Indiana Tribüne, Volume 27, Number 62, Indianapolis, Marion County, 3 November 1903 — Page 4

Jttdlana Tribünöj 3 November 1903.

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Jndiana Tribüne. HnauZzkAebrn von der Suttnderg Es. Indianapolis, Ind.

Karry D. Thudinm t t Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHON LK. ntered at the Post Office os Indianapolis as second dass matter. Das Terrain der WeltauSstellung. lZ. D. argau.z Je näher die Zeit heranrückt, in tod cher die dritte Weltausstellung auf amerikanischem Boden eröffnet werden wird, desto mehr steigert sich das Intereffe daran im Inland und Ausland. Man will von der kommenden Worlds Fair im Boraus möglichst viel erfahren und liest begierig was darüber mitge theilt wird. Die gesammte Presse der Vereinigten Staaten hat' über das Fortschreiten der Arbeiten, über die Ge bäüde und Anlagen im großen Ganzen und von zahllosen Einzelheiten getreulich berichtet dies Alles bezog sich stets auf das, was die Kunst bisher für die Ausstellung brre'its gethan hat und noch thun wird, im Nachstehenden soll aber geschildert werden, was sie der Natur zu verdanken hat, die mit überaus freigebiger Hand zu ihren Gunsten verfuhr, als sie den Grund und Boden schuf, der zum Abhalten der Ausstel' lung erkoren wurde. Zur Weltausstellung in 1893 diente eine Strecke flaches Land, zu der in 1004 dient dagegen'ein Wald; in Chicago befand man sich auf einer ebenen Fläche, in St. Louis wird sich der Besucher abwechselnd auf sanft ansteigen den Höhen oder am Fuße derselben inmitten herrlicher Anlagen befinden. Als die damit betrauten Persönlich!ten nach langem sorgsamen Erwägen zu dem Beschlusse gelangt waren, die Ausstellung in der westlichen Hälfte des Forest Park zu lociren, da ward ihnen die einstimmige Anerkennung nicht nur der St. Louiser, sondern aller Derer zu Theil, die mit der Umgebung der Weltausstellungs-Stadt vertraut sind und von allen Seiten wurde zugestanden, daß eine bessere Wahl nicht hätte getroffen werden können. Ab wechslung ist die Würze des LebenS und für Abwechslung im Terrain der St. Louiser Weltausstellung hat schon die Natur überreichlich gesorgt. ES war ein Urwald an der heutigen West lichen Stadtgrenze, den die Stadt vor mehr als dreißig Jahren ankaufte, um daraus den zweitgrößten Park deS Landes nur der Fairmount Park in Philadelphia übertrifft ihn an Umfang zu machen. Die östliche Hälfte deS Parks, die 700 Acker umfaßt, ist unangetastet geblieben und zieht sich von Norden nach Süden dem Ausstellungsplatze entlang dahin, einen Vordergrund für denselben bildend, der einzig in seiner Art ist. Riesenhohe Bäume, die seit länger als Menschengedenken vom Frühjahr bis zum Spätherbste Schatten und Kühlung gewähren, bedecken den größten Theil deS Parks, und diese Waldflächen werden von Wegen für Spaziergänger und Straßen für Wagen und Reiter durchschnitten und da und dort vom River des PereS durchzogen, dessen Rauschen man lauscht, während der fast nie zum Schweigen kommende Chor der gefiederten Sänger die harmonische Begleitung liefert. An tausend Stellen kann man hier di: idyllische Stille genießen, sich aus dem bunten Treiben, das auf dem Ausstellungsplatze Herrschen wird, in die Einsamkeit des Wal deS flüchten, wo Körper und Geist aus ruhen können, um dann wieder dahin zurückzukehren, wo so viel Schönes und überraschend Neues zu sehen sein wird. Die westliche Hälfte vom Forest Park war theilweise ein von der Hand des Landschasts - Gärtners unberührt ge bliebener Wald, als man dazu schritt, ihn zu World's Fair Terrain nmzu wandeln, ehe die Axt des Holzfäller? eine Anzahl der alten Bäume aus dem Wege räumte, um Platz für die Gebäulichkeiten zu schaffen, ehe tausend? von Arbeitern Hammer, Säge und Hobel in Bewegung setzten, um die Gebäude aufzuführen und devor die Schienen zum Tran-portiren deZ Bau Materials gelegt wurden. Wir sagten. daß nur eine gewisse Anzahl Bäume entfernt wurde und das geschah aus zwei Ursachen; erstens mußte der Park so viel wie möglich geschont und sein ursprünglicher Baumreichthum erhalten werden, und zweitens konnte man selbstverständlich für die Staffage der Gebäude der Bäume nicht entbehren.

