Indiana Tribüne, Volume 27, Number 57, Indianapolis, Marion County, 28 October 1903 — Page 7
Indiana Tribüne, 28. Oktober 1903.
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Im Banne des (i)oi(Ies
Roman von Alfred Sassen.
Fortscung. In einer der nächsten Stunden jedoch hatte sich ihm eine ganz andere Ansicht von dein traurigen Vorfall aufgedrängt. Und nun kam er, um mit den Freunden im Dorf seine Beobachtungen zu besprechen und den nothwendigen Schluß daraus zu ziehen, damit ein Unschuldiger so rasch als möglich von schmählichem Verdacht gereinigt und der Freiheit zurückgegeben werde . . . Ter junge Mann sah denLeidenszua in Margas lieblichem Antlitz und entgegnete auf ihre hastige Frage: Ja, ich habe die Ueberzeugung gewonnen, daß Herr Bodo mit der beklagenswerthen That in gar keiner Verbindung steht. Und ich glaube zu wissen, wo der Schuldige zu suchen ist. Kein Schuldiger im gewöhnlichen Sinn freilicher hielt einen Augenblick inne. Sprechen Sie doch " in athemloser Ungeduld legte sie ihre Hand auf die seine, die eine Latte des Zaunes umschlössen Kielt, über den hinweg das Gesprach stattfand. Der junge Ingenieur dämpfte seine Stimme. Wenn mich nicht alles täuscht," fuhr er fort, .so ist der Thäter mein armer Herr Rollenhagen. Er geberdete sich heute in der Halle drüben so seltsam, daß ich es schließlich für das beste hielt, die Arbeiter für diesen Tag fortzuschicken, um ihnen keinen Grund zu thörichten Reden zu geben. Dann versuchte ich, den Erregten zu beruhigen, allein alle meine Bemühungen schienen vergebens. Wirres und ungereimtes Zeug sprach er durcheinander, aus dem auf einmal ein Wort aufsprang, das mich stutzen machte. Er redete von dem Dunkel draußen im Walo von einem wohlgezielten Schuß und daß er nun Ruhe haben werde vor seinem Peiniger . . . Ich erkannte jetzt, daß in dem Aermstcn der drohende Wahnsinn zum Ausbruch gekommen sein mußte und zugleich setzte sich die Annahme in mir fest, daß der Vedauernswerthe, eben im Wahnsinn, die unselige That begangen habe. Ich versuchte nun, durch allerlei Kreuz- und Querfragen mir vollständige Klarheit zu verschaffen, allein der Unglückliche lachte eine ganze Zeit lang nur listig vor sich hin. Plötzlich aber schrie er: ,Jch verrathe nichts nichts nichts!' und rannte der Thür zu. Ich folgte ihm. Er lief nach dem Herrenhaus und schloß sich dort in seinem Zimmer
ein Und Sie glauben wirklich?" fragten Margas blasse Lippen. Ich muß es glauben. Sein ganzes Gebahren deutet darauf hin, daß er der Schuldige ist. Er vor allem kann sich auch aus dem Zimmer seines vcywiegerohnez unvemerlt den Revo:ver angeeignet haben, mit dem die That vollbracht wurde. Auf welche Art dann freilich draußen im Wald das Trauerspiel verlief oarüber lassen sich nur Vermuthungen anstellen." Das junge Mädchen stand eine Weile in schweigendem Nachdenken. Ein entschlossener Zug trat dann um ihre Mundwinkel hervor, und sie richtete sich hoch und schlank auf. Wenn ein Wahnsinniger der Thäter ist, so handelt es sich um ein Unglück und kein Verbrechen. Einen Wahnsinnigen kann man nicht zur Rechenschaft ziehen, aber trotzdem müssen wir alles daran setzen, das unheimliche Dunkel nach Möglichkeit zu lichten. Ich habe die Absicht, nach dem Herrenhause hinüberzugehen und mit der Tochter des Aermsten zu sprechen " Das halten Sie für den besten Weg?" fragte Fritz Rudloff, der sich natürlich nicht gleich in den Gedankengang des jungen Mädchens zu versetzen vermochte, sehr erstaunt. Ich denke es mir nicht so leicht, die junge Dame zu bewegen, den Vater zu opfern, damit der Gatte gerettet werde " Ein seltsam schattenhaftes Lächeln huschte um Margas Lippen. Ihre Ausen gingen für einen kurzen Blick seitv?