Indiana Tribüne, Volume 27, Number 77, Indianapolis, Marion County, 20 November 1903 — Page 7
Jüdinn Tribüne, 20. November 1003.
Clllttdittc t 0 o man von 9 1 I d a V o y - E d I
(Fortsetzung.) Turch das weit gedehnte, hügelige Voigtland ging die Reise zu Wagen. Das herbe Land mit seiner Schönheit ohne Grazie stand noch im rauhen Vorfrühling. Auf breit hingelagerten Bergzügen wehte im kalten Schauern ein Wind, der die Knospen zurückhielt, keimend hervorzubrechen, der die Sonne verhinderte, letzte Schneespuren aus Klüften und Schattenwinkeln aufzulösen zu quellendem, befruchtendem Thauwasser. Und doch, die harte Natur that ihnen allen drei wohl. Tie Unbarmherzigkeiten des Menschenlebens machen die Herzen krank; die Unbarmherzigkeiten der Natur ent fachen den Muth. Jetzt dranq kein Wort mehr an Albrecht Ohr, das ihm weh thun konnte. Auch stählte die neue Noth, die ihm auferlegt war, seine Sinne. Die Wunde, welche in schneller Heilung begriffen schien, hatte er kaum mehr gespürt. Er konnte zwar den Arm recht wenig und nur mit Scbmerzen bewegen, aber glaubte mit Claudinen. daß vielleicht irgend ein Nerv zerrinen worden war durch den Schuß und daß dies sich erst allmälig wieder geben könne. Tas Fieber, das ihn leise aber merklich jeden Abend durchrüttelte, schrieb er auf seinen unglücklichen Gemütbszustand zurück. (5r glaubte keine Genesung nöthig zu haben, als die von seiner peinvollen Erinnerung. Und nun, durch die Fahrt im stoßenden Wagen auf schlechten Wegen, nun spürte er einen häßlichen Schmerz. einen ganz greifbaren Schmerz, der seine Nerven oft kalt erbeben ließ. Er mußte sich sagen, daß die Wunde nur oberflächlich und vielleicht zu früh zuheile. Aber seine Lippen blieben geschlossen, irenn auch der Schauer einer Schinerzensblässe oft über seine Wangen flog. So konnte seine Manneskraft doch noch etwas: konnte noch Leiden verbergen, um die Theure, Sonnige, Eine nicht zu ängstigen. Mit immer wachsender Ehrfurcht, mit einem Entzücken, das an's Uebermenschliche ging, fühlte Albrecht sich der Geliebten ergeben. Er sah. daß sie kindlich, mit immer heitere? Stirn den Tag und seine Muhen trug, nie ermüdete in der Sorg' für den Vater und für ihn. Und was er einst gedacht, daß in dieser abgcklärten Heiterkeit eines engelreinen Gemüthes vielleicht der Mangel verborgen sei ein Mangel, den er ihr nie, nie angerechnet haben würde leidenschaftlich zu empfinden, auch das war ein Irrthum gewesen. Sie war sein Weib. In den heiligen Stunden ihre? geheimsten Zusammengehörigkeit fühlte er auch in ihr die Kraft der Leidenschaft emporlodern. Aus dem Voigtlande gingen sie in das Fichtelgebirge über. Tie breiten, klotzigen und niederen Bergformationen wandelten sich in gedrängtere, steilere. Felder und Obstbäume verschwanden, Tannenwälder umrauschten ihren Weg. Und als sie sich an den jenseitigen Hängen auch dieses Gebirges befanden, wehten ihnen mildere Lüfte entgegen. er Frühling!" rief Elaudine jauchzend und breitete die Arme aus, als sie den ersten blühenden Obstbaum, aus schwarzer Erdscholle ragend, sein weißdurchwirktes Geäst vor silbrig blauem Himmel ausrecken sah. Ja, der Frühling! Die Zeit der Wonne und des Grams. die Zeit der Sehnsucht und Erfüllung, der Wünsche und Begierden, der gegenstandslosen Thränen und des gründlosen Jauchzens. , Was kann dem Menschenherzen der Blütbenbaum sein, was dem wunden Gemüth ein knospendes Grün, was der kranken Seele das einförmige Zwitschern des Vogels, der mit vier Tönen sein kleines Lied traulich und unverändert in den Zweigen schwatzt was? Und doch, die heilige Kraft der Erlösung wohnt ihnen inne. Nicht die Tröstung des neuen Werdens. die der leidenden Seele zuzuraunen scheint: Auch Dir kann ein neuer Frühling aus den Grabschollen erwachsen. die die Vergangenheit decken! Nein, die Tröstung der Ewigkeit, die der starken Seele sagt: Mag Dein kleines Menschenschicksal vergehen und die Zeit mit