Indiana Tribüne, Volume 27, Number 59, Indianapolis, Marion County, 30 October 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 30. Oktober 5903.

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Mukden,

Der Mandschurei-Safeu, wieder in russischer Hand. 2lllem nach ist ein Ginver' nehmen mit Japan im Anzug. Deiltschland's Haltung in Ostasien gelobt. Niesige Unterschleife bei Bahnbauten entdeckt. Tes Zaren Brief an den französischen Präsidenten. ' Stephan Tisza gelingt die(5abinets Bildung. Ernste Arbeiter.Unruhen in Frankreich und Spanien. Ostasien. Mukden wieder g e n o m m e n. St. Petersburg, 29. Ott Nach einer amtlichen Depesche aus Mukden, Mandschurei, rückten daselbst gestern wieder russisch: Truppen ein und besetzten wieder die Wachhäuser. Als Grund wird Nicht-Erfüllung chinesischer Versprechungen und die allgemeine Unsicherheit der Lage angegeben. Die Berichte über das Eindringen japanischer Truppen nach Corea sind ohne Unterlage; anti-russische Kundgedungen in Japan treten weniger häusig auf. Paris, 29. Okt. Graf Cassini, der russische Botschafter bei Amerika, war über die Wiederbesetzung Mukdens angesichts der dortigen Verhältnisse nicht überrascht. Die Chinesen tönnen, sobald sie einen Distrikt zurückerhalten, keine Ordnung halten, und die fremden Interessen seien bedroht. Der Botschafter fügt: hinzu, die Stellung Mukden'S als offener Hafen, gemäß dem amerik.-ch'mes. Vertrag, werde durch die Wiedernahme nicht berührt. Washington, 29. Okt. Nach hiesigen Diplomaten zeigt die Wieder besetzung Mukden'S ein Abkommen zwischen Rußland und Japan an, wobei ersteres in der Mandschurei, soweit Japan in Frage kommt, freie Hand hat. Der japanische Gesandte Takahira ist hoffnungsooll hinsichtlich der Tokio Conserenzen, hält übrigens die Be setzung von Mukden nur für vorüber gehend. Nach europäischen Diplomaten sind die Meldungen über ein Einvernehmen zwischen Rußland, Deutschland und Japan betreffs Ordnung der Dinge im fernen Osten eine weittragende internationale Bedeutung. Amtliche Nachrichten über diese Wendung sind ihnen jedoch nicht zugegangen. Die russische Kriegs Partei. London, 30. Okt. Wie der Daily Mail- - Correfpondent in EheFoo meldet, hat Pekinger Nachrichten zufolge der chinesische Gesandte seine Regierung benachrichtigt, die KriegsPartei in Rußland erlange das Uebergewicht und China müsse sich vorbereiten, in eigenem Interesse zu handeln. Unter den intelligenten Chinesen wächst der Wunsch nach einem Bündnisse mit Japan. Spannung löst sich. Yokohama, 29. Okt. Seit der letzten Conferenz zwischen dem russischen Gesandten Rosen und dem auswärtigen Minister Komura hat sich die politische Lage erhellt. Prinz Adalbert. Neapel, 29. Okt. Prinz Adalbert, dritter Sohn des Kaisers, ist aus Genua auf der Durchreise nach Ost Asien hier angelangt. Er reist incognito " und freut sich Völlig unerkannt umhergehen zu können. Er mußte sogar Eintrittsgeld im Aquarium zahlen. Nukland. Millionen. Dieb stähle. St. Petersburg. 29. Okt. Eine Regierungs Untersuchung gegen die Ingenieure, welche die Südstrccke der Mandschurei-Bahn bauten, führt zu einem Sensationsprozesse. Betrü gereien von mehreren Millionen Ru beln sind aufgedeckt. Anerkennung für Deutsch land. St. Petersburg, 29. Okt. Die bevorstehende Begegnung des Za

