Indiana Tribüne, Volume 27, Number 75, Indianapolis, Marion County, 18 November 1903 — Page 6
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Europäische Nachrichten. Provinz Hannover. Hannover. Die Firma Gebrüder Hauers, Leinenwaaren-, Wäscheund Betten - Fabrik, konnte auf ihr 50jähriges Bestehen zurückblicken. Das Geschäft wurde von Carl und Ferdinand Hauers sen. in dem Hause Marktstratze 62 begründet und im Jahre 18Z7 in deren jetziges Geschäftshaus Schmiedestraße 30 verlegt. Zn welchem sich dasselbe zu der jetzigen Ausdehnung entwickelt hat. Ein trauriges Geschick hat die Familie des Schneidermeisters Wilhelm Schrader ereilt. In einem Anfall von MelanSolie brachte sich der 51 Jahre alte.seit längerer Zeit gelähmte Mann in der Wohnung. Schloßstraße 6. mehrere Schüsse mit einem Revolver bei, wodurch er sich schwer verletzte. Der Bedauernswerthe wurde sofort demKrankenhause I zugeführt. E i n b e ck. Beim Roggeneinfahren ereignete sich hier ein bedauerlicher UnglücksfaU dadurch, daß der Oekonom Voges beim Versuch, sein Söhnchen zu retten, das auf einem vor den Wagen gespannten, wildgewordenen Pferde saß, zu Fall kam und so schwer Uberfalzren wurde, daß ein Arm total zerquetscht wurde und sofort in die Klinik nach Göttingen gebracht werden
mußte. H a m e l n. Ein recht bedauerlicher Unglücksfall ereignete sichamsogenannten Schott. Als der hiesige Cchubm chermeister Tegtmeyer . Baustraßewohnhaft, mit einem Fuhrwerke den etwas scharf abfallenden Wea des Schotts passirte, stieg er in Anbetracht des Weges vom Wagen und war im Betriff, seine auf demselben noch sitzende 3l.jährige Tochter ebenfalls herabzuheben, als das eine Pferd auf unerklärliche Weise scheute. Durch den hierdurch entstanden Ruck kamen Vater und Tock" - zu Fall. Während Tegtmeyer r ' einer schweren Verletzung des SU,,'.s und der Hand dancmfnm. f&Iua das .(?tnd so iinnlltrfs licy rnii cent zcopse (schlafe; aus einen spitzen Stein, daß der Tod sofort eintrat. Lieben bürg. Hofbesitzer Willecke, mit dem Einfahren von Getreide beschäftigt, stürzte so unglücklich von oem Erntewagen, daß er kurz darauf an den erlittenen Verletzungen verstarb. Münden. Einen seltsamen Tod fand der Arbeiter Dietzum von hier, der infolge von Branntweingenuß vielfach in Krämpfe zu verfallen pflegte. Dietzum. der allein schlief, scheint im Krampf aus dem Bett gefallen zu sein, wobei das Hemd sich so fest um den Hals wand, daß bei dem Hilflosen der Erdrosselungstod eintrat. Die Kinder, welche im Nebenzimmer geschlafen hatten, fanden den Vater in bezeichneter Lage todt auf. R o b r s e n. Ein Unqlücksfall 'mit tödtlichem Ausgange ereignete sich hier. Der 17jährige Dienstknecht stesan Mickalack stürzte von einem voll beladenen Erntewagen, auf welchem sich der soaen. Weserbaum aelockert hatte, so unglücklich auf die Deichsel zwischen die Pferde, daß er auf der Stelle tod: blieb. ' rovlnz Westlaten. Münster. Ein großes Feuer in der Bettfedernfabrik von Bauwens & König am Hafen hat das dreistöckige Zabrikaebäude bis auf die Umfassungsmauern eingeäschert. Dank der rührigen Thätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt und so die Gefahr von der in nächster Nähe der