Dir; immer neu und ewig offenbart sich das Wunder der Natur und wird nach Dir Tausende erquicken, wie es Dich erquickt. Die Größe des Ersiehens lehrt die Kleinheit des Versinkens. Und Elaudine war von diesen starken Seelen, die die Kraft haben, nicht immer auf sich selbst zurückzukommen. Sie vermochte sich freudig zu vergessen. vor den Schönheiten der Welt. Als sich die Reise wieder der Eisenbahn näherte, freute Albrecht sich, während Elaudine und der Vater zu klagen begannen, daß man auf die laute Straße zurück müsse. Elaudine fand das Fahren in Postwagen, das Ankommen in kleinen stillen Städten, das ckmettern des Posthorns im Walde
so romantisch. Ihre kindliche Phantasie ergötzte sich immer von Neuem in der Vorstellung von allerlei Abenteuern, die ihnen etwa begegnen könnten. Sie ahnte ja nicht, daß Albrecht körperlich litt, sie glaubte nur. daß die Gesvräme der Miireisenden in den Postkutschen ihn quälten, denn selbst in den v:rsteätesten Gebirgswinkeln gab es nur ein Thema: die revolutionäre Bewegung. Der ältere Vrandcw seinerseits schien ganz vcrge,cn zu haben, daß er dabei beteiligt gewesen. Nie verrieth ein Wort oder eine Miene das leiseste Ubeagen. Entweder träumte er vor sich hin oder staunte Elaudine und seinen Sohn an. Dies Staunen war so auffällig, daß Elaudine schon mehr als einmal gefragt hatte: 2?ater, worüber wunderst Du Dich denn eigentlich so?" Er würd? dann roth und sah weg. ohne zu antworten. Sie kamen in ihr letztes Nachtquartler. Am anderen Morgen sollten sie in Neumarkt wiecer die Eisenbahn nehmen. um bis Nürnberg zu fahren. Dann hieß es wieder mit der Post bis Dcnauwörth reisen, um von da nach München zu gelangen. Warum nun Albrecht gerade nach München wollte, blieb Elaudinen ein Räthsel. Sie schrieb an die Mutter und Lena, daß Albrecht viellcich: In den Kunstwundern, die König Ludwig in München geschaffen haben sollte. Vergessenheit zu finden hoffe, und versprach sich in der That das Beste davon. Albrecht hingegen batte nur den heimlichen Gedanken, dort einen berühmen Chirurgen konsultiren zu können. Die beiden großen Kinder, Elaudine und ihr Schwiegervater, hatten an dem letzten Abend ihrer Postreise Glück. Sie machten Quartier in einem kleinen Städtchen, welches Elaudinen von allen Reizen der Nomantik überschüttet schien. Albrecht lächelte liebevoll zu ihrem Enthusiasmus. Sie waren noch durch keine Gegend gekommen, die Elaudine nicht reizvoll gefunden hatte. Es schien, als durchglühe sie mit der Wärme ihres Innern alles um sich her; die kärgste Natur beleuchtete sie mit dem Licht ihrer Seele, sie sah Schönheit und Anmuth in die Dinge hinein, wenn keine darin waren. Albrecht hatte oft mit Erstaunen bemerkt, daß sie n'"-ls einen Menschen häßlich fand. Man mochte an Wirthstafeln oder in den Postwagen Personen gegenüber sitzen, über deren Häßlichkeit er sich heimlich entsetzte, so war die erste Aeußerung, welche Elaudine nach langer, stiller Beobachtung that, gewiß die: Hast Du bemerkt, welch ein anqe-
nehmes Lächeln der Mann hatte?" j Oder: Hast Du gesehen, wie fein und schön der Haaransatz an den Schläfen bei der Dame war?" Oder: Was für ein hübsches Wangenprofil das Mädchen hatte, wenn es sich dreiviertel umwandte?" An diesem letzten Abend nun fühlte Albrecht sich am Ende all feiner Kräfte. Er sehnte sich nach Einsamkeit, um nur eine arme kleine Stunde lang ein schwacher Mensch sein zu können. Der stete Zwang, einen brutalen Schmerz zu verbergen, zehrte an seinen Nerven allmälig fast noch mehr wie die Erinnerung an jene Nacht und die fixe Idee, daß er seine Fahne verlassen habe. Willenskräftigc Menschen gestehen sich nie gerne ein, daß sie ihrem Körper schließlich Unterthan sind. So nahm auch bei Albrecht seine Schwäche die Form eines ohnmächtigen Zornes gegen sich selbst an. Er bat nach dem frühen Abendmahl, daß man ihn allein lassen möge. Er kannte Elaudinen schon genug, um keinerlei