Indiana Tribüne, Volume 27, Number 60, Indianapolis, Marion County, 31 October 1903 — Page 1
x f f 3 age. und g SonntagsWatt fj SlOc5cr Woch:. 8 ;L 8 jy!fSÄSsi!!essg ,r& miTj Ai fl vLslc uu5 vlJ " f i rcmttakiatt $ r A ICH 5 WlttZic. ii J LSSSLNSSLSS2L?A Lxv LsX Wrsicheint seden Nnrtxmittag. Indianapolis, Ind., Samstag, 31. Oktober 1903 Jahrgang 27. No. 60.
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fürchterliche EisenbahnKatastrophe Am Samstag Bormittag beim ArbeitshanZe.
Soweit 14 Todte und
Dcr Zußballspiel'Specialzug von pmdue collidirt mit einem Güterzuge, und zwar mit entsetzlichen Folgen.
Gegen 10 Uhr heute Vormittag ereignete sich auf dem einspurigen Geleise der Big Four-Bahn nördlich vom Arbeitshause, dort wo dasselbe nahe der ehemaligen Sandgrube an der 13. Straße und Holton Place in ein sog. Y einmündet, eine entsetzliche Eisen-bahn-Catastrophe, die schrecklichste seit dielen Jahren in unserer Stadt, ja wahrscheinlich die allerentsetzlichste in der Geschichte der Stadt. Denn bei derselben kamen vorläufiger und geringer Abschätzung nach nicht weniger als 14 Personen jählings um's Leben und 18 bis 20 wurden mehr oder weniger schwer, größtentheils aber bedenklich verletzt. Der Zug, der an jener Stelle verunglückte, war der Big Four-Special-Zug aus Lafayette (Purdue), welcher aus 12 Waggons zusammengesetzt war und an Stelle des KankakeeAccomodationszuges lief, der hier um 11 Uhr fällig ist. Auf dem Zuge befanden sich nahezu 1000 Purdue-Studenten. Fußball - Enthusiasten und außerdem andere Reisende. Und die Purdue Studenten und ihre Freunde wollten hier dem Fußball Meisterschaftsspiele beiwohnen, das heute Nachmittag auf den Washington-Gründen zwischen den Teams von Purdue und der Jndiana Universität stattfinden sollte. Allein ein tragisches Geschick wollte es anders. Denn an der bezeichneten Stelle rannte de? Excursionszug, der nach der Angabe von Augenzeugen mit einer Fahrgeschwindigkeit von 55 bi 60 Meilen lief, mit unbeschränkter Wucht gegen mehrere leere Frachtwag gons, welche dort von einer Rangirlocomotive vsn der Y-Weiche fortgeschoben wurden. Die PassagierzugLocomotive wurde bei dem Anprelle umgekippt und beinahe völlig demolirt. ebenso ein Gütterwaggon, sowie der erste Waaaon des Passaaienuaes. Der zweite Passagierwaggon, in dem sich die Mitglieder der Eapelle der Purdue Universität befanden, wurde jählings den steilen Bahndamm östlich hinabgestürzt und die beiden folgenden Wag gons des Passagierzuges kamen nahe daran, in die Tiefe m folgen. Der erste wurde auf einen stählernen Güter Waggon theilweise hinaufgeschoben. Merkwürdiger Weise entkamen Locomotivführer und Heizer des Passagier zuges, sowei! ermittelt werden konnte. ohne besonders nennenswerthe Verletz ungen. Furchtbar dagegen war das Unheil, welches unter den Reisenden angerichtet wurde. Bis um die Mittagsstunde waren aus den Trümmern 9 Todte entfernt worden, darunter mehrere Purdue Studenten, resp. Mitglieder des Fuß ball-Teams, während Feuerwehr, P? lizei, Salvage-EorpS und sonstige Hülfsbeamte bemüht waren, noch oder 3 Todte zu beraen. die. wie es hieß, unter den Trümmern der Loco motive und Waggons begraben lagen. Die Liste der Todten, soweit dieselben identificirt waren, ist folgende: E. I. Robertson, Jndpls. Walter R. Rouch, Pittsburg. L. E. Rush, Pittsburg. I. Walter. Hamilton, Sam Squibbs. Lawrenceburg oder Lafayette.
zahlreiche Verletzte.