Fabrik lieaenden städtischen Gasanstalt abge wendet werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 4060.000 Mark. B o ch o l t. Ein seltenes Doppelfest fand hier in der Familie des Peter Sckwar statt. Während die Eheleute 'Peter Schwartz ihren vierzigjährigen ,T . . r i ' . rs: ocyzeilSlag feierten, oeging tfii. na Ueffing das Jubiläum ihrer vierzigjährigen Dienstzeit m derselben frei milie. O e l b r ü ck. Die Scheune des Wiesenwärters Merschmann Hierselbst ging in Flammen auf. Das 4jährige Töchterchen des Besitzers ist in den Flammen umgekommen. Merschmann befand sich bam Entliehen des Brandes auf dem Felde. Gelsenkirchen. Die hiesige Bergwerks - Aktiengesellschaft läßt gegenwärtig in Mitten ihrer aus 130 Häusern und etwa 300 Einwohner zählenden Eolonie in Eving ein großes Wohlfahrtsgebäude errichten, dessen Kosten auf rund 200,000 Mark berechnet sind. Habinghorst. Nach dem Genuß von Pilzen erkrankte die Familie des Bergmanns Kaniewski. Letzterer und seine 3 Kinder starben infolge der Vergiftung, die Ehefrau liegt schwerkrank darnieder. Hagen. Eisenbahnheizer Budde wurde durch den Eisenbahnschlosser Romery erschossen. Die Ursache war ein anfänglich scherzhafter Streit, der dadurch entstanden war, daß Budde das Zimmer Romery's nicht verlassen wollte. Husten. Das fünfjährige Töchterchen des Anstreichers Henneke kam beim Spielen einem Schrank zu nahe. Dieser stürzte um, wobei das Kind so schwer verletzt wmde, daß sofort der Tod eintrat. L e n g e r i ch. Knüven Ohm- in Gersten, dieser weitbekannte alte, gemüthliche Kauz, vollendete s'in 103. Lebensjahr.
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New York Citd. den 3. Nvril. 1303. No. 185 West 8. Strakze. e m 2ctT,TflnVf Cd.Ql !? ein Tcgcn für mein Heim gewesen. Ick baöe oft aefundcn. daß er mir lirofze Linderung dk?. schaffte, als ist abaemattet und in -chircrzcn war. aber da bin besonders dankbar für das. was er für unsre Tochter und ein. z,qes Kind bewirkte. Ich beobachtete, dak ihre monatlichen Perioden sich derzöqerten, und dah sie an opfweh und Schwindelan fallen. Schwere un Unterleib und in den Lenden litt. Dies hinderte sie bedenklich in ihren Studien, und sie mute mehrere der selben aufgeben. wi . die bcl mZv derweiNe. und die AnaclegenbeZt mit mkr besprach, schlna vor. daß ich ihr einen Currns IbreS in of Cardui gebe, da ihre Tochter durch ihn don einem ähnlichen Leiden geheilt ) wurde. Nachdem meine Tochter ihn fünf Wochen lang li?braucht hatte, fand ich ihr . fy Aussehen bedeutend gebessert, ebenso ihre esundheit und ihr Benehmen, kurz, sie war 3-S'- - 'V. Cr-4r-iS ein ganz anderes Mädchen geworden. Die Perioden wurden regelmäßiger, und wir batten uiit ibr seitber teirt Hofnnrhm mthr ' S
-w " - t - 0' v nnn hJU In diesem Falle waren die
einer Jnvalidin. Die Kopfschmerzen und Schwindclanfälle deuteten auf etwas mehr, als nur ein temporäres Leiden. Dieselben waren Symptome einer funktionellen Schwache, welche im Laufe der Jahre sich verschlimmert hatt. Aber Frau Thompson war bereit, Rathschläge sür das Wohl ihrer Tochter anzunehmen, und sie gab der kleinen Patientin den Wine es Cardui, und ist diese jc-fet ein gesundes, junges Fräulein.
