Indiana Tribüne, Volume 27, Number 76, Indianapolis, Marion County, 19 November 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, IS. November 1903.

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Slm Ziel. Neuer Canal-Vertrag zwischen den Ver. Staaten n. Panama.

Folgt in den Haupt-Linien dem gescheiterten Abkommen. Socialisten unterliegen auf der Bo stoner Convention. Ihre Anträge mit bedeutenderMehr heit abgelehnt. Tankeuswerthe Anregungen sür den Consulatsdienst. Powell's Bericht über die Lage in San Domingg. Gegner ter kubaVorlage sprechen im Hause. Abschluß des neuenCanal Vertrags. Washington. 18. Nov. Der tzay-Bunau Varia Jsthmische CanalBertrag wurde heute Abend in der Wohnung von Secretär Hay durch den Staatssecretär und den Gesandten von Panama, Philippe Bunau-Varilla, unterzeichnet. Der Text des Vertrags kann zur Zeit aus 2 Gründen nicht bekannt gemacht werden. Einmal verpflichtet em unae schriebenes Gesetz das Staatsdepartement, das Vorgehen des Senats bei der Frage der Veröffentlichung abzuwarten und dann hat der Präsident noch nichts darüber bestimmt, wenn der Vertrag dem Senate zur Genehmigung vorge legt werden soll. Nach seiner gegenwärtigen Absicht will er den Vertrag so lange zurückhält ten, bis es sicher ist, daß seine Verathung der Gesetzgebung, für welche die Sonder-Session einberufen ist, nicht im Wege steht. Es scheint jedoch, daß der Vertrag in seinen Hauptlinien sich an den fehlgeschlagenen Hay-Herran Vertrag anschließt, mit der Ausnahme, daß der neue Vertrag nicht blos dem Sinne nach, sondern auch dem Buchstaben nach der Spooner-Akte folgt. So sieht der neue Vertrag anstatt einer begrenzten Pacht der Canal-Strecke eine dauernde Wegerechtspacht durch Amerika vor. Außerdem wird den Veremlgten Staaten vollkommene Gerichtsbarkeit in dem Canalgebiete, anstatt halb ameri kanische und halb colombische GerichtsHöfe, gewahrt. Ferner kämen die beiden End-Städte Panama und Colon vollkommen unter amerikanische Herrschast, wodurch auch die Schaffung einer neuen Hauptstadt x die Republik Panama außerhalb der CanalStrecke nothwendig rrird. Die Kosten sind die gleichen, nur daß Panama statt Columbias die 10 Mil lionen Dollars empsängt. Der Eanal wird neutral und für alle Nationen unter gleichen Bedingungen offen sein. Die heute hier angelangte Panama Commission ist zur Raiinciruna des Vertrags bevollmächtigt. N iederlagederSocia l i st e n. Boston, Maff., 18. Nov. Nach langer Debatte, besonders bemerken? werth wegen der bitteren Sprache, in der sich Präsident Gompers gegen den So cialismus erging, lehnte der Amerika nische Arbeiter-Verband heute die An träge ab, welche ihn auf die Sache bes Socialismus verpflichtn wollen. Die Socialisten forderten in 9 An trägen Annahme ihrer Principien, über welche das Beschluß-Comite ungünstig berichtet hatte. Die Empfehlung des Comites hießen die Delegaten mit 11, 232 gegen 2.185 Stimmen gut. Den ganzen heutigen Tag, wie schon an einem Theile des gestrigen, stand die Frage zur Besprechung. An' der Debatte betheiligten sich alle Führer beider Seiten. Unmittelbar vor der Abstimmung erregte Delegat Carey's Verurtheilung von dem Angriffe des Vice'Präsidenten Duncan auf die Socialisten große Auf merksamkeit. Den Höhepunkt des Tages bildete es, als Präsident GomperS sich in bit terer, maßloser Sprache gegen den Socialismus und den Versuch, die Convention zur Annahme seiner Prin cipien zu veranlaffen, erklärte. Mangel an Schneidigkeit. Chicago. 13. Nov.' Andrew York, seit 11 Jahren Vorstand des Sanitäts-Bureaus im hiesigen Ge sundheitsdepartement, ist wegen laxen Dienstbetriebs in seinem Bureau und CorruptiM unter Inspektoren des Am

tes enthoben worden.

