Indiana Tribüne, Volume 27, Number 65, Indianapolis, Marion County, 6 November 1903 — Page 5

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Jndiana Tribüne, . November 1903.

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llsiicr britifc'jcr Botschafter. Gir ?nraSS hoher Ruf alS Nnwalt und seine VirlsiatiZÄcn VrsaHrungeu. T:e Grr.ennuiig Sir Henry Moriizr.tz SnranDS zum Nachfolger des Gerittenen britischen Botschafters H:?5:rt in drr Bundeshauptstadt bildet: eine Überraschung, hauptsächlich rc!f;;;ll !??il Turand niemals in irgend welcher amtlicher Verbindung mit Washington stand. Durand hat bei verscyiedznen Anlässen seiner großen Vorliebe für Amerika, sowie sein: Wunsche, dieses Land kennen zu lernen, Ausdruck verliehen. Seine Beförderung erfolgte mehr oder weniger auf dein regulären Wege diplomatischer Veränderung?, aber als ausschlaggebend mag beim Auswärtigen Amt der Umstand in Betracht gezogen worden sein, daß Turand sich eines ausgezeichneten Rufts als Anwalt erfreut, ein Umstand, der feiner Zeit auch bei Lord Pauncefotes Auswahl in's Gewicht gefallen war. Sir Henry Mortimer Durand, der 1550 als Sohn des Generals Sir Henry Marion Durand in Indien geboren wurde, siudirte in England die Rechte und wurde 1872 zum Varreau zugelassen. Er hatte nachdem verschiedene Posten im Auswärtigen Amte Britisch-Jndiens inne, war später offizieller Prioatsckretär des Vizekönigs

s tw ''Cyb -: ifo, mmmi X' V ff-..'.-lh . frty' f -ymy jFFSiZZ&J r -w-v-.-- ;,' Sr Henry 'J?iorttnter Durand. von Indien, Sekretär des Aeußeren und von 1894 bis 1900 Gesandter in Teheran. Im letztgenannten Jahre wurde Turand als britischer Botschafter nach Madrid versetzt. 5chn)icrigcr ArmccpolZcn. Ttt gec,en5?!ige Kkncral Quartiermeister S seine Lausbah,,. Eine? der schwierigsten und verantwortungsvollsten Posten in der Ver. Staaten-Armee ist der des GeneralQuartiermeisters. Der Inhaber der Stelle ist seit Kurzem Brigadegeneral Charles F. Humphrey. Charles F. Humphrey trat im Jahre 1863 als Artillerist in die Armee ein. wurde 1866 zum Leutnant, 1876 zum i Kapitän befördert und dann in das 4 Zlam - v" ä W - 4 w ilni l UU4.4-lt4.1U(l UlltU'.tlll Humphrey machte verschiedene Jndia-ner-Kampagnen mit. ??ür besondere j Bravour im Kampfe mit Rothhäuten bei Clearwater, Jda., im Jahre 1877 erhielt er die Kongreßmedaille. Im fpa nischen Kriege 1898 leitete Humphrey während der Belagerung von Santiago den Etappendienst. Er war dann Chef des Quartiermeister - Amtes in Havana, wurde in gleicher Eigenschaft nach den Philippinen beordert, fungirte als General Chaffees Quartiermeister in der chinesischen Kampagne von 1900 und hat bis zu seiner Rückkehr nach den Ver. Staaten in diesem Sommer wieder in Manila amtirt. , Während Humphreys Amtswaltung ibei Santiago ereignete sich ein Zwischenfall," der eine nähere und keineswegs angenehme Berührung zwischen jihm und dem damaligen Obersten der Rauhreiter, jetzigen Präsidenten Theoedore Roosevelt, involvirte. Eine fehr .heftige Szene zwischen den beiden Offizieren erfolgte, weil Roosevelt Dinge !jvon dem Chef des Quartiermeisterrizoezeneral Charles F. Humphrey. Amtes verlangte, welche dieser für unangemessen hielt, und Humphrey wetterte und fluchte bei 'dieser Gelegenheit, daß es nur so krachte. Um so anerkennenswerther war es, daß Präsident Roosevelt, trotzdem er diese temperarnentvolle Szene keineswegs vergessen hat, bei der Neubesetzung des General-Quartiermeister-Postens dennoch seine persönlichen Gefühle beiseite schob, wel er Humphreys Beförderung nn In teresse des Dienstes für aeooten melt.