ren und des deutschen Kaisers wird von der russischen Presse im Hinblick auf die Lage im fernen Osten mit Besriedigunz begrüßt. Die Zeitungen betoncn. daß bis jetzt des Kaiser's ostasiatische Politik im Einklang mit Rußland geführt worden sei und heben zugleich die Wichtigkeit hervor, diesen Einklang in der Zukunst zu wahren. Frankreich. Der Zaren-Brief. Paris, 29. Okt. Die auswär tigen Minister Frankreichs und Rußlands, Herr Delcasse und Graf Lams dorff, begaben sich heute früh nach Marseille, wo sie meist conferirten. Nach der Rückkehr Nachmittags wohnten sie dem großen Diner im Elysee zu Ehren des russischen Staatsmannes bei. Die Associirte Presse hat Ursache zur Annahme, daß einer der Hauptpunkte des Besuches darin besteht, durch den eigenhändigen, dem Präsidenten Loubet überreichten Brief des Zaren den Dank deS Letzteren für die jüngste Erweiterung des internationalen Frieden-pro gramms durch Frankreich auszudrücken. Den Brief, dessen wörtliche Wiedergäbe nicht möglich ist, durchzieht ein sehr warmer, brüderlicher Ton. Der Zar weist auf die engen Bande zwischen Frankreich und Rußland hin, die zur Wahrung des Weltfriedens dienen und äußert seine Genugthuung darüber, dak Frankreich die Annäherung unter den Völkern durch die Ententen mit England und Italien gefördert hat. Diese Hauptzüge des Schreibens werden auch verschiedenen pessimistischen Berichten der letzten Zeit ein Ende machen. Einer davon, aus gewissen deutschen Kreisen herrührend, kündigte an, die Lockerung der Bande zwischen Rußland und Frankreich werde zur Befestigung jener zwischen Rußland und Deutschland führen." Jedoch der Zar nimmt in dem Briefe Anlaß, die Fortdauer

der starken Bande zwischen Rußland und Frankreich zu betonen. Auch die Billigung des Einverneh mens mit England durch den Zaren dient zur Desavouirung diesbezüglicher falscher Gerüchte. A r b e i t e r-K r a w a l l e. Paris, 29. Okt. Vor der Ar-beiter-Börse kam es heute zu ernsten Unruhen, wobei verschiedene Polizisten und ein Dutzend Tumultanten schlimm zugerichtet wurden. Zahlreiche VerHaftungen sind erfolgt. Die Unruhen schlössen sich an eine Versammlung von 6,000 Personen, die gegen Errichtung eines städtischen Bc-schäftigungs-Bureaus protestirten. Nachmittags kam es vor der Arbeiter Börse zu einer Wiederholung der Sce nen. Zwischen herbeigerufenem Mili tär und den Arbeitern entstand ein blu tiger Kampf. Nach einem weiteren blutigen Zu sammenstoße wurde die Arbeiterbörse polizeilich besetzt. Nach dem Polizei Präfecten sind 45 Polizisten und über 100 Tumultanten verwundet. 100 Verhaftungen wurden bis jetzt vorgenommen. Oesterreich'Nngarn. Das neue C a b i n e t. Budapest, 29. Okt. Das neue ungarische Cabmet wird nachstehende Zusammensetzung erhalten: Graf Stephan Tisza, Minister deS Innern; Dr. De Luckacs, Finanzen; Herr Hieronomi. Handel; Graf Michael Esterhazy, Landwirthschaft; Herr Berzecviczy. Unterricht; Dr. Pleß, Justiz; General Myria, nationale Vertheidigung. Peru. Attentat. A r a q u i p a , 29. Okt. Auf den früheren Präsidenten Romana gab gestern ein Individuum aus einem Re volver 3 Schüsse ab. Herr Romana blieb unverletzt und der Attentäter ent kam. Spanien. AusdehnungdeSStreiks. Bilbao, 29. Okt. Die Garnison ist verstärkt; doch wird es den Truppen noch immer schwierig, die Streiker im Schach zu halten, die an Stelle der niedergerissenen Barrikaden stets neue aufführen. Infolge des Zerstörungswerkes des Pöbels bietet die Stadt einen traurigen Anblick. In einigen Fällen griffen die Streiker zum Dynamit, um dieMauern der Jesuiten-Häuser zu sprengen und die Bahngeleise zu zerstören. Für Lebensmitte! werden bereits Hungersnoth'Preise berechnet. Selbst Brot ist so schwer zu haben, daß Laibe,

