Indiana Tribüne, Volume 27, Number 70, Indianapolis, Marion County, 12 November 1903 — Page 4
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Jndiana Tribüne, 12. November 1903.
Zndiana Tribune. HkrauSgeeben von Ut tedrg Indianapolis, Ind.
harry O. Thudium t t t t Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2Ö9. r ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Macht über Recht. Das Vorgehen der Minorität im Hause und Senat betreffs der Panama Revolution scheint von der Administrat!on mit einigem Bangen erwartet zu werden. Hay hat sich zwar bereit erklärt, dem Congreß die auf dem Vor. fall bezüglichen offiziellen Dokomente vorzulegen, sichert sich aber durch die Klausel: insofern dieselben nicht öffentliche Interessen gefährden" das herkömmliche Hinterthürchen. Selbstverständlich wird die Adminiftration ihre Stellung in der PanamaFrage damit begründen, daß das internationale Staatsrecht schon längst das Princip anerkannt habe, daß wenn ein großes Culturwerk, wie der .Bau des Panama-Canal in Gefahr wäre, durch kleinliche Hindernisse vereitelt zu werden das Mittel der Enteignung mit vollem Recht angeordnet werden könnte. Daß die Administration darin völlig Recht hat, bezweifelt Niemand, aber eine solche Enteignung darf nicht durch Hinterlist geschehen, sondern muß nach hergebrachten Rechtsgrundfäen vollzogen werden. Wenn der Preis, den Colomdia für das Privilegium des Eanalbaues verlangt, zu unverschämt hoch war, so sollte eine der Frage neutral gegenüberstehende Commission ernannt werden sollen, um den Werth der CanalConcession abzuschätzen. Nur auf solche Weise kann der Schwache dem Starken gegenüber sein Recht finden. Als der Süden sich vom Norden losreißen wollte, da bezeichnete man die Secessionisten und zwar mit vollem Rechte als Rebellen und Rebellen gegen Colombia sind auch die JsthmuZ Distrikte. Der so oft citirte Vertrag auf den sich die Administration beruft, daß sie verpflichtet sei, den Isthmus dem internationalen Verkehr offen zu halten, enthält auch die Clausel, daß die OberHoheit der colomdianischen Regierung über den Isthmus zu achten sei. Es wäre die Pflicht der Administration gewesen, Colombia Gelegenheit zu geben, den Aufstand binnen einer gewissen Zeitfrist niederzuwerfen und die Ruhe auf dem Isthmus herzustellen. Die Roofevelt - Administration that gerade das Entgegengesetzte. Durch Besetzung der Häfen mit amerikanischen Marinesoldaten wurde den Truppen Marroquin's keine Möglichkeit gegeben, einzuschreiten. Da3 seltsame Schauspiel, daß eine Regierung eine befreundete Macht daran hindert, eine Revolution ;u bekämpfen, wird durch die Ad ministration in Washington geliefert. Die Frage wird dadurch in den Vordergründ gestellt, ob Colombia überhaupt von einer Revolution heimgesucht worden wäre, wenn die Vereinigten Staaten sich nicht verpflichtet hätten, daZ Gelingen derselben zu garantiren. " D?e Würde unserer Republik ist durch unrechtmäßige Unterstützung der Panama Secession schwer verletzt wor den. Mit Recht werden Colomb:aZ Nachbar - Republiken mißtrauisch alle ferneren Schritte unserer Regierung betrachten. Das Monroe-Prinzip, ei cheö die Central und südamerikanischen Republiken unter , den Schutz der Ver. Staaten gellt, weist die Lücke auf, daß ' der Schutz gegen den Beschützer vergessen wurde. Daß monarchische Regierungen sich auf die Seite der Admi nistration in der Panama-Frage stellen' ist selbstverständlich, aber gerade deshalb um so mehr bezeichnend für die unrepublikanische Handlung unserer Regierung, als sie Macht über Recht stellte. Die Minorität wird, wenn der Fall im Congreß zur Sprache kommt, nicht allein stehen. Unter den republikanischen Senatoren und Abgeordneten giebt es glücklicherweise noch genug patriotische Männer, welche die Würde der Republik zu hoch schätzen, um sie aus Parteirücksichten besudeln zu lassen. Wir besteben auf ehrliche Behandlung von anderen Mächten und sollten auch bereit sein, solche anderen DMio nen, besonders wenn dieselben zu den Schwachen zählen, angedeihen zu lassen. m ,, m IS" Die beste 5 Cent Cigarre in ver Stadt, Mucho'ö Longfellow".