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Ocr ncrlistirntr IlkusunÄlänocr.

Obrigkeillic? ZlnSwcisung ein Hunve u roatikn uns Slavonien. Die Wiener Hundeschaft beherbergt seit Kurzem in ihrer Mitte einen außerordentlich großen Neufundländer, der nur deshalb von seinem Eigenthümer aus Warasdin nach der Kaiserstadt an der Donau geschickt worden war. weil er der Hund aus den Königreichen 5lroatien und Slavonien ausgewiesen wurde. Ter Eigenthümer des Hundes, ein Kaufmann in WaraSdin, war nämlich cen der dortigen Polizei ausgefordert worden, feinen Hund, der fchon durch seine Größe gefährlich sei er hatte auf der Straße einen Knaben umgeworfen dem Abdecker zur Bertilgung zu übergeben. Ter Kaufmann legte daraufhin der Behörde eine Bestätigung thierärztlicher Sachveisländiger vor, welcher zufolge der Hund gutmiithig und ungefährlich, sei. Er knüpfte daran die Bitte, daß seinem Hunde, den er übrigens stets an der Kette halten wolle, das Lcb.'N geschenkl werde. Daraufhin erhielt nun der Gesuchsteller vom Stadtmagistrat folgenden Bescheid: ..Die k. Landesregierung. Sektion für innere Angelegenheiten, hat folgende hohe Entscheidung hierher dekanntg?geben: Aus 'Anlaß der Bitte des M. 2. aus Warasdin, daß von der mit hierseitiger Erledigung verfügten Vertilgung seines Hundes Abstand gelOT.i7.tt werde, findet sich die k. Landesrcgisrung. Sektion für innere Angeicgenceiien, unier lyenweijer nenverung ihrer obersten Entscheidung veranlaßt, ausnahmsweise zu bewilligen. oab die Vertilgung unter der Bedingung vertagt werde, daß Bittsteller in der rttt von acht Taaen nach Erhalt dieser Verständigung diesen Hund aus dem Territorium der Königreiche Kroatien und Slavonien beseitige. Entspricht der Bittsteller dieser Verfügung in obiger Frist nicht, so ist der Hund ohn? Berzua zu vertilgen, wovon der Bittsteller M. 2. verständigt wird." dcachdem der Einichrener diesen wichtigen Ncaicrunaserlak in Händen hatte, beeilte er sich, den obrigkeitlichen Austrag, der einem Ausweisungserkenntnlp. aeaen den nind aleimkam. .u a - w j erfüllen, und gab den Hund bei einem Wiener G:zchaftsfreund in Kon und Verpflegung. Hier soll sich der ausgewiesen? Hund, verbürgten Nachrichten zufolge, seh? wohl befinden. Die Automobiiistcnsllc. W: ein TrtZisrclspiclcr Tchnellsayrer war! uns kabci se:ue Tasclzcn füllte. Tcn englischen Polizisten macht es das größte Vergnügen, sich seitwärts von der Landstraße in ein Gebüsch zu verstecken und zu werten, ms ihnen ein ahnungsloser schnellfohrendcr Automo bilst lN die Falle geht. Abends kehren ste dann mit dem stolzen Bewußtsein heim, wieder eine größere Zahl von Missethätern der wohlverdienten Strafe zugeführt zu haben. Eines schönen Tages aber waren die Polizisten mit ihrer Jagdbeute höchst unzufrieden. Sie begriffen nicht, daß ihnen heute gar kein Fahrer in die Falle gerathen wollte. Den Zusammenhang konnten sie allerdings nicht errathen: ein schlauer Leierkastenmann hatte sich draußen auf der Landstraße mit seinem Leierkasten aufgestellt und über diesem folgende Tafel angebracht: Ein kleines Almosen erbittet sich ein durch einen Unglücksfall arbeitsunfähig gewordener Werke! mann." , Auf der anderen der Straße zugekehrten Seite, die der Polizist nicht sehen konnte, fand aber zu lesen: jlrfjiung! A u t o m o b i l i st e n -F a l l e in der Nä he ! Kleinste Gab- dankbar angenommen." Sobald ein vorüberfahrender Automobilist die Warnungstafel las, mäßigte er gewissenhaft sein Fahrtempo und warf dem braven Leierkastenmann ein Geldstück zu. Denn jeder zog es vor, lieber diesem einen kleinen Tribut zu entrichten, als bei der Polizeibehörde eine schwere Geldsumme zu erlegen. Die Polizisten aber konnten nicht begreifen.' daß es an diesem Tag? gar keine Schnellfahrcr mehr gab. Arger Ncinfall. Dem Pariser Gaulois" ist ein böser geographischer Schnitzer unterlaufen. Das chauvinistische Blatt, das in pa triotischer Entrüstung und dröhnenden Tiraden sich nicht genug thun kann, wenn es Verrather des Vaterlandes entdeckt zu haben wähnt, hat nun selber Verrath an Frankreich geübt und in eine schändliche Verstümmelung des Landes eingewilligt: es zahlt m der Einleitung eines Artikels über das Züricher Wcinmuseum neun eidgenössische Städte auf. die sich bemühen, durch irgend eine Merkwürdigkeit die Fremden anzulecken, und stellt an die Spl?e der Liste Evian und Ehamonir! Die Gemeinderäthe der beiden Orte sollten dem Ganlois" eine Landkarte von Frankreich-stiften, damit daö Blatt we nigstens in der Heimathkunde sich umthun kann und künftig zwei gut g:sinnte französische Orte nicht mehr jenseits der Grenze sucht. Die beiden Städte liea?n bekanntlich auf der französischen Seite des Gensersecs. Für den Thier Händler hat der Löwe einen Werth von 51500. die Löwin 500. der Leopard $3(X). der Panther $250, der Pär $50 bis $500, das Kameel $300 und der Elephant einen solchen von 8500.

