Indiana Tribüne, Volume 27, Number 75, Indianapolis, Marion County, 18 November 1903 — Page 4

J,ld,ana Trtbüne, 18. November 1903.

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jndiana Tribüne. HerauSgegebrn von der Sutedt?g G. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium tut Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0E n ered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. 1885-1903 Von republikanischer Seite wird, um Roosevelt's eigenmächtiges Vorgehen in der Panama-Rebellion zu entschuldigen, der Versuch gemacht, zu beweisen, daß Cleveland vor 1 Jahren in einer gleichenWeise eirgegriffen habe, doch sind sie falsch beschlagen, wenn sie den Vorgang von damals mit dem Heutigen vergleichen wollen. Die Jntervention Cleveland's geschah nämlich gerade zur Unterstützung Colombia's, welches sich in dem Vertrag von 1846 verpflichtet hatte, den Verkehr auf dem Isthmus frei zu halten. 1885 hatten die Jsthmus-Rebellen den Pacific.Mail--Dampfer Golrni" im Hafen von A-pinwall (jetzt Golon) mit Beschlag belegt; es war kurz nach Amtsantritt des Präsidenten Cleve land. Die Rebellion datirte zwar schon vom Jahre 1834, hatte aber bis dahin in diesem Lande nur wenig Interesse er rcgt. Eines Tages nun erhielt Staatssekretär Bayard eine Depesche von Generalkonsul Adamsen: Jnsurgentenführer Preston hat den (Solo" beschlagnahmt, etliche lokale Agenten der .,Pacific Mail" und den Amerikanischen Konsul Wright ver haftet." Es fand sogleich eine Eabinetssitzung im Weißen Hause statt, nach welcher Flottensckretär Whitney dem Eommarder Kane nach Aspinwall telegraphirte : Sie wurden nach Aspinwall beordert, um die Amerikanischen Interessen zu beschützen, Leben und Eigenthum Amerikauischer Bürger. Wenn es in Ihrer Macht steht, verschaffen Sie den Eolon" seinen Besitzern wieder." Und an die New Jorker Qfsice der Pacific Mail" gina,' folgende Depesche ab : Die Regierung beabsichtigt den Verkehr von Panama nach Eolon offenzuhalten. Damit Ihre Company uon dieser Aktion Nutzen ziehen kann, muß Ihr Dampfer die Abfahrt um einige Tage verschieben, damit er unsere Truppen mitnehme. Wie viele Mann können Sie mitnehme? Gleichfalls ging ein Telegramm an Vice-Admiral Jouett nach New Orleans ab, das ihn anwies, mit Swatara" und Tennessee" nach Aspinwall zu eilen; Alliance" in Key West erhielt die nämliche Ordres Die Administration war anfänglich in Verlegenheit über die Frage, ob sie in eine Revolution des Auslandes sich einmischen dürfe. Indeß, genauere Prüfung des 1846er Vertrages mit Neu-Granada überzeugte den Präsidenten und seine Rathgeber, daß sie auf Grund jener Abmachung mit ihren weitreichenden Ausdrücken so ziemlich Alle? dort unternehmen könnten. Neu-Granada" sagte ein Cabilletsmitglied hat Sicherheit und Freiheit des Verkehrs verheißen und die Vereinigten Staaten übernahmen eine Garantie dieser Zusage; daher sind sie buchstäblich und moralisch für die Aus führung der Bestimmung verantwort. lich." Clevelands Einschreiten war also da mals völlig berechtigt, er brachte der Vertragspartei, Colombia, den ver brieften Beistand, wahrend Noosevelt die Vertragspartei Colombia völlig wehrlos und unfähig macht, den fried lichen Verkehr auf dem Isthmus zu sichern. Die amerikanischen Kriegsschiffe kontrolliren den Isthmus gegen Störungen von innen oder außen nun absolut. Colombia mag proteftiren, eine Armee senden, bei den ausländischen Regie rungen herumbetteln, aber die schwere Hand Onkel Sam's wird hier nicht locker lassen. Neun amerikanische Kriegsschisse sind hier und die Maine wird als zehntes erwartet. Es ist eine regelrechte amerikanisch militärische Okkupation. Daß letztere andauern wird erhellt au dem heutigen Be schlusse. 400 Marine-Soldaten von der Dixie" zu landen und dieselben nabe Culebra Lager beziehen zu lafj.i.