Erklärungen hinzuzufügen. Sie fragte niemals ängstlich warum?" Da sie niemals eine üble Laune oder Heimlichkeiten hatte, setzte sie auch nie bei Anderen dergleichen voraus. Komm. Vater," sagte sie. Albrecht will allein sein. Laß uns spazieren gehen." Sie hatten in der Wirthsstube zu Abend gegessen. Der große, weiß getünchte Raum, niedrig und gewölbt, wie er war, kam Elaudinen wie ein Klosterrefektorium vor. Der Sand auf dem sauberen Estrich, der unter ihren Füßen knirschte, machte ihr Spaß. Sie sagte der Wirthin etwas Angenehmes über das Essen, das ihr oortrefflich gemundet habe; sie fragte den Wirth nach einem hübschen Spaziergang und erklärte, daß sie das Städtchen und die Gegend bezaubernd fände. Die Leute sahen ihr entzückt nach, wie sie dann dahinging, sich in fröhlicher Zärtlichkeit dem Herrn an den Arm hängend. Sie gingen in die friedliche Landschaft hinein, über welche ein langsam hinsinkender Aprilabend seine feuchte, bläuliche Dämmerung breitete. Sanfte Waldhllgel schlössen hinter dem Stadtchen den Horizont ab, sie verhüllten sich schon in schwärzliche Schatten, und der frische Abendwind, der sich aufmachte. schien von ihren Höhen zu kommen. Der merkwürdig hohe Kirchthurm des Ortes stand zwischen dem rothgrauen Häusergehoöe zu seinen Füßen, wie ein langn Schäfer, um den sich die Schafe zur Ruhe gelagert haben. Ein Flußchen kam von den Bergen ber und wand fickj rechts um den Ort. ihn wie in einen Halbrahmen schließend. Das Wasser floß munter, mit schuppigem Gekräusel, aber geräuschlos in seinem Bette weit, fern überschlug v,?ige Brücke das Flüßchen.
dessen' Lauf ein leiser, fein dampfender Nebel überschleierte. Eine Pappelgruvpe erhob sich neben der Brücke; die karg belaubten Astrippen streckten sich bündelweise himmelan. Ueber ihr stand in der blassen Luft die gclbiöthliche Mondsichel in ihr?m letzten Viertel. Lanqe gingen sie schweigend. Die Abendstillc legte sich mit ruhvoller Andacht um Elaudinens Seele. Der Mann aber mußte immer daran denken, daß dies, seit jenem Morgen, wo Elaudine ihn geholt, der erste Augenblick ihres Alleinseins war. und eine Frag? brannte auf seinen Lippen, in seinem Herzen. Elaudine." sagte er leise, wie kannst Du Albrecht lieben, jetzt, wo er, anstatt Dein Herr zu sein. Dein Schützling ist?" Elaudine schrak aus irgend einem süßen Traum auf. Kann man denn nur einen Mann lieben, wenn er uns fortwährend männliefe Kraft zeigt?" fragte sie erstaunt. Muß denn die Hingebung eines FrauenherzenS nothwendig mit dem Gefühl von Schwäche, von Schutzbedürftigkcit verbunden fein? Das verstehe ich gar nicht. Wie kommst Du darauf?" Sie waren gerade auf der kleinen hölzernen Brücke angelangt. Sie blieben stehen und stützten ihre Ellenbogen auf das Geländer. So nebeneinander lelmend sprachen sie. und schnell fühlte Elaudine. daß der Mann neben ihr nur zu reden vermochte, weil seine Augen in das rinnende Wasser oder in die verdämmernde Ferne sahen. Ich komme darauf, weil meine weil Albrechts Mutter nur die Stärke sieben konnte. Und ich. Elaudine, ich war immer ein zager Mann," sprach er sehr leise. Erzähle mir doch von ihr," bat sie herzlich. Und sie dachte an die Beschreibung, die Onkel Hans von dem Porträt der verstorbenen Frau von Brandow gemacht: Streng! mit der muß nich gut Kirschen essen gewesen sein!" Ach. Elaudine. das ist so schwer. Ich kann so wenig sagen. Sieh Kind, das ist immer mein Unglück gewesen," sagte er. Sie rückte ihm ein bischen nah?r. daß sie Sckulter an Schulter mit ihm kam, und flüsterte beinah: Aber zu mir kannst Du reden, Vater. Denn es hat Dich noch nie Jemand so lieb gehabt. Sieh, wie die Ferne verschwimmt und wie blaugrau siÄ das Städtchen übcrschleiert, wie mit dichtem Flor." Die kleine Naturbeobachtung sprach sie aus. sie wußte selbst nicht warum. Aber ihr war. als gäbe sie dem Mann damit mehr Unbefangenheit. Ja. Du hast mich lieb. Und Tu hast Albrecht lieb, obschon Du ihn