Jos. Knapp. Evansville. . R. I. Howell oder Powell, Corpus Christi, Tex. A. Thomas, Gabriel S. Drollinger, Jos. Coats, Purdue. W. D. Hamilton und I. Hamilton, Brüder, Purdue-Studenten. Ferner starben im städt. Hospitale, wo avVer lynen nocy iz anoere Aer letzte Aufnahme gefunden hatten, kurz nach Mittag: McMae, Purdue. F. B. Truitt, Rensselaer. Im St. Vincents-Hospitale fanden im Ganzen 8 Verletzte Pflege. Die Liste der Verletzten, die nachdem ihnen in der Nachbarschaft die erste Pflege zu Theil geworden war, später in den hiesigen Hospitälern untergebracht wurden, umfaßt die folgenden Personen: H. O. Wright, Pendleton, schwer verletzt. Dr. Bitting, schwer verletzt. D. H. Long, Louisville, schwer ver letzt. Eeo. Bailey, New Richmond, schwer verletzt. " W. H. Leslie, Purdue, schwer verletzt. Capt. Osborne, Purdue, schwer verletzt. Wm. Sprague, schwer verlrtzt. W. I. McManus, Davenport, Ja., Bruch beider Beine. Chas. Fangman, Cincinnati, schwer verletzt. Ferner Walter Taggart, Owen, Ind.; Clark Myers, Monticello, Ind.; Wm. Sprau, Sanduky, O. Walter Butler, Jndpls. L. E. Jrving, Heizer. I. R. Whiteheao, . Holter, Purdue. H. C. Adams, Frankfort. C. A. Wilmore, Winchester. E. Frank, . Harry Van Tuyl, Bremser, Indianapolis. C. H. Wertz, Butler, Ind. Morris E. Steel, Canton, O. Die Scenen, die sich unmittelbar nach der entsetzlichen Catastrophe dort zutrugen, spotteten Zeder Beschreibung. Die wildeste Aufregung und , grenzenloser Tumult herrschten, und erst als die Polizei mit den Patrolwagen, die Feuerwehr und das SalvageCorpZ, die Hosvital- und die DispensariumsAerzte mit den Ambulanzen, andere freiwillige Aerzte und Helfer zur Stelle waren, gelang es allmählich, die entsetzten Gemüther zu beruhigen, de Verwundeten zu helfen und die Todten zu bergen. Erschwert wurden die Rettungsarbeiten, die wahrscheinlich bis heute Abend dauern werden, durch den Andrang der Neugierigen, die bald nach dem Bekanntwerden des Unglücks von allen Richtungen herbeiströmten. Die Feststellung der genauen Liste der Todten und Verwundeten wird ebenfalls wohl erst zu später Stunde erfolgen können; denn in dem allgemeinen Wirrwarr nach dem Unglück können viele Verletzte etc. von Freunden -bei Seite geschafft worden sein, ohne daß man es gewahr wurde.