Die Lage deS Terrains ist eine vorzügliche; von den' Höhepunkten aus schweift der Blick über die Häuser massen der Stadt hinweg in die Ferne, der schönste und längste Boulevard von

St. Louis kreuzt, das Ausstellung?Gebiet in der Richtung von Osten nach Westen und der Weg nach demselben gewährt auswärtigen Besuchern Gelegenheit den elegantesten Refidenztheil der Stadt zu sehen zu bekommen. Schon jetzt sind umfassende Facilitäten für den Personenverkehr sowohl durch die in St. Louis einlaufenden Eisenbahnlinien wie durch Straßenbahnen vorhanden, sie werden aber vor näch stem Frühjahr noch erheblich vermehrt werden. Der River des PereZ erwies sich von Anfang an als ein willkommener Factor im Rahmen der ganzen Anlagen, denn die durch Wasser hervorgebrachten Effekte werden wesentlich zur Schönheit des GesammtbildeS beitragen; was auf diesem Gebiete geleistet werden wird, dürfte selbst die weitgehendsten Erwartungen übertreffen 'und Eindrücke her herrufen, wie sie nur die kühnste Phantaste ausmalen mag freilich wird hier die Kunst der Natur gewaltig zu Hilfe kommen müssen, aber die Vereinigung Beider wird eben die beabsichtigte großtige Wirkung erzielen. Wie gesagt, die Natur hat unendlich viel für die bevorstehende Weltausstellung gethan, sie hat ihr das denkbar beste, weil praktische Terrain geliefert, aber auch zugleich einS von unübertroffener Schönheit und hiervon wollten wir den Lesern durch das Vorstehende Kenntniß geben, ohne uns dabei irgend welcher Uebertreibung schuldig zu machen. Was in unserer Stadt den grösztcn Staub aufwirbelt, sind die vorsintfluthlichen Kehrmaschinen; dieselben sollten zum Kehricht geworfen werden. In New Bork wurde ein junges Mädchen, das am Sonntag Nachmittag im Laden ihres Verlobten einen Laib Brod an eine Nachbarin verkaufte, ver haftet und auch vorige Woche vom Polizeirichter zur Strafzahlung verdonnerjoa wundert man sich noch, daß Dowie -eine Mission in New Vork zu haben glaubt. ; Ein Leitartikel im Sentinel" beklagt die morbide Gier. deS Publi kumS, die Augen an durch Unglücksfalle verstümmelten Opfzrn zugweiden. Recht hat die Collegin freilich, sie vergißt aber, daß die amerikanische Presse und die Sensationsstücke in den Theatern die Schuld daran tragen. Wenn eine Hinrichtung oder eine Lyncherei zu berichten ist, so geben spalten lange Berichte genaue Beschreibungen der Qualen, die die dem Tode Verfalle nen zu erleiden haben. Die Theater ziehen die vollsten Häufer mit den Stücken, in denen die haarsträubendsten Zreignisse vorkommen und nähren fo die Sucht für das Schaurige. Die Studthospital-Vesserung Und die BlatternhospitalAngelegenheit sol len r.orgen von der Gesundheitsbehörde erörtert werden. Die städt. Gesundheitsbehörde hat die fernere Erörterung der Stadthos pital - Verwaltungs- Verbesserungen die am Samstag durch die Eisenbahn Catastrophe abgebrochen wurde bis zu ihrer morgigen Sitzung verschoben, wie auch die weitere Besprechung etc. der Hospital - Frage. Mayor Holtzman erhielt gestern den verheißenen Besuch der 5. WardBürgerdelegation.' welche gegen die Anlage des BlatternHospitales innerhalb der Wardgrenzen energisch protestirte. Der Mayor versprach, die Ansichten der Protestler der Gesundheitsbehörde zur Beachtung zu empfehlen. Dr. Paul S. Martin, der neue Hospital-Superintendent, der am 10. dss. seinen Posten osficiell antritt, hat am Sonntag seinen Dienst in der An stalt begonnen, um sich mit seinen Amtspflichten etc. vertraut zu machen. Im Courthaus-Erdgeschosse verlautete gestern mit ziemlicher Bestimmtheit, daß Dr. ChaS. E. Wright die besten Aussichten habe, zum Nachfolger Dr. Garstang's als Polizei-Arzt ernannt zu werden. Typhussieber im Oktober. Während des Monats October wur den der Gesundheitsbehörde 65 Fälle von Typhussieber gemeldet, d. h. 13 weniger als im October 1902. Seit Jahresanfang sind der Behörde im Ganzen 409 , solche Erkrankungsfälle berichtet worden.