schwach siehst." begann er stockend. Aber freilich, seine Schwäche ist i ch nur vorübergehend. Und Deine Art ist auch ganz anders, wie die meiner Frau war. Elaudine. wenn ich sagen wollte, sie war bedeutender als Du. thäte es Dir weh denn thust Du nicht immerfort das Größte? Aber doch, weißt Du. die Leute nennen es so. Ich weiß nicht, was es ist." Sie war gewiß viel klüger und gebildete? als ich?" fragte Elaudine ganz naiv, und ebenso naiv antwortete Brandow eifrig: Ja, so auf die besondere Art! Weißt Du, schon als ich ein Knabe war, hatte ich immer Angst vor ihr. Und liebte sie zugleich über alles! Die ganze Gegend sprach davon, daß sie so klug, so geistvoll, so energisch sei. Ich aber dachte nie daran, sie mir zu erringen." Wie kam es dann doch?" fragte Elaudine. Ter Mann sah lange auf das unter
ihm fortwirbelnde Wasser hinab. Ja, so unerwartet, so traurig wunderbar. Ihr Vater machte bankerott. Jedermann hatte ihn für reich gehal. ten. Alle Bewerber zogen sich zurück. Da, in jenen Tagen wagte ich es. ein wenig von dem zu zeigen, was in meinem Herzen war. Nie vergesse ich den langen, seltsamen Blick, mit dem sie mich ansah. Nachher habe ich's begriffen: sie hatte gedacht, aus Charakterstärke habe ich meine Liebe verschwiegen. so lange ich sie reicher glaubte als mich. Ach, und ich hatte es nur aus Feigheit gethan. Und ich wagte es auch jetzt nur. ihr meine Verehrung zu zeigen. weil sie fühlen sollte, es gäbe einen, der ihren Werth nicht nach dem Rahmen schätze." Er seufzte tief auf. Ihr Vater kam mir entgegen. Er sagte mir. daß sie mich liebe. Sie selbst hat es mir nie gesagt. Und da fand ich den Muth, schriftlich um sie zu werben. Sie. großmüthig, stolz, bitter gegen die Anderen, wollte mich belohnen für mein früheres Schweigen und fagte ja. Von da an begann mein unglückliches Glück. Ach, Elaudine: Sie war mir so sehr uberleqen. Ich war ein e:n facher Landjunker, sie war bis in ihre Fingerspitzen hinein eine große Dame. Sie war belesen und hatte so viel Kenntnisse. Und sie hatte ihre Ansichten. wie ein Mann sein sollte. Ganz anders, ganz anders wi: ich." Seine Stimme ward von keimenden Thränen verschleiert. Siehst Du, und ich liebte sie jeden Tag mehr, aber immer ferner, so wie ein Untertb?n die Köniain Und fi oas oegriff rcy, woure oeyerriaz: um. Wie sollte ich das beginnen, im Gefühl, der Kleinere zu sein? Wie das noch verstehen, als ich es begriff? Ja, wenn ich gleich vom ersten Tag an geahnt hätte --aber auch dann vielleicht nicht. Das
ist wie beim Fahren: wenn Du diel
Zügel nicht gleich fest nimmst, kannst Du's nachher nicht anders, als mit der Rohheit eines Peitschenhiebes erzwingen. Und wie hatte ich auftrumpfen sollen gegen eine Frau, die über mir stand? Kraft welchen Rechtes? So waren wir Beide elend." Aber wenn sie Dich wahrhaft geliebt hätte, Vater, dann hätte sie gar nicht dies Bedürfnis yehabt r" ir beherrscht zu werden. Wenn sie eins mit Dir war, galt es ja gleich, wer zufällig der stärkere Theil war," sagte Elaudine sanst. Der Mann richtete sich auf und sah das junge Weib in starrem Schreck an. Meinst Du das?" stammelte er. Daß sie mich nickt geliebt hat?" Ja, das meine ich." wiederholte Elaudine, die der Frau noch im Grabe zürnte, ihres Albrechts Vater kein Glück gegeben zu haben. Er sank wieder in sich zusammen. Das erklärt viel," murmelte er. auch Dein Leben mit Albrecht. Denn Du liebst ihn. Das fühlt er. ich fühle es. Und sie hat mich nicht geliebt nicht meinst Du?" Er fuhr nach einer Pause fort: Immer stand die Hoffnung hinter mir. Ich wartete immer auf ein Wunder. Ich dachte, es müsse mir noch gelmgen. sie glücklich zu machen. O, Elaudine, sie konnte früher manchmal lächeln als Albrecht geboren war, und als er in seiner frühesten Kindheit reizend wie ein Engel war und ein so drolliger kleiner K'erl! Und siehst Du, das war nun meine Hoffnung: wenn es mir gelingen sollte, auf ihre stolzen, strengen