Indiana Tribüne, Volume 27, Number 69, Indianapolis, Marion County, 11 November 1903 — Page 6
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Europäische Nachrichten. Frovlnz Weflfaren. Münster. Der ordentliche Profeffor für Dogmatik in der katholischtheologischen Fakultät der hiesigen Universität, Joseph Schröder, ist gestorben. A ck f e l d. Müller Hermann Holznienkemper aus Venteler verunglückte in der Dampsmolkeiei und -'Mühle Kampmeier in der hiesiaen Bauerschaft dadurch, daß er bei einem Fehltritt ausglitt und dabei den Speichen des Schwungrades zu nahe kam, die ihm den Schädel zertrümmerten, wobei der Tod sofort eintrat. Der Verunglückte war erst 20 Jahre alt. V r i l o n. Justizrath Lohmann feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. Lohmann entzog sich einer öffentlichen Feier durch eine Reise. D a h l h a u s e n. Auf der Ziegelei Hackert & Co. gerieth der 18 Jahe alte Arbeiter Wronke, auf welche Weise, ist nicht aufgeklärt, in den maschinell betriebenen Mahlgang und wurde darin zu Tode gequetscht. Dortmund. Von einem Postwagen wurde auf der Sölderstraße der dreijährige Sohn des Schreiners Meyer überfahren. Er war sofort todt. Emsdetten. Die Färberei und Appreturanstalt der Firma Fritz Stipp u. WeUerdicck wurde durchFeuer zerstört. Hagen. Die Firma Eicken & Co. feierte das Fest ihres 50jährigen Bestens. Die Firma beschäftigt zur Zeit 1120 Arbeiter. Anläßlich der Feier stiftete sie 100,000 Mark für die Wittwen und Waisen ihrer Arbeiter und 30,000 Mark am Pflege skrophulöser Kinder ihrer Arbeiter. Jbbenbüren. Hermann Schwabe, Vater von 8 unversorgten Kindern, wurde im Schacht auf Buchholz durch herabfallendes Gestein verschüttet und konnte nur als Leiche hervorgezogen werden. Lüden scheid. Ein tödtlicher Unglücksfall ereignete sich auf dem Neubau der Fabrik der Firma Ritzel Nachf. Der 45 Jahre alte Arbeiter Heinr. Kramer stürzte vom Dache der Fabrik und schlug sich bei dem Sturze den Schädel ein. Der Mann, der verheirathet ist, war auf der Stelle todt. R e u b e ck u m. Durch eine Kessele?plosion auf der Gewerkjchaft (Cementfabrik) Mark wurde der hiesige Arbeiter Stroop getödtet, die ArbeiterGarbe und Jschmann schwer, der Arbeiter Krebs leicht verletzt. Die Sachbesch:digungen sind groß. S u t t r o p. Das Wohnhaus des Vahnarbeiters Johannes Dünnebacke brannte bis auf den Grund nieder. Das Mobiliar wurde gerettet. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Vhetnprcr?inz. K ö l n. In Linz, wo er Erholung von seinem Leiden suchte, verschied der hiesige Stadtverordnete Geh. Commercienrath August Heuser, Theilhaber der Firma P. G. Heusers Söhne, im 74. Lebensjahre. Der Männergesangverein Kölner Sängerkreis wählte Franz Schmidting, Lehrer am hiesigen Conservatorium, zum Dirigenten. Letzterer ist ein Sohn des seit 25 Jahren dem Verein vorstehenden Präsidenten Schmidting. Aachen. Ter Bursche des Majors der Pferdenlusterungs - Commission, Ziermann, erschoß beim Putzen eines Jagdgewehrs aus Fahrlässigkeit die Dienstmagd des Majors und , wurde sofort in Untersuchungshaft genommen. Der Major wurde wegen Fahrlässigkeit bestraft, weil er das Gewehr nicht entladen hatte. Bonn. Auf dem Güterbahnhof wurde der Bremser