Gestern Nacht herrschte eine ägyp tische Finsterniß in den Straßen. Der Mond-Jnspektor hatte seine Pflicht nicht gethan und keine elektrische Lampe brannte das muß annersch werden.
Der Bericht über die Postamts schwindeleien wird jedenfalls von der Administration dem Publikum nur deshalb vorenthalten, weil man ihm nicht den Appetit für den Danksagungs-Tur-key verderben will. Unter der neuen Eintheilung der Congreßdistricte wird das ElectoralVotum bei der nächsten Präsidentenwahl 476 betragen. 239 Stimmen werden also zur Erwähluug nöthig sein. In den letzten Wahlen, (die in einzelnen Staaten erst von Kurzem, in anderen dagegen vor längerer Zeit stattgefun den haben), warfen ihr Vortum zu Gunsten der Republikaner in die Wagschale : Californien 10 Stimmen, Colorado 5, Connecticut 7, Delaware 3, Jdaho3, Illinois 27, Jndiana 15, Iowa 13, Kansas 10, Maine 6. Massachusetts 16. Michigan 14, Minnesota 11, Montana 3, Nebraska 8, New Hampshire 4, New Jersey 12, New York 39, North Dakota 4, Ohio 23, Oregon 4, Pennsylvanien 34, South Dakota 4, Utah 3, Vermont 4, Washington 5, West Virginia 7, Wisconsin 13, Wyoming 3 Zusammen 310. Die Demokraten erhielten das Votum der folgenden : Alabama 11, Arkansas 9, Florida 5, Georgia 13, Kentucky 13, Louisiana 9, Maryland 8, Missis. sippi 10, Missouri 13. Nevada 3. North Carolina 12, Rhode Island 4. South Carolina 9, Tennessee 12, Texas 18, Virginia 12. Zusammen: 166. Die republicanifche Majorität beträgt also, nach den letzten Wahlen berechnet, nicht weniger als 144. Um sie zu überwinden, müßten die Demokraten in der nächsten PräsidentschastsCampagne vor allen New York gewinnen. Käme dann noch New Jersey hinzu, so fehlten ihnen bloß noch 22 Stimmen, die sie vielleicht im Westen erobern könnten. Gelänge es ihnen z. B. Illinois zu kapern, so hätten sie gewonnen. Es kommt für die alte Partei alles darauf an, daß sie einen Candidaten sindet, der die zersplitterten Gruppen vereinigen und den Bewohnern aller Staaten - Vertrauen : ein flößen kann. An zweiter Stelle muß sie sehen, daß ihre nächste nationale Principienerklärung keine radikalen Planken, sondern nur gesunde demokratische Grundsätze enthält. Ans Stadt- und Connth-Ver-waltnng. Das 11 A ck e r - G r u n d st ü &" bevorzugt. Obschon gestern angeblich noch keine Einigung zmischen dem Mayor und seinen Cabinets-Mitgliedern hinsichtlich des Bauplatzes für das DetentionsHospital" erzielt wurde, 'ward doch unofsiciell berichtet, daß die Anstalt auf dem nördlich vom Stadthospital belegenen und der Stadt gehörigen 11 Acker Grundstück", auf dem das frühere Blatternhospital stand, errichtet werden soll. Sowohl der Controlleur wie die Mitglieder des stadträtblichen FinanzEomites bevorzugen diesen Plan, und sie dürften wohl den AuSschlag geben. Dieses Grundstück liegt in der 4. Ward und haltbare Einwendungen gegen seine Benutzung zu dem besagten Zwecke soll es nicht geben. Andrerseits würde der Stadtrath wohl nie dazu bewogen werden können, weitere $20,000 bis 840,000 für Detentions-Hospital-zwecke zu bewilligen, obwohl eine solche Summe gar gering erscheint, wenn man bedenkt, welche Summen andere Städte zur Bekämpfung der Blattern alljährlich ausgeben. Daß wir ein Detentions-Hospital unbedingt und unverzüglich benöthigen, geht aus dem Umstände hervor, daß seit Wochenbeginn 4 Masern-Patienten dem Hospitale überwiesen und von Dr. Ärown in einem Hause an der Redmond Str. untergebracht worden sind, in dem eS jetzt keinen Platz mehr giebt. Mehr vetirte Rechnungen. Controlleur Dunn hat gestern auch die Rechnungen der Mutual Printing Co." für der früheren Stadtverwaltung gelieferte Drucksachen etc. mit seincm Veto" belegt, damit dieselben ge nau untersucht und beschnitten werden können. ES heißt, diese Rechnungen seien um 40 bis 75 Procent zu hoch, da die frühere Stadtverwaltung der Firma die Lieferung der Materialien ohne Weiteres, d. h. ohne Einfvrderung von Angeboten, überlassen hatte.