Behörde für öffentliche Werke.

Die U n,i o n R y. C o. w i l l mehr Geleise anlegen. In der gestrigen Sitzung der. Behörde für öff. Werke unterbreitete Supt. A. A. Zion von der Union Railway Co. eine Petition um die Erlaubniß zur Anlage von 3 weiteren Geleisen über die Keystone Ave., er klärend, daß die Zunahme des Bahnbetriebe es erheische, daß die Facilitäten der Gürtelbahn verbessert würden. Hier bandle eS sich um eine Er leichterung des Verkehres mit Chicago, ohne Einstellung von - mehr Zügen. Die Petition wurde an den Ingenieur verwiesen. Gerechte K i ck 5." Im Namen der Grundbesitzer an der NordMeridian Str., zwischen 34. und 33. Str., ersuchten C. E. Holloway und F. W. Flanner die Behörde, auf jener Straßenstrecke mehrere Fuhren KieS zu verstreuen, um dieselbe einigermaßen passirbar zu machen. Dieses Ge such wurde an den Straßen-Commissär verwiesen. Ferner wurde der Ingenieur beauftragt, zu ermitteln, mit welchem Rechte die Straßenbahn-Co. neue Geleise in der Illinois Str., von 34. bis 33. Str., gelegthat. Der Eontract für die Herstellung der Druckfachen für das Asseßment Bureau wurde an W. B. Burford für $39 ver geben. Endgültig bestätigt wurden die Asseßment - Umlagen für folgende Verbesserungen : Kiespfl. der Fahrstraße und Ccmentirung der Sw. an Florence Str., von der Michigan 705.30 Fuß nördlich ; Cementirung der Sw. an der Lincoln Str., von Madison Ave. bis East; an der Fayette Str., von 12. bis 13.; an der Yandes, von der 22. bis zur Gürtelbahn; an der College Ave., Westseite, von Massachusettö Ave. bis zur 1. Alley südlich der 10. Str.; Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der 36. Str., von Jllinoiö bis Pennsylvania. 3 erstweilige Asseßment - Umlagen wurden gutgeheißen. .. Angeordnet wurden die folgenden Verbesserungen : Nivellirung der Fahrstraße der Wärman Ave., von der 10. Straße , 845 Fuß nördlich. ;; ' ' n Cementirung der Seitenwege- an der Julian Ave., von Downey-bis JrvimZton Ave. Nivellirung der Fahrstraße und Cementirung der Seitenwege an der Linwood Str., von Washington- bis Michigan Str. D i e Stadt soll nicht ganz und gar verschmutzen. Anläßlich verschiedener Klagen wurde die Marion County Construction Co., die es infolge eines Mißverständnisses unterlassen hatte, in der SamstagNacht irgend welche Straßen zu reinigen, angewiesen, hinfür zu sorgen, daß minde stens die Straßen im Geschäftstheile der Stadt nach Kräften gereinigt werden. Die Behörde hatte nicht beabsichtigt, die Straßenreinigunz ganz und gar einzustellen, obschon der betreffende Fonds nahezu erschöpft ist. Um eine Erkältung in einem Tage zu knriren nehme Laxative Bromo Quinine Tablets. Alle Druaaisten erstatten das Geld wruck. wenn sie nicht kuriren. E. W. Grove's Unter rx:ci :ri ..e : v r x. j.t.t r - rri3 IH UU JCUCl ÖUUiyi. M Uebertriebene Angst. In der Polizei.Station erschien ge stern Abend begleitet von einem Nach darn, Katie Baxter, die Frau des Zwei radhändlers Wm. Baxter von No. 540 Jndiana Ave. und klagte, ihr Mann, der schon 'vor 2 Wochen versucht habe. sie zu erschießen und zu erstechen, hätte gegen 6 Uhr den Versuch gemacht, sie in dem Laden zu erschießen. Sie sei in Ohnmacht gefallen etc. Die Frau wurde von der Polizei heimgeleitet, und die Hermandad käm zu d?m Schlüsse, daß es sich um einen alten Familienftreit aber ohne Schießerei -7 handle. Baxter wurde noch nicht gefunden. Hätte schlimmer werden können' In der Wohnung deS BäckereibesitzerS H. C. Smith in No. 920 Vir ginia Ave. brach gestern Morgen kurz vor i Uhr ein Feuer aus, das einen S200-Schaden anrichtete. Dasselbe entstand, weil der Frau Smith eine brennende Lampe entfallen und dann