Jener Punkt ist strategisch wichtig. Wenn nöthig, wird die Bahnlinie mit Truppen besetzt werden. Man erwartet, daß die Ver. Staaten zwei permanente Marine-Stationen erhalten werden, eine am Pacisic, die andere am Atlantic. Diese Stationen sollen unbedingt nöthig sein zur Kontrollirung des Panama-Kanals. ' DerUnabhängigkeits-Plan war lange vor seiner Verwirklichung in allen Tetails zu Washington bekannt. Man sicherte Unterstützung zu. Das Kanonenboot Nashville" wurde prompt mit geheimen Ordres nach San Andreas Island gesandt. Amerikanische Ofsi ziere fungirten hier als Spione. In geheimer Mission kamen Major Black, die Leutnants Brook, Humphreys und Murphy hierher. Die Herren sollen die Details der militärischen Okkupation ausgearbeitet haben. Major Black suchte Lagerplätze für amerikanische Truppen aus und pflanzte mit eigener Hand die Doppel-Stern-Flagge der neuen Republik aus. Diesmal war die Handlung der Administration nicht zun; Schutz der' Ver-

trags-Partei Colombia, sondern, 'mit das Kind beim richtigen Namen zu nen nen, zum Verrath an derselben, weil sie es wagte Rooscvelts ehrgeizige Pläne zu durchkreuzen, berechnet. Die Consumers Gas Trust Co. wird fortfahren Gas zu liefern eine willkommene Nachricht. In: Post'Departem'nt grassirt eine förmliche Untersuchungswuth, die sich jetzt sogar auf das verhältnißmäßig harmlose Gebiet des BriefmarkenSammlers erstreckt. Beamte des Departements und andere Personen, denen das Departement mit seltenen Marken als Aufmerksamkeit zu versehen pflegte, sollen diese Geschenke an Händler derkauft haben. Ob nun die Inspektoren nichts Wichteres zu thun hätten, als solchen Vorkommnissen nachzuspüren, sei dahingestellt. Vom kriminellen Standpunkte aus läßt sich die Sache überhaupt nicht betrachten; für die honötige" Gesinnung, welche zahlreiche diese? Herren beseelt, ist sie allerdings abermals ein frappanter Beweis. Graf Cassini, der russische Bot' schafter, nahm abermals Gelegenheit, dem Staatssekretär zu versichern, daß unsere Handelsinteressen in Ostasien gewahrt seien. Er fügt allerdings bei socueit Rnßland in Betracht komme" und lehnt damit schon im Voraus jede Verantwortung für sicher eintretende Störungen ab. Chinas Halsstarrig seit und Unfähigkeit" wird auch ferner als bequemer Vorwand dienen, um die Häfen geschlossen zu halten. Angesichts der gerade vom Standpunkte des internationalen Vertragsrechts aus sehr unglücklichen Rolle, welche unsere Regierung auf dem Isthmus gespielt hat und noch spielt, werden Proteste auf Grund des chines. Handelsvertrags im Auslande und besonders natürlich in Rußland auch nicht den geringsten Eindruck mehr hervorrufen. Die Thorheit, durch zu große Gier nach einer an sich schon sicheren Beute sich Völkerrechtlich ganz unnöthiger Weise compromittirt zu haben, wird unserer auswärtigen Politik im Osten noch reichliche Hemmnisse schaffen. Durch die unerwartete militärische Rührigkeit Chinas ist die Lage in ein ganz neues Stadium getreten. Nach der bitteren Enttäuschung mit England versuchen die japanischen Staatsmänner als letztes Mittel zur Rettung vor der russischen Umklammerung, die riesigen Menschenmassen Chinas in Bewegung zu setzen. Trotz der neuen Operationen in der Mandschurei liegt der Schwerpunkt nach wie vor aus Korea. Die Erklärung, der letzte Sol dat müss? gefallen sein, bevor Japan auf seine tausendjährigen Ansprüche in jenem Lande verzichte, ist sicherlich keine leere Phrase. Allein Rußland denkt, nachdem es in Berlin und Paris Un terstützung gefunden, auch hierin an keinen Rückzug' Damit ist nicht gesagt, daß die augenblickliche Kriegsge fahr erhöht sei; die Kunst des Wartens, die man in Washington noch so wenig gelernt, verstehen die Staatsmänner an der Newa von Grund au?. Wenn aber auch beide Theile momentan einen Kampf zu vermeiden suchen, so ist die Spannung doch derart, daß ein unvermutheter Zwischenfall die gefürchtet? Catastrophe mit ihren unabsehbaren Folgen herbeiführen kann. Feuemehr-Lall. Der jährliche Ball zum Besten des Feuerwehr'-PensionsfondS wird morgen, Donnerstag. 19. Nov., in der Tomlin-son-Halle abgehalten. Die umfassendsten Vorbereitungen sind für denselben getroffen.

