Indiana Tribüne, Volume 27, Number 76, Indianapolis, Marion County, 19 November 1903 — Page 5
Jndiana Tribüne, 19. November 190,1.
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Die Detentionshospital-Pläne gutgeheißen. Wie sie gestern an dieser Stelle beschrieben wurden.
Die Gesundheits-Behörde erörterte in ihrer gestern abgehaltenen Sitzung die Pläne für daZ DetentionZ-Hospital. das auf dem 11 Acker-Grundstück" in Cerealinetonzn errichtet werden soll, und hiek die Pläne, wie sie in der gestrigen Ausgabe dss. Bl. beschrieben worden sind, gut. Die Pläne werden jetzt der Behörde für öffentliche Werke zugestellt werden, welche die diesbezüglichen Contract'An geböte einfordern und dafür Sorge tragen wird, daß der Bau so schnell als möglich unter Dach und Lach kommt. Bezüglich der Besserung des flädti. schen Hospital'Betriebes respectiv? sei' ner Einrichtungen :c. wurden noch keine bestimmten Beschlüsse gefaßt. Die Behörde beabsichtigt, in nächster Zeit zum allgemeinen Besten durch diesbezügliche Veröffentlichen die Bürgerschast Über die Vorsichtsmaßregeln gegen Verbreitung von ansteckenden Krankheiten, zum Beispiel Diphtherie tis :c., zu unterrichten.
Schon ein bewegtes Leben hinter sich. Vor Richter Leathers wurde über die Scheidungsklage verhandelt, welche Lena Buckley gegen ihren Gatten John eingereicht hatte. Sie ist jetzt erst 26 Jahre alt, hat aber schon ein bewegtes Leben hinter sich. Als sie 13 Jahre war, zwang ihre Mutter sie, den John Bucklelj zu heirathen. Der Heiraths, schein wurde in Franklin, Ind., erwirkt. Zwei Jahre lebten sie zusammen, dann verließ sie ihn, weil sie seine brutale Behandlung nicht mehr ertragen konnte. Einige Zeit darauf schrieb sie ihm aus Columbus, O.. daß sie dort Insassin eines anrüchigen Hauses sei. Hier war sie etwa fünf Jahre, als eines Tages der Handlungsreisende Albert Eidelsheimer sie kennen lernte. Er überredete sie, dem Leben der Schande Valet zu sagen. Er brachte sie nach Pittsburg, wo sie seine Mutter bis an deren Lebensende pflegte. Nach dem Tode derselben wurde sie KinderMädchen für ein 4-jähriges Mädchen. Tochter eine prominenten Angestellten der Heinz Pickle Co. in Pittsburg; die Stellung bat sie jetzt noch inne. Eidels heimer bezeugte, daß sie seit Jahren ein ehrsames Leben geführt hätte. Er gestand auch offen ein, daß erin sie derliebt und daß eS feine Abficht fei, sie zu heirathen. sobald sie die Scheidung bewilligt erhalten hätte. Der Richter nahm den Fall unter Berathung.
Socialer Turnverein.
Der Sociale Turnverein nahm in seiner gestrigen regelmäßigen Sitzung 3 neue Mitglieder aus. Der Basket Ball Team" des Ver emZ theilte mit, daß er im Laufe deZ WinterS mehrere Spiele veranstalten wird, und er ersuchte zur Abhaltung derselben um Ueberlassung des Turn saales. DaS Comite für geistig? Bestrebun gen berichtete, daß eS im Laufe des Winters wiederum einen Cyclus von Vorlesungen arrangiren wird. Den ersten Vortrag wird Professor Sohlfeld von Madison, Mich., halten. Außerdem werden noch Vorträge von den Herren Prosessoren Brooks von der Jndiana-Universität, Nix, Kruy, Rap. paport und (Srifsith von Indianapolis gehalten werden.
Deutscher Frauen - Hülssverein. Heute Nachmittag Extra-Veisammlung.
In einer Ertra-Berfammlung des Deutscher Frauen'HülfSverein im Deut' schen Hause heute Nachmittag würden die Schluß.Arrangements für den Wohlthätigkeits-Ball am nächsten Milt woch, 25. November, erledigt.
i. Marien-Gemeinde.
Karten-Partie zu edlem Zwecke.