Wenn Ihre Todte kränklich ist und häufig leidet, dann enthält M'ino rf Cn T1 nl if Sit AWfrCfT"t " ?!- 3 -We.-vitTrti-rt Snr- Viiin
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i.'v- , mittleren Alter finden rj 4ii -i.V'.-.iH' 35? i'4 tLi .4 i1ffvw..'' jT-if' f '.V' rfiii'Neuhaus. In der Kaserne erschoß sich ein Husar der 1. Schwadron des Hus. - Negts. No. 8 mit Namen Homes, gebürtig aus Epen. Vor sei nein Tode hatte er noch einen Brief an seine Eltern geschrieben, den er seinen Kameraden zur Besorauna überaab. u n n O. In der Nähe der hiesigen Stadt wurde die Leiche des Vergmannes Heinrich Reichhardt. gefunden. Da an der Leiche verschiedene Kopfverletzungen sichtbar waren, lag die Vermuthung nahe, der Mann könne das Opfer eines Verbrechens geworden sein. Die Ermittelungen haben ergeden, daß es sich auch wahrscheinlich um ein solches handelt. Die Staatsanwaltschaft hat den Bergmann Franz Klobe unter dem dringenden Verdachte des Mordes verhaften lassen. 'FIhetnproVtnz. Köln. RegierungshauptklassenKasstrer Franz Laux feierte sein 23jähriges Dienstjubilaum. 1878 trat er in den Dienst bei der hiesigen Regierung, nachdem er vorher zwölf Jahre lang im Militärdienste gestanden und sich an zwei Feldzügen betheiligt hatte. Aachen. Bauunternehmer Hubert Pauque stürzte von der Dachbalkenan läge des Krankenhausneubaues in den Keller und starb gleich darauf an einem erlittenen Schädelbruche. B l a f f e r t. In einem unbewachten Augenblicke fiel das dreijährige Töchterchen des Fabrikarbeitcrs Röttges in einen Behälter, der kochendes Wasser enthielt. Das Kind zog sich schreckliche Verbrühungen zu und ist nach kurzer Zeit gestorben. Düsseldorf. Wegen Ermordung der Fabrikarbeiterin Maria Hartmann hatte am 25. November o. I. das hiesige Schwurgericht den Fabrikarbeiter Peter Weißweiler aus Quettingen zum Tode verurtheilt; jetzt ist bei ihm völlige Geistesstörung zu Tage getreten, so daß von einer Vollstreckung des Urtheils nicht mehr die Rede sein kann. Weißweiler findet nunmehr dauernde Aufnahme in einer Landesirrenanstalt. El b e r f e l d. Das zweijähr!ge Söhnchen des Wagenlackirers Hermkes fiel aus einem Fenster der zweiten Etage. Das Kind war auf eine am Fenster stehende Kiste geklettert, hatte sich zum Fenster hinausgelehnt, dasGleichgewicht verloren und war auf die Straße gestürzt. Es erlitt schwere innere Verletzungen, deren Folgen es erlag. Gladbach. Bei Tiefbohrungen um Erschließung neuer Wasserquellen, welche die Weberei Peltzer u. Droste hier ausführt, ist man in einer Tiefe von 97 Meter auf Braunkohle aestoßen, die in einer Tiefe von 109 Meter noch archalten. H u ck i n g e n. Eine Mordthat ver5öten hier die Gebrüder Sopak. Dieselben kamen mit dem Arbeiter Vogt in Wortwechsel und brachten demselben mittels eines Schlagringes mehrere Wunden und mittels eines Messers 18 Stiche bei. Vogt wurde, blutüberströmt auf der Straße cufgefunden und zum Marienhospital gebracht, wo er gestorben ist. Die Mörder wurden in ihrer Wohnung verhaftet. N e u n ! i r ch e n. Durch niedergehendes Gestein verunglückten auf Grube König zwei Bergleute, die Brüder Josef und Karl Didie von Mittelbexbach. Ersterem wurden beide Beine abgeschlagen, während letzterer todt auf dem Platze blieb. R h e y d t. In der MrbereZ von Pungs & Erckens platzte ein auf 12 Atmosphären geprüfter Trockencylinder, der nur unter sechs Atmosphären Druck stand. Die umherfliegenden Eisenstücke rissen dem 26 Jahre alten Arbeiter Küster aus Odenknchen beide Beine ab; der Verunglückte starb auf dem Wege nach dem Krankenhause. Sein jüngererBruder, der an derVrust schwer verletzt wurde, mußte operirt werden. Provinz Ldeflen'FIassau. Kassel. Kammermusiker Friedrich Monhaupt feierte das Jubil ni leiner 25jährigen Zugehcriakeit