die sonst 4 Pesotos bringen, jetzt um

etwa 76 Cents djs Stück verkauft wer den. Bei den gestrigen Unrubcn kamen 6 Leute um, etwa hundert sind verletzt. Hunderte haben sich aus Angst aus der Stadt geflüchtet. Die BahnAngestellten drohen mit Anschluß an den Streik. Der Gouverneur von Bilbao hat die Gruben besitze? zu einer- Conferenz entboten. Das socialistische Comite fordert in einer Proklamation die Arbeiter auf, Conflikte mit den Truppen zu vermei' den. Keine Zeitung erschien heute; alle Depeschen unterliegen scharfer Censur. General Zapponi marschirte heute mit einem Ins. Regt.. 2 Schwadronen Cavallerie und einer Artillerie-Batterie in die Stadt. Aus den NachbarDör fern werden kleinere Ausstände gemeldet. In Arenas, wo die Menge ein Kloster angriff, sielen bei dem Kampfe verschiedene Soldaten nnd Streiker. Madrid, 29. Okt. Das Ca binet berieth heute zweimal über die Unruhen in Bilbao und beschloß starke Truppen Abtheilungen dahin zu sendeu. Die telephonische Verbindung mit der aufrührerischen Stadt ist wieder hergestellt. C!ina. Wasser-Büffel für die Philippinen. Peking, 29. Okt. Das chinesische auswärtige Amt ist über den pro jektirten Ankauf von 30,000 WasserBüffeln seitens der Philippinen-Regie-rung in Süd-China beunruhigt. Die Büffel sollen die an der Pest eingegangenen ersetzen. Gesandter Conger verlangte eine ErMäßigung der Ausfuhrzölle, da es sich um ein wohlthätiges Projekt handl?; da? auswärtige Amt bezweifelt aber, ob überhaupt 30.000 Büffel in China sind, und befürchtet, daß durch den Verkauf ein Mangel an Zugthieren für den Ackerbau entstehen werde. Immerhin ist es aber wahrscheinlich, daß Conger mit seinen Vorsteungen durchdringt. Schiffs-Collision. Yokohama, 29. Oktbr. Im Nebel stießen heute bei Hakodate, Japan. die Dampfer der russischen Kaisha Gesellschaft Progreß" und TokayMaru" zusammen. Colombia. Freilassung Liberaler. C o l o n, 29. Okt. Nachrichten aus Carlagena zufolge hat die Regierung in der Annahme, die öffentliche Ord nung sei nicht länger bedroht, zahlreiche verhaftete Liberale in Freiheit gesetzt. Panama, 29. Okt. Die Regierung hat nach Depeschen aus Bogota alle nöthigen Truvpen bereit, um etwaigeSecessionsgelüste auf dem Jsth mus zu dämpfen. Verschiedene angesehene Liberale haben gegen die revo lutionäre Bewegung des Generals Barrera, die übrigens unbedeutend erscheint, beim Gouverneur oder in Bogota protestirt. San Domingo. Die Revolution. San Domingo, 29. Okt. In Folge der Revolution im Norden hat die Regierung das Standrecht ver kündet. Hier und in der Umgebung herrscht Ruhe. Nach Puerto Plata ist ein Kriegsschiff nebst Truppen abge gangen. Die telegraphische Verbin dung über die Landlinien ist theilweise unterbrochen. Türkei. Noch immer Gefechte. S a l o n i ch i , Macedonien, 29. Okt. In verschiedenen Theilen Mace donienS kam es zu weiteren Schar mützeln. Stets blieben die türkischen Truppen Sieger gegen die Insurgenten. Im Distrikt Seres fiel der Führer Dontcho, ein anderer InsurgentenChef wurde im Nevrokop.Distrikt ge fangen. Australien. Entsprungene Sträflinge. Melbourne, Victoria, 29. Okt. 400 Meilen von Youmea, NeuCale donien. wurde ein Ruderboot mit 7 Mann aufgefangen und hierher ge bracht. Sechs der Geretteten entpuppten sich als Sträflinge, die aus der franz. Etraf-Colonie in Neu-Caledonien ge flohen waren. Mexico. Präsident Diaz ist aus Guanajuato Nachmittag? hierher zu-rückgekehrt.