Züge noch einmal ein solches Lächeln zu zaubern! Noch einmal diesen schönen Ausdruck von mildem Glück in ihrem Gesicht zu sehen. Aber sie ist hingegangen, ohne daß es mir gelang. Ihre Lippen haben sich auf ewig geschlössen, ehe sie mir lächelten." Armer Vater," flüsterte Elaudine und legte' ihren Arm um ihn. Das ist wie ein Fluch auf einem Mcnschenherzcn," fuhr er fort und starrte in die Weite, sich hinopfeln wollen und nicht können, nicht dürfen! Sich täglich zu sagen, daß man sein Leben hingeben würde, um die eine glücklich zu machen und es doch nicht zu können!" Ein Frösteln schlich durch Elaudinens Glieder. Es war fast dunkel geworden, und das letzte bischen Wärme, das den Tag über die Sonne in deif Erdboden hineingestrahlt. war von den herbfeuchten Dünsten ausgelöscht. Elaudine zog den Mann fort, der ganz in seine Erinnerungen versunken war. Er hatte jetzt seinen Arm in den ihren gelegt und ließ sich von ihr führen. Oftmals stand er im Schreiten still. Wr. nun einmal angerührt war. mußte ganz aufgedeckt werden. Seine S?ele drängte ihn unwiderstehlich, sich dem jungen Wesen zu offenbaren, wclches ihn verstand, mit ihm fühlte, ihn niemals verdammt hatte. An ihrem Sarge stand ich noch und betete: Gott, laß ein Wunder geschehen und thue noch einmal ihre Lippen auf. Schweigsam war sie immer gewesen und ihr Herz hatte auch in der Liebe zu ihrem Sohne wenig Worte gefunden. Sprechen sollte sie nicht ich wollte sie auch nicht fragen: warst Du denn wirklich so ganz elend? Nur noch einmal lächeln sollte sie. Nur lächeln! Damit ich sähe, ob sie wenigstens meinen heißen Willen erkannt habe. In dem Willen, sie glücklich zu machen, in der Ohnmacht, es nicht zu können, hab' ich all' meinen Stolz verloren gehabt." Elaudine drückte zärtlich seinen Arm an sich. Dann kamen gute Freunde, Verwandte und sprachen auf mich ein. O Gott, Elaudine, sie lügen so gewöhnlich an Särgen und man ist so klein, die Lügen zu glauben. Warum macht sich der platte Alltag gerade an so heilige? Stätte breit? Ich habe so viel darüber nachgedacht. Es ist so viel in unserem armen Menschenleben, das ich nicht begreife. Auch nicht, warum mir alle damals vorlogen, daß meine Frau mich stets gerühmt und das Glück gepriesen, was sie durch mich gefunden. Noch weniger, warum ich das glaubte, denn ich wußre doch, sie war nicht das Weib, Freunden oder Tanten ihr Glück oder Unglück zu offenbaren. Aber ich redete mir ein, daß ihre keusche, herbe Art ihr verboten habe, sich mir liebevoll zu zeigen. Ich fing an, glücklich zu werden, mitten in dem Gram um ihren Tod." Er stand still, und Elaudine fühlte, wie ein Zittern durch seinen Körper ging. Einmal," fuhr er fort, nach Wochen. kam ich über ihren Schreibtisch. !Es war alles darin so ordentlich, so peinlich gehalten, wie rhre eigene Person stets war: fast steif und pedantisch. Sie erschreckte viele durch ihre übertriebene Ordnungsliebe. Ja, klar und sauber war ihr Wesen. Die wenigen Briefe lagen in Bündel zusammengebunden, im Band steckte je ein Zettel mit dem Namen des Schreibers. Ihre Nechnunzsbücher waren musterhaft geführt. Man sah so. sie war ein Mensch gewesen, in dessen Leben es keinen Schatten gab. Aber auch kein Licht." Seine Stimme ward hier ganz leise, er sprach sehr schnell und schritt zugleich hastig vorwärts. Ich fand ein Tagebuch. Damals schrieben alle Frauen eins. Ich dachte aber nicht, daß sie eines geführt hatte, denn sie liebte nicht die schönredneri-
scheu Selbstgespräche. Ich erinnerte mich genau, daß sie einmal gesagt hatte: Tagebücher verleiten zu selbstgefällige: Bespiegelung eigener Vorzüge und eige ner Leiden. Und nun hatte sie doch eines geführt? Aber es war keine Schönrednerei darin,, ferne Selbstgeflligkeit. Kurze, eiserne Sätze. Sie sielen auf meine Se?le wie Hammerschlage. Ich sah bitterste Lebensweise heit, die eine einsame, unglückliche Frau niedergeschrieben. (Fortsetzung folgt.)