Heute Abend veranstaltet der Frauenverein der St. Marien - Ge rneinde in der St. Marien Halle ein Kaffee-Kränzchen nebst Karten'Par tie. Da der Erlös für die AuSschmü' ckung des WeihnachtsbaumeS für die Kleinen bestimmt ist, sollte Niemand fehlen.
I" Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow-.
TaS Tnel!.
5lu5 dem Russischen übersetzt von Mascha Goldstcrn. Es war früh am Morgen . . .Wladimir Borissowitsch 1 Kladunow, ein schlanke, junger Mann von zweiundzwanzig Jahren, cn fast knabenhaftem Aussehen mit schönem Gesicht und blondem, gelocktem Haar stand im Ofsiciersrock und in Röhrcnstiefeln ohne Mantel und Mühe auf der von frischem Schnee überwehten Waldlichtung und blickte auf einen anderen Off'.cier mit starkem Schnurrbart und rothem Gesicht, welcher auf dreißig Schritte Entfernung ihm gegenüber stand und, langsam den Revolver h:-. bend, auf Wladimir Borissowitsch zielte. Mit auf der Brust verschränkten Armen, den Revolver in der einen anb, erwartete Kladunow den Schuß fast mit Gleichmuth. Ein schönes, nachlässiges Lächeln verlieh seinem immerhin blassen Gesicht einen Ausdruck von Mlth. Die Gefahr, in der er sich befand, der erbarmungslose Ernst seines Gegners, die gespannte Aufmerksamkeit der abseits stehenden Sekundanten, die Möglichkeit des nahen Todes machten diesen Augenblick zu eincm schrecklichen, geheimnißvollen und fast feierlichen. Eine Ehrenfrage sollte entschieden 'werden. Sie alle fühlten d Wichtigkeit dieser Frage, und das Feierliche des Augenblicks war um so intensiver, je weniger sie sich dessen bewußt waren, was sie thaten . . . Der Schuß krachte. Kladunow fuhr mit der Hand durch die Luft, feine Kniee knickten ein und er stürzte zu Boden. Er lag auf dem Schnee mit durchschossenem Kopf, mit von sich gestreckten Armen und sein ganzes Gesicht, sein Haar, selbst der Schnee um seinen Kopf herum waren mit Blut getränkt. Die herbeigeeilten Sekundanten hoben ihn auf, der Arzt constatirte den eingetretenen. Tod und die Ehrenfrage war entschieden. Es blieb nur noch übrig, diese Nachricht dem Regiment mitzutheilen und auf eine möglichst schonende Art der Mutter Kladunow's zu überbringen. Die alte Frau war nun ganz verwaist, nachdem man ihr den einzigen Sohn getödtet hatte. Daran hatte früher niemand gedacht und jetzt beherrschte sie alle dieser eine Gedanke. Sie alle kannten und liebten sie und es lag ihnen viel daran, sie vorsichtig auf diese traurige Kunde vorzubereiten. Dazu wurde Gobulenko ausersehen. Er sollte sofort vorausfahren und lles nach Möglichkeit ausführen. Pelageja Petrowna war soeben aufgestanden und hatte gerade den Morgenthee aufgegossen, als Gobulenko verstört und verwirrt ins Zimmer trat. Gerade zum Thee zurecht. Iwan Jwanöwitsch!"'''rief freundlich die Greisin, den Gast begrüßend. Sie kommen gewiß zu Wolodja?" Golubenko stotterte verwirrt: Rein, ich . . .komme nur so, im Borübergehen." Wolodi schläft noch; nicht wahr, Sie entschuldigen ihn schon! Gestern ist er die ganze Nacht in seinem Zimmer auf und ab gegangen so habe ich ihn denn heute noch nicht wecken lassen, um so mehr, da Feiertag ist. Vielleicht haben Sie ihn aber in wichtiger Angelegenheit zu sprechen?" Nein, ich komme nur so . . Sonst lasse ich ihn wecken?" Nein, bemühen Sie sich nicht." Doch Pelageja Petrowna beruhigte sich nicht und ging etwas erwidernd aus dem Zimmer. Golubenko rang die Hände, lief auf und ab und wußte sich keinen Rath, wie er es beginnen sollte. Der entscheidende Augenblick nahte heran, er aber wurde immer rathloser und verzagter