Indiana Tribüne, Volume 27, Number 61, Indianapolis, Marion County, 2 November 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne, 2. November 1903.
IL
Zndiana Tribüne. HerauSzegebcn von der Sutenberg SB. Indianapolis, Ind.
Sarry O. Thudmm t Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. . n-ered at the Post Office of Indianapolis a$ second dass matter. Ernte und Geschäft. ' Man kann sich schwer einen Begriff davon machen, wie verderblich die Fol zen für das ganze Land sein müßten, wenn zu der Wall Street-Krisis und den ungeheuren Arbeitseinstellungen dieses Jahres auch noch eine schlechte Ernte gekommen wäre. Allem An schein nach ftäre in diesem Fall wieder einmal eine vernichtende Panik wie im Jahre 1893 über das Land dahin gezogen und hätte das gesammte Geschäftsleben in seinen Grundfesten erschüttert. Glücklicher Weise kam es anders. Das sprichwörtliche amerikanische Glück hat sich wieder einmal in so auffälliger Weise bewährt, daß trotz Wall Streck und Massenstreiks der gute Geschäfts, gang der letzten Jahre nicht unterbrochen wird. Die Ernteerträge dieses JahreZ wiegen nicht nur die Verluste an baarem Geld, die an der Wall Street in den letzten neun Monaten erlittten wurden, reichlich auf, sie haben auch den Vortheil, daß die Erträge, die sie bringen, nicht, wie die Gewinne, die in guten Zeiten an der Wall Street gemacht worden, nur verhältnißmäßig Wenigen, sondrrn vielen Millionen von fleißigen Farmern und deren Famitten zu Gute kommen, die über alle Ackerbau-Distrikte deZ Landes vertheilt sind und von deren Wohlergehen die meisten kleinen Landstädte beinahe ausschließlich abhängig sind. Es ist ganz gewiß ein Zeichen von einer gesunden Geschäftslage, daß die Wall Street-KrisiS nicht das allgemeine EeschästSleben des Landes zu beeinflus sen vermochte und daß die leichten finanziellen Stockungen, die sich bei un? und in verschiedenen anderen großen Geschäfts Metropolen des Landes in den letzten Tagen geltend machten, mit dem Tag vorübergingen. Im Allgemeinen ist das Geschäft in Folge der Wall Street-Krisis und der Massenstreiks dieses Jahres zur Zeit nicht so gut, wie um die nämliche Zeit des letzten Jahres; aber doch jedenfalls hesser, als vor einem halben Jahre. Die übertriebenen Spekulationen in der Wall Streit in unverdauten Sicherheiten", unfeinen Morgan'schen Aufdruck zu gebrauchen, waren eine beständige schwere Bedrohung des GeschäftslebenS im ganzen Lande; diese Gefahr hat sich in letzter Zeit bedeutend abgeschwächt. Die Wall Street-Krisis hat keine Fabrik zum Stillstand gebracht und keine Farm mit einer Hypothek belastet. Im Gegentheil nehmen allenthalben Fabriken, die vor einiger Zeit geschlossen waren, die Arbeit wieder auf, die Eisenbahnen können nur mit äußersten Anstrengungen das Frachtgeschäft bewältigen und der Wacu ren-Umsatz ist größer, als je vorher. Allem Anschein nach werden bereits in nächster Zeit für den Ueberschuß unserer Farmprodukte, der nach dem Auslande entsandt wird, ungeheure Summen Geldes in's Land kommen, dte weiter dazu beitragen werden, das Geschäft auch fernerhin zu befestigen und zu de leben. Die Empfehlungen des Auditors im Post-Departement sind sicherlich be-herzigen-werth, schon deshalb, weil sie zeigen, daß unter der gegenwärtigen mangelhasten Finanz-Eontrolle selbst mancher Abtheilungschef Betrügereien nicht zu steuern vermag, selbst wenn er es will. Man wird somit, besonders durch Aenderung deS Systems der EontraktVergebung, auf dem von Auditor Eastle gewiesenen Wege viele- bessern können, aber die Wurzel deS CorruptionsübelS erreichen auch diese sicherlich dankenswerthen Vorschläge nicht. Ein Beamter in einigermaßen leiten' der Stellung hat immer Gelegenheit, seinen amtlichen Einfluß zu persönlicher Bereicherung zu mißbrauchen; alle geplanten Reformen sind daher wenig werth, wenn sie nicht ein BeamtenCorp? von durchschnittlich höherer moralischer Qualifikation, wie das jetzige, vorfinden. Und die erste Vorbedingung hierzu wäre, die Besetzung gerade der höchsten Stellen unter das Civil-
Dienst'Gesetz zu bringen eine Aus ficht, die lelder in nebelgrauer Zu' kunstsdämmerung liegt.