ärts, hinein in den tiefblauen Himmel tauchte er. Dann sagte sie mit unmerklich sinkender Stimme: Diesen Gatten liebt sie ja doch über alles in der Welt! Da muß sich der arme, alte Vater schon mit einem zweiten Platz begnügen . . . Run denke ich so. Ist Herr Rollenhagen der Thäter, so kann ihr die traurige Wahrheit ja doch nicht erspart bleiben. Ehe sie deshalb später roh und unvermittelt davon überfallen wird, will es mir richtiger erscheinen, ihr gleich jetzt vorsichtig und mitleidig einen Fingerzeig zu geben. Diesen Fingerzeig mag sie benutzen, auf seinen Spuren weiterzuprüfen und schließlich selbst zu der nothwendigen trauervollen Entscheidung zu gelanaen. Auf die Geistesgestörtheit des Vaters will ich sie vor allem sanft vorzubereiten suchen dann ist das andere nicht mehr so schwer. Einem Geistesgestörten kann man, wie ich schon einmal sagte, seine That nicht anrechnen, und er leidet wohl auch nicht darunter, wenn er als schuldiger an das Licht gezogen wird. Seine Tochter muß sich damit abfinden. Ich gehe zu ihr " Fritz Rudloff begleitete das ent. schlössen junge Mädchen in das Herrenhaus. Ehe sie bei Frau Jeanette eintrat, theilte er ihr noch mit, daß er sich in seinem Zimmer aufhalten werde, um jederzeit zu ihrer oder der Frau Baronin Verfügung zu stehen. Nun saß Marga auf dem kleinen Sofa an der Seite der jungen Frau und suchte in ihrem mitleiderfüll"
merzen nacy Dem Wort, das nichts onderes sein konnte und dürfte, als das Messer des Arztes, verletzend und heilend zu gleicher Zeit. Aber das Wort wollte sich keineswegs willig einstellen. Sie erkannte jetzt, daß ihre Mission, sehr schwer war. Da kam ihr unerwartet Hilfe von der Seite der kleinen Frau selbst. Jeanette hob mit einem Ruck den Kcpf. den sie bisher in die Seitenpolster des Sofas vergraben, und sah das junge Mädchen mit gierigem Forschen an. Ein Gedanke, von dem sie plötzlich erfaßt worden, hatte ihr Haupt emporschnellen lassen. Ja aber Sie sehen ja gar nicht verstört aus?" fragte sie hastig. Es ist wohl etwas in Ihrem Gesicht allein das ist keine Angst kein Entsetzen! Wie denn warum sind Sie so gefaßt, so ruhig ? Sie Sie lieben ihn ja doch auch" Und auf einmal stand sie auf ihren Füßen, gerade vor Marga, die sitzen bleiben mußte, weil beide Hände der jungen Frau mit starkem Druck nach ihren Schultern gegriffen. Ein Zittern flog durch Jeanettes Körper sie setzte zum Sprechen an, aber der Ton blieb aus endlich brach er hervor in einem hellen Schrei: Sie Sie sehen ja aus, als ob Sie nicht an Vodos Schuld glaubten?! Ach so sagen Sie doch, daß es so ist!" Marga hatte sanft die Hände der jungen Frau abgestreift und war nun gleichfalls aufgestanden. Ihr Blick war groß und klar. Sie sprach: Ja, wäre es möglich, daß Ihr Glaube ein anderer gewesen?" Eine brennende Flamme zog da übe? Jeanettes fahles Gesicht einen breiten Purpurstreifen. Sie wich ein paar Schritte von dem jungen Mädchen zurück, bis zu einem Tisch, an dem sie sich mit rückwärts gefalteten Händen fef hielt. In dieser Stellung murmelte sie vor sich hin: Keinen Augenblick hat sie an seine Schuld geglaubt anders besser liebt sie ihn " Mit einer energischen Bewegung scheuchte sie die kurze Versunkenheit fort, die sich ihrer bemächtigt. Es gab jetzt Wichtigeres zu thun, als in Beschämung zu prüfen und zu vergleichen. Sie streckte die Rechte gegen Marga aus. Der Ton ihrer Stimme klang wieder hell, stark auflodernd, als sie rief: Und weshalb sind Sie hierher gekommen ? Es führt Sie doch ein bestimmter Zweck zu mir nicht wahr Wissen wissen Sie etwas, das Bodo zu entlasten vermag? Aber natürlick ist es so! Ich seh' es Ihnen an! So
sprechen Sie doch auch! Rasch, rasch um Gottes willen! Vergessen Sie, daß ich Sie gehaßt habe seien Sie barmherzig!" Sie schlug sich mit der geballten Hand gegen die Vrust. Da drinnen ist die Hölle gießen Sie ein wenig Licht in die Finsterniß ! Sie können es!" Maroa verletzte: 3 erster Uiiue.