K o m p l i z i r t e r S e l b st -m o r d. Der 23jährige Carence Latham in Waseca, Minn., beging Selbstmord, intern er sich eine Kugel durch den Kopf jagte und zu gleicher Zeit eine große Dosis Karbolsäure verschluckte. Ter Tod trat sofort ein. Ter jung? Mann war seit einer Neihe von Jahren kränklich und glaubte unkurirbar zu sein. Goldsucher in Sibirien. Auf den kürzlich in Seattle. Wash.. angekommenen Dampfern Senator" und Ohio" sind 21 amerikanische Goldsucher aus dem nordwestlichen Sibirien zurückgekehrt. Sie sind alle der Ueberzeugung, daß jener Theil von Sibirien reich an Mineralien und besonders an Edelmetallen ist. In allen Bächen und Strömen haben sie dort Spuren von Goldlagerung gefunden. Verunglückter Leichenz u g. Unweit Concord, N. C.. fuhr ein Eisenbahnzug kl einen Leichenzug hinein, tödtete vier Menschen und riß den Sarg, der die verstorbene Frau Kate Lewis enthielt, vom Wagen. G:rade als der Zug sich ?ahte. bockten die Maultiere, welche den Leichenwagen zogen, und brachten ihn vor dem Zug? zum Stehen. Der Sarg wurde zerkrochen und die Leiche herausgeschleudert, Versuchs st ation für F o r st w e s e n. Unter den Auspizien der Forstschule der ale-Universität soll nächstes Jahr in Mil-ord, Pa., aus den Lieg?nschaften von James A. Pinchot eine Versuchsstation für Forstwesen g:gründet werden. Mr. Pinchot hat nicht nur das Land und die Gebäude für die Station geschenkt, sondern auch die nöthigen Tonds für die Organisirung und Fortführung der Anstalt. Die Station ist die erste ihrer Art in den Ver. Staaten. Mord wegen eines Schweines. Der Farmer Wade in Ehenango Eounty, N. ZZ.. hatte umsonst versucht, ein Schwein durch eine Zaunthüre hineinzutreiben, und brachte sich selbst dabei' in die größte Aufrcgung. Er eilte in's Haus und holte seine Flinte, um das Schwein zu erschießen. Seine Frau lachte ihn aus, und dies erzürnte ihn so sehr, daß er einen Schuß auf sie abgab. Als er gesehen, was er gethan, schoß er sich selbst durch den 5!opf. Beide Ehegatten starben. Diebe auf Schiffen. Die Schooner ..Henry Wilson." Frank W. Venedict" und Marie Palmer." welche bei Gloucester. N. I., vor Anker lagen, sind von Dieben besucht worden. Die Strolche stahlen sich unbemerkt auf die Schiffe und eigneten sich Kleidungsstücke und verschiedene Werthsachen an. Der Kapitän der Palmer" hörte in der Nacht die Diebe, glaubte aber, daß seine Matrosen einen Ringkampf veranstaltet hätten, und nahm keine Untersuchung vor. Am nächsten Morgen entdeckte er den Diebstahl. Ungemüthlicher Hotelbesitze?. Alex. Casey, ein reicher Grubenbesitzer aus Turquoise. Ariz.. erschien letzthin Abends im WillardHotel" zu Tucson, dessen Eigenthümer er war, und gab aus zwei Revolvern Feuer nach allen Richtungen. Die Gäste entflohen, größtentheils durch die Fenster. Fünf Polizisten versuchten, Casen zu verhaften, wobei er einen derselben durch einen Schuß schwer vermundete. Die anderen Polizisten gaben jetzt Feuer auf Casey und streckten ihn schwer getroffen zu Boden. Casey war mehrere Tage hinter einander betrunken gewesen. Uebel belohnter F r i ed e n s st i f t e r. Der Detektiv Fraser in Chicago wurde dieser Tage in ein Haus gerufen, wo er die Neger Mitchell und Nedd fand, die mit Messer und Axt einander zu Leibe gingen. Er rettete Mitchell vor einem Axthieb und versuchte dann lange Zeit vergeblich, die Streitenden zu trennen, wobei ihm einer der Kampfhähne den Finger zerbiß. Nach reichlichem Gebrauch seines Knüppels gelang es Fräser schließlich, die Beiden nach der Station zu schaffen. Redd bekannte sich im Polizeigericht schuldig und wurde auf 90 Tage in's Arbeitshaus geschickt. Mitchell verlangte einen GeschworenenproZeß. Ermordeter Polizeich e f. Der Unfug, welcher alljährlich am Hallowee'n" getrieben wird, hat neulich in der Chicagoer Vorstad: Morgan Park zur Ermordung des Polizeichefs Airie geführt. Airie wurde von Mack Wiley, einem jungen N.'!ger, dessen Schwester Airie angriff, während sie mit etlichen Freunden und Freundinnen einen Bretterhaufen umzuwerfen versuchte, durch einen Messerstich in den Nacken gctödtet. Die Bürger rotteten sich, als der Vorfall bekannt wu'.de, zusammen und wurden nur mit Mühe davon abgehalten, Wiley, sowie drei oder vier andere Neger, welche verhaftet worden waren, zu lynchen.