Großbritannien. Livton lätzt demKaiser den Weg. London, 29. Okt. Sir Tho

mas Lipton hat sein PokalAngebot für eine transatlantische Yacht -Wettfahrt 1904 entgültig zmrückgezogen und da mit den Weg für Kaiser Wilhelm freigemacht, der einsn Becher durch den New Yorker oder Alantic Yacht Club als Preis aussetzen wird. Der Kaiser sandte an Lipton anläßlich seines Rücktritts ein anerkennendes Schreiben. London. 29. Okt. Auf die Kunde vom Tode der Frau Root Tucker sandte das hiesige internationale Hauptquartier der Heilsarmee eine Sympathie - Depesche an das Hauptquartier in New York. General Booth wohnt außerhalb der Stadt. Jüdische Bestrebungen. Washington, 29. Okt. Die Juden Amerikas planen weitere Versuche zur Besserung der Lage ihrer Landsleute im Auslande. Simon Wolf von hier theilt mit, daß er Conserenzen zwischen dem Präsidenten. Secretär Hay und den Delegaten des Verbandes für bürgerliche und religiöse Rechte vereinbart habe, die sich Anfang November hier versammeln. In der Kishineff Sache werde aber vorerst nichts weiter gethan. Herr Wolf conserirte heute mit dem Staatssekretär. Reich an Mineralien. Seattle, Wish.. 29. Oktbr. 21 amerikanische Prospektoren sind aus Nordost-Sibirien auf ' den Dampfern Senator" und Ohio" zurückgekommen. Sie erklären, daß das Land reich an Mineralien sei. Kurze Depeschen. 29. Oktober. Inland. L e x i n g t o n, Ky. 40 Meilen von hieß stieß Abends ein Passagier- mit einem Frachtzug zusammen. Es wurde Niemand verletzt. P i t t s b u r g. Die Coroners Jury findet, daß Ex-Recorder I. O. Brown in Folge von Gift, durch unbekannte Person oder Personen, um's L eben kam. L a r e d o , Tex. Die gelbe Fieber Lage hat sich gebessert. Keine neue Erkrankung, 1 Todesfall; !n San Antonio 2 Todesfälle und eine Erkrankung. Baltimore. Peter Grogan, der Urheber des Raten-Systems bei Käufen, ist gestorben. Er führte das System zuerst in seinem Möbel-Laden vor 35 Jahren ein. U n i o n t o w n, Pa. Der Neger Wm. Hays, der im November den Farbigen Perkins ermordete, büßte sein Verbrechen am Galgen. Er starb mit großem Gleichmuth. St. Louis, Mo. Detektiv-Chef Desmond und Sheriff Dickmann sind zur Rückholung des wegen Bestechung angeklagten früheren Stadtraths Kratz nach Mexico abgereist. A u s l a : Cape H a y t i e n, Hayti, via Paris. Der dominik. Kreuzer Jnde pendencia" griff Puerto Plata, den von den Insurgenten gehaltenen Hafen der Nordküste,- an. Berlin, 29. Okt. Die 5. Generalsynode der evangel. Kirche faßte Be schlösse auf Schließung der Wirthschaften während der Gottesdienste und Beschränkung der Sonntags - Vergnügungen. Melbourne, Victoria. A. Deakin, der neue Ministerpräsident des Bundes, hielt eine Chamberlain's Fis calvorschlägen günstige Rede. Von ihrer Annahme erwartet er vermehrte Arbeitsgelegenheiten und Richtung der Auswanderung nach AusstralZen Schisssnachrichten. Angekommen. New York: Cedric" von Liverpool. Angekommen London: Cambrian" von Boston; Minnesota" von Philadelphia. Liverpool : Belgenland" von Philadelphia; Kensington" von Montreal. Plymouth : Augusta Victoria" von New York. Abgefahren : New York: La Torraine" nach Havre; Neckar" nach Bremen. Queenstown : Westernland" nach Philadelphia; Majestic" nach New York.