Frau Baronin, möchte ich Sie bitten.
ruhiger zu werden, damit Sie mir aufmerksam zuhören können. Es läßt sich nicht in zwei Worten aussprechen, was ich zu sagen habe." Jeanette zog das junge Mädchen an der Hand zurück auf das kleine Sofa. Kommen Sie. Setzen wir uns wieder so. Und nun sprechen Sie. Ich bin wirklich ganz ruhig. Und ich werde auch aufmerksam zuhören. Gewiß." Es galt. Marga nahm alle Zartheit und Güte eines weiblichen Herzens zu Hilfe, um einer Tochter verständlich zu machen, daß ihr Vater düsteren Mächten anheimgefallen war. und unter ihrem unheilvollen Einfluß aller Wahrscheinlichkeit nach die schreckliche That vollbracht hatte, unter der sie alle litten. Sie hielt sich, so gut es ging, an die Mittheilungen Fritz Rudloffs, nur ließ sie hundert weiche Trostesworte dazwischen fließen. Als sie geendet hatte, saß die junge Frau wie in einer tiefen Erstarrung. Langsam strich sie sich mit der Hand über die Stirn, zweimal, dreimal in gleicher Bewegung. So soll das sein" brachte sie mühsam .hervor, Papa geisteskrank ja. aber das kann doch nicht so ganz plötzlich gekommen sein " Soviel ich weiß, hat Herr Rudloff schon vor längerer Zeit den Herrn Baron auf den überreizten Gesundheitszustand aufmerksam gemacht " Ach," rief Jeanette, in einen lebhaf:eren Ton verfallend, jetzt erinnere ich mich, im vorigen Monat war ja mehrere Tage ein Berliner Arzt unser Gast. Es hieß, es sei ein alter, langjähriger Bekannter Baron Elimars und komme, wieder einmal nach dem Befinden von Bodos Mama zu sehen! Das war also ein Vorwand er war Papas wegen hier und man hielt es nicht für nöthig, mich davon zu unterrichten" Jedenfalls, Frau Baronin, wollte man Sie so lange schonen, bis der Zustand Ihres Herrn Vaters als ein wirk-
lich gefährlicher festgestellt sei. Das ist
aber nicht geschehen, wie es uns Herr
Rudloff seinerzeit berichtet. Ter Arzt
hat sich durchaus nicht hoffnungslos geäußert "
Jeanette schnitt ihr durch ein kurzes,
hartes Auslachen das Wort ab. Las-
sen Sie. Das ist alles nebensächlich jetzt und hat für später Zeit . . Ich will zu Papa will ihn sehen und sprechen und dann " sie war schon auf dem halben Wege zur Thür, da
wankte. sie.
Marga eilte zu ihr. Sie sollten sich
erst ein wenig Erholung gönnen, Frau
Baronin, ehe Sie den schweren Gang
tdun " Erholung? ja. die liegt auch
zwischen zwei solchen ?areanl en, rot
diejenigen es sind, vor die mich die
Wahlgcstcllt. .Will ich den Gatten aus
vciu M,uiigmß erlösen o muß :cy den Vater hinein schicken " Im Innersten erschüttert von Ton und Worten der Aermsten, bat Marga: Darf ich hier warten, Frau Baronin? Vielleicht könnte ich Ihnen später irgendwie nützlich sein "
Gut. Karten Sie, wenn Sie wollen. Im übrigen danke ich Ihnen, daß Sie zu mir gekommen sind. Es war tapfer und gut." Und sie Ing mit wiedergewonnene? Haltunq hinaus, erhobenen Hauptes,
das Herz geknebelt, sichtlich entschlossen.
die grauenvolle Wahrheit zu erfahren und dieser grauenvollen Wahrheit ihr Recht nicht vorzuenthalten. 22. Kapitel. V.TJ ct-j.i. n v , v o: .
ll- -iVUICE iUUU UUt VKlll olul JH mcr des Vaters. Sie fand . keinen Einlaß. Die Thür
war verschlossen. Allein sie vernahm von drinnen heraus ein Auf und Nieder von Schritten, dazwischen gemurmelte Worte. Sie klopfte ein paarmal hinter einander rasch und hart an, dann neigte sie den Mund zum Schlüsselloch und rief mit heller Stimme: Papa, ich bin es! Deine Jeanette. Bitte, mache mir auf. Ich möchte Dir gern guten Ta.: sagen und ein wenig mit Dir plau dern." Die Stimme feines Kindes, das er immer so sehr geliebt, drang zu dem Herzen des Unglücklichen. Er näherte sich der Thür. Ehe er öffnete, fragte er aber doch mißtrauisch: Bist Du auch allein?" Ganz allein, Papa." Er ließ sie eintreten, schob aber gleich wieder den Riegel vor. Sie stand ihm gegenüber betrachtete ihn und hätte laut aufschreien mögen. So sah er aus! Das war aus ihm geworden! Und sie hatte es nicht kommen sehen, hatte nichts bemerkt bis zu dieser Stunde nicht! Was war sie denn für ein Geschöpf?! Sie warf sich an den Hals des alten Mannes mit dem verwüsteten, vernunftberaubten Gesicht. Hinter zusammengebinenen Zähnen hielt sie das
Schluchzen nieder.