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Menstruations-Funktionen nicht regelmäßig, und dieser unnatürliche Zustand machte das iunae Mädcben m
ininuunv.iv-üiiuumwi, vfcv wi dieses Stärkungsmittel unentbehrlich. Alle 7rTr' TT , hiesigen Theater - Orchester und damit i zugleich sein 25jährlges Jubiläum al Mitglied des Kammermusikquartetts. A l t e n h e i n a. Der frühere Bürgermeister Fr. Röder und Frau feierten das Fest der goldenen Hochzeit. F r a n k e n a u. In der Scheune des Maurers Schmidt brach Feuer aus.dasselbe brertete sich rasch auch auf dasWohnhaus aus, so daß Wohnhaus und Scheune ein Raub der Flammen wurden. Frankfurt a. M. Der in Steingasse 18 wohnhafte Wirth Karl Hieb erschoß von seinem Fenster aus den aeqenüber an der Hausthür Steingasst.11 stehenden Glaser GustavKraft mit einem Jagdgewehr und dann sich selbst mit einem Revolver. Beide waren sofort todt. Motiv der That ist Eifersucht. In seiner Wohnung .Dreieichstraße 37 erschoß sich der 67 Jahre alte verheirathete Eisenbahnbetriebssekretär Wilhelm Hessel aus unbekannter Ursache. Architekt Franz Schädel und seine Gattin ManaMagdalena Schädel, geb. Vogt, feierten das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Schädel, ein Kind des Rheingaues und am 14. November 182-1 inGeiscnheim geboren, ist ein alter Achtundvierziger." ' Bäcker Wilhelm Kasperi, 21 Jahre alt, ertrank in einer Badeanstalt und wurde an der Obermainbrllcke gelanbtt. Derselbe war in Sachsenhausen beim Bäckermeister Schweinsberg bedienstet. Mtterdeutfche Staaten A l t e n b u r a. Dem Intendanten des hiesigen Hostheaters, Frhrn. v. Kageneck. hat der Herzog von Anhalt die Kommandeur-Jnsignien 1. Klasse und dem Kammerherrn v. Buchwald dieselben Jnsignien 2. Klasse des Hausordens Albrecht des Bären verliehen. A r o l s e n. Auf dem evangelischen Kirchhofe im nahen Altrohden wurde ein 20jähriges katholisches Mädchen aus Polen. Namens Josepha Pawelec, beerdigt, das nach dem Genusse von giftigen Pilzen gestorben war. Braunschweig. Ein schwerer Unglücksfall ereignete ' sich auf der Wolfenbütteler Straße gegenüber dem Hofjäger". Mehrere Kinder spielten dort Haschen, wobei sie sich um die Linden herum Zagten. Als gerade ein Zug der Straßenbahn BraunschweigWolfenbüttel vorbeifuhr, lief die 13jährige Tochter des Arbeiters Manegold, Friedrichstraße 22, direkt vor einen Anhängewagen, wurde von diesem erfaßt und auf der Stelle getödtet. Dr. O. Göltschke blickte auf eine 23jährige Thätigkeit als Assistent an der hiesigen landwirthschaftlichen Versuchsstation zurück. V ü ck e b u r g. Nach längerer Krankheit verstarb hier im Alter von 63 Jahren der ehemalige Flügel - Adjutant weiland des Fürsten Adolf Georg zu Schaumburg - Lippe. Generalmajor z. D. Lothar von Strauß und Torney. Lichtenhagen. Feuer zerstörte bier das Anwesen des Vrinksitzers W. Müller. Rudolstadt. In einem Schieferbruchschachte bei Wickendorf ist der 18jährige Sohn des Gutsbesitzers von Rein mit zertrümmertem Schädel und sonstigen Verletzungen todt aufgefunden worden. Ob ein Unglücksfall oder Selbstmord vorliegt, muß die Untersuchung ergeben. Weimar. Der Chefredacteur der Weimarischen Zeitung". Dr. Ernst Wachler, einer der Hauptvertreter der Heimathkunst, hat seine Stellung niedergelegt. Er gedenkt sich lediglich li terarischen Arbeiten zu widmen, auch ist er Herausgeber der Deutschen Zeitscbrift". z t fi 1 1 cu. ifteine 'tfiau ärgert mich noch zu Tod Du kennst sie ja! Ach, wenn sie nur wär', wo der Pfeffer wächst!" Mein Lieber, das würde Dir auchllch"-helfen Mit der nächsten Pfeffersendung thätenltt 1' wieder 'ruoerschlcken!