Der Congreß. v a u s. Washington, 13. Novbr. Im Hause kamen heute die Gegner der CudaVorlage mit energischen Reden zum Wort. Das Ereigniß des Tages wzren die Reden von Grosvenor, Ohio, für und Fordney (Rep., Mich.) gegen die Vorlage. Abg. Grosvenor sprach über eine Stunde, durch häusige Zwischenrufe von demokratischer Seite unterbrochen. Grosvenor machte eine prophetische Ankündigung über die Stellung der Staaten in der kommenden Präsidenten Campagne, als Antwort auf die Behauptung von Clark (Mo.), daß im nächsten Jahre ein demokratischer Sieg wahrscheinlich sei. Abgeordneter Fordney und zwei sei ner republikanischen College sprachen gegen die Vorlage. Fordney brachte seine Mißbilligung über die Maßregel in emphatischer Weise zum Ausdruck; zugleich tadelte er General Leonard Wood in scharfen Worten, weil er an Herrn Francis Thurber in New Jork vor zwei Jahren zur Vertheilung von Flugschriften im Interesse der cubani schen Reciprocität Geld ausbezahlt hatte.

Weiter sprachen gegen vie Vorlage die Abgeordneten Schafroth (Col.), Burgeß (Tex.) und Bell (Cal.), Demokraen, sowie zwei Republikaner auö Michigan, McMorran und Loud. Senat. In der heutigen Senatssitzung brachte Senator Gallinger eine Petition ein, welche alle Pensionen anläßlich des mexikanischen Kriegs auf S30 per Monat erhöhen soll. Er sagte, daS Pensions-Comite würde der Petition die schuldige Erwägung zu Theil werden lassen, machte aber zugleich darauf aufmerksam, daß alle Ueberlebenden des mexikanischen Krieg? derzeit Pensionen von $12 beziehen. Heikle Situation. Washington, 18. Nov. Die Lage in Bogota hat, soweit die Beziehungen zwischen Amerika und Colombia in Betracht kommen, eine kritische Gestalt angenommen. Am 15. November fcrderte die colombische Regierung den Gesandten Beaupre zu einer Erklärung auf, ob die neue Republik von Panama anerkannt sei. Diese Anfrage soll einen drohenden Charakter gehabt haben. Herr Beaupre war von seiner Rcgierung instruirt, die colombische Regierung zu informiren, daß die Vereinigten Staaten Panama lediglich im Interesse der Humanität und Civilisation und in Erfüllung feierlicher VertragsVerpflichtungen anerkannt hätten. Er war zugleich angewiesen, seine guten Dienste zur Vermittelung zwischen Colombia und Panama anzubieten. Powell's Schilderung. W a s h i n g t o n, 13. Nov. Das Staatsdepartement erhielt heute eine gestern aufgegebene Depesche des Gesandten Poniell, nach welcher ein allge meiner Angriff auf die Stadt San Domingo stattfand. Die Baltimore" landete zum Schutze amer. Interessen Manne-Truppen. Eine andere Depesche vom 16. bezeichnete die Lage als verzweifelt". Hypotheken-AuSnahme Gesetz vor dem höchsten Gericht. Washington. 13. Nov. Das Ober-Bundesgericht hat sich geweigert, der Berufung über die VerfassungsMäßigkeit des Jndiana-Hypotheken-Ausnahme-Gesetzes stattzugeben. . Damit ist das Gesetz für rechtsgültig erklärt; in den Entscheidungsgründen wird ausgeführt, daß augenscheinlich die einzige Frage, welche die streitenden Parteien erhoben, die Verfassungsmüßigkeit deS Gesetzes war. AuS dem Weißen Hause. Washington, 18. Nov. Die Delegaten für die Convention des Ver, bandes amerikanischer und jüdischer Congregationen machten heute dem Präsidenten ihre Aufwartung. Die Vorstellung erfolgte durch Simon Wolf von hier; der Präsident erwiderte mit einer kurzen Ansprache. NachAmericasVorbild. New York, 13. Nov. Frederico Boyd, ein Mitglied der PanamaComMission, der eben von Colon ankam, macht heute die Mittheilung, daß nächster Tage eine verfassunggebende Versammlung zusammentreten werde. ES soll ein Regierungssyftem gebildel werden, daS sich eng an dasjenige der Ver. Staaten anschließt.