Rollenhagen erwiderte ihre Liebkosung. Behutsam tastete seine große
Hand über ihren dunkcllcckigen Scheitel hin.
Ja, ja," sagte er leise und zärtlich. Du bist meine kleine Jeanette, mein theures, theures Kind! ), Dein Vater hat Dich sebr lieb. Und Du liebst ihn
auch ich weiß, ich weiß!"
Er führte sie plötzlich mit geheimniß-
voll wichtiger Geberde aus der Hellig-
keit des Fensters, m dessen Nahe sie standen, fort in einen von zwei N-k, cyercyranren geoiloeien ounliercn Winkel im Hintergrund des Zimmers. Noch mehr dämpfte er seine ohnehin nur in Flüstertönen sich ergehende Stimme. Dir will ich es auch sagen. Du verräthst mich nicht. Er kann mich nicht mth? quälen, mein Todfeind nie mehr! Da draußen im dunklen Wald liegt er still ganz still " Jeanette erbebte. Sie stand aus einmal Mitten drin in dem entsetzlichen, geheimnißvollen Trauerspiel! An einen Todfeind, von dem er sich befreit, dachte der Unglückliche? Wen konnte er, im Sinn haben? Es hatte da wohl eine schreckliche Verwechselung der Person stattgefunden. Ach, und sie durfte ihren qualvollen Empfindungen keinen Ausdruck geben! Sie mußte gefaßt bleiben mußte hörchen, lauern, spioniren! Aber als- sie dann forschen, fragen den Namen dessen erfahren wollte, in dem der Vater seinen Feind gesehen, da vermochte sie es nicht. Ihr war, als hieße das ihm, der sie so liebte und in seiner Zerrüttung nur ihr, ihr allein, vertraute, eine Falle stellen. Und sie hing abermals an seinein Hals und konnte nur stammeln: Papa lieber Papa" Er rückte einen Sessel in den Winkel, setzte sich und zog sein Kind auf die Kniee. Gut, gut, daß Du gekommen bist," flüsterte er und streichelte und tätschelte sie wie vorher. Nun sollst Du meinen Plan wissen. Heut Abend wird es geschehen ja, ja, mein großes Werk ist vollendet heut schon .wird es sich in die Lüfte erheben stolz, strahlend. gewaltig und die Menschheit wird staunen feiern wird sie mich und mir danken alle verzeihen mir, was ich einst gethan und ich bin erlöst erlöst erlöst ! Wenn heut das Abendroth kommt, besteigen wir mein Flugschiff in das Abendroth wollen wir hineinfahren o, da wohnt der Friede, nach dem ich mich so lange gesehnt! Und wenn es dann wieder Morgen wird, sind wir in einer schönen, heiteren Gegend fern, fern von hier! Das muß fein, mein Kind! Sieh, auch die Todten können wieder lebendig werden deshalb müssen wir weit, weit fort damit uns der todte Sessinghaus nicht folgen kann " Jeanette zuckte von feinen Knieen empor. Was war da2? Also hatte sein Schuß doch keinem Anderen, keinem Unbekannten, gegolten, sondern wirklich Sessinghaus? Ja, um alles in der Welt weshalb? Sie mußte es herausbringen. Sie suchte die Augen des geisteskranken Vaters und gab ihrem 23Iii alle Festigkeit, deren sie in diesen bitterschwercn Minuten fähig war. Sag' doch, Papa ich weiß gar nicht was hat Dir Franz Sessinghaus eigentlich gethan?"