Ans SicOenöfinjen. Reichthum, Schönheit und Seltsam? krit des KürpathcnZiochlandS.

Helk?nde Oullt uns Bäder Mangel an frem?cn Besuchern-?!, Nilch der Büffelkühk Vttueralreiözlhu, ?,r ..QoldZluk" und der stinkende Berg." Das siebenbürgische Land ist selbst in Europa nur wenig bekannt, trotz seines unerschöpflichen Reichthums an allem, was sonst den Europäer zu Besuch und Aufenthalt verlockt.. Nicht nur. daß die Natur hier eine Fülle neuer, sonst nicht auffindbarer Bilde: und Eindrücke bietet, nicht nur, daß die stebenbürgischen Völker sich die uralten Merkwürdigkeiten ihrer Trachten, den phantastischen Schmuck ihrer Sagen und die Unrerrückbarkeit ihrer Traditionen gewahrt haben. Das Land ist übervoll son heilenden Quellen, die in allen erdenkbaren Zusammensehungen ihrer chemischen Bestandtheile reichlich genug fließen, um Tausenden von Kranken Genesung zu bringen, wenn sie nur einer von ihnen forderte. Von den Bädern, die der Siebenbürger mit zuweilen außergewöhnlicher Erfolgen besucht und sich mit einem nicht zu theuren, aber bequemen Komfort ausgestattet hat, weiß der Fremde so gut wie gar nichts. Die Natur verschwendet hier einen außergewöhnlichen Reichthum ihrer lallenden Kräfte für Nieinand UNd Nichts. Keiner kommt, der ihre Geschenke annehmen und sich dafür dankbar erweisen will. Gerade weil diese Thatsache so völlig unbekannt ist, wird die Behauptung übertrieben erscheinen, daß di? Stärke und Mannigfaltigkeit der stebenbürgischen Mineralwässer die irgend eines europäischen Landes bei Weitem übertrifft. Von den zahlreichen Bädern, die alle vorzügliche Heilerfolge auszuweisen habcn, seien nur drei genannt: Elöpata! mit reichen alkalischen Wässern für Magenkranke; Kovaszna mit kräftigen Moorbädern für . rheumatische und Gichtkranke; und das nördlich?? im wilocstcn Waldgevirge g?lcg:le Aorkck, wo 14 verschiedene Mineralwasser aus ebenso vielen Quellen si ingen und sich die rächen Sommerg:', c.us der benachbarten Moldau und Bukowina mit allem modernen Komfort eingerichtet heben. Allein dh. Reichthum an alkalischen Wässern bildet nur einen geringen Prozentsatz der mannigfaltigen Gaben, welche die Erde dieses Landes zu verschenken hat. Nicht nur eine Fülle reisende? Kraft, üppiges Getreide und goldheller Wein gedeiht auf seinen Feldern und Bergen. Das Wiesenland trägt gute, hoch' aufschießende Weidekrautcr, die den großen Buffelheerden zur Nahrung dienen. Der Büffel ist hier zum Hausthier geworden wie das Rind, und liefert