Das County-Armenhans.
Die Behörde für Wohlthatigkeits etc..An stalten unterbreitet den County.Com missaren sehr beachtenswerthe Vorschläge. Die County-Behörde für Wohlthä-tigkeits-und Besserung? etc. Anstalten hat den County-Commissären gestern den folgenden Bericht über das CountyArmenhaus, der sich auf den Besuch der Behörde vom 29. October stützt, zur Beachtung eindringlich empfohlen: Es freut uns, Ihnen berichten zu können, daß seit dem Bestehen dieser Behörde, (oie sich jetzt in ihrem 5. Jahre befindet) dZs County-Arm?n-Haus und seine Gebäulichkeiten sich niemals in besserer Verfassung befun den haben, als jetzt. Das Haupt-Ge-bäude, welche von den Pfleglingen und den Beamten bewohnt wird, zeigt eine große Besserung bezüglich Reinlich?eit, Ordnung und allgemeiner Sauberkeit. Die Zahl der Insassen betrug 162, 126 Männer und 36 Frauen. Darunter befand sich ein 17-jähriger Negerjüngling. 8 der Insassen, 5 Männer und 3 Frauen, waren schwachsinnig, 40 waren im Stande, leichte Arbeiten zu verrichten. Im Hospitale befanden sich etliche Insassen, doch war keiner derselben schlimm krank. Die Räume oberhalb des 3 Flures werden gegenwärtig nicht benutzt, doch theilte uns Supt. Harcourt mit, daß er von denselben würde Gebrauch machen müssen, wofern die Zahl der Pfleg' linge bedeutend zunähme. Wir be merkten, daß in mehreren Zimmern jetzt schon 4 Betten aufgestellt waren, woraus hervorgeht, daß die 3 Stockwerke des Gebäudes gewissermaßen überfüllt sind. Oberhalb des 3. Stockwerks sollte das Gebäude aber niemals für Quartiere von Insassen benutzt werden. Leider gewährte die Waschküche denselben unreinlichen Anblick wie stets vorher. In diesem Raume befinden sich die Badewannen für die männlichen Insassen und die werden auch für Wäscherei Zwecke benutzt. Zurückgezogenheit giebt es da nicht, vielmehr sind diese Badewannen den Blicken Jedermanns bloßgestellt. Das alte, einstöckige Gebäude hat zwar außen einen Kalkanstrich erhalten, doch benötigt sein Inneres einer Reinigung, .dieifolgreich nur durch Feuer bewerkstelligt werden kann. Dampfkessel- und Maschinen-Räum befinden sich in guter Verfassung. Der Stall, obschon in Obacht genommen, könnte besser gehalten werden. , ' Trotz der obenerwähnten Besserüngen, die wir vorfanden, möchten wir aber nochmals energisch betonen, daß die unbedingte Nothwendigkeit für neue Gebäude, ganz besonders aber sür einen Umbau an Stelle des Hauptgebäudes, noch immer vorhanden ist. Wir schlagen vor, daß an Stelle des gegenwärtigen Hauptgebäudes drei Gebäude errichtet werden Der Farmbetrieb scheint in diesem Jahre sehr ergiebig gewesen zu sein, sowohl was die Ernte an Kartoffeln, Mais, Weizen, Kohl, Tomaten zc. anbetrifft. Ueberhaupt scheint in der Angalt während des letzten Jahres eine niegewohnte Arbeitsamkeit entfaltet worden zu sein. Früher haben wir, anläßlich der schlechten Verbindungs und TransPort Gelegenheiten mit der Stadt, den Verkauf des ArmenhauSGrundstückeS empfohlen. Nachdem wir aber in Erfahrung gebracht haben, daß bald eine Jnterurban-Linie in der Nähe der Anstalt vorbeiführen wird, möchten wir jetzt den Ankauf der südlich von der Anstalt bis zur Crawfordsville Pike hin belegenen Ländereien empfehlen, die einen idealen Bauplatz für daS ArbeitsHaus bilden würden, das unserer Ansicht nach ja doch bald verlegt werden muß. Mit den Bequemlichkeiten, welche die Jnterurban-Linie liefern könnte, halten wir eS für rathsam, die gegenwärtigen Armenhaus-Gründe zu behalten und einen Theil der südlichen Ländereirn für daS Arbeitshaus anzukaufen. Bei den Unterhandlungen mit der Jnterurban Co. sollten die besten Bedingungen für Verbindung und TranSportation zwischen Anstalt und Stadt gesichert werden. Die alten Gebäulichkeiten des ArmenHauses könnten, wenn diese Facilitäten gesichert sind, dann auch noch theilweise benutzt werden." ET Raucht die B0NANZA.