' Graf Cassini, der russische Botschafter in Washington.' ist bei uns das Orakel für die auswärtigen" Politiker, Correspondenten und sonstigen Leute, rcelche das Publikum über Ruß land's politische Ziele zu belehren pflegen. Seine Prophezeiungen sind zwar bis her nicht eingetroffen; vielmehr manVeite die Politik der Petersburger Regierung inOstasien so ziemlich die entgegengesetztenPfade, als derBotschafter in seinen üverschiedentlichen Unterredungen verkündete. Im, Glauben an das Gewicht seiner Auösprüche verschlug dies jedoch nichts und er wurde selbstredend auch über die Bedeatung des eben be endeten Nariser Besuchs seines RessortChess Lamsdorff befragt. Wenn nun der Herr Graf dem Ereignisse eine Bedeutuug von außerordentlicher Tragweite beimißt, fo ist dies von seinem Standpunkte aus erklärlich, aber mit der Wirklichkeit schwerlich tm Einklang. Daß die russischfranz. Allianz trotz aller FreundschaftsBetheuerungen den früheren WärmeGrad wieder erlangen wird, erscheint nach der Wendung der Pariser Politik undankbar. Und ganz besonders werden die Lobsprüche der amtlichen russischen Presse über Deutschland's ostasiat. Politik dazu beitragen, das vorübergehende Hochgefühl anläßlich schmeichelnder Worte des Zaren gar bald wieder in die schon länger vorhandene kühle Reserve umzuwandeln. Die Berichte der Generallandossice lassen mit unverkennbarer Deutlichkeit erkennen, daß Landspekulanten es verstanden haben, einen großen Theil der besten öffentlichen Ländereien an sich zu reißen, die für Ansiedler bestimmt waren. Der Präsident wird in der kommendeu Congreßfefsion auf Veranlag fung des Landamtes einen starken Ver such machen, nicht nur dem Schwindel ein rasches Ende zu bereiten, sondern auch den Betrügern ihre Beute wieder zu entreißen. Die in Oregon angestellten Untersuchungen haben das Resultat ergeben, daß dort ungeheure Schwindeleien mit öffentlichem Land vorgekommen sind und daß eine ganze Anzahl! von hochgestellten Persönlichkeiten, darunter sogar Bundessenatoren, in diesem systematischen Betrug verwickelt sind. Die Landschwindler, die einen völligen Ring gebildet zu habcn scheinen, operirten so: Nach dem Heimstättegesetz kann bekanntlich eine einzelne Person nur 160 Acres für sich' mit Beschlag belegen. Das Gesetz wurde aber von den Landschwindlern dadurch umgangen, daß sie ihre Leute vorschoben, um die besten Parcellen des Lande? zu belegen und diese alsdann auf sich selber übertragen ließen. Auf diese Weise haben sie ungeheure Strecken des besten Landes an sich gebracht und ' haben sie entweder noch in ihrem Besitz, oder haben sie auch vielfach zu Spekulationszwecken verwendet. Vielen von diesen Landspekulanten soll von Regierungsbeamten Vorschub geleistet worden sein, indem man entweder ihr gesetzwidriges Treiben duldete, oder bei der Errichtung von Forst, reserven und der Eröffnung von In-dianer-Reservationen ihnen vorzeitig wichtige Information zugehen ließ. ES scheint im Land-Departement Vieles so oberfaul zu sein, wie im PostDepartement. Jedenfalls wird auch die Untersuchung so schonungslos ausfallen, wie dort. , Präsident Roosevelt wird es dem Congreß dringlich empfehlen, in der bevorstehenden Session nicht nur die Gesetze in Bezug auf öffentliche Ländereim, besonders die in Bezug auf Holz- und auf Mineralland gründlich zu ändern. Das Landcomite des Bundcssenats empfahl bereits in letzter Session mit Mehrheit von einer Stimme die Widerrufung aller dieser Gesetze, während die Minorität nur deren gründliche Umänderung empfahl. Senator Hansbrough, der Vorfitzende jene Comites, der mit der Minorität gestimmt hatte, steht im Begriff, Amendements zu den LandGesetzen auszuarbeiten, die den Uebelstand abstellen und das erworbene Bundesland für eine längere Reihe von Jahre:: unübertragbar machen sollen. So werden wahrscheinlich in Folge des Treibens der Landspekulanten die Landgefetzte demnächst eine völlige UmWandlung erfahren.
Nachrichten aus Jndiäna Trauer herrscht imStaat über die Bahn-Cata-st r v p h e. Lafayette, 31. Oct. Mit Blitzesschnelle verbreitete sich in hiesiger Stadt die Nachricht von der furchtbaren Bahn-Catastrophe, von welcher der Excursionszug der PurdueUniversität befallen wurde. Die Aufregung unter der Bevölkerung war eine riesige und zu Tausenden strömten die Leute, Männer, Frauen und Kinder nach dem Court-Haus-Square, um Neuigkeiten zu erlangen. Die Zeitungs-OssiceS waren beständig von einer dichten Menschenmenge umlagert. Als am Nachmittag die Namen anlangten, waren die Geschäfte so gut wie suspendirt. In der Western Telegraph Office liefen innerhalb zweier Stunden 250 Telegramme von Studenten und Personen, welche sich als Passagiere auf dem Un-glück-zuge befanden, ein. Die Big Four Bahn-Office wurde ebenfalls von ängst liehen Personen bestürmt, aber dieselben konnten dort keine Information erhalten. Frau Henry Leslie, Mutter von Harry A. LeSlie, hörte am Nachmittag daß ihr Sohn schwer verletzt war. Sie wurde in eine solche nervöse Aufregung versetzt, daß sie von Freunden zu Bett gebracht werden mußte. Sie ist Wittwe und Harry ist ihre Hauptstütze. , Frau N. R. Howard, deren Gatte getödtet wurde, befand sich zur Zeit in Ättica, als die Trauerbotschaft einlief. Dieselbe versetzte sie in solch heftige nervöse Aufregung, daß befürchtet wird, daß sie ihren Verstand verlieren wird. Er war ein enthusiastischer Förderer des Fußball Teams und unterstützte denselben in jeder Weise. Er war -Präsident der American Laundry Co." und Präsident der Indiana Laundrymen's Assn." Er war 45 Jahre alt und hinterläßt außer seiner Wittwe noch zwei Töchter, Frau Charles Casper von hier und Frau Charles R. McDowell von Jndianapolis. - r f Tausende von Leuten hatten sich um 5.30 Nachmittags auf dem Bahnhof eingefunden, um die Ankunft des von Indianapolis kommenden Zug zu erwarten. Den heimkehrenden Studenten wurden natürlich , von ihren ,Änge hörigen und Freunden auf das , itji' lichste empfangen. Professor Alsord hat erklärt, daß die . Universität wäh' rend dieser ganzen Woche geschlossen bleiben und daß innerhalb einiger Tage eine Memorial-Feier abgehäliin werden wird. Lawrenceburg. Samuel P. Squibb, der Purdue Student, welcher ein Opser der Bahn-Catastrophe in Indianapolis war, war hier sehr populär und die Nachricht von seinem Tode Hit seine vielen hiesigen Freunde in Trauer verfetzt. Er war der Sohn von Wm. P. Squibb, Senior-Theilhaber der Firma P. Squibb & Co. . W a b a s h. AIS hier die Nachricht von der Bahn-Catastrophe einlief, bemächtigte sich vieler Familien nicht ge ringe Aufregung, da eine große Anzahl junger Leute von hier auf der PurdueUniversität studiren. Sie hatten sich jedoch umsonst gebangt, denn sämmtliche Studenten aus Wabash waren unverletzt davongekommen. N o t r e D a m e. Die Nachricht von dem furchtbaren Bahnunglück, von welchem der Fußball-Team der PurdueUniversität betroffen worden ist, ist Von den Studenten und den Mitgliedern der Facultät mit aufrichtiger Betrübniß entgegen genommen worden. Purdue und Notre Dame haben sich deS Oefteren im Wettkampfe gemessen und Bande der Freundschaft knüpften die Mitglieder der beiderseitigen Teams" aneinander. Red. Dr. Andrew Morrissey, Präsi. de.lt der Notre Dame-Universität, hat folgende BeileidS-Depesche an Präsident Stone von Purdue abgesandt, der Inhalt für sich selbst spricht: ..Der Präsident, die Facultät und die Studenten der Nctre DameUniversität haben mit tiefster Betrübniß von der furchtbaren Catastrophe vernommen, von welcher Ihre Studenten auf der Fahrt nach Indianapolis heimgesucht wurden. Seien Sie versichert, daß wir, welche sich immer über Ihren Erfolg gefreut haben, in dieser tiefernsten Stunde auf's Wärmste mit Jhnen sympathisiren. Versichern Sie hiermit die schwer heimgesuchten Eltern der Getödteten und Verwundeten unserer aufrichtigen Theilnahme."
L a p o r t. Von allen Seiten werden den Eltern, der Schwester und der Braut des Studenten Gabriel S. Drollinger, welcher bei der Bahn - Cata strophe um'S Leben kam. Beweise der herzlichsten Sympathie entgegengebracht. Die Eltern des Verunglückten hatten ihren Sohn , gebeten, keinem FußballTeam beizutreten. Allein derselbe konnte der Verlockung, auf diesem Felde Lorbeeren zu erringen, nicht wiverstehen. Pendle ton. H. O. Wright, Student der Purdue Universität, welcher zur Zeit in Folge der Verletzungen, welche er bei dem Bahnunglück erlitt, im Ho5pital mit dem Tode ringt, ist der Sohn des reichen Farmers John Wright. Er ist 21 Jahre alt und hier allseitig beliebt. N s b l e s v i l l e. Die Nachricht von dem entsetzlichen Ende deS Samuel Truitt, welcher Student der Purdue Universität war, hat hier allseitige Trauer hervorgerufen, da er sich hier einer großen Popularität erfreute. Er war der Sohn des Apothekers A. W. Truitt und ein Neffe von Edward Campdell van der Firma Campbell, Wild & Co., Indianapolis. B l o o m i n g t o n. Universität und Stadtkreise sind natürlich von der entsetzlichen Bahn-Catastrophe, welche die Purdue-Exeursion getroffen hat, auf das Tiefste erschüttert. Mit Blitzesschnelle hatte sich die Nachricht von dem furchtbaren Unglück verbreitet. Anfänglich war sogar das Gerücht entstanden, daß die Excursion von Bloomington, welche etwa 1000 Studenten der Jndiana Universität an Bord hatte, verunglückt sei, und unter der gesammten Bevölkerung herrschte eine riesige Aufregung. Die Trauer über das entsetzliche Unglück ist eine allgemeine, da die größte Anzahl der Getödteten und Verwundeten hier gut bekannt sind. Es wird hier allgemein angenommen, daß der Fußball Team der Jndiana Universität in diesem Jahre keine Conteste mehr annehmen wird.
Ein Einbrecher im Nnterrock,, Und noch dazu ein schwarzer, von den Detectivö abermals unschädlich gemacht. . Die Detectivs Colbert und Hauser machten gestern wieder einmal einen trefflichen Fang und ist nur zu wünschen, daß diesmal die allzu barmherzige Staats-Begnadigungsbehörde die Arbeit der Polizei nicht wieder zuSchan den macht, wie sie vordem in diesem und in vielen anderen Fällen gethan. Nach mehrtägiger, eifriger Suche gelang es den Beamten nämlich gestern den Spitzbuben dingfest zu machen, und zwar mit seiner Beute, der neulich in das T. Brown'sche Wohnhaus an der Ruckle Straße eingedrungen war und außer $45 in Baar den werthvollen Mantel der Frau Brown. davongeschleppt hate. Diesen Einbrecher saßten die Beamten in der Person der 19jährigen Negerin Georgia Pash, eines unverschämten und unverbefferlichen Frauenzimmers. Vor etwa 2 Jahren war Georgia verhaftet und verurtheilt worden, weil sie damals einen frechen Einbruchsdiebstahl an der LewiZ Str. begangen hatte, abgesehen von vorherigen anderen Diebereien. Damals hatte sie eine Unmasse von seidenen Kleidern etc. gestohlen gehabt. Sie wurde in die Reformschule geschickt, jedoch parolirt, nachdem sie etwa 1 Jahr gebrummt hatte. Seitdem hatte sie sich hier wieder herumgetrieben, schließlich als Magd im Brown'schen Hause Arbeit gefunden und eines Abends, als die Familie nicht daheim war, den Einbruch verübt. Interessante Ausstellung. In der Kunst-Gallerie der H. Lieber Co. in No. 24 23. Washington Str. sind von heute ab bis zum Samstag , 23 von dem hervorragenden Künstler S. Arlent Edwards nach dem Mezzotint-Systeme angefertigte Kupferstiche in Farben (in einem Drucke her gestellt) zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt. Der Eintritt ist frei. Polizeiliches. Kurz nach Mitternacht zertrümmerten heute früh ein paar Gauner die Spiegelscheibe des' Garderobenladens, 417 West Washington Straße. Sie plünderten dann das Schaufenster um Waaren im Werthe von 310 aus und entkamen.
- Neberall Willkommen send bie Biere der
Borne B
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Telephones: Neu Unglückliche .Heimkehr Des Locomotivheizers Geo. Belkey. Gegen 5 Uhr gestern Morgen wurde Dr. Sheek mit der DispensariumsAmbulanz zu den Big Four-Geleisen an der Leota Straße gerufen, um sich eines Schwerverletzten anzunehmen. Denn dort war der in No. 47 Shelby Str. logirende Locomotivheizer Geo. Belkey, der kurz vorher mit seinem Frachtzuge eingelaufen war und denselben in den Bahnhof rangirt hatte, als die Locomotive wieder auf das Hauptgeleise fuhr, von einem auf dem Seitengeleife stehenden Waggon getrosfen worden. Außer einer Verletzung des Oberarmes hatte Belkey sehr schmerzliche und nicht ungefährliche Verletzungen am Rückgrat davongetragen. Dr. Sbeek brachte ihn im St. Vincent's Hospitale unter. , , Rauhbeinige Nigger Schlagen einen Schankniärter blutig und veranlassen wiederum eine Verhaftung wegen Nicholson GesetzVerletzung. In David Rusftck's Wirthschaft an der Süd Senate Avenue gab'S gestern Morgen Erawall zwischen den beiden Negern John und Elay Gregory einerseitS und dem Schankwürter Sam Wolpa andrerseits. Samuel wurde dabei Übel zugerichtet; denn erstlich wurde ihm der Schädel jämmerlich ver hauen und außerdem wurde ihm das Kinn in schauerlicher Weise zerschnitten und zersetzt. Obendrein wurden ihm auch 2 Zähne ausgeschlagen. Dann nahmen die Nigger Reißaus, ehe die zur Hülfe gerufenen Radler Grifsin und Hull eintrafen. Diese ließen Samuel im Dispensarium von Dr. Sheek flicken und sperrten ihn dann wegen Verletzung deS Nicholson-GesetzeZ ein. Seinem Arbeitgeber bereiteten die Beamten alsdann dieselbe Ueberraschung. Freisinnige SonutagSschule des Soc. Turnvereins. In dem gestrigen Bericht hieß es, daß ' Herr Adolf, Falbisaner am 22. Sept. einen Vortrag halten wird. Der Druckfehlerteuse! hat aus dem gegen wärtigen November den längst entschlafenen September wieder hervorgezaubert. Der Vortrag sindet also am 22. November und zwar Vormittags 11 Uhr statt. Stecherei in Saughville. Die Polizei wurde letzte Nacht benachrichtigt, daß hinter Jos. Keating'S Wirthschaft an Walnut und Eoncord Str. der in No. 733 Haugh Straße wohnhaste Jos. Myers und sein Nachbar Martin Disline von No. 702 mit einander in Streit gerathen seien, so. wie daß Myer'S von seinem Gegner am Kinn und Umgegend Übel vermessert worden sei. Der Verwundete wurde von Dr. Elain verbunden. Die Polizei leitete eine genauere Untersuchung ein. Früh krümmt sich, was ein Säkchen weroea vill. Ernest Bailey, ein 15-jährigeS Bürschlein, wurde von den Detectivs Colbert und Hauser unter der Anklage des EinbruchsdiebSstahls verhaftet. Er ist beschuldigt, auS dem Etabliffement der McQuat Electrical Supply Co. eine Menge Drähte, Apparate etc. gestohlen zu haben. Seine Beute wurde wiedergefunden.
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