Feuer - Signale.
l PnmshU und Market 3 Onglish's?rn-HauK si Eastund NFork 7 Noble und Michigan i N. Jersey u. Stoss Sfcc i Pine und North 0 Masket und Pine 1 l Vermont nahe East '2 Nz. 8 Spritzenhaus Maff. Zlve nahe Noble 13 Delware und Walnut 14 N. Jersey Central A. 15 Mass, undCorne'UAve 6 Ash m d II. Straße 7 Park Ave und 12 Str .6 Columbia unkHillstd ;9 Highland Ave u.Pratt '.1 JllinoiS und St. I :3 Pennsylv. und Pratt A Meridian und 11. Et? 'S No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinolS :S EenateAvku.CtCIai? :7 JllinoiS und Michigan : Pesylvania und 14. :9 Senate Ave. und 13. I TiO. 1 Spritzenhaus JnoAvenaheMichiga i2 Meridian und Walnut u California u evmont 5 Blake und New Kork 'S Ind. Av. u. St tflslir 7 City Hospital .8 Blake und Notty i9 Michigan und Lzne N No. S Spritzenhaus Washington nahe West vi Vsndorf u Wash. 3 Missouri u New Fort M:ridian u Wash 6 JllmoiS und Ohis 7 Capitel Av. u Wash 18 mgan'S PorlhauS Straßenbahn CtZtte 23. Washington St, I No. 10 Cprieenhau iUIinott u -errill i JllmiS u iuifislna 3 Wett und Souib 4 West und Mclw,$ Senate Ave. u r? 7 Meridian und !, No. 4 Spritzenh Madison Av.uMor.is Madison Av.u Tu,:lrp 1 No 2 Haken LetterbauS South nahe Delawar, u Penn, u Merrill ' f e"T(ltl? 4 afl und MrSartY 5NwZn1eiiu.MerriU 7 irg. v. u Bradsha S ast und Prospekt 19 Vicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus virAve. naheHuron 72 East und Georgia 73 Ekda, und Elm 74 Davidson u Eeorgt 75 English As. u Pine 7 Shelby und Bäte 7? No. z Cpntzenhau? Prospekt nahe Shelb Fletcher Av. u Shelby öl Market u. New Zersetz 52 Teiaware und Wash. 53 Säst u Washington 34 New Dorku. Davids" 85 Taubstummen Anstalt 66 Ver. Staaten Arsenal 7 Orient! und Wash. S Fraen-Reformat. 1 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 2 Meridian u. Scorqia. 93 Meridian und Louth 4 Pennsylv u. Louisiana 35 Virgii Ave u. Alab. 9 Har'ptquartZer. 97 Grand Hotel. 93 Capital Av und 0hl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 25 Central Ave und 1!.. 120 Fände und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Centra! Ave und 17, 129 Delaivare und 19. ' 131 Alabama und 11. 132 BeUefontaine und 124 College Ave und 2. 136 Delaivare und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Uve und 14. 133 Ccrncll Ave und 13. 141 Dandes un'o 12. 142 Highland Ave und IS. 143 Tecumsch und 10. 145 New Jersey nd 2. U6 Alvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus HUlfide Ave und 15. .S College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 2. 15Z L S u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmcn .57 AtlaS und Pike. 153 Blovd und Pampa. 159 No. 21 CprhenhauS Srightwood !5 Arven und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blohd 165 Et. Clair u. eyston 167 Arsenal Ave un 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park M und 1. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u.Michiaau 214 JllinotS und 20. " 215 Senate Ave und 21. 16 Pennsvlvania und 21. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 26. 21 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLean 234 No. 14 EpritzenhauS Aenwood und 30. 35 Illinois und 83. 233 Ännetta und 20 837 No. S. Cvrizeny Udell und 31 z Udeil Ladder Sor 229 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 2Z' JllinoiS U Ct.Clk. 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut 3!3 West und 12. 