und derwünschte das Schicksal, das ihn in diese Sache verwickelt hatte. Da trau' einer noch euch jungen Leuten!" rief gutmüthig Pelageja Petrowna zum Gast zurückkehrend. Ich gebe 'mir hier die größte Mühe, nicht mit der Thecschale anzustoßen, -und bitte auch Sie, ihn nicht zu wecken, unterdessen ist von meinem jungen Helden längst keine Spur mehr im Hause! Sehen Sie sich doch. Iwan Jwanowitsch, trinken Sie ein Täßchen Thee, Sie haben uns ohnehin arg vernachlässigt. Sie lächelte und fügte mit verhaltener Freude leise hinzu: Und bei uns hat es in all dieser Zeit so viel Neues gegeben . . . ! Gewiß hat es Wolodja nicht ausgehalten und hat Ihnen selbst schon alles erjählt; er ist ja so: was er auf dem Herzen hat, das hat er aisf der Zunge. Gestern habe ich mir schon gedacht: läuft mein Wolodja die ganze Nacht im Zimmer auf und ab, so sehnt er sich wahrscheinlich nach Ljcnotschka! Das ist bei ihm immerso. Wandert er die Nacht durch aus einem Zimmerwinkel in den anderen, dann fährt er sicherlich Morgens weg. Ach, Iwan Jwanowitsch! Nur um Eines bitte ich Gott, daß er mir auf die alte Tage die Eine Freude bescheeren möge. Was brauche ich alte Frau sonst; ich habe nur den Einen Wunsch! Ich glaube, ich werde um nichts mehr zu beten haben, wenn Ljenotschka und Wolodja getraut sind. Ach, wie froh, wie glücklich werde ich da sein! Außer Wolodja habe ich ja nichts auf der Welt. Nichts ist mir theurer als sein Glück." Die Greisin wurde ganz gerührt und wischte sich die thränenfeuchten Augen. Sie werden sich erinnern" fuhr sie fort daß es bei ihnen anfangs
nicht recht gehen wollte . . . bald hatten si: was miteinander, bald handelte es sich um das G?ld . . ... Euch jungen Officieren gestattet man ja nicht einmal zu heirathen ohne Caution Nun, jetzt ist alle geordnet; die fünftausend Rub?l für Wolodja habe ich zusammengebrQcht, jetzt kann er meinetwegen schon morgen zum Altar gehen! Und auch Ljenotschka hat mir einen Brief geschrieben, so einen guten Jrief . . . Während sie sprach, nahm Palageja Petrowna aus der Tasche den Brief, den sie nach einer Weile wieder einsteckte. Solch ein liebes, gutes Mädchen!" Und Golubenko hörte ihr zu und saß wie auf glühenden Kohlen. Er wollte ihr in die Rede fallen, wollte ihr sagen, bah alles zu Ende, dgß Wolodja getödt sei. daß in einer Stunde von all i! 'en Hoffnungen nichts übrig geblieben sein wird, doch er hörte ihr zu und schwieg Und fühlte, in ihr gutes Gesicht blickend, wie es ihm die Kehle zuschnürte. Was machen Sie heute für ein böses Gesicht?" fragte ihn endlich die alte Frau.' Sie sehen ja ganz anders aus wie sonst." Golubenko wollte antworten: Ja! Auch Sie werden ein anderes Gesicht bekommen, wenn ich mich Ihnen entdeckt habe!" Doch statt etwas zu sagen, wandte er sich ab und begann seinen Schnurrbart zu drehen. Pelageja Petrowna hatte es nicht beachtet und ganz von ihren Gedanken erfüllt, fuhr sie fort: Ich habe Ihnen auch einen Gruß zu bestellen. Ljenotschka schreibt, ich soll Iwan Jwanowitsch grüßen und ihn bewegen, mit Wolodja zu ihr zu kommen. Sie hat Sie ja sehr gern. Iwan Jwanowitsch! .... Nun, ich sehe, ich halte es nicht aus und lasse Sie selbst ihren Brief lesen. - Sehen Sie nur, wie lieb er ist!" Und Pelageja Petrowna holte wieder den Brief aus der Tasche und entfaltete vor Golubenko den mit einer feinen Schrift dicht beschriebenen Briefbogen. Er blickte noch finsterer drein und schickte sich an, ihn mit der Hand von sich zu weisen, doch Pelageja Petrowna hatte schon zu lesen begonnen: Theure Pelageja Petrowna! Wann