V 1 H ----- Cchatzmeisterin, Rathbone Memorial Ass'n. der Brief dieser gU7en Mutter den besten zu ifXw lC:rj. kV or t v gniiuuuiii jaun 4ji.ui. juuije iviuocTjcn, Apotheker verkaufen Z1.00-Flaschen des Improvisiere Trauringe. Aus London wird geschrieben: Einer der entsetzlichsten Augenblicke, die ein Mann erleben kann, ist es entschieden, wenn er im Begriff ist, getraut zu werden man gestatte, den Satz zu vollenden und plötzlich bemerkt, daß er die Ringe vergessen hat. Der freundliche Geistliche flüstert ihm in's Ohr: Die Ringe!" Der Ermahnte stöbert verzweifelt in seiner Westentasche, und während er im Stillen wünscht, dah ihn der Kirchenboden verschlingen möge, geht durch die Schaar der Hochzeitsgäste ein Schauer freudiger Aufregung. Auf allen Gesichtern malt sich lieblose Spannung, ob und wie sich das Opfer seiner Vergeßlichkeit aus der heiklen Asfäre ziehen wird. Das englische Gesetz macht bei kirchlichen Trauungen einen Ring wenigstens für die Braut unerläßlich, schreibt aber über Form und Art nichts vor, so daß beim Ersatz für das Vergessene ziemlich weiter Spielraum bleibt. Dieser wird zuweilen in der curiosesten Weise ausgenutzt, da das Brautpaar in der Regel lieber mit dem abenteuerlichsten Ringe vorlieb nimmt, anstatt die Trauung aufschieben zu lassen. Ein alter Pfarrer erzählt gegenwärtig aus der Erfahrung eines halben Johrhunderts in einer Kiche des Londoner Ostens eine Anzahl amüsanter Fälle. Einmal mußte eine Messingöse, deren natürlicher Beruf es ist, an die Rückseite eines Bilderrahmens geschraubt sich einem in der Wand befestigten Eisenhaken zu vermählen, den Ehering ersetzen, ein andermal trat der ringförmige Griff des Sakristeischlüssels an seine Stelle. Schlüsselringe werden ziemlich häufig zu der ebenso verantwortungsreichen wie ehrenvollen Stellvertretung berufen, seltener Gardinenringe aus Draht oder Porzellan, gelegentlich aber hat auch schon ein Gummiring von einer Taschenuhr oder einem Schirmstock den Weg auf den Finger der Braut gefunden. In einem verzweiselten Falle, wo in der ganzen Kirche nichts Ringförmiges aufzutreiben war, mußte ein Kneifer, aus dem man ein Glas herausgebrochen hatte, die fatale Situation retten. Fünf deutsche S t u d e n!en werden in K.ürze die Universität Ozford beziehen als Nutznießer der von Eecil Rhodes, dem verstorbenen ungekrönten König Süd - Afrikas, gestifteten Stipendien. Bekanntlich hatte Rhodes einen Theil seines Vermögens dazu ausgesetzt, daß ausländische Studenten in Ozford studiren können, und dem Kaiser die Auswahl der deutschen Studenten überlassen. Diese Auswahl ist jetzt, wie aus Oxford gemeldet wird, getroffen worden, und fünf deutsche Studenten werden in Kürze dort eintreffen und unter die dortigen Hallen" bertheilt werden. Ein Erntefest ohne Alkohol !u. ai3i;q uu 5?n, Rittergut Niendorf am Sa:7 (Jaburg) gefeiert. Der Gastgeber, Herr Smith, ist ein eifriger Verfechter der Enthaltsamkeit; seiner Einladung waren etwa 400 Personen aus der Umgegend, auch aus Hamburg und Lübeck, gefolgt, und zwar zum größten Theil Guttempler. In seiner Ansprache hob der Gutsherr hervor, daß er trotz des hervorragend schlechten Sommers kaum einen Schaden an seiner Ernte erlitten habe und dies Ergebniß der Treue und Umsicht seiner Leute verdankte, die zum großten Theil enthaltsam seien. An langen Kaffeetischen konnten 100 Personen zugleich gespeist werden, eine Guttempler - Musikkapelle aus Altona spielte dabei lustig auf. Dann folgte eine Reihe von fröhlichen Erntespielen; Frauen und Männer, Mädchen und Knaben fanden dabei ihr Recht, namentlich beim Schweinegreifen und Stiefelsuchen gingen die Wogen der Fröhlichkeit hoch; wer hierbei nichts erwischte, der versuchte beim Ringfahren und Sacklaufen sein Glück. In der Scheune wurde nachher noch getanzt.