explodirt war.

Allerlei für'ö HanS.

Verschluß von Saftflaschen. Ein gutes Mittel, Saftflaschen luftdicht abzuschließen, ist, diese!ben mit Gelatine zuzubinden. Man feuchtet die Gelatineblätter etwas mit warmem Wasser an und lassen sie sich dann gut biegen. Man kann nur kleine Flaschen und Gläser dazu v:r. wenden, da die Gelatineblätte: - nicht groß sind. RostfleckeaufMarmor sind ziemlich hartnäckig. Man entfernt sie. ohne den für Chemikalien sehr empfindlichen Gegenständen zu schaden, indem man weißen Bolus mit Schwefclammon zu einem dünnen Brei anrührt, diesen auf den Fleck aufträgt, einige Minuten liegen läßt, dann adwäscht, trocknet und nun einen Teig aus Bolus und Cyankaliumlösung 1:4 aufträgt; nach Verlauf einer halben Stunde ist der Fleck gewöhnlich schon verschwunden; wenn nicht, muß man die Prozedur wiederholen. E in K it t, der im Wasser und Feuer akshält und deshalb für Porzellan und irdenes Geschirr verwendbar ist, wird folgendermaßen berettet: Man läßt ein Pint süße Milch durch Weinessig dünn gerinnen. Der dickgewordenen Milch, von der die Mölke entfernt wird, quirlt man das Weiße von 4 bis 5 Eiern zu, setzt dann fein gepulverten, ungelöschten , Kalk hinzu und arbeitet die Mischung mit einem Stäbchen recht innig durch. An der Luft und dann in starker Wärme getrocknet, hält dieser Kitt Feuer und Wasser aus. Um Oelgemälde zu reinigen, läßt man 5 Unzen Ochsegalle, 5 Unzen Essig. 3 Unzen Samiakgeist und 1 Unze Kochsalz in einem zugcbundenen Topfe so lange (etwa 24 Stunden) stehen, bis das Kochsalz aufgelöst ist, rührt dann um und bürstet mit einer weichen Bürste, welche in diese Lösung getaucht wird, die Gemälde gut ab. Die dann schräg gestellten Bilder werden sofort mit kaltem Wasser abgespült und, wenn sie trocken geworden sind, gefirnißt. Asthma bei einem Kanarienvogel bekämpft man durch Zuführung feuchter, warmer Luft, die man durch Zerstäuben warmen Wassers in der Umgebung des Käfigs herstellt; etwa zweimal in der Woche bereite man dem Vogel durch das Hineinstellen eines mit einem Siebe verschlosjenen Gefäßes mit kochendem Wasser in den verhängten Käfig ein Dampfbad. Man gebe zum Körnerfutter einige Ameiseneier und als Getränk öfters eine schwache Abkochung von Knöterich, die man mit etwas Honig versüßt. Auch einige Tropfen einer Lösung von Anisammoniak 