Behörde für öffentliche Werke.
Angebote für StraßenReparaturen. In ihrer gestrigen Sitzung öffnete die Behörde für öffentliche Werke die folgenden Contract-Anocbote für die Reparaturen derjenigen Straßen, die mit Asphalt oder Vulcanit gepflastert sind und für die der Garantie-Termin abgelaufen ist: Barber Asphalt Paving Co. $1.35 S2.90. Western Construction Co. S1.10$2.25, Marion County Construction Co. 81.20 $2.40. Der für diese Reparaturen zu vergebende Contract wird sich nur auf den Rest dieses Jahres erstrecken. Für das nächste Jahr wird der Stadt Ingenieur, an den die obigen Angebote verwiesen wurden, neue Specificationen ausarbeiten. Ferner wurdc der Ingenieur mit der Ausarbeitung der Pläne für folgende Verbesserungen deauftragt: Cementirung der Sm. an 'der Lexington Ave., von Nelson bis St. Paul Straße; Kiespflasterung der Fahrstraße und Cementirung der Sm. an der 27. Straße, von der Meridian bis zur 1. Alley östlich; Bau eines Abzugscanales hinter dem Hause No. 216 Ost Morris Str. Mehrere erstweilige Asseßment-Umlagen sowie 2 Contractoren-Bürgschasten wurden gutgeheißen. Außerdem hatte die Behörde wieder eine Menge vonProtesten und Beschwerden entgegenzunehmen, die sich zegen die frühere Behörde richten. So wurde u. A. darüber Beschwerde geführt, daß der frühere Ingenieur an der 13. Straße und Park Ave., sowie am Broadway und an der Park Ave. ver schiedenen Grundbesitzern die Errichtung von Gartenzaun-Mauern erlaubt hat, welche widerrechtlich die Breite der Seitenwege vermindern. Ingenieur Jeup soll diese Beschwer den untersuchen. Grundbesitzer an der Blake Str., von Washington bis In diana Ave., klagten darüber, daß die frühere Behörde für die Strecke von Washington bis Walnut Str. Holz block- für die von Walnut bis In diana Avz. aber Backstein-Pflasterung angeordnet habe, während doch ein gleichartiges Pflaster allein für die ganze Strecke angebracht fei. Den Klägern wurde der Bescheid, eine neue Petition für die Verbesserung in Um lauf zu setzen und zu versuchen, alle Grundbesitzer für eine Pflaster-Art zu gewinnen. Sonst würde die Angelegen beit an den Stadtrath werden verwiesen müssen. Außerdem wurden noch einige min der wichtige Beschwerden erhoben und theilweise erledigt, theilweise an den Ingenieur verwiesen. Die Regelung des Ruckle Str.-Kuddelmuddels wurde bis zum Freitag verschoben. Knappes Entkommen. Ein Motornier, der den Kopf auf dem rechten Fleck hat. Herbert Chadwick, das 3-jährige Kind des in No. 23 Süd Davidson Str. wohnhaften I. M. Chadwick, wurde gestern beim Spiele - aus der Pine Str., d. h. als er mit 2 Cameraden den Pine Str.'Abhang hinablief, um Haaresbreite von einer Car der Jrvington'Linie zermalmt. DaS Kind collidirte mit der Car, doch ge lang es dem Motornier Frank Wright, der seine Geistesgegenwart nicht verlor und sofort den Fender" fallen ließ, den Kleinen vor Schaden zu bewahren. Herbert kam mit einer Beule am Kopfe davon. Die allgemeine Besserung dauert an. Coroner Tutewiler hat gestern seinen Jnquest bezüglich des Purdue-Eisen bahn-Wracks fortgesetzt, jedoch, wie angekündigt, unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Betreffs des BesindenS der noch hier befindlichen Verletzten lauteten auch gestern die Auskünfte durchweg günstig. H. O. Wright, der Student, vereine so schwere, ja für tödtlich gehaltene Rückgrats - Verletzung davongetragen hatte, konnte sogar gestern im St. Bincent's Hospitale der langerwünschten Operation unterzogen werden. Die Aerzte hoffen jetzt, daß er zweifelsohne genesen wird.