Joh. Mariens aus Fornig bei Brohl überfahren. Die Rader des Zuges trennten ihm Kopf, Arme und den rechten Fuß vom Rumpfe. Düsseldorf. Der hier an der Lorettostraße wohnende Stuckateurmeister Risters wurde in seinem ette überfallen und durch Kopfschläge und Meijerstiche schwer verletzt. Dann haben die Räuber und darum scheint es ihnen hauptsächlich zu thun gewesen zu sein dem Meister 20.000 Mark gestohlen. Die Thäter sind noch nicht ermittelt. E l b e r f e l d. Eugen Kronenberg, langjähriger Heldentenor am hiesigen Stadttheater, ist hier einem Herzleiden erlegen. Der Verstorbene wurde im Jahre 1854 in Bonn als Sohn des Kaufmanns Jakob Kronenberg geboren. G e r o l st e i n. Die KUanlagen des Gerolsteiner Sprudel (Marke rother Stern) wurden zum größten Theil ein Raub der Flammen. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Der Betrieb wird in kurzer Zeit wieder aufgenommen. Krefeld. Beim Turnen des Turnerbundts Rleydt -Genicken stürzte der Untermeister Heinrich Otten so unglücklich, daß er das Rückgrat brach und sofort verstarb. Mühlheim a. d. Ruhr. Die Stadtverordneten wählten den Landrath Dr. Lembke Hierselbst einstimmig zum Bürgermeister der erweiterten Stadtgemeinde. O hl ig s. Aus Anlaß des 25jährigen Wirkens des Lehrers Grote in der hiesigen Gemeinde hatten sich im Saal des Ernst Witte die Mitglieder des Lehrervereins mit ihren Damen zahl-
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No. 2 Cemctcrd Road. Transvaal Road. 5cimbcrlcy, Cüd-Asrila. den 23. April 1003. Termin ofCa?hi1 hat meiner Frau gcSolscn und ihr Stärke verliehen. Ich bin mehrere Monate don m aue fort gewesen, und war bei meiner Rückkehr überrascht, sie so guten Muthes zu finden. Als ick wcttaing, war ihr Besicht abgemagert. Sie war wei Jahre lana unter ärztlicher Behandlung gewesen, und litt an Schmerzen in der Ma, aengriibe. Tie einzige Milderung, die sie erfuhr, war don dem Gebrauch hciijcr Salzbcutcl, aber ihre Schwester gab ihr eines Ihrer 'ino k Cardui Bücher und sie sagte mir. sie wünschte, sie hälts vorher gcwukt. wie diel weniger Schmerzen sie in Folge dessen hätte ausstehen müssen. Sie sagt, sie lann aus Eid hm bekräftigen, dasz dies wahr ist. Meine Frau hat Ihre Bücher an ihre Freundinnen ausgetheilt, und dieselben finden groke ErleiÄ terung. indem sie den W'ine ot Cardui und Thediord's Elack-Draught sicorsluc&tett. Wenn Jbnen dies etwas Hilft, so mögen
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si? es veronenlllen. so dasz andere Frauen nicht länger leiden müssen. Hier kauft man ihn um 5 Shillings die lascke. aber meine Frau sagte, würde er 10 Shillings per Flasche kosten, sie würde nicht ohne ihn sem. Meine Frau, ihre Sckiwester und ihre Freundinnen ersuchten mich, diesen Brief zu schreiben.
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Vor wenigen Jahren war der2 ok Cardtf elne Medizin, die in südlichen Hausern ausschliekliA Lekannt war. Derselbe wurde aHmälig im Norden. Osten und Westen beliebt. Bestellungen für den Vin ok Cardui kamen don Europa. Asien und Süd . Afrika, wo diele uren bewirkt worden sind. Der Wfcie ol Cardui ist eine beliebte Medizin ln Honolulu und sein Ruf hat sich thatsächlich über die ganze Welt derbre'iet.