0.1 in Unze Fenchelwasser, der ' man einen Theelöffel Honig beimengt, öfter taglich innerlich gegeben, hilft den Zustand beseitigen. Der kleine Patient muß möglichst warm stehen und vor jeder Zugluft geschützt werden. Um Leder auf Metall zu b e f e st i g e'n, wird nachstehendeZVerfahren empfohlen: Das nicht oder nur wenig gefettete Leder wird mit einer dünnen Auflösung von gutem Leim in heißem Wasser auf die vorher etwas gerauhte und gut gereinigte Metallfläche aufgeklebt. Dann wird das Leder auf der Vorderseite mit einer Tanninlösung getränkt und fest auf das Metall gepreßt, bis der Leim getrocknet ist. Photographien zu reinigen. Schmutz und Staubflecken von alten Photographien beseitigt man am besten, wenn man sie mit altbackenem, nicht zu hartem Brode abreibt. Der auf den Bildern lagernde Staub darf aber vorher nicht weggewischt werden, da er sonst nur in das Papier eingedrückt würde. F e n st e r k i t t. Man quillt Leim in kaltem Wasser ein, erwärmt die Leimgallerte und setzt ihr unter Umrühren so viel frisch gelöschten Kalk hinzu, bis die noch warmeMasse schwer flüssig geworden ist. Der noch warme Kitt wird dann auf die Bruchflächen aufgetragen. ReinigungvonAlabafter. Alabaster sollte man der Reinigung wegen zuerst mit Seifenwasser und hierauf mit klarem Wasser abwafchen. Etwaige Flecken verschwinden meistens durch Betupfen mit Terpentinöl. Zur Wiederherstellung der Politur empfiehlt es sich, den Alabastergegenstand nach der Reinigung mit Schachtelhalm und danach mit frischgepulvertem und gcschlemmtem Kalk mittelst eines leinenen Läppchens abzureiben. UmgedrücktenSammt wieder aufzufrischen, befreit man ihn zunächst durch Bürsten von allem Staube. Unter ein recht heißes, dick umwickeltes Bügeleisen wird dann der inzwischen ganz leicht und wenig mit Wasser sprengte Sammt mit der linkcn Seite langsam hin und her gezogen. Die Sammtfäden richten sich dadurch wieder auf. Kitt für rissige Möbel. Findet man beim Putzen abgestoßene Stellen oder Risse in der Politur von Mahagommobeln, so schabt man ly Unzen reines gelbes Bienenwachs fein. gibt Unzen gestoßenes Harz und so Terpentinöl dazu, daß man eine Salbe erhält. Unter diese mischt man so viel ndischroth, bis die Farbe der Salbe mit der Pollturfarbe uberem stimmt, streicht den Kitt in die Risse und polirt darüber.