Franz?" wiederholte der Unglückliche kopfschüttelnd. Nein nein Paul Paul ist der Name Paul Sessinabaus " ein (Schauder erfaßte Jeanette. Paul Sessinghaus? Hieß so nicht der Vater? Ja, ja! Also dem Vater war der Tod geschworen gewesen und' den Sohn hatte er durch ein dunkles Walten d?s Zufalls ereilt! So weit war sie nun in die Finsterniß eingedrungen. Allein, sie mußte mehr erfahren alles! Sie durfte nicht innehalten. Paul Sessinghaus ja, ja, ganz recht, Paul Sessinghaus hieß er." beeilte sie sich zu sagen. Und was war es, das er Dir zu Leide gethan ?" Ha!" stieß Rollenhagen plötzlich hervor. Er stand überlegend still und rieb sich die Stirn. Gut gut, daß Tu mich daran erinnerst ! Ja. ja. Du bist mein braves Kind! Die Blätter müssen wir mitnehmen auf unsere Reise Niemand darf sie finden hoch oben im Abendroth streuen wir sie dann fort und der Wind trägt sie in das D!eer! Warte, ich hole sie." Er eilte ;um Schreibtisch und zog aus einem geheimen Fach unter Stößen von Papier ein kleines, braunes Buch hervor, das er ihr mit schmerzlich gtheimnißvollem Gesichtsausdruck zeigte. Da ist es! Alles sieht da in den Blättern ich mußte es hinschreiben, weil es mir sonst das Herz abgedrückt hätte oft hab' ich's dann wieder vernichten wollen, aber ich konnte nicht konnte nicht ! Nun nehmen wir das Buch mit uns in die Lüfte in das Abendrots ah, der Friede wohnt da der Friede-" Er stand einen Augenblick wehmüthig in sich versunken, die flackernden
Augen in das Leere geheftet, das kleine. braune Buch gegen die Brust gepreßt. Dieses Buch! Jeanette trug d'e zwingende Empfindung in sich, aus dem Buch könne sie alles erfahren alles! Wenn sie es gelesen, werde die Klarheit da sein die grauenvolle Klarheit! Die Klarheit, die ihrem Gatten die Freibeit zurückgab. Darum mußte sie das Buch haben, mußte seinen Inhalt kennen lernen. .Es geschah wohl instinktiv, daß sie listig und verschlagen gleich das rechte Wort fand. Sie schmi?gte sich an dei Vater und bat: Gib mir das Buch. Papa. Bei mir ist es am sichersten Da vermuthet es Niemand." Er zauderte einen Augenblick, dann reichte er ihr den kleinen Band. Ja, Du hast Recht." gab er sich ihrem Gedankengang gefangen, bei Dir wir es Niemand suchen. Aber verbirg es gut." ...fitrftf)ft Du so." Sie es m den Pilsen gienen. Und weil sie mußte, log und Heu chelte sie topfer weiter: Nu" niü ich in mein Zimmer gehen und fertig machen zu unserer Fahrt. Triff Du auch inzwischen Deine Vorbereitungen, Papa. Sobald es am Himmel sichtbar ist daS Abendroth kehre ich zu Dir zurück und dann wollen wir sie antreten unsere Fahrt in den Frieden."
An die in diesem Fall so überaus schmerzliche Fahrt in den Frieden der Wahrheit dachte sie bei ihren Worten . Si: trat wieder in ihr Zimmer, wo sie Marga noch vorfand. Ihr ahnte, daß sie das junge Mädchen, das nun eirnr.al schon zur Hälfte in all das Schreckliche eingeweiht war, bald brauchen könne. Sie reichte ihr die Hand und bat sie, noch ein Weilchen zu verziehen. In einer Viertelstunde werden wir alles wissen." sagte sie mit zuckenden Lippen. Sie zog das Büchclchen hervon. In diesen Blättern hat mein unglücklicher Vater sein Herz entlastet. Er hat sie mir gegeben. Ich will sie lesen." Sie schritt ohne Weiteres hinüber zu ihrem Erkerplatz, hinter dessen gelber Seide sie halbverdeckt saß. Marga verharrte still und ruhig auf der entgegengesetzten Seite des Boudoirs Der arme Rollenhagen hatte in Wahrheit in dem kleinen, braunen Buch die Tragödie seines Lebens niedergelegt. Tief in seinen energischen Charakter, der ein Lebenswerk geschaffen, war der Zwiespalt gesenkt, aus dem heraus er in einem unwiderstehlichen Drang jene Niederschrift hatte ausführen müssen, um in dieser Selbstmarterung doch auch etwas wie eine Selbstentsühnung zu verspüren. Wenigstens für kurze, trügerische Stunden. Jeanette erfuhr von der jugendlichen Leichtsinnsthat des Vaters. Er hatte den Diebstahl begangen, um den weitstrebenden Wünschen eies jungen Mädchens, in das er sich verliebt, gerecht werden zu können. Dann war die furchtbare Katastrophe gekommen: um seiner That willen mußten zwei Menschenleben vorzeitig in die ewige Nacht sinken, vorzeitig und unschuldig. Die Gewalt dieser entsetzlichen Vorgänge hatte ihn über das Meer getrieben. Lange war er dort in qualvollsten Gewissensbissen dem Untergang nahe gewesen, bis ein Anlaß von außen her die Thatkraft in 'hm aufrüttelte. In seinem Quartier, Bett an Bett mit ihm, starb-ein junger, gleich ihm eingewanderte? Mensch, und da kam er auf den Gedanken, sich dessen Papiere anzueignen und unter fremdem Namen der Zukunft ein neues Dasein abzutrotzen. Es gelang. Der abermalige Betrug schlug scheinbar zu seinem Heil aus. Er wurde in erfolgreicher Arbeit langsam der Millionär Rollenhagen. Und eine innige, große Liebe trat in sein Leben. Er durfte schließlich ein holdes
Kind in seinen Armen halten. Allein ein glücklicher Mensch war er deshalb doch nicht. Erschüttert las Jeanette in den Blättern von unsäglichen Seelenqualen, in einsamen Nachtstunden erduldet. Die Niederschrift endete mit der Zeit, da Vater und Tochter Amerika verließen, um sich in Deutschland eine neue Heimath zu gründen. (Fortsetzung folgt.)
