker der Gtlt. Zwei Züge täglich via Erer.,cale. licket-Officen : Union Etation, Massachusetts v and 85 West Washington Straße. Sl. P. l g e o. Distrikt Dass. Agent. Indianapolis. Ind. . H. MeDoel, S.H.Rock well. ras. und Se. Mg?. BetrtebSlnle? Frank I. Nee d. ,l. Agent. Ibiciao. IS.

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