St. Couis' ctusflcssuiifl. Umfang und Leiter des Departements für tZrzikhuttgtnicscn.

epezi,aes Gebäude und päöszogilche Systeme. 2ttott' Initiative und VZger5' Wer dunste 'Nnss:cllnngS5?uxfen TeutsJ: lanöö nd Frankreichs '.llnalzute. In Uebereinstimmung mit der Theorie, daß die Erziehung als die Quelle alles Fortschritts anzusehen ist. ht man auf der St. Louiser Weltaussiellung dem Department of Education einen besonders großen Raum gewährt. Zum ersten Male in der Geschichte der Weltausstellungen wird in St. Lcuis ein spezielles Gebäude für das Erziehungswesen errichtet und eine vergleichende Darstellung der pädagogischen Systeme der sämmtlichen Hauptnationen der Erde unter einem Dache gebeten, und zwar in einer Vollständigkeit und in einem Umfange, wie dies noch auf keiner internationalen Ausstellung der Fall gewesen ist. Einen Hauptantheil an dem Erfolge hat John Schroers, der Vorsitzende des Komites für Erzichungswesen. Auf seine Anregung trat das Komite in Verbindung mit den Beamten der National Educational Association," die ersucht wurden, dem Komite einen Chef für das Department of Education zu empfehlen. Ein vom Präsidenten Green von der Association ernannter Beirath schlug einstimmig den Hilfs-Staatssu-perintendenten des öffentlichen SchulWesens von New York, Howard I. Rogers vor. Die selbstverständlich acceptirte Empfehlung gründete sich auf den Erfolg den Rogers mit dem Exhibit des States New York auf der Kolumbischen Ausstellung in Chicago im John SchroerS. Jahre 1893 und in Paris im Jahre 1900 erzielt hatte. Auf der letzten Ausstellung errang Rogers für die Ver. Staaten mehr Preise auf dem Gebiete des Erziehungs-Departements, als irgend eine andere Nation, mit Ausnahme Frankreichs. Als Anerkennung für seine Verdienste um das Erziehungswesen wurde er vom französischen Präsidenten zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Für das Department of Education sind acht Hauptgruppen vorgesehen, und zwar betreffen diese 1. ElementarSchulbildung, 2. Sekundär-Schulbil-dung, 3. Höhere Schulbildung, 4. Spezielle Ausbildung in den Schönen Künstcn, 5. Spezielle Ausbildung in Ackerbau, 6. Spezielle Ausbildung in Handel und Industrie, 7. Ausbildung von defekten Schülern (Taubstummen. Blinden und Schwachsinnigen), 8. Spezielle Formen der Erziehung (Textbücher, Schulmöbel. Lehrmittel). Zusagn zur Beschickung der Abtheilung waren bis vor einiger Zeit unter Anderem eingegangen von England, Frankreich, Teutschland. Rußland, Italien, Spanien, Belgien, Japan, Mexiko und Chile. In der deutschen Abtheilung wird dem Volksschul-Sy-steme Preußens, für welches die preußische Regierung Z23.000 bewilligt hat, und den Sammlungen der Universitäten, für welche aus Reichsmitteln geWA TVi a s öS!tf Howard I. Noger. sorgt wird, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Frankreich wird' mit großer Sorgfalt seine berühmten In-dustrie-und Handelsschulen zeigen. Die Ver. Staaten-Sammlung in dieser Abtheilung wird besonders dadurch bemerkenswerth sein, daß sie vom Erziehungsbureau, dem Ackerbau-Departe-ment und den Ackerbau- und polytechnischen Schulen der Ver. Staaten hergestellt ist. Zur Förderung de: Sammlungen hat der Kongreß seiner Zeit 5100.000 bewilliat.

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