Die Confilmcrs' Gas-

ei rust-Co. bleibt. s So lautet der Beschluß des Directoriums vom gestrigen Abend. Die bisher wichtigsteSitzung der neuen Direktoren. Das neue Directorium der Consumers Gas Trust Co." hielt gestern Abend eine andere Sitzung von langer Dauer ab, natürlich unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Nach Schluß der Sitzung wurden dann folgende wichtige Beschlüsse etc. bekannt gegeben: 1. Das Directorium der C. G. T. Co. beschließt, in Zukunft Kunstgas zu fabriziren und an ihre Kunden zu liefern. Ein Comite soll ernannt, wer den, um über die besten Methoden, die Kosten einer diesbezüglichen Anlage etc. Erkundigungen einzuziehen etc. 2. Die Herren Walker, Elliott und Howe werden als Rechtsbeistand ernannt, um den Directoren in ollen die Zukunft der Co. betreffenden Fragen ihren juridischen Rath zu ertheilen. Das Comite, welches ernannt worden war, um auswärtige Juristen herbeizuziehen, wurde entlassen. Die Bürg schast des Schatzmeisters Lilly im Betrage von $6000 wurde gutgeheißen und angenommen. Im Irrenhause Endete ..Onkel Al" Perdue. Im Central-Jrrenasyle ist an GeHirnverblutung der 83-jährige Onkel Al" Perdue, eine in jeder Stadt im Staats-Centrum bekannte Persönlichkeit, gestorben. Onkel Al" war ein Hausirer, der mit seinem Wagen von Ort zu Ort zog und auch häufig hierher kam. Er war ein gutmüthiger alter Mann, wenn auch ein wenig beschränkt. Ueberall war er beliebt. Da vor 3 Jahren fiel es einigen Witzbolden ein, Onkel AI" zuzuflüstern, er allein sei der einzige passende republi' konische Candidat für Gouverneur. Er glaubte den Reden dieser Witzbolbe und verließ sich auf sie, sodaß er 2 -Wochen vor der r:p. Convention hier erschien und auf den Straßen, besonders inJber Nähe des Staatshauses und des Court Hauses Stumpreden hielt. Als Dur bin nominirt worden war, band man ihm auf, die Demokraten wollten ihn aufstellen etc. und infolge der Ouäle reien und Spottereien ward 0nW Al" wild. Er fand schließlich Pflege im Irrenhause. "The Artftil Dodger", . Der angebliche Baker", der sich bei seiner Verhaftung in dem Zimmer des Theaterleiters Hyde betrunken stellte und jammerte, sei irgendwo von einem Unbekannten auf den Kopf gehauen worden etc., wurde bald nach seiner Ankunft in der Polizei-Station nach dem Bertillon System gemessen und pbotographirt, und es war noch nicht Abend geworden, da hatte DetectivCapitän Kinney bereits festgestellt, daß seine Ahnung ihn nicht betrogen hatte und daß der Gefangene einer der no torischsten Hotel-Diebe des Landes ist. Der Gauner, dem in diesem Falle seine Verstellungskunst nicht half, 'ist nämlich der 44-jährig? Hoteldieb JameS Kelly, dessen Alias The artful dodger" ist. Derselbe hat einen Record." Soweit bekannt wurde er zuerst im Jahre 1892 in Chicago we gen CinbruchSdiebstahlS verhaftet; 1893 in New Orleans. La., wegen Groß diebstahls zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt etc. Die hiesige Polizei kann sich zu seiner Festnahme gratuliren. Noch am Leben. Der Purdue-Student mit dem ge brochenen Rückgrat H. O. Wright, der im St. Vincent's Hospitale nach Ansicht der Aerzte seinem Ende entgegen geht, war letzte Nacht noch cm Leben. Sein Zustand ist unverändert. Die übrigen Verwundeten werden bald aus den Hospitälern entlassen werden kön nen. Damen-Vercin des sozialen Turnvereins. Conzert und Tanz Donnerstag Abend, den .2. November, im Deutsoen Haus. Eintritt 25 Celts Person. Freunde sl,d eingeladen. V;