Stoucr Mvnlg. 2T)ctli()tc Privilegium ttr alter BranH des deutschet, UcskllenstanScs. Der blaue Montag ist heutzutage in deutschen Landen dem immer hastenden, emsig arbeitenden Geschlecht fast unbekannt geworden; wer am Montage blau macht, gilt als arbeitsscheu und verlumpt. Aber der Ausdruck ist erhalten geblieben benennt er doch eine Unsitte, die Jahrhunderte lang mit dem Handwerk verwachsen war und tief im Volksleben wurzelte; Robert Falck berichtet, daß der Ausdruck blauer Montag zuerst in der Wiener Maurerordnung 1550 vorkommt; sie erklärt das Montagmachen damit, daß die Gesellen, die sich am Sonntage überweisen, durch das trunken Elend am Montage zur Arbeit unfähig waren. Um 1570 herrschte die Sitte, in der Fastenzeit Kirchen und Kapellen blau auszuschmücken und die Montage als Ruhetage zu feiern, an denen man sich anfangs stiller Betrachtung, später aber der Vollern und wüsten Gelagen überließ. Diese freigegebenen Montage wurden im Volksmunde Fraßmontage genannt, und der Äang zur Faulheit und Liederlichkeit führte bald dazu, jene Vergünstigung der Passionszeit auf alle Montage im Jahre auszudehnen. Zeitweise? Widerstand der Meister wurde durch Lärm und Zusammenrottungen besiegt. Bereits im Jahre 1572 untersagte ein Erlaß Maximilians II. den blauen Montag als ang:maszten Unfug; in allen deutschen Ländern ergingen die schärfsten Verböte dagegen, da die meisten Ausschreitungen und Todtschläge sich an das Blaumachen knüpften, aber die Sitte wurde von den Gesellen als geheiligtes Privilegium und altes Herkommen trotzdem nicht aufgegeben. Ter Aufstand der Augsburger Schuhknechte (Gesellen) 1726 gab erneut Anlaß zur Androhung schwerer Strafen für die Vlaumacher. und endlich befaßte sich 1731 der Reichstag mit diesem immer weite? um sich greifenden, das ganze Volk schwer schädigenden Gewerksmißbrauch. Ein Beschluß bezeichnet ihn als wider alle Vernunft laufend, für null, nichtig, ungiltig und unkräftig. Wenn die Handwerker davon nicht abließen, so sollten sie für Handwerksunfähig erklärt und obrigkeitlich abgestraft werden. Aber alle Gesetze und Reichstagsbeschlüsse fruchteten nichts; noch lange stand der blaue Montag in hohen Ehren, und in der Volkspoesie tönt oft genug sein Lob: cnu;mein:iui)t, die edle Blum', Verehren wir als Hciligthum, Weil sie mit laustem, blaucn Schein Un8 uuljucc, einIrdt'ikk Z'.l sein: Ter Himmel ist blau und der Liebsten A::g, ?lnö dem ich mir Viel) und Seligkeit saug, lluö der Haue Äontaq o selige Zeit, Wie mich die blaue ftaibe erfreut !