Herrn Jamieson's Brief ist
uuiue stauen auf der anderen l-eue der Erde bewirkt. Bedeutende Bestellungen don Mus ok Cardui den finden dort sck,nel?en WiiVHv
Ter rund, dad derVko okCardul üöer die ganze Weltbekannt geworden Nchen Verdienste ist. Terselbe ist ein Erfolg, weil er nicht einfach den
rtnT-.rso R:w.:rri"mii. luwiuiu uü-j reich eingefunden, um dem Jubilar eine Ehrung zu bereiten. Saarbrücken. Der Gattenmörder Bergmann Trouvain aus Buprich wurde im Hofe des hiesigen Gerichtsgefängnisses durch denScharfrichter Reidl aas Magdeburg hingericktet. Trouvain. der ein Verhältniß mit einer Frauensperson unterhielt, die ihm bereits zwei Kinder geboren hatte, erschlug seine Frau mit dem Beile und suchte die Verletzungen an der Leiche mit einem Sturze von der Treppe zu erklären. gvovitz Kerren-ZIarrau. K a s s e l. Im Trockenhaus der Segeltuchfabrik von Fröhlich & Wolf hier brach Feuer aus. Es war im zweiten Stockwerk auf unaufgeklärte Weise entstanden und bald war der ganze Raum ausgebrannt. Ebenso brannte der Dachstuhl vollständig ab. Es wurden große Mengen Garn und Gummi vernichtet. Ein Feuerwehrmann wurde von einem herabfallenden brennenden Balken so schwer am Kopse verletzt, daß er bewußtlos vom Platze gebracht werden wußte. Der Betrieb wurde in keiner Weise gestört. Bettenhaus. Auf dem hiesigen Bahnhöfe stand der Lokomotivführer Lengemann an seiner Lokomotive, als eine andere mit Rangiren beschäftigte Maschine mehrere Wagen rasch heranschob. Der Genannte gerieth zwischen die Puffer und war sofort todt. E m s. Der Beigeordnete Dr. EugenSchubert (Mülheim a. Rh.) ist einstimmig zum Bürgermeister Hierselbst gewählt worden. Frankfurt. Die staatswissenschaftliche Fakultät der Universität München hat den hiesigen Stadtarzt Geheimen Sanitätsrath Dr. Alex. Spieß zum Ehrendoktor ernannt. Er ist ständiger Sekretär des Deutsche'.: Vereins für öffentliche Gesundheitspflege seit dessen Gründung 1873. Er steht im 71. Lebensjahre und ist seit 20 Jahren Stadtarzt. Spieß redigirt mit Pisdor dieDeutsche Vierteljahrsschrift für öffentliche Gesundheitspflege." Im Stadtwald bei Oberrad in unmittelbarer Nähe der Offenbacher Grenze, unweit der Walderoolungsstätte, wurden durch Passanten zwei Leichen, die im Gebüsch nebeneinander lagen, erschossen aufgefunden. Die Unglücklichen sind der 26 Jahre alte Reichsbankbeamte Schröder und die 19 Jahre alte Adele Kloth. Beide unterhielten schon seit einiger Zeit ein Freundschaftsverhältniß, das, wie es beißt, von den Eltern nicht gern gesehen wurde. Das Mädchen hatte sich aus der Wohnung entfernt, um vermuthlich mit ihrem Geliebten im Walde zusammenzutreffen. Dem Mädcken drang die Kugel in die linke, Schröder in die rechte Schläfe. Die Leicken wurden auf den Sachsenh'äuser-Fried-Hof verbracht. H a d a m a r. Im Manövergelände erschoß sich der Unteroffizier Justus Heß von der 1. Compagnie des 81. Infanterie - Regiments aus unbekannten Gründen. H o m b e r g. Einer der ältesten Veteranen von 1848, Jakob Weidmann, ist hier nach längerem Leiden gestorben. Marburg. Der 17 Jahre alte Tagelöhner Karl Strieber ausBromskirchen, der am 1. Pfingsttag im Walde, als er wildern gegangen war, den Förster Keller erschoß, wurde von der Strafkammer hier zu sieben Jahren Gefängniß verurtheilt. Niederellbach. Nach kurzem schweren Leiden starb hier Bürgermeister Martin Gottfried Schade im Alter von 54 Jahren. Beinahe 23 Iahre hat er in hiesiger Gemeinde das Bürgermeisteramt verseben. MttlelOeutsctze Skaatev Vraunschweig. Professor Rudolf Beneke am hiesigen herzoglichen Krankenhause hat einen Ruf als ordentlicher Professor der Pathologischen Anatomie und allgemeinen Pathologie und als Direktor des Pathologischen Instituts nach Königsberg i. P. erhal-
et ist eine Mcdl.zin. die leidenden
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umuiieii, vereiiwimg aus feuöoinw elnes dankbaren Mannes Tan! zu 'V Flasche erhältlich. WhrmA ' '!tv.fKiV;'.r';rV'vV:'a' -r.:, tc - - "K$Z - .- ,- 1 ir..,,-T'-i ,T...fo.;i,'? k .i,-,.. ; , 'itvii k , i-i-h W a W a v &i 'CtA a . I v fyn sV C
ten und angenommen.