Gus. Nahte und College

Wird von der Polizei eine Surprise - Party gegeben. Die Polizei bereitete gestern den bekanntesten Besitzern oder Hältern hiesiger Spiel'Locale die nach Angabe der Revierpolizisten schon sein geraumer Zeit geschlossen, jedoch, wie ein Morgenblatt behauptete, immer noch in vollem Betriebe sein sollten eine ge rade nicht willkommene Ueberraschung. Denn nach einer Berathung des Mayors mit der Sicherheits-Behöröe und dem Polizei Superintendenten statteten Nachmittags und Abends 10 verschiedene Polizei Beamten den Localen folgender, namentlich in Sportkreisen wohlbekannter Persönlichkeiten unvermuthete Besuche ab, beschlag ahmten die Spiellocal-Einrichtungen, d. h. Poker-, Crap-Spieltische, Marken (Chips) etc. und verhafteten die Herrschasten unter der Anklage, Glücks-spiel-Apparate im Besitz resp, ausgestellt gehabt zu haben. Die Betroffenen sind: Gus. Rahke, Fred. Heier, sein Schwiegersohn und Theilhaber Jack Shea, Harry Walker und Wm. Armitage. Alter Veteran in'ö Zuchthaus geschickt. Vor dem Bundesrichter Anderson hatte Patrick Hartman von hier sich gegen die Anklage, Ansprüche auf Pension unter betrügerischen Angaben erhoben zu haben, zu verantworten. Bei dem Ausbruch des Bürgerkrieges ließ er sich anwerben, allein das Feuer seines Patriotismusses war bald verraucht und er engagirte gegen eine Vergütung von 81000 einen ehemaligen Soldaten Namens John Shoemaker. Unter dem Namen Patrick Hactman diente derselbe sodann bis zu dem Ausgang des Krieges. worauf er als Hartman ehrenvoll entlassen wurde. Im Juli 1901 hattte Patrick die Unverfrorenheit, ein Gefuck um eine Pension einzureichen, in welcher er beschwor, daß er der Hartmann " war. welcher in der Armee gedient hatte und eS wurde ihm eine Pension bewilligt. Vor einigen Monaten kam durch Shoemaker, welcher noch lebt, der Betrug an's. Tageslicht... . . : Dee alte Bursche -wurde von Onkel Sam's Schergen festgenommen und gestern zu einem Jahre Zuchthaus verdonnert. Er bat die Strafe in Leavenworth abzusitzen. Stephan Reesling bekannte sich schul dig, die Post zu betrügerischen Zwecken benutzt zu haben, er wurde zur Zah lung von $500 und Kosten verurtheilt. E. F. McDonald von Washington, Znd., war angeklagt, durch die Post einen Brief mit obscönem Inhalt versandt zu haben. Er bekannte sich schuldig und kam mit einer Geldstrafe von 25 und Kosten davon. Der Farmer Wm. I. Slack von La grange wurde wegen Gebrauchs von cancelirten Briefmarken zur Zahlung von $200 und Kosten verurtheilt. Viola Burkheimer von Tunlirk, der Fälschung einer Postanweisung beschuldigt, kam in Anbetracht, daß sie Mutter von zwei kleinen Kindern ist, welche ihrer Pflege bedürfen, mit einer VerWarnung davon. Mit suspendirten Urtheilen kamen davon : Cottrell Nowland, ein jugend licher Bursche vom Lande, welcher UN. anständige Bilder mit der Post ver sandt hatte, und Henry Long von Greensburg, welcher die Binnensteuer gesetze verletzte. Bestraft wurden ferner : Harry La Rue und Wm. Noy, je 1 Jahr Zuchthaus, sie hatten sich für BundesBeamte ausgegeben; Rosa Smith, $25 und Kosten, falsches Zeugniß in einer Pensions-Angelegenheit. Personal-Notizen. Frl. Dorothea Jungc l a u s, Tochter von Herrn und Frau Wm. P. Jungclaus, ist nach 5-tägi. gem Besuche in New Jork von ihrem Aufenthalte in Deutschland, wo sie ihre Gesangs-Studien vollendet hat, in'S Elternhaus zurückgekehrt. Hoffentlich haben wir das Vergnügen, während dieses Winters die begabte junge Sän gerin und ihre Kunst in mehreren Concerten bewundern zu können. Herr Leonard Quill, der liebenswürdige Chef.Clerk des County Clerks, strahlte gestern vor Glück und tMi.'Fre mit seinen Freunden. Seine liebmerthö blin bat ihn nämlich mit einem prächtigen KnaZ ben beschenkt. "j

Ein Straßenbahn - Unfall, Der vielleicht ein bedenkliches Ende nehmen wird.