WcltfricdenSfahne. Eine Weltfried ensfahne hat der deutsche Kaiser gezeichnet, und der Fürst von Monaco hat den Entwurf jüngst dem internationalen Friedenskongreß
in Rouen, Frankreich, vorgelegt. Der
Entwurf zeigt em weches Kreuz auf rothem Grund mit einem Stern, den kleine rothe Strahlen umgeben. Durch das Kreuz werden vier Felder gebildet: in dem linken oberen Felde sollen die Farben der Länder, in denen Weltfriedensbestrebungen gehuldigt wird, Platz finden, in den anderen Feldern strahlen
Sterne in unsymmetrischer Anordnung.
Das Vcrner Friedensbureau hat dem Entwürfe zugestimmt und mit Eenehmigung deZ Kaisers noch in der Mitte der Fahne einc.n großen Stern angebracht mit der Inschrift Fax" (Freden). Der ganze Entwurf sollte dem Friedenskongreß zur Genehmigung vorgelegt werden, er fand jedoch bei den englischen und amerikanischen Telegirten prinzipiell Widerspruch. Ter Kongreß ging zu Ende, ohne daß man iifor das Schicksal dieser Friedensfahne" etwas vernommen hätte. Harter Schädel. Die junge Negerin Nancy Stewart in Baltimore. Md., bekam jüngst den Besuch mehrerer mehr oder weniger angetrunkener Reger, deren Benehmen ihr durchaus nicht paßte. Um die Gesellschaft los zu werden, ergriff sie einen Revolver und wollte damit einige Schreckschüsse abgeben. Sie traf aber dabei Unglücklicher Weise ihre Freundin Abbie Talbott an den Kopf. Die Kugel plättete sich aber an deren harten Schädel ab, ohne viel Unheil anzurichten; das Geschoß wurde aber vollständig um seine ursprüngliche Form beraubt. Nancy wurde vom Richter zum Prozeß festgehalten. Walnuß. Eis. Man schlage drei Eier, ein halbes Pfund Zucker und ein halbes Quart Sahne schaumig und erwärme diese Masse, bis sie dick zu werden beginnt, lochen darf sie nicht. Tann werden zwei Unzen gestoßene Walnußkerns hinzugefügt und nachdem das Ganz-z gut gemengt ist, läßt man die Masse gefrieren.
Leuer - Signale.
i Pennsylv nd Market 5 English'S Opern-Haus 6 East und Sfrto Dork 7 Noble und Michigan 5 N.Jerjey u.Mafs Ak Pine und Nortb .0 Market und Pine 11 Vermont nahe East 12 No.. 8 Spritzenhaus Mff. Ave nahe Nottt 13 Telware und Walnut 14 -Jt. Jersey u Centra! A. 15 Mass. und CornellÄde Ash uud 11. Ttrabe 7 Park ve und 12 Stt .3 Columbia undHillfid 19 High land Ave u. Pratt n JllinoiZ und Ct. Joe 13 Pennsylv. und Pratt u Meridian unv 11. Str 15 No.ö Spritzenhaus 15. nahe JllinoiZ : Senate Ave u. CtClatr n Jlliois und Mchigan Pefylvania und 14. 6 Senate Ave. und iz. Zl No. I Spritzenhaus Jno Ave naheMichiga Meridian nd Walnut Z4 California u Vermont Z5 Blake und New York Ind. Av. u. Ct. Clair Z7 Lity Hospital Blake und North 39 Michigan und ite il N. 6 Spritzenhaus Washington nahe West Gsendorf u Wash. 43 Missouri n New Dort 45 Meridian u Wash JllmoiS und Chto 47 Capitol 3t. u Wash 48 Ämgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 51 No. 10 SrritzenhauS ÄllinoiS u errill 52 Jllin? u fcmnfirnm 53 Wett und Coutlz 64 West und McEartv M Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray S No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uNor-.-iS 39 Madiion Av.uDunlop 61 No 2 Haken Leiterbau South nahe Delaware 2 Penn, u Merrill Delawan u. McEartv 4 ast und RrTarty New Jersey .NerrUl 7 Birg. 2lo. u Bradsha 68 Last und Prospect 19 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 75 Seda, und Elm 7 Davidson u Georgi 75 engiish Av. u Pine 7 Chelby und BateS 78 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 79 Fletcher Av. u Chelby 1 Market u. New Zersey 32 Delaware und Wash. 83 East u Washington 84 New York u. Davidsor 85 Taubstummen Anstalt 96 Ver. Staaten Arsenal 67 Orient! und Wash. 89 Frauen-ZZeformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 2 Meridian u. Vcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennfhls u. Louisiana 95 Birgini Ave u. Llab. SS Hai'ptquarticr. V7 Srcnd Hotel. 93 Capital Ave und Dhl 22 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. ,2 Central Ave und lt. 126 Yandes und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 ettral Avt und 17. 12g Delaware und 1. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und IV. 134 Eollege Ave und . 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Ave und lt. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS wüt 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 91. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 13. 43 College Ave und 22. 149 Eollege Ave und 27. 152 Park Ave und 12. 15 L E u. W Bahn . 22. 154 Ramsey Ave und 10. 155 Etoughton u Newmcn 157 AtlaS und Pike. 15 Blovd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus ZZrightwood l& Zlrden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Äeystone 167 Arsenal Ave n 23. 163 Bellefontaine und 28.