Unser Consulatö-Wesen.

Washington. 13. Nov. Hilf : o S' Staatssekretär Pearce hat nach seiner Ruckkehr von einer Jnlpeltionstour, die sich auf die Consuln und Consulate in England, Holland, Belgien Frankreich und Deutschland erstreckte, dem StaatsSekretär einen Bericht übermittelt. In keinem Falle würde der Consul vorher von der Ankunft desJnspicienten benachrichtigt. Nach dem Berichte be finden sich unsere Consulate in Europa in vortresflichem Zustande und der Dienst hält einen Vergleich mit demjenigen aller anderen Länder auS. Als ungünstig wird daS Gebühren. System betrachtet, da die Entschädigung des Consuls für seine Dienste hierdurch ein Element der Unsicherheit enthält. Die Ernennung naturalisirter amer. Bürger zum - ConsulatsDienst in ihrem Gebnrtslande betrachtet Pearce nicht bloß vom Standpunkte der dortigen Regierung aus für verfehlt, sondern auch im Hinblick auf die Wirksamkeit des Dienstbetriebs. Die Beschäftigung ausländischer Clerks bei den Consuln hält P. für unweise und schlägt Ersatz durch junge amer. Bürger vor, mit der Aussicht auf Consulats.Stellungen befördert zu werden. Bezüglich der Ausmande rungsverhältnisse gewähren die deutschen Zustände den Ver. Staaten einen größeren Schutz vor unerwünschter EinWanderung, als jene rn Rußland, Holland und den Orient-Ländern. Bittere Kälte. L o ui s v i l l e, Ky., 18. Nov. Die niedrigste Temperatur in Kentucky betrug heute 13 Grad. In der Nähe von Newport wurde ein Kind erfroren gefunden. Chicago, 18. Nov. Die kalte Welle dauerte heute mit unveränderter Strenge in den westlichen und MittelStaaten fort. In Havre, Montana, betrug die Minimum-Temperatur 26 Grad unter 0, in Minneapolis 4 Grad über und in Chicago 14 Grad über 0. St- Paul, Minn . 18. Nov. Die intensive Kälte im entfernten Nord Westen hat zu vielen Verspätungen von Passagierzügen geführt. Ter Soo-Pacific-Zng, der hier gestern Abend fällig war, traf heute Mittag mit 22-stün-diger Verspätung ein, auch andere Züge waren verschiedene Stunden zu spät. Der Grund liegt wahrscheinlich in Schneestürmen in den Cascadenbergen. SchlichtungsVersuche. C hi cag o, 18. Nov. Das vom Bürgermeister Harrison ernannte 'Stadt-raths-Comite unterbreitete heute Abend einen Vorschlag zur Schlichtung des Straßenbahnstreiks. Der Vorschlag ist die Folge einer Conserenz mit Vertretern sämmtlicher Straßenbahn-An-gestellten in Chicago. Heute wurde unter Polizeischutz eine dritte Linie, die an Jndiana Ave., in Betrieb gesetzt; auf der Cottage Grove Ave. Linie waren mehr Wagen in Thätigkeit als gestern. Das Vorkommen von Störungen aus der Jndiana Ave. Linie beschränkte sich auf vereinzelte Steine auf den Ge leisen. Morgen wird die vierte Linie an Halsted Str. in Betrieb gesetzt. Die Linie zieht sich durch eine Gegend, die viele Gelegenheiten sür Unruhen bietet. Der heutige Tag war der ruhigste im bisherigen Streik; die Wagen auf den verschiedenen Linien hatten zwar wenigePassagiere, stießen aber auf keine ernsthaften Hemmnisse. Lebhaft ging es dagegen im Bureau des Bürgermeisters zu, m dem das Comite deS Stadtraths über Schritte zur Herbeiführung einer Schlichtung berieth. Chicago, 18. Nov. Die Ge werkschaft der Fuhrleute beschloß heute Abend, keine weiteren Ablieserungen für die Straßenbahngesellschaft wäh rend der Streik-Dauer zu leisten.