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v-r r nach allen Theilen der Stadt stet abgeliefert. GE0R6E SE1FERT, (SußrSairtlc?. . . Neues Vkoue 1644

. Guter Fang Des MerchantS' Polizisten Hy. Stemlühler. In M. D. Wysong's Apotheke an North Str. und Massachusetts Ave. überraschte letzte Nacht :ber Merchantö' Polizist Henry Steinkühler einen Einbreche?, und zwar in der Person Chas. Beerbower's, eines ehemaligen Porter deZ Apothekers. Derselbe wurde aber erst mit Hülse der Radlerpolizisten Hull und Crifsin überwältigt und dingfest gemacht. Die Unverschämtheit deSBurschen war eine grenzenlose; denn ehe er den Einbruch begann, trank er in einer benachKarten Wirthschaft! mit Wysong und den Bruder, die gerade die Apotheke ge schlössen hatten, zusammen noch ein Glas Bier. . Neue Jnrorporatlonen. Boulevard Land Co. und andere neue Unter nehmungen. Mit einem Capitale von 837,000 ist gestern die Boulevard Land Co.", Indianapolis, Grundeigenthumshänd' ler, incorporirt worden. Die Dieectoren sind Jos. Kreber, Jacob Buennagel, A. I. Ban Deinse, Sam. Rubens und Wm. I. Johnson. Ferner wurden incorporirt: Die Standard Paper Co.", Indianapolis, Capital $35,000; Jncorporatoren: Albert M. Rosenthal, Cdward A. Eckhouse, Edward M. Rosenthal, CbarlcS G. Pugh und Herbert S.. Eckhouse. . ' . ' .. Die Anderson Cement Block Co.", Anderson. Capital $1000; Dnectoren: Chos. C. Harmenson, Edward C. Handy, Jsaac Chew, Wm. Gwinnup, Chas. Manville. Der Entre Nous Club", Richmond; Directoren: William D. Loehr, Henry Menke und Jacob Lichtenfcls. . Plötzlich dahingerafft. Anna Weiß, die 39 Jahre alte Ehefrau deS in No. 339 N. Pine Straße wohnhaften Schankwürters Leopold Weiß, wurde gestern Abend kurz nach 9 Uhr plötzlich von Athmungsbeschwerden befallen und starb, ehe ihr ärztliche Hülfe gebracht werden konnte. Der Coroner wird heute eine Untersuchung vornehmen. AufderKanzelerdl t ndet ist der Pastor Seinhausen in Glimle bei .Schönbeck in der Mark. Der Geistliche hatte einen Abendgotiesdienst beendet und wollte die Predigtkanzel verlassen. Plötzlich legte sich ein Schleier über seine Augen: es war völlige Blindheit eingetreten. Der bedauernswerthe Geistliche hat sich in die Augenklinik nach Halle begeben, um dort Erlösung von seinem Leiden zu suchen. Ein s ehr interess antes Mosaikbild haben soeben die sranzösischen Archäologen unter Leitung von Albert Ballu in Timgad entdeckt. Es stellt Lykurg, den König von Thrakien, in dem Augenblicke dar, wo er die Mänad Ambrosio schlägt, die trotz seines Verbotes die Mysterien des Bacchus gefeiert hatte. Der König wird zur Strafe für sein Verbrechen vom Gott mit Blindheit geschlagen. Diese Darstellung, von der nur ein einziges analoges Beispiel aus dem Alterthum vorhanden ist, ist mit Verzierungen von großer Pracht umgeben und mit Inschriften versehen; sie stammt aus der Mitte des zweiten Jahrhunderts. Folgendes Kleinbahnidyll wird aus Bayern erzählt: Dieser Tage hatte ein gemischter Zug von Neumarkt nach Pfarrkirchen sehr starke Belastung, weshalb zwei Maschinen zur Fahrt nothwendig waren. Punktlich zur Fahrzeit gingen die Lokomotiven auch ab; erst als dieselben bereits in Hörbering angekommen waren, bemerkte man, daß der ganze Zug mit Passagier- und Güterwagen im Neumarkter - Bahnhofe zurückgeblieben war. Zurückdampfen und das Zügle holen, war das Werk von wenigen Minuten, um dann mit einer fahrplanmäßigen halbstündigen Verspätung in's Rottthal abzusegeln.

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