169 Park Ave und 19. 12 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u. WichiaaU 214 Jililw UNd 2. 215 Senate Ave und tu 916 Pennsvlvania und 28. 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und 6. 213 Broadioav und 10. 231 Illinois und TicLea 234 No. 14 Spritzenhaus Aenwood und 30. 35 Illinois und 33. 23 Annetta und Sy 37 No. 9. Sprizendiu Udcll und Naoer 233 NoeU Ladder SorN 2S9Jsabcl und 27. 241 Meridian und 24. 24 JLinoiS u St. El?. 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut 513 West und 12. 314 Howard und IC 815 Torbet nd Paea 316 Capital Ave und 1, 317 Northwestern Ave A 818 Gent und 18. 319 Canal und 10. LZ4 Cerealine Works 324 Vermont und Lvn 325 BismarckuGrandvtek 826 No. 29 Spritzenhaus Haughville. 827 Michigan u. Holmes, 323 Michigan u. Conrord 841 West und McJnt 412 Missouri u. Marvland 413 Missouri und hi 415 Capital Ave Georgia 416 Missouri entuckö?. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E Runtiaul W. Washington. 423 Jrren-Hosvital. 424 Mil-y Ave u.J Du2 425 Wash lnd Harris 426 No. 18 Cpritzcnlzai 23. Washington 427 Oliver und Birch 3 Oliver und Oszood 429 Nordyke und Dort 431 Hadlev Ave u. Morris 432 River Ave u. Morris ISi River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 91 9 436 Harding und Oliva 437 No. 19 CpritzenhaZ Morris und Lxrrdina. 4sa$etMxKiEHZäe 439 Etockyar 51 R eitner unk SKSe ' 452 Howard und L 453 Morris und Itapxs 456 Lambert nd Ccf&jat 457 Nordyk Ave n. ca mon Works 612 West ktd Ray 613 Senro Zlv u. SlerrL 614 Meridiaa und WorrV 61 Illinois und Kansas 617 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 619 Capital A. u McCsr 621 Meridian und Palmc 623 Pine unk, Lord 624 Madisor. Ave u Lint 526 Meridian und Belt NV 527 Carlo und Rat) 628 Meridian und Arigena 529 Meridian u. Rav mond 631 Meridian u. McCat. 1 32 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe ööest 12 McAaa".und Dounh. 13 East u. Lincoln nt 614 East und Beecher 15 Wright und Sand 17 McCarry und Beattz 618 New Jersey u Lic Lv 712 Spru und Prospect 713 Englsh Are. u. Laurek 714 State Ave u. Bett 9 715 Ebelby und Brechn 716 State Ave und Oranß 718 Orange und Laure! 719 Shelby u. Eage Vj 721 LeringtonA. 5isti. 728 Fletcher Ave u.Ort 724 State Ave u. Pleasa' 725 Prospekt und leasal 72 Orange und HlW 728 Liberty und Mea 729 Nole und South Si No. 15 Spritzenb Ost Washington '4 18 Market und Nobk 814 Ohi . Highland 815 Michigan U. Highla 81 Market u Arsenal Ak 817 Ost S Clair ud Union Bahn Geleise. böi Pan Handle Shops 823 Vermont und Wal 824 Wash. und State AX 82 Madden'sLounge Kav 2 Tücke? und Dorftv 827 Wash. und Beville SV 829 Ro. 1 Spritzenhau Beville nahe Michig 831 Eoutheaster 2 und Woodside. 832 Wash. und Dearb, 884 Soutcheaster nd Arsen! Aves. 836 New Dork nd Tempi 12 Illinois und Marhl. 13 Illinois und Startet 914 Penn, nd Bftft 915 Telawar un 9a
Spezial.Signale. krsten 2 CchAg, zweiter Alarm, Zweiten Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auö und Schlauch auszercllt. 8 Schläge, Wasserdruck ab. 13 Schläge, 1, Uhr Mittags. Die jo bezeichneten Signale werden nur vom khur Wächter angegeben da an den betreffende Straße kreujungm keine Alarmlöstcn mvebrecht find.
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