wird endlich die Zeit kommen, wann ich Sie nicht mehr so, sondern liebe, theure Mutter nennen darf. Ich warte mit solcher Sehnsucht darauf und hoffe so sehr, daß es sehr bald sein wird, daß ich Sie schon jetzt nicht anders nennen will als Mutter Pelageja Petrowna hob den Kopf und blickte mit thränenvollen Augen lächelnd auf Golubenko. Sehen Sie, Iwan Jwanowitsch!" fügte sie hinzu; doch als sie bemerkte, daß Golubenko sich in die Lippen biß, und daß auch seine Augen feucht geworden waren' stand' sie aus, legte ihm ihre zitternde Hand auf das Haar und küßte ihn auf die Stirn. Ich danke Ihnen, Iwan Jwanowitsch!" flüsterte sie ganz gerührt.' Ich habe mir es immer gedacht. Sie und Wolodja sind nicht nur Freunde, ihr, seid wie Brüder. Verzeihen Sie mir .... Ich bin gar zu glücklich, Gott sei's gedankt." Tie Thränen stürzten ihr aus den Augen und Golubenko war dermaßen rathlos und verwirrt, daß er ihre knochige Hand ergriff und sie mit Küssen bedeckte. Thrännen würgten ihn, er konnte kein Wort hervorbringen, und in diesem Ausbruch des mütterlichen Herzens fühlte er einen solch schrecklichen Vorwurf, daß er es vorgezogen hätte, lieber auf der Waldlichtung mit durchschossenem Kopf zu liegen, als ihre Lobpreisungen seiner Freundschaft und Brüderlichkeit anhören zu müssen. In kaum einer halben Stunde wird ja Pelageja Petrowna die ganze Wahrheit erfahren; wie wird sie ihn dann nennen, nach dieser halben Stunde? Stand er, der Freund, nicht schweigend dabei, als auf Wolodja mit dem Revolver gezielt wurde? Hat er, der Bruder, nicht selbst die Schritte abgemessen, die Waffen geladen? Das alles hat er gethan, mit Bewußtsein gethan. Und jetzt sitzt dieser Freund und Bruder schweigend da und hat nicht den Muth, seine Pflicht zu erfllllen. Er verachtete sich in diesem Augenblick, doch konnte er sich nicht entschließen, auch nur ein Wort zu sprechen. Seine Seele bedrückte ein unbegreiflicher Zwiespalt; es war ihm unerträglich weh und schwül zu Muthe. Und die Zeit verrann .... Der Gedanke quälte ihn und doch konnte er es nicht übers Herz bringen, Pelageja Petrowna die letzten glücklichen Augenblicke zu rauben. Wie sollte er sie auf das Entsetzliche vorbereiten? Golubenko verlor gänzlich den Kopf. In diesen qualvollen Augenblicken hatte er inGedanken schon tausendmal alle Duelle, alle Affairen, jeden Leroismus und jede Ehre verwünscht. Endlich erhob er sich, bereit, alles zu gestehen oder davonzulaufen. Schweigend ergriff er Pelageja Petrownas Hand, drückte seine Lippen darauf und, sein Gesicht verbergend, über welches plötzlich unaufhaltsam die Thränen flossen, stürzte er wie besinnungslos nach dem Vorzimmer, riß feinen Mantel vom Kleiderrechen und lief aus dem Hause, ohne ein Wort zu sprechen. Pelageja Petrowna blickte ihm verwundert nach und dachte: Gewiß ist er auch verliebt, der Arme . . . Ja, das ist so, ihr junger Kummer vor dem Glück! ..." Und sogleich versank .sie wieder in
ihre Träumereien über ihr bevorstehendes Glück, das große Glück, dessen sie sich so sicher dünkte .... Der König der Mode, Cduard VII., König von England und Kaiser von Indien, kleidet sich so schreibt ein französisches Blatt auch je 5t ncch so sorgfältig, wie einst als Prinz von Wales. Der treffliche Herrcher legt jetzt mehr als je zuvor Werth Daraus, der bestgekleidete Mann in Großbritannien und Irland zu bleiben. Aber er will seine Feinheit auch nicht allzu theuer bezahlen, und deshalb hat er jüngst mit seinem Schneider folgende Preise vereinbart: Für eine Hose $10 ks $12, je nach dem