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Frauen ihre vollkommene Gcsundbeit wiedilkt. TerfeiKe ht ncüns
r-..v.:- " . suoui(ua emes ocmoarcu Mannes xam au Dessau. Beim Baden in der Mulde an den sogenannten Kreuzbergen ist der 19 Jahre alte Arbeiter Karl Böhlmann aus der Bauhofstraße ertrunken. Trotzdem noch mehrere Personen an derselben Stelle gebadet hatten, konnte der Verunglückte doch nicht gerettet werden. G e r a. Die Prinzessin Marie von Reuß.ä. L. hat sich mit dem Freiherrn Ferdinand v. Guagnoni, Lieutenant im österreichischen Dragoner - Regiment No. 6, verlobt. Harzburg. Ein beklagenswerther Unfall führte den Tod des Tertianers Walter Tückhardt (Sohn des hiesigen Musikdirektors) herbei. Der Knabe war von dem Rade gestürzt und hatte sich außer einem Armbruch auch Verletzungen durch Splitter der Lenkstange zugezogen. Der Verletzte starb am Wundstarrkrampf. Holzminden. Im 86. Lebensjähre verstarb nach kurzem Kranksein der Senior der hiesigen Aerzte, Sanitätsrath Dr. Salomon, der bis zum 1. April 1898 das Physikat des hiesigen Amtsgerichtsbezirks innehatte. Jena. Die medizinische Fakultät der hiesigen Universität erneuerte dem Medizinalrath Dr. Karl Sorge in Jlmenau aus Anlaß seines 50jährigen Doktor - Jubiläums das Diplom. K o b u r g. Aus Verzweiflung sprang die Ehesrau Sühlfleisch mit ihren beiden Kindern, einem Mädchen und einem Knaben, die sie an sich festgebunden hatte, in den Lauterfluß. Ein Bahnwärter konnte die Frau und das Mädchen retten, der Knabe ist ertrunken. K ö t h e n. In Trebbichauer Feldmark brannten drei dem RittergutsPächter Pflugmacher gehörige Weizendiemen mit einem Inhalt von 600 Schock Getreide nieder. Auch die Dreschmaschine und andere landwirthschaftlicheK'Geräthe wurden dabei vernichtet. Ferner brannten in dem an der Köthen - Prosigker Kreisstraße gelegenen Gasthof zur Erholung" zwei Ställe und ein Schuppen gänzlich nieder. Im benachbarten Lennewitz gerieth ein Schuppen des ArbeitersKratz in Brand; auch das Wohnhaus wurde vom Feuer erfaßt. Beide BauliÄkeiten brannten bis auf die Umfassungsmauern nieder. Langelsheim. Der dreijährige Sohn der Wittwe Bornemann wui' de als Leiche im Mllhlengraben in der Nähe der Ebeling'schen Mühle aufgefunden. Bei einem über unserenOrt hinziehenden Gewitter schlug der Blitz in das dem Schuhmachermeister Heine und dem Briefträger Brunke gemeinschaftlich gehörende Wohnhaus ein, das fast vollständig niederbrannte. Schmolln. Rentier Michael Nitzsche und seine "Ehefrau Sophie feierten in seltener Rüstigkeit ihr diamantenes Ehejubiläum. Herzog Ernst hatte dem Jubelpaare nebst herzlichen Segenswünschen sein Vildniß mit eigenhändiger Namensunterschrift in prachtvollem, mit einer Krone gezierten Rahmen überweisen lassen. Bettlerhumor. . . . Da haben Sie etwas Kartoffelgemüse. das vom Mittagessen übrig geblieben!" Ach bitt' schön, haben Sie nicht auch eine Bratwurst dazu? Es gibt dann so ein jefälliges Janzes!"