Schisssnachriüten. Angekommen. Glasgow: Numidian" und Ethio Pia" von New York. Nem Jork: Nord America" von Genua und Neapel. Liverpool: Majestic" von New York; Friesland" von Philadelphia. Cherbourg: Deutschland" von New Bork. Neapel: Lahn" von New York. Abgefahren: Nett Jork: Oceanic" nach Liverpool; Amsterdam" nach Rotterdam. Southampton: Kronprinz Wilhelm" nach New York. Liderpool: Cedric" nach New York; Noordland" nach Philadelphia.

Neue ZZundcsstnawrcn.

Vcmrrkcnöverthc Karrieren und besondere Eiaenschaften. vhemaliger Jrachtsuhrmann Armer Teufel. 3r fetteste Mann Schweigsamer Ztixciox. Sie Wittwe Ltone" Eine schlechte Singstimme. Unter den neuen Senatoren des 58. Kongresses zeichnen sich einige durch recht bemerkenswerthe Karrieren, andere wiederum durch besondere Eigenthümlichkeiten aus, die geeignet sind, das allgemeine Interesse zu fesseln. So fristete z. B. Lcvi Ankeney vo:n Staate Washington, der 1850 im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern vcn r f mjksiv W.'.l ' , 4 ' 'w : v i v Lcvi Ar.kcney. Weldon B. Heyburn. Charles W. Fultou. Missouri nach Oregon gekommen war, sein Leben zuerst als Frachtfuhrmann. Er verzog später nach Lewiston, Jda.. wo er kaufmännische Geschäfte betrieb und der erste Bürgermeister der Stadt ward. Seinen Wohnsitz hierauf nach Walla Walla. Wash., verlegend, begann er dort Bankunternehmen und wurde Stadtrathsmitglied. Heute ist Ankeney der reichste Mann im Chinook"-Staa-te. Er versieht den Präsidentenposten von sieben Banken in Washington und Oregon und besitzt 100.000 Acker fruchtbringenden Landes. Schon 1895 und dann 1899 hatte er sich um emen Sitz im Bundessenate beworben, er wurde jedoch beide Male bei der Wahl geschlagen. Charles W. Fulton von Oregon ist 50 Jahre alt. Seine in Lima, O., ansasstgen Eltern verzogen, als der Knabe zwei Jahre zählte, mit ihm nach Pawnee City, Neb., wo Charles W. Fulton sich als Lehrer bethätigte und die Rechte studirte. Als armer Teufel 1875 sich :n Astona, Ore., niederlassend, begrün dete er hier eine Advokatenfirma, die sich eines hohen Rufes erfreut. Seit 1880 hat Fulton in der Politik des Beaver -Staates eine prominente Rolle gespielt. Weldon B. Heyburn von Jdaho ist wahrscheinlich der fetteste Mann im Bundessenate. Er zählt der Lenze 51, steht 5 Fuß 10 Zoll hoch in seinen Schuhen und wiegt die Kleinigkeit von 312 Pfund. Seine Eltern waren pennsylvanische Quäker. In Jdaho ist Heyburn seit 1883 ansässig. Er gilt als ein feiner Gourmand. In seinem Auftreten verbindet er mit Würde und Zurückhaltung eine große LiebenswürJames B. McCreary. William I. 2 tone. Albert I. Hopkins. digkeit; in seiner Stimme vereinigen sich Kraft mit Weichheit und Modulationsfähigleit. Dabei hinterläßt jeder Satz.' den Heyburn spricht, den Eindruck von Ueberzeugungstreue und Wahrheit. Albert I. Hopkins von Illinois, der Nachfolger von Billy" Mason im Bundessenate, wurde 1846 in Dekalb County, Jll., geboren. Er widmete sich dem Rechtsstudium und war von 1872 bis 1876 Staatsanwalt von Kane County. Dem Kongreß gehörte er, ehe er in den Bundessenat gewählt ward. 18 Jahre lang als Repräsentant an. Hopkins ist in seinem Wesen vorsichtig, reservirt und schweigsam; die scharfen Pfeile seines Witzes schießt er nur gegen Personen ab, von denen er weiß, daß die Geschosse nicht verwunden. William I. Stone von Missouri, der 1848 in Madison County, Ky., das Licht der Welt erblickte, studirte an der Missouri-Unioersität. die ihm spater den Titel eines Doktors beider Rechte verlieh. Er war von 1873 bis 1875 Anklageanwalt von Vernon County, Mo., gehörte als Repräsentant dem 49.. 50. und 51. Kongresse an und diente dem Staate Missouri von 1893 bis 1897 als Gouverneur. Im Bun dessenate ii. Stone der Nachfolger George G. Zests geworden. .Die viel seit! politische TbätiakeZt StoneZ