Stoff, der verarbeitet wird: für einen Oberrock mit dazu gehöriger West: $50. Ein ganzer Eheoiot - Anzug darf nicht mehr kosten als $40 bis $45 und für einen Frackanzug mit weißer Weste zahlt der König $75. Die englischen Trupp e n, die den Krieg in Südafrika mit gemacht haben, haben auch die Ge wohnheit mit zurückgebracht, den Explosionsstoff Eordit zu essen. Der Oberstabsarzt Dr. Jennings versuchte das Pulver, als er erfuhr, daß es die Soldaten in großen Dosen genießen. Er aß den Inhalt einer Patrone und bekam Kopfweh wie nie im Leben. Es dauerte 36 Stunden, an. Die Soldaten lösen das Eordit meistens im Thee auf. Dann regt es das Nervensystem prompt an, wirkt erheiternd und stimulirend, worauf ein Stadium der Schläfrigkeit und dann ein schwerer Schlaf von fünf bis zehn Stunden, je nach der Dosis, folgt. Das Pulver besteht aus 58 Prozent Nitroglycerin, 37 Prozent Fulmicoton und 5 Prozent Mineralsubstanzen. Jede Patronc enthält 60 Körner Eordit. Lackierte Fußböden schön zu erhalten. Um solche Böden ganz wdellos zu halten,, dürfen sie eigentlich nie feucht gewischt werden, man reibt sie mit Tüchern sauber. Außerdem hält man sich ein besonderes Scheuertuch, das gut vor Staub geschützt werden muß, und das an einer Stelle mit NLböl gefeuchtet ist, doch so, daß es nur eben feucht ist. Mit diesem Tuche reibt man zuweilen den Boden ab. besonders aucb dann, wenn Fußspuren zu sehen sind. Nachher reibt man mit trockenem Tuche nach. Bon Zeit zu Zeit muß das Oeltuch gut mit Wasser und Soda ausgebrüht werden. k!!,A us eingewanderten Polen Farmer zu machen, ist das Streben einer kürzlich zu Wilkesbarre in Pennsylvanien abgehaltenen' Convention von Polen aus verschiedenen Staaten dir Union. Es wurde eine Commission eingesetzt, um polnische Minenarbkjt.er im Osten der Ber. Staaten zu bewegen, in den westlichen ' Staaten Colonien anzulegen. Das Hauptquartier der Commission wird Milwaukee sein. Es soll die polnische EinWanderung nicht gefördert werden, wohl aber sollen d . in den Ber. Staaten lebenden Polen darin unterstützt werhen, sich auf die Farmen im Westen niederzulassen. In der Convention waren 380 Delegaten anwesend, welche 36.000 Mitglieder der Polish National Alliance vertreten. Nicht weniger als 1550 Zöglinge besuchen jetzt die Normalund Industrie - Schule Booker T. Washington's zu Tuskegee in Alabama, und 394 besuchen Schulen, die mit der ersteren in Verbindung stehen. Nie ist einer der Zöglinge dieser Anstalten wegen irgend eines Vergehens verhaftet worden. Neben Religion. Moral u. f. w. werden dort sechsunddreißig verschiedene Industrien und Ackerbau gelehrt, und weibliche Zöglinge werden in allen Haushaltarbeiten unterrichtet. Seit zweiundzwanzig Jahren hat die Schule von Tuskegee in Alabama 6000 junge Männer und Frauen au5. gesandt, die das dort Gelernte mir ihren Rassegenossen verbreiten. Hunderte junger Farbiger, welche in den letzten Tagen in die Anstalt eintreten wollten, mußten wegen Mangels an Platz zurückgewiesen werden.
pnssodr cfcidirnma .Welchen charakteristischen und in der Reklame auffallenden Namen gebe ich nun meinem neuerfundenen Korsett. das mit ungemeiner Elastizität die denkbar größte Festigkeit in der Konstruktion vereinigt?" Nennen .Sie's doch einfach:- Stütze der Hausfrau!" llttijcrfvorcn.
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Bettler (nach reichlicher Speisung): Ach, entschuldigen Sie. Madam', aber ick merk' jetzt erst,' daß mein Qunaer vorbin ciaentlick Durst war!-
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