Neue Inkorporationen.
Ev. Luth. Hospital Vereinigung für Fort Wayne etc. Die Evang. Luther. Hospital-Ver-einigung von Fort Wayne",' die dort ein Hospital für Kirchenangehörige ncbst Krankenwärterinnen - Schule errichten will, wurde gestern in der Office des Staatssecretärs von FredeStock, H. C. Luehr, Charles Pape, Henry F. Kase. Paul Stoeppelwerth und Henry Dicke incorporirt. Andere neue Jncorporationen sind: Die Rochdale Novelty & Veneer Works", Capital S15,000; Directoren: O. A. Shepard, I. E. Weddle, I. W. Talbott, W. W. Barnes, Wm. T. Allen und C.L. Hutchins. Die A. A. Kist Company". South Whitley. Capital $19,000; Directoren: Alfred A. Ktst. Frank E. Miner und James E. Remington. Die Evansville Folding Beb Co.", Capital S1000; Jncorporatoren: John A. Seitz, William E. Lehnhard und Emily Lehnhard. Ferner als auswärtige Gesellschaften: Die Wm. Graver Tan Works". Illinois, mit Zweigfabrik in East Chicago. Die American Rolling-Mill Co.". Muncie. Die Royal Tea Co.", Illinois. Hammond. Chas. E. Coots bleibt Feuerwehr Chef. Veränderungen im FeuerwehrDepartement und andere Geschäfte der SicherheitsBehörde. Kicken über Ungerecht! gkeit.' Die Sicherheits-Behörde verschob in ihrer gestrigen Sitzung die Miethpreis Festsetzung für die Marktstände in den neuen Markthallen bis zum nächsten Mittwoch, um zunächst in einer Extra Sitzung die Beschwerden zu unter suchen, welche gestern von einer Dele gation von Markthändlern, mit Ben Frey an der Spitze, bezüglich der unge rechten Elntheiluni der Stände und noch gröberer Verstöße gegen die UnParteilichkeit seitens des früheren Marktmeisters erhoben worden sind. Sonderbare Situation. Verschoben wurde ferner die Erörte runz der Fraae, rvie die Befolgung der bestehenden städt. Ordinanzen bezüglich Regulirung der Fahrgeschwindigkeit von BahnzJgen innerhalb der Stadt grenzen am schnellsten und wirksamsten durchgeführt werden kann. Die demokratischen Mitglieder der Behörde sind, wie Mayor Holtzman, für stricte Durchführung dieser Ordinanzen, wenn irgend möglich. Das republ. Mitglied der Behörde, John Q. Hicks, GeneralVardmeister der Big Four Bahn, dürfte aber entgegengesetzten Ansichten huldigen. Feuerwehr - Chef Coots .w i e d e r e r n a n n t. Da wichtigste Geschäft, welches die Sicherheitsbehörde erledigte, war die Ernennung des neuen Feuerwehrchefs. Und zwar wiederernannte die Behörde auf das Drängen vieler Geschäftsleute zc. bin, wie es heißt den letzten Inhaber des Postens, Chef Charles E. Coots, Republikaner. Der frühere Chef Thomas Barrett, Demokrat, der von Mayor Bookwalter zum 2. Hülfs Chef herabgesetzt worden war, wurde zum 1. HülfZ Chef promovirt, während der derweilige 1. Hülfs-Chef John Glazier (Republikaner) zum Capitän der Leiterwagen-Compagnie No. 7 erniedrigt wurde. Der bisherige Capitän Gustav Ernst von der letzteren Compagnie wurde zum 2. Hülfs-Chef er nannt. Außerdem wurde Morris Healy zum Capitän ernannt. Zum Maschinisten für das Polizeistations, gebäude wurde Hugh McCaffery ernannt. Sochzeitöglocken. Vonnegut Leniis. Im Hause der Brauteltern in Princeton, Ind., fand gestern Nachmittag die Trauung von Herrn Theodor Franklin Vonnegut, Sohn des Herrn Franklin Vonnegut von dahier, mit Frl. Lucy Douglaß Lewis, Tochter deS Herrn Andrew Lewis in Princeton, unter Theilnahme der beiderseitigen Verwandten statt. DaS junge Ehepaar trat nach der HochzeitSfeier eine Reife nach dem Osten an und wird nach der Rückkehr hier in No. 2255 Nord Pennsylvania Str. sein eignes Heim beziehen.
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