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die wir empfangen haben, und die bekunden, was ist. ist darin zu finden, dad derselbe nicht eine Schmer beschwichtigt, obne dauernde Ne Mtni
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" " ..-v... .0uUl, um v, Ehrwürdiger Cylmarr. Der irische Abgeordnete H?aly, vielleicht der beste Redner unter den wortgewandten Söhnen der grünen Insel, tauchte unlängst im englischen UnterHause auf einmal in einem spiegelblanken, im Glänze der allerhöchsten Neuheit leuchtenden Hute auf und erregte dadurch zuerst sprachloses Erstaunen und dann ein wahres Kreuzfeuer von Anremplungen: Hallo, Healy" hieß es von allen Seiten Sie haben ja einen neuen Hut!" Für gewöhnlich wird v5n derartigen Veränderungen und Erneuerungen des äußeren Menschen von englischen Gentlemen noch weniger Notiz gencmmen als anderswo, allein hier lag ein Ausnahmefall vor: Ter Abgeordnele Healy ist einmal als Mensch, Politiker und Advokat er ist in Irland Justizrath und neuerdings auch in den englischen Advokatenstand übergetreten eine allgemein geachtete und sehr beliebte Persönlichkeit, mit der man gern eine freundliche Scherzrede tauscht. Dann aber hatte er seit einer Reihe von Jahren so standhaft und treu an einem alten Cylinder festgehalten, daß diese Kovfbedeckung nachgerade eine von seinen und des Unterhauses berechtigten Eigenthümlichkeiten geworden war, ähnlich wie vordem der bayerische Ranpenhelm im deutschen Heere. Herr Healy hat denn auch den Antheil des Unterhauses an seiner nunmehr außer Gebrauch gesetzten alten Angströhre als ebenso berechtigt anerkannt und einem irischen Zeitungsmann gegenüber mit der Geschichte des alten Hutes gewissermaßen eine Rechtfertigung der in den Augen seiner Kollegen so auffallenden Veränderung in feiner Erscheinung mitgetheilt: Nach der großen Schlacht im Unterhause im Jahre 1893" erzählte er benachrichtigten mich Bürgermeister und Stadtrath der Stadtgemeinde Alexandria in Louisiana (Ver. Staaten) durch Kabeldepesche, sie hätten aus den Zeitungen erfahren, daß mein Hut im Handgemenge zerschmettert worden sei, sie hätten mir deshalb aus städtischen Mitteln einen Ehrenhut nebst Hutschachte! gewidmet und ersuchten mich, ihnen telegraphisch meines Hauptes Maß bekannt zu geben. Das geschah und darauf wurde mir von McCann, dem berühmten Hutmacher in New Aork ein neuer Hut übermittelt, für den ich mich bedankte und gleichzeitig versprach, die Spende bis zur äußersten Grenze der Haltbarkeit zu tragen. So kam es, daß ich dann jahrelang einen uralten Hut getragen, lange zahllose Neckereien und Anfechtungen geduldig ausgehalten und zuletzt nach vollen zehn Jahren Tragezeit unter vielen Schmerzen und Beklemmungen über die Trennung von einem alten Freunde einen neuen Hut angeschafft habe." Der deutsche M e t a l l arbeiterverband ist die stärkste gewerkschaftliche Organisation in Deutschland. Er hat die stärkste Mitgliederzahl, nämlich' 128.842. das sind noch 46,000 mehr als die Organisation der Maurer, die 82.233 zahlt. V i e r l i n g e. In Zanesville. O.. schenkte kürzlich Frau William Täte, eine farbige Frau im Alter von 23 Jahren, ihrem Gatten vier Kinder, alle Mädchen, die je 6 Pfund wogen. Sie hatte bereits drei Kinder, die einzeln geboren wurden. Sein Kind verhungern lassen hat in Brandenburg a. H. in der gleichnamigen preußischen Provinz der Militärinvalide Oskar Eiserbeck, ein dem Trunke ergebener Mensch, der sich, als seine Frau verreist war, aus der Wohnung entfernte und darin seine beiden Kinder im Alter von einem Monat und zwei Jahren einschloß. Eiserdeck kehrte nicht in die Wohnung zurück, sondern trieb sich tagsüber in GastHäusern umher, bis man ihn Abends schwer betrunken arretirte. Als ein Polizeibeamter in die Wohnung Eiserbecks eilte, fand er dort das jüngste Kind an Entkräftung gestorben, währeld das zweijährige erschöpft nach dem Krankenhaus gebracht wurde.