An Michigan und Illinois Straße wurde letzte Nacht gegen 11 Uhr ein Mann, über dessen Persönlichkeit etc. soweit genaue Einzelheiten fehlen, beim Ueberschreiten der Straßenbahn Geleise von einer Car getroffen und dem Anscheine nach am Kopfe schwer, wenn nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde per Ambulanz in's städt. Hospital überführt, wo er, nachdem er seinen Namen als Thomas Howard ange geben und erklärt hatte, er logire bei einem gewissen Ed. Monfort odereinem Manne ähnlich klingenden Namens, in Bewußtlosigkeit verfiel. -mEin Damokles - Schwert über Lhnchehaun's Haupt. Ein Damokles-SchIert schwebt nach wie 'vor über daS Haupt des irischen Flüchtlings James Lynchehaun. Der hiesige Bundes District - Anwalt Joseph B. Kealing ist von Wash ington angewiesen worden, in dem Lynchehaun Falle gegen die Entschei dung des Bundesrichters Baker, welcher das HabeaS Corpus Gesuch deS New Vorker BundeS-CommissärS abgewiesen hatte, an das Ober-Bundesgericht zu appelliren. Richter Baker hatte entschieden, daß der New Vorker Commissär keine Jurisdiction in dem District von Jndiana hatte. . Neue Zncorporationen. Gestern wurden folgende neue Firmen in der Office des StaatssecretärS in corporirt : Die Miller-Page Printing? Publifhing Co.", Jndpl., Capital $10.000, Directoren Jos. Miller, Addison T. Page, Julianne Miller und Mary K. Page. Ferner als auswärtige Gesellschaft die I. A. Somers Mfg. Co.", Ha milton, O., Gesammtcapital $50.000, in Jndiana angelegt 85000. Schisssnachrickten. Angekommen. New York: Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen. ' ' Antwerpen: Finnland" von New York. New York: Oscar II." von Eopenhagen; Hesperia" von Neapel; Statendam von Rotterdam. Abgefahren: Glasgow: Hungarian" nach Portland. Plymouth: Pretoria" von Hamburg nach New York. Grundeigenthums' Übertragungen. Henry G. Reger, an Henry E. A, Kohler, Theil von Lot 40, Kollers Add. $1100. Medford B. Wilson an John M. New, Lot 40, Ogle u. A. East Park Add. $1800. Carrie M. Van Deinse u. A. an Hugh Kerr, Lots 1, 2, 3, Block 3, Nichols North Park Add. $1800. Clara D. Wright an Johnson G. Frastt, Lot 19, Sq. 18, Lincoln Park, $3500. Katherine B. Jennings u. A. an Jennie A. Headen, Lot 261, Clark & OsgoodS 2. Add. West Indianapolis, S1400. ChaS. A. Bookwalter an Frank I. Noll, Jr., Lot 35. Armstrongs Keystone Park Add. $2000. Harriett A. Malpas an Thomas M. Ruft, Lot 25, Allen Roots nördl. Add. 1810 N. Delaware. $5200. Leander E. Berry an Charles W. Berry, Theil von Section 27 und 23, .Townshlp 15, Range 5, $1750. Kate A. Seibert an Emma F. Bei scl, Lot 9, Beuttys Sub., Außenlot 100 u. a. $1975. Miller I. Laporte an Margaret Burkhart, Theil von Lot 4, Kollers Add. $1600. Einer der ältesten im Amte stehenden Lehrer im ganzen deut-, scher. Reich, vielleicht der älteste, wird Ende dieses Mcnais in Ruhestand tretcn. Es ist der Prä?eptor Kerr.er im Dorfe Lengnethen im Kreise Nagnit. Der Lehrer-Vetcran ist 85 Jahre al! und hat vor einigen Jahren sein 60jähriges Dienstjubiläum begehen können. Er übt jetzt zwar das eigentliche Lehramt nicht mehr selbst aus. da ihm die Regierung vor einiger Zeit einen Gehilfen für den Schuldienst gegeben hat; aber er ist noch im Organistendienst thätig und erfreut sich im übrigen einer vorzüglichen Gesundheit und Rüstkeit.

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