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befolgenden Rath. , , . Ä. ituitcr UNO zvrauen Vsine ot Cardui liirS iiiiSIts' Ein ärztlicher ?cfuch. Der berühmte Moskauer Arzt Professor Sacharjin war ebenso tüchtig in seinem Beruf, wie kurz angebunden. In der letzten Krankheit des Zaren Alexander 111. wurde er leider zu spät gerufen, um noch das Leben des hohen Kranken zu retten. Der Gouverneur von Moskau erhielt die Ordre, Sacharjin zum Zaren zu senden, und ein Ordonnanzosfizier überbrachte demselben den Auftrag und bemerkte dabei, er möge den drei Stunden später nach Petersburg abgehenden Eilzug zur Reise bcnützen. Den Eilzug!" rief Sacharjin aus. Sie wissen offenbar nicht, was Sie sagen, mein Herr! Der Kaiser ist krank und Sie werden wohl die Güte haben müssen, einen Sonderzug zu bestellen, welcher in einer halben Stunde fahrbereit sein muß!" Sacharjin kommt in Petersburg an, sorgt dafür, daß der Sonderzug zur Rückfahrt bereit bleibt und begibt sich in's Winterpalais. Ein Flügeladjutant empfängt ihn mit der Mittheilung, daß man ein Zimmer für ihn bereit habe, damit er Toilette wechseln könne. Sacharjin erwidert: Toilette wechsein? Wohin denken Sie! Seine Majestät ist krank, wünscht meinen Rath, und legt somit gewiß keinen Werth darauf, mich in großer Toilette -zu sehen. Führen Sie mich also direkt zu Seiner Majestät." Der Zar lag im Bette, alle Fenster seines Krankenzimmers waren g?schlossen, alle Vorhänge herabgelassen. In einer Ecke stehen drei Aerzte. Sacharjin tritt ein, verneigt sich und ohne ein Wort un die Aerzte zu richten, ruft er sofort aus: Welche Atmosphäre! Rasch die Rouleaus in die Höhe und die Fenster öffnen!"" Ohne sich auch nur einen Augenblick aufzuhalten, beginnt der Arzt ein genaues Examen mit dem Kranken, nimmt dann den Kopf des Zaren zwischen die Hände und verbleibt in dieser Stellung mehrere Minuten lang, ohne ein Wort zu sprechen. Die übrigen Aerzte sind verblüfft und flüstern miteinander. Sacharjin ersucht sie, ruhig zu sein und versinkt dann wieder in Nachdenken. Endlich wendet er sich an die Aerzte und sagt: Ich bitte, alles für einen Aderlaß vorzubereiten!" Einer der Aerzte fragt: Aber Herr Professor, ist denn baS wirklich nothwendig?" Sacharjin erwidert: Wenn ich es nicht für unumgänglich nöthig hielte, würde ich es nicht verordnen!" Nachdem der Aderlaß vorgenommen worden, wendete sich Sacharjin an die Aerzte: Jetzt muß Schlaf eintreten. Seine Majestät hat Ruhe nothwendig. Entfernen Sie sich!" Dann führte man Sacharjin in ein Zimmer vor einen gedeckten Tisch; er aber erklärte, sofort wieder nach Moskau zurückreisen zu wollen. Man fragt ihn, welches Honorar er begehre. Er erwiderte: Ich will kein Geld!" Man überbringt ihm einen hohen Orden, er wirft ihn unbesehen in seinen Koffer. Dann läßt er die kaiserlichen Aerzte rufen und sagt ihnen seine Ansicht über die Art, wie der Kaiser zu behandeln ist, verweist auf die Fehler, die sie gemacht haben, schließt mit den Worten: So, jetzt wissen Sie, was Sie zu thun haben!" und dann reist er nach Moskau zurück. Um V i e y ! ä u l e z u vertilgen, , wende man folgendes billige, rasch und sicher wirkende und dabei völlig unschädliche Mittel an. Man gieße Stein- und Leinöl zu gleichen Theilen in eine Flasche, schüttle beides gut durcheinander und tränke damit einen wollenen Lappen, mit dem man die von den Läusen am meisten befallenm Stellen, wie Widerrist, Hinterbacken u. s. w., tüchtig einreibt. Die Läuse sind nach dem Einreiben sofort todt, jedoch ist es besser, das Versahren nach einigen Tagen zu wiederholen. Die eingeriebenen Körperstellen sind mit heißem Wasser und grüner Scise ordentlich abzuwaschen. Die Haare gehen bei Gebrauch dieses Mittels nicht aus.
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