314 Howard und 16. 316 Torbet wb Pa 316 Capital Ave und id. 317 Northwestern Ave u 21 IS Gent und 18. 319 Canal und 10. 3 Eerealine WorkS Z24 Vermont und Lynn 25 Bismarcku Grand 326 No. 2 Spritzenhau Haughville. 27 Mich'.gan u. HolmeS, 32? Michigan u. Concord 41 West und McJntyre 412 Mlfsouri u. Maryla, 41Z Missouri und 1hü 41k Capital Ave -Georgia 416 Mlfiouriu flnrtwfyX. 117 Senate Ave iu Wasy. 421 P und E NirnlkiMUÄ W. Washington. 425 Jrr?n-Hosrital. 4,4 Mi."y Av u. I D u Ä 4 ','5 Wash und Har?,S ti 5?c. 18 Cpriyendaitz 0. WaHwgton ,27 Cliwr und Virch i Oliver und !gvcd 4it Nvrdr.:? und Z)ork 431 Hadlcd Aoe u. Mmti 432 River Äre u. MornZ 4 Sürer Ave und Ratz 435 rarding u. Dig 4 R ? 43 H,irving und ClW 437 No. 19 SpntzenhaZ & i: w ÄTf f M&fcXK UkC2te3 i LtoH 451 RiSn und M2 452 Howard und 433 Morris und ÄcJW 456 Lambert und 23cl&tl 457 Nordhke Ave u. Vaa tnett WorU 613 West und Ray 513 entuSy Avk u.Merr 514 Meridian und rlorrbl 61 JllinoiS Knt ftantai 617 Morris und Dakota 515 MorriS und khurch 619 Capital A. u McSar, 621 Meridian und Pakns 523 Pin un, Lord 624 Madisor Aveu Linco W Meridian und Bett Z 627 CarloS und vtav 528 Meridian und Anzon 529 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McSai. ' 32 No. 17 kpritzent,'.', MorriS nahe West IS MrÄerna? und Dut. 615 Last u. Liicoln lr 614 East und Ocechcr 613 Wright und Sander 617 McCarty und Leaty is New Jersey u Bi.' A 712 Spruce und Prospekt 713 Cnglish Are. u. Lau! 714 Etat Ave u.Blt RV 715 Shelby und Beecher 716 State Ave und Oran 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cuiftt 7j 721 LcxingtonA.u 1u4 72 FletcherAveu.Ovrm! 724 State Ave u. Plcasan T& Prospekt undleasar. 726 Orange und Harla? 728 Liberty und Wen 729 NbK und South LI No. 1 Spritzenhkmf. Ost Washmgton v'4 L1Z Market und Nobl: 814 Ohio u. Highland 815 Michigan u. Highla' 816 Market u Arsenal Zldi 817 Ost 3. Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle ShevS 823 Vermort und Walco 824 Wash. und State Atz. 825 Madden'S Lounge Kab 826 Duckn und Dorfe 827 Wash. und BeviÄe Avt 29 No. 12 EpritzenhauS cville nahe Michig 831 Coutheafter Ax uud Woodside. 832 Wash. und Dearkwr, 84 Southeastern und Xrfen! ktveS. 836 New Dork und Tench 12 JllinoiS und Msrhl. tif JllinoiS und Market. 14 Penn, nd Staft 815 Delawa mu $ag Spezial.Signale. trsten 2 Schlage, zweiter Alarm, Zweiten t Schläge, dritter Alarm, Dritten Schlöge, vierter Alarm. i-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgerolS. Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlage, 1, Uhr Mittag. Die o bezeichneten Signale werde nur tm Tfytxm Wächter angegeben da an den betreffenden Straß kreuzung kine Alarmkäe? ansebrecht find. Chicago und der große Nordweften via td) h jg!ggm (T Ulatta-Sawatt-PdUiddine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. tW Von der Mono 47. Ctr. Station. Chicago. Ins nur 5 Minute mittelst elektrischer Hat no4 den Union iehböfen Frnli Lick Springs, In dem Orange Connty Hochland. ffamklien-Hote unter neuer SeschäftSleituna. Pluto, Proserpine ind Bowle Quellen. Beste Mineralwasser dir Welt. Zwei Züge täglich via Grer.icaftle. Ticket-Officen : Union Station. Massachusetts ve nd 25 West Washington Straße. R. P. A l g e o. Diftrtkt Vass. Agent, Indianapolis, ftnd. . H. M c D o e l, E.H. Rockwell. Präs. und ?en. Mgr. Bettieieleilir Frank I. eed. exPil. gent. lzicaqo. Jll.