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oracy:e es mn paz. datz er oft und lange von seinem Hause wegblieb. Als daher. so wird erzählt, die Gattin S!o7.es einmal an einem einsamen Abend: Jemanden vor ihrem Hause sprechen hörte: Hier wohnt Herr Stone!" da riß sie das Fenster auf und rief: Nein. bier wobnt die Wittwe Stone!" James V. McCrcary von Kentuäy. der 65 Jahre alt ist und aus Madison County, Ky.', stammt, machte in der Konföderirtcn-Armce den Bürgerkrieg mit. Er wa? sechs Jahre lang Mitglied der Legislatur von Kentucky und von 1875 bis 1879 Gouverneur des Staates. Im Jahre 1892 gehörte er der amerikanischen Delegation für die internationale Münzkonftrenz in Brüssel an. Er wurde als Nepräsentant in. den 49. 5!ongrcß gewählt und für den 50., 51., 52.. 53. und 51. Kongreß wiedererwählt. Als McCrcary zum ersten Male für den Kongreß kandidirte. besuchte er einmal ein Landschulhaus, wo gerade eine religiöse Erbauungsstunde abgehalten wirrde. Ter Geistliche sagtz ein Gcsangbuchslied an und ersuchte die Anwesenden, mitzusingen. Auch McCrcary stimmte in den Gesang ein. Die von ihm produzirten Dissonanzen waren aber wahrhaft erschrec!end, so daß der Prebiger. nach McCreary hinsehend, asrics: Diejenigen, deren Stimme sich nicht zum Singen eignet, brauchen nicht mitzuthun." McCrcary verstand den Wink und schmieg. Nach der Beendigung der Erbauungsstunde überzeugte McCreary die Versammelten so gründZich, daß im Kongreß die Singkunst nicht erforderlich sei," daß alle Anwesenden ihn bei der Wahl unterstützten. Die Freunde McCrearys nennen ihn Oily Jcems," weil er es in geschickter Weise versieht, aus gespannten Situationen sich herauszuwickeln. Dn!:rl Sam und Panama. Tie ecenskiligcn diplomatischen Vertrete? 0 ihre Wirksamkeit. Die Entwicklung der politischen Dinge in Panama hat die schleunige Abreise des auf Urlaub in feiner Heimath, Nord-Carolina, gewesenen amerikanischcn Generalkonsuls für Panama, Hezckiah A. Gudg?r, nach dem

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I IP MM Hezeklah A. Gudger. Orte seiner Wirksamkeit erfordert. Gudger, der 1897 von Präsident McKinley als Konsul nach Panama entsandt und später zum Generalkonsul ernannt ward, besitzt ausgedehnte Kenntnisse mittelamerikanischer VerHältnisse und wird den Behörden der neuen Republik in Colon bei-der Einrichtung der inneren Verwaltung wahrscheinlich mit seinem Rathe beistehen. Philippe Bunau-Varilla, der akkreditirte diplomatische VertreterPanamas für die Ver. Staaten, ist Franzose von Geburt. Er besuchte die berühmte Militärschule zu St. Cyr bei Paris, wo er ein Klassengenosse und Freund des späteren Kapitäns Dreyfus war. Im Vereine mit seinem Bruder, der Chefredakteur des Pariser Matin" ist, wirkte Bunau-Varilla seiner Zeit dafür, daß Dreyfus ein zweiter Prozeß bewilligt nzurde. Bunau-Varilla war Mitglied der alten Panama-Ge-sellschaft und besaß von dieser 11,000 s&mw?" Sz;:!?-' Philippe Bunau.Varilla. Aktien zum Nominalbetrage von 52Z0,000. Eine Zeit lang diente er der Gesellschaft als Ingenieur. Im Jahre 1894 kam er nach den Ver. Staaten, um hier Unterhandlungen betreffs des Verkaufs der Rechte der Panama-Kompagnie anzuknüpfen.

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