eine fettere, süßere Milch als dieses. Die Milch der Hauskuh wird hier als minderwerthig betrachtet und nur von den ärmsten Volksklassen getrunken. Ter Versuch, den Büffel als Hausthier auch in ander? Gegenden zu verpflanzen, soll an dem Mangel der für seine Erhaltung nothwendigen Gräser- und Kräuterarten mißlungen sein, so daß der Genuß dieser nährstoffreichen, milden, dustenden Milch einzig und allein dem Siebcnbürger und seinen seltenen Gastcn vorbehalten blieb. Den Eigenthümlichkeiten seiner 2.h:er- und Pflanzenwelt sieht Siebenbüraens Reichthum an Mineral in keiner Weise nach. Die Erde ist vcll von werthrollcn ür,?n. Im nördlichen Theile des Komitates Esik, der Waldreichen, verwilderten, einsamen Gycrgyo. blinden sich große Kupferbergwerke und Schmelzöfen, deren ungeheure Feuer das von den Wäldern wie von einer ewigen Nach! verdunkelte Land durchflammen. Im Südwcsten werden Unmengen von Braunkohlen gchoben. In der Nähe der kleinen Stadt Maros-Ujvar leuchten die Hallen eine? grandiosen Salzbergwerkes wie ein Palast von Kristall. Nicht allzuweit von Maros-Ujvar fließt der Aranyos, z': deutsch der Goldfluß, einer der wcnicnn ?uropäischen Fsüsse. an deren Ufern noch das Gold cu4 den Wellen gcwa schcn loiid. Manche der Natureige'nbümlichkeiten Siebenourgens ist darauf zurückzufü'!)ren, daß das Land dereinst zweifellos vulkanischer Boden war. Spuren davon Zeigen sich noch heute. Im Osten li.'gt ein Bera, Büdös, d. h. der siintendc Berg." genannt, der rn eine At mnphäre von Schwefel förmlich eingchüllt ist. Die Quellen, die von den Umwohnenden hier und dort in kleine Kanins zu Badezwecken zusammen leitet werden, sind ungenießbar und von einem ekelhasien Gelb, das an dcn er mannliche Löwe ii im Allgemeinen der Dressur zuaänglicher als der weibliche. Hinterlist ist bei den Thieren ehe? bei den Weibchen tf 3 i CY-Y- V ' ci5 oei cen Acannazen anzutreffen. Sodann aber besteht eine aebeimnikvoll? Zuneigung zwischen den verschiedenen e)crzleciztern. Die r u r z I , ch g e o t ! o e r c aktive S ch l a ch t f l o t t c Deutschlands ist die stärkste dauernde Fomation, die die deutsche Marine je besessen hat; sie umfaßt 22 Schiffe mit einer Besatzung von 9227 Mann. Die Flotte faßt 143.180 Tonnen und ist mit 644 Geschützen bestückt.

Wanden der hölzernen Badehäuschen empor!ri:cht und einen fauligm. dumpfen Geruch ausströmt.

,''M-I-1-M"!-M"H : I M-M-I-M-M I I ! mit Haus, Hof und Knd Z ?!-:":":":-:-:--:-:-:-:-:"::..:..!.:.:. ri-K-H-l:

Bindfaden wird unzerr e i ß b a r , wenn man ihn in einer Alaunlösung eine Zeitlang liegen läßt; nach dem Trocknen t er starker als die teste Hanfschnur. Dunkelbraune Färbung auf Holz. Das zü färbende Holz wird mit einer Lösung von ManganVitriol gebeizt, dann mit einer Kaliummonochromatlosung überstrichen und unter Erwärmen getrocknet. Durch Bildung eines chromsauren ManganNiederschlages erhalt das Holz eme satte, dunkelbraune Färbung. Irdene Geschirre dürfen nur auf der Platte, nicht am offenen Fcue? stehen. Neues Geschirr setze man überhaupt mcht gleich auf die heiße Platte, sondern lege .es vor dem Gebrauch in einen Topf mit kaltem Wasser, bringe dies langsam zum kochen und lasse es wieder erkalten. Dann erst ist der irdene Topf zu gebrauchen und haltbarer geworden. P f l a u nl e n k e r n e. Wenn man die Pflaumenkerne tüchtig kocht, z. B. den ersten Taq. sie über Nacht mit der Brühe stehen laßt, nochmals kocht und emkochen laßt, fo gibt es einen der Vanille ganz ähnlichen Geschmack. Man kann solche Brühe zur Sauce, z. B. zum Fruchtflammri. oder als Suppe verwenven, in beiden Fallen quirlt man etwas Mehl lauf das Quart einen Eßlöffel zur ganzen Suppe oder Sauce gerechnet) in etwas kalte Milch, gießt ste, stark unterruhrend. m die 'Kernbrühe, läßt sie aufkochen, versüßt die Sauce nach Belieben, und gibt auch etwas abgeriebene Citronenschale hinzu. Speck-Vögel. Man schneidet von einem Stück Kalbfleisch (am besten von der Keule) kleine runde, etwa eigroße Stückchen, klopft sie gut, durchzieht sie recht reichlich mit feingeschnittenem Spea, streut Salz und weißen Pfeffer darauf, legt sie nebeneinander in ein Kasserol, in welchem man eine kleine feingehackte Zwiebel und Butter heiß gemacht hat. und deckt sie mit einem gut passenden Deckel zu. Wenn sie weich und schon braun gedampft sind, gießt man einige Eßlöffel Fleischbrühe oder sauren Rahm zu, legt die Vögel kranzförmig auf die Schüssel, in die Mitte entweder gedünsteten Reis oder Makkaroni-Nudeln und übergießt beides mit der Sauce. Schottische Suppe. Zwei Pfund Rinder knochen werden in passendem Geschirr mit kaltem Wasser übergössen und mit Pfund Graupen langsam eine Stunde gelocht. Nun fügt man ein Vüschelchen Suppenkräuter, ztzti Zwiebeln, zwei in Scheiben geschnittene gelbe und weiße Rüben, auch eine zerschnittene Sellerieknolle oder Blätter 'und Stengel einer solchen, Salz und Pfeffer hinzu, gießt noch so viel Wasser nach, als man Suppe bedarf und läßt langsam fortkcchen. bis die Gemüse vollends weich sind. Beim Anrichten entfernt, man die Knochen und daö Kräuterbündelchen, kräftigt die Suppe mit zwei Theelcffclchcn Maggi und gibt sie mit den Gemüsen zu Tische. 'Schweinskoteletten in W e z n s a u c e. Anderthalb Stunden. Die 5Zotelctten werden geklopft. gepfeffert, gesalzsn und in wenig Butter auf beiden Seiten angebraten, dann gießt man das Fett ab, legt die Koteletten in eine Kasserolle dicht neben einander, gibt eine kleine, mit zwei bis drei Nelken gespickte Zwiebel, eine Mohrrübe, zwei Glas Weißwein und zwei Glas Wasser dazu und dämpft die Koteletten eine halbe Stunde darin. Tann rührt man die Sauce durch ein Sieb, bindet sie mit ein weniz hellec Mchleinbrenne. würzt mit zehn bis zloölf Tropfen Maggis Würze und zieht sie mit einem bis zwei Eidottern ab. Man kann aber, bei demselben Verfahren für die Sauce, die Koteketten auch in Ei oder geriebener Semmel umwenden und in siedendem Fett noch einmal ausbacken. Grundeigenthnrus Uebcnngungen. Wm I Lowry an Helm I Alexan. der, Lot 50, Bruce Place, Westende Add. 84,500. Herbert L Canby an Anna M Hauck, Lot 18, Lancaster'S Belmont Avenue Add und Lot 85, Windhorst Place. $3,600. Lovina Good an Anna Beaty u A, Lot 4, Weghort'S Nordseite Add. Sl,. 000. Samuel E Kinnick an NielZ A Nissen, Theil Lots 92 und 93, Fletcher u A Sud, Außenlot 94 u A. S5000. Joseph Fischer an Mary A Thomas, Theil Lot 3, Hubbard u A Subd, südöstliche Add. 81250. John B Hann an Besta R Hunt zinger, Theil von Lot 117, Bruce Place Add. $3000. Charles W RhoadZ an David F Hylton, Lot 3, Elliott's Subd, Außenlot 156. S1600. Jerry S Hall an Felix T McWhir. ter Lot 10, Martindale Central Add. S5000. George Keßler an George W Shelby, LotZ 36, 37 und 33, Shelby's Subd und L otZ 26 und 27, Block 3, Central Park Add. $1500.

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