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der Win of Cardui für diefel. Medizin der gewöhn. . rinn , , ... . ounui" Ö" VflTer türkisa:e (Scsauv:.- in Lasy ing,on. Durch das Vorgehen der Vereinigten Staaten gegenüber den Vorgängen in Beirut ist die Ausmerksamkeit auf die eigenthümliche Stellung gelenkt loorden, die der türkische Gesandte in Washington einnimmt. Schekib Bei, der jetzige Vertreter des ottomanischen Reiches, ist allerdings schon seit Jahren bei der Washingtoner Regierung akkreditirt. ab:r er ist noch nie formell beim Präsidenten der Republik eingeführt woidcn und dcIhalb vom offiziellen Standpunkt aus eine ganz unbekannte Größe. In der diplomatischen Liste wird sein Name als der eines zum Ccsandten Ernannten geführt und nicht als der eines anerkannten Gesandten. Dieses eigenthümliche Verhältniß stammt noch aus der Zeit der Administration McKinleys. Da die Höh: Pforte die Versprechungen, die sie auf Forderungen der Vereinigten Staaten zu machen pflegte, niemals hielt, kam Präsident McKinley zu dem Entschlusse, die Türkei wenigstens in Washington diplomatisch zu ignoriren, bis sämmtlichen Forderungen entsprochen wäre. Das ist natürlich bis jetzt nicht geschehen und der Präsident Roosevelt sah sich daher veranlaßt, das Beispiel seines Vorgängers zu befol gen. Schekib Bei hat das Weiße Haus noch niemals betreten. Das Seltsame diesesVerhältnisses wird noch dadurch erhöht, daß das Staatsdepartemcnt offiziell mit dem türkischen Gesandten verkehrt. Eine tzntlüuschting. Ueber schlimme Wirkungen des franz'ösischen Vereinsgesetzes berichte der Figzro", daß in Lestelle (Dep. der Nieder - Pyrenäen) die Steuerpflichtigen durch Maueranschlag von einer Verfügung in Kenntniß gesetzt werden, wonach der durch die Vertreibung der Mönche von Betharran ausfallende Betrag zur Gemeindesteuer nicht etwa auf diesen Ort allein, sondern auf alle Einwohner des Arrondissements Pau vertheilt worden ist. Das ist, bemerkt der Figaro", eine der Ueberraschungen des Antiklerikalismus. Darauf waren die Anhänger des Vereinsgesetzcs nicht vorbereitet; besseres Wissen hätte ihren antikongegranistischen Eifer wohl etwas abgekühlt. Die Höhe der direkten Steuern wird von den Kammern festgesetzt, auf die Departements, dann auf die Gemeinden und endlich auf die einzelnen Stcuerpflichtign vertheilt. Je geringer ihre Kopfzahl ist, desto höher stellt sich der Betrag des Einzelnen. Da die Kongregationen vertrieben sind, müsse nun die Laien für die von ihnen bisher geleisteten, oft recht erheblichen Steuerbeträge aufkommen. Zu der unmittelbaren Erhöhung , der Steuerpflicht wird sich aber sehr bald noch die Ausgabe für die Schulhäuser gesellen, die nun von den Komunen gebaut werden müssen, um die der Möncbe und Nonnen zu ersetzen. Das Publikum hat an die Milliarde geglaubt, die wie man versicherte, im Besitz der Kongregationen sich befinden sollte. Die Leute bildeten sich ein, Herr Combes werde diesen Schatz unter sie vertheilen, und nun vertheilt er blos die Mehrkosten. - UngeÄ Ähnliche V e, st a t -t u n g s a r t. Der kürzlich in Berlin verstorbene Direktor des Berliner Kupferstichkabinetts, Dr. Friedrich Lippmann, ein gebürtiger Prager, hatte die letztwillige Verfügung getroffen, daß sein Leichnam in Hamburg verbrannt und dann seine Asche bei Kuxhaven in die offene See gestreut werden solle. Der älteste Sohn Lippmanns hat den letzten Wunsch seines Vaters erfüllt und dessen Ueberreste den Fluthen des Meeres übergeben. Vei'm Spiele verunglückt. In Odenkirchen, Rheinprovinz. explodirte neulich beim Soldatenspielen mehrerer Schulknaben ein mit Pulver gefülltes Gasrohr und riß Itm zwölfjährigen Sohne des Gasmeisters Strus die Schädcldccke ab. Der Tod trat sofort ein. Ein zweiter Knabe wurde an Brust und Arm ver-letzt.
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