Die Schuld an der entsetzlichen Eaastrophe trifft offenbar diejenigen
Bahnbeamten, die es verabsäumten, die Rangirlocomotive und die GüterWaggons vcn dem Geleise fernzuhalten, als der Specialzug dort fällig war. Ebenso dürfte auch der Locomotivführer des lPaffagierzuges selbst nicht schuldfrei fein. Noch mehr Leichenoerschüttet. Die Leichen der Gebrüder Hamilton wurden kurz nach Mittag unter den Trümmern der Locomotive und des Tenders yervorgeyott, und QteB es dann, daß in den Ruinen noch mehrere andere Leichen verborgen seien. Glücklich abgelaufene Collision. Gegen 29 Uhr heute Morgen coÜ dlrte auf der Kreuzung der Delaware Str. und Washington Str. Car No. 481 der JrvingtoN'Linie mit der Car No. 225 der Columbia Ave.-Linie, und die letztere wurde vom Geleise geschleu dert. Dabei wurden 3 Passagierinnen: Frau Geo. Davis von No. 1715 N. Arsenal Ave., Frau Amelia Berger von No. 2114 Wendcll Ave., und die farbige Miß Jennie Holt von der Nord California Str. durch Glas splitter ein wenig zerkratzt, doch waren sie im Stande, ohne ärztlichen Bei stand heimzugehen, resp, zu fahren. Der Motornier der Columbia Ave. Car, C. Rice erklärt, er habe den Zu sammenstoß nicht vermeiden können, da er versuchte, seine Car zurückzuhalten. damit nicht ein verkrüppelter Knabe überfahren werde. Die Collision ver ursachte große, aber unnöthige Aufregung. Machte Ernst. Die Polizel' hob Toomey's Poolroom aus Heute Nachmittag hob die Poli rw t n zer iittie A.oomeu s Poorroom an der Illinois Straße aus, der unter der falschen Flagge einer Tele-graph-Co. segelt, und spedirte sechs Patrolwagen-Fuhren von Wettenden zur Station. Im Polizeigericht wurde der chinesische Waschonkel Hung Lee von der Anklage des Diebsiahls freigesprochen. Einer seiner Kunden hatte ihn verhaften lassen, weil Lee sich weigerte, ihm leine Wäsche auszuliefern. Mittlerweile hat es sich heraus gestellt, daß Lee sich in der Person des ManneS geirrt hatte, - und er hat ihm daher auch seine Wäsche nachträglich ge geben. Roy Kemper von No. 1026 Virgi nia Ave. war von dem Polizisten Han lon verhaftet worden, weil er sich an geblich demselben gegenüber einer nich salonfähigen Sprache bediente. Der Richter verurtheilte ihn zur Zahlung von sl und Kosten. In seinem Ueber eiser hatte Hanlon auch Frau Kemper verhaftet. Dieselbe wurde aber vom Polizeirichter prompt und mit allen Ehren entlassen. Es ist sehr wahr scheinlich, daß die Affaire für Hanlon noch ein unangenehmes Nachspiel haben wird. Frau ikemper sowohl, als auch ihr Gatte erfreuen sich in ihrer Nach barschaft allseitiger Achtung. Nach den Aussagen von Zeugen soll der Polizist zur Zeit, als er die Ver Haftung dornahm, angetrunken gewe sen sein. Kamen gnädig davon. John Shea, Willard Smith, Dan Geran, Francis E. Daily und Walter Farmer, Burschen, rsngirend im Alter . o i i rs - r r - 3on ö fegten oeiannrcn naz int Gericht für jugendliche Sünder schul dig, in eine Car der Big Four Bahn eingebrochen zu sein und Tabak gestohlen. Sie wurden mit dem Bescheid entlassen, daß wenn Einer von ihnen sich wieder etwas zu Schulden kommen läßt, er ohne Weiteres nach der Reformschule in Plainfield gesandt werden wird. ,,,,, Verlangt: S1,000 gegen gute Sicherheit. Nachzufragen in der Office dieses Blattes.
Änö den Gerichtshöfen.
Brutaler'Ehemann. Wilbia M. Speier wünscht von ihrem Gatten geschieden zu werden. Wie :e sagt, hat er sie in der brutalsten Weise behandelt und ihr mit der Faust schlagende Beweise seiner Zuneigung gegeben. Als sie krank im Bett lag. oll er sich geweigert haben, ihr Medi cin zu reichen oder ihr zu trinken zu geben. Am 17. Qctober d. I. kam er in betrunkenem Zustande nach Hause und zwar in Begleitung eines berauschten Zechbruders. Derselbe benahm sich in solch impertinenter Weise gegen sie, daß sie gezwungen war, polizeiliche Hülfe zu rcqurrren. Kein Zeichen von Harmonie. Frau Rachel Berry reichte gestern eine Klage gegen ihren Gatten ein, aus welcher hervorgeht, daß zwischen den beiden Eheleuten keine rechte Harmonie herrscht. Wie sie sagt, hat, sie ihm Geld ge geben, um für sie gewisses Grundeigen thum zu kaufen. Gekauft hat er das selbe auch, aber er ließ es auf seinen Namen recordiren. Dieses paßt ihr jedoch nicht und da er, wie es scheint. dasselbe nicht freiwillig an sie übertra gen wlu, o naym ne oie Vericyle m Anspruch. Sie verlangt ihr Geld zurück, oder daß das Grundstück an sie überschrieben werde. Ehrenvoll entlassen. Im Polizeigericht wurde gestern Edward Reiffell, welcher angeklagt war. ein lym nicyr geyorendeZ Zwerrad annectirt zu haben, ehrenvoll entlassen, da es sich herausstellte, daß es sich in diesem Falle um einen Irrthum handelte. C h.a r l e S T e r r y wird feine Strafe absitzen müsse n. Vor einiger Zeit hatte Chas. Terry, ein .Sträfling des Jndiana Reformtoriums durch seinen Anwalt im Jeffersonville Kreisgericht ein Habeas Cor pus-Lerfahren eingeleitet, damit der Superintendent der Strafanstalt und die Verwaltungsbehörde derselben gezwungen werden sollten, ihn, nachdem er seine zwei Jahre (die Minimum-Zeit von seiner Strafe) abgesessen hatte, auf Parole zu entlassen. Wie der Anwalt behauptet, habe sein Client sich musterhaft betragen, aber die Beamten wollten ihn in der Anstalt zurückbehalten, weil er ein tüchtiger und geschulter Arbeiter ist. Der Superintendent und seine Angestellten erklärten jedoch, daß Terry ein widerspenstiger Gefangener war und die Regeln der Anstalt verletzte. Der Kreisrichter wies das Habeas Corpus Gesuch ab, weil die Verkürzung der Strafzeit einzig und allein der Discretion der Verwaltungsbehörde überlassen bleibt. Terry appellirte durch seinen Anwalt gegen diese Entscheidung an das Staats - Obergericht. Dieses hat gestern jedoch in allen seinen Theilen dieselbe bestätigt. JeannetteChild s,dieGiftmischerin, wird auf's Neue werden. Im Criminalgericht wurde über das Habeas Corpus Gesuch verhandelt, welches der Anwalt Samuel Perkins im Interesse seiner Clientin ' Jeannette Childs eingereicht hatte. Dieselbe hatte sich kürzlich der Giftmischung mit der Absicht zu tödten schuldig bekannt und war hierauf der Jndiana IndustrieSchule für Mädchen überwiesen worden. Anwalt Perkins erklärte, daß das Mädchen sich schuldig bekannte. weil es von seinem früheren Anwalt eingeschüchrert worden war. Derselbe hatte ihr gesagt, daß sie dadurch eine gelinde Strafe erhalten würde. Sie sei zu jung und zu beschränkt, um zu wissen, was sie that, als sie so ohne Weiteres sich eines solchen schweren Verbrechens schuldig bekannte. - Richter Alford bewilligte das Gesuch, daß sie ihm aus's Neue vorgeführt werden soll, damit sie ihre Aussagen ma. chenkann.
Nachrichten aus Jndiana.
Sensationeller Selbst mord, nicht Mord. V i n c e n n e s. Gegen 3 Uhr Freitag Morgen war Wm. H. Engel, Vertrauensmann der hiesigenDistillerie, in seiner Wohnung erschossen aufgefunden worden und wurde allaemein angenommen, daß er von Einbrechern umgebracht worden sei. Er hatte sich früh aus dem Bette erhoben, um, wie er seiner jungen Frau mittheilte, in Geschäften nach St. Louis zu reisen. Als er sich aus der Schlafstube nach unten begeben hatte, ertönten plötzlich 4 Schüsse, und die entsetzten Familien glieder fanden Engel erschossen auf dem Fußboden liegend vor. Die von den Behörden angestellte Untersuchung hat nun ergeben, daß Engel, der sich bislang hier der allgemeinen Achtung erfreute, Selbstmord begangen hat. Präs. Zachariah W. Tinker von der Distillerie Co. hatte Engel's Bücher während der verflossenen Woche untersucht und ein Deficit von 825,000 bis S35.000 entdeckt. Am Freitag sollte Engel nach St. Loui-, seinem früheren Heime kommen, um zu versuchen, den Fehlbetrag aufzubringen. Etattdessen nahm er sich das Leben. Allgemein angenommen wird, daß er die Gelder bei Getreide-Speculatio-nen verlor. A l t e r s ch ü tz t e t c. G o s h e n. Nach 3 - wöchentlicher Bekanntschaft haben sich hier Rev. John P. Nash aus Elkhart, ein alter Methodisten-Prediger, und Frau Jsabel Self aus Waterford Mills, am Freitag Abend trauen lassen. Der Bräutigam ist 84, die Braut 65 Jahre alt. Die eißkapvenAn klagen. B l o o m i n g t o n. In dem an geblichen Weißkappen-Falle (der beiden Schwestern Stephens und des Negers Shively) sind jetzt neue Anklagen gegen Lossie Branham, Raleigh Branham, Pike Braham, David Gray, F. Cox, Lon Shaw und Lee Jackson, erhoben wbrden, während die früheren Anklagen, darunter die gegen Coleman Shinn, verworfen worden sind. Die Verhandlungen werden erst im Novem ber-Termin beginnen. Feuersbrunst inWaldron. S h e l b y v i l l e. In Waldron brach am Freitag Morgen gegen 5 Uhr ein Feuer aus, welches wahrscheinlich von Brandstiftern angelegt war und 3 Gebäude einäscherte. Die zerstörten Gebäude sind: David Spellman'S Metzgerei, Jacob Peterson'S General-Store und Jos. Haymond's gleichartiges Geschäft. Der Gesammt schaden wird auf 818,800 berechnet. SchnittsichimFieberdie Kehle durch. Greensburg. Auf dem Court-haus-Platze machte am Freitag Abend ein junger Mann, der sich Frank Brown aus Pittsburg nennt und etwa 25 Jahre ist, den Versuch, sich mit einem Rasirmesser den Hals abzuschneiden. Um Haaresbreite vermißte er die Schlagader und jetzt liegt er in bedenklichem Zustande in der hiesigen Jail. Er leidet am Malaria-Fieber und beging die Unthat offenbar in temporärer Ceistesgestörtheit. VomMonopolverschlungen. Marion ' Die Ohio Oil Co.", ein Zweig der Standard Oil Co.", ergriff am Freitag Besitz von der Anläge etc. der Eastern Qil Co.", für die etwa 8300.000 bezahlt worden sein sollen. Das Eigenthum umfaßt 1500 Acker Grund in Grant und Huntington Counties nnd 80 Quellen mit einer täglichen Produktion von 450 Barrels. Zu Tode verbrannt. Auburn. Lottie, die 15-jährige Tochter des südlich von hier ansässigen Farmers Otil Ruhl verbrannte zu Tode, als sie das Herdfeuer zu erneuern suchte. Ihre Kleider fingen Feuer, und es war Niemand daheim, der ihr hätte Hülfe bringen können. BessererPostdienst. Terre Haute. Von nächster Woche an werden in Terre Haute 25
regelmäßige Briefträger angestellt
ein. In der Person von George Blood, der bisher auf der Extra-Liste stand, wird die Zahl der regulären um einen vermehrt worden.' Auch sind dem Postmeister höheren Ortes $240 für einen vierten berittenen Briefträger bewilligt worden. Die Regierung bezahlt nur das Futter für die Pferde. Pferd. Pferdegeschirr und Wacen müssen die Briefträger .selbst anschaffen. Der weitere berittene Briefträger kommt nach dem Fabrik-Districte und wird er die ersten Poststücke im Geschäststheile der Stadt einsammeln. Neue Apotheker. F i. W a y n e. Mitglied C. B. Woodmorth von der Staats-Pharma-ceutischen Behörde hat bekannt gemacht, daß bei der jüngst in Evansville abgehaltenen Prüfung von registriren Pharmaceuten die folgenden Candidaten erfolgreich gewesen sind : A. A. Sum, A. F. Schmidt, Washington: A. W. Flick, David Hecht und H. C. Berling, Evansville; F. L. Donnell, Greensburg; I. Zimmerman, Lynnville; C. C. Aughe, Frankfort, W. D. Mannes, Ossian; I. H. H. McDonald, New Albany; George Psender, jr., Evansville; O. R. Matthews, Mitchell; I. R. Kelley, Muncie; B. V. Window, New Albany; C. A. Robertson, English; W. W. Beck, Lozansport; C. A. Robertson, Flora; Ehester Boothe, Sulli van; S. S. Harris, Rockville. Brennt immer noch. Fort Wayne. Die Oelquelle in Monroe Township, deren Explosion, wie berichtet, letzten Dienstag ein Menschenleben kostete, brennt immer noch Und kann noch nicht unter Controlle gebracht werden. Ueber der Quelle loht fortwährend eine Gasflamme acht bis zehn Fuß hoch und fünf Fuß im Durchmesser, doch alle vier bis fünf Stunden schießt ein dicker Strahl Petroleum hundert bis hundertundfünf zig Fuß hoch in die Lust, eine riesige Feuersäule bildend, die besonders deS Nachts ein schaurig schönen Anblick gewähr den zu genießen, die Leute Meilen weit herbeiströmen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Un ternehmer da auf eine Zder ergiebigsten Quellen in diesem Theile deS LsndeS gestoßen sind und ist der Preis der Ländereien in der Gegend in den letzten Tagen bedeutend gestiegen, und von allen Seiten strömen Speculanten her bei, um Oelländereien zu pachten oder zu verpachten. Weiffenbach's Wirthschaft, No. 1401 Madifon Zttocnuc. Das kommt in den besten Familien vor. Die Polizei wurde Samstag Morgen zu früher Stunde zu dem Hause No. 1514 Central Ave. gerusen, da es hieß, der dort wohnhafte C. L. Rudy habe einen Einbrecher erschossen. Die Polizisten aber stellten fest, daß Rudy, der Abends zu eine: Logensitzung gewesen war, seinen Schornstein für einen Einbrecher gehalten und mit Revolverkugeln tractirt hatte. Feuerwehr-Ball. Der jährliche Ball zum Besten des Feuerwehr-Pensionsfonds wird am 19. Nov. in der Tomlinson Halle abgehalten. Die umfassendsten Vorbereitungen werden für denselben getroffen. Letzte Hose, fahre wohl ! Geo. M. Brown von No. 219 Ost Michigan Str. klagte der Polizei, daß ein unverschämter Gauner die Frechheit besaß, ihm seine Unaussprechlichen" zu stehlen. M I,-. ßcr Heute Abenv findet der jährliche all des Unabh. Badischen Unterst. -Vereins in der Columbia Halle